Freitag, 18. Januar 2019

Mein Bericht über das Leben mit Kira


Heute geht es um meine derzeitige Partnerin Kira. Als ich Kira kennen lernte war ich 25, Kira selbst 35. So lagen saubere 10 Jahre zwischen uns. Aber das störte weder mich noch sie. Dafür das Kira älter war hatte ich den Vorteil größer als sie zu sein. Mit 1.80 überragte ich ihre untersetzte Person von 1.65. Kira hatte einen sehr stämmigen Körperbau, was nicht hieß das sie fett war. Ganz im Gegenteil. Wie sie selber, bei unserer ersten Treffer sagte, bestanden ihre Freizeitaktivitäten aus Besuchen im Fitnessstudio. Dass dies hieß, dass sie Bodybuilding machte, fand ich erst später heraus. Und auch wenn dieser Sport nur ein Hobby für sie war, erzielte sie Ergebnisse, die sich leicht mit denen von Profis vergleichen ließen. Damit will ich sagen, dass diese, wenn auch kleine Frau, unglaublich muskulös war. Wenn sie ein ärmelloses Shirt trug, zeigte sie so viel Muskelmasse, das ich befürchtete, das nur ein Arm von ihr, mehr Muskelmasse als mein Gesamter Körper innehatte. Oder wenigsten genauso stark bzw. stärker war.

Beim Zusammenleben mit Kira gab es bestimmte Besonderheiten, über  die ich berichten möchte. Das fängt an bei ihrer selbstbewussten Art. Ich habe nichts gegen selbstbewusste Frauen aber manches ist mir dann doch unangenehme. Zum Beispiel empfindet Kira kein Schamgefühl, wenn sie sich nackt zeigt. Im Gegenteil. Sie zeigt gerne ihren unglaublichen Körper. Sie hätte kein Problem damit, nackt aus der Dusche zu kommen, um dem Postboten die Tür aufzumachen. Wenn wir in einen sehr warmen Land Urlaub machten, war Kira generell nackt. Und das hieß, sie war wirklich fast immer nackt. Auch wenn wir unter anderen Menschen waren. Das fanden nicht alle gut. Wenn wir uns Sehenswürdigkeiten ansahen und Kira nur, wenn überhaupt, Schuhe trug. Ansonsten nichts. In Spanien gingen wir einmal an einer Gruppe Polizisten vorbei. Sie machten kurz Anstalten aufzustehen und zu uns zu kommen. Doch als sie Kiras Körper  genauer betrachtet hatten, zogen sie sich zurück. Kira trug eine so ungeheure Muskelmasse zur Schau, das jedem klar war, das diese Frau unglaublich stark sein musste. Und das war sie auch.

Viel erfreulicher war Kiras zweite Eigenart. Sie liebte Sex. Und wenn sie welchen haben wollte, nahm sie ihn sich. Das bedeutete sie nahm mich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich mochte größer sein als sie aber das hinderte Kira nicht im Geringsten daran, mich zu pack, hochzuheben und auf das nächste Bett oder Sofa zu werfen. Und wenn ich werfen schreiben, meine ich wirklich werfen! Danach waren diese mächtigen Muskelmassen sofort auf mir. Ihr Körper war unglaublich schwer und wenn sie auf mir lag, war ich zu fast keiner Regung fähig. Dazu gehörte leider auch das Atmen.  Aber das machte nichts. Denn Kira lag nicht lange auf mir. Sie war eine sehr aktive Frau und das galt auch für den Matratzensport. Ich selber brauchte im Grunde nicht tätig werden. Sie packte meinen Körper und hob und senkte diesen, wie es ihr in den Sinn kam. Dabei wurde ich schon mal in die Luft gehoben, dort gedreht und über Kopf in den weiblichen Intimbereich gedrückt. Im Grunde fungierte ich als Gegenstand, den sie nach Belieben hochhob, schüttelte oder drehte. Und da mich ihr kräftiger Körper sehr schnell auf hundertachtzig brachte, war ich fast sofort Einsatzbereit. Allerdings nicht für lange. Wenn ich meine Ladung zu schnell verschoss, wurde ich kurzerhand in der Luft gedreht, damit ich ihr auf andere Weise weiter helfen konnte. Das war bestimmt nicht für jeden was, den Kira dominierte bei Beischlaf zu hundert Prozent. Mir machte das allerdings nichts aus. Im Gegenteil. Es trug zu meiner eigenen Erregtheit bei. In dieser Hinsicht passten wir optimal zueinander.

Kira brachte mich bei unseren Bettgeschichten leicht an die Grenzen meiner Belastbarkeit. Sie führte mich mindesten drei Mal zum Höhepunkt und nicht selten darüber hinaus. Danach war ich immer fix und fertig. Und um dem männlichen Klischee nicht zu wiedersprechen, ich schlief danach auch meisten ein. Und auch das ging sehr schnell. Kira hingegen schlief danach nicht unbedingt. Vielleicht wenn es abends war, ansonsten machte sie mit dem weiter, was sie vor her gemacht hatte. Wie erwähnt, liebte Kira Sex und deshalb wollte sie ihn jeden Tag. Oder noch besser, mehrmals am Tag. Gut, es gab Ausnahmen aber diese waren dünn gesät.

Im Übrigen gab es meistens eine Art Vorspiel. Nicht geplant oder bewusst. Es gab einfach bestimmte Situationen, die bei uns mit Sex endeten. Und dabei ging es meistens um Kiras körperliche Überlegenheit. Meisten war es so, dass ich mit meiner, zugegebenen nicht allzu ausgeprägten Körperkraft, an etwas scheiterte, das für Kira kein Problem war. Zum Beispiel hatten wir in unserer Küche einen sehr alten Herd stehen. Funktionieren tat er, aber die Drehschalter an der man die Herdplatten oder den Hoffen einschaltete, waren sehr schwer zu verstellen. Ich vermutete, dass die Mechanik im Inneren verrostet sein musste. Ich konnte diese Schalter nur mit beiden Händen drehen und auch das war schwer, weil diese so wenig Fläche boten um sie festzuhalten. Kira grinste immer, wenn ich fettige Finger vom Kochen hatte und dann auch mit beiden Händen die Griffe nicht bewegt bekam. Sie stellte sie dann immer breit grinsen neben mich, nahm extra nur ihren kleinen Fringer und drehte das Rad, als ob diese lose am Herd stecken würde. Situationen in denn sie mir zeigen konnte, das sie stärker war als ich, erregten uns oft beide. Danach dauerte es nicht lange, bis mich Kira grob am Hals packte, mir die Klamotten vom Leib riss und meinen Körper auf eine von ihr bestimmt Art verwendete.

Aber auch Meinungsverschiedenheiten führten schnell zum Beischlaf. Da ging es dann darum, wer den Aufbauplan vom IKEA Regal richtig verstanden hatte oder ganz simpel, welchen Kanal wir bei Fernsehen schauen wollten. Versuchte ich dann, Kira das Bauteil oder die Fernbedienung weg zu nehmen, gelang es mir natürlich nicht. Sie grinste dann breit, nahm meine beiden Handgelenke meist mit der linken Hand und drückte diese auf meinen Oberkörper. Schnell lag ich hilflos neben ihr, während sie meinen gesamten Körper mit einen Arm am Boden hielt. Und das so fest, dass es leicht schmerzte und ich Mühe hatte Luft zu bekommen. Sie saß neben mir und tat so, als ob sie besseres zu tun hätte und mich nur neben bei am Boden hielt. Doch sehr lange ging dieses Spiel nicht. Im Extremfall zwanzig Minuten. Danach fiel Kira wieder über mich her, wobei das Liebesspiel für mich in solchen Fällen, aus einer untergeordneten Position begann.

Im Übrigen war dies Lust nach Sex einer der Gründe, warum ich mit Kira nicht ins Fitnessstudio ging. Denn sobald Kira sah, wie ich an Gewichten scheiterte, die sie mühelos heben konnte, wollte sie Sex. Und wie schon erwähnt, verfügte sie über wenig Schamgefühl. Will sagen, sie hätte mich auch vor den Augen aller Anwesenden genommen. Und das hatte sie auch einmal getan. Seitdem ging sie immer allein. Das Ärgerte sie etwas, aber sie Verstand durchaus meine Beweggründe.

Angestauten Ärger ließ Kira meist in ihr Training einfließen. Besonders gut konnte sie ihre Wut bei ihrem Kickboxsparring auslassen. Ihr Trainer schützte sich bei Kira immer noch mit einer extra Polsterung. Und obwohl er ein massiger, kräftiger Kerl war, konnte Kira ihm mit einem Powertritt, in den sie all ihre Kraft setzte, von den Füßen fegen.

Man konnte sich also vorstellen, dass man Kira besser nicht als Gegnerin unterschätzen sollte, wenn man ihr in einem physischen Kampf gegenüberstand. Aufgrund ihrer Stärke, Fähigkeiten und Selbstbewusstsein, ging Kira auch keiner Konfrontation aus dem Weg. Wenn sie auch nicht unbedingt danach suchte. Die heftigste Auseinandersetzung hatten wir bzw. sie in einer Bar in einer Lauwarmen Sommernacht. Ich hatte Kira glücklicher Weise dazu bewegen können, ihren Körper wenigstens ansatzweise zu bedecken. Das bedeutete in ihrem Fall, dass sie einen Bikini aus blauen Jeansstoff an hatte, der erstaunlich gut an ihr aussah.

Die Bar in die wir gingen hatte gerade neu eröffnet und war in einem warmen Holzton gehalten. Gemütlich aber auch eng. An einem Tisch saßen vier Typen, die an Rocker erinnerten und den Laden wohl mit ihrem Clubschuppen verwechselten hatten. Als Kira und ich eintraten, meckerten sie gerade unüberhörbar über die Preise. Einer stieß einen Pfiff aus, als er Kiras gut gebauten und gleichmäßig gebräunten Köper erblickte. Was mir zwar nicht gefiel es aber hinnahm. Denn die Typen sahen nicht so aus, als könnte man vernünftig mit ihnen reden.

Eine Auseinandersetzung ließ sich in dem Augenblick nicht mehr vermeiden, als einer von ihnen folgendes auf den Pfiff seines Kollegen erwiderte. „Meinst Du den gut gebauten Kerl im Bikini?“ Kira blieb sofort stehen und blickte den Mann finster an. Dann ging sie auf ihn zu. Der stand dumm grinsend von seinem Stuhl aus. „Was!“ rief er und breitete kampflustig die Arme aus. Kiras Reaktion kam viel zu schnell und unerwartet für ihn. Sie bestand aus ihrer Faust, die in sein Gesicht, mit der Wucht eines Vorschlagshammers einschlug. Sein Kopf flog nach hinten und er verdrehte sie Augen. Sein schwerer Körper erschlaffte und zertrümmerte seinen Stuhl, als er zu Boden ging. Den übrigen drei Kumpanen sahen Kira einen Moment fassungslos an. Kira nutzte ihre Überraschung um den Kerl, welcher den Pfiff ausgestoßen hatte an den Haaren zu packen und seinen Schädel kraftvoll auf die Tischplatte zu donnern. Als der Mann wieder hochkam, hielt er sich seine gebrochene Nase und fiel, heulend, rückwärts vom Stuhl.

Die andern beiden standen von ihren Stühlen mit einem „Was soll das?“ Gesicht auf. Eine bekam sofort Kiras Faust ins Gesicht, welche ihn ebenfalls sofort besinnungslos machte. Noch während sein Kumpane mit spastischen Zuckungen zu Boden ging, hob der andere beschwichtigend die Hände. „Hey ich will  keinen Streit.“ Mehr konnte er nicht sagen, den Kiras Faust streckte auch ihn unbarmherzig nieder. Der letzte Mann mit der gebrochenen Nase, hatte dem Geschehen ungläubig zugesehen. Als Kiras Blick sich auf ihn richtete, versuchte er schnell davon zu krabbeln. Mit ein paar Schritten war Kira bei ihm, packte seinen Lederstiefel und hob ihn daran in die Luft. Mit einem ausgestreckten Arm, hielt sie den Mann, über Kopf hängenden in der Luft. „Nein, ich will nicht!“ rief der Mann und ruderte mit den Armen. Da zog Kira rückartig ihr muskulöses Bein nach oben. Es ertönte ein hörbares dumpfes Geräusch, als ihr Knie, seinen Kopf, wie einen Punchingball schaukeln ließ. Sein Wimmern erstarb sofort und sein Körper wurde schlaff.
Eine nicht unattraktive Bedienung, in enger Jeans, Stiefeln und Cowboyhut, lächelte Kira an. Ihr Blick zeigte klar, dass sie mit Kiras Verhalten kein Problem hatte. „Soll ich die Kerle rausschaffen?“ fragte Kira. Die Kellnerin bejahte die Frage. Daraufhin trug Kira die Männer nach Draußen und warf sie in das Gebüsch, hinter der Bar. Sie packte immer zwei Männer auf einmal. Bei ihr sah es so aus, als ob es sich bei den Männern um leichte Stoffpuppen handelte. Aber das waren sie nicht, wie man an der hervortretenden Muskulatur von Kira erkennen konnte. Zu solchen Vorfällen kam es nicht oft, was mir selbst ganz lieb war. Und nach diesen Abend war mir ebenfalls klar, dass mein meiner Freundin auf keinen Fall dumm kommen sollte.

Das Kira kein Problem damit hatte, mit mir ähnlich zu verfahren, stellte ich nach einem Jahr unserer Beziehung fest.
Es gab Situationen, bei denen man Kira auf keinen Fall stören sollte. Eine davon war das malen. Ja, Kira malte, so richtig mit Stativ und Farbpalette. Und wenn sie das tat wollte sie ihre Ruhe. Zweimal machte ich den Fehler, Kira zu stören. Ihre Reaktion kam genau so schnell wie hefig. Und das, in der Form ihrer Faust, die mein Gesicht kurzerhand zu Boden stampfte. Wenn eine Frau mit so starken Armen zuschlug, wurde es augenblicklich Dunkel. Ihre Faust war wie eine Dampframme die einen unbarmherzig niederstreckte. Ein wütender Schlag von Kira führte bei mir zu einem komatösen Zustand der zwischen vier und sechs Stunden anhielt. Das bedeutet, nachdem mich Kira wortlos niedergeschlagen hatte, hatte sie genug Zeit und Ruhe, um ihr Bild zu Ende zu malen. Das sie mir mit einem solchen Schlag nie etwas gebrochen hatte, die Nase ausgenommen, überraschte mich immer wieder. Nach einem solchen Niederschlag war ich noch stundenlang benommen und legte mich meisten ins Bett um weiter zu schlafen.

Ich machte keinerlei Aufstand, nachdem ich das erste Mal von Kira niedergeschlagen worden war. Zum einen weil ich mir sicher war, dass dies nur zu einem weiteren Schlag führe, zum anderen, weil mich solche Fortfälle im Nachhinein erregten. Glücklicherweise, kam es nicht oft zu solchen Situationen. Im Schnitt wohl all drei Monate. Den Rest dieser Zeit war Kira sehr umgänglich. Da konnte ich es gut verkraften, das mich ihre Faust schon mal niederstreckte, wenn wir uns mal stritten. Dafür führte ein weniger heftiger Streit zum Beischlaf.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich sehr glücklich in meiner Beziehung mit Kira bin. Egal wie heftig oder stürmisch diese auch ist. Ich hoffe, dass ich diese Frau nie langweile und noch lange mit ihr zusammen bin.

Ende

Dienstag, 1. Januar 2019

Der starke Rotschopf – Boxen.

Stief konnte nicht fassen was er gerade sah. Sein Kumpel Ted schien fast schon benommen, seid der Schlag der sechzehnjährigen ihn getroffen hatte. Er tänzelte mit einem leichten Rechtsdrall um seine Gegnerin herum. Diese zeigte ein abfälliges Lächeln.  Ted schlug mit einer geraden Rechten zu welche unbeholfen und Laienhaft wirkte. Das rothaarige Mädchen wurde noch nicht mal getroffen. Nun schlug sie zu und das viel präziser und schneller. Ein Schlag in den Bauch von Ted, der so viel Wucht zu haben schien, dass Stiefs Freund sich krümmte.

Stief konnte das Schauspiel, was sich vor ihm im Ring abspielte nicht fassen. So hart konnten die Schläge des Mädchens nicht sein. Ted hatte bestimmt wieder gekifft. Gut das Mädchen hatte einen muskulösen Oberkörper. Besonders ihre Oberarme waren beeindrucken. Doch war sie immer noch sechzehn und ein Mädchen. Und Ted, wie auch Stief selber, boxten nicht zum ersten Mal.

Eigentlich waren sie an diesem Morgen nicht ins Fitnessstudio gekommen, um sich mit einem kleinen Mädchen im Ring zu prügeln. Aber die kleine Göre war so frech gewesen, dass es nicht anders hätte laufen können.

Das Mädchen schien zufrieden mit der Wirkung ihrer Schläge. Sie besaß sogar die Frechheit, ihre Deckung zu senken. Allerdings musste Stief zugeben, das von Ted scheinbar keine große Bedrohung mehr ausging. Er taumelte hin und her und schien Mühe haben sich überhaupt noch auf den Beinen zu halten. „Das fasse ich nicht.“ knurrte Natan neben ihm und strich sich seine pechschwarzen Harre aus der Stirn. Stief nickt, wobei er weiterhin konzentriert das Geschehen im Ring verfolgte.

Ihm fielen fast die Augen aus dem Kopf, als er sah, wie das Mädchen, frech grinsend, ihre Handschuhe hob, diese Links und Rechts an Teds Schultern drückt und ihn so in die Mitte des Rings führte. Und Ted taumelte wie ein Hund bereitwillig mit. Sie hätten einen Schiedsrichter bestimmen sollen. Stief war sich nicht sicher aber das musste doch gegen irgendwelche Regeln verstoßen.

„Hey lass das!“ rief er wütend. Aber das Mädchen ignorierte seinen Ruf. Sie stellte sich Ted genauso hin, wie sie es wollte. Danach holte sie mit ihrem Muskelarm zum Schlag aus. „Ted deine Deckung!“ rief Natan neben Stief. Doch das Rufen war Sinnlos. Ted war ein benommener Zombie, der sein Umgebung kaum noch wahrnahm. Als der Boxhandschuhe des Mädchens, Ted traf, gab es einen Laut der in der Sporthalle leicht wiederhallte. Zum ersten Mal sah Stief einen Schlag, der seinen Gegner im wahrsten Sinne des Wortes von den Füßen hob. Teds Körper hob bestimmt zehn Zentimeter vom Boden ab, bevor er mit einem lauten Poltern zu Boden ging. Geschockt sah Stief seinen Freund an. Dann das Mädchen, welches zufrieden ihre Boxhandschuhe aneinander schlug.

Jetzt, da Ted nicht mehr die Sicht auf das Mädchen einschränkte, konnte Stief sich die Göre genauer ansehen. Ihre roten Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der ihr lang auf den Rücken fiel. Sie trug ein schwarzes Tanktop, welches eng an ihrem Körper lag. Unfreiwillig musste Stief eingestehen, das ihr Oberkörper ihn beeindruckte. Ihre Schultern und ihr V-Nacken zeigten dicke Muskeln. Diese zeigten sich auch klar an ihrem Bauch, welche sich als Sixpack gegen den Stoff drückten. Aber das was Stief wirklich die Sprache verschlug, waren ihre Oberarme. Diese wurden von so dicken Muskelpaketen geziert, das Stief sich sicher war, dass das Mädchen mal sehr fett gewesen sein musste. Und dann hatte es mit Bodybuilding angefangen. Aber auch wenn ihre Oberarme dicker und wohl auch muskulöser aussahen, als seine eigenen und die seiner Freunde. Es war immer noch ein Mädchen. Und die Muskeln von Frauen waren nie so effektive wie die von Männern. Und schon gar nicht von einem Mädchen das kleiner war, als jeder von seinen Freunden. Stief war sich sicher, dass er stärker war. Er ließ sich davon nicht einschüchtern.

Und Natan wohl auch nicht. Denn als sich das Mädchen mit einem abfälligen Lächeln von Ted abwandte um den Ring zu verlassen, sprang er mit einer lässigen Bewegung in den Ring. „Nicht so schnell Mädchen!“ rief Natan. „Niemand verprügelt meinen Freund und kommt einfach so davon. Schon gar nicht so ein Rotschopf wie du, das noch bei Mama wohnt!“

Das Mädchen drehte sich um und musterte Natan kurz. Dann hob es die Handschuhe und nahm eine kämpferische Haltung ein. „Sehr gut!“ sagte Natan und tat es ihr gleich. Stief rieb sich die Hände. Gegen Natan hatte sie keine Chance. Da war er sich sicher. Natan war vielleicht der Schwächste aus der Gruppe aber er war dafür auch der Schnellste. Wenn Natan zuschlug wusste sein Angreifer gar nicht woher der Einschlag kam. Und er war schnell und wendig. Die Deckung immer oben. Einer der das Boxen drauf hatte. Das Mädchen wusste vielleicht wie man stand, sich bewegte und zuschlug. Aber richtig erfahren hatte sie im Kampf mit Ted nicht gewirkt. Und damit war Natan ihr sicheres Ende.

Schnell tänzelte er um sie herum und ließ gezielte Schwinger auf ihre Deckung regnen. Dann ein Schlag des Mädchen, der gar nicht so langsam war und Natan nur knapp verfehlte. Doch gleich darauf war es wieder Natan der austeilte. Einen Schlag nach dem andren. Doch das Mädchen hielt ihre Deckung ebenfalls oben und Schläge die ihren Körper trafen, schien sie gar nicht zu spüren. Oder sie ließ sich nichts anmerken.

So ging es mehrere Minuten. Die Schläge des Mädchens gingen fehl und Natans erwiderte den Angriff mit einen schnellen Schlagkombination, die dem Mädchen aber wohl nicht im Geringsten etwas ausmachte. Dann änderte das Mädchen plötzlich seine Taktik. Statt auf eine günstige Gelegenheit zu warten, in der Natan mit einem Schlag rechnete, schlug sie aus heiterem Himmel auf Natans Deckung ein. Ein kräftiger Schlag, der, obwohl Natan ihn Blockte, den Jungen zurücktaumeln ließ. Schnell faste Natan wieder einen festen Stand. Doch da rammte das Mädchen schon wieder ihre Faust in Natan Deckung und dieser fiel tatsächlich zu Boden.

Stief konnte wieder einmal seinen Augen nicht trauen. Er schrie Natan aus Leibeskräften an, wieder aufzustehen. Das tat dieser auch aber viel zu langsam. Das Mädchen hatte mehr als genug Zeit sich in Position zu bringen. Und da es keinen Schiedsrichter gab, hinderte auch niemanden das Mädchen daran, Natan sofort wieder eine zu verpassen, sobald er auf den Beinen war. Dieses Mal hatte Natan seine Deckung nicht oben. Der Schlag des Mädchens hallte in der Halle wieder, Natans Körper drehte sich schwungvoll um 180 Grad und fiel dann, wie ein gefällter Baum zu Boden. Das Mädchen tänzelte weiter um Natans Körper herum und gab diesen einen Tritt.

„Los steh auf!“ rief es und knallte die Boxhandschuhe aneinander. Eine grinsende Genugtuung lag auf den Gesichtszügen des Mädchens, welche Stief extrem wütend machte. „Lass ihn in Ruhe!“ brüllte er. „Wenn du unbedingt was aufs Maul haben willst, übernehme ich das!“ „Na dann komm doch!“ rief das Mädchen. „Wenn dein Freund schon zu schlapp ist.“

Stief sparte sich weitere Worte. Dem Mädchen zu sagen, dass Natan offensichtlich k.o. war, würde das Grinsen in ihrem Gesicht wohl nur noch verstärken. Doch nun musste sie gegen ihn kämpfen. Er war schon immer der stärkste von seinen Freunden gewesen. Und das sah man ihm auch an. Er war 1.86 groß und überragte damit das Mädchen um etwas mehr als einen Kopf. Seine Glieder waren lang und dick. Auch wenn er sich nicht ganz sicher war, ob er bei einem Vergleich der Oberarme, besser als dieser freche Rotschopf sein würde. Vielleicht auch nicht.

„Nun komm schon!“ rief das Mädchen, als er in den Ring krabbelte. Ihr Grinsen war jetzt noch breiter. Auch ohne Stiefs Hilfe war ihr wohl klar geworden, das Natan besinnungslos war. „Wird langsam eng hier.“ sagte sie und ging zu Natans Körper. Diesen schob sie mit dem Fuß soweit über den Rand des Rings, bis ihn die Schwerkraft erfasste. Dann viel sein Körper aus dem ein Meter hohen Ring, polternd zu Boden. „Hey, sei gefälligst vorsichtig!“ rief Stief empört.

Das Mädchen ging rüber zu Ted, der noch immer nicht wieder zu sich gekommen war. Dort sah sie Stief unbeeindruckt an. „Warum?“ fragte sie und gab Ted ebenfalls einen Stoß, so dass auch er aus dem Ring rutschte und zu Boden krachte. „Mit dir werde ich in ein paar Minuten genau dasselbe machen.“ sagte breit grinsen. „Das werden wir ja sehen.“ rief Stief und stürmte auf das Mädchen zu.

Sein erster Schlag ging fehl, weil das Mädchen genau in der Sekunde einen schnellen Schritt zur Seite machte. Innerlich verfluchte er sich, dass er noch nicht mal ein aufmüpfiges Schulmädchen treffen konnte. Mit dem zweiten Schlag traf er dafür umso härter die Schulter des Mädchens. Jeder andere, davon war Stief überzeugt, hätte bei einem solchen Schlag aufgeschrien und sich die Schulter gerieben. Aber das Mädchen hüpfte weiter, als ob nichts passiert war. Noch viel schlimmer war, das Stief den Eindruck hatte, gegen eine Steinmauer geschlagen zu haben. Seine Faust schmerzte selbst durch den Handschuhe. Aber das konnte nicht sein. So muskulös war kein Mädchen. Niemals.
 
Verwirrt tänzelte er weiter und zog noch im rechten Augenblick die Deckung hoch, als die Faust des Mädchens auf ihn zukam. Stief hatte das Gefühl, als würde er eine Steinkugel abwehren. Beide sein Arme schmerzten plötzlich und sein massiger Köper wankte tatsächlich zurück. Noch nie hatte er einen solchen Schlag abwehren müssen. Er hatte schon mit einigen der Jungs aus der Uni geboxt. Manche waren richtig gut gewesen aber nie hatte jemand so hart in seine Deckung geschlagen.

„Weil das erfahrene Boxer nicht machen.“ dachte er und fühlte sich mit dieser Erklärung etwas besser. Doch nur für etwas zwei Sekunden, denn dann bekam er einen weiteren Schlag in seine Deckung. Und noch einen und wieder einen. Seine Arme schmerzten und er fühlte, wie ihm die Tränen aus den Augen liefen, ohne dass er es verhindern konnte. Außerdem wollte er unbedingt die Arme senken, denn sie taten so weh, dass er sie kaum oben halten konnte. Und er wollte nicht noch einen Treffer abbekommen.

Stief wich von dem Mädchen zurück, das ihn frech angrinste. Er zuckte zusammen, als er gegen die Seile des Ringes prallte. Sofort feuerte das Mädchen ihre Fäuste ab. Zwei Treffer an den Armen und Stief ließ seine Deckung sinken. Über diesen Fehler konnte er nicht lange nachdenken, denn plötzlich traf ihn ein Schlag wie ein Amboss im Gesicht. Er schleuderte herum und mitten in der Bewegung wurde ihm schwarz vor Augen.

Fiese klatschende Ohrfeigen weckten Stief aus seiner Ohnmacht. Mit einem dröhnenden Schädel und einem trüben Blick, nahm der den Rotschopf über sich war. Das Mädchen hatte ihre Handschuhe ausgezogen und war dazu übergegangen, Stief wach zu ohrfeigen. Sie hatte ihn in die Mitte des Rings gezogen und saß, schwer wie ein Fels, auf Stiefs Brust.

„Na endlich.“ sagte das Mädchen genervt. „Los hoch mit dir. Das vorhin war kein gewollter k.o.! Ich will dich mit einem richtigen Schlag fertig machen. Mit einer erstaunlichen Kraft, hob ihn das Mädchen auf die Beine. Stief war viel zu verwirrt, um die Kraft des Mädchens wahrzunehmen. Er war so verwirrt, dass er sich unschlüssig umguckte. Während das Mädchen vor ihm wieder die Boxhandschuhe anzog, dämmerte Stief langsam, wo er war und was passiert war.

„Ich, ich, ich….“ haspelte er und wankte hin und her. Das Mädchen lachte laut. „Was ist? Habe ich dir die Fähigkeit zum Sprechen aus dem Schädel geprügelt? Egal. Vielleicht wird dieser hier das korrigieren.“  Mit offenem Mund sah Stief zu, wie das Mädchen weit mit ihrem Boxhandschuhe zum Schlag ausholte. „Neee…“ brachte er noch raus. Dann traf ihn erneut der Eisenhammer des Mädchens.

Für Stief wurde es augenblicklich dunkel. Er bekam nicht mit, wie sein Körper vom Boden abholt und Wort wörtlich aus dem Ring flog. Mit einem donnern landete er außerhalb des Ringes. Das laute Jubeln des Mädchens bekam er ebenfalls nicht mit. Auch nicht die erstaunten Gesichter, derer, die seinen Flug beobachtet hatten.
Eine Frau eilte zu Stief um zu sehen wie es ihm ging. Doch da kam das kleine Muskelmädchen aus dem Ring geklettert. Sie behauptete dass alles okay sei, hob Stief hoch und legte diesen hinter dem Ring zu seinen Freunden. Diese Seite des Rings war nicht ohne weiteres einsehbar und es gab auch keinen Grund dorthin zu gehen. So das Stief, Natan und Ted in ihrer Besinnungslosigkeit von niemanden gestört wurde.

Der Rotschopf ging gut gelaunt Trainieren. Sie hob Gewichte, die weder Stief noch einer seiner Freunde hätte heben können. Und sie Trainierte lange und ausdauernd. Nach zwei Stunden kam sie wieder. Sie tropfte vor Schweiß und  ihre Muskeln waren hart und geschwollen, so dass sie noch muskulöser aussah als zuvor. Unauffällig blickte sie hinter den Ring und lachte leise, als sie sah, dass Stief und seine Freunde noch immer ohne Besinnung waren. „Loser!“ kicherte sie leise. Dann verließ sie das Fitnessstudio.

Stief kam unter einem Strahl eiskalten Wassers wieder zu sich. Und obwohl das Wasser wirklich sehr klar war,  bewegte er sich kaum. Sein ganzer Kopf fühlte sich geschwollen an und unerträgliche Kopfschmerzen plagten ihn. „Oh gut.“ hörte er Teds Stimme. „Wir versuchen schon seit einer halben Stunde dich wach zu bekommen. Zum Schluss haben wird dich zu den Duschen getragen. Du bist echt ein schwerer Affe, dass lass dir gesagt sein. Und glaub mir, ich habe einen so dicken Schädel, dass es kein Spaß war, deinen Hintern hier her zu schleifen. Vielleicht kannst Du mir sagen, was eigentlich passiert ist. Den Natan hier, bekommt die verdammten Zähne nicht auseinander! Stief?“

Doch Stief sagte Garnichts. Er starrte nur auf die Plastikwand der Duschkabine und sah zu, wie die Wassertropfen daran herunter liefen. Und das tat er noch die nächste halbe Stunde, egal was Ted und später auch Natan zu ihm sagten.

Ende.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Größenverhältnisse III – Ein Spanner und Untergebener zugleich.


Peter fühlte sich betäubt, als er an diesem Morgen erwachte. Mit einem dumpfen Gefühl richtete er sich im Bett auf. Doch dieses Gefühl verging schnell, als er sich an den gestrigen Abend erinnerte, der ihm nun wie ein Traum vorkam. Das große blonde Fitnessmodel Sara hatte mir ihrem schweren Körper auf ihm gesessen und ihm wortwörtlich die Luft zum Atmen genommen. Allein dieser Gedanke reichte, um seinen Pulsschlag zu erhöhen. Deutlich munterer trat er auf den Flur.

Da hörte er die Haustür klappen und Schritte auf der Treppe. Es war Sara, die sportlich und voller Elan die Stufen hochgejoggt kam. Der Anblick dieser schönen Frau ließ den gestrigen Abend noch surrealer wirken, als es ohnehin der Fall war. Ihr straffer schlanker Körper mit der reinen Karamellhaut, zog sofort Peters Blick auf sich. Dank des knappen weißen Sport-BH und einer sehr kurzen Hosen, konnte er nicht nur ihren perfekten Sixpack betrachten sondern auch die übertriebene Muskulatur ihrer Oberschenkel. Auch ihre Schultern und Arme zeigten ordentliche Muskelpartien, wenn auch nicht in einem Ausmaß wie ihre Beine. Erst jetzt wurde ihm klar, wie muskulös Sara tatsächlich war.

„Morgen Schlafmütze.“ sagte sie, während sie an ihm vorbei in ihr Zimmer joggte. „Was meinte sie mit Schlafmütze?“ dachte Peter. Am Samstag schlief er immer bis zehn Uhr. Dafür gab es schließlich den Samstag. Ihre gebräunte Haut hatte so geglänzt und ihre dunkelblonden Haare so nass gewirkt, dass sie bestimmt einige Kilometer gelaufen war. Dem entsprechen früh, ist sie wohl wach gewesen.

Peter quittierte diese Erkenntnis mit einem Schulterzucken und verzog sich ins Bad. Als er nach fünf Minuten wieder raus kam, wartete schon Sara vor der Tür. Sie hatte sich ein großes Handtuch um ihren Körper gewickelt. Darunter und auch ansonsten war sie wohl nackt. Doch bevor Peter sie richtig in Augenschein nehmen konnte, hatte sich ihre Gestalt schon an ihm vorbeigeschoben und war im Bad verschwunden. Eine halbe Sekunde später schloss sich die Tür.

„Verdammt.“ murmelte Peter und lief zurück in sein Zimmer. Gegen seinen Willen war er wieder scharf wie eine Peperoni. Während er sich an der Matratze seines Bettes verging, hörte er die Wasserleitung des Badezimmers. Der Gedanke, dass Sara nun nackt, wenige Meter von ihm entfernt duschte, gab seiner Lust zusätzlich Zunder.

Nach sehr intensiven zwanzig Minuten drehte er sich erschöpft auf die Seite. Langsam richtete er sich auf. So verschwitzt wie er war musste er nun ebenfalls duschen. Er schlürfte auf den Flur und guckte, ob Sara fertig war,  indem er prüfte, ob die Tür verschlossen war. Die Tür ging auf,  aber dennoch war das Bad nicht frei. Denn Sara, stand in dessen Mitte, mit einem Föhn in der Hand. Nackt.
Fast gierig fing Peters Blick alles ein was er erhaschen konnte. Nun hatte er den Beweis, dass ihre Karamellhaut, wirklich überall rein und straff war. Und das sie, außer auf dem Kopf keine Haare am Körper hatte. Absolut nirgends. Auch da nicht, wo Peter ganz genau hinschaute. Durch das duschen glänzte die Muskulatur ihrer Oberschenkel und ihrs Sixpack. Ihr Arm, in dem sie den Föhn hielt, zeigte einen erstaunlich prallen Bizeps, den man in einem solchen Mädchenarm niemals vermutet hatte. Und ihre runden Brüste standen prall und fest von ihrem Körper ab.

Für diesen fantastischen Anblick hatte Peter aber nur Sekunden Zeit. Schnell richteten sich Saras großen blauen Kristallaugen auf ihn. Mit einem bösen Blick fauchte sie ein, „Was fällt dir ein.“ und knallte, bevor er etwas erwidern konnte, die Tür vor zu.

Peter hatte ein richtig schlechtes Gewissen als er zurück in sein Zimmer trottete. Das hatte er nicht gewollt. Und Sara war nun wirklich sauer auf ihn. Bestimmt hielt sie ihn für einen Spanner oder schlimmeres. Peters plötzliche Erregtheit, die ihn bei Saras Anblick erneut ereilt hatte, war wie weggeblassen. Sara hatte richtig Sauer ausgesehen. Erstaunlich das ein so hübsches Gesicht so wütend aussehen konnte.

Nach dem er gehört hatte, wie Sara das Bad verließ, wartete er noch zehn Minuten, bis er selbst Duschen ging. Nur um sicher zu gehen. Zwanzig Minuten später war er geduscht, geföhnt und angezogen. Als er sich der Küche nährte, in der er gewohnheitsmäßig frühstückte, hörte er klapperndes Geschirr. Sara war also in der Küche. Schüchtern und mit einem leicht erröteten Gesicht betrat er die Küche. Sara stellte gerade einen Korb mit Brötchen auf den Tisch, die sie wohl schon heute Morgen besorgt hatte. Sara würdigte ihn mit keinem Blick, als sie sich hinsetzte. Sie war definitiv sauer auf ihn.

Verschämt stellte sich Peter neben den gedeckten Tisch. Sie hatte auch für ihn ein Brett und ein Messer bereitgestellt. Doch Peter wagte nicht sich zu setzen. Er räusperte sich: „Äh.“ machte er. „Sara das eben, das war wirklich ein Versehen. Ich wollte nur prüfen, ob die Tür abgeschlossen war.“
„Ich glaube dir nicht.“ sagte sie, ohne in seine Richtung zu blicken. „Den Föhn hättest du hören müssen, versuch es noch mal.“

Damit hatte sie Recht aber Peter hatte darauf nicht geachtet. Vielleicht hatte er unterbewusst gehandelt. „Es tut mir leid! Wirklich. Kann ich es nicht wieder gut machen? Irgendwie?“ Nachdenklich kaute sie ihr Brötchen. „Der Flur könnte gesaugt werden. Im Grunde das ganze Haus.“ „Kein Problem.“ sagte Peter schnell. „Erledige ich nach dem Frühstück. Sonst noch was?“

„Ja.“ sagte sie versonnen und sah ihn das erste Mal aus ihren blauen Augen an. Diese wirkten nicht so freundlich wie sonst. Auch die ansonsten vorhandene Heiterkeit aus ihrem Gesicht fehlte. „Ich sollte dich bestrafen.“ sagte sie tonlos und stand von ihrem Stuhl auf. Peters Herz schlug schnell und sah sie erwartungsvoll an.

„Was soll ich tun?“ fragte er leise. „Ich will, dass du deinen Hinterkopf da drauf legst.“ Sie deutete auf die Sitzfläche, wo vor wenigen Sekunden ihr knackiger fester Hinteren gesessen hatte. Peters Herz raste förmlich, als er sich unter den Küchentisch zwängte und seinen Kopf auf die Sitzfläche des Stuhls legte. Am Hinterkopf spürte er Saras Restwärme, während er zu Küchendecke hinaufblickte. Er wagte es nicht sich zu bewegen, als er Saras Bewegung neben sich wahrnahm.

Er dachte sein Herz würde stehen bleiben, als sich Saras Hintern über sein Gesicht bewegte und sich langsam senkte. Saras Gewicht drückte nicht nur Peters Nase schmerzhaft platt, sondern unterbrach auch seine Atemwege. Sara wog so viel, das Peter dachte sein Kopf müsste brechen. Er zuckte hin und her. Einmal wegen des Schmerz und einmal, wegen des fehlen von Sauerstoff. Die Panik zu ersticken kam über ihn. Nun versuchte er wirklich seinen Kopf los zu bekommen. Doch sein Kopf klemmte bombenfest auf dem Stuhl. Kurz darauf ließ ihn der Sauerstoffmangel ohnmächtig werden.

Sara ließ sich langsam auf Peters Gesicht nieder. Ein seltsames Gefühl aber nicht unbequem. Peter fing an zu strampeln doch das störte Sara nicht. Sie griff sich ein weiteres Brötchen und begann es aufzuschneiden. Peter strampelte nun heftiger und schlug mit den Beinen gegen den Esstisch. Gerade als er ihr zu hektisch wurden, erschlafften seine Bewegung. Mit einem leisen Laut fielen seine Glieder zu Boden und ein kleiner Ruck ging durch seinen Körper. Das kannte Sara schon von gestern Abend und es erregte sie. „Ahhhh.“ machte sie genießerisch. „Ist da einer eingeschlafen?“

Sara frühstückte in aller Ruhe zu Ende. Nach zwanzig Minuten war sie fertig, sie stand aber noch nicht von ihrem bequemen Sitz auf. Sie nahm sich ihr Handy und lass sich kurz die Nachrichten durch. Nach weiteren fünfzehn Minuten stand sie endlich auf. Sobald sie sich erhob, rutschte Peters Kopf vom Stuhl und fiel ungebremst, mit einem hörbaren „Bumm“ auf den Küchenboden. Mit einem breiten Grinsen spazierte Sara aus der Küche.


Peters Kopf dröhnte als er endlich die Augen öffnete. Ein paar Augenblicke sah er verständnislos die Unterseite des Küchentisches an. Dann erinnerte es sich an die Panic und das Herzklopfen. Mühsam kroch er unter dem Tisch hervor. Sara war verschwunden und die Spuren auf dem Tisch zeigten Peter, dass sie fertig gefrühstückt hatte.

Auf wackeligen Beinen setzte er sich an den Platz mit dem unbenutzten Geschirr und fing an zu frühstücken. Nachdem er gegessen und getrunken hatte ging es ihm schon viel besser. Sogar die Kopfschmerzen waren innerhalb der letzten zwanzig Minuten verschwunden. Leise schlich er sich ins Wohnzimmer, wo Sara auf dem Sofa saß und eine Zeitschrift lass.

„Ich werde dann mal staubsaugen.“ sagte er leise. Sie sah in an und schüttelte den Kopf. „Nein.“ sagte sie bestimmt. „Erst massierst du mir die Füße, dann kannst du Staubsaugen.“ Peter schlich sich an Saras Seite. Er hatte noch die Füße massiert. Saras Füße ruhten auf dem Beistelltisch, auf denen die Zeitungen lagen. Peter versuchte sich an Filme zu erinnern, in denen Füße massiert wurden, ihm fielen keine ein.

„Na los!“ sagte Sara und hielt ihm ihren Fuß hin. Peter begann mit der Massage. Er knetete die Füße so behutsam wie möglich. Einen nach dem anderen. Sara sagte nichts. Sie beachtete ihn auch nicht, sondern lass ihr Magazin. Peter wechselte immer wieder zwischen ihren Füßen hin und her. Er dachte, sie würde ihm schon sagen, wann er aufhören sollte. Außerdem machte es ihm nichts aus. Irgendwie tat er gerne was Sara ihm befahl. Es fühlte sich nicht nur richtig an, sondern gut. Es herrschte eine gewisse anregende Spannung zwischen ihn. Ein Machtverhältnis das beide erregte.

Nach zwanzig Minuten hob Sara die Hand. „Es reicht.“ sagte sie. „Du kannst jetzt staubsaugen.“ Während sie das sagte, sah sie nicht von ihrer Zeitschrift auf. Peter verschwand lautlos. Eifrig machte er sich daran, Raum für Raum zu saugen. Das Wohnzimmer ließ er erstmal aus, um Sara nicht zu stören. Er saugte alles und viel gründlicher als er es jemals in seinem Leben getan hatte. Sara sollte schließlich zufrieden sein.

Alles lief glatt, bis Peter im Gästezimmer saugen musste, in dem Sara die Nacht verbracht hatte. Auf einem Stuhl hatte Sara ihre Sachen vom Vortag, sauber über die Stuhllehne gelegt. Als Peter nun saugte, stieß er mit dem Sauger an den Stuhl und ein weißer BH, wie auch Slip fielen herunter. Schnell hob Peter beides auf, um diese zurück zu legen, als ein wütendes, „Was machst du denn da.“ von der Tür her erklang.

Mit rotem Gesicht drehte sich Peter zu Sara um. Noch immer mit einem Slip in der einen und dem BH in der anderen Hand. „Nichts.“ presste er heraus. „Nichts?“ rief sie wütend und stürmte auf ihn zu. „Nein warte!“ rief Peter, doch da wurde er schon von dem Fitnessmodel gepackt und zu Boden geworfen. Kurz darauf setzte sich Sara auf seinen Oberkörper und drückte seine Arme mit ihren Beinen auf den Boden. „Bitte…“ begann er leise. Doch Sara ließ ihn nicht ausrede.

„Kein bitte. Du kleiner Perverser riechst wohl gerne an der Unterwäsche von Frauen?“
„Was? Nei…“
„Halt den Mund!“ fauchte sie. „Ich hab dich doch auf frischer Tat erwischt.“

Sie hielt ihm den Slip und den BH vors Gesicht, die beim niederringen zu Boden gegangen waren.
„Du willst also auf den Geschmack kommen?“ fragte sie rhetorisch. „Na dann los. Mund auf!“
„Wie?“ fragte Peter kleinlaut.
Sara packte ihn mit festem Griff am Kinn. „Mund auf sofort oder ich helfe nach!“

Peter öffnete den Mund und Sara stopfte diesen mit dem Slip und dem BH. Das war mehr Stoff als erwartet, so das Peter Mund gut gefüllt war. Reden konnte er nicht mehr. Doch Sara schien noch nicht zufrieden zu sein. Sie packte seine Handgelenke und drückte diese so stark, dass Peter das Wasser in die Augen lief. Dabei brachte sie ihr Gesicht ganz dicht an seins.

„Weißt du Peter, wenn du so gerne an meiner Unterwäsche riechst, habe ich genau das Richtige für dich.“ Sara stand auf und holte eine Plastiktüte hervor. Den Inhalt schüttete sie neben Peters Kopf auf den Boden. Peter war demütig liegen geblieben. Er wagte es nicht sich zu rühren.  Als er den Kopf drehte, erkannte er, was neben ihm am Boden lag. Es handelte sich um den Sport-BH und den Slip und ein Paar Socken. Zweifelslos waren es die Sachen, mit denen Sara heute Morgen joggen gewesen war.

„Ich werde dir jetzt einen großen Gefallen erweisen.“ sagte Sara und die Wut in ihrer Stimme war deutlich. Nachdem sie das gesagt hatte, drehte sie Peter auf den Rücken, zog seine Arme nach hinten und packte seine beiden Handgelenke mit der linken Hand. Mit ihrer rechten Hand packte sie seine Fußgelenke. Saras schafften es, beide Fußgelenke wie auch beiden Handgelenke mit nur einer, ihrer großen Hände, zu umklammern. Und das schmerzhaft fest. Dann hob sie Peter hoch in die Luft. Seine Hände hielt sie tief nach unten, so dass er mit dem Gesicht über ihrer Sportkleidung schwebte. Seine Beine hob sie steil nach oben, so als ob sie ihn ungespritzt in den Boden rammen wollte.

„Bereit für deine Aromatherapie?“ fragte sie. Peter konnte nicht antworten. Noch nicht mal ein brummen bekam er mit ihrer Wäsche im Mund zu Stande. Sara brauchte auch keine Antwort. Sie senkte weiter seinen Oberkörper, so dass sein Gesicht in ihren Sportsachen versenkt wurde. Als Peter leicht zappelte, stellte Sara, Peter einen Fuß auf den Hinterkopf. Nun wurde Peter richtig fest nach unten gedrückt.

Peter atmete nur wiederwillig ein, als sein Kopf in der muffligen Sportkleidung steckte. Er war nun wirklich nicht daran interessiert an ihrer Wäsche zu riechen. Und diese Sportkleidung stank wirklich. Krampfhaft versuchte er frei zu kommen. Darauf reagierte Sara mit ihrem Fuß, der plötzlich seinen Kopf niederdrückte. Der Drück war so stark, das Peters Gesicht schmerzhaft fest nach unten gedrückt wurde. Und das nicht nur so stark dass es schmerzte, sondern wieder einmal so heftig, dass er keine Luft mehr bekam. Erneut bekam er Panik, doch Saras Griff war eisern. Noch ein paar Augenblicke versuchte er alles um los zu kommen. Doch Saras Hände umklammerten seine Gelenke wie Eisen und er war hilflos wie ein Baby. Er konnte nichts machen, als sein Saustoffmangel kurz die Angst des Ablebens entfachte. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

Sara konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie Peters Kopf mit einem Fuß zu Boden drückte.
„Ja schön dran riechen.“ sagte sie. „Na ist das nicht gut?“ Als Antwort wurden Peters versuche sich zu befreien intensiver. Aber für Sara stellten sie kein Problem dar. Dafür war sie viel zu stark. Vielmehr verstärkte sie den Druck ihres Fuß, gerade als ein Zucken durch Peters Köper ging. „Ups.“ sagte Sara. Peter gab ein seltsam klingendes Röcheln von sich. Spastische Zuckungen, wie sie vorkommen, wenn ein Mensch besinnungslos wird und wirre Signale vom Gehirn erhält. Doch Sara hielt Peter so lange fest am Boden, bis auch sein Körper kein Zucken mehr von sich gab. Und auch danach wartete sie, um absolut sicher zu sein, dass sich ihr Opfer in einer tiefen Bewusstlosigkeit befand. Danach ließ sie Peter los, woraufhin dieser zu Boden krachte. Sein Kopf immer noch in ihrer Sportkleidung.

„Ahhhh!“ machte Sara und setzte sich auf ihr Bett. „Das war doch ein richtig schöner Knockout, oder?“ Sie blickte auf Peter der reglos dalag. „Also mir hat es gefallen.“ Sara ließ sich nach hinten auf die Matratze fallen und genoss das erotische Gefühl der Macht, das durch ihren Körper rauschte. Nie hätte sie gedacht, dass sie so etwas tun oder genießen würde. Aber das tat sie jetzt. Sehr sogar.

Sara konnte sich einfach nicht zusammenreisen. Ihre Hand verschwand in ihrer Hose und musste ihrem Gefühl schnell auf den Höhepunkt verhelfen. Nach fünfzehn Minuten und etwas Schweiß auf der Stirn hatte sie sich beruhigt. Gerade rechtzeitig denn Peter kam stöhnend zu sich.

„Na haben wir unsere Lektion gelernt?“ Peter nickte demütig. Aber seine Augen sagten ihr, dass er ihr nicht böse war. Es lag etwas anderes darin. Dankbarkeit? „Na dann los. Bring deine Arbeit zu Ende. Unten hast du noch nicht gesaugt. Und danach mach die Küche sauber und bring den Müll raus. Und eure Auffahrt fegst du zum Schluss auch noch. Verstanden? Oder willst du lieber noch einmal an meinen Sachen riechen?“

Peter schüttelte den Kopf. „Na dann los. Worauf wartest du?“ Peter war schnell verschwunden. Und Sara entspannte sich noch ein paar Augenblicke auf ihrem Bett. Danach ging sie nach unten und beobachtete Peter. Aber so, dass er nichts davon merkte.

Peter machte alles was Sara ihm sagte. Er brachte das ganze Haus auf Hochglanz. Er putzte die Scheiben und pflegte den Keller aus. Er machte alles bis um 22.00 Uhr.

Sara hatte sich eine Pizza bestellt, die sie aber nicht aufaß. Peter bekam den Rest serviert. Auf dem Boden der Küche, während Sara auf einem Stuhl saß und ihn beaufsichtigte. Er musste auf allen vieren vor ihr Knien, während er die abgekauten Pizzaränder aus dem Kanton aß. Seine Hände durfte er dabei nicht benutzen. Noch nie hatte er ein Abendessen so genossen, wie an diesem Abend. Überhaupt war das Leben schöner, wenn Sara da war und ihm sagte, was er zu tun hatte.

Nach dem Essen bekam er den Befehlt ins Bett zu gehen. Und Peter gehorchte natürlich. Sara kam noch mal in sein Zimmer, als er bereits im Bett lag.

Er hatte gerade seine Schlafsachen angezogen, als sie ihn mit ihrer Hand an der Kehle packte und an die Wand drückte. Peters Herz schlug immer schneller, als er Sara festen Griff an seinem Hals spürte. Er wagte es nicht sich zu wehren. Sie sah ihn aus ihren blauen Augen stumm an, wobei der Duck an seinem Hals immer fester wurde. Plötzlich lösten sich seine Füße vom Boden während Sara seinen Körper gegen die Wand presste und mit nur einer Hand nach oben schob. Stark erregt, holte er mühsam Luft. Dabei sah er in das Gesicht des Fitnessmodels, das ihn milde anlächelte.

„Ich komme in einer halben Stunde nochmal vorbei.“ sagte sie. „Und wenn du dann noch nicht schläfst, helfe ich nach. Verstanden?“ Peter nickte. Plötzlich löste sich ihr Griff und Peter fiel zu Boden. Direkt vor Saras Füße. „Gut.“ sagte sie und gab seiner Schulter einen Schubs mit ihrem Fuß, so dass er auf den Rücken fiel. Dann stellte sie ihm den Fuß auf die Brust und drückte sie scherzhaft zu Boden. „Sei dieses Mal lieber ein braver Junge, sonst wirst du morgen die Quittung bekommen. Klar?“ Peter nickte erneut. Sara sagte nicht. Sie drehte sich um und verließ sein Zimmer, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Peter hatte keine Angst. Im Gegenteil. Es fühlte sich weiterhin gut an, wenn Sara sein Leben in die Hände nahm. Er tat genau was sie wollte. Fröhlich hüpfte er ins Bett und schaltete das Licht aus.
Mit einem breiten Grinsen und einer Beule auf der Bedecke, schloss er die Augen.  Als Sara nach einer halben Stunde und vier Minuten die Tür öffnete schlief Peter tatsächlich. Die körperliche Arbeit hatte ihn sehr geschafft. Sara stellte zu ihrer Überraschung fest, dass sie enttäuscht war. Sie hatte sich darauf gefreut, Peter noch etwas zu quälen. Sie weckte ihn nicht auf. Sie verließ leise sein Zimmer, denn sie wusste, dass sie morgen noch einen ganzen Tag hatte um mit Peter zu spielen.

Ende

Freitag, 21. Dezember 2018

Das wilde Mädchen mit den starken Beinen.

Das erste Mal sah ich Ella in der Bahn. Aber nur flüchtig. Will sagen ich blickte von meinen Sitzplatz auf und sah sie, schräg gegenüber von mir stehen. Sie war eine dunkle Schönheit, mit dunkel braunen Haaren, die ihr bis zum Hintern gingen und ebenso dunkel Augen, deren Intensität sie mit schwarzen Eyeliner unterstrichen hatte. Das auffallende an ihr waren ihre Beine. Beziehungsweise ihre Oberschenkel,wobei ein einzelneretwas dicker war als ihre eigene schlanke Talje. Und natürlich waren ihre Beine nicht einfach nur dick. Sie bestanden auch aus Muskeln, die man nur allzu deutlich durch ihre schwarze Lederhose sehen konnte.

Der Anblick dieses Mädchens reichte schon aus, um meinen Puls zu beschleunigen. Aber nie hätte ich es gewagt eine solche Frau anzusprechen. Ich traute mich noch nicht mal sie anzustarren, denn trotz ihres hübschen Gesichts mit der reinen Karamellhaut, wirkte sie so, als ob sie jeden, der sie dumm ansah, die Augen auskratzen. Ich konzentrierte mich lieber auf mein E-book und versuchte sie zu vergessen.

Doch richtig konzentrieren konnte ich mich nicht. Im Grunde starrte ich nur auf die Buchstaben, während mir das Bild der dunklen Schönheit durch den Kopf spuckte. Außerdem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das diese Frau mich ansah. Ich blickte kurz auf, sah, dass sie mich tatsächlich ansah und senkte schnell, wie ein kleines Kind wieder den Blick. Es vergingen vielleicht fünfzehn Minuten, in denen ich es nicht wagte, von meiner Lektüre aufzublicken.
Ich schaffte es endlich, mich auf meine Geschichte zu konzentrieren und das Mädchen auszublenden. Nebenbei merkte ich, wie mein Sitznachbar aufstand und die U-Bahn verließ. Ein Augenblick verging und ein neuer Fahrgast setzte sich schwungvoll neben mich. Oder viel mehr, halb in mich rein.

Verärgert blickte ich auf um dem Neuankömmling einen wütenden Blick entgegenzuwerfen. Mein wütender Blick zerbröselte sofort, als ich in das Gesicht der dunkeln Schönheit blickte, welche sich aggressive neben mich gesetzt hatte. Höchstwahrscheinlich, weil ich auf ihr intensives Starren nicht reagiert hatte. Aber es war mir immer noch nicht klar, warum sich eine solche Frau, für einen dünnen, kurzen Typen wie mich interessieren würde.

Sie sah mich herausfordernd an. Mit einem klaren, „Jetzt spreche mich endlich an Blick.“ Ich schluckte. Die Ausstrahlung dieser Frau druckte mich förmlich, in meine Sitzecke. Und das lag nicht nur an ihren überdimensionalen Powerbeinen. Doch egal wie sehr mich ihre Art auch einschüchterte, so sehr wollte ich diese Frau auch. Zwei Gegensätze die in mir Kämpften, bis ich ein: „Wütend was?“ hervorpressen konnte.

„Kommt drauf an.“ sagte sie lauernd.
„Worauf?“
„Ob du mir jetzt deine Handynummer gibst oder nicht.“

Direkter hätte sie wohl kaum sein können. Da ich über die erstaunliche Fähigkeit verfügte, meine Handynummer nicht auswendig im Kopf zu haben, reichte ich ihr ein Papier, auf dem selbige stand. Sie sah kurz drauf, nahm ihr Handy und tippte diese ein. Wir hörte beide leise, wie es in der Brusttasche meiner Jacke vibrierte. „Gut.“ sagte sie, steckte ihr Handy weg und verließ die Bahn, welche gerade hielt. Ich blieb vollkommen überrumpelt zurück.

Der Name des Mädchens war Nila und wir schrieben uns ein paar Mal nach dem Treffen in der Bahn. Nila machte klare Ansagen. Sie wollte mich treffen und das bald schon. Und so kam es, das wir am Freitag, derselben Woche ins Kino gingen.  Nila sagte wann, wo und in welchen Film. Von mir erwartete sie nur, dass ich zustimmte. Und das tat ich.

Ich wartete zur angegebener Zeit vor dem Kino auf sie. Nila kam eine Minute zu spät. Sie trug wieder diese schwarze Lederhose, in denen ihre Beine fast schon beängstigen aussahen.  Sie war keine Frau vieler Worte und da meine Zunge bei ihrem Anblick so gut wie gelähmt war, beschränkten wir uns auf ein gegenseitiges „Hallo.“  Dann packte Nila mich am Arm, ließ mich die Karten bezahlen und zog mich weiter in den Kinosaal.

Sie verströmte während des ganzen Film eine spürbareUngeduld. Diese sagte klar, dass sie es kaum erwarten konnte, dass der Film endete. Ich war nur nervös, weil mich die Situation überforderte. Ich wusste nicht, was man zu so einer Frau sagen sollte. Bestimmt etwas Interessantes. Aber mir fiel nichts ein.

Als der Film zu Ende war packte sie erneut meine Jacke und zog mich nach draußen. „Wir gehen zu Dir.“ verkündete sie und steuerte auf die U-Bahn zu. Sie wusste ja, dass ich irgendwo auf dieser Strecke wohnen musste. Oder vermutete es. „Warte.“ rief ich und hielt an. „Was?“ fragte sie ungeduldig. „Lässt du bitte meine Jacke los.“ Sie sah mich prüfend an und ließ mich zaghaft los. Fast so als ob sie besorgt sei, dass ich, sobald ich frei war, davon laufen würde. „Wollen wir nicht irgendwo was essen?“ „Nein.“ sagte sie kurz. „Ich will zu dir. Was dagegen?“ „Äh nicht direkt.“ „Gut!“

Sie packte erneut meine Jacke und zog mich zur U-Bahn. Ein Glück war die Fahrt nicht lang, den mir fiel immer noch kein Gesprächsstoff ein und dafür hasste ich mich. Wir setzten uns nicht. Nila stand nah der Tür und hatte meine Jacke fest im Griff. „Wo müssen wir raus?“ Ich sagte es ihr und sie nickte. Danach musste ich ihr sagen, wolängst wir gehen mussten, damit sie mich weiter, hinter sich her ziehen konnte.

Als wir endlich in meiner Wohnung waren, schlug mein Herz weiterhin in einem schnellen Rhythmus. Meine Fähigkeit mit diesem Mädchen zu reden hatte sich nicht verbessert. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, mit Nila eingesperrt zu sein. Eingesperrt mit einer sehr schönen, wie auch aggressiven Frau.

Kaum hatte ich die Tür aufgeschlossen, zog sich Nila die Schuhe aus und streifte durch meine Wohnung. Sie ging überall hin, ohne zu fragen. Was bei meiner kleinen zwei Zimmer Wohnung nicht schlimm war oder lange dauerte.
Als ich ins Wohnzimmer kam, stand sie im Türrahmen der Küche, welche auf der anderen Seite des Wohnzimmers lag.

„Hast du was zu trinken?“
„Naja, Saft und Leitungswasser.“
Sie rollte mit den Augen. „Ich meine Alkohol.“
„Ja, unterer Schrank rechts.“

„Alkohol!“ dachte ich. Das war eine gute Idee. Das würde mich lockerer machen und meine Zunge lösen. Ich nahm mir aber auch im gleichen Zuge vor nur wenig zu trinken. Da ich nur hochprozentiges da hatte und meine Sinne beisammenhalten wollte.

Nila schenkte ein und ich suchte einen Film im Fernsehen, den wir uns ansehen konnten. Wie saßen nebeneinander, wobei ich einen diskreten Sicherheitsabstand eingehalten hatte. Doch Nila Rückte auf. Immer wenn sie einen Schluck nahm, ein kleines bisschen. Bis sie sich an mich drückte. Ich wich etwas zur Seite, woraufhin sie mich ärgerlich ansah.

Wütend schubste sie mich, so dass ich zur Seite fiel. Sie war überraschend stark. Ich wollte mich wieder aufrichten, da war sie schon auf allen vieren und über mir. Nun hätte wohl jeder Mann über diese Situation gejubelt, doch nicht ich. Denn zum einen hatte ich Prinzipien zum andren war ich sehr verklemmt. Ich musste erst eine Frau kennen lernen, bevor ich mit ihr in die Kiste sprang.

„Halt!“ rief ich zitternd und wich rückwärts unter ihr weg. Wie ein Krebs im Rückwärtsgang. „Du sagst nein?“ ihr erstaunen war so deutlich rauszuhören, wie ihre Wut. „Bitte versteh mich nicht falsch. Ich…“ Sie ließ mich nicht weiter sprechen. „Wie soll ich das nicht falsch verstehen?“ „Du bist eine sehr schöne Frau und so, wirklich aber ich kenne dich gar nicht. Im Grunde nur deinen Namen …“

„Na und?“ rief sie sauer und gab mir einen solchen Schubs, dass ich vom Sofa fiel. Dieses Mädchen hatte erstaunlich viel Kraft in den Armen. Verdattert richtete ich mich auf. „Ich will doch nur, dass wir langsamer machen.“ Ihr dunkler wütender Blick sagte mir, dass ich mich auf ganz dünnen Eis befand. „Vielleicht sollten wir ein anderes Mal von vorne beginnen. Ich bin sowieso müde, also?“ Sie verschränkte die Arme. „Du willst jetzt schlafen?“ Ich wurde rot. Ich hörte mich an wie ein alter Opa der ins Bett wollte. Es war Freitag 10:48 Uhr. Normalerweise ging ich noch nicht schlafen. Aber ich nickte.

„Gut gehen wir schlafen.“ sagte sie so wütenden, das ich einen Schritt nach hinten machte, weil ich befürchtete, dass sie erneut über mich herfallen könnte. Nur dieses Mal mit brutaleren Absichten. „Wir?“ fragte ich. „Ja, du kannst mich wenigsten bei dir schlafen lassen.“ „Aber nur schlafen!“ rief ich wobei sie mich wieder zornig anblickte. Ich hob abwehrend die Hände okay.

Ich verließ das Wohnzimmer und brachte meine abendliche Routine im Bad hinter mich. Zähne putzen und so weiter. Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, von wo man ohne weiteres ins kleine Schlafzimmer gucken konnte, stockte mir kurz der Atem.

Nila stand im Türrahmen des Schlafzimmers. Allerdings ohne den Großteil ihrer Kleidung. Ihr Anblick war unglaublich. Ihre schöne Karamellhaut bedeckte ihren ganzen Körper. Und sie war verdammt muskulös. Sie hatte T-förmige Schultern, bei denen man seitlich das Muskelgewebe durchschimmern sah. Ihre langen schlanken Arme besaßen definierte Muskeln, wobei ihre Unterarme erstaunlich hervorstachen. Was ich seltsamerweise noch nicht bemerkt hatte.

Das absolute Highlight waren ihre Beine. Oberschenkel, so mächtig und dick, das sie einen größeren Umfang hatten, als ihre Talje. Ihr flacher Bauch mit den sichtbaren Bauchmuskeln, hätten sich gut hinter einen ihrer Oberschenkel verstecken können. Zum ersten Mal sah ich wie extrem ausgeprägt die Muskelstränge ihre Beine war. Sie musste in einen ihrer Oberschenkel mehr Muskelmasse haben, als ich in meinem gesamten Körper. Das Nila Bodybuilding machte, stand außer Frage. Ihre mittelgroßen Brüste wirkten genau so fest und starr wie der Rest ihres Körpers. Der schwarze BH wirkte, als hätte er nur die Funktion etwas zu verdecken, nicht aber zu halten. Denn das war nicht nötig.

„Glotz nicht so.“ sagte sie und ich bekam ein rotes Gesicht. „Sorry.“ Sie sah mich noch einen Augenblick böse an, dann setzte sie sich auf die Kante meines Doppelbetts. „Du kannst das Bett haben.“ sagte ich. „Das Sofa ist bequem als es aussieht.“ Was nicht gelogen war, auf meinen Sofa schlief man tatsächlich ziemlich gut.

„Quatsch.“ rief sie laut. „Wir schlafen in deinem Bett. Es ist groß genug.“
„Nein das mit dem Sofa geht schon.“
Nila ballte die Fäuste. „Wir schlafen zusammen. Oder findest du mich wirklich so abstoßend?“
„Nein, nein!“ rief ich und hob die Hände. „Du bist, na also wirklich nett anzuschauen?“
„Nett?“ fragte sie und ich sah, dass sie sich wirklich zusammenreißen musste um nicht auszurasten.
„Schön!“ schrie ich schnell. „Du bist eine sehr schöne Frau.“
„Komm jetzt ins Bett oder ich schwöre ich vergesse mich!“

Die muskulöse Nila sah so bedrohlich aus, dass ich kleinlaut, wie ein verängstlichter Junge, auf der anderen Seite des Bettes unter die Bettdecke schlüpfte. Ich hatte mir mal eine Matratze angeschafft, die gut für den Rücken sein sollte. Das Teil war ziemlich hart, so dass ich darauf liegen konnte ohne diese einzudrücken. Doch Nilas Körper sank tief nach unten, als sie sich neben mich legte. Klar dass so viel Muskelmasse schwer war. Aber ich hatte nicht gedacht dass sie so schwer war. Und da ich die Matratze kaum eindrückte, rutschte ich automatisch in ihre Richtung.

Unfreiwillig berührte ich Nilas glatt Haut, die beim ersten Millimeter samtweich erschien. Darunter aber war ihr Körper hart wie Stahl. „Oh du kommst freiwillig, gut.“ sagte sie, als ich gegen sie rutschte. Kurzerhand packte sie mich an den Schultern, hob mich ohne Probleme an und führte meinen Kopf zwischen ihre gigantischen Schenkel.

Säulen, dicke wir Baumstämme umschlossen meinen Schädel. Mit den Fingern konnte ich die dicken Muskelstränge fühlen und die Rillen dazwischen. Ich war davon überzeugt, dass diese Muskelmassen, Links und Rechts von meinem Schädel, meinen Kopf leicht zu Mansch zerdrücken könnten. Sehr leicht. Da mein Kopf kleiner war, als Nilas mächtige Oberschenkel, umschlossen diese auch zu Hälfte meinen Forder- und Hinter-Kopf. Ich befand mich in einer, aus Muskeln bestehenden, Saftpresse. Und mein Kopf war hierbei die Frucht, welche ausgedrückt werden sollte. Nila konnte ich nur durch ein schmales Tal ihrer Muskelösen Schenkel sehen, die mein Sichtfeld stark einschränken.

„Ich kann deinen Kopf kaum sehen.“ sagte Nila und grinste breit. „Aber egal. Ich will jetzt mit dir über dein Verhalten an diesem Abend reden.“ Ich schluckte. Was hatte sie vor? Mich umbringen? Denn das sollte für sie jetzt kein Problem sein. „Bitte lass mich raus.“ rief ich. Meine Stimme kam dumpf zwischen Nilas Beinen hervor. Das brachte sie zum ersten Mal, seit ich sie kannte zum Grinsen. „Ohhh der Kleine will raus?“ fragte sie lieblich. „Wohl kaum.“ ergänzte sie klar. Und dann erwachten ihre mächtigen Schenkel zum Leben.

Ihre Beine hatten sich so hart angefühlt, dass ich davon ausgegangen war, dass Nila ihre Muskeln bereits anspannt hatte. Aber das hatte sie, wie sich jetzt rausstellte, nicht getan. Harter glatter Stein drückte meinen Kopf von allen Seiten zusammen. Nur für wenige Augenblicke war der Schmerz erträglich, dann versuchte ich panisch, meinen Kopf herauszuziehen. Doch als ich das Versuchte, erhöhte Nila den Druck und ich fiel keuchend zusammen. Schnell liefen mit dir Tränen aus den Augen. „Bitte!“ kam es heulend zwischen ihren Beinen hervor. „Hör auf, bitte.“ Meine Tränen tropfen auf die Muskeln ihrer Beine, um dort zwischen den tiefen Rillen zu verschwinden. „Bitte, bitte.“ heulte ich weiter. Doch Nila lächelte nur kalt. „Nope.“ machte sie, was ich allerdings nicht hörte, da sich an meine Ohren ungeheure Muskelmassen drücken. „Ich werde dir jetzt genau so wenig Beachtung schenken, wir du es mit mir an diesem Abend gemacht hast. Dann weißt du mal, wie das ist.“ Ich hörte weiterhin nichts und bettelte vergebens weiter. Mit großen Augen sah ich aus meiner Höhle heraus, wie Nila ihren Blick von mir abwand und ihr Handy zu Hand nahm. „Nein bitte Nila, bitte. Lass mich raus. Ich tu alles was du willst. Wirklich alles. Bitte Nila!“

Nila empfand definitiv kein Mitleid mit mir. Im Gegenteil. Es war deutlich wie sehr sie mein Leiden genoss, wie es sie anmachte, mich in dieser hilflosen Position zu wissen. Dass sie die vollkommende Kontrolle hatte und mit mir machen konnte was sie wollte. In diesem Augenblick gehörte ich ihr. Sie bestimmte, sie hatte die absolute Macht über mich. Und das erregte sie. Das konnte ich sogar aus meiner ungünstigen Position heraus erkennen.

Ich weiß nicht, wie lange sie mich heulen ließ. Aber als sich ihre Beine schließlich öffneten, war ich fix und fertig. Die süße Erlösung  entfachte in mit das Gefühl, mich bedanken  zu müsse. Ich lag mit meinem Kopf auf einen ihrer mächtigen Oberschenkel und streichelte ihre Karamellhaut. Es war so, als ob ich ein wildes Tier besänftigen müsste, damit es mich nicht erneut anfiel. Mein Kopf dröhnte, in meinen Ohren rauschte es und ich war so geschafft, wie selten in meinen Leben.

„Was machst du da?“ erklang Nilas Stimme wütend. Ihre Hand packte mich an den Haaren und zog mich hoch. „Hast du jetzt genug geheult? Oder willst du eine weite Runde?“ Mein Gesicht zeigte deutlich Furcht, als  sie das sagte. Und das gefiel Nila, denn sie lächelte leicht. „Nein bitte Nila, ich hab genug. Wirklich. Ich mach alles was du willst.“
„Bla, bla, bla…“ unterbrach sie mich. „Das hast du eben doch die ganze Zeit vor dich hin geleiert. Ich kann es nicht mehr hören. Ich will jetzt ein paar Erklärungen von dir, warum du die ganze Zeit so ein Arsch gewesen bist.“

Verzweifelt sah ich sie aus großen Augen an. Einer Frau der ich total unterlegen und ausgeliefert war.
„Na los.“ sagte sie und ich spürte ihr Ungeduld. „Ich,… ich weiß nicht was,…“
„Oh Mann!“ rief sie, packte mich fester an den Haare und schob mich zurück zwischen ihre Powerbeine.
Neeeinnnn!“ wimmerte ich, als sich die gewaltigen Muskelmassen um meinen Kopf legten. Doch dieses Mal drückte sie nicht zu, so dass ich Nilas gedämpfte Stimme hören konnte. „Also noch mal.“ hörte ich sie leise. „Warum warst du heute so ein Arsch. Angst die drohte zur blanken Panik zu werden brach in mir aus. Also schrie ich alles heraus, was ich über Nila dachte. Denn keine andere Lösung fiel mir ein.

„Ich find dich wunderschön. Du hast den Körper einer Göttin und ich weiß nicht, wie ich mit einer so tollen Frau umgehen soll. Ich weiß nicht was ich zu dir sagen soll. Mir fallen keine Geschichten ein, die ich einer Frau wie dir erzählen könnte, deshalb…“

„Stopp halt den Mund es reicht! Ich muss dir wohl einfachere Fragen stellen.“ Mit Herzklopfen sah ich sie an, während ich die weiche Haut ihre Beine an meiner Wange spürte.

„Wie findest du meine Beine.“
„Was?“ fragte ich weinerlich und schniefte leise.
„Ich frage nicht gerne zweimal. Du hörst gefälligst zu wenn ich was sage. Wie findest du meine Beine?“
„Dick?“

Als mir das Wort über die Lippen gekommen war, wurde mir augenblicklich klar, dass ich einen schweren Fehler gemacht hatte. Nilas Gesichtsausdruck verfinsterte sich und ich spürte, wie ihre Muskeln wieder anschwollen. Eine Welle von Schmerz der immer weiter anstieg. Ich gab einen erstickenden Laut von mir, während der Druck auf meinen Schädel mich übermannte. Eine Sekunde später war ich besinnungslos.

Nila sah bereits wieder auf ihr Handy, als sie die Muskeln ihrer Beine leicht spielen ließ. Doch als von mir kein betteln und flehen kam, sah sie doch zu mir. Mein schlaffes Gesicht brachte sie dazu, ihre Muskeln zu lockern. Grob packte sie meinen Kopf an den Haaren und zog ihn zu sich. Prüfend zog sie ein Augenlid nach oben. „Bewusstlos echt jetzt?“ sie stöhnte und ließ meinen Kopf auf ihre Bauchmuskeln fallen. „Du bist ein solcher Lappen.“ Stöhnend nahm sie wieder ihr Handy zur Hand.


Mein Schädel pochte und dröhnte als ich wieder zu mir kam. Ich brauchte viel Zeit um meine Augen zu öffnen und dann dauerte es mehrere Sekunden, bis ich wusste wo ich war. Mein Kopf lag auf weicher Haut die aber darunter unheimlich hart war. Kleine kantige Hügel drückten sich in mein Gesicht und ich erkannte, dass ich auf Nilas Sixpack lag.

Nila selbst lag nach wie vor auf meinen Bett, nur das Nila nun nicht mehr mir ihre Aufmerksamkeit schenkte, sondern dem Handy in ihrer Hand. Ich konnte sie nur kurz unbemerkt beobachten, bis sie mit einem kurzen Seitenblick feststellte, dass ich wieder wach war.

„Oh endlich.“ stöhnte sie.  „Du warst fast ne Stunde weg.“ Sie sah nochmals auf ihr Handy. „Nein warte, mehr als eine Stunde. Mir wurde  schon langweilig. Beim nächsten Mal lasse ich dich bestimmt nicht ausschlafen!“
„Beim nächsten Mal?“ dachte ich. Wollte sie mich weiter quälen? Ich bekam sofort eine Antwort auf meine Frage. Denn Nila packte mich an den Haaren und schob mich ohne große Umschweife zurück zwischen ihre Beine.

„Ey, ich habe doch wohl deine Aufmerksamkeit, oder?“
„Ja.“ stöhnte ich leise.
„Gut! Denn während du entspannt geschlafen hast und dich ausruhen konntest, habe ich über unseren Abend nachgedacht. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass du noch nicht genug gelitten hast. Weißt du wie sehr mich dieser Film im Kino angeödet hat? Halt bloß die Klappe das war eine rhetorische Frage. Der Film war richtiger Mist. Ich habe mir die Daten zum Film aufgerufen.“ Sie zeigte mir das Handydisplay, auf dem Infos zum Film standen, den wir gesehen hatten.“ Artig schaute ich auf das Display. Ich traute mich nicht etwas zu sagen. Denn ihr zu sagen, dass sie den Film ausgesucht hatte und ich ihn auch langweilig gefunden habe, wäre wohl keine gute Idee gewesen.

„Hier steht die Laufzeit.“ sagte Nila. „Eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten. Mit ist es länger vorgekommen. Und ich habe in dieser Zeit wirklich gelitten vor Langerweile. Und deshalb ist es nur fair, wenn du jetzt genau so lange leidest.“

Ihre Worte ließen mich auf der Stelle kreide bleich werden. Das konnte sie nicht ernst meinen. Ich war kurz davor mir in die Hosen zu machen. Zur gleichen Zeit liefen mir schon automatisch die Tränen aus den Augen. „Nein, Nila, bitte…“ heulte ich los. Doch Nila lächelte nur. Meine Verzweiflung erregte sie. „Ohhhh. Du weinst ja schon.“ sagte sie gespielt lieb. „Hier hast du einen Grund wirklich zu weinen!“

Aus Stahl geformte Muskelmassen drückten meinen Schädel plötzlich zusammen und ließen mich laut schreien. Doch das schien Nila nur noch stärker drücken zu lassen. Mit Blick wurde unscharf und meine Sinne schwanden. Nila beobachtete mich genau und milderte minimal den Druck. So das ich genau nicht Ohnmächtig werden konnte und leise vor mich hin leiden musste. Die Kontrolle über meinen Körper hatte ich verloren. Es blieb mir keine andere Wahl als dazuliegen und zu leiden. Und das so lange, wie es Nila es wollte.

Nila summte zufrieden und machte sich an ihrem Handy zu schaffen. Sie rief die App für ihre Stoppuhr auf und stellte sie auf eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten. Dann aktivierte sie den Timer und hielt das Display in mein Sichtfeld. Mein Blick war so verschwommen, dass ich nicht sehen konnte, was auf dem Handy stand. Außerdem lenkte mich der Schmerz viel zu sehr ab, als das ich mich hätte konzentrieren können. Ich war in meiner eigenen kleinen Hölle gefangen.

Nach einer Gefühlten Ewigkeit lockerte Nila die Umklammerung, packte mich und zog meinen Kopf zu sich. Mein schlaffer Körper fügte sich ihren Bewegungen. Sie hielt mir erneut das Display vor das Gesicht. Dieses Mal konnte ich es erkennen. Die Stoppuhr. Und zu meinem Entsetzen, waren erst 5 Minuten vergangen. Die Erkenntnis vernichtete jede Hoffnung diese Tortur durchzustehen.

„Siehst du Blödmann.“ schnauzte sie mich an. „Ich bin so nett und gebe dir eine kleine Pause. Etwas, das ich beim Film nicht bekommen habe. Wie wäre es mit einem Danke?“
„Danke.“ sagte ich ehrfürchtig und es war absolut erst gemeint. Doch sie beachtete es kaum. Sie sah mich nur durchdringend an. Wieder hatte ich das Gefühl, das sie sich an meinem Leid und ihrer Macht aufgeilte.

„Tja.“ meinte sie. „Du hast ja noch einiges vor. Aber ich sage dir was. Wenn du mich ganz lieb an flehst, dich auszuknocken, tue ich das vielleicht. Dann bekommst du eine kleine Pause. Solange du besinnungslos bist stoppe ich die Zeit natürlich. Ich durfte während des Films auch nicht schlafen. Soweit klar?“

„Ja.“ sagte ich wie ein kleiner Schuljunge. „Gut.“ meinte Nila sachlich und schob meinen Kopf wieder zwischen ihre Beine. Wieder wurde mein Schädel zusammengedrückt und wieder wimmerte ich leise vor mich hin. Nila kalibrierte den Druck wieder so weit, das ich fast ohnmächtig wurde. Aber leider nur fast. Gerne hätte ich so nun angefleht, mich besinnungslos zu machen, doch konnte ich mich in diesen Zustand nicht mehr bewegen, geschweige den reden.

Wieder kam es mir wie eine Ewigkeit vor bis Nila ihre Beine lockerte. Aber als sie mir ihr Handy zeigte, waren wieder nur 5 Minuten vergangen. Schlaff lag ich mit meinem Gesicht auf ihren Bauchmuskeln und sah sie ehrfürchtig an.

„So wie du jammerst und stöhnst, leidest du richtig schön.“
„Ja.“ weine ich leise.
„Das ist gut. Aber warum machst du dann nicht von meinem großzügigen Angebot Gebrauch und lässt dich ausknocken?“
„Ich kann nicht.“ heulte ich. „Es geht einfach nicht.“
„Ohhh, wie schade.“ lachte Nila. „Soll ich dich jetzt ausknocken?“
„Ja, bitte.“

Sie grinste breit. Erneut wurde ich an den Haaren gepackt und in der Muskelpresse platziert. Sie war tatsächlich so nett, ihre Muskeln soruckartig anzuspannen, dass ich kaum etwas spürte und sofort besinnungslos war. Danach lockerte sie wieder ihre Beine und ließ mein Kopf, mit dem Gesicht voran auf ihre Bauchmuskeln fallen.

Allerdings gewährte sie mir nur ein paar Minuten in der Bewusstlosigkeit. Dann nahm sie mich wieder an den Haaren und ohrfeigte mich so lange, bis ich wider die Augenöffnete. Mit einem Brummschädel und brennenden Wangen kam ich zu mir. Während ich noch versuchte mich zu orientieren, platzierte Nila mich wieder zwischen ihren Beinen. Wenige Augenblicke später winselte ich wieder.

Auch wenn ich vor Schmerzen weinte und wimmerte bemerkte ich dennoch und dafür war ich sehr dankbar, dass Nila den Druck nicht so weit erhöhte, das es mich fast ohnmächtig machte. Sie hielt den Druck niedriger, so dass ich viel besser weinen und betteln konnte. Es dauerte keine ganze Minute, bis ich sie darum anflehte mich auszuknocken. Doch sie schüttelte den Kopf.

„Nope!“ machte sie einfach. Was ich natürlich nicht hören konnte. „Nur alle 10 Minuten, sonst dauert diese Lexikon bis morgen früh!“ Ich weinte noch 9 Minuten vor mich hin, bis Nila einen Schmollmund machte, kurz grinste und mich mit einem mächtigen Powerschlag ihrer Muskeln ohnmächtig machte.

„Ahhh“ machte Nila genießerisch und ließ mich wieder auf ihre Bauchmuskeln fallen. „Dein ganzes Geheul ist echt gut.“ Sie packte mich an den Schultern und schob meinen schlaffen Körper über ihr rechtes Bein. Danach gab die mir einen Tritt, der mich mit Wucht vom Bett fegte. Danach verging sich Nila an sich selbst. Fast eine drei viertel Stunde schrie sie leidenschaftlich ihre Lust heraus. Verschwitzt verschwand sie im Bad, während ich auf den Boden neben dem Bett lag und mich vollsabberte. Nach einer kleinen Erfrischung aus der Küche kam sie wieder.

„Okay, es kann weiter gehen Kleiner.“ Sie packte mich an den Haaren, zog mich rauf aufs Bett und machte es sich bequem. Mit ihren nackten Beinen schob sie meinen Körper in die Lage in der sie ihn haben wollte. Danach wurde ich wachgeohrfeigt und gleich wieder zwischen ihren Beine gesteckt. Wenige Augenblicke später heulte und schluchzte ich wieder. Nach einer Minute bettelte ich wieder um einen Knockout. Nila antwortete, ohne von ihrem Handy aufzuschauen. „Nein, erst nach zehn Minuten, dass weißt du doch.“ Natürlich wusste ich das nicht und natürlich hörte ich auch dieses Mal kein Wort, da sich dicke Muskeln auf meine Ohren drückten.

 Nach zehn Minuten des Leidens, ereilte mich kein Donnerschlag aus Nilas Oberschenkelmuskulatur. Stattdessen lockerten sich diese und gaben mich frei. Wieder wurde ich an den Haaren gepackt. Nila schien am liebsten mit mir zu reden, wenn sie mit einer Hand meinen Kopf in ihrer Gewalt hatte.

„Weißt du worauf ich total viel Lust habe?“
Ich schaffte es nicht ihr zu antworten. Mein Schädel bereitete mir nun dauerhaft Schmerzen, auch wenn ich nicht zwischen Nilas Beinen steckte. Und auch ansonsten war ich so schlapp und matt, das ich dachte, jeden Augenblick von selbst ohnmächtig zu werden. Auch fiel es mir schwer, Nila zuzuhören oder ansonsten einen klaren Gedanken zu fassen.

„Oh so fertig? Das macht nichts. Also, ich wollte schon immer mal jemanden k.o. schlagen. So richtig mit der geschlossenen Faust. Und da du ja sowieso k.o. gehen willst, dachte ich wir machen es mal so. Aber keine Angst, ich hab auch sehr viel Kraft in den Armen, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen.“

Ich hatte Mühe ihre Worte überhaupt zu verstehen geschweige denn den Sinn, die diese ergeben sollten. Also nickte ich nur, was meinen Kopf mit Schmerzen erwiderte und mich zum Söhnen brachte. Doch Nila war nun ganz fröhlich. „Wunderbar.“ sagte sie und klatschte in die Hände. „Guck mal hier, reine Girlpower.“ sagte sie und winkelte einen ihrer langen Arme an. Ein unwahrscheinlich hoher Bizeps beulte sich aus ihrem Arm. Hart und solide daran hatte ich keinen Zweifel.

Nila kniff ein Auge zusammen und drehte meinen Kopf in die gewünschte Position. Dann holte sie zum Schlag aus. Ich wusste immer noch was los war, als mich ihre harte Faust traf und glatt vom Bett fegte. Noch bevor ich auf dem Boden aufschlug, war ich besinnungslos. „Wow!“ jubelte sie. „Powerpunch. Verdammt ich sollt wirklich boxen. Bin richtig gut. Du bist doch k.o. oder?“ Ihre Frage wurde von einem Tritt in meine Rippen begleitet. Woraufhin ich keine Reaktion zeigte. „Gut.“ sagte sie und lehnte sich zufrieden zurück.

Nach zwanzig Minuten wurde ich erneut wachgeohrfeigt und zurück zwischen ihre Beine gehievt. Wieder zeigte sie mir das Display. „Noch fünfundfünfzig Minuten.“ teilte sie mir mit. „Ich werde dich gleich nach 5 Minuten ausschalten und dann noch viermal nach jeweils zehn Minuten. Das sollte in deinem Sinne sein und wenn nicht, …“ sie zuckte mit den Schultern in grinste breit. Ich selbst war in einem Zustand, in dem mir schon fast alles egal war.

Dennoch weinte ich wieder los, als Nila ihre Muskeln spannte. Der Knockout nach fünf Minuten kam wieder wie ein Hammerschlag. Doch Nila ließ mich nur eine Minute schlafen und ohrfeigte mich danach schon wieder wach. Dann ging es wieder ans weinen. Was mir auch schon Mühe bereitete. Meine Augen waren knallrot und mein Hals wie der gesamte Kopf schmerzte dauerhaft. Mein Willi dies zu überstehen brach in diesen zehn Minuten. Kurz vor dem nächsten Knockout verstummte ich und starrte nur noch traumatisiert vor mich hin. Das fand Nila seltsam und knockte mich sofort aus, etwas früher als geplant.

Noch dreißig Minuten lagen vor mir, als ich dieses Mal wachgeohrfeigt wurde und zwischen Nilas Beinen platziert wurde. Dieses Mal weinte ich nicht. Ich starrte nur wie ein Gehörloser vor mich hin, während mir der Speichel aus dem Mund lief.

„Hey, willst du denn gar nicht mehr betteln oder weinen?“ fragte Nila. Ich hörte sie wie gewohnt nicht. „Na gut, wenn du dich daran gewöhnt hast, können wir ja wieder eine Schippe drauf legen. Und deinen nächsten Knockouts sind gestrichen. Die letzte halbe Stunde machst du in einem Rutsch. Klar?“ Natürlich antwortete ich nicht. Aber Nila hatte das auch nicht erwartet. Sie erhöhte den Druck wieder so weit, dass ich mich kurz vor der Ohnmacht befand und lehnte sich zurück.

Ich litt still vor mich hin und Nila lockerte nicht einmal ihre Beine. Sie hielt den Druck die ganze Zeit aufrecht. Als sie die Beine schließlich lockerte, fiel ich teilnahmslos auf ihren Sixpack.

„Hey!“ rief sie laut und schlug mir mit der flachen Hand auf den Kopf. „Ey, sage was verdammt.“ Aber ich starrte nur ausdruckslos vor mich hin. „So fertig ja? Na gut, dann beenden wir das jetzt. Ist sowie so schon lange Schlafenszeit. Ich werde dich dieses Mal richtig gut schlafen schicken. Sie wartete darauf, dass ich eine Reaktion zeigte, aber das tat ich nicht. „Ja schweig nur.“ sagte sie und packte meinen Kopf ein letztes Mal zwischen ihre Beine.

Dann ließ sie wieder ihre Muskeln spielen und wie sie versprochen hatte, stärker als zuvor. Zum ersten Mal traten die dicken Muskelrollen deutlich aus ihren Oberschenkel und mein Kopf verschwand nun vollständig in den Muskelmassen. „Jetzt bloß nicht brechen kleiner Kopf!“ sagte sie, als sie den Druck erhöhte. Da summte ihr Handy, das sie auch sofort ergriff. Eine Textnachricht ihrer Freundin, die sie in Ruhe las und dann ausführlich beantwortete. Wären dessen steckte mein Kopf weiter zwischen ihren Beinen die sie kein Stück lockerte. Es dauerte mehrere Minuten, bis sie wieder Zeit für meinen Körper hatte. „Hmm, was meinst du? Reicht das oder noch mehr Power? Ich denke es reicht.“ Sie lockerte ihre Beine und mein Kopf fiel wie tot auf ihren Bauch.

Als ich schlaff und ohne jede Regung neben ihr lag, grinste sie breit. Sie setzte ich auf meinen Oberkörper, packte mich mit einer Hand an den Haaren und ohrfeigte mich heftig mit der anderen. Mit Schwung gab sie mir schallende Ohrfeigen, bis meine Wangen dunkelrot waren. Zum Schluss stemmte sie die Hände in die Hüften und sah in mein rotgeschlagenes Gesicht. „Das ist doch mal ein effektiver Knockout. Tja Kleiner, wenn man dich nicht mehr wach bekommt, gehe ich. Es ist sowieso schon spät. Und wer weiß wann du wieder zu dir kommst. Ich ruf dich vielleicht an. Auch wenn du so ein Arsch warst. Bis irgendwann.“

Nila zog sich in aller Ruhe an. Dann nahm sie sich noch etwas zu essen aus meinem Kühlschrank. Bevor sie die Wohnung endgültig verließ kam sie noch mal ins Schlafzimmer und schlug mir mit Schwung zwischen die Beine. Für den Fall ich würde doch aufwachen, was ich nicht tat. Mit einem Schulterzucken verließ mich die dunkle Schönheit mit den stärksten Beinen die ich bei einer Frau je in natura gesehen hatte. Ich selbst blieb in der Position liegen, in der sie mich zurückgelassen hatte. Es dauerte bis zum nächsten Morgen, bis ich endlich wieder zu mir kam.

Ende