Nicol war verärgert. Miriam war zwar eine ihrer besten Freundinnen, aber heute nervte sie. Obwohl nerven es nicht ganz traf. Nicol kannte die jeweilige Phase ihrer Freundin, welche sie auf den Tod nicht ausstehen konnte.
Zum Beispiel die Jetzige.
Sie saßen zusammen beim Italiener, außer ihnen waren noch Nell und Henry anwesend. Und Miriam war voller Eifer dabei, beiden zu erzählen, wie großartig sie war und wie gut sie ihr Leben im Griff hatte. In Maßen vertrug das Nicol, aber Miriam kam dieses Mal einfach nicht zum Ende. Immer wieder zeigte sie die besten bewerteten Fotos und Videos aus ihrem Instagram Account. Zufällig sah sie auf diesen Fotos natürlich abstrakt gut aus. Was daran lag, dass Miriam eine sehr schöne Frau war.
Braune Rehaugen, eine leicht gebräunte Haut und ein Kastanien farbendes Haar. Sie hatte ein weiches Gesicht, das unheimlich süß aussah, wenn sie lächelte. Leider wusste das Miriam nur allzu gut und setze es daher oft und strategisch ein. Auch das mochte Nicole weniger.
Und jetzt gerade, lächelte Miriam ständig. Erzählte laut, wie gut ihr Schnitt beim Studium war, obwohl sie nicht so viel gelernt hätte und zeigte dazu immer wieder Ausschnitte, aus ihrem Sozia Media Dasein. Als sie dann noch damit prallte, seit einem halben Jahr in Fitnessstudio zu gehen, konnte sich Nicol nicht mehr halten.
„Bestimmt nicht!“ rief sie aggressiver als sie es vorgehabt hatte. Daher sahen sie auch alle plötzlich an. Auch Miriam die sie süß anlächelte. Nicol kannte dieses Lächeln, wenn ihre eine Augenbraue schräg stand, war das kein Lächeln, es war ärger. Sie wurde ungerne unterbrochen, wenn sie gerade über sich selbst sprach. Besonders wenn sie auf so viel Interesse stieß.
„Bitte was Nicol?“ fragte sie und Nicol hörte unter dem netten Kang ihrer hellen Stimme klar den Ärger heraus.
„Du gehst bestimmt nicht jeden Morgen ins Fitnessstudio. Ich kenne dich jetzt seit 8 Jahren, du bist ein Sportmuffel!“
„Ja, aber lebe gerne gesund. Da war Sport unvermeidlich. Ich sage nicht, dass es mich keine Überwindung gekostet hat, aber jetzt geht es.“ Sie wand sich von Nicole ab. „So wo war ich. Also dieser Prof! Ich hatte nur einmal gelächelte und er sah mich danach fast ständig an. Das passiert mir so oft, deshalb schaue ich lieber die Aufzeichnungen im Netz an…“
Nicol ballte die Faust vor Wut. Miriam und Sport? Dass sie nicht lachte. Miriam war ein weiches Mädchen mit viel Babyspeck. Im Gesicht, an den Hüften, Armen und Beinen. Alleine ihre Oberarme war mehr als vier Mal so dick, wie die von Nicol. Denn Nicol machte Sport. Sie lief jeden Tag eine Stunde und machte etwas Yoga. Sie war viel schlanker und dünner als Miriam. Gut Miriam Oberweite gab auch viel mehr her als ihre. Sehr deutlich sogar. Das merkte sie besonders, wenn sie mit Miriam durch die Stadt ging. Die Kerle sahen erst Miriam, dann ihre Oberweite. Erst danach bemerkte man Nicol. Nicole merkte, wie sie sich in ihre Wut reinsteigerte, konnte sich aber nicht beruhigen.
Entschlossen unterbrach sie Miriam ein zweites Mal. „Wenn du schon so lange Krafttraining machst, müsstest du mich spielend besiegen, denn ich mache nur Yoga.“ Während sie das sagte, stellte sie ihren Ellenbogen auf den Tisch. Eine deutliche Herausforderung zum Armdrücken. Wieder dieses Lächeln, für das Männer und einige Frauen von Brücken springen würden, um es nur einmal mehr zu sehen. „Armdrücken Nicole? Wirklich?“
Ja Bitch! Dachte Nicol. Sie mochte ihre Freundin aber ab und zu brauchte sie einen Dämpfer, um nicht zu arrogant zu werden. Und jetzt gerade war es höchste Zeit. Sie würde Miriam so was von demütigen. Alle würden sehen, was für ein schwaches, weiches Mädchen sie war. Sie nahm mit ihrer anderen Hand einen Zug von Ihrer Zigarette. Sie würde sie ganz cool besiegen. Ja nicht einmal hinsehen.
„Was keine Lust Miriam?“ fragte sie gespielt lieb. „Oder ist dir eingefallen das du doch noch kein Fitnessstudio von innen gesehen hast?“ Dieses Mal schaffte es Miriam nicht mehr zu lächeln. „Ich weiß ja nicht, was du plötzlich für ein Problem du hast Nicol, aber eben grade war die Stimmung noch gut!“ zischte sie so leise, das nur Nicol sie hörte. „Meine war es nicht! Was ist nun? Armdrücken ist doch unterhaltsam. Oder hast du Angst?“ Miriam sah sie scharf an. „Kindisch!“ zischte sie.
Auf einmal lachte Miriam künstlich, so dass Nicole kurz erschreckte. „Ach Nicol, wenn du mich wirklich herausfordern willst. Bitte.“ Sie stand auf und zog betont langsam die Jacke aus. „Du hast aber dicke Oberarme Miriam!“ sagte Henry, der einzige Junge am Tisch. Und er hatte recht. Miriam Unterarme sahen dagegen dünn aus, waren aber immer noch dicker als die von Nicol. Das weite T-Shirt lag lose an Miriam Körper, es spannte sich nur an ihrer Brust und an ihren Oberarmen. Die Ränder des Stoffes, drückten sich leicht in ihre Babyhaut.
„Sie hat nur Fettarme!“ Sagte Nicol fies und wurde daraufhin hart von Miriam angesehen, wären diese ihr Oberteil faltete und auf ihre Stuhllehne legte. „Um was wollen wir den wetten, dass ich stärker bin?“ fragte Miriam. Nicol sah sie ruhig an. Sie hatte bereits eine Idee.
„Wir machen doch jeden Monat unsere Watchparty bei dir zu Hause!“
„Oh warte, du willst bestimmen, welche Serie wir gucken? Wie langweilig.“
„Nein will ich nicht. Wenn ich gewinne, wirst du bei der nächsten Watchparty meine lebende Fußbank sein. Die gesamte Zeit über. Kein wenn und kein aber. Wenn du dich weigerst, zwinge ich dich!“
„Oh ha.“ Sagte Nell, die wie die bis jetzt geschwiegen hatte. „Streitet euch doch nicht. Es war doch bis her ein netter Abend.“
„Wir streiten uns nicht!“ beharrte nun Miriam. „Ich bin einverstanden. Aber das gilt natürlich auch andersherum.“
„Gut.“ Sagte Nicol und streckte ihre Hand aus. „Hand drauf, dass wir uns daran halten.“
„Klar!“ sagte Miriam und drückte Nicols Hand überraschend fest. Ließ sie aber auch sofort wieder los.
Die beiden Frauen stellen ihren Ellenbogen auf den Tisch und gaben sich erneut die Hand. „Das ist doch aufregend.“ Sagte Henry. „Es geht wenigstens um was.“ „Naja.“ Sagte Nell, „Ich möchte nicht die Verliererin sein. Gehen eure Watchpartys nicht gerne mal 9-10 Stunden?“
„Krass!“ lachte Henry. „Okay, ich geben das Signal. Und wer den Ellenbogen anhebt oder vom Stuhl fäll, hat automatisch verloren. Okay? Ja? Gut, dann los!“
Siegesgewiss und voller Vorfreude begann Nicol zu drücken. Sie wollte es langsam angehen. Mal sehen was ihre Freundin mit den Fettarmen zu bieten hatte. Lächelnd nahm Nicol einen Zug von ihrer Zigarette und sah grienend in die Runde, als sie auf Widerstand stieß. Obwohl es das Wort Widerstand nicht ganz traf. Es war, als ob sie an einer Betonmauer zerschellen würde.
Überrascht sah sie zu Miriam, die dieses verdammt süße Lächeln zur Schau trug, was sich langsam zu einem Lachen verzog. „Was ist denn Nicol?“ fragte sie amüsiert. Wütend sah Nicol zur Seite und gab alles, was an Kraft in ihr steckte. Ihr kleiner Bizeps schmerzte, als sie sich mit allen, was sie hatte, gegen ihre Freundin lehnte.
„Guckt mal wie sie sich anstrengt.“ Rief Nell und zeigte auf Nicol, deren Kopf nun auch vor Scharm errötete. Nell stupste mit dem zeigefingen, Miriam massigen Oberarm an. „Von wegen Fettarm. Der ist richtig fest.“ Sie drückte weiter unten. „Da wackelt nichts.“ Diese Worte machten Nicol nur noch wütender. Sie drückte und drückte, doch Miriam Arm war eine wahre Betonsperre. Felsenfest am Tisch verankert. Und dazu dieses verdammte Grinsen.
Nicole erschrak, als sich Nell über den Tisch beugte und ihr T-Shirt nach oben schob. Ihr dünner blasser Arm mit der leichten Erhöhung, welche ihren Bizeps darstellen sollte, wurde sichtbar. Nell grinste. „Wie wolltest du denn mit diesem Arm gewinnen?“ lachte Nell. „Da bin ich ja stärker!“ Wütend zog Nicol mit ihrer freien Hand das Shirt zurück. Dabei verringerte sie unabsichtlich den Druck auf Miriams Arm. Hastig drückte sie wieder, als sie feststellte, dass Miriam gar nicht drückte. Sie hielt nur steif diese felsenfeste Mauer aufrecht, an der Nicol so erbärmlich scheiterte. Sie spielte mit ihr.
Nicole merkte, dass sie Tränen in den Augen hatte, als sie nun wirklich alles gab. Ihre Schuhe schabten über den Boden. Sie krallte sie mit der anderen Hand am Tisch fest und gab ein lies Knurren von sich. Schweiß lief ihr über das Gesicht aber Miriam massiver Arm hielt stand. Ihrer Gegnerin zeigte kein Zeichen von Anstrengung. Nur dieses süße Lächeln, das wirkte, als ob Nicol ein Insekt wäre, dass versuchen würde, Miriams keinen Finger aus dem Weg zu schieben.
„Nun gewinn schon Miriam!“ rief Henry. „Sonst fällt Nicol vor Anstrengung noch um.“ Nicol wollte ihm scharf sagen, dass er sich nicht einmischen soll, als sich plötzlich Miriam Arms wie eine Tonnenschwere Stahlplatte gegen ihren überanstrengten Arm drück. „AH!“ machte Nicol, den der harte unnachgiebige Druck tat weh. Genüsslich nagelte Miriam ihren Arm hart und fest auf den Tisch. Einen kurzen Augenblick drückte Miriam richtig fest, so dass Nicole auf quickte, dann wurde ihre Hand freigegeben.
„Überdeutlich verloren Nicol!“ rief Henry unnötigerweise. Nicols Arm tat weh. Gedemütigt lehnte sie sich zurück und fragte sich, ob sie nicht einfach gegen sollte. Aber nein. Sie sollte Haltung bewahren. Wenigstens ein bisschen. Sie nahm ein Taschentuch und tupfte Schweiß und Tränen von ihrem Gesicht.
„Tja, ich habe ja gesagt, dass ich ins Fitnessstudio gehe.“ Sagte Miriam und zog ihren Pulli wieder an. „Nun musst du wohl für viele Stunden meine Fußbank sein.“ Neben Miriam lachte Nell amüsiert auf. „Das würde ich zu gerne sehen. Hey Nicol, mach gegen mich Armdrücken, ich brauch auch eine Fußbank. Beim mir zu Hause ist noch unter meinen Schreibtisch Platz für dich.“
Nicol sah Nell wütend an. Sie konnte mit Nell nie etwas anfangen. Nicol war 29 und Miriam 25. Das war manchmal schon schwierig. Aber Nell, die eigentlich Miriam Freundin war, war erst 20. Da hatte Nicol schon fast etwas wie Muttergefühle. Gut, hatte sie nicht. Sie fand Nell immer zu laut und zu einehmend. Und auch Nell sah besser als Nicol aus. Ironischerweise war Nicol als älteste auch gleichzeitig die kleinste. Mit ihren 1.64 war sie kleiner als Miriam, die mit ihren 1.72 schon groß war. Aber Nell war mit ihren 1.80 schon fast riesig. Auf jeden Fall aus Nicols Perspektive. Das sie gleichzeitig so jung war, war irritierend.
Nell wohnte bei ihren Eltern, die ein Gestüt hatte. Nell ritt gerne auf ihrem Pferd, war viel Draußen und sah auch so aus. Frisch, gebräunt mit roten Wangen und einem langen Pferdeschwanz. Und sie war so verdammt jung. Daher ärgerte sich Nicol über die freche Anrede dieses Mädchen nur noch mehr. Es war die pure Wut, als sie sich schräg auf ihren Stuhl setzte und ihren Ellenbogen ein zweites Mal auf den Tisch stellte.
Miriam lachte auf. „Nee Nicol, im Ernst jetzt?“ Nicol versuchte so ernst wie möglich zu gucken, aber Nell wirkte nicht eingeschüchtert. Ganz im Gegenteil. Sie freute sich richtig. „Okay, prima. Du wirst einen Tag meine Fußbank, ja?“ „Äh nein, …“ rief Nicol hastig. „Wir machen das nur so.“ Nell rollte die Augen. „Wie langweilig.“
Sie stellte aber ihren Arm ebenfalls auf den Tisch und ergriff Nicols Hand. „Also gut!“ rief Henry, der sich wohl zum Schiedsrichter berufen fühlte, „Auf drei. Eins, zwei, … drei!“
„Aaah.“ Machte Nicole, als Nell ihren Arm hart auf den Tisch knallte. Dann lachte Nell. „Was war das denn? Als ob ich gegen meine kleine Nichte Armdrücken mache!“ Nicol hielt sich den schmerzenden Arm. „Noch mal, ich war noch nicht so weit.“ „Ja sicher!“ neckte sie Miriam. Henry hat ja auch nur langsam bis drei gezählt. Da konntest du noch nicht fertig sein.“ „Halt den Mund Miriam.“ Zischte Nicol. Miriam verschränkte ärgerlich die Arme. „Bitte. Mach dich nur lächerlich. Das schein ja dein Abend zu sein.“
Nicole und Nell gaben sie wieder die Hände. Beim Startzeichen haute Nell, Nicols Arm wieder auf die Platte. Danach gleich noch einmal. Und dies Mal so hart, das Nicole aufschrie. Nun schmerzte ihr Arm wirklich. Sie hatte nicht den Hauch einer Chance gegen dieses, fast 10 Jahre jüngeres, Mädchen gehabt. Egal wie sehr sie sich angestrengt hatte. Nell hingegen hatte die ganze Zeit nur gelacht. Am Ende hatte sie Nicols Arm nicht aus boshaft so hart auf den Tisch geschlagen, sondern aus Übermut.
„Jetzt weiß ich, warum du so deutlich gewonnen hast.“ Lachte Nell, wären sie Miriam ansah. „Nicol ist so was von schwach.“ „Ja nicht. Aber du durftest eben meinen Arm drücken, jetzt zeig mal deine Mukis.“
Das ließ sich Nell nicht zwei Mal sagen. In einer Bewegung hatte sie ihren Pulli ausgezogen und den Ärmel ihres Shirts zurückgezogen. Als sie ihren langen gebräunten Arm anwinkelte, staunte Nicole nicht schlecht. Auf Nell Oberarm wuchs ein richtiger Pfirsich in die Höhe, der von einer blauen Vene geteilt wurde. Miriam griff zu und staunte ebenso. Sie drückte den Pfirsich wischen zwei Fingern, der augenscheinlich nicht nachgab. „Wow richtig hart Nell! So solide und gut definiert. Du machst doch Krafttraining.“ Nelll zog ihren Arm zurück, der sich wieder in einen unscheinbaren, sonnengebräunten Mädchenarm verwandelte. „Ein bisschen vielleicht.“ Lachte sie.
Der Rest des Abends war für Nicol gelaufen. Beide Mädchen am Tisch hatte sie ausgiebig gedemütigt. Und Miriam hatte danach wieder davon angefangen, wie toll sie war. Und Nicole war dazu verdammt zuzuhören. Doch das aller schlimmste war, in zwei Woche hatten sie und Miriam einen Termin. Dann veranstalten sie nämlich ihre monatliche Watchparty.
Gwriter
Unvollendete Geschichten
Freitag, 23. Januar 2026
Junge Starke Mädchen – Weniger Streit, mehr Armdrücken.
Freitag, 26. Dezember 2025
Die weiblichen Eindringlinge Kapitel 63 Stark, stärker, Wendy.
Manuela schaute erwartungsvoll in die Runde. Michell beeilte sich, ihre Kekse und den bunten Zuckerguss aus dem Weg zu räumen. „Ich will zuerst“, sagte Wendy großspurig und setzte sich sofort Manuela gegenüber. Manuela fackelte nicht lange und wechselte den Platz.
Gaby beobachtete Wendy interessiert. Sie trug ihr weißes Tanktop, dass ihre massiven, gebräunten Oberarme freigab. Sie musste ihr Oberteil für den Kampf mit Sophia ausgezogen haben. Ihre Arme hatten wirklich an Volumen zugenommen. Das hatte sie schon während des Kampfes gesehen. Da waren beeindruckende Muskeln aus ihren Armen gewachsen.
Manuela zog ihren Pullover aus und krempelte die Ärmel ihres Shirts hoch. Auch ihre Arme waren beeindruckend dick. Ihre glatte Haut war nicht so stark gebräunt wie die von Wendy, aber auch schön anzusehen. Als Wendy ihren Arm auf den Tisch legte und Gaby nun einen optischen Vergleich zwischen den beiden muskulösen Armen ziehen konnte, war klar, dass Wendy mehr Masse auf den Tisch brachte.
„Mensch Wendy, dein Oberarm ist dicker als mein Oberschenkel!“ rief Michelle beeindruckt. „Darf ich mich daran festklammern?“ Wendy schaute Michelle verwirrt an. „Was willst du?“ „Na, mich an deinem Oberarm festklammern. So richtig fest.“ „Nein, auf keinen Fall! Mal weiter Kekse an, aber fass mich nicht an. Michelle schmollte. „Ihr seid alle so unentspannt.“
„Komm schon“, sagte Michaela und hielt Wendy die offene Hand hin. Die griff zu und sofort erwachten die Muskeln in den Armen der Frauen zum Leben. Bei Manuela schoss der berühmte Dosenbizeps in die Höhe, bei Wendy schob sich ein Ziegelstein in der Mitte des Oberarms nach oben und schwoll immer mehr an.
„Na dann los!“ rief Gaby.
Die Muskeln der Frauen spannten sich noch mehr an und der Tisch knarrte laut, als gewaltige Kräfte aufeinander prallten. Die Gesichter der beiden Frauen waren ernst. Man konnte sehen, wie sich immer mehr Kraft aufbaute. Der Tisch knarrte noch lauter und Manuelas Füße rutschten über den Boden. Mit der anderen Hand griff sie nach der Tischkante, um sich festzuhalten.
Plötzlich erschien ein Ausdruck der Verwunderung auf Manuelas Gesicht und Wendy grinste breit. „Was zum Teufel?“, rief Manuela ungläubig und dann bewegte sich ihr Handrücken in Richtung Tischplatte. Man sah, wie sie versuchte, sich gegen Wendy zu wehren, aber nichts schien Wendys dicken Panzerarm aufhalten zu können. Schließlich drückte Wendy Manuelas Hand fest auf die Tischplatte. Sie nahm sie auch nicht sofort weg, als sie gewonnen hatte, um ihren Sieg deutlich zu machen.
„Verdammte Axt!“ rief Michelle. „Wendy ist viel stärker als du, Manuela!“ Manuela bekam einen roten Kopf und zog mit einem Ruck ihre Hand unter der von Wendy hervor. Dann schüttelte sie ihren Arm. „Das kann ich nicht glauben.“ Sagte sie mit leiser Stimme und man konnte hören, dass sie wirklich überrascht war. Sie hatte nicht damit gerechnet, zu verlieren. Schon gar nicht so deutlich.
„Ich bin mir nicht sicher, ob das mit rechten Dingen zugegangen ist.“ Sagte Manuela mit hochrotem Kopf. Wendy grinste. „Ich kann meine linke Hand hier offen auf dem Tisch liegen lassen. Ich musste mich nicht wie du am Tisch festhalten.“ Auf Manuelas Gesicht zeigte sich etwas Ärger, aber sie sagte nichts. Entschlossen legte sie ihren Arm auf den Tisch. „Noch einmal!“, verlangte sie, und Wendy nickte.
Erneut reichten sich die Frauen die Hände, erneut prallten die gewaltigen Kräfte aufeinander. Wieder knarrte der Tisch, Manuela stöhnte auf und Wendy drückte ihren Arm in einer fließenden Bewegung auf den Esstisch.
„Ah!“ machte Manuela, zog ihre Hand zurück und massierte sich den Oberarm. „Okay, du bist wirklich unnatürlich stark Wendy. Unglaublich!“ Gaby sah Wendy beeindruckt an. Michelle auch. Wendy gefielen diese Blicke, cool verschränkte sie die Arme hinter dem Kopf und zeigte so nebenbei allen, wie massiv ihre Oberarme waren. „Also, wenn noch jemand möchte. Gaby?“ „Oh nein!“, mischte sich Manuela ein. „Zuerst Gaby und ich. Da bestehe ich drauf.“
„Bitte!“ sagte Wendy. „Ich habe Zeit.“
Gaby erhob sich von ihrem Stuhl und zog ihren Pullover aus. Wie Manuela krempelte sie die Ärmel ihres T-Shirts hoch. Gaby war mit ihren 1,80 m größer als die beiden anderen Frauen. Dementsprechend waren auch ihre Oberarme etwas länger. Gaby fand Manuela mit ihren nackten Oberarmen sehr attraktiv. Sofort nahm sie sich vor, alles zu geben, um bei Manuela Eindruck zu schinden. Obwohl Manuela gar nicht so glücklich aussah. Sie hatte die Niederlage gegen Wendy nicht so gut verkraftet.
„Was ist los?“, fragte Wendy. „Wollt ihr nicht anfangen?“ Manuela warf Wendy einen bösen Blick zu und gab Gaby die Hand. „Los!“ rief Wendy. Der Tisch knarrte ähnlich, als jetzt Gabys und Manuelas Kräfte aufeinanderprallten. Manuelas Dosenbizeps schoss hervor. Auf Gabys Arm wuchs eine Mango steil in die Höhe. Was die Muskelmasse anging, konnte Gaby mit Manuela gut mithalten. Und auch bei Form und Größe ihres Bizeps musste sie sich nicht verstecken. Optisch war sie Manuela mehr als ebenbürtig. Rein äußerlich hätte man meinen können, dass Gaby gewinnen müsse.
Doch eine unglaubliche Kraft schlug ihr entgegen. Im ersten Moment rutschte sie sogar ein wenig vom Stuhl und musste sich mit den Schuhen abstützen. Manuelas Kraft fand sie unglaublich sexy. Sie beschleunigte ihren Puls, der vor Anspannung ohnehin schon auf Hochtouren lief. „Ah.“ machte Gaby und krallte sich mit der linken Hand am Tisch fest. Doch auch Manuela bekam einen roten Kopf und musste sich ebenfalls festhalten. Fast 20 Sekunden lang sah es so aus, als wären die Frauen gleich stark und würden ewig in der Ausgangsposition verharren. Doch dann setzte sich Gaby Arm in Bewegung und Manuela stöhnte auf. Immer wieder verlor sie Millimeter an Boden.
„Ja, Gaby!“ rief Michelle und feuerte ihre Freundin an. Auch Wendy hatte die Aufregung gepackt. Aufmerksam beobachtete sie die Arme der beiden Frauen. Der Tisch knarrte, Manuela fluchte laut, als sich ihr Arm langsam immer weiter nach hinten bog. Gaby Herz tobte, sie genoss die Kraft, die Manuela ihr entgegensetzte. Und gleichzeitig wollte sie unbedingt gewinnen. Endlos schien ihr Kampf. Millimeter für Millimeter. Gaby glaubte nicht, dass sie diese ungeheure Anstrengung noch lange durchhalten konnte. Sie brauchte noch einen letzten Kraftakt. Für das letzte kleine Stück. Gaby schrie auf, Michelle und Wendy zuckten zusammen und schließlich knallte Manuelas Hand auf die Tischplatte.
Beide Frauen hatten schweißnasse Arme und lehnten sich erschöpft in ihren Stühlen zurück. „Jaaaaa!“, rief Michelle laut und lief jubelnd einmal um den Tisch. „Das war eine beeindruckende Show!“ Sogar Wendy war beeindruckt. „Nicht schlecht Gaby!“ Gaby nickte dankbar für das Lob. Manuela legte den Kopf auf ihren Arm und atmete schwer. Dann sah sie Gaby an. „Sehr gut Kind!“ Gaby lächelte. Sie sah keinen Groll in Manuelas Gesicht, nur Stolz. Sie war stolz auf Gaby. Ein schönes Gefühl.
„Ich hatte ganz vergessen, was für einen sexy Bizeps du hast, Gaby“, sagte Wendy geradeheraus. „Wendy hat so recht!“ rief Michelle, die sich wieder auf ihren Stuhl neben Gaby gesetzt hatte. Gaby wurde rot. „Was ist los?“ fragte Wendy an Gaby gewandt. „Machen wir jetzt Armdrücken?“ „Na ja, so wie du Manuela fertiggemacht hast, werde ich wohl kaum eine Chance haben. Aber von mir aus gerne. Aber gib mir bitte noch zehn Minuten. Ich brauche nach dem Kampf eine Pause.
„Gut.“ sagte Wendy und griff nach ihrem Handy. „Dann male ich noch ein paar Kekse an.“ rief Michelle und brachte ihre Arbeitsutensilien zurück an den Tisch. Manuela beäugte Michelles Werk kritisch. „Malst du alle Sterne grün an?“ „Nein. Nicht nur die Sterne, auch die Weihnachtsmänner. Aber die Tannenbäume male ich vielleicht rot an.“ „Sehr kreativ“, sagte Wendy, ohne von ihrem Handy aufzusehen. „Hey, wenigstens tue ich etwas Produktives.“ Wendy antwortete nicht.
Manuela lehnte sich stöhnend auf ihrem Stuhl zurück. „Ich kann nicht glauben, dass mich zwei achtzehnjährige Mädchen im Armdrücken geschlagen haben. „Dann müssen sie eben mehr trainieren“, kam es prompt von Wendy. „Aber ich habe mein Pensum in den letzten Tagen schon erhöht.“ „Ja, ich versuche auch mehr Muskelmasse aufzubauen.“ Sagte Gaby. „Oh Mann.“ Rief Michelle. „Bin ich die Einzige, die nur trainiert, damit ihre Muskeln so bleiben, wie sie sind?“
„Trainierst du?“, kam es abfällig von Wendy. „Klar, als ob du das nicht wüsstest.“ Michelle zog ihren Pullover hoch und spannte ihren Bizeps an. Auf ihrem schmalen Ärmchen sah ihr Pfirsichbizeps absolut imposant aus. Weil er sich durch seine Größe deutlich von ihrem Arm abhob. „Okay, sieht gut aus.“ Sagte Wendy, die nun doch den Blick hob. Sie griff nach dem Pfirsich und drückte ihn. Jeep richtig hart“. Michelle strahlte und streckte ihren Arm sofort Manuela entgegen. Die drückte ebenfalls und nickte beeindruckt. „Der ist echt härter als ich gedacht hätte, Michelle.“ Als Michelle ihren Arm Gaby hinhielt, drückte diese nur kurz und nickte dann. „Ja Michelle, immer noch sehr hart.“ Michelle schien zufrieden. „Ja. Und das nur, weil ich regelmäßig das gleiche Training mache. Ich frage mich, was passieren würde, wenn ich intensiver trainieren würde. „Tust du aber nicht“, sagte Gaby und Michelle kicherte. „Stimmt. Ich bin zufrieden, wenn ich die meisten Jungs K.O. Schlagen kann. Im Notfall eben. Das passiert mir öfter, als ihr denkt. Dabei bin ich immer zu allen so lieb und süß.“
Die Minuten vergingen, während Michelle Kekse malte, Wendy auf ihrem Handy herumtippte und Manuela und Gaby sich einfach ausruhten. Doch irgendwann wurde Wendy ungeduldig. "Wie sieht's aus, Gaby? Machen wir heute Armdrücken oder nicht?“ „Klar, ich bin wieder fit!“ „Warte, meine Kekse!“ rief Michelle und räumte ihre Sachen wieder beiseite.
Wendy sah ungeduldig zu, wie Michelle alles wegräumte. Dann endlich setzte sich Gaby ihr gegenüber. „Okay, dann wollen wir mal.“ Gaby legte ihren Arm auf den Tisch und Wendy griff sofort nach ihrer Hand. „Dann auf mein Kommando!“, rief Manuela. „Eins, zwei und los!“
Der Tisch knarrte, Gaby keuchte auf und suchte mit ihren Schuhen Halt. Stöhnend kämpfte sie gegen Wendy an. Doch ihr Arm hielt Wendys Kraft ebenso wenig stand wie der von Manuela. Stöhnend hielt sie sich an der Tischkante fest, während Wendy ihren Arm langsam nach unten drückte. Deutlich nagelte Wendy ihren Arm am Tisch fest und ließ sie dann lächelnd los.
„Du bist ja unglaublich stark“, staunte Gaby, „als hätte ich mit einem Bären gekämpft.“ Sie schüttelte ihren Arm aus. „Verdammt!“ „Sie hat wirklich eine Riesenpower!“ stimmte Manuela zu. Wendy lächelte breit. „Ja, ich weiß.“ Sagte sie.
Ein lautes Stöhnen ertönte an der Küchentür und alle Frauen drehten sich um. Im Türrahmen stand Leon, der einen Schlafanzug trug und ziemlich fertig aussah. Wendys Gesicht strahlte plötzlich. „Oh Schatz, bist du endlich wach!“ Sie lief auf Leon zu, nahm ihn in den Arm und gab ihm einen Kuss. "Wie geht es dir?" „Ich habe Hunger.“ „Dann hole ich dir was, setz dich an den Tisch.“
Leon setzte sich und schien unbehaglich in die Runde zu schauen. „Na, Leon?“ fragte Michelle. „Was ist mit Wendy? Habt ihr viel Sex?“ Gaby murrte, weil Michelle schon wieder so unverschämt und dreist war. Aber Leon nickte. „Ja, immer. Ich kann echt bald nicht mehr. Aber es ist auch schön.“ Er grinste, bis er Manuelas ernsten Blick sah. Dann tat er so, als müsse er dringend Wendy in der Küche im Auge behalten.
„Weißt du, deine Freundin ist echt stark, Leon“, plapperte Michelle weiter. „Sie hat hier gerade alle im Armdrücken geschlagen. Leon zog eine Augenbraue hoch. „Schatz, wirklich alle?“ „Yep. Und jedes Mal klar gewonnen.“ Wendy kam mit einem Sandwich zurück und gab es Leon, der es förmlich einatmete. „So, jetzt wo du gegessen hast, können wir wieder in dein Zimmer gehen.“ Sagte Wendy freundlich. Leon stöhnte auf.
„Jetzt schon? Lass mich doch ein bisschen ausruhen!“
„Du liegst doch schon seit Stunden in deinem Bett!“
„Bewusstlos! Das ist keine richtige Pause!“
„Mit dir diskutiere ich nicht!“
Wendy packte Leon am Arm, zog ihn vom Stuhl und zerrte ihn hinter sich aus der Küche. „Aber sei nicht wieder so grob!“, schimpfte Leon. „Das magst du doch!“ erwiderte Wendy. Dann waren sie verschwunden. Michelle grinste breit. „Tja, Wendy scheint sich gut um Leon zu kümmern.“
Manuela nickt. „Ja, seit den Weihnachtsferien machen die beiden nichts anderes mehr. Der Junge hat ein erstaunliches Durchhaltevermögen. Hauptsache sie bringt ihn nicht um. So, ich will keine schlechte Gastgeberin sein, aber ich glaube, ich schnappe mir jetzt meine ohnmächtige Tochter und bringe erst sie und dann mich ins Bett. Ihr könnt so lange bleiben, wie ihr wollt. Oder hier schlafen, ihr werdet euch schon zurechtfinden. Macht nur die Tür zu, wenn ihr geht. Gute Nacht!“
„Gute Nacht“, sagten Michelle und Gaby gleichzeitig. Gaby stöhnte und streckte sich. Dann zog sie ihren Pullover wieder an. „Komm, wir schnappen uns Sophia und hauen ab.“ „Aber meine Kekse!“, rief Michelle. „Mein Gott, Michelle, die kannst du doch morgen noch bemalen. Es sind Ferien. Und jetzt komm!“
Gaby lud sich Sophia auf die Schulter und verließ mit Michelle das Haus. Im Bus wurde Gaby etwas schräg angeschaut, als sie mit Sophia auf der Schulter einstieg. Nach ein paar Stationen verabschiedete sich Michelle. Gaby hatte keine Lust, den ganzen Weg zu Sophias Wohnung zu fahren, also nahm sie das bewusstlose Mädchen mit nach Hause. Sie legte Sophia auf eine Gästematratze neben ihr Bett. Dann schloss sie die Augen und dachte innerlich, dass dies ein sehr schöner zweiter Weihnachtstag gewesen war. Beim Einschlafen dachte sie an Manuela und das Armdrücken. Aber vor allem an Manuela und daran, wie gut sie mit ihren nackten Oberarmen ausgesehen hatte.
Freitag, 21. November 2025
Eine starke Klassenlehrerin II
Seana machte zwei schnelle Schritte, stoppte den heranstürmenden Jungen mit einem entschlossenen Griff und hob ihn in die Luft. „AH!“, rief dieser und strampelte mit den Beinen. Seana winkelte den Arm an, ihr Kokosnussbizeps schloss nach oben und ihr Ärmel zerplatzte eindrucksvoll. Die andere Pausenaufsicht, die gerade den anderen Jungen auf die Beine half, starrte sie erstaunt an. Seana lächelte unschuldig und setzte den Jungen, den sie gefangen hatte, wieder auf den Boden. Ihre starke Hand blieb aber auf seiner Schulter, für den Fall, dass er weglaufen wollte.
„Wer von euch hat angefangen?“, fragte Seana. Der Junge, der eben noch am Boden gelegen hatte, deutete auf den anderen. „Er hat angefangen. Ich habe nichts getan. Er ist einfach auf mich zu gelaufen und dann hat er plötzlich auf mich eingeschlagen.“ „Weil du ein dummer Penner bist!“ schrie der Junge unter Seanas Hand.
„Schon wieder Connor? Du hast doch letzte Woche auch einen fremden Jungen angegriffen!“ Conner schnaubte wütend. „Alles Idioten!“, knurrte er. Seanas Kollegin stöhnte auf. „Das kann diesmal nicht ohne Folgen bleiben. Ich werde wohl einen Brief an deine Eltern schreiben müssen.“ Connor lachte gekünstelt. „Nur zu, Briefe von der Schule wirft mein Alter grundsätzlich in den Mülleimer!“ Die Pausenhilfe sah ratlos aus. „Ich kümmere mich um Connor, wenn du erlaubst!“, sagte Seana und packte Connor fester an der Schulter. Ihre Kollegin schien erleichtert. „Wirklich Seana, das ist nett. Der Junge bringt mich zur Verzweiflung.“ „Das mache ich doch gern!“
Seana packte den Jungen so fest an der Schulter, dass er aufstöhnte, und führte ihn an den Rand des Schulgeländes. Der Junge sagte kein Wort, bis Seana den Schuppen des Hausmeisters öffnete und ihn hineinstieß. „Sie dürfen mich nicht schubsen!“, rief Connor wütend und richtete seine Jeansjacke. „Ach, wirklich? Ich glaube, wenn dein Vater Briefe von der Schule in den Müll wirft, interessiert es ihn auch nicht, wenn ich dich schubse.“ Seana kam weiter drohend auf den Jungen zu, und der wich vor ihr zurück, bis er an die Wand hinter sich stieß.
„Sie können mir keine Angst machen!“ Seana lächelte und nahm eine Brechstange von der Wand. „Wirklich?“ Ihre Miene wurde ernst, dann umklammerte sie die Eisenstange fest an den Enden. Ihre Arme wurden dicker und ihre Muskeln spannten sich. Ein dicker Trizeps erschien auf ihren Armen, ihr Nacken schwoll an, Adern traten hervor. Dann bog sie das Eisen in einem Zug zu einem Halbkreis. Sie atmete schwer aus und reichte dem Jungen das gebogene Eisen. „Hier, kann dein Vater das auch?“ Connor hatte den Mund weit geöffnet und sah sie entgeistert an.
Ungläubig betrachtete Conner das verbogene Eisen in seiner Hand. Er versuchte, es selbst zu verbiegen, was ihm natürlich nicht gelang, schlug damit gegen die Holzwand und trat schließlich mit dem Fuß dagegen. Das Eisen blieb genau in der Form, in die es Seana gebracht hatte. Diese sah mit verschränkten Armen geduldig zu, was er tat. „Bist du fertig?“ Conner kratzte sich am Kopf. „So stark können sie nicht sein!“ Seana hob den Arm, dessen Ärmel bereits zerfetzt war, und ließ ihren Kokosnussbizeps wieder in die Höhe schnellen. „Sieht das für dich wie ein schwacher Arm aus?“ Der Junge starrte auf ihren Bizeps und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Aber er antwortete nicht.
„Jetzt hör mir mal gut zu!“ Sagte Seana und ballte dabei ihre Hände zu Fäusten. „Ich weiß, dass du schon siebzehn bist und dass dies dein letztes Jahr an dieser Schule ist. Aber das gibt dir keinen Freifahrtschein. In meinen Augen bist du schon erwachsen. Und ich habe kein Problem damit einen erwachsenen Schüler nach der Schule zu verprügeln!“ Bei diesen Worten wurden die Augen des Jungen ganz groß. „Aber, aber das dürfen Sie nicht, ...“ flüsterte er heiser, „ich habe in einer Kneipe mal ein paar Jungs in deinem Alter verprügelt. Die sind alle bewusstlos auf einem Haufen gelandet. Mit anderen Worten: Ich habe das schon mal gemacht. Und ich kann es wieder tun. Also sei ab heute brav, wenn ich was anderes höre.“
Sie ließ ihre große Faust in die flache Hand krachen. Der Junge zuckte zusammen. „Ich sehe, du hast verstanden!“ Sevana verließ den Schuppen und ließ den überwältigten Jungen mit dem verbogenen Brecheisen in der Hand achtlos zurück. Sie war sich ziemlich sicher, dass er sich von heute an zusammenreißen würde.
In der nächsten Stunde hatte sie Mathe mit ihrer Klasse. Das heißt, mit den Schülern, deren Klassenlehrerin sie war. Als sie in die Klasse kam, schrien die Schülerinnen und Schüler durcheinander. Die freche Lara rief: „Sie hat es schon wieder gemacht! Ihre Bluse ist ganz zerfetzt!“ „Juuuu!“ riefen andere begeistert. „Vielleicht sollten sie sich Kleider kaufen, die ihnen passen!“ grummelte Willem, dem die Aufregung um seine Klassenlehrerin wieder einmal nicht gefiel. „Vielleicht solltest du aufpassen, was du sagst. Sonst könnte es sein, dass ich dich irgendwann privat treffe und dir dann den Hintern versohle!“ Seana hatte so leise gesprochen, dass die anderen Schüler sie nicht gehört hatten. Aber William hatte sie gehört. Mit großen Augen sah er sie an. Seana tat so, als wäre nichts passiert, und begann mit dem Unterricht.
Zwei Stunden später beim Sport stellte sie ihre Schüler vor die Wahl. Entweder sie machten mit ihr Krafttraining oder sie konnten Fußball spielen. Die meisten Jungen gingen nach draußen und kickten gegen den Ball. Die Mädchen blieben. Sie eiferten ihrer Klassenlehrerin nach.
„Bekomme ich auch solche Muskeln, wenn ich nur lange genug trainiere?“, fragte Lara und stemmte ächzend eine Hantel auf und ab. „Natürlich.“ sagte Seana und zog den Ärmel des Mädchens hoch. Auf dem Oberarm des Mädchens ballte sich bereits deutlich sichtbar ein Golfball, den Seana zwischen Daumen und Zeigefinger drückte. „Du hast aber schon Muskeln. Wow, das ist ja richtig hart, Lara!“ Das Mädchen strahlte vor Freude und bemühte sich nun noch mehr, ihre Übung so gut wie möglich durchzuziehen.
Da rief sofort ein anderes Mädchen. „Gucken sie mal bei mir! Ich habe auch einen Bizeps, den sollte sie mal drücken.“ Seana lächelte. Sie ging durch die Reihen ihrer Schülerinnen und drückte hier und da einen Bizeps. Sie musste feststellen, dass alle Mädchen Fortschritte gemacht hatten. Alle hatten jetzt einen Bizeps, der deutlich und rund nach oben ragte, wenn sie den Arm anspannten. Zu Beginn des Schuljahres war das nur bei wenigen der Fall gewesen. Wenn das so weitergehe, hatte sie am Ende des Schuljahres eine richtig starke Mädchentruppe.
Als Seana drei Monate später in ihre Klasse kam, hatten sich alle Schüler um einen Tisch versammelt. An diesem Tisch saßen Lara und William und machten Armdrücken. „Los!“ sagte ein Mädchen und Lara knallte Wiliams Arm auf die Tischplatte. „Ah!“ schrie William wütend. Seana lächelte. Sie freute sich, dass Lara Wiliam besiegt hatte. „Wenn ihr fertig seid, geht zurück auf eure Plätze, der Unterricht beginnt."
Als Seana das Lernmaterial verteilte und bei Lara vorbeikam, lächelte sie sie an. „Haben sie gesehen, wie ich Willam besiegt habe?“ „Ja. Warum habt ihr Armdrücken gemacht?“ „Wir haben alle Armdrücken gemacht!“ rief Eliese. Die Jungs gegen die Mädchen. „Und wie ist es ausgegangen?“ „Eigentlich hätten wir haushoch gewonnen, wenn Leni nicht so schwach gewesen wäre.“ „Hey!“, protestierte das zarte Mädchen. „Ich bin eben von zierlicher Statur. Und trotzdem habe ich zwei besiegt.“ „Ja, aber du hättest alle besiegen müssen!“
Seana zog eine Augenbraue hoch. „Willst du damit sagen, dass jedes Mädchen gegen jeden Jungen im Armdrücken gewonnen hat?“ Lara nickte begeistert. „Ja cool nicht!“ „Außer Leni!“ rief wieder ein Mädchen. Leni schnaubte verärgert. „Dann sollten sich die Jungs vor euch in Acht nehmen!“ Lara ließ demonstrativ die Faust in der Handfläche krachen. „Oh ja, das sollten sie.“ Die Mädchen lachten im Chor, die Jungen schauten verlegen auf ihre Tische oder taten so, als wären sie mit etwas anderem beschäftigt. Drei von ihnen massierten ihre Oberarme, was Seana wieder zum Schmunzeln brachte. Willam sah richtig wütend aus und starrte mit geballten Fäusten in sein Lehrbuch.
Als die Sommerferien näher rückten und das Wetter wärmer wurde, setzte sich bei den Mädchen in Seanas Klasse ein neuer Trend durch. Fast alle Mädchen zeigten jetzt stolz ihre Oberarme. Entweder waren ihre Kleider ärmellos oder so eng geschnitten, dass die Konturen ihrer Arme deutlich zu sehen waren. Ihre Arme waren zwar nicht übermäßig muskulös geworden, aber im Vergleich zu den anderen Mädchen der Schule doch deutlich kräftiger.
„Und Lara? Freust du dich schon auf die Sommerferien?“, fragte Seana, als sie in der Klasse durch die Reihen ihrer Schüler ging. „Klar, wer nicht. Mit den meisten habe ich mich schon verabredet. Wir werden uns alle im Fitnessstudio anmelden und den Sommer über richtig trainieren. Wo trainieren sie denn?“ „Du willst wissen, in welches Gym ich gehe?“ „Naja.“ Sagte Lara. „Vielleicht sehen wir uns ja zufällig und sie können uns beim Training unterstützen. Wenn sie mitmachen, sind bestimmt alle Mädchen dabei. Einige würden sogar ihre Urlaubsreise absagen.“ „Weißt du was, Lara? Ich werde darüber nachdenken!“ Lara strahlte sie an. „Ja bitte. Das wäre so cool mit ihnen.“
Seana dachte tatsächlich lange über Laras Bitte nach. Dagegen sprach jedoch, dass sie dadurch zwangsläufig eine enge Beziehung zu ihren Schülerinnen aufbauen würde. Das könnte die professionelle Distanz gefährden, die sie als Lehrerin haben sollte. Auf der anderen Seite fand Seana, dass sie immer die Leistung bewertete und nie die Person. Außerdem mochte sie ihre Mädchen. Sie eiferten ihr eindeutig nach und das gefiel ihr natürlich. Was sollte schließlich passieren, wenn sie einen Sommer mit ihnen verbrachte?
Eine Woche vor den Ferien, in der letzten Unterrichtsstunde, ließ Seana die Jungen gehen und bat die Mädchen, noch eine Weile zu bleiben. Die Jungs hätten sich sofort beschwert, wenn sie das von ihnen verlangt hätte. Die Mädchen nicht. Ganz im Gegenteil. Sie saßen auf ihren Plätzen und schienen sehr neugierig auf das zu sein, was Seana zu sagen hatte.
„Also, ich versuche mich kurz zu fassen. Lara hat mir erzählt, dass ihr in den Sommerferien zusammen trainieren wollt.“ Kaum hatte sie den Satz ausgesprochen, stieß Lara eine Faust in die Luft und schrie: „JA! Sie trainiert mit uns!“ Die Mädchen jubelten. Offensichtlich war ihnen Laras Idee sehr vertraut. Seana hob beschwichtigend die Hände. „Aber nur, wenn ihr wollt und wirklich mitmacht. Wenn wir das machen, dann richtig. Ihr bekommt von mir einen Ernährungsplan und wir trainieren jeden Tag mehrere Stunden!“ Wieder jubelten die Mädchen. „Das ist so cool!“, rief ein Mädchen. „Jetzt werde ich ein Supergirl!“ rief ein anderes. „Meine Brüder werden sich wundern!“ rief die Nächste.
„Ich sehe schon, ihr seid voll dabei. Das freut mich sehr. Na dann, Mädels, sieht so aus, als würden wir uns in den Sommerferien wiedersehen.“ Wieder jubelten alle Mädchen. „Ich fahre auf keinen Fall mit meinen Eltern weg.“ rief ein Mädchen. „Ich auch nicht!“ rief ein anderes. Seana runzelte die Stirn. Tja, da hatte sie aber was angerichtet. Hoffentlich fragten die Eltern nicht, warum ihre Töchter nicht mit in die Ferien fahren wollten. Denn dann würde bei ihr ganz schnell das Telefon klingeln.
Seana hielt sein Versprechen, die Mädchen während der gesamten Sommerferien hart trainieren zu lassen. Fast alle Mädchen kamen zum Training, aber eben nur fast alle. Elise zog im Sommer um und verließ sogar die Klasse, so dass die Anzahl der Mädchen von 13 auf 12 schrumpfte. Der dicken Birte hatte das Krafttraining nie so viel Spaß gemacht. Genau wie Leni. Die beiden Mädchen hatten, wenn überhaupt, nur zugeschaut. Sie blieben auch dem Training in den Sommerferien fern. So schrumpfte die Zahl der Mädchen noch einmal von 12 auf 10. Aber diese 10 Mädchen kamen und sie wurden von Seana trainiert.
Jeden Tag trafen sie sich, um in drei Gruppen zu trainieren und von einem Gerät zum anderen zu wechseln. Seana wechselte die Geräte entgegen der Laufrichtung der Mädchen, so dass sie immer mit anderen Mädchen trainieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte. Seana unterbrach das Training auch mit anderen Sportarten. Sie spielten Badminton, Volleyball oder machten zusammen Yoga. Doch das änderte sich, als Seana den Mädchen ein paar Tritte und Schläge aus ihrer Kickboxzeit zeigte. Die Mädchen waren Feuer und Flamme und wollten zwischen dem Krafttraining nichts anderes machen. In der Halle gab es neben den Gewichten und Geräten einen Raum mit genau 10 Sandsäcken. Seana machte eine Übung vor und die Mädchen wiederholten den Schlag oder Tritt so lange, bis Seana zufrieden war.
Auch den versprochenen Ernährungsplan bekamen die Mädchen von Seana. Sie schenkte sogar jedem Mädchen eine große Dose Eiweißpulver, was sie eine Stange Geld kostete. Aber das war ihr egal. Zu gerne opferte sie ihre Zeit oder auch ihr Geld für die Mädchen. Das kam bei ihnen gut an. Seana wurde schnell zur unausgesprochenen Anführerin. Wenn sie mit den zehn verschwitzten jungen Mädchen zum Essen ging, orientierten sich diese fast krankhaft an ihr. Oft wurde sie gefragt, was zu tun sei. Bis Seana sich so daran gewöhnt hatte, dass sie automatisch Befehle gab. Wenn es einen Streit gab, war er sofort vorbei, sobald Seana die Mädchen zurechtgewiesen hatte.
Die Mädchen liebten es, mit Seana zu trainieren, und Seana liebte es, diese Gruppe von Mädchen zu leiten. Durch das intensive Training entwickelten sich die Mädchen weiter. Sie bekamen alle einen harten Sixpack, Muskelstränge in den Oberschenkeln und ordentliche Bizepskugeln. Denn Seana legte besonderen Wert auf das Armtraining. Beim Krafttraining tat sich vor allem Lara hervor. Dieses Mädchen musste sehr gute Gene haben, denn sie baute mehr Muskelmasse auf als alle anderen Mädchen. Die Muskelstränge an ihren Beinen waren am dicksten und wenn sie sich gegenseitig den Bizeps abfühlten, war der von Lara am härtesten.
Und da sie mit den Mädchen zwischen den Trainingseinheiten immer Kickboxen machte, machten sie auch in diesem Bereich schnell Fortschritte. Schon am Ende der fünften Woche hatte Seana das Gefühl, dass die Mädchen alle auf ihrem Niveau waren. Und nicht nur das. Einige schlugen auch geschickter und schneller zu als Seana. Schwierig wurde es, als die Mädchen begannen, nicht mehr nur am Sandsack zu trainieren, sondern in den Ring stiegen um gegeneinander anzutreten.
Freitag, 24. Oktober 2025
Cali – Ein erstes Date
Es dauerte tatsächlich einige Wochen, bis ich mich wieder in der Lage fühlte, ins Fitnessstudio zu gehen. Cali, diese unglaubliche Frau mit ihrem immens starken Körper, war mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen, genauso wenig wie ihre kleine Tochter Mara, die mir mit ihrer abstrakten Kraft fast den Bauch weggeboxt hatte. Cali wollte ich wiedersehen. Eine wunderschöne, extrem starke Frau, im Grunde meine absolute Traumfrau. Aber auf ihre Tochter konnte ich gut verzichten und wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, hatte ich sogar ein bisschen Angst vor dem kleinen Monster.
Als ich dann endlich im Studio war und trainierte, fiel es mir schwer, wieder zu meiner alten Fitness zurückzufinden. Ich mühte mich gerade an einer der Maschinen ab, als sich jemand direkt vor mich stellte. Es war Cail, muskulös, kühl, mit tiefblauen Augen. Ihr sonst immer lächelndes Gesicht sah mich sehr ernst an.
„Wo bist du gewesen?“ Es klang nicht nur wie eine Anklage, es war auch eine.
„Na ja“, räusperte ich mich. „Ich war krank und konnte nicht trainieren.“ Das war nur halb gelogen. Aber Cali sah mich sehr misstrauisch an. „Gehst du mir aus dem Weg? Wenn du mich nicht wiedersehen willst, dann sag es!“ „Nein, nein, das ist es wirklich nicht.“ Sie stemmte die Hände in die Hüften und ihre Armmuskeln traten hervor.
Man muss sagen, dass diese Frau schon verdammt muskulös war. Sie schien das Krafttraining absolut ernst zu nehmen und muss hart trainiert haben. Denn sonst hätte ihr Körper mit der hellen Samthaut nicht so aussehen können. Ihre Oberschenkel waren so dick wie mein Unterleib. Alles schien aus Muskelsträngen zu bestehen. Ihre Waden waren so groß wie Mangos und definiert wie Diamanten. Ihre Arme, dicker als Regenrinnen, waren ebenfalls extrem muskulös. Bei unserer ersten Begegnung dachte ich, sie würde ihre Arme permanent anspannen. Dass ich mich geirrt hatte, merkte ich erst, als sie ihre Arme wirklich belastete. Dann verdoppelte sich fast ihr Volumen und rissartige Muskelfelsen traten hervor. Sie hatte in einem Arm so viel Kraft wie ich in meinem ganzen Körper. Vielleicht sogar mehr.
Manche Männer fanden das vielleicht abstoßend, aber ich nicht. Ich fand es unheimlich anziehend. Auch wenn ich mich in ihrer Nähe defensiv und scheinbar abweisend verhielt. Ich wollte eigentlich das Gegenteil signalisieren. Konnte es aber nicht. Außerdem fand ich ihr Gesicht sehr hübsch. Dieses immerwährende Lachen und diese großen blauen Augen. Sie war meine Traumfrau und wenn ich das vermasselt, hätte ich mir das nicht verzeihen können. Das Hindernis ‚Tochter‘ musste ich erst einmal aus meinen Gedanken verdrängen.
Sie schien darauf zu warten, dass ich etwas sagte. „Ich finde dich ganz hübsch“, sagte ich verkrampft. „Ganz hübsch?“ fragte sie mit finsterer Miene. Ich hatte es vermasselt. Es lag mir einfach nicht, Frauen Komplimente zu machen. Wütend packte sie mich am Hals und zog mich aus der Maschine. Ich krächzte, sie donnerte meinen Körper gegen die nächste Wand und ich stöhnte auf. Ja, diese Frau war fantastisch.
„Gehst du jetzt mit mir aus oder nicht?“
Ich nickte hastig.
„Gut, und zwar heute. Ich werde dir keine Chance mehr geben, dich aus dem Staub zu machen. Wir treffen uns gleich nach dem Training, 18 Uhr, klar?“
„Ja klar, ich werde da sein.“
„Hoffentlich!“
Dass Cali mich die ganze Zeit mit nur einem Arm in der Luft gehalten hatte, wurde mir erst bewusst, als sie mich losließ. Gerade noch konnte ich mich auf den Beinen halten und der Schande entgehen, vor ihr zu Boden zu fallen. Cali schien trotzdem sauer zu sein, denn sie beachtete mich nicht weiter und verschwand zwischen den Sportgeräten. Ich trainierte noch eine halbe Stunde, ohne sie zu treffen. Dann musste ich mich beeilen, um in die Umkleidekabine zu kommen, sonst wäre ich zu spät zu unserer Verabredung gekommen.
Cali wartete schon vor dem Eingang auf mich. Vielleicht war sie einfach nur zu früh gekommen, oder sie befürchtete immer noch, dass ich mich verdrücken würde, und bewachte den Eingang des Studios. Sie trug eine dieser Stretch-Jeans, die an den Beinen eng anliegen. So konnte man die dicken Muskelstränge an ihren Oberschenkeln gut sehen. Der Anblick gefiel mir. Ansonsten trug sie eine schwarze Lederjacke, die die kräftigen Muskeln ihres Oberkörpers gut kaschierte.
„Da bist du ja endlich, Phil!“ Ich sah auf meine Uhr. „Ich bin pünktlich, es ist 18 Uhr!“ Sie sah auf meine Uhr. „18:03 Uhr!“ verbesserte sie mich. Und jetzt komm mit.“ Sie packte mich fest am Arm und zog mich wieder hinter sich her. Diese Frau hatte wirklich Angst, dass ich ihr weglaufe. Oder sie mochte es, mich zu berühren. Oder beides.
Caly führte mich zu einem Italiener. Nichts feines, absolut ligiere und ganz in der Nähe des Fitnesscenter. Eigentlich ganz nach meinem Geschmack. Wäre ich mit jemand anderem dort gewesen, hätte ich mich sicher entspannt. Aber in der Nähe von Cali war ich absolut unentspannt. Fast nervös.
Wir teilten uns zu zweit ein Gericht. Eine Platte mit einer großen Auswahl an Gerichten. Viel zu viel, als dass ich auch nur die Hälfte hätte schaffen können. Cali erwies sich als gute Esserin. Sie aß viel mehr als ich, was mir gefiel. Immer wenn ich nach Dingen griff, die sie im Auge hatte, packte sie schmerzhaft mein Handgelenk und zog es außer Reichweite. „Das gehört mir!“, sagte sie dann und drückte mein Handgelenk fest. Dann nahm sie sich, was sie wollte, hielt mich aber weiter fest. Ihr Griff war eisern, und als ich versuchte, meinen Arm aus ihrem Griff zu befreien, merkte ich, wie unendlich unterlegen ich war. Diese Frau bestand aus Muskeln und konnte mich mit ihrem kleinen Finger fertig machen.
Jedes Mal, wenn sie mich festhielt, sah sie mich mit diesem intensiven Blick an. Als ob sie sich gleich auf mich stürzen würde. Ich wiederum genoss es, wenn sie mich festhielt und ihre Überlegenheit demonstrierte. Ich genoss den Schmerz, den sie mir mit ihrem Griff zufügte.
Als sie mich wieder packte und ansah, starrte ich übertrieben direkt zurück. „Du siehst mich immer so an.“ Sagte ich. „Wie sehe ich dich an?“ Sie hielt meinen Arm weiter fest. „Als würdest du gleich über den Tisch kommen und mich fressen.“ „Fressen?“, fragte sie und verstärkte ihren Griff um meinen Arm. Ich biss die Zähne zusammen. Es tat weh, aber gepaart mit ihrer Dominanz fühlte es sich gut an. „Entschuldigung!“ presste ich mühsam hervor. Sie ließ meinen Arm los und ich atmete tief durch. „Du weißt, wie ich das gemeint habe?“ Sie grinste. „Ja.“ Sagte sie leise.
„Also, wollen wir zu mir oder zu dir?“ Ich hob den Finger. „Nicht beim ersten Date.“ Wieder dieser böse Blick. „Hast du Angst, mit mir allein zu sein?“, fragte sie provozierend. „Vielleicht ein bisschen. Aber ich bleibe meinen Prinzipien treu.“ „Wie schön.“ Sagte sie und verschränkte die Arme. „Und wie oft muss ich mit dir essen gehen, damit du zu mir kommst?“ „So funktioniert das nicht. Ich brauche erst ein Gefühl der Vertrautheit, bevor ich ...“ „Bevor du was? Dich traust mir deine Wohnung zu zeigen? Also mein Gefühl sagt mir gerade, dass ich dich in meinem Schlafzimmer haben will!“
Nun war ich für einen Moment sprachlos und starrte sie an. „Oh, zu viel. Habe ich dich jetzt verschreckt? Ich sag dir was, ich zeig dir, wo ich wohne. Du bringst mich nach Hause wie ein Gentleman. Ich werde auch nichts versuchen, versprochen.“ „Ok, darauf können wir uns einigen.“
Zwanzig Minuten später lief ich mit Cali durch die Straßen der Stadt. Sie führt mich zu einem Reihenhaus aus rotem Backstein. „Hier wohnen Mara und ich.“ Sagt sie und ging auf die Haustür zu. Wir hatten sie noch nicht ganz erreicht, als ein blondes Mädchen die Tür öffnete.
„Mein Gott, was für ein Glück, dass sie endlich wieder da sind. Sie weigert sich, ins Bett zu gehen. Ich habe alles versucht, aber sie hat gedroht, mich zu verprügeln. Schon wieder. Und fast hätte sie es getan. Es tut mir leid, aber ich kann nicht mehr!“
Noch während sie sprach, hatte das vielleicht 21 Jahre alte Mädchen seine Jacke angezogen. Jetzt drängte sie sich hastig an uns vorbei und rannte davon. „Bleib stehen, ich muss dich noch bezahlen. Bleib stehen!“ Cali seufzte. „So ein Mist. Mara hat schon wieder eine Babysitterin vergrault. Du kannst aufatmen Phil, das Schlafzimmer können wir vergessen.“ „Da wollten wir aber auch nicht hin.“ warf ich ein und wurde von Cali in die Seite geboxt. Es tat richtig weh, aber ich tat so, als wäre es nicht so.
„Aber ich kann dir trotzdem meine Wohnung zeigen. Ich muss nur noch meine Tochter zusammenstauchen!“
Ich zog meine Schuhe aus, hängte meine Jacke an die Garderobe und folgte Cali auf der Suche nach ihrer Tochter. Wir fanden sie im Wohnzimmer. Sie saß mit einer Tüte Chips auf dem Schoß vor dem Fernseher. Schnell ging Cali zum Fernseher und schaltete ihn aus. „Warum bist du noch wach?“, rief sie wütend. Doch das freche Mädchen dachte gar nicht daran zu antworten und schob sich an ihrer Mutter vorbei, um den Fernseher wieder einzuschalten. „Oh nein, junge Dame!“ rief Cali und packte ihre Tochter am Arm.
Ich traute meinen Augen kaum, als ich sah, wie der Arm des Mädchens vor Muskeln anschwoll und Cali mit einem Ruck zu Boden warf. Diese Gegenwehr hatte Cali völlig unvorbereitet getroffen, sonst hätte ihre Tochter das enorme Körpergewicht von Cali niemals so auf den Boden werfen können. Und das auch noch mit nur einem Arm. Mara knurrte laut, als sie sich auf ihre Mutter stürzte. Ich glaubte wirklich, eine Erschütterung im Boden des Raumes wahrnehmen zu können, als die Kräfte der beiden Frauen aufeinander prallten. Mara rang mit den starken Armen ihrer Mutter, wobei die Muskeln an ihren Armen so stark hervortraten, dass sie ihr T-Shirt zerrissen. Und auch bei Cali rissen die immer stärker werdenden Muskeln die Kleidung in Fetzen. Und das nicht nur an den Armen, sondern auch an den Oberschenkeln.
Nachdem ich Cali im Fitnessstudio beim Krafttraining gesehen hatte, wusste ich, wie verdammt muskulös diese Frau war. An ihren Armen und Beinen sah man schon das pure Muskelgewebe durch die Haut schimmern. Diese Frau wog bestimmt an die 100 kg. Wenn nicht sogar mehr. Umso erstaunlicher war es zu sehen, wie ein Mädchen, das einen halben Kopf kleiner war, diese Frau förmlich niedergestreckt hatte.
Cali war in einer schlechteren Position, da sie auf dem Boden lag und ihre Tochter auf ihrem Oberkörper saß und versuchte, ihre Arme auf den Boden zu drücken. Calis Gesicht wurde rot vor Anstrengung, ebenso das ihrer Tochter. Die muskulösen Arme der Frauen zitterten und dann warf Cali ihre Tochter mit aller Kraft und einem lauten Schrei von sich. Es krachte, als Mara auf die Seite fiel. Eigentlich war es kein richtiger Sturz, aber durch das enorme Gewicht des Mädchens krachte es trotzdem.
Mara war jedoch sofort wieder auf den Beinen, während ihre Mutter es nur bis zu den Knien schaffte. Als Mara stand, streckte sie ihre Hände aus und schlug mit der Handkante nach ihrer Mutter. Diese blockte den Schlag, der sonst ihren Hals getroffen hätte, mit dem Arm ab und verzog das Gesicht. Der Schlag tat weh. „Kein Karate!“ rief sie wütend und schlug ihrer Tochter einmal schnell in den Magen. Der Schlag zeigte erstaunlich wenig Wirkung bei ihrer Tochter. Es klang eher so, als wäre Calis Faust an einer soliden Mauer aus Bauchmuskeln zerschellt.
Maras Gesicht zeigte Wut, sie ballte die Faust und schlug nun auch zu. Diesmal konnte ihre Mutter den Schlag nicht blocken und bekam einen kräftigen Schlag ins Gesicht. Mit einem Stöhnen kippte Cali nach hinten. Benommen wälzte sie sich hin und her. Der Schlag musste ordentlich Kraft gehabt haben. Mara wartete, bis ihre Mutter sich wieder aufgerichtet hatte und nutzte die Zeit, um in Kampfstellung zu gehen. Als ihre Mutter sich langsam wieder aufrichtete, schrie ihre Tochter laut "Ha! Mit bemerkenswerter Eleganz drehte sich das Mädchen auf der Ferse, hob das Bein und trat ihrer Mutter mit einem perfekten Tritt ins Gesicht. Calis stieß ein lautes „Oh“ aus, ihr Kopf wurde zur Seite gerissen und ihre Augen rollten nach hinten. Ihre dicken Muskeln entspannten sich und ihr Körper fiel schlaff zur Seite. In einer unbequem aussehenden Position blieb sie regungslos liegen.
Mara nahm ihre Kampfhaltung ein, machte die Hände flach und schlug in die Luft. „Ha!“ rief sie laut. „Und wieder einmal hat Karatekid Mara gewonnen. Das unbesiegbare Mädchen aus Stahl!“ Wieder drehte sie sich um die eigene Achse, hob ihr rechtes Bein in die Luft und führte mehrere schnelle Schläge gegen einen unsichtbaren Gegner in der Luft aus. Dabei bewegte sie nur den Unterschenkel und den Fuß. Die Tritte wirkten kraftvoll und präzise. Wer diese Massage bekam, würde so schnell nicht wieder aufstehen.
Mara ließ ihr Bein wieder sinken und fixierte mich. Das Mädchen wirkte absolut bedrohlich auf mich. „Jetzt bist du dran! Komm her!“, rief sie. Sofort wich ich zurück und stieß mit dem Rücken gegen die Wand hinter mir. Beschwichtigend hob ich die Hände. „Hey, hey, Frieden ja! Ich habe mit eurem Streit nichts zu tun.“ Maras Miene verfinsterte sich. „Ich habe dir gesagt, du sollst herkommen!“ Ich schielte zur Tür, die gut vier Meter entfernt war. Mara folgte meinem Blick, dann warf sie sich nach vorne, machte eine Rolle auf dem Boden, einen Salto und landete im Spagat vor mir. Ich war noch so beeindruckt von ihrer Darbietung, dass mich ihr Faustschlag völlig unvorbereitet traf.
Mit voller Härte traf mich ihre Faust zwischen den Beinen, unangenehm genau. Der Schmerz raubte mir fast die Sinne. Mit einem „Oh“ fiel ich wie ein gefällter Baum zu Boden. In Gedanken verabschiedete ich mich von meiner Männlichkeit, während mir das Wasser aus den Augen lief. Als ich in Quallen auf dem Boden lag, sprang das schwere Muskelwiesel auf meinen Oberkörper. Mit Leichtigkeit klemmte sie mit ihren muskulösen Beinen meine Arme ein und hob ihre Fäuste. „Gute Nach du Lappen!“ rief sie und feuerte einen Fausthieb auf mein Gesicht ab.
Schon mit dem ersten Schlag schlug sie mich sauber k.o. Den Rest der Schläge bekam ich nicht mehr mit. Als sie ihre Schlagkombination von gut 10 Faustschlägen beendet hatte, sprang sie federnd wieder auf die Beine. „HA!“ rief sie wieder und nahm ihre Kampfhaltung ein. „Steel-Mara ist unaufhaltsam! HA!“ Sie ließ die Hände sinken und blickte erst zufrieden auf den leblosen Körper ihrer Mutter, dann auf meinen. Summend setzte sie sich wieder vor den Fernseher, nahm ihre Chipstüte und schaute den Film weiter. Als der nach 20 Minuten zu Ende war, lagen Cali und ich immer noch auf dem Boden. Mara trat erst ihrer Mutter ins Gesicht und dann mir. Während unsere Köpfe willenlos hin und her rollten, lachte Mara fröhlich. Dann verschwand sie im Bad, putzte sich die Zähne und ging ins Bett. Uns ließ sie im Wohnzimmer zurück, so wie wir zu Boden gefallen waren.
Mein Schädel brummte gewaltig, als ich wieder zu mir kam. Mühsam kroch ich über den Teppich zu Cali. Nachdem ich einige Minuten ihr Gesicht gestreichelt hatte, kam auch sie zu sich. „Was ist passiert?“, fragte sie matt und sah sich um. „Deine Tochter hat erst dich vermöbelt und dann mich.“ „Oh!“ machte sie und schloss kurz die Augen. Dann sah sie mich wieder an. „Das tut mir leid. Ich habe ihr doch verboten, Erwachsene zu verprügeln.“ „Tja, das hat sie nicht davon abgehalten.“ Cali richtete sich mühsam auf und half mir dann mit ihren kräftigen Armen auf die Beine.
„Es tut mir leid wegen der ganzen Sache. Du läufst doch jetzt nicht wieder weg, oder?“ Ich schüttelte den Kopf und bereute es sofort, als mir ein Schmerz durch den Kopf fuhr. Sie lächelte sanft. „Meine Tochter hat dir das Gesicht ziemlich verbeult. Das tut mir sehr, sehr leid.“ „Zum Glück für dich bin ich Masochist.“ Sie schenkte mir ein Lächeln, das mir sagte, dass das keine neue Information für sie war. „Aber der Schlag zwischen die Beine war wirklich böse!“ „Oh nein, hat sie nicht!“ „Oh doch, das hat sie. Lass mich raten, das hast du ihr auch verboten!“
„Machst du dich über mich lustig?“, fragte sie lächelnd und drückte meinen Körper mit ihrer schweren Gestalt an die Wand.
„Vielleicht ein bisschen.“ Ich lächelte, und sie wurde spielerisch ernst. „Dafür sollte ich dich bestrafen, aber das hat meine Tochter wohl schon getan.“ Sie kam mit ihrem Gesicht näher. Sie roch sehr gut. Ihr Blick war intensiv und ihre Augen so blau. Und dann küssten wir uns. Sie drückte sich leidenschaftlich an mich und ich wusste, dass diese Frau nun ein Teil meines Lebens war.
Freitag, 26. September 2025
Mädchen mit Powerarmen – Teil 3
Felix jubelte, als sein Lieblingswrestler seinen Gegner aus dem Ring warf. „Fuck yeah man!“ rief er und schwenkte die große Chipstüte. Gott, er liebte diese Show. Coole körperliche Auseinandersetzungen, einfach toll. Noch besser fand er die Wrestlerinnen. Frauen mit richtig dicken Armen und Muskeln. Zu geil! Er lachte laut. Er hatte ein tolles Leben. Er hatte eine superheiße Mutter. Scheiße, egal, was andere dachten, sie machte ihn an. Weil sie Muskeln hatte. Sie war superstark und konservativ. Wenn es Ärger gab, bekam er von ihr schnell die Gärte auf den Hintern. Felix liebte das. Diese muskulöse Domina hob ihn sogar in die Luft. So stark war sie. Ein Erlebnis, das man für Geld nicht kaufen konnte. Selten war er so high vor Lust wie nach einer Tracht Prügel von seiner Mama. Einfach das Beste. Und was musste er dafür tun? Eigentlich nichts. Sie beschwerte sich von ganz alleine über irgendeinen Blödsinn. Scheiße, manchmal war es verdammt schwer, nicht zu grinsen, wenn sie sauer wurde. Gott, er kam ein paar Mal, während sie ihn schlug. Und je nachdem, was sie anhatte und wie sie ihre Muskeln vor Wut anspannte, auch vorher.
Und was kann man sich im Leben mehr wünschen als einen gut gefüllten Kühlschrank und eine heiße Domina, die einem Random eine sexy Session verpasst. Tja, und dann gab es da noch einen fetten weiblichen Bonus. Seine ältere Schwester, was eigentlich ein Witz war. Das eine Jahr zwischen ihnen bedeutete nichts. Und er hatte eine süße Schwester. Große grüne Augen, braunblondes Haar, und mit sechzehn hatte sie eine ordentliche Oberweite bekommen. Er leckte sich über die Lippen. Neulich hatte er sie verschwitzt im Keller auf der Hantelbank seiner Mutter vorgefunden. Sie hatte so verdammt sexy ausgesehen, dass er sofort geil geworden war. Verdammt heiß war sie gewesen. Mit dicken, glänzenden Oberarmen. Felix liebte die dicken Arme seiner Schwester. Deshalb ärgerte er sie immer. Er nannte sie „Fettarm!“ Sie sollte nie erfahren, wie toll er ihre Arme fand. Wenn sie es wüsste, hätte sie ihn in der Hand. Also spielte er lieber den bösen Bruder.
Und in der Rolle des bösen Bruders war er richtig gut. Zu gerne probierte er seine Wrestling-Moves an ihr aus. Auch wenn er grob und ungeschickt war, es funktionierte. Hatte er sie bisher nur unter seinem dicken Bauch begraben und ihr gerne mal die Luft abgeschnürt, ging er neuerdings noch brutaler vor. Neulich, als sie die Einkäufe ins Haus brachte, hatte er ihr zum ersten Mal richtig hart in den Bauch geboxt. Ihr Schmerzenslaut hatte sich richtig süß angehört. Ein weiterer Schlag saß so perfekt, dass sie in Ohnmacht gefallen war. Der Seufzer, den sie dabei ausstieß, hatte noch süßer geklungen. Sexy! Sein Atem hatte sich bei diesem Anblick beschleunigt, und er war sofort in sein Zimmer gerannt, um sich Abhilfe zu verschaffen.
Aber viel lieber wäre es ihm, wenn seine Schwester das Sagen hätte. Dann würde er sich richtig austoben können. Als er kurz mit ihr gerungen hatte, bevor er ihr in den Bauch schlug, hatte er gemerkt, dass sie stärker geworden war. Und nicht nur ein bisschen. Sie war viel stärker, und vielleicht hätte sie ihn besiegt, wenn er ihr nicht in den Bauch geboxt hätte. Aber das reichte ihm nicht. Sie musste noch stärker werden. Wenn sie jetzt mit dem Training angefangen hatte, dann wollte er ihr einen Grund zum Weitermachen geben. Deshalb hatte er ihr neulich, als sie sexy auf der Hantelbank lag, noch einmal in den Bauch geboxt. So wollte er sichergehen, dass sie, wenn sie endlich genug Kraft hatte, keine Hemmungen haben würde, ihren kleinen Bruder zu vermöbeln. Ja, allein der Gedanke daran erregte ihn.
Er horchte auf, die Wohnzimmertür stand offen. Im Rahmen stand seine Schwester. Und wie sie da stand. In einem engen, kurzärmeligen Hemd. Man konnte ihre verdammten Oberarme sehen. Diese dicken Oberarme. Und die sahen so kräftig aus. Er wurde sofort geil. Von 0 auf 100 in weniger als einer Sekunde. Er konnte nicht aufhören, sie anzustarren. Ihr Bauch so flach und ihre Oberweite so groß, gerade und fest an ihrem Körper. Verdammt, seine Schwester musste wirklich Krafttraining machen. So viel war klar. Wieder ein Freudentag in seinem tollen Leben.
„Hey, Fettsack!“, sagte sie und kam ins Wohnzimmer geschlendert. Und er hing mit den Augen an ihren Oberarmen. Er konnte nicht wegsehen. Die waren schon immer sehr, sehr dick gewesen. Er kannte niemanden, der so dicke Oberarme hatte. Sie hatten den Durchmesser eines Handballs. Vielleicht sogar mehr. Bis vor ein paar Wochen waren sie noch unförmig und wippten hin und her. Aber das war einmal. Jetzt wirkten sie fest, und obwohl sie locker herabhingen, meinte Felix eine Art Trizeps zu erkennen. Auch ihre Schultern waren nun voller und runder. Ja, sie trainierte. Offensichtlich. Sie hatte ordentlich an Muskelmasse zugelegt, auch wenn an ihren Armen noch zu viel Fett war, das die Fortschritte verbarg. Aber er war sich verdammt sicher. Wenn sie die 100 Prozent Muskelmasse in diese dicken Arme bekam, dann konnte sie mit diesen Monstern Autos umwerfen. Der Gedanke daran, gepaart mit diesem fantastischen Anblick, ließ ihn nach Luft schnappen. Scheiße, er würde hier und jetzt kommen.
Baylee stemmte die Arme in die Hüften. Verdammt, das sah gut aus. Ja, ihre Arme waren eindeutig fester. Er bekam fast einen Herzkasper. „Alter, Felix! Stopfst du dir jetzt schon so viel Scheiße rein, dass du Atemprobleme kriegst? Wie diese dicken Hunde, die immer nach Luft schnappen? Mama hat recht. Wenn du so weitermachst, platzt dir noch eine Arterie und du bist tot.“
„Und wenn schon, was geht dich das an? Pass lieber auf, dass deine Arme nicht so fett werden, dass sie platzen. Daran kannst du auch sterben.“
Baylee sah ihn scharf an. Oh, wie er das liebte. Diesen strengen Blick. Sie hatte ihn von ihrer Mutter, und er erregte sie nur noch mehr. „An meinen Armen ist schon lange kein Fett mehr!“ rief sie trotzig. Dann kniete sie sich vor das Sofa, auf dem er saß, und machte ihre doppelte Bizeps-Pose. Er riss die Augen auf und schluckte. Aus den dicken Armen ragten wirklich Muskeln. Große runde Kugeln. Zwar ohne Kontur, aber mit einem abstrakt riesigen Volumen. Scheiße, wenn das Muskeln waren, konnte sie Autos nicht nur umwerfen, sondern auch hochheben. Gleich würde er kommen, gleich ... Nein, nicht vor seiner Schwester. Sie würde es merken, das durfte sie nicht.
Jetzt drehte sie sich auch noch um, so dass er ihre Oberarme von der anderen Seite sehen konnte. Das war absolut zu viel. Es gab nur einen Ausweg. Den des bösen Bruders.
„Sneak Attack!“ brüllte er und schlang seine Arme um den Hals seiner Schwester. Denn den sogenannten Slepperhold hatte er schon oft gesehen, aber noch nie selbst ausprobiert. Aber es gelang ihm. Seine Arme lagen perfekt um ihren Hals. Jetzt musste er sich beeilen. Schnell Druck auf die Blutversorgung ihres Gehirns ausüben, damit sie schnell ohnmächtig wurde. Denn er machte sich nichts vor. Auch wenn es den Muskeln seiner Schwester an Härte und Kontur mangelte, so waren sie doch stärker als seine. Dessen war er sich absolut sicher.
„Oh nein!“, keuchte seine Schwester, als sie seine Arme um ihren Hals spürte. Sein Griff wurde fester, und seine Schwester ruderte unbeholfen mit den Armen. Sie war wirklich keine gute Kämpferin. Das musste sie unbedingt üben. Es dauerte nicht lange, bis ein Zucken durch ihren Körper ging und sie wieder diesen süßen „Uhu!“ Laut von sich gab. Dann erschlaffte sie in seinem Griff. Felix zog ihren Körper hoch und drückte noch fester zu. Langsam zählte er in Gedanken bis zehn, denn er wollte ganz sicher sein, dass sie wirklich k.o. war. Als er sie endlich losließ, rutschte sie schlaff von seinem Schoß. Verdammt, sie sah gut aus. Selbst wenn sie schlief.
Felix konnte nicht mehr an sich halten und griff mit der linken Hand nach einem ihrer Oberarme. Die zarte, weiche Mädchenhaut ließ seine Sinne vibrieren. Und diese Größe. Seine Hand wanderte um ihre Arme, während die andere in seiner Hose verschwand. Jetzt untersuchte er ihre Arme sehr genau, erst den rechten, dann den linken. Und er kam. Immer und immer wieder. Am Ende sank er schweißgebadet in sich zusammen.
Seine Schwester ächzte leise und kam langsam wieder zu sich. Sie wollte sich gerade aufrichten, als Felix laut „Double Slepper!“ rief und ihr erneut die Arme um den Hals legte. Wieder machte sie diese unkontrollierten Bewegungen, während er seinen Griff um ihren Hals verstärkte. Er genoss seine Machtposition und zog seine überforderte Schwester an sich. Diesmal drückte er langsamer. Er wollte diese Erfahrung mehr auskosten. Baylee stöhnte süß und ihre Hände glitten hilflos über seine Arme. Und dann wieder dieses „Uh!“, dieser süße Laut, gefolgt von der Erschlaffung ihres Körpers. Wieder wartete er geduldig. Diesmal zählte er bis zwanzig. Dann packte er seine Schwester und hob sie behutsam auf seine Schulter.
Er stöhnte laut auf. Sie war so viel schwerer geworden. Schwankend erhob er sich. Taumelnd trug er seine Schwester die Treppe hinauf in sein Zimmer. Er wollte nicht von seiner Mutter dabei erwischt werden, wie er seine bewusstlose Schwester begrapschte. In seinem Zimmer war es sicherer. Dort ließ er Bayless' Körper wie einen Sack Kartoffeln auf sein Bett fallen. Dann suchte er in seinem Schreibtisch nach einem Maßband. Er musste wissen, wie dick ihre Arme waren. Unbedingt!
Als er das Maßband gefunden und um ihren Arm gelegt hatte, schnappte er nach Luft. Das war dick, 51 Zentimeter. Richtig dick. Schnell zückte er sein Handy und machte ein Foto. Das brachte ihn auf die Idee, überhaupt Fotos zu machen. Zuerst von ihren Armen, dann wie sie auf seinem Bett lag. Dann brachte er sie in verschiedene Stellungen. Er ließ sie mit dem Kopf aus dem Bett hängen, er ließ sie auf sein Kissen sabbern und er legte ihr einen alten Schlüpfer aufs Gesicht.
Dann hievte er sie an andere Stellen in seinem Zimmer. Sie saß schlaff auf seinem Schreibtischstuhl, an seinem Schreibtisch, auf dem Boden, neben dem Mülleimer oder seinen alten Socken. Er machte bestimmt vierzig Fotos, bis Baylee stöhnend wieder zu sich kam. Sie saß gerade auf seinem Schreibtischstuhl. Hastig ballte er die Faust und schlug Baylee seitlich ins Gesicht. „Wow!“, machte sie, ihr Gesicht drehte sich und ihr Körper fiel zu Boden. Doch Felix' Schlag war viel zu schwach gewesen, um seine Schwester auszuknocken. Viel mehr hatte er sie aufgeweckt. Sie setzte sich auf und warf ihm einen dieser bösen Blicke zu. Und dann ...
Langsam bahnte sich Felix' Bewusstsein einen Weg aus dem dunklen Sumpf, in dem es gefangen war. Sein Schädel dröhnte. Mühsam öffnete er die Augen. Dunkelheit umgab ihn. Wo zum Teufel war er? Er lag auf dem Boden, so viel war klar. Er tastete mit der Hand durch die Dunkelheit. Teppich, eine Wand, ... etwas Holz. Er drehte den Kopf und zuckte zusammen. Nackenschmerzen. Er griff sich an den Hals und versuchte, sich zu massieren.
Erst dann versuchte er aufzustehen. Seine Schultern schmerzten ebenso wie sein Nacken und sein Kopf. Er bewegte sich sehr langsam, nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch wegen der Dunkelheit. Als er stand, tastete er sich an der Wand entlang und stieß auf ein Bett. Es könnte seines sein. Er ging darum herum und in die Richtung, wo der Lichtschalter sein müsste, wenn es sein Zimmer wäre. Er fand den Lichtschalter, und grelles Licht durchflutete den Raum. Er kniff die Augen zusammen. Langsam öffnete er sie wieder. Es war sein Zimmer. Draußen war es dunkel. „Scheiße.“ Sagte er zu sich selbst. Wie spät war es?
Er sah sein Handy auf dem Boden liegen. Er schaltet es ein. 22:36 Uhr. Oh Mann. Woran erinnerte er sich? Baylee, die ins Wohnzimmer gekommen war. Es musste 20:30 Uhr gewesen sein. Und dann hatte er sie hochgehoben und... Richtig, er hatte Fotos gemacht und dann war sie zu sich gekommen. Er hatte sie geschlagen und dann? Nichts. Sein Kopf war leer. Es musste kurz nach 21 Uhr gewesen sein. Mehr als eine Stunde fehlte ihm. Dann hielt er inne. Verdammt, er hatte seine Schwester fotografiert. Aber auf dem Bild im Hintergrund war sein Gesicht zu sehen. Er rief die Galerie auf und blätterte durch die Bilder. Das war alles er. Auf dem Boden, neben seinem Bett, mit einer Unterhose über dem Gesicht. War er verrückt geworden?
Er fasste sich ans Kinn und zuckte zusammen. Es tat weh. Sein ganzes Gesicht schmerzte, und zwar sehr. Er grinste, das tat auch weh. Baylee musste ihn geschlagen haben. Oder vielleicht war seine Mutter reingekommen und hatte ihn verprügelt? Aber wer von den beiden hatte die Fotos gemacht? Und noch wichtiger, wer hatte die Fotos von Baylee gesehen? Jedenfalls war er sich sicher, dass einer der beiden ihm mit der Faust kräftig das Gesicht massiert hatte. Und am Ende mit einer solchen Wucht, dass er nicht nur eine Stunde lang ausgeknockt war, sondern ihm auch noch ein Teil seines Gedächtnisses fehlte.
Für sein Kopfkino reichte dieser Gedanke. Er wälzte sich auf sein Bett und verging sich an seiner Matratze. Zuerst mit dem Szenario, wie Baylee ihn geschlagen hatte, dann mit dem seiner Mutter. Hätte sein Schädel nicht so gehämmert, wäre es nicht bei diesen beiden Malen geblieben. Er drehte sich auf den Rücken und grinste breit. Er hatte schon gut. Er stolperte von einem erotischen Erlebnis ins nächste. Er aß, was er wollte, und tat, was er wollte. Jeder Spießer, der ihm sagen würde, dass man sich nicht an Familienmitgliedern aufgeilen sollte, konnte ihn mal kreuzweise. Das waren nur Typen mit hässlichen Familien, so sah das aus. Wieder grinste er. Keiner hatte es so gut wie er. Mit schmerzendem Kopf schloss er zufrieden die Augen. Seine Gedanken wanderten wieder zu seiner Schwester und mit einem breiten Grinsen schlief er schließlich fest ein.
Freitag, 22. August 2025
Mädchen mit Powerarmen – Teil 2
Fröhlich hob Baylee die Einkaufstasche in ihrer linken Hand auf und ab. Seit sie jeden Morgen mit ihrer Mutter joggen ging und danach ein intensives Krafttraining absolvierte, benutzte sie jeden schweren Gegenstand, um nebenbei zu trainieren. Oder einfach, um ihre Kraft zu testen. Sie erinnert sich, wie oft sie sich mit den vollen Taschen abgemüht hatte. Jetzt fühlten sie sich viel leichter an. Sie lächelt und erinnert sich an die Worte ihrer Mutter. „Es wird nicht leichter, Baylee, aber du wirst stärker.“ Sie stellte die beiden Taschen sehr langsam auf dem Esstisch ab, um ihre Muskeln maximal zu beanspruchen, früher hätte sie nur eine dieser Taschen tragen können.
„Hey Fettarm, was habt ihr eingekauft?“
Baylees dicker Bruder stand im Türrahmen. Er war ein Jahr jünger als sie, aber er benahm sich gern wie ein älterer Bruder. Älter in dem Sinne, dass er immer gemein zu ihr war, sie fett nannte, obwohl er selbst viel dicker war, und sie nur ärgerte. Von Baylees Training mit ihrer Mutter hatte er nichts mitbekommen. Er stand immer erst auf, wenn der Frühstückstisch schon gedeckt war und Baylee mit ihrem Training längst fertig war.
„Vor dem Mittagessen darfst du nichts essen!“, rief Baylee und verkniff sich eine Beleidigung. „Mama will das nicht. Und sie kommt gleich wieder. Dann solltest du besser nicht mit dem Rüssel in den Einkaufstaschen stecken. „Ha!“ lachte er künstlich. „Ich habe keine Angst vor Mama, so wie du. Los, geh zur Seite!“
Felix packte sie am Handgelenk, um Baylee aus dem Weg zu ziehen, aber Baylee wehrte sich. Auch sie griff nach seinem Arm, und kurz darauf rangen sie miteinander. Früher wäre Baylee unter der Kraft ihres Bruders sofort zusammengebrochen, aber diesmal nicht. Sie hielt seinen Armen stand, und mit Genugtuung sah sie die Überraschung auf seinem Gesicht.
„Was ist den Brüderchen. Nicht in Form? Zu viel gegessen in den letzten Tagen?“
Ihr Bruder ließ ein Knurren hören, sein Kopf lief rot an und Baylees Arme begannen zu zittern. Verdammt, ihr Bruder war stark. Aber sie gab nicht nach. Sie hielt stand und kämpfte. Plötzlich schrie sie vor Schmerz auf und knallte auf den harten Laminatboden. Ihr hinterhältiger Bruder hatte ihr mit voller Wucht gegen das rechte Bein getreten, so dass sie regelrecht auf den Boden gestürzt war.
Sie schnappte nach Luft, als sie hart aufschlug. Doch die wurde ihr brutal aus den Lungen gepresst, als der schwere Körper ihres Bruders auf ihr landete. „Uhhhhh!“ machte sie und war sich für einen Moment sicher, dass ihr Bruder ihr etwas gebrochen hatte. Während Baylee noch nach Luft rang und ihren schmerzenden Körper festhielt, richtete sich ihr Bruder auf und rammte ihr mit voller Wucht seine Faust in den Magen. Baylee krümmte sich vor Schmerzen und glaubte, das Bewusstsein zu verlieren.
„Niemand kommt mir und meinem Essen in die Quere!“, rief Felix. Er stand ganz auf und Baylee hörte, wie er sich an den Einkaufstüten zu schaffen machte. Baylee spürte, wie ihr die Tränen über das Gesicht liefen. Ihr Unterleib tat so weh. Sie brauchte mehrere Minuten, um wieder normal atmen zu können. Aber selbst dann tat ihr Bauch noch so weh, dass die Tränen weiter ungehindert über ihr Gesicht liefen.
Als ihr Bruder sich zu Baylee umdrehte, um seine Beute in sein Zimmer zu bringen, hatte Baylee gerade noch genug Kraft, um ihm ein Bein zu stellen. Ihr Bruder schrie auf, fiel lang hin und seine Beute verteilte sich in der Küche. „Du verdammtes Miststück“, schrie er. Mit einem fiesen Grinsen baute er sich vor ihr auf. „Hey Bitch, du weinst ja gar nicht mehr. BELLY PUNCH!“
Mit geballter Faust ließ er sich auf sie fallen. Die Faust ihres Bruders bohrte sich tief in ihren Unterleib und traf genau den Solarplexus von Baylee. Ein empfindlicher Körperteil, der bei einem solchen Schlag zur sofortigen Ohnmacht führte. So auch bei Baylee, deren Augen sich noch einmal weit öffneten und dann verdrehten. Hatten sich ihre Glieder eben noch vor Schmerz gekrümmt, fielen sie nun schlaff zu Boden.
Als ihr Bruder erkannte, was er getan hatte, überkam ihn weder Reue noch Schuldgefühl. Vielmehr lachte er erst einmal. Er hob einen Arm seiner Schwester hoch und ließ sie wieder zu Boden fallen. Das brachte ihn noch mehr zum Lachen. „So verdient Bitch!“ lachte er. „K.o. durch einen Faustschlag!“ Er sammelte seine Süßigkeiten ein und ging in sein Zimmer. Seine bewusstlose Schwester ließ er dort liegen, wo sie hingefallen war.
Baylee wurde von Übelkeit geweckt und hatte das Gefühl, sich übergeben zu müssen. Im ersten Moment wusste sie nicht, wo sie war und konnte den Raum nicht einordnen, als sie die Augen öffnete. Als die Erinnerung zurückkehrte, tastete sie vorsichtig ihren Bauch ab. Er schmerzte immer noch, aber nicht mehr so stark. Langsam richtete sie sich auf. Ihre gute Laune war verflogen. Für einen Moment dachte sie daran, ihren Bruder bei ihrer Mutter zu verpetzen, damit er richtig eins mit der Gerte bekam. Aber dann erinnerte sich Baylee an den seltsam zufriedenen Gesichtsausdruck, den ihr Bruder aufgesetzt hatte, wenn er von ihrer Mutter geschlagen worden war.
Nein, sie wollte sich rächen. Sie wollte noch härter trainieren und irgendwann würde sie stark genug sein. Außerdem war sie sich nicht sicher, ob sie nicht schon stärker war. Denn ihr Bruder hatte sie beim dem Kampf hinterrücks getreten.
Mit einem Eisbeutel auf dem Bauch legte sich Baylee auf ihr Bett. In Gedanken malte sie sich aus, was sie ihrem Bruder alles antun würde, wenn sie endlich stark genug wäre.
Gleich am nächsten Morgen setzte Baylee ihren Vorsatz in die Tat um. Sie bestand darauf, das Gewicht ihrer Hantel noch einmal zu erhöhen. Mit zusammengebissenen Zähnen ging sie bis an ihre Grenzen. Wieder und wieder stemmte sie die schweren Eisen, bis sie ihre Arme nicht mehr heben konnte. Ihre Mutter war voll des Lobes und meinte, wenn sie so weitermache, werde sie bald sehr stark sein.
Am Abend desselben Tages ging Baylee noch einmal in den Keller. Diesmal ohne ihre Mutter. Sie legte sich auf die Hantelbank und begann wieder zu trainieren. Dabei dachte sie an das böse Gesicht ihres Bruders. Das half ihr, beim Training wieder alles zu geben. Sie stemmte die Hanteln, wieder und wieder. Längst war sie bei ihren üblichen Wiederholungen angelangt, aber sie machte weiter und weiter.
Sie war schweißgebadet, als ihr vor Erschöpfung die Hanteln aus den Fingern glitten. Als sie sich aufrichten wollte, merkte sie, dass sie die Arme nicht mehr heben konnte. Es ging einfach nicht mehr. Sie musste selbst darüber lachen, dass sie nach diesem Training zu schwach war, um auch nur aufzustehen. Also ließ sie sich wieder auf die Bank sinken und gönnte sich ein paar Minuten, um wieder zu Kräften zu kommen.
Sie warf einen Seitenblick auf den großen Wandspiegel neben sich. Ihre nackten Arme glänzten, und ihre dunkelblonden Haare hingen ihr in Strähnen ins Gesicht. Eigentlich fand sie sich ziemlich sexy.
„Scheiße-Alarm!“, ertönte es plötzlich von der Tür. Felix stand in der Tür und starrte sie an. Viel zu intensiv, fand sie. „Alter Schwede, benutzt du Mamas Trainingsgeräte? Die bringt dich um!“ „Ich darf hier sein!“, fauchte Baylee zurück. „Was willst du denn hier? Hier gibt es keinen Kühlschrank!“ „Ach, blöde Schwester, es gibt hier etwas viel Besseres. Einen Gefrierschrank. Es ist Pizzazeit!“
Um zum Tiefkühler zu gelangen, musste ihr Bruder zwangsläufig an Baylee vorbei. Als er neben ihr stand, drehte er sich zu ihr um. „Du bist ja ganz nass!“ „Ja, so sieht man aus, wenn man trainiert hat!“ „Ha, du und trainiert? Bestimmt nicht. Dein Bauch sieht immer noch super weich aus.“ „Halt doch einfach die Klappe und hau ab, du stinkender Fettsack!“, schimpfte Baylee. „OOOOHHHH sie wird wieder frech. Dann ist es wieder Zeit für einen BELLY PUNCH!“
„NEIN!“ schrie Baylee, konnte sich aber nicht gegen die herabsausende Riesenfaust ihres Bruders wehren, denn ihre Arme hingen wie Blei an ihr. Wieder traf er ihren Unterleib viel zu hart. Baylee schrie vor Schmerz auf und Tränen schossen ihr in die Augen. „Was, kein K.O.?“, rief ihr Bruder über ihr. „Noch einmal!“ Baylee hatte noch nicht einmal Zeit, sich von dem ersten Schlag zu erholen, als die Faust ihres Bruders ein zweites Mal zuschlug.
Diesmal traf die Faust ihres Bruders ihren Solarplexus. Ihre Augen weiteten sich, Arme und Beine zuckten, dann sank sie in sich zusammen. Ein leises Seufzen ertönte, als sie die Augen schloss. Ihr Bruder grinste breit. „Und wieder hat die große Schwester verloren. Bellypunch k.o., Yaaaarrrr!“ Felix holte seine Tiefkühlpizza und ging wieder nach oben, sichtlich zufrieden mit sich und der Welt. Er machte das Licht hinter sich aus und ließ Baylee im dunklen, kalten Keller zurück.
Nachdem Baylee im dunklen Keller wieder zu sich gekommen war und sich in ihr Zimmer geschlichen hatte, machte sie es sich zur Regel, ihrem Bruder aus dem Weg zu gehen. Wenn er ein Zimmer betrat, verließ sie es so schnell wie möglich. Es sei denn, ihre Mutter war anwesend. Sie ging nun auch mit ihrer Mutter in deren Fitnessclub, wo man noch besser trainieren konnte.
Das Krafttraining war nun Baylees Priorität, und nachdem weitere zwei Monate vergangen waren, bemerkte sie deutliche optische Veränderungen. Ihr Bauch war nicht nur flach, sondern es zeichneten sich auch die Konturen eines Sixpacks ab. Allerdings nur, wenn sie nichts gegessen hatte und vom Training kam. Aber dann konnte man den Sixpack auch sehr gut sehen. Aber das Beste waren ihre Arme. Nach so langer Zeit waren ihre megadicken Arme straffer geworden, aber wenn sie diese früher anspannt hatte, war kein richtiger Bizeps zu sehen gewesen. Baylee war sich sicher, dass ihr Biceps unsichtbar in dem dicken Oberarm gesteckt hatte und nicht groß genug gewesen war, um oben herauszuragen.
Aber wenn sie ihren Arm jetzt anspannte, konnte man sehen, wie sich ihr ganzer Oberarm langsam in einen absolut riesigen Bizeps verwandelte. Zwar war noch nicht viel zu sehen, zu viel Babyspeck verdeckte die Konturen. Aber man konnte die groben Umrisse erahnen. Das passte auch zur Kraft ihrer Arme, die sich gut verdoppelt hatte. Um nicht zu sagen, sie hob jetzt mehr als das Doppelte und würde bald so stark sein wie ihre Mutter. Aber selbst dann glaubte sie, noch nicht das Maximum erreicht zu haben. Wenn sie alles Fett in ihren Oberarmen in Muskeln umgewandelt hatte, würde sie superstark sein. Stärker als ihre Mutter, davon war sie inzwischen überzeugt.
An einem Samstagabend stand Bay unschlüssig vor dem Spiegel. Sie biss sich auf die Unterlippe. Dann lächelte sie wieder und drehte sich. Nicht die Farbe oder das Design ihres T-Shirts verunsicherten sie, sondern die Tatsache, dass es keine Ärmel hatte. Man konnte deutlich ihre nackten Arme sehen. Vor allem ihre nackten Oberarme. Und die waren zwar immer noch dick, aber man sah auch, dass es Powerarme waren. Wenn sie sich drehte, konnte man selbst in entspanntem Zustand die Rundungen an ihren Schultern und den deutlichen Trizeps sehen. Sie winkelte den Arm an. Eine mächtige Melonenhälfte wölbte sich aus ihrem Arm. Das sah schon mega aus. Obwohl die Definition noch fehlte, sah es verdammt stark aus.
Allerdings ließ sich ihr Bizeps noch viel zu leicht und viel zu weit eindrücken. Aber das würde nicht so bleiben. In einem halben Jahr würde ihr Bizeps bestimmt steinhart und so gut sichtbar sein, dass sie ihren Arm gar nicht mehr anspannen musste. Jetzt fühlte sie sich bereit. In diesem Aufzug wollte sie nach unten gehen. Direkt ins Wohnzimmer zu ihrem Bruder, der wie immer vor dem Fernseher saß. Diesmal würde er sie nicht in den Bauch boxen. Diesmal würde sie die Oberhand behalten. Und er sollte sich besser warm anziehen. Mit einem breiten Grinsen ging sie nach unten und öffnete die Wohnzimmertür.
Freitag, 25. Juli 2025
Mia vierzehnter Teil „Ein Kampf um Zuneigung“ (6)
Carmen saß glücklich, auf der von ihr verprügelten Monika und sah Mia an. „Darf ich jetzt die andere aufwecken und verprügeln?“ fragte sie Mia wie ein Kind an Weihnachten, das fragt, ob es noch ein Geschenk aufmachen darf. „Ja, ist in Ordnung. Aber sag nicht mehr, dass ich dir den Spaß nicht gönne. Und räume vorher Monika zur Seite!“ Als Carmen die ahnungslose Monika unter den Armen packte und hochhob, wölbten sich ihre Golfbälle deutlich rechts und links aus den Armen. Mia genoss den Anblick. Sie mochte es, wenn Frauen Muskeln hatten. Genau wie Carmen. Und sie war froh, dass Carmen so einen sportlichen Körper hatte. Sie würde dafür sorgen, dass die anderen Frauen bald genauso sportlich waren. Es gab viel Nachholbedarf.
Carmen schien nicht so recht zu wissen, wohin mit Monika. Jedes Mal, wenn sie die Frau auf die Sofakante setzte, rutschte sie wie eine Gummipuppe wieder herunter. Schließlich packte Carmen die Frau mit einer Hand am Gürtel und mit der anderen am Kragen und hob sie mit einem kräftigen Ruck über ihren Kopf. Mia war beeindruckt, so viel Kraft hatte sie Carmen gar nicht zugetraut. In dieser Position kamen Carmens Golfballmuskeln sehr gut zur Geltung. Carmen ging leicht in die Knie, federte hoch und warf Monika über die Sofalehne hinter das Sofa. Es polterte laut und Carmen grinste breit.
„Wollte da jemand mit seiner Kraft prahlen?“, lachte Mia, die in der Tat scharf geworden war. „Vielleicht ein bisschen.“ murmelte Carmen leise. Wie eine Katze sprang sie auf dem Schoss der reglosen Betina und scheuerte ihr eine. „Aua!“, rief Betina und riss die Augen auf. „Du bist ja gar nicht bewusstlos!“ schimpfte Carmen entrüstet. „Mia, sie hat nur so getan! Sowas musst du verbieten. Wie lange bist du schon wach, Betrügerin?“ „Seit ein paar Minuten.“ Sagte Betina kleinlaut. Carmens Handabdruck brannte auf ihrer Wange. „Runter vom Sofa!“, rief Carmen und zog an ihrem Arm. Betina stand bereitwillig auf.
„Aber ich kann nicht kämpfen!“ sagte Betina. Dabei hielt sie ihre Hände passiv hinter dem Rücken. „Das ist mir egal!“ rief Carmen. „Ha!“ machte sie und schlug mit der Handkante in den Bauch der vor ihr Stehenden. „Ohh.“ machte Betina und ging auf die Knie. Carmen wollte gerade zum nächsten Handkantenschlag ausholen, als Mia dazwischen ging. „Warte Carmen, kein Karate und kein Boxen. Besiege Betina ohne sie zu schlagen.“ Carmen verzog das Gesicht. „Aber Karate macht mir gerade so viel Spaß. Wie in einem Actionfilm. Ha! Machte sie wieder und zerschnitt mit ihren Händen die Luft vor sich.“ „Das ist aber sehr unfair!“ „Oh Mann, na gut. Wenn es sein muss. Als ob es irgendjemanden interessiert, ob etwas fair ist. Immerhin ist sie viel älter und auch größer als ich.“ „Carmen!“, sagte Mia drohend. „Schon gut, ich sagte doch, dass ich gehorche.“
Betina lag noch immer am Boden und rang nach Luft, als Carmen sie an den Haaren packte und hochzog. „Steh auf!“ Betina hielt sich den Bauch, als sie vor Carmen stand und sie unsicher ansah. „Du hast Mia gehört, ich darf dich nicht schlagen oder boxen oder so. Aber von treten hat sie nicht gesagt.“ Betina hatte Carmens Worte noch nicht ganz verstanden, da setzte Carmen mit einem „HA“ zu einem perfekten Highkick an. Betina gab nur ein kurzes „Uh“ von sich, als Carmen Fuß ihr Gesicht mit voller Wucht zur Seite trat. Eine Sekunde lang stand sie noch, dann fiel sie wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
„Ich hab doch gesagt, kein Karate!“, rief Mia, die nicht wirklich wütend war. „Ja, aber war das nicht ein richtig guter Tritt?“ Mia nickte. „Ja, das sah fast schon elegant aus.“ „Nicht wahr?“ lachte Carmen, „wie ein Profi. Außerdem hätte das auch Kickboxen sein können. Und im Grunde ist doch nur wichtig, dass ich gewonnen habe, oder?“ Übermütig sprang sie über die ausgeknockte Betina und hockte sich vor Mia auf den Boden. „Und? Bekommt dein stärkstes Superfight-Schaf jetzt Zucker?“ „Ich dachte, du bist kein Schaf!“ „Na ja...“, sagte Carmen nachdenklich. „Für Zucker würde ich vielleicht eine Ausnahme machen.“ „Dann komm mal her, du Kampf-Schaf.“ „Ich heiße Super-Kampf-Schaf!“
Carmen quietschte vor Vergnügen, als Mia sie zu sich aufs Sofa zog. Carmen nahm Mias Kopf und küsste sie leidenschaftlich. Plötzlich knallte es hinter ihnen und ein lautes „Ohhhh“ ertönte. Carmen richtete sich sofort auf Mias Schoß auf, damit sie sehen konnte, was hinter Mia passierte. Der Wandschrank neben der Küche hatte sich geöffnet und Nadine war lang und schlaff herausgefallen. „Das war nur Nadine.“ Informierte Carmen Mia. „Aber das Karateschaf wird sich gleich darum kümmern.“ Carmen sprang von Mias Schoß und filzte zum Schrank. Mia drehte sich auf dem Sofa um und sah ihrer Freundin hinterher. „Ohhh“, machte Nadine auf dem Boden und wirkte immer noch ziemlich groggy. Carmen packte ihren Kopf an den Haaren und gab ihr einen Handkantenschlag in den Nacken. "Uh„, machte Nadine und erschlaffte wieder. Übermütig rannte Carmen weiter zu Monika, hob auch deren Kopf und gab ihr ebenfalls einen Schlag in den Nacken. "Nur zur Sicherheit", murmelte sie. Bevor sie wieder zu Mia lief, verpasste sie auch Betina einen kräftigen Schlag.
„So!“ rief sie fröhlich. „Alle sind versorgt. Oder soll ich mich auch noch um Ida kümmern?“ Mia schüttelte den Kopf. „Nein. Die ist versorgt. Wo waren wir stehen geblieben?“ Carmen lachte und hüpfte wieder auf Mias Schoß. Diese erhob sich mit ihrer Freundin auf dem Arm und ging ins Schafzimmer. Dort warf sie Carmen aufs Bett, um sich kurz darauf selbst darauf zu werfen. Das Schreien und Stöhnen der Mädchen drang eine Stunde lang durch das Haus. Beide waren schweißgebadet, als sie ins Wohnzimmer zurückkehrten.
„Uhh“, sagt Carmen, „das war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Kann es sein, dass wir immer besser werden?“ Mia nickte verschwitzt. „Ja, das war unsere beste Runde bisher.“ „Ja, das finde ich auch. Aber ich kann es bestimmt noch besser! Oh, ihr seid ja schon alle wach!“ Carmen hatte Betina, Monika und Nadine entdeckt, die brav nebeneinander auf dem Sofa saßen. Anscheinend hatten sie sich im Bad frisch gemacht, denn dafür, dass Carmen sie verprügelt hatte, sahen sie erstaunlich normal aus.
„Warum schlafen die bei mir nie so lange wie bei dir, Mia?“
„Naja, du musst mehr üben!“
„Soll sich Karateschaf um sie kümmern?“
„Nein, lass sie. Die stören nicht.“
„Gut. Aber sollten sie nicht irgendeine Aufgabe haben, solange wir zwei unter der Dusche stehen?“
„Stimmt.“ Sagte Mia nachdenklich. „Ich glaube, ich habe eine gute Idee. Du, Nadine, geh ins Schlafzimmer und hol das Panzertape aus meinem Rucksack!“
Nadine lief eilig los und kam nach wenigen Augenblicken zurück. Sie kniete sich vor die beiden Mädchen und reichte Mia das Klebeband. Diese warf es in die Mitte des Raumes. „Wir gehen jetzt duschen, wer es schafft, die beiden anderen so zu fesseln, dass sie sich nicht mehr bewegen können, hat gute Chancen auf ein Stück Zucker. Ihr dürft loslegen, sobald wir die Badezimmertür hinter uns geschlossen haben.
Als die Badezimmertür ins Schloss fiel, sahen sich die drei Frauen lauernd an. „Wir müssen nicht wirklich miteinander kämpfen. Ihr könnt euch ja freiwillig von mir fesseln lassen. Ich binde euch auch schön fest, dann habt ihr auch was davon.“ Sagte Monika und stand vom Sofa auf. Betina folgte ihrem Beispiel. „Das hättest du wohl gerne!“ rief Nadine energisch. „Nur ich weiß, wie schön Zucker sein kann. Und ich werde um ihn kämpfen.“ „Ich kann dich bezahlen!“ rief Monika. „Eintausend? Vielleicht zehntausend?“ „Lass das!“ rief Betina. „Wir bestechen uns doch nicht gegenseitig! Und wenn du schon Zucker hattest Nadine könntest du auch einmal verzichten und es anderen gönnen.“ „Ich verzichte nicht und lasse mich auch nicht bestechen.“
„Ich bin größer und stärker als du Nadine, ich verprügele dich auch wenn es sein muss.“
„Du bist nicht größer als ich, höchstens breiter!“
„Na warte, du freches Stück, du glaubst wohl, nur weil du das Glück hattest, unseren Herrinnen zuerst zu begegnen, kannst du dir alles erlauben!“
„Und du glaubst mich bestechen zu können, nur weil du zu viel Geld hast!“
Es klatschte laut als Monika, Nadine eine Scheuerte. Diese revanchierte sich sofort mit einem Schlag in Monikas Bauch. Diese knickt leicht ein, warf sich aber in der gleichen Bewegung auf Nadine, so dass beide zu Boden gingen.
Wie wilde Furien rollten sich die beiden über den Boden. In der Zeit ging Betina zum Panzertape und befreite es aus seiner Verpackung. Sie rollte ein kleines Stück ab und schlich sich vorsichtig an die keuchenden Frauen am Boden an. Mit einen schnellen griff hatte sie einen von Nadines Füßen gepackt, drückte ihn auf den anderen und schnürte das Klebeband um ihre Gelenke.
„Ahhh.“ Machte Nadine, die gerade mit Monikas starken Armen rang. „Sie versucht uns zu fesseln!“ Monika, die gerade Nadines Hände zu Boden drücken wollte, drehte sich um. „Oh, du hinterhältige Schlampe!“ Monika ließ von Nadine ab und stürzte sich auf Betina. Diese fiel um und wusste augenscheinlich nicht, wie sie sich wehren sollte. Das brachte Monika schnell auf ihren Oberkörper. Sogar für Monika war es einfach, Betinas Arme unter Kontrolle zu bringen. Mit ihren Beinen presste sie die Arme der Frau gegen ihren Körper. Fies grinsend hob Monika ihre Faust. „Normalerweise würde ich es nicht wagen, einer andern Frau mit der Faust ins Gesicht zu schlagen, aber da ich genau weiß, dass du dies genießen wirst, erlaube ich mir an dir mal meine ersten Gehversuche.“
Betina bekam große Augen als ihre Freundin tatsächlich mit ihrer Faust zum Schlag ausholte. „Moment mal Monika du wirst doch nicht, … uhhh“ Monikas Faust traf gut und Betinas Kopf wurde hart zur Seite gerissen. „Ha, das war gar nicht schlecht!“ lachte Monika und drehte Betinas Kopf wieder in Position. „So, schön zu mir gucken. Es gibt noch mehr.“ Es klatschte richtig, als Monika ihrer Freundin wieder ein mit ihrer Rechten verpasste. Diese stöhnte, doch k.o. ging sie nicht. Dazu hatten die Schläge zu wenig kraft. Aber sie reichten aus um Betina geil zu machen.
Während Monika, Betina bearbeitete, befreite Nadine sich vom Klebeband. Als sie es geschafft hatte schlich sie sich von hinten an Monika an, die scheinbar richtig Spaß daran hatte, Betina zu verprügeln. Mit einer schnellen Bewegung legte sie Monika ihren Arm um den Hals und sicherte ihn mit dem anderen. Den Sleeperhold hatte sie inzwischen oft genug ausprobiert. Sie war sich sicher dass Monika keine Chance hatte.Als sie Monikas Hals mit ihrem Arm umschlang, zog sie ihn sofort fest und drückte sie mit ihren anderen Arm von hinten in ihre Armbeuge. „Schsssss.“ Machte sie als Monika hektisch versuchte ihren Arm zu lockern, was ihr aber nicht gelang.
„Vergiss es Monika, sobald mein Arm unter deinem Kinn ist, hast du keine Chance mehr.“ „Uff,“ machte Monika und ihre Bewegungen wurden langsamer. Nadine lächelte als sie merkte wie schnell ihr Griff wirkte. „Spürst du meinen Bizeps an deinem Hals? Er ist vielleicht klein aber weich ist er nicht.“ Monika zappelte nun hilflos mit Armen und Beinen. Nadine spannte alle ihre Muskeln und umklammerte Monikas Hals so fest sie konnte. „Oh.“ Machte Monika, als Nadine den Griff intensivierte. „Komm geh schlafen!“ flüstere Nadine. „Tut mir den gefallen, dann kann ich mich um Betina kümmern. Ja, ja gleich, ja ….“ Und da erschlaffte Monika in Nadines Griff. Ihre Arme und Beine zuckten noch ein Weilchen doch dann lag sie ganz still. Nadine wartete noch einen kurzen Moment dann gab sie ihre Freundin frei. Sie ließ sie sanft zu Boden gleiten und wand sie Betina zu.
Wie es aussah musste Nadine sich um Betina keine Sorgen machen. Sie lag noch immer völlig groggy am Boden. Monika hatte es ihr tatsächlich ganz gut gegeben. Nadine hätte sie auch in diesem Zustand leicht fesseln können, doch sie war ganz heiß darauf, ihren Griff erneut anzuwenden. Als sie Monika weggeschickt hatte, hatte sie das fast so erregt, als ob sie selbst in diesen Griff gefangen gewesen wäre.
Grinsend setzte sie sich hinter Betina, zog sie an ihren Körper und legte ihr ihren rechten Arm um den Hals.
„Schhhhh, Betina.“ Sagte sie als die Frau stöhnte. „Ich werde dich jetzt ganz sanft schlafen legen, versprochen.“ Nadine spannte ihre Arme und Betina strampelte kurz herum, genau wie es Monika getan hatte. Aber nach einer Weile beruhigte sie sich. Und es dauerte nicht lange, bis auch sie schließlich in Nadines Griff erschlaffte. „Ohhh.“ Machte Nadine, „Das war gut. Verdammt hat mich das scharf gemacht. Gott ich wünsche hier wer noch jemand den ich schlafe schicken könnte. Ach ja.“
Ordentlich und sorgsam machte Nadine sich daran, ihre Freundinnen zu fesseln. Erst sicherte sie deren Arme und Beine, als sie merkte das sie noch Zeit hatte, knebelte sie die Frauen noch und verband ihnen die Augen. Sie kannte selbst das Gefühl, wenn man sich nicht mehr Rühren konnte und auch die anderen Sinnesorgane gestört waren. Ein ungemeines Gefühl der Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Sie mochte das. Aber jetzt gerade fühlte sie sich überlegen. Und das mochte sie auch.
„Ich glaube mein Schritt schmerz Mia.“ Sagte Carmen als sie aus dem Bad kam. „Ich dachte wir duschen nur. Jetzt will ich mich hinlegen.“ „Du kannst jetzt nicht schlafen, außerdem wäre das nicht passiert, wenn du nicht meine Bauchmuskeln geküsst hättest.“ „Ach ja? Und das wäre nicht passiert, wenn du mir nicht mit einer Tracht Prügel gedroht hättest.“
Die beiden Mädchen stockten, als sie Nadine sahen, die auf zwei gefesselten Frauen saß. Als sie Mia und Carmen sah, stand sie schnell auf und verbeugte sich. „Meine Herrinnen, ich habe den Befehlt ausgeführt. Beide Schafe sind gut verpackt.“ „Das sehe ich.“ Sagte Mia, die tatsächlich etwas sprachlos war. „Wie hast du das geschafft?“ fragte Carmen. „Ich hätte auf Monika getippt, die erschien mir als die Stärkste.“ „Ja Herrin, Monika ist stark, aber gegen einen gut ausgeführten Sleeperhold hatte sie keine Chance.“ „Ach hör auf!“ rief Carmen begeistert. „Du hast die beiden besinnungslos gemacht?“ Nadine nickte und empfand tatsächlich so etwas wie Stolz. „Oh Mia, ich glaube Nadine ist wirklich mein Lieblingsschaf.“ Nadine strahlte, kam zu Carmen gelaufen und kniete nieder. „Und ich bin euch treu ergeben.“ Sagte sie Hingebungsvoll. „Weißt du was Nadine, aus dir mache ich ein Karateschaf. So wie ich eins bin. Also ich bin kein Schaf, nur Karate halte, äh, egal…“
„Oh verdammt!“ maulte Mia plötzlich. „Es ist schon 19:00Uhr. Ich muss schon bald nach Hause!“ „Wieso nach Hause, wir haben doch ein Haus hier!“ rief Carmen. „Nein, morgen ist Schule und wenn ich nicht nach Hause komme, rastet meine Mutter vollkommen aus. Sie ist immer noch wütend, weil ich am Freitag nicht um Mitternacht zu Hause war.“ „Oh das ist so doof Mia.“ Beschwerte sich Carmen. „Warum muss uns deine Mutter immer einen Strich durch die Rechnung machen? Meiner Mutter ist es egal, wenn ich die ganze Nacht weg bin.“ „Weil deine Mutter auch kaum zu Hause ist. Meine Mutter hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, darauf zu achten, dass ich pünktlich zu Hause bin. Uff.“ „Dann schlafe ich aber bei dir!“ „Noway Carmen, ich bekomme dich nicht unbemerkt in mein Zimmer. Und auch wenn doch, morgen frühe würde es auffallen. Du musst zu dir nach Hause.“
Deprimiert setzte sich Carmen aufs Sofa, Mia ließ sich daneben fallen. „Kein Grund Trübsal zu blasen, ich stehe euch doch immer zur Verfügung Herrin!“ sagte Nadine und Mia irritierte es kurz, das sie sich vor Carmen nieder kniete. Allerdings hatte Carmen sie auch am meisten verhauen. Und das nicht zu knapp. Carmen streichelte Nadine über den Kopf. Diese strahlte sofort. „Nadine befreit die anderen beiden Schafe wieder. Ich will planen wie es weiter geht. Und irgendjemand muss uns nach Hause fahren.“ „Ich!“ kam es aus Nadine geschossen. „Äh ich meine Herrin ich würde gerne. Oh, ja ich befreie die anderen Beiden.“
Mit einer Küchenschere befreite Nadine die anderen beiden Frauen. Diese wirkten etwas verwirrt. Auch schienen sie Nadine mit ganz neuen Augen zu betrachten. „Alle Schafe aufs Sofa!“ rief Mia laut. Sofort versammelten sich alle drei Frauen und setzten sich brave hin. „Also zuhören, als erstes tauschen wir alle unsere Nummer aus. Holt eure Handy!“ Die Frauen eilten los und holten ihre Smartphones. Sie speicherten sich alle gegenseitig ab. Carmen und Mia erhielten auch Idas Nummer, welche immer noch besinnungslos im Schlafzimmer lag. Als das erledigt war, ergriff Mia wieder das Wort.
„Da ich stark davon ausgehe, dass ihr unsere Schafe bleiben wollt…“ Die drei Frauen nickten heftig. „Habe ich folgenden Plan. Zuerst einmal bleibt Ida hier. Du Nadine darfst sie frühsten Morgen wecken, falls sie bis dahin nicht von selbst zu sich gekommen ist. Damit es keinen Streit gibt, könnt ihr zwei mitkommen, wenn Nadine uns nach Hause fährt.“ Betina und Monika strahlten. „Und Morgen, ….“ Doch da wurde Mia von Carmen unterbrochen:
„Auf jeden Fall muss uns immer jemand von der Schule abholen. Kein Bus und Bahn fahren mehr.“ „Das wollte ich gerade sagen.“ „Aber ich wollte auch was befehlen!“ „Na gut, egal. Wir haben zwischen 2 und 3 Schulschluss, wer kann uns holen?“ Alle drei Frauen meldeten sich sofort. „Und wer kann es ohne die Arbeit zu schwänzen?“ Nadine und Betina nahmen ihre Finger wieder runter. Monika nicht, dafür grinste sie triumphieren. „Tja, als selbstständige Anwältin lege ich meine Termine selbst fest.“ Sagte sie stolz.
„Angeberin.“ Sagte Nadine leise. „Ich würde Nadine gerne am Mittwoch mit zum Karate nehmen!“ sagte Carmen. „Dann nehme ich Monika mit zum Krafttraining!“ Monika und Nadine strahlten. „Aber du machst jeden Tag Krafttraining. Das ist nicht fair. Ich bin sowieso dafür, dass alle Schafe mit zum Sport müssen. Ich werde ja auch immer mitgeschliffen.“ „Ja, und deshalb hast du auch so süße Muskeln.“ Erwiderte Mia. Carmen gab ein zufriedenes Geräusch von sich. „Gut, ich mache heute Abend noch einen Gruppenchat auf und Teile euch alle Termine darüber mit. Aber jetzt müssen wir uns langsam für den Aufbruch fertig machen.“
„Uh, da muss ich der kleinen Ida noch einen Gutenachtkuss geben, bevor wie aufbrechen.“ Rief Carmen und eilte ins Schlafzimmer. Mia folgte ihr, nicht um Ida zu küssen, sondern um ihre Sachen in den Rucksack zu stopfen und Carmen dazu anzuhalten dasselbe zu tun. Carmen hob die Besinnungslose Ida tatsächlich an den Haaren vom Boden auf, knuddelte sie einmal, gab ihr einen Kuss auf die Wange und ließ sie wieder fallen. Erst danach folgte sie unwillig Mias Anweisungen, ihre Sache zu packen.
Wenig später fuhren sie zu fünft mit dem Auto von Nadine los. Nur Ida, welche Mia vor Stunden k.o. geschlagen hatte, blieb besinnungslos in dem ansonsten leeren Haus zurück. Als Mia ausstieg, Reihten sich die Frauen feierlich vor ihr auf. „Jetzt fallt bloß nicht auf die Knie.“ Zischte Mia, meine Mutter könnte aus dem Fester schauen und wie sollte ich ein solches Verhalten erklären. „Aber wir sind euch treu ergeben!“ kam es von Nadine, wobei sie Mia sowie Carmen ansah und den Drang, nicht auf die Knie zu fallen, Augenscheinlich nur schwer wiederstand. Auch die anderen Frauen beteten ihre Verehrung für die beiden Mädchen herunter. Mia nahm das cool hin, Carmen strahlte vor Freude.
Mia und Carmen verabschiedeten sich noch mit einer langen Umarmung und einem Kuss. Dann ging Mia.
Die fünf Frauen fuhren mit Carmen weiter. Auch sie brachten sie nach Hause und da Carmen es ihnen nicht verbot, fielen sie auf dem Gehweg vor ihr auf die Knie. Carmen grinste, umarmte jede Frau, die dabei vor Aufregung keuchte und verabschiedete sich schließlich. Die Schafe fuhren zurück zu Nadine, wo sie ihre Autos hatten. Auf der Rückfahrt merkte Nadine noch stärker dass sich Monika und Betina in ihrer Gegenwart zurücknahmen. Dass sie die beiden schlafen geschickt hatte, hatte sich klar auf ihre Beziehung ausgewirkt. Und auch auf Nadine, denn am liebsten hätte sie die beiden Frauen noch mal zu Boden geschickt. Aber das tat sie natürlich nicht. Sie verabschiedeten sich aufgeregt voneinanderund dann war Nadine fast alleine in ihrem Zuhause.
Als sie in ihr Schlafzimmer ging, wäre sie beinahe auf Ida getreten, welche sie schon vollkommen vergessen hatte. Bevor Nadine ins Bett ging, sendete sie noch ein Foto von der schlafenden Frau am Boden in den Gruppenchat. Mia antwortete mit einem Daumen nach oben und Carmen mit einem Simile. Nadine fühlte sich einsam, als sie alleine in ihrem Bett lag. Am liebsten hätte sie sich die besinnungslose Ida mit ins Bett gezogen, aber Mia hatte ihr verboten Ida anzufassen. Kurz überlegte sie, ob sie vielleicht unter dem Bett schlafen sollte, um sich selbst zu bestrafen aber das war einfach nicht dasselbe. Mit der Hoffnung Mia und Carmen möglichst bald wiederzusehen, schlief Nadine schließlich ein.
Ende