Freitag, 21. Februar 2014

Tina – Stark auf dem Jahrmarkt

Tina – Stark auf dem JahrmarktWütend saß Tina auf der roten Motorhaube ihres Cabrios und starrte auf die bunten Lichter, des vor ihr liegenden Jahrmarkts. Es war ein eher kleiner und altmodischer Jahrmarkt. Hier ging es gemütlich zu. Die Veranstalter hatten auf grelle Scheinwerfer und laute Musik verzichtet, dafür gab es wenige große Attraktionen und mehr kleine Holzbuden. Schräge Musik und der Geruch nach gebrannten Mandeln wurde vom Wind herübergetragen. Aber auch das konnte Tina nicht aufheitern. Sie saß schon über eine Stunde auf ihrem Auto und wartete. Man hatte sie versetzt! Sie! Bei dem Gedanken spannten sich unwillkürlich ihre Muskeln und ihre Lederhose fing an zu knarren, weil ihre kräftigen Oberschenkel nach mehr Raum verlangten.

Wütend schlug Tina mit ihrer Faust auf die Autohaube, auf der sie ein klaren Abdruck im Metall hinterließ.
Doch das störte Tina nur peripher. Sie hatte sich extra in ein unanständiges Cowboy-Outfit geworfen, dass so manchen feuchten Traum eines Mannes erfüllen sollte. Eine eng anliegende schwarz glänzende Lederhose und schwarze Stiefel, ein enges weißes Shirt, das die Arme frei ließ und oberhalb des Bauches verknotet war, sodass man ihre harten Bauchmuskeln sehen konnte. Einen schwarzen Cowboyhut hatte sie auch auf und eine Peitsche hätte sie noch zu Hause gehabt, aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen. Keiner, der sie in diesen Klamotten sah, konnte daran zweifeln, dass sie ein sehr starkes Mädchen war. Ihre Oberschenkelmuskeln stachen so stark aus dem Leder hervor, dass jeder, der sie ansah, irgendwann unweigerlich auf ihre Beine sah. Und die kantigen Muskeln in ihren Armen fielen sowieso auf, da diese nackt waren.

Und nun saß sie hier in einem Outfit, das man wohl eher in einen Nachtklub getragen hätte und wartete auf einen blasierten Affen, der nicht auftauchte. Laut aufstöhnend zog Tina die kräftigen Beine an ihren Körper und legte ihr Kinn auf ihr Knie. Immer wieder liefen fröhliche Pärchen neben ihr den Weg zum Jahrmarkt entlang und lachten heiter. Tina konnte glückliche Paare gerade nicht ausstehen. Besonders jetzt nicht.

Eine weitere Böe ließ ihr dunkelbraunes Haar mit den karamellfarbigen Verfärbungen wehen. Ein lautes Fluchen ließ sie nach links gucken. Ein junger Mann saß direkt vor seinem Wagen und schien daran herumzuschrauben. Neugierig rutschte sie von der Motorhaube und kam näher. Bei nährkommen erkannte sie, dass der alte Golf des Mannes einen Platten hatte.

„Ärger?“ frage sie, als sie genau hinter dem jungen Mann mit dem schwarzen Shirt stand. Ein verärgertes Gesicht drehte sich ihr zu, musterte erst ihre Beine, dann erstaunt ihren Oberkörper und sah ihr letzten Endes in die graphitgrauen Augen.
„Äh ja!“ sagte er verwirrt, wobei seine Augen wieder über ihre Muskeln wanderten. „Der verdammte Wagenheber ist zerbrochen! Hier!“ er nahm zwei Metallstücke in die Hand und hielt sie hoch. „Sehen sie? Glatt durchgebrochen!“
„Vielleicht kann ich ja helfen!“ sagte Tina freundlich und lächelte, wobei sie ihre strahlend weißen Zähne zeigte, die einen starken Kontrast zu ihrer nussbraunen Haut darstellten.
„Sie leihen mir ihren Wagenheber?“ fragte er erfreut.
„Den brauche ich nicht!“ sagte sie lächelnd und ging neben ihn in die Knie.
„Aber wie wollen sie dann, …“ seine Frage blieb ihm im Hals stecken, als Tina mit beiden Händen unter sein Auto griff und es langsam nach oben drückte. Große keilförmige Muskeln schwollen auf ihren Oberarmen an, die in der matten Beleuchtung des Parkplatzes leicht glänzten. Tina kniete vor dem Wagen, den Rücken gerade durchgedrückt und hob das linke Heck des Wagens gut einen halben Meter hoch. Sie hielt ihre Arme in einem neunzig Grad Winkel, sodass ihre Oberarme perfekt ihre dicken Muskeln mit den dunkelblauen Venen zeigten.

Tina hatte den Wagen extra so hoch gehoben, denn je höher sie ihn hob, desto mehr Gewicht trugen die verbliebenen drei Räder. Und desto länger würde sie in der Lage sein dieses Kunststück vorzuführen. Es überraschte sie aber selber wie leicht ihr diese Übung fiel. Dem jungen Mann vor ihr schienen fast die Augen aus dem Kopf zu fallen.

„Das gibt’s doch nicht!“ sagte er leise zu sich selber und glotze auf ihre Oberarme. „Sind das alles Muskeln?“ fragte er und deutete e auf ihren aufgetürmten Bizeps.
„Hundert Prozent!“ lachte sie amüsiert.
„Oh Gott!“ sagte er langsam und Tina sah deutlich wie sich in seiner Hose eine Erektion bildete. Sie lächelte wieder.
„Willst du nicht das Rad wechseln?“ fragte sie, „Ich könnte zwar deinen Wagen für Stunden so halten, aber ich habe noch etwas anderes vor!“
„Oh natürlich!“ sagte er hastig.
Ungeschickt legte er sein Werkzeug an die Verschraubung und verharrte wieder.
„Verdammt!“ stöhnte er, „Die Teile sind verrostet! Sie bewegen sich nicht!“
Tina lächelte wieder. „Lass mich mal!“ sagte sie ruhig.
„Sie? Aber sie halten doch das Auto …!“ mit offenen Mund sah der Junge dabei zu, wie Tina die linke Hand vom Wagen löste und mit den bloßen Händen nach der rotrostigen Schraube griff. Sie stöhnte auf, als ihr rechter Arm die Last alleine tragen musste. Dieser fing leicht an zu zittern, hielt dem Gewicht aber weiter stand. Mit einem lauten Ächzen und Quietschen löste Tina eine Schraube nach der anderen mit ihren Stahlfingern. Der Junge saß die ganze Zeit daneben und schüttelte ungläubig den Kopf.

„Das kann doch nicht sein!“ sagte er mit offenem Mund. Tina ließ den Mann weiter starren und erledigte für ihn die restliche Arbeit. Sie pflückte den Reifen von der Achse, als würde er nichts wiegen und warf ihn achtlos hinter sich. Dann setzte sie den Ersatzreifen nicht weniger mühelos darauf. Danach verschraubte sie das Ganze wieder undzwar so fest, dass der Junge es wohl auch nicht mit seinem Werkzeug aufbekommen würde. Dann ließ sie den Wagen los, der federnd auf seinen neuen Reifen fiel. Lächelnd erhob sich Tina vor dem Jungen, der immer noch am Boden hockte und sie anglotzte.

„Sie sind die unglaublichste Frau die ich jemals getroffen habe!“ sagte er benommen, „Und sie sind schön! Nein sexy, ich meine beides! Wollen sie vielleicht…“
„Ganz langsam Cowboy!“ lachte Tina und stemmte die Arme auf die Hüften. „Wie heißt du überhaupt?“
„Simon!“ sagte der Junge verlegen, als ob er erst jetzt seine eigenen Worte begriffen hatte.
„Und wie alt bist du? Zwanzig vielleicht einundzwanzig?“
„Neunzehn!“ sagte er leise.
„Und da machst du dich so dreist an eine leicht reifere Frau ran?“
„Ja also, ….“
„Das mag ich!“ unterbrach sie ihn.
„Wirklich!“ fragte er hoffnungsvoll noch immer vor ihr kniend.
„Leider habe ich aber schon was vor!“
„Oh!“ sagte er niedergeschlagen.

Tina lächelte und sah wieder auf seine Erektion, die immer noch deutlich seine Jeans zierte. „Mach dir nichts draus Kleiner! Du hättest sowieso keine Chance gegen mich gehabt! In meinem linken Arm steckt mehr Kraft als in deinem gesamten Körper. Ich hätte dich am Boden, bevor du wüsstest was passiert. Mit meiner Power würde ich dich so dominieren, dass du mir auf Kommando die Füße küssen würdest. Danach hätte ich dir vielleicht erlaubt diesen durchtrainierten Körper anzufassen, der dich danach so lange reiten würde, bis dir schwarz vor Augen wird. Den Rest des Abends hätte ich dich als meine persönliche Fußbank benutzt. Und falls du dabei einen Fehler gemacht hättest …“ laut ließ sie ihre rechte Faust in ihre linke Handfläche knallen. Bei dem Knall zuckte der Junge zusammen und ein kleiner feuchter Fleck bildete sich auf seiner Hose. „Du hast es echt nötig!“ sagte Tina grinsend, „Gib mir einfach deine Nummer, vielleicht wirst du eines Tages einen Anruf erhalten!“

Die Mine des Jungen hellte sich sofort auf und er kramte blitzschnell einen Zettel und einen Stift aus seiner Jeansjacke. Hastig malte er einige Ziffern auf das Papier und reichte ihr beides. „Bekomme ich auch deine Nummer?“ fragte er hoffnungsvoll. Tina lachte laut! „Rufen sie nicht uns an, wir rufen sie an!“ sagte sie, hob den platten Reifen mit der linken Hand auf und öffnete einfach seinen Kofferraum, um ihn zu verstauen. Laut knallte sie die Kofferraumtür zu. „Und jetzt verschwinde besser Kleiner!“ sagte sie dominant. Der Junge nickte unsicher, drehte sich halb um, stolperte zu Fahrertür und stieg umständlich ein. „Los hau hab!“ sagte Tina und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. Simon sah sie noch einmal sehnsüchtig an und gab dann Gas. Kurz darauf bremste er wieder und kurbelte das Fenster runter. „DANKE!“ rief er laut. „Hau schon ab!“ lachte Tina und winkte ihm.

Als Simons Auto vom Parkplatz verschwand, setzte sich Tina wieder auf die Haube ihres Wagens. Besonnen betrachtete sie ihren eigenen Faustabdruck in der Motorhabe. Vielleicht hätte sie sich einfach Simon schnappen sollen. Man hatte sie doch sowieso versetzt. Sex wäre jetzt genau das Richtige! Dachte sie, wobei sie unzufrieden murrte.

Eine quiekende Bande von Teenies ließ sie aufblicken. Ein paar knackige junge Mädchen von vielleicht sechzehn Jahren zogen lachend an ihrem Cabrio vorbei. Zwei Mädchen drehten sich immer wieder um und schienen auf eine andere Freundin zu warten. “Jetzt komm schon Alice!” lachte eine, während sie versuchte, mit einer Sektflasche in der Hand rückwärts zu laufen. Tina hob anerkennend die Augenbraue. Das Outfit der Nachzüglerin war auch nicht zu verachten. Außer den sportlichen Beinen in der perfekt geschnittenen Jeanshose hatte sie auch ein bauchfreies Top an, das ihren Sixpack zeigte. Es handelte sich nicht um so harte ausgearbeitete Bauchmuskeln wie bei Tina, aber sie waren deutlich zu erkennen und diese Babyhaut war auch nett anzusehen. Aber am besten fand Tina den Spruch auf dem prallen Busen des Mädchens. “Kiss my abs!”

Das Mädchen mit dem Sekt und den blonden Locken lachte: “Ist das eine Aufforderung?” “Was?“, fragte das Mädchen mit dem nackten Bauch und kam lächelnd näher. “Der Spruch auf deinem Shirt!” “Ja klar!” lachte sie, “Kommt her ihr beiden und küsst meine Muckis!” Die beiden kamen tatsächlich zu ihr gelaufen und eine zückte eine Kamera. “Wir brauchen ein ordentliches Foto davon!“, rief sie laut. “Frag doch die da!“, sagte der blonde Lockenkopf und zeigte auf Tina. Das dritte Mädchen, dessen lange braune Haare bis zum Hintern reichten, lief eifrig auf Tina zu. Vor ihr stockte sie schwankend und starrte auf Tinas Beine.

“Wow, was haben sie denn für Beine?”
“Nicht schlecht was?” lachte Tina.
“Die sind der Wahnsinn!”
“Äh“, mühsam riss sie ihren Blick von Tinas Beinen los und konzentrierte sich auf die Kamera in ihrer Hand. “Können sie ein Foto von uns machen?” “Aber gern!“, sagte Tina, schwang sich von der Motorhaube und nahm dem Mädchen die Kamera ab. “Fotografieren sie mich!” lachte das “Kiss my abs” Mädchen und stellte sich posierend vor Tina hin. Schnell lief das blonde Mädchen an ihre Seite. “Los komm her Melanie!” kicherte sie und packte die blonden Locken des einen Mädchens. “Du wolltest mich doch schon immer küssen!”

Das angeheiterte Mädchen mit dem coolen Shirt packte ihre beiden Freundinnen an den Haaren und drückte ihre Köpfe runter zu ihrem Sixpack. Beim Herunterdrücken der Köpfe ihrer Freundinnen zeigten sich auf ihren Oberarmen deutliche Muskeln, die nicht gerade weich aussahen. Die beiden dominierten Mädchen begannen tatsächlich damit, die einzelnen Bauchmuskeln zu küssen. Schnell schoss Tina mehrere Fotos hintereinander. Das Mädchen mit dem Sixpack war richtig aufgedreht, wie ihre Freundinnen auch. Und so mussten diese auch noch den Bizeps des Mädchens küssen, der sich als seidenglatter Klotz auf dem zarten Oberarm der Frau zeigte. Das Blonde, wie auch das braunhaarige Mädchen, küssten bereitwillig jeden Muskel, den ihre Freundin ihnen anbot. Zum Schluss posierten sie noch einmal für ein Foto, auf dem sie alle drei ihren Bizeps zeigten. Dabei zeigte sich, dass die beiden auch ein paar Muskeln in den Armen hatten. Als Tina den lachenden Mädchen die Kamera wiedergab, hatte sie gefühlt über fünfzig Fotos gemacht.

Als die Mädchen fröhlich weiterzogen, lehnte sich Tina deprimiert gegen den Kofferraum ihres Wagens. Warum hatte sie eigentlich keinen Spaß? Sie konnte sich schließlich auch alleine amüsieren. Aber sie war immer noch so wütend. Widerwillig setzte sie sich in Bewegung.

Tina stand noch unentschlossen zwischen all den Menschen am Eingang des Jahrmarkts, als sie plötzlich wie angewurzelt stehen blieb. “Oh mein Gott! Wenn das nicht die schönste Kickboxerin ist die ich kenne!” sagte eine Stimme hinter ihr, die sie unwillkürlich zusammenzucken ließ. Sie kannte diese Stimme und sie hatte gehofft, sie nie wieder zu hören. Widerwillig drehte sie sich um und blickte auf einen kleinen Kerl hinab, der in ihr das Verlangen auslöste zuzuschlagen.

“Oh Tony!“, seufzte sie, wobei sie unbewusst ihre Faust ballte.

Tony war ein kleiner, von sich selbst überzeugter, Möchtegernmacho, der glaubte, dass keine Frau ihm wiederstehen konnte. Er hatte sich einmal im Fitnessstudio an ihre Fersen geheftet und es hatte sie einiges an Mühe gekostet, den zähen Quälgeist wieder loszuwerden. Tonys Person war nur in einer Art einzigartig. Er war ausgesprochen klein und dünn. Man konnte ihn gut mit einem abgestandenen Glas Wasser vergleichen, allerdings wäre Tina ein Glas Wasser jetzt lieber gewesen. Und als Tina ihre schönen graphitgrauen Augen von dem kleinen Mann lösen konnte, sah sie, dass er nicht alleine war. Er hatte noch drei kleine Freunde, die genauso jämmerlich aussahen wie er.

Okay, seine drei Freunde waren nicht ganz so schwächlich wie Tony, denn darin war er unübertroffen. Aber man sah ihnen schon von weitem an, dass eine ordentliche Windböe sie alle davon fliegen lassen würde. Gut, wenn sie alle zusammenstanden wirken sie nicht mehr so klein, nur noch schwach, aber sobald ein normal großer Mensch vorbei kam, wurde der Unterschied überdeutlich. Und sie alle trugen Cowboyhütte genau wie Tina. Am liebsten hätte sie ihren jetzt schnell weggeworfen. Wäre doch der Wind stark genug, damit ihrer wenigstens wegwehen konnte, aber die warme Briese an diesem Abend ließ nur ihr schulterlanges braunes Haar mit den Karamellsträhnen leicht wehen.

“Oh meine starke Schönheit!” schleimte der Wicht, “Du siehst toll aus und diese Beine mein Gott! Ist diese Frau nicht der absolute Hammer?” fragte Tony laut. Seine Schwachmatenfreunde nickten und grunzten zustimmend. Was hätten sie auch sonst tun sollen? Für Tina war es klar, dass in ihren Oberschenkeln mehr Muskeln steckten, als in Tonys gesamten Körper!  Kurz überlegte Tina die vier Männer einfach schnell k. o. zu schlagen und wegzulaufen. Aber den Gedanken verwarf sie wieder. Hier gab es einfach zu viele Zuschauer um sie herum.

“Was macht die stärkste Frau meiner Träume hier?“, fragte Tony und lächelte schmierig.
“Das geht dich nichts an!“, sagte Tina prompt und verschränkte die Arme vor der Brust.
“Wir sind schlecht drauf was? Komm mit mir! Bei mir und meinen Freunden herrscht immer Spaß und gute Laune!”
“Lieber würde ich eine Handvoll Nägel schlucken!“, sagte Tina kalt.
“Ach komm schon!” lachte er und legte eine seiner nassen Hände auf ihren Unterarm.
“Nein Tony!“, rief Tina wütend und stieß Tony schwungvoll von sich. Der flog mehr, als dass er stolperte, von ihr weg und riss zwei von seinen Freunden, die hinter ihm standen, mit zu Boden. Doch das sah Tina gar nicht mehr, sie hatte sich sofort umgedreht und war mit eiligen Schritten in der Menschenmenge verschwunden.

Nach dem Tina an einigen Buden vorbeigelaufen war, wurde sie langsamer. Gerade als sie dachte, dass sie die Vier abgeschüttelt hatte, tauchten die Schwachmaten nur wenige Meter von ihr entfernt wieder auf. Tony zeigte gleich mit dem Finger auf sie und dann kamen sie direkt auf Tina zu. Diese drehte sich sofort um und lief mit großen Schritten voran. Einige Minuten lief Tina nun umher, aber ihre Verfolger blieben hartnäckig, immer wenn sie sich umschaute, waren sie nur wenige Schritte entfernt.

Sollten sie ihr doch folgen, sie würde sie in eine ruhige Ecke locken, fertigmachen und im nächstbesten Abfallcontainer verstauen. Sie musste nur noch den geeigneten Platz finden. Als sich Tina wieder nach hinten umdrehte und dabei eilig nach vorne lief, prallte sie plötzlich mit einem Mädchen zusammen. Diese fiel prompt nach hinten auf den Rücken und Tinas Kopf landete weich auf ihren Busen. “Ah, gehen sie runter von mir!” Das Mädchen unter ihr versuchte sich von ihr zu befreien, scheiterte aber kläglich, “Man sind sie schwer!” stöhnte sie.

Als Tina den Kopf von den weichen Busen der Frau hob, sah sie dicht vor sich, die ihr bekannte, “Kiss my abs!” Aufschrift. Sie war mit ihrem Gesicht genau auf die wohlgeformte Oberweite des Mädchens gefallen, welche das Shirt gut ausfüllte. Mit einem etwas geröteten Gesicht richtete sie sich auf.

“Alles in Ordnung?“, fragte der blonde Lockenkopf und reichte Tina die Hand. “Mir geht es gut, ich bin ganz weich gelandet!“, sagte Tina und kam ohne Hilfe auf die Beine. Das “Kiss my abs!” Mädchen stand etwas wütend auf und klopfte sich den Staub von der Hose: “Was wollen sie damit sagen? Dass ich weich bin?” grummelte sie.
“Na ja, an einigen Stellen!” “Aber nicht an dieser Stelle!“, sagte das “Kiss my abs!” Mädchen selbstbewusst und zeigte ihren makellosen Bizeps. “Was wird das? Willst du mich herausfordern?” fragte Tina und stemmte die Hände in die Hüften. “Ich denke nicht, das du gegen die eine Chance hast Alice! Sieh dir ihre Beine an!” sagte der blonde Lockenkopf. “Oder ihre Arme!” ergänzte das braunhaarige Mädchen.

Bevor sie das Gespräch weiterführen konnten, wurden sie jeher unterbrochen. Tony und seine Versagerfreunde hatte Tina eingeholt und Tony legte seine Hand dumm grinsend auf Tinas Schulter. Was ziemlich gezwungen aussah, da er für diese Geste einfach zu klein war. Das Gesicht von “Kiss my abs” zeigte deutlich, dass sie nichts mit diesen Männern zu tun haben wollte. Auch die anderen beiden Mädchen wirkten wenig begeistert.

“Oh, ist das deine Verabredung meine Schöne?“, fragte er eklig süß. “Nimm deine Hand von meiner Schulter, oder ich breche dir jeden Finger einzeln!“, knurrte Tina. Tony zog seine Hand fast augenblicklich von ihrer Schulter aber das Grinsen in seinem Gesicht blieb. “Wer ist das denn?“, fragte das blonde Mädchen abfällig. “Niemand!“, meinte Tina und schubste Tony etwas von sich weg. Aber dieses Mal nicht so stark, dass er zu Boden ging. “Hey!” grummelte er und seine Freunde guckten Tina böse an. Was sie vielleicht auch schon davor gemacht hatten.

“Gehören die etwa zu dir?” Fragte “Kiss my abs!” angewidert. “Nein!“, sagte Tina und hielt Tony schnell den Mund mit der Hand zu, als dieser auch etwas sagen wollte. Ihre Hand war dabei so groß, dass sie locker, seinen Mund und seine Nase fest verschloss. Von seiner Atemluft plötzlich abgeschnitten, fing der kleine Mann hektisch an, an Tinas Arm zu zerren. Aber Tina war so stark, dass sie seine Bemühungen kaum wahrnahm.
“Ich habe nichts mit diesem Idioten zu tun! Der hat sich einfach an mich drangehängt!”
“Wirklich?“, sagte “Kiss my abs!” nachdenklich und sah Tony an, der mit immer schwächeren Bewegungen an Tinas Arm hing. Plötzlich ließ ihn Tina los und er fiel röchelnd zu Boden. Dabei würdigte ihn Tina keines Blickes.

“Sollen wir sie aufmischen?“, fragte ein schwarzhaariger von Tonys Kumpels und ballte seine kleine Hand zur Faust. Tina musste sich eine Hand von dem Mund halten, um nicht laut loszulachen. “Kiss my abs!” hielt sich nicht zurück. Sie zeigte stolz ihren klotzigen Bizeps mit der Babyhaut und lachte laut. “Ja kommt nur her!” Doch Tony, der in diesem Augenblick wieder wankend auf die Beine kam, hob abwehrend die Hand. “Nein!” ächzte er heiser, um dann gleich in ein leises Gehuste zu verfallen. “Wir wollen doch keinen Ärger machen!”

“Noch nicht mal zehn von euch könnten richtigen Ärger machen!” meine Tina trocken. “Das reicht jetzt!“, rief wieder der Mann mit den schwarzen Haaren. Doch Tony hielt ihm wieder die Hand vor die Nase. “Nein Mann, du legst dich nicht mit meiner Maus an!” “Ich bin nicht deine Maus!“, knurrte Tina und verspürte wieder das Verlangen zuzuschlagen. “Kommt schon!“, rief Tony mit seiner neu entdeckten Stimme. „Wir können doch alle zusammen losziehen. Lasst uns da drüben ins “Ganzer Kerl!” gehen!”

Bei der Aktration “Ganzer Kerl!” handelte es sich um einen abgesperrten Bereich in dem duzende von Automaten herumstanden, an denen die Männer ihren Frauen zeigen konnten, wie stark sie waren. Es gab nicht nur “Hau den Lukas“, sondern auch bullige Puppen von Boxern, denen man in den Bauch schlagen musste, um danach seine Leistung an einer Anzeige abzulesen. Tina musste zugeben, dass sie diese Idee gar nicht schlecht fand, auch wenn sie von Tony kam. Dennoch schaute sie ihn nur böse an.

“Ich mach mit diesen Typen gar nichts!“, sagte “Kiss my abs!” und verschränkte die Arme vor ihrem straffen Busen.
“Ach komm, das könnte doch lustig werden!“, sagte der Lockenkopf und strich dem Mädchen über die kräftigen Arme, “Du machst die bestimmt fertig!” “Ganz bestimmt sogar! Okay dann los!” Entschlossen ging “Kiss my abs!” vor und alle anderen folgten ihr aus einem unerfindlichen Grund.

Der Eintritt zu diesem Bereich war natürlich nicht kostenlos. Man musste an einem breiten dicken Kerl vorbei, um hineinzugelangen. Die Mädchen kauften alle lieb lächelnd eine Karte und “Kiss my abs!” zeigte ihm sogar ihren Bizeps, den er ebenso beeindruckt wie gierig ansah. Tina musste neidisch zugeben, dass dieses Mädchen sehr sexy war.

“Halt!“, grölte er plötzlich und stellte sich Tina in den Weg. “Der kann hier nicht rein!” Dabei deutete er mit seiner Schinkenhand auf Tony. Der machte ein ganz überraschtes Gesicht. “Aber warum den nicht?” Der Dicke schüttelte nur den Kopf und zeigte auf einen roten Pfeil, der an einem Holzbalken befestigt war. “Man muss hier mindestens 1,55 groß sein, damit man hier rein kann!“, sagte der dicke Türsteher grob. Tina runzelte die Stirn, griff blind hinter sich und packte Tony am Kragen. Wie eine Puppe hob sie Tony mit dem linken Arm von den Beinen und stelle ihn genau vor dem Holzpfahl ab. Tatsächlich war Tony etwas zu klein. Seine Kumpels lagen aber nur mit wenigen Zentimetern darüber. Tina stöhnte kurz auf, packte Tony grob am Hals, um ihn dann die fehlenden Zentimeter Hochzugeben. Tony schreckte dabei sichtlich zusammen und griff gleich darauf panisch nach Tinas Händen. Doch lockern konnte er ihren Griff nicht, sodass sich sein Gesicht langsam rot färbte.

„So jetzt ist er groß genug!“ “Nicht schlecht!“, sagte der Dicke und glotzte auf ihren nackten Arm. Die Muskeln an ihren Armen traten nun deutlich hervor und auch Tonys Freunde konnten sich diesem Anblick nicht entziehen.
Nur Tony zappelte wild, während er weiter versuchte, sich von ihrem Arm zu befreien. Er bekam noch genug Luft und griff mehr nach ihrem Oberarm, anstatt nach ihrem Handgelenk. „Tony, wenn du weiter meinen Bizeps anfasst, drücke ich deinen Hals so weit zusammen, dass dir die Lichter ausgehen!“ „Aber warum denn mein Engel?“ fragte er würgend.

Ein strenger Blick von Tina und etwas mehr Druck an seinem Hals reichte allerdings, damit er seine Arme sinken ließ. Der dicke Kerl, der alles mit angesehen hatte, grinste breit. “Also gut nehmen sie den Winzling mit rein! Könnte ganz lustig sein.” “Danke!“, sagte Tina, die Tony prompt fallen ließ, wobei dieser hart auf seinen Hintern fiel.
“Ohhh, verdammt, musste das sein?” “Ja!“, sagte Tina und ging durch den Eingang. Dabei versuchte sie sich nicht anmerken zu lassen, wie erregend es gewesen war. Tony mit nur einer Hand in der Luft zu halten. Sie hatte nur knapp dem Verlangen wiederstanden ihn ohnmächtig zu drücken. Ganz langsam!

Tony steuerte gleich auf den erstbesten Kraftmesser zu, an dem noch ein großer Kerl mit seiner langen schlanken Freundin stand. “Oh, schon wieder nur 68 Punkte! Du wolltest doch die 70 schaffen!” Der grobe Typ grunzte nur, nahm einen Schritt Anlauf und schlug knallend auf das rote Plastikkissen, das den Bauch eines Mannes darstellen sollte. Die Punkte wurden, wie in einem Tacho angezeigt, der den Kopf der Figur darstellte. “Ja, 72!” lachte seine Freundin, “Aber eigentlich darf man keinen Anlauf nehmen!” “Komm schon!” grummelte ihr Freund und zog sie einfach mit sich mit.

Das Pärchen hatte sich noch nicht ganz umgedreht, als Tony in einer lächerlichen Haltung, die wohl heroisch wirken sollte, vor dem Bauchboxer in Stellung ging. “72!“, sagte er abfällig, “das ist doch lachhaft. Schaut jetzt mal einem Meister zu!” Die zwei Mädchen und “Kiss my abs!” schauten ihn wenig interessiert an und Tina verschränkte nur die Arme vor der Brust. Die Aufmerksamkeit seiner Freunde hatte er überhaupt nicht, sie standen etwas abseits und begutachteten eindeutig die Hinterteile der Mädchen. Tina merkte das durchaus und sie war gespannt was passieren würde, wenn die Mädchen es auch merkten.

Mit einem Schlag, der auch von einem Kind hätte kommen können, schlug Tony in das rote Plastik. “6!“, sagte Tina trocken und die Mädchen im Hintergrund kicherten. “Moment!“, rief Tony ärgerlich, “ich muss erst warm werden.” Doch sein Ärger erheiterte die Mädchen umso mehr und auch Tina schmunzelte. Wütend schlug Tony auf den großen Kastenmann ein. Erst erreichte er 8, dann sogar 9 und als er schließlich Anlauf nahm 12. Danach gab er dem ganzen Apparat einen Tritt. “Das Teil muss kaputt sein!” murrte er.

Jetzt kamen seine drei Freunde dazu, die durch seinen Wutanfall aufmerksam geworden waren. Einer nach den anderen versuchte sich an dem leblosen Boxer. Die Ergebnisse lagen alle über der Leistung von Tony. Einer erlangte 16 der andere 18 und einer fast die 20. Das besserte die Laune von Tony überhaupt nicht. Mürrisch lehnte er an einem der anderen Automaten und musterte seine Umgebung mit einem bösen Blick. Sobald die Jungs fertig waren, trat das blonde Lockenmädchen vor den Stahlgegner.

“Los zeig es ihnen Melanie!“, rief “Kiss my abs!” aufmunternd. Das Mädchen schlug zwar etwas unbeholfen zu, erreichte aber gleich beim ersten Versuch 25 Punkte. Die Männer um sie herum starrten entgeistert auf die Anzeige. Doch Melanie schlug noch weiter auf den Blechkameraden ein. Sie steigerte sich erst auf 28 und dann auf 32.
“Verdammt!“, sagte einer von Tonys Freunden und blickte abwechselt von dem Mädchen zur Anzeige und wieder zurück. Die klopfte ihm einfach breitgrinsend auf die Schulter, wobei er erschrocken zusammenzuckte.

Danach kam “Kiss my abs” brünette Freundin dran, die einen tafferen Eindruck als ihre Vorgängerin machte. Auch wirkte sie etwas sportlicher. Als sie das erste Mal zu schlug, wanderte der Zeiger gleich auf die 31 dann schaffte sie 36 und dann 38. Den Jungs und Tony war das Lachen vergangen. Sie standen nur noch ungläubig da und starrten die Mädchen und den Automaten an.

Als letztes war “Kiss my abs!” dran und Tina erwartete ein sehr gutes Ergebnis. Sie wurde auch nicht enttäuscht. Das Mädchen machte bei ihrem ersten Schlag glatte 44 Punkte. Wobei erschrockene Rufe der Männer ertönten. Doch das Mädchen steigerte sich noch weiter. Sie schaffte beim zweiten Mal 51 und dann 56. Stolz hob sie ihre Arme und zeigte ihren jungen Bizeps. Die Augen der Männer klebten sofort daran und auch Tina sah sie anerkennend an. Auch wenn das keine Konkurrenz zu ihren Armen darstellte. Aber die Kleine war dabei, nach wie vor, sehr sexy.

Tina war etwas überrascht, als sich Melanie plötzlich neben sie stellte und ganz nebenbei Tinas nackten Oberarm drückte. “Sie haben super Muskeln! Wollen sie uns nicht zeigen, was sie so drauf haben?” Lächelnd befreite sich Tina von der kleinen Mädchenhand. “An deiner Stelle würde ich mich nicht ungefragt anfassen! Und ja, ich zeige es deiner Freundin jetzt!”

Etwas verwirrt von Tinas aggressiver Art, trat der blonde Lockenkopf einen Schritt zurück, beobachtete Tina aber weiterhin genau, als diese sich nun vor den Blechmann stellte. “Glauben sie, dass sie hier gegen Ankommen!“, fragte “Kiss my abs” und küsste demonstrativ ihren angespannten Bizeps mit der Babyhaut. “Locker!“, sagte Tina selbstbewusst. Tina wusste, im Gegensatz zu den anderen, wie man sich hinzustellen hatte und wie man richtig zuschlug. Als sie ihre Faust in das Plastikfeld rammte, wackelte der gesamte Stahlkasten und die Tachonadel schnellte nur so davon. Die Nadel raste die einzelnen Markierungen entlang, kämpfte kurz an der zu erreichenden Höchstkennzahl 100 mit einer unsichtbaren Barriere, um dann wieder bei 0 zu starten. Aber dort machte die Nadel kein halt sondern lief noch weiter bis zur 65.

“Was zur Hölle!“, rief dieses Mal “Kiss my abs” ungläubig.
“Ich sag doch das Ding ist kaputt!” grummelte Tony in seiner Ecke.
“Soll ich noch mal?“, fragte Tina zufrieden.
“Die Frau ist voll krass!“, hauchte Melanie beeindruckt. “Ja noch mal!”
Tina grinste breit und knallte sofort ihre harte Faust abermals in den Kasten. Wieder schnellte die Nadel los, durchbrach das machbare Maximum abermals, um dann wieder bei 0 zu starten. Dieses Mal kam die Nadel bei 77 zum Stehen.

“Ich sag doch das Ding ist kaputt! Warum hört keiner auf mich!” maulte Tony, doch er hörte sofort auf damit, als Tina ihm einen strengen Blick zu warf. “Vielleicht sollten sie nicht ganz so kraftvoll zuschlagen!“, sagte der Lockenkopf, wobei man ihr ansah, dass sie Tinas Arm wieder anfassen wollte.  “Okay, ich zügle mich etwas!”
Tina schlug nun mit einem normalen Faustschlag, dem sie beim Training auch ihrem Sandsack verpasste, zu. Und trotzdem schnellte die Nadel auf 91 Punkte.  “Sie sind wirklich die absolute Powerfrau!“, sagte “Kiss my abs” anerkennend. Der männliche Anteil ihrer Gruppe sagte immer noch nichts. Tony schmollte immer noch und seine Freunde versuchten irgendwie, ihre Niederlage zu verdauen.

“Es muss hier doch noch eine andere Kiste geben, die eine bessere bzw. höhere Anzeige hat!”
sagte “Kiss my abs” und schaute sich suchend um.

Ihr Blick fiel auf einen stählenden Tisch, auf dem zwei gepolsterte Stahlarme in die Höhe ragten. Diese mussten, mit beiden Händen, so weit wie möglich eine gerade Strecke entlanggeschoben werden. Der zurückgelegte Weg wurde zusätzlich auf einem Display in Form eines Stahlträgers, der von einem Mann langsam zusammengedrückt wurde, angezeigt. Diese Übung verlangte vollen Körpereinsatz, da man sich mit seinem ganzen Gewicht gegen die Stangen stammte.

“Kiss my abs!” ging zielstrebig auf das Gerät zu und alle anderen folgten ihr wieder automatisch. Sie packte auch sofort die beiden Stahlgriffe und fing an gegen die Maschine anzukämpfen. Da sie ihre Arme dieses Mal nicht anwinkelte, kam bei dieser Übung ihr Trizeps gut zur Geltung. Tony stand gleich neben ihr und sah nervös auf die Anzeige. Laut atmend drückte “Kiss my abs!” die beiden Stangen 18 Prozent der Strecke zurück. Dann ließ sie von der Maschine ab.

“Man! Das ist echt anstrengend!”
“Los weg da, ich bin jetzt dran!” rief Tony ungeduldig.
“Geh mir lieber aus dem Weg, sonst versohlt Mama dir den Hintern!”
“Das lasse ich mir von einem kleinen Mädchen nicht gefallen!” rief Tony wütend.
“Wenn nennst du hier klein?” fragte “Kiss my abs!” und zog eine Augenbraue hoch.
“Lass ihn doch!” sagte Melanie und packte ihre Freundin am nackten Oberarm.
“Na gut, aber wenn du nicht mehr als 8 schaffst, lässt du mich wieder an das Gerät!”

Tony blickte beide Mädchen wütend an, wie ein Verrückter packte er die Griffe und stemmte sich dagegen. Aber all seine Wut schien nicht viel zu helfen. Äußerst langsam bewegten sie die Griffe nach Vorne und schon bei 3 Prozent wurde er noch langsamer, die 4 schaffte er man grade so und nur mit Not kam er auf die 5. Dann ließ er erschöpft von dem Gerät ab. “Gott war das erbärmlich!” sagte “Kiss my abs!” und riss sich aus Melanis Griff frei. Sie war nun auch wütend und schon die beiden Griffe wieder energisch nach vorne. Dabei warf sie Tony finstere Blicke zu, die er ebenso finster beantwortete. Danach packten die beiden anderen Frauen die Griffe und schafften es dieses Mal deutlich näher an Alice Leistung heran. Die blonde Melanie schaffte 16 und braunhaarige Bianca 15 Prozent. Danach packte Tina die Stangen und drückte sie energetisch bis ans Ende. 100 Prozent. Dabei zeigte sich ihre Power deutlich in ihrer Bein- und Armmuskulatur.

„Die Frau hat echt Muskeln!“ sagte Melanie erstaunt.
„Echt genial!“ rief Bianca begeistert.
„Verdammt!“ flüstere Alice leise.
„Was ist mit euch?“ fragte Tina nach ihrer Kraftdemonation die Freunde von Tony anblickend.
„Wir haben keine Lust mehr auf dieses Scheiß!“ sagte einer.
„Komm las uns abhauen Tony!“ meinte ein anderer schlechtgelaunt.
„Nur noch eine Station Jungs!“ rief Tony und blickte sich nach einem neuen Gerät um.

“Das ist ehr etwas für mich!”, sagte Tina und deutete auf eine Wand, an der ein Boxsack hing. Tony folgte ihrem Blick.
„Oh ja!“ sagte er lächelnd, „Boxen kann meine Schöne!“ Bei seinen Worten ballte Tina unbewusst ihre Hände.
“Mir ist auch danach auf etwas einzuschlagen!” sagte “Kiss my abs!” mit einem Blick auf Tony.
“Ich weiß was du meinst!” murmelte Tina.

Und so bewegte sich die schlechtgelaunte Gruppe auf den Boxsack zu, der mit einer Kette an einem Haken befestigt war. Tina musste einfach ihrer Wut freien Lauf lassen und rammte als Erste ihre Faust in den Sack. Dieser Schwang weit nach hinten und erhielt einen weiteren Schlag, als er wieder auf Tina zukam. „Das macht sie echt gut!“ sagte Melanie anerkennend. „Man sieht richtig wie viel Kraft in ihren Schlägen steckt!“ sagte Bianca staunend.

Tony stand so vor dem Boxsack, dass dieser direkt auf ihn zukam, aber von der Kette gestoppt wurde bevor er getroffen werden konnte. So konnte er Tina geradeaus ins Gesicht sehen, während sie mit geballten Fäusten da stand. „Genau so mag ich meine Tina!“ sagte Tony, als diese dem Sack einen weiteren Schlag verpasste.

Genau in dem Augenblick, als der Boxsack zurück schwang schubste “Kiss my abs!” Tony nach vorne, “Dann gehe doch zu deiner Angebeteten!” Der überraschte Tony stolperte genau in den Weg des auf ihn zukommenden Boxsackes, der ihn genau am Kinn traf und mit Wucht zu Boden schlug. Mit einem dumpfen Laut knallte Tony auf seinen Rücken und blieb benommen liegen. “Das ist auch alles, was du von dieser Frau zu erwarten hast!” lachte Alice und ihre Freundinnen stimmten in das Gelächter ein. Tina stoppte den zurückkommenden Boxsack und sah grinsend auf Tony herab.

“Das reicht jetzt!” schrie ein weiterer von Tonys Freunden und hielt “Kiss my abs!!” seinen Finger vor das Gesicht. Diese ballte schon ihre Faust zum Schlag, aber Melanie kam ihr zuvor. Sie packte die Hand des kleinen Mannes und verdrehte ihn mit Leichtigkeit. Mit einem Schmerzensschrei ging er vor dem blonden Mädchen auf die Knie.
“Du kleiner Frechdachs!” lachte sie und fuchtelte nun ihm, mit ihrem Finger, vor der Nase rum.

Die beiden anderen Freunde von Tony sahen erschrocken zu, wie sich ihr Freund wimmernd in dem Griff der blonden Melanie wand. Dann krempelten sie sich ihre Ärmel hoch und kamen entschlossen auf sie zu. Doch weit kamen sie nicht, “Kiss my abs!!” stelle sich ihnen in den Weg und bevor sie wussten was los war, hatte sie beide in den Schwitzkasten genommen.

“Oh wenn die kleinen Jungs nicht glauben, wie stark meine Arme sind, sollten sie vielleicht eine Kostprobe davon bekommen!” lachte sie und spannte die Muskeln in ihren nackten Armen, welche um die Hälse der Männer lagen. Als “Kiss my abs!” ihren Bizeps anspannte, stöhnten ihre beiden Gefangenen unter dem Druck ihrer Muskeln hörbar auf. Alice ging wie selbstverständlich zu ihrer Freundin mit den langen glatten Haaren, wobei die beiden Männer ihr zwangläufig folgen mussten. Der Druck ihrer Muskeln hatte den Widerstand der beiden schnell gebrochen, benommen steckten sie zwischen ihren Armen und folgten ihr wie zahme Lämmer.

“Hier Bianca halt mal bitte kurz!” “Kiss my abs!!” übergab die beiden Männer an die Arme ihrer Freundin, die auch sogleich ihre jungen Muskeln um die Hälse der Männer spannte, was diese wieder zum Stöhnen brachte. Dann ging sie herüber zu Tony der immernoch stöhnend am Boden lag. “Los steh auf Kleiner, oder muss ich nachhelfen?” Als Tony nicht sofort reagierte, packte ihn Alice an einem Bein und einer Schulter, um ihn hoch zu stemmen. Aber auf dem Weg nach oben hielt sie plötzlich inne. “Was ist das denn?” fragte sie, wobei sie genau auf seinen Schritt guckte. Lächelnd kam Tina zu ihr und riskierte selber einen Blick.

“Sieht ganz so aus, als ob der Kleine auf dich steht! Oder auf deine Muskeln!”
“Echt?”
“Ja, ich wette er spritzt ab, wenn du ihm deine Muskeln unter die Nase hältst!”
“Na das werden wir gleich wissen!”
Sie stellte den verdatterten und sprachlosen Tony vor sich auf den Boden, spannte ihren makellosen Bizeps an und hielt ihm den Mann genau unter die Nase.
“Na gefällt dir das?” fragte sie mit süßer Stimme.
Die Antwort kam sofort, als sich ein nasser Fleck auf seiner Hose bildete.
“Ja, diese kleinen Jungs, stehen auf weibliche Kraft!” sagte Tina und drückte spielerisch “Kiss my abs” Bizeps. Dieser Bizeps war härter als Tina angenommen hatte. Aber dennoch kein Vergleich zu ihren Stahlmuskeln.

“Guckt euch das an!” rief “Kiss my abs!” und stemmte Tony hoch über ihren Kopf damit jeder den Fleck sehen konnte. Ihre Freundinnen, die Tony Kumpels immer noch gefangen hielten, lachten laut und eine vorbeikommende Frau mit ihrem Mann zeigte mit dem Finger auf Tony.
“Wie hast du das gemacht?” fragte Melanie lachend.
“Hiermit!” lachte Alice und senkte Tonys Körper weit genug, damit sie eine Bizeps Pose machen konnte.
“Cool! Ob das bei den anderen auch Funktioniert?”
“Wir können es ja herausfinden! Aber nicht hier, los kommt mit!”

Lachend verließen die Mädchen den Bereich mit den Automaten. Die Männer hatten sie dabei fest im Griff. Wenn sich einer wiedersetzen wollte, wurde seine Hand weiter verdreht oder der Griff um die Hälse verstärkt. „Kiss my abs!“ oder auch Alice, die Tony weiterhin über ihren Kopf stemmte ging durch die Menschenmengen, als ob es ganz normal wäre, dass ein junges Mädchen wie sie einen erwachsenen Mann hochstemmen konnte. Auch ihre Freundinnen wurden angestarrt, aber keiner versuchte den Männern zu helfen. Die meisten lachten sogar und zeigten mit dem Finger auf die winselnden Männer. Tina folgte den Mädchen schmunzelnd. Sie war gespannt was „Kiss my abs!“ vorhatte.

Etwas abseits der Menge hinter mehreren Holzbuden gab es ein paar Getränkeautomaten, welche von drei Holzwänden umgeben waren und vom Jahrmarkt wegzeigten. Ungestörter als hier konnte man wohl kaum sein. Leider standen zwei verwahrloste Männer dort, zwischen sich eine Mülltonne, jeder mit einer Bierdose in der Hand.
„Verdammt!“, fluchte Alice, „Wenn diese beiden Penner nicht da wären, hätten wir den perfekten Platz.“
„Wofür?“ stöhnte Tony über ihr. „Sei still oder ich werfe dich mit den Kopf zuerst auf den Boden!“ fauchte Alice.
„Keine Sorge! Ich kümmere mich drum!“ sagte Tina und klopfte „Kiss my abs!“ beruhigend auf die Schulter.
Dann lenkte sie ihre Schritte in Richtung der beiden Sozialfälle, während die anderen Mädchen in einiger Entfernung stehen blieben.

Tina rümpfte die Nase, als sie die beiden unrasierten Typen fast erreicht hatte. Die beiden rochen nicht nur nach Bier, sondern auch nach altem Schweiß. Die beiden Kerle hatten längst Notiz von Tina genommen und beobachteten sie genau. Was bei ihrem Outfit auch kein Wunder war. Ihre Lederhose knarrte vor Muskeln als sie näher kam.

„Hey Jungs!“ sagte sie und setzte ihr süßestes Lächeln auf.
 „Hola Baby, du bist das schönste Cowgirl, das mein Freund und ich je gesehen haben!“
„Ja!“ sagte der andere und musterte Tinas Oberarme.
„Du Karl, guck die mal die Arme der Kleinen an!“
„Wow, Mädchen nicht schlecht! Machst du Bodybuilding?“
„Ein bisschen!“ lachte Tina und schob sich lachend zwischen die Männer, so dass sie die Mülltonne im Rücken hatte.
„Ich suche nur nach etwas Spaß!“ lachte sie naiv. „Könntet ihr beide mir da nicht helfen!“
„Klar!“ lachte der ungewaschene Kerl, der Karl genannt wurde und legte seine Hand auf ihren nackten Oberarm. Innerlich zuckte Tina zusammen. Sie würde sich heute sehr intensiv duschen müssen. „Donnerwetter Mädchen, der ist ja Steinhart!“ rief Karl und nahm hastig einen Schluck Bier zu sich. „Alle meine Muskeln sind so hart! Leider finde ich niemanden, der beim Sex mithalten kann. Ich reite die Kerle einfach zu wild und mittendrin machen sie schlapp.“ Sie seufzte gespielt. „Das ist so deprimierend! Was ist mit euch beiden? Seid ihr richtige Jungs?“

Den beiden dreckverschmierten Kerlen stand die Geilheit geradezu ins Gesicht geschrieben. Tina hatte keinen Zweifel daran, dass sie eine ordentliche Erektion hatten. Beide starrten sie gierig mit offenem Mund an.
„Du meinst du willst mit uns beiden?“ lallte der Eine.
„Ja klar, oder denkst du ich werde mit euch nicht fertig?“ fragte Tina und spannte ihren rechten Bizeps.
Der braune Powermuskel schwoll dick auf ihren Arm an und Tina klopfte mit der linken Hand dagegen.
„Pure Girlpower!“ lachte sie, „Na was ist Jungs?“
„Gleich hier?“ fragte Karl hastig und griff sich an seine braune Hose.
„Nein! Etwas Privatsphäre!“ sagte Tina, ergriff die Hände der Männer und zog sie lachend hinter sich her. Sie führte die beiden weiter vom Jahrmarkt weg, in ein Gewirr von Mülltonnen und Müllsäcken, was sich unter zwei großen dunklen Eichen ausbreitete. Hier waren sie wenigsten ungestört.

„Jetzt geht es aber los, oder?“ fragte Karl gierig und griff sich an seine Hose. „Ja!“ sagte Tina, „Aber wir machen es nach meinen Regeln! Als erstes schließt ihr beiden die Augen und ich ziehe mich aus. Und dann beginne ich damit, euch auszuziehen!“
„Von mir aus!“ lachte der andere und kniff zugleich die Augen zu. Karl folgte seinem Beispiel sofort.
Lächelnd ballte Tina ihre Faust und holte direkt vor Karls Gesicht zum Schlag aus.
„Oh Mann, ich kann es kaum erwarten!“ sagte Karl aufgeregt.
„PAFF!“ hart traf ihn Tinas Faust am Kinn. Seine ungewaschene Gestalt wurde von der Wucht von den Füßen gehoben und flog einen guten Meter durch die Luft, um dann geräuschvoll in den Müllsäcken zu verschwinden. Mit einer sadistischen Genugtuung im Gesicht, drehte sich Tina zu seinem Kollegen um.
„Was war das?“ fragte dieser, immer noch die Augen geschlossen.
„Ich mache hier nur etwas Ordnung, damit wir genug Platz haben!“ sagte Tina süß und holte erneut zum Schlag aus.
„Oh, gut!“ lachte der Stinker vor ihr und grinste dumm.
„PAFF!“ sein Grinsen verschwand und sein Gesicht wurde matt und teilnahmslos. Wie sein Kollege beförderte Tinas Power ihn durch die Luft, ließ ihn gegen eine Mülltonne knallen und dann einen Müllsack herunter rollen. Eine aufgeschreckte Katze gab einen erschrockenen Laut von sich, lief über den bewusstlosen Mann und verschwand in der Dunkelheit. „Sorry Jungs!“ sagte Tina mit einer Fröhlichkeit in ihrer Stimme, die ihre Worte mehr als unglaubwürdig erschienen ließ.

Lächelnd lief sie zu den Mädchen zurück, die bereits ihre Gefangenen gegen die Getränkeautomaten drückten.
„Kiss my abs!“ hatte gerade Tony mit der Rechten am Kragen gepackt und presste seinen Körper gegen die Holzwand. Dabei berührten seine Füße nicht den Boden und ihr junger Bizeps trat mit all seiner Härte aus ihrem Oberarm. Als sie Tina sah, lächelte auch sie.
„Was hast du mit den Pennern gemacht?“
„Mich um sie gekümmert!“ lachte Tina und hob die Faust.
„Oh, und was ist wenn sie zu sich kommen?“
„Sie haben meine Spezialbehandlung genossen! Die kommen vor morgen früh nicht wieder zu sich!“
„Wow!“ sagte Alice anerkennend. Dann wandte sie sich wieder Tony zu.

„So und jetzt zu Dir du geiler Hengst! Zeig uns doch mal, was du zu bieten hast!“
Nein hauchte Tony verzweifelt, aber er hatte keine Möglichkeit sich zu wehren. Seine Arme waren zu kurz um „Kiss my abs!“ zu erreichen, abgesehen davon, dass er viel zu schwach war. Mit flinken Händen öffnete Alice seine Hose und Tonys kleiner Freund ragte wie eine Laternenstange hervor.

„Oh man der Typ ist tatsächlich dauergeil!“ sagte Alice und sah Tonys bestes Stück genau an.
„Zeig ihm mal deinen Bizeps, ich wette das mag er!“ lachte Tina.
Alice hob sogleich ihren linken Arm und spannte ihren jungen Bizeps an. Lächelnd hielt sie ihm die runde, glatte Muskelmasse um die Nase. Dabei fing Tonys Glied wild an zu wackeln.
„Er freut sich wie ein Hund!“ lachte Alice.
“Ja, diese kleinen Jungs sind leicht zu erregen!“, sagte Tina und drückte “Kiss my abs” Bizeps.
Als Tinas kräftige Hände den jungen Bizeps genau vor Tonys Nase drückten, war das zu viel für den kleinen Mann.
Er gab ein seltsames Geräusch von sich und spritzte dann eine Ladung genau vor die Füße der Frauen.

„Erbärmlich!“ sagte „Kiss my ab“ und ließ ihren Arm sinken. Tony gab nur piepende Geräusche von sich. Die anderen Mädchen hatten genau gesehen was passiert war. Jetzt sahen sie ihre Opfer grinsend an. Bianca klemmte sich einen ihrer Gefangenen zwischen ihre Oberschenkel, während sie den anderen an den Schultern gegen einen der Automaten drückte. Melanie machte es ihrer Freundin gleich und stellte auch ihren Mann mit den Rücken gegen eines der hell leuchtenden Geräte. Ohne zu zögern holten die beiden Mädchen die steifen Geschlechtsteile der Männer aus deren Hosen. Tina schlenderte rüber zu Bianca und nahm ihr den Mann zwischen ihren Schenkeln ab.
Sie packte den Mann einfach am Kragen und drückte ihn, dicht bei Biancas anderem Opfer, an die Wand. So hatte Bianca die Möglichkeit zwei Männer zu gleich zu verarzten.

„Und wie hast du das jetzt hinbekommen Alice?“ fragte Melanie, die ihren Mann grinsend an den Automaten drückte und sein Glied begutachtete.
„Zeig ihn einfach deinen Bizeps!“ rief „Kiss myabs!“
„Okay!“
Die beiden Mädchen drückten den Männern sofort ihre harten Muskeln ins Gesicht. Wobei Bianca zwei auf einmal bediente, indem der eine an ihrem linken und der andere an ihrem rechten Oberarm riechen durfte.

Es dauerte nicht lange bis die Männer abspritzten, wobei die Mädchen vor Freude laut quietschten.
Erbarmungslos fingen sie damit an, die kleinen Kerle ausgiebig zu melken. Dazu mussten sie am Anfang die Glieder gar nicht anfassen. Der Anblick ihrer jungen Muskeln war vollkommen ausreichend. Drei vier Mal kam jeder Mann beim Anblick der jungen Muskeln. „Kiss my abs!“ schaffte es bei Tony sogar auf sechs mal.

„Oh bei mir kommt ja gar nichts mehr raus!“ sagte Melanie nach etwas zehn Minuten, in denen ihr Opfer vier Mal gekommen war. „Dann musst du mit der Hand etwas nachhelfen! Wir wollen doch auch noch den letzten Tropfen aus ihnen raubekommen!“ rief Alice, die genau das gleiche Problem mit Tony hatte.

Als die Mädchen nun daran gingen selber Handanzulegen, gerieten die Jungs in eine Art Dauerorgasmus.
Man hörte nun nur noch das Stöhnen von Männern und das Lachen der jungen Mädchen. Immer wieder kamen die Jungs und die Mädchen rieben erbarmungslos ihre Glieder. „Die muss man ja nur antippen, damit sie explodieren!“ lachte Melanie.

Nach ein paar Minuten waren die Männer Schweißgebadete und wenn sie vereinzelnd noch kamen, gaben sie nur noch wenig klare Flüssigkeit von sich. „Ich glaube meine beiden sind leer!“ rief Bianca und schüttelte die beiden Glieder in ihren zwei Händen. „Jepp, die sind echt fertig!“ sagte Alice, die Tony immernoch mit der Rechten an die Wand drückte. Tony selber war geradezu nass von Schweiß und konnte kaum die Augen offen halten.

„Ach Gott, dem Kleinen fallen ja gleich vor Überanstrengung die Augen zu!“ lachte Melanie und gab ihren Jungen eine Ohrfeige. „KATLSCH!“ „Brav wach bleiben!“ lachte sie.  Doch der Kerl schien die Ohrfeige kaum gemerkt zu haben, obwohl seine Wange leicht gerötet war. „Kannst du nicht hören!“ rief Melanie wütend. In ihrer Wut ballte sie ihre kleine Hand und gab dem Mann einen richtig harten Schwinger. „PAFF!“ und der Mann rutschte seitlich weg. Sie packte ihn, stellte ihn gerade hin und verpasste ihm noch eine. „PAFF!“

„Au ja!“ rief Bianca, „Darauf habe ich auch Lust!“ rief sie. „Tina kannst du die beiden bitte festhalten?“
„Klar !“ lachte Tina und packte die beiden verschwitzten Kerle hinten am Kragen.  Sie hob die beiden Kerle von hinten einfach hoch, sodass ihre Füße nicht mehr den Boden berührten. Keine Herausforderung für Tina. Sie machte das mühelos.

Lachend stellte sich Bianca vor den beiden matten Kerlen auf, die schon fast so eingeschlafen waren. Doch beide erhielten von Bianca einen ordentlichen Faustschlag ins Gesicht, der sie zurück ins hier und jetzt brachte.
Dann folgten weitere Schläge, wobei Bianca beide Männer abwechselnd bediente. Tina hielt die beiden Jungs dabei schmunzelnd fest.

Melanie ließ ihren Aggressionen freien Lauf. Energisch schlug sie dem Mann vor sich abwechselnd mit links und rechts in Gesicht. Dieser rutschte dabei langsam am Automaten herunter, begleitet von Melanies Faustschlägen. Er war zweifelslos längst K.O., als er unten am Boden angekommen war. Dennoch verpasste Melanie ihm noch ein paar Schläge, die seinen Körper aus der sitzenden Stellung in eine liegende beförderte. Als sie sich aufrichtete strahlte sie über das ganze Gesicht.

„Cool, das war super! Ich will noch einen!“ lachte sie und sah zu Bianca, die abwechselnd ihre beiden Jungs schlug.
„Kannst du mir nicht einen abgeben?“ fragte Melanie und ging zu ihrer Freundin. Mit erhobenen Fäusten drehte sich  Bianca zu ihrer Freundin um.
„Gerne Melanie, aber ich wollte unseren Freunden gerade den finalen Schlag verpassen!“
„Oh okay, das macht sowieso am meisten Spaß!“
„Du bekommst ja einen ab! Nimm du den Linken ich nehme den Rechten. Tina du kannst die beiden jetzt loslassen!“
Tina ließ die beiden los, welche nun auf wackeligen Beinen dastanden und hin und her wankten. Bianca hatte beide ausgiebig bearbeitet.

Der eine gab nur ein Wimmern von sich, der andere stöhnte noch ein leises: „Bitte nicht!“
„Oh doch, es muss sein, mein Schatz!“ sagte Melanie süß und streichelte seine Wange. „Ihr wart sehr unartige Jungs und ihr wisst, dass ihr das verdient!“ Beide bettelten noch kurz um Gnade, was die beiden Mädchen mit einem Lachen werteten. „Schlafenszeit!“ lachte Melanie und holte auch zum Schlag aus. „PAFF, PAFF!“ zwei harte Mädchenfäuste schlugen in den Gesichtern der Männer ein, die daraufhin leblos zu Boden fielen. „Wau, das wollte ich schon immer mal machen!“ sagte Melanie begeistert. „Das war lustig!“ stimmte Bianca zu.

Alle drei Frauen wandeten sich nun Tony zu, der noch immer von Alice festgehalten wurde. Dabei hing sein Glied schlaff aus seiner Hose. „Hast du gesehen, was meine Freundinnen mit deinen Kumpels gemacht haben?“ fragte Alice süß. Er nickte müde. „Gut, denn du bist als nächster dran!“ sagte sie entschlossen. Tonys Gesicht wurde ganz weiß. „Aber warum denn meine Schöne?“ fragte er müde. „Weil du nervst!“ rief „Kiss my abs!“ und warf ihn vor sich auf den Boden. Tony lag erbärmlich verstaubt im Dreck, inmitten von vier sportlichen Frauen. Mit großen Augen schaute er zu ihnen hoch, dann blickte er nach hinten, zu den Automaten, wo seine Freunde besinnungslos am Boden lagen.

„Aber ihr könnt mich doch nicht einfach so verprügeln!“ rief er panisch.
„Genau das können wir!“ lachte Alice und zog ihn auf die Beine. „Komm her Kleiner!“
„PAFF!“ eine harte Rechte von Alice, ließ Tony seitlich zu Bianca taumeln. Bianca fing ihn lachend auf und packte ihn wieder am Kragen. „Das ist für das Rumgenerve!“ rief sie. „Paff!“ Biancas Faust plättete seine Nase und er strauchelte weiter zu Melanie. „Bianca hat Recht! Du nervst!“ sagte sie ernst und hob ihre kleine Faust. „Ab zu Tina mit dir!“
„Paff!“ und der arme Tony drehte sich einmal um sich selber und fiel stark benommen in Tinas Richtung. Diese fing seinen ganzen Körper locker mit der linken Hand am Bauch auf, griff kräftig in seine Kleidung und hob ihn hoch.

„Komm her Tony! Du scheinst es wirklich nicht zu begreifen was? Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!“ Drohend hob sie die Faust. „Hör endlich auf mir nachzulaufen!“
„Aber Tina meine Süße!“ lallte er.
„Und hör auf mir Spitznamen zu geben!“ mit diesen Worten stellte Tina, Tony auf den Boden und zielte mit der Faust auf sein Kinn.
„Aber Tina!“ sagte er erschrocken.
„PAFF!“ Tinas Antwort kam in Form eines Faustschlages, der den Körper von Tony drei Meter durch die Luft fliegen ließ, um von einem der Automaten gestoppt zu werden. Wie ein nasses Handtuch fiel Tony reglos zu Boden.
„Wau!“ sagte Melanie baff.
„Der steht nicht mehr so schnell auf!“ sagte Bianca beeindruckt.
„Hmm, so hart war der Schlag doch gar nicht!“ sagte Tina nachdenklich und sah ihre Faust an. „Naja was soll´s, wer hat Lust auf Zuckerwatte!“
„Oh ja was Süßes!“ rief Melanie.

Lachend und Kichernd zogen die Frauen weiter, zurück in die Menschenmassen des Jahrmarkts. Sie kauften sich Zuckerwatte und gebrannte Mandeln. Tina lachte viel zusammen mit den Mädchen, obwohl sie doch so viel junger waren als sie. Aber das machte nichts und als sie sich schließlich trennten, beschlossen sie, bald wieder etwas zusammen zu unternehmen. Nach einem Austausch von Telefondaten drückten sie einander.

„Hoffentlich sehen wir uns bald wieder!“ lachte Tina lieb, nach dem sie „Kiss my abs!“ umarmt hatte. Melanie kam auf sie zu und küsste sie überraschenderweise auf den Mund. Dabei drückte sie ordentlich Tinas Oberarme.
„Ich liebe deine Muskeln!“ flüsterte sie, bevor sie Tina losließ. Tina hatte sich noch nicht ganz von der Überraschung des Kusses erholt, als auch Bianca ihre Lippen auf die von Tina drückte. Auch sie packte ihre muskulösen Oberarme.
„Du bist die stärkste Frau, die ich kenne!“ lachte sie. „Jetzt reicht es!“ rief Alice ungeduldig. „Wir müssen los! Also Tina wir melden uns! Versprochen!“

Tina drehte sich um und verließ den Jahrmarkt. Ganz in Gedanken steuerte sie den Parkplatz an. Wie überraschend sich der Abend doch geändert hatte. Es war spät und auf dem Parkplatz stand nur noch ihr Auto und davor ein schlanker Mann in schwarzer Lederjacke. In der Hand einen billigen Blumenstrauß von einer Tankstelle. Dieser Kerl hatte echt Nerven, so spät hier aufzutauchen. Sie kochte vor Wut als sie mit geballten Fäusten auf ihn zukam. Als der Mann sie hörte machte er sich gerade und sah sie breit grinsend an.

“Tina du siehst fantastisch aus!” rief er freudig und breitete die Arme aus. Doch sie blieb einfach vor ihm stehen.
“Wo zum Teufel warst du!” rief sie.
„Hey!“ lachte er und versuchte ihr die Blumen zu reichen, die sie ihm beiläufig aus der Hand schlug.
“Au! Was ist los bist du sauer?”
„Wo warst du!“ wiederholte sie und hob langsam ihre Faust, was er nicht mitbekam.
„Naja, ein paar Freunde waren bei mir und ich habe die Zeit, … “Paff!”

Mit Wucht traf ihn Tinas Eisenfaust und beendete den Satz für ihn. Die Power des Schlages trieb seinen ganzen Körper nach hinten, sodass er in Tinas Cabrio flog und auf der Rückbank landete. “Vier Stunden!” schrie sie wütend, doch der besinnungslose Mann auf der Rückbank ihres Wagens antwortete nicht. Es wäre gut für ihn, wenn er eine bessere Ausrede parat hatte, wenn sie mit ihm zu Hause war. Ansonsten konnte Tina für nichts garantieren. Wütend zertrat sie die Blumen welche er fallen gelassen hatte. Sie musste jetzt etwas zerstören. Da sah sie, dass ihr Verehrer auch mit dem Auto da war. Ein schwarzer BMW, den sie vorher nicht ausgemacht hatte, da er versteckt in einer Ecke des Parkplatzes stand. Mit all ihrer Wut rannte sie zu dem Wagen.

Der Wagen parkte seitlich an einem Abhang was Tina gerade gelegen kam. Sie ging auf die Beifahrerseite, packte die Unterkante des Wagens und mobilisierte ihre ganze Kraft. Stöhnend hob sie die Beifahrerseite in die Höhe, sodass das Auto nur noch auf zwei Reifen stand. Mit aller Kraft stemmte sie sich dagegen und dann kippte der Wagen. Mit einem lauten Scheppern überschlug er sich und krachte auf diese Weise den Abhang hinunter. Der Abhang war steiler als Tina gedacht hatte. Aber es war auch sehr dunkel. Der Wagen überschlug sich immer schneller, bis seine Fahrt von einem Felsen gestoppt wurde. Krachend wickelte sich das Blech um den Stein. Das Auto war nun nicht nur platt sondern auch der Länge nach verbogen. Man konnte kaum noch erkennen, dass es ein Auto war.

 „Ups!“ sagte Tina leise und schlenderte wieder zu ihrem Auto zurück. Ihre Laune hatte sich wieder normalisiert.
Das musste sie sich für die Zukunft merken, wenn sie schlechte Laune hatte, einfach ein Auto zerstören. Ihr Date lag, in unveränderter Position auf ihrer Rückbank. Lächelnd blickte sie ihn an. Wenigstens würde sie heute Nacht nicht alleine Schlafen. Sie würde ihn zu Hause so lange reiten, bis er um Gnade winselte! Bei dem Gedanken musste sie grinsen. Mit durchdrehenden Reifen verließ sie den Parkplatz des Jahrmarkts und verschwand mit ihrem Cabrio in der Schwärze der Nacht.

Ende   

1 Kommentar:

  1. Geile Story, echt super. Deine Idden sind der Oberhammer. Bitte weiter so, einsame spitze !

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