Freitag, 9. Januar 2015

Die weiblichen Eindringlinge. Kapitel 43 – Geburtstagsvorspiel.

Seit fast zwei Jahren wohnten Alina und Manuela jetzt schon mit mir und
meinem Vater zusammen. Alina war 16 gewesen, als ich sie zu erstem Mal
sah. Im letzten Jahr hatte sie die  17 erreicht und morgen würde sie
endlich 18 werden. Für mich hatte sich Alina äußerlich nur wenig
verändert, wenn man den enormen Zuwachs an Muskeln außer Acht ließ.
Auch ansonsten war sie unverändert. Ein naives Mädchen mit einem starken
Drang nach der Farbe rosa und anderen zu zeigen, dass sie stärker war.

Alina freute sich wie eine zehnjährige auf ihren achtzehnten Geburtstag.
Diesen würde sie mit ihren Freundinnen feiern. Und zwar auf einer Party
und um Mitternacht würden sie alle samt anstoßen. Ich blieb zum Glück von
diesen Partyplänen verschont, aber solange ihre Freundinnen nicht da
waren, musste ich den Berater in Sachen Mode machen. Dabei hatte ich
keine Ahnung davon, aber das wusste Alina. Ich glaube, es machte ihr
Spaß sich in hautengen Outfits vor mir zu drehen und meine Reaktion
abzuwarten. Sie zeigte sich nicht selten in sehr gewagten Kombinationen,
nur um sich zum Schluss für ein simples rosa Shirt zu entscheiden.
Als es an der Tür klopfte, wurde ich schnell von Alina entlassen und zur
Tür geschickt. Draußen stand Michelle und bot einem atemberaubenden Anblick.

Sie hatte ihre kleinen aber muskulösen Beine in eine enge Lederhose
gezwängt, wie sie gerade bei der Jungend in waren. Das alleine war schon
ein extremer Hingucker. Denn die Muskulatur ihrer Schenkel kam durch
das enge Leder  sehr gut zur Geltung. Dazu trug sie eine enge weiße
Bluse, aus der sehr aufdringlich ihr Dekolletee hervorlugte. Der weiße
Stoff der Bluse lag so eng an ihrem jungen Körper, dass es nicht schwer
war, ihre Buchmuskeln oder die ihrer Oberarme zu erkennen.

Ich schluckte sichtbar, als ich sie sah.
"Na wie sehe ich aus, Leon?"
"Einfach nur wow!" sagte ich.
"Das ist lieb!" lachte sie. Dann schlang das kleine Mädchen, das mir
nur knapp bis zur Brust reichte, die Arme um meine Hüfte und drückte
mich fest. Sehr fest. Ich stöhnte leise auf als mich Michelle leicht vom
Boden hochhob. Aber so schnell sie mich umarmt hatte, so schnell ließ
sie wieder von mir ab.

"Ist Alina oben?" Ich nickte und schon schoss die kleine Maus an mir
vorbei, die Treppen nach oben. Gerne hätte ich noch einen weiteren Blick
auf Michelle geworfen, aber ein erneutes Läuten an der Tür hinderte mich
daran.

Dieses Mal stand Gabys große Gestalt in der Tür. Ihre extrem langen
Haare fielen glänzend über ihre kräftigen Schultern. Dieses Mädchen sah
auf den ersten Blick nach purer Kraft aus. Ihre langen Beine steckten in
einer halb zerrissenen Jeans, die eng an den dicken Muskelsträngen ihrer
Oberschenkel lag. Außerdem gab es überall Löcher und Riese an der Hose,
die einem zeigten, dass es sich bei den Ausbeulungen tatsächlich um
echte Muskeln handelte. Gaby trug auch eine Bluse, allerdings in
dunkelblau. Die Muskelkonturen ihren langen Oberarme schienen jeden
Augenblick den Stoff zu zerreißen, so eng lag er an. Sogar Gabys Sixpack
zeichnete sich geradezu überdeutlich im Stoff ihrer Bluse ab.

Auch sie starrte ich dumm an. Gaby erwiderte meinen unintelligenten Blick
mit einem strengen Gesichtsausdruck. "Du glotzt mich genau so dreist an,
wie meine beiden Brüder!" sagte sie und schubste mich kurzerhand zur
Seite. Im Flur kam Michelle die Treppen herunter gerannt, um ihre große
Freundin zu begrüßen. Sie warf sich in übertriebener Freude in Gabys
Arme. Diese hob Michelle hoch in die Luft, als ob sie ein kleines Kind wäre.

"Du bist viel schwerer als meine Brüder!" lachte Gaby. Ich konnte
allerdings nicht erkennen, dass Gaby irgendwelche Probleme damit hatte,
ihre Freundin hochzuheben. Nachdem sie die kichernde Michelle etwas
herumgewirbelt hatte, stellte sie das Mädchen wieder auf den Boden.
Jetzt kam auch Alina die Treppen herunter, sie begrüßte Gaby allerdings
nicht ganz so übertrieben. Eine leichte Umarmung und das war es.

Gaby musterte Alina nachdenklich. "Du willst nicht wirklich in diesem
rosa Shirt zur Party?"
Alina schenkte Gaby einen bösen Blick.
"Warum nicht? Ich mag rosa!"
"Ach?" lachte Michelle im Hintergrund.
"Ich gehe wenigstens nicht im Partnerlook!"
"Eine Bluse ist okay!" sagte Gaby.
"Sieht für mich etwas zu eng aus!" erwiderte Alina skeptisch. Sie wollte
sich scheinbar mit Gaby streiten. Doch diese blieb cool.
"Findest du?" fragte sie und strich sich nachdenklich über den Bauch.
Dabei sah man deutlich, wie ihre Bauchmuskeln für eine Berg und Talfahrt
ihrer Finger sorgten.

"Alina hat recht!" mischte sich Michelle ein. "Ich wette du kannst
deinen Bizeps noch nicht mal zur Hälfte anspannen, bevor der Ärmel
deiner Bluse zerfetzt.
"Ach und bei dir nicht?" fragte Gaby nun doch gereizt.
"Nein! Hab ich vorher getestet!" Selbstbewusst hob das kleine Mädchen
ihren Arm. Sofort wuchs auf ihrem kurzen Oberarm ein übertrieben dicker
Bizeps. Ihre weiße Bluse knarrte hörbar als sich das harte Muskelgewebe
gegen den Stoff drückte. Die Ausbeulung war wie immer bemerkenswert und
es erstaunte, dass der Stoff ihrer Bluse nicht riss.

"Habe extra eine genommen, die etwas dehnbar ist!" sagte sie zufrieden.
Nach einem nachdenklichen Blick auf ihren eigenen Bizeps ließ sie diesen
wieder sinken. Erwartungsvoll blickte Michelle jetzt Gaby an.

"Wenn ihr beiden denkt, dass ich jetzt meine Bluse kaputt mache, muss
ich euch leider enttäuschen!" sagte Gaby und verschränkte die Arme.

"Tja!" sagte Alina, "Dann solltest du lieber aufpassen, dass du dich auf
der Party nicht allzu sehr anstrengst! Sonst stehst du plötzlich nackt
dar!" dies sagte sie nicht gerade im netten Tonfall.

"Weißt du was Alina?" rief jetzt Gaby. "Ich glaube du hast ein echtes
Problem damit, dass ich stärker bin als du!" Die Worte hatten gesessen.
Alina funkelte Gaby wütend an.

"Das halte ich für ein Gerücht!" sagte sie und  stellte sich dicht vor
Gaby hin. Leider musste sie dennoch etwas nach oben sehen, da Gaby immer
noch größer war als sie.
"Willst du dich wirklich mit mir anlegen!" fragte Gaby grinsend.

"Lass das Gaby!" rief Michelle, "Alina hat doch Geburtstag!"
"Noch nicht!" sagte Gaby, ohne dabei Alina aus den Augen zu lassen.
"Okay ihr beiden!" sagte Michelle und zwängte sich zwischen Alina und
Gaby. "Aber ihr prügelt euch auf keinen Fall! Wir regeln das doch immer
mit Armdrücken. Los an den Tisch mit euch!"
"Von Prügeln hat auch niemand etwas gesagt!" sagte Gaby und wandte sich
von Alina ab, um sich an den Tisch zu setzen. Alina folgte ihrem Beispiel.

Wenige Sekunden später, saßen die Mädchen sich gegenüber. Die rechte
Hand der anderen fest im Griff. Gerade als Michelle das Startzeichen
geben wollte, ließ Gaby wieder Alinas Hand los.

"Moment!" sagte Gaby, stand auf und knöpfte sich langsam die Bluse auf.
Ich versuchte nicht direkt hinzusehen, schaffte es aber nicht. Sie sah
einfach zu gut aus und ich wollte schon immer diesen langen Oberkörper
nackt sehen.

Sobald ich auf ihre geraden Bauchmuskeln sah, die einfach nur perfekt
waren, stieg mir sofort, die Erregung in die Hose.

"Man Leon glotz nicht so!" zischte Mischelle und rammte mir unsanft den
Ellenbogen in den Magen. Ich atmete ungewollt aus und krümmte mich etwas.

Währenddessen setzte sich Gaby wieder und streckte ihren kräftigen Arm
über den Tisch.
"Jetzt können wir!" Alina musterte missmutig den fast bloßen Oberkörper
ihrer Gegnerin und reichte ihr die Hand.

"So jetzt aber!" rief Michelle und hob die Hand zum Start. "Und los!"

Ich hob sofort den Kopf um keine Sekunde des Matches zu verpassen.
Augenblicklich beulten sich auf den Mädchenarmen die Muskeln in die
Höhe. Alinas Bizeps, der jetzt die ungewöhnliche Höhe einer Dose
angenommen hatte, pustete den Ärmel ihres Shirts nur so zur Seite. Auf
Gabys langen Oberarm türmten sich ebenfalls die Muskelmassen auf. Und
dieser Bizeps hatte mehr Masse als der von Alina, wie hoch dieser auch
immer war.

Der Esstisch knarrte als die Kräfte der Mädchen aufeinandertrafen. Und
leider wich Alinas Arm auch sofort ein paar Zentimeter zurück. Man sah
ihrem verbissenen Gesichtsausdruck an, dass sie diesen Verlust wieder
weg machen wollte, doch Gaby ließ sie nicht. Im Gegenteil, Gaby drängte
Alina weiter zurück. Sie schien nicht mit ihr spielen zu wollen, sondern
zeigte dem Mädchen einfach nur, dass sie stärker war. Und das war sie
auch. Denn egal wie verrückt Alina sich auch wehrte, ihr Arm sank immer
tiefer. Michelle und ich sahen dennoch gebannt zu. Michelle flüsterte
neben mir leise: "Ja Gaby, du schafft das!"

Dann knallte Gaby, Alinas Hand mit einer schnellen Bewegung kräftig auf
den Tisch. Ich erinnerte mich an das Armdrücken vor etwa zwei Jahren.
Damals hatte Gaby nicht einen Hauch einer Chance gegen Alina gehabt.
Allerdings hatte sie damals auch noch kein Kraftsport gemacht. Dieser
hatte ihren langen Körper stark verändert, geradezu extrem.

Alina reagierte wie immer auf ihre Niederlage. Nämlich wütend und
enttäuscht. Sie ballte ihre Fäuste und sah Gaby mit finsterem Blick an.
Gaby grinste frech zurück, stand auf und zog in aller Ruhe ihre Bluse
wieder an.

Ich selber hatte gehofft, dass sie sich nicht wieder anziehen würde und
starrte sie deshalb enttäuscht an. Doch Gaby ignorierte meinen Blick,
sie konzentrierte sich nur auf Alina.

"Werde endlich erwachsen Alina!" sagte sie schließlich, als Alina sie
weiterhin wütend ansah. "Du bist in wenigen Stunden achtzehn. Dann
kannst du nicht immer wie eine dreijährige schmollen, wenn etwas nicht
nach deinem Willen geht!"

"Ich zeig dir gleich, wer hier drei Jahre ist!" stieß Alina hervor und
zu unser aller Überraschung, sprang sie auf, hechtete über den Tisch und
warf sich auf Gaby, die gerade den letzten Kopf ihrer Bluse zumachen
wollte.

Es rummste ordentlich, als die beiden schweren Mädchenkörper vor dem
Esstisch zu Boden gingen.

"Bist du verrückt geworden?" keuchte Gaby, als diese den ersten
Schrecken überwunden hatte. Weiter konnte sie nichts sagen, denn Alina
versuchte sofort ihre große Freundin niederzuringen. Doch Gaby hielt
ihrem Angriff gut stand und schaffte es sogar, Alinas Handgelenke zu
ergreifen und diese einigermaßen unter Kontrolle zu bringen.

"Alina hör auf!" rief Gaby wütend. "Ja beruhige dich!" stimmte Michelle
zu. "Hör auf!" Michelle hatte sich neben den beiden Mädchen auf den
Boden begeben und versuchte nun, die beiden voneinander zu lösen. Mit
der einen Hand hatte sie Gabys Unterarm gepackt, mit der anderen den von
Alina. Auf ihrem kleinen Arm richtete sich sofort ein dicker Bizeps auf,
als sie versuchte, ihre Freundinnen voneinander zu lösen. Aber weder
Gabys noch Alinas Arm bewegten sich.

Nach einer Minute Gezerre von Michelle, in der Gaby und Alina sich nur
böse ansahen und nichts machten, ließ Michelle von ihren Armen wieder ab.
"Okay!" sagte sie und stemmte die kleinen Hände in ihre Hüften, "Dann
bleibt halt so sitzen. Ich mache jetzt den Sekt auf!"
"Kommt nicht in Frage!" rief Alina plötzlich und riss sich von Gaby los.
"Der ist erst für später!"
"Quatsch!" lachte Michelle und flitzte in die Küche. Alina war sofort
wieder auf den Beinen und setzte ihr nach. Gaby erhob sich ganz
gemütlich, schenkte mir einen kurzen Blick und strich ihre Bluse glatt.

Bevor sich zwischen mir und Gaby ein unbehagliches Schweigen ausbreiten
konnte, erschallte ein weiteres Mal die Türklingel. Draußen stand Sophia
in ihrer üblichen braunen Lederjacke und passenden Stiefeln. Sie
begrüßte mich noch nicht einmal, sondern kam einfach rein und ging ohne
Umschweife ins Wohnzimmer. Dort zog sie ihre Jacke aus und ich hatte das
Glück, sie unbemerkt anblicken zu dürfen.

Den Sophia trug als Oberteil ein rotes, Top, das eng an ihrem Körper lag
und ihre Arme frei ließ. Und Sophias nackte Oberarme waren absolut
vorzeigbar. Reine bräunliche Haut und Oberarme von einem beachtlichen
Umfang. Die Muskulatur ihrer Oberarme war überdeutlich zu erkennen und
bei jeder Bewegung ihrer Arme, beulten sich andere Muskelgruppen hervor.

"Hey Sophia!" rief Gaby und umarmte ihre Freundin kurz, dann musterte
sie diese Übertrieben. "Du willst wohl, das jeder sofort sieht, was für
Muskeln du hast, was?"
"Wieso nicht? Wer hat der hat!"
"Das war auch keine Kritik! Du sieht total Klasse aus!"

In diesem Moment ging die Tür auf und Alina kam aus der Küche. In der
linken Hand hielt sie eine Sektflasche, unter dem rechten Arm klemmte
Michelle.
"Hey Sophia!" rief sie, scheinbar hatte sich ihre Laune etwas gebessert,
"Ich musste den Sekt nur vor Michelle retten!"
"Lass mich endlich los!" knurrte Michelle, deren Kopf Alina, wie
selbstverständlich, im Schwitzkasten hatte.

"Ja lass sie los!" rief Gaby, die es scheinbar gar nicht lustig fand,
was Alina mit Michelle machte. "Bitte!" sagte Alina gelangweilt und gab
Michelle frei.
"Aber es gibt jetzt keinen Sekt!"
"Das solltest Du dir noch einmal überlegen!" rief Sophia und strahlte
Alina an.
Auch Gaby und Michelle grinsten plötzlich auf unnatürliche Weise und
gesellten sich an Sophias Seite.

"Wir haben nämlich eine Überraschung für dich!"
"Eine Art vorgeschobenes Geschenk!" fügte Michelle hinzu.
Alina sah Sophia erwartungsvoll an, als diese in ihre Jacke neben sich
griff und vier goldene Karten herausholte. "Hiermit kommen wir auf die
Wintergala!" sagte Sophia feierlich. "Was ist das?" fragte Alina, die
nicht wusste wovon Sophia sprach. "Die Wintergala!" rief Michelle
aufgeregt, "Das ist eine Veranstaltung dieser Moor Uni! Wo all die
reichen hingehen. Das ist eine riesige Party. Die haben hierfür eine
ganze Villa gemietet!"
"Wow!" machte Alina, bei der es klick gemacht hatte. "Es kommt noch
besser!" lachte Gaby, "Draußen wartet eine Limo auf uns, die uns hinfährt!"

Dann erschallte plötzlich lautes Mädchengeschrei und alle vier hüpften
aufgeregt durcheinander und umarmten sich. Ich sah den treiben
kopfschüttelnd zu. Bis Alina sich aus der Gruppe löste und zu mir kam.

"Du kannst jetzt verschwinden Leon. Ich brauche dich doch nicht als Fahrer!"
Ich sah sie an und nickte. Machte aber keine Anstalten zu gehen.
"Verschwinde endlich!" rief Alina, packte mich am Kragen, schob mich zur
Treppe. "Na los!"

Widerwillig verließ ich die vier jungen Frauen und ging nach oben auf
mein Zimmer. Vom Fenster aus beobachtete ich, wie die Vier das Haus
verließen und in einer großen schwarzen Limousine verschwanden. Ich wandte
mich meinem Bett zu, um die optischen Eindrücke, welche ich an diesem
Abend gesammelt hatte, zu verarbeiten.

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