Freitag, 30. Oktober 2015

Die Feuerschwestern.

Liam hätte nie gedacht, dass er mal hier stehen würde. Im Haus der Feuerschwestern, wie sie früher genannt wurden. Alicia war vier Jahre älter als ihre kleine Schwester Sammy und hatte immer ein Auge auf sie gehabt. Beide Mädchen hatten tief dunkelrote Haare, die sie damals beide offen im Partnerlook trugen. Daher der wenig originelle Name, Feuerschwestern. Jetzt war Alicia 20 und war nicht mehr die Aufpasserin ihrer kleinen Schwester. Viel mehr lebte sie jetzt ihr eigenes Leben, zum Beispiel sich mit Jungs treffen. Und dazu brauchte sie keine nervende Sechzehnjährige an ihrer Seite. Und zu Liam Glück, stand die attraktive Alicia gerade auf ihn. Dies war ihr erstes Date und Liam war verdammt aufgeregt.

Deshalb stand Liam gerade im Flur der Feuerschwestern. Er wartete auf Alicia, die ihn verheißungsvoll angelächelt hatte und sagte, sie brauche noch etwas Zeit im Badezimmer. Obwohl das 1.78 große Mädchen bereits hinreißend aussah, wie Liam fand. Ihre dunkelroten Haare waren zu einem Zopf geflochten und ihr ihr langer Körper steckte in einem eng anliegenden Kleid. Sie hatte eine schöne Figur. Eine schmale Hüfte, einen knackigen Hintern, schmale Schultern und ein nett angerichtetes Dekolletee. Am liebsten wäre Liam sofort über sie hergefallen. Sie war genau so groß wie er und er fragte sich, wie es mit einer solchen Frau im Bett sein würde.

Unruhig und voller Lust wanderte er auf dem Flur hin und her. Dabei begann er immer weiter den Flur entlangzulaufen, bis er an Sammys Zimmer vorbei kam. Die Tür ihres Zimmers stand offen und er kam nicht umhin hinein zu schauen. Der Anblick, der sich im darbot, ließ ihn dumm klotzend stehenbleiben. Die kleine Sammy, sie war immer erheblich kleiner als ihre große Schwester gewesen, stand mitten in ihrem Zimmer und zwar Kopf. Viel mehr auf ihren Händen. Aber sie stand nicht still. Vielmehr machte sie in dieser kerzengeraden Haltung Liegestützend, nur halt auf dem Kopf. Will sagen sie winkelte die Arme an, brachte ihr Gesicht gefährlich nah an den Boden heran und stemmte dann ihr eigenes Körpergewicht wieder in die Höhe. Ein Kraftakt den sie nicht nur fest und wackelfrei vollführte, sondern auch in einer erstaunlichen Geschwindigkeit.

Liam brauchte einen Augenblick um zu begreifen, was für eine Art von Übung dieses Junge Mädchen machte. Sobald er das realisiert hatte, wanderten seine Augen über ihren jungen Körper. Die sechzehnjährige hatte einen rotblauen Body an, der wie eine zweite Haut wirkte. Ein Outfit, wie es auch Turnerinnen trugen. Somit sah er jede Rundungen ihres Körpers und er war nicht wenig beeindruckt. Um es mit einem Wort zu sagen, das Mädchen war Fit. Nein, muskulös traf es wohl besser. Sie war zwar klein, vielleicht 1.62 hatte dafür aber beeindruckend breite Schultern. Ihr Rücken bildete mit ihrer schmalen Hüfte eine typische V-Form. Sammys Oberschenkel waren alarmierend dick und die Form der länglich hervorstehenden Muskeln machte klar, dass es sich dabei um kein Fett handelte. Außerdem drückten sich durch ihren Body zwei Reihen überdeutlicher Bauchmuskeln, die verdammt hart aussahen. Doch an meisten faszinierten Liam ihre Oberarme. Dieser war genau so außergewöhnlich dick wie ihre Oberschenkel und bestand scheinbar ebenfalls aus Muskeln. Bei ihrer jetzigen Übung sah man allerdings nur ihren gut definierten Trizeps, wie er sich beim Hochstemmen dick aus ihrem Arm beulte.

Selten hatte Liam ein solches weibliches Kraftpacket gesehen. Fasziniert starrte er das junge Muskelmädchen an, wie es sich unermüdlich hoch und runter stemmte. Liam wusste nicht, wie lange er schon das Spiel dieser jungen Muskeln beobachtete, als er plötzlich Sammys stimmte hörte. „Stimmt was nicht Liam?“ fragte sie mit einer süßen klaren Stimme. Erst jetzt bemerkte er den Spiegelschrank in Sammy Zimmer, wodurch sie ihn die ganze Zeit über,
sehen konnte. „Oh hey Sammy, nein alles klar!“ sagte Liam, wobei er ein rotes Gesicht bekam. Er merkte, wie Sammys grüne Augen ihn durch den Spiegel fixzierte. Ihre Augen hatte er schon immer faszinierend gefunden. Erstaunlich groß und von einem Smaragd grün. Alicia hatte dieselbe Augenfarbe aber ihre waren nicht so groß. „Gibt es einen Grund, warum du mich so anstarrst?“  Liam kratzte sich verlegen am Kopf. „Also hör mal Sammy, anstarren würde ich das nicht nennen. Ich habe nur noch kein Mädchen eine solche Übung machen sehen.“
„Du kennst wohl nicht viele Mädchen!“ erwiderte Sammy. Dabei hob sie ihren rechten Arm, so dass sie ihren gesamten Körper nur noch mit ihrem linken Arm hoch und runter hob. Und das immer noch erstaunlich schnell und flüssig. Liam, der gerade antworten wollte, blieb vor Staunen die Spucke weg. Er glaubte, das Sammy diese Übung auf einem Arm nicht lange durchhalten würde aber da hatte er sich getäuscht, dieses Mädchen musst über unendliche Kraftreserven verfügen.

Liam zuckte etwas zusammen, als sich plötzlich eine Hand von hinten auf seine Schulter legte. Ein feiner Geruch von Flieder sagte ihm, das Alicia hinter ihm stand. „Wollen wir?“ fragte eine warme bekannte Stimme. „Ja klar!“ sagte Liam, der immer noch gebannt Sammy zusah, die weiterhin ihren Körper, auf einem Arm, hoch und runter hob. Sanft schob sich Alicia neben Liam in den Türrahmen um zu sehen, was genau er so anstarrte. „Oh verstehe!“ lachte sie, „Du hast Sammy ja eine Weile nicht gesehen. Erstaunlich wie kräftig die kleine Maus geworden ist, oder?“ Liam murmelte leise eine Zustimmung, während er weiterhin Sammy anstarrte. Alicia ignorierte die Tatsache, dass Liam nur ihre Schwester anstarrte und rede munter weiter. „Weißt du wie ich herausgefunden habe, dass meine kleine Schwester über Muskeln verfügt? Wir wollten in die Stadt, aber eine von uns, müsste auf unseren kleinen Bruder aufpassen. Also hat mich Sammy kurzerhand auf Kreuz gelegt. Glaub mir, es ist ein komisches Gefühl, wenn einen die kleine Schwester plötzlich hochheben und durch den Raum werfen kann. Wie du dir vorstellen kannst hatte ich keine Chance. Aber irgendwie war es auch … cool. Egal! Jetzt habe ich ja einen starken Mann an meiner Seite. Du darfst mich auch mal hochheben! Und noch ganz andere Sachen mit mir machen!“

Nun sah Liam Alicia doch an. Ihr lüsterner Blick brachte sein Blut in Wallung. „Ha!“ ertönte Sammy Stimme plötzlich, die Alicia kommentarlos zugehört hatte. „Liam ist doch kein starker Mann!“ Wütend sah Alicia ihre kleine Schwester an.

„Natürlich ist er das! Wenn du mal einen Jungen hast, wirst du wissen was ich meine!“
„In meiner Klasse gibt es keinen Jungen der so stark ist wie ich!“
„Liam ist auch kein sechzehnjähriger Teen sondern schon fünfundzwanzig und erwachsen!“
„Ich könnte deinen Liam genauso leicht fertig machen, wie dich!“
„Könntest du nicht!“ rief Alicia. „Los Liam sag es ihr!“
„Äh, was soll ich ihr sagen?“
„Na, das du ganz leicht mit meiner kleinen Schwester fertig wirst!“

Liam blieb die Spucke weg. Auch wenn er viel größer war als Sammy war dieses Mädchen doch erstaunlich muskulös. Viel muskulöser als er. Wenn man ihn überhaupt so nennen konnte. Denn Liam war nicht gerade eine Sportskanone.
Liam suchte noch verzweifelt nach einer Antwort, als sich Sammy Körper plötzlich spannte und wie eine Sprungfeder von ihren Händen hochschnellte um gleichdarauf elegant auf ihren Füßen zu landen. Herausfordernd stellte sie sich vor Alicia und Liam. Beide Hände in die Hüften gestemmt. „Sicher, dass dein Freund hiergegen ankommt?“ fragte Sammy keck, hob ihren Arm und spannte ihren rechten Bizeps an. Ein länglicher Bizeps prall wie eine Orange erhob sich aus ihren kräftigen Oberarm. Mit einem solchen Bizeps hätte sie locker mit einer Bodybuilderin mithalten können. Liam glotzte dumm und musste unwillkürlich schlucken.

„Klar kann er das!“ rief Alicia, die allerdings selber erstaun den Bizeps ihrer kleinen Schwester bestaunte. „Los Liam zeig es ihr!“ zischte Alicia und schubste Liam überraschend stark in das Zimmer ihrer Schwester. Völlig verblüfft, stand Liam plötzlich vor dem rothaarigen Muskelpacket.

Sammy ließ ihm auch keine Chance. Sie packte ihn gleich mit beiden Händen am Kragen und warf ihn, in einer Art Judorolle, hart auf den Boden. Unfreiwillig und völlig verwirrt knallte Liam auf den Boden. Bevor er sich besinnen konnte, sprang Sammy auf seinen Oberkörper. Liam zuckte unter Sammy überraschen schweren Körper zusammen.  Schnell rollte er sich zur Seite, bevor Sammy eine überlegende Position auf seinem Oberkörper finden konnte. Liam schaffte es, zu seiner eigenen Erleichterung, auf die Knie, als Sammy von hinten seine Arme packte. Ihre kleinen Hände legten sich wie Stahl um seine Unterarme, als sie diese hart nach hinten zog und ihm dabei ihre Füße in seinen Rücken stemmte. Das tat nun richtig weh und Liam schrie wiederwillig auf. „Ahhhh!“ Die hinter ihm sitzende Sammy lachte laut auf. „Das ist doch nur eine kleine Dehnübung für deine Arme!“ Dann sog sie noch stärker und Liam schrie noch lauter. Als er schon dachte, das kleine Biest würde ihm die Arme ausreißen, ließ sie ihn plötzlich frei.

Liams Arme schmerzten so sehr, dass er sie nicht mehr richtig bewegen konnte. Er spürte wie ihm eine Träne über das Gesicht rollte. Er dachte, das Sammy ihn jetzt in Ruhe lassen würde und wollte sich dementsprechend aufrappeln. Doch da wurde er schon von zwei kräftigen Händen gepackt und zu Boden gerissen. „Du willst doch nicht schon gehen?“ lachte Sammy während sie ihre muskelösen Körper um Liam Unterleib schlang.

Liam ahnte nichts Gutes, als er merkte, wie sich die muskelbepackten Beine des Mädchens um seinen Unterkörper legten. Verzweifelt zerrte er an Sammys Beinen, obwohl seine Arme dabei wie Feuer brannten. Doch seine Bemühungen waren umsonst. Es hielt Sammy nicht davon ab, ihre Beine um seinen Bauch zu schlingen. Ängstlich betrachtete Liam die dicken Muskelstränge an den Oberschenkeln des Mädchens. Dann sah er Sammy an. Diese grinste böse zurück und spannte ruckartig ihre Beine an.

Liam war es, als ob ihm eine allumfassende Faust in den Magen schlagen würde und darin stecken blieb. Luft wich gegen seinen Willen aus seiner Lunge und hinderte ihn daran aufzuschreien. Liam lag am Boden und gab stöhnende Schmerzenslaute von sich, während seine Hände wild auf Sammy Beine einschlugen. Doch das störte Sammy wenig, die Liam weiterhin angrinste. Gequält sah Liam zu Alicia hinüber. Diese stand hochaufgewachsen im Türrahmen, den Rücken gerade durchgerückt und sah dominant und ernst auf ihn herab. Sie sah in diesen Augen blick so schön wie taff aus.

„Los Liam tu was!“ rief sie ärgerlich, als sie merkte, dass er sie ansah. „Ja Liam tu was!“ lachte Sammy. „Vielleicht motiviert dich das ja!“ mit diesen Worten verstärkte Sammy den Druck ihrer Beine noch einmal und Liam dachte, er müsse jetzt sterben. Wie von Sinnen trommelte er mit den Fäusten auf den Boden. „AAHHHHH!“ schrie er. „Ich geben auf Sammy, Ich gebe auf!“ weinte Liam. Doch Sammy hielt den Druck aufrecht. „Ich weiß nicht!“ sagte sie nachdenklich. „Bist du dir wirklich sicher? Ich meine, du verlierst gerade gegen ein sechszehn jähriges Mädchen. Ist dir das klar?“ „JAAAAA VERDAMMT JA!“ schrie Liam so laut er konnte. „Na gut!“ sagte Sammy leichthin und entließ Liam aus ihren Beinen. Dieser wand sich weiterhin stöhnend auf dem Boden. Sammy beugte sich grinsend über ihn, packte Liam mit einer Hand am Kragen und mit der anderen Am Hosen Bund. Und dann hob sie ihn, in einer kraftvollen flüssigen Bewegung, über ihren Kopf. Sie hob ihn so leichthändig hoch, dass ein Beobachter meinen könnte, Liam wäre eine mit luftgefüllte Puppe.

Breit grinsend stellte sich Sammy vor ihre große Schwester, während sie den winselnden Liam über ihren Kopf stemmte. „Hier hast du deinen Freund!“ sagte sie und knallte Liam vor Alicia auf den Boden. Liam stöhnte laut auf, als sein Köper auf den Boden knallte. Als er dann Alicia ansah, merkte er, wie enttäuscht und wütend sie war.

„Steh auf!“ zischte sie und trat ihn, nicht gerade sanft, in die Rippen. „Oh verdammt Alicia! Mir tut alles weh!“ jammerte Liam. „Ha! Was für ein Mädchen!“ lachte Sammy. „Dabei habe ich fast gar nichts gemacht. Er hat ja aufgegeben bevor es richtig lustig wurde. Aber ich wette das hätte das kleine Mädchen nicht ausgehalten!“
„Er ist kein kleines Mädchen!“ schrie Alicia voller Enttäuschung. „Und jetzt steh auf Liam!“ Liam bekam von seiner hochgewachsenen Schönheit einen weiteren Tritt, den er mit einem bösen Blick quittierte. Mühsam arbeite er sich in eine aufrechte Position. Alicia und ihre kleine Schwester sahen ihm abfällig dabei zu.

„Ganz ehrlich Alicia, dein Freund hat sich so gut wie nicht gewehrt. Da warst du eine viel bessere Gegnerin. Selbst du könntest gegen ihn gewinnen!“
„Könnte sie nicht!“ sagte Liam leise, der gerade auf die Füße kam.
„Ach!“ sagte Alicia, „Plötzlich hast du das Selbstbewusstsein um zu wiedersprechen. Das kommt leider zu spät.“
„Mir tut alles weh Alicia! Wollen wir jetzt nicht lieber essen gehen?“
„Das könnte dir so passen, nachdem du mich so vor meiner kleinen Schwester blamiert hast. Oh nein! Ich denke Sammy hat Recht. Wir beide ringen jetzt miteinander und du gewinnst besser sonst kannst du dieses Date vergessen!“
„Was?“ fragte Liam ungläubig. „Das meinst du jetzt nicht ernst!“
„Ach denkst du das?“ fauchte Alicia. Ihre Augen funkelten Liam so böse an, das ihm nur allzu klar war, dass seine rothaarige Schönheit mit den langen Beinen, es sehr ernst meinte. „Wie kann es dir sowas so wichtig sein?“ fragte Liam kopfschüttelnd. „Klappe!“ fachte Alicia, „Wir kämpfen jetzt!“

Grob gab Alicia, Liam einen Stoß, der ihn in die Mitte des Zimmers stolpern ließ. Sammy kicherte vergnügt und setzte sich im Schneidersitz auf ihr Bett um den beiden zuzusehen. Unsicher erhob Liam abwehrend seine Hände, als Alicia entschlossen auf ihn zukam. „Komm schon Alicia. Lass uns nochmal darüber reden!“ Alicias Antwort bestand aus einem wütenden Aufschrei, mit dem sie sich auf Liam stürzte. Überrascht knallte Liam auf seinen Rücken, Alicia genau auf ihm. Exakt wie ihre Schwester davor, schlang Alicia ihre Beine um Liam. Doch dieses Mal hatte er es nicht mit einem 150 Kg schweren Teen zu tun. Und schon gar nicht mit solch muskulösen Beinen. Auch wenn die Umklammerung überaus stark war.
Wüten darüber, das Alicia so gar nicht mit sich reden ließ, spannte Liam all seine Muskeln und kam tatsächlich wankend auf die Beine. Allerdings hing Alicia immer noch an ihm, ihre Beine hafteten fest an seinen Körper. Liam wollte sie an den Schultern packen um Alicia von sich zu stoßen. Doch stattdessen griff Alicia nach seinen Armen, so dass sie anfingen zu ringen, während Liam mit Alicia an seinem Körper, durch den Raum stolperte.

Liam dachte, er könnte Alicia bei einem Kraftvergleich der Arme leicht besiegen. Umso mehr erschrak er, als er merkte, wie stark seine Freundin eigentlich war. Auf Alicias dunkelgebräunten nackten Oberarm erschien plötzlich ein richtiger Bizeps. Er saß weit hinten auf ihren Arm und war so groß wie ein Golfball. Liams Arme fingen an zu zittern und er merkte, dass er Alicias Kraft nicht lange standhalten konnte. Kurz bevor ihn Alicia eindeutig zurückdrängen konnte, stolperte Liam und das zerstrittene Paar ging keuchend zu Boden.

Liam merkte, wie Alicia zunehmen aggressiver wurde, scheinbar hatte sie gemerkt, dass er ihren Armen nur mit Mühe standgehalten hatte. Alicias kurzgeschnittenes Kleid schien ihr im Kampf gegen Liam keine Probleme zu machen. Sie hatte sich schnell wieder aufgerappelt und stützte sich erneut auf Liam. Dieses Mal rammte sie Liam dabei ihr Knie in den Magen. Liam wurde die Luft aus dem Körper gedrückt während er sich vor Schmerzen krümmte. Alicia lächelte böse und rammte ihr Knie ein zweites Mal in Liam Magen. Dieser dachte, er müsse sich übergeben, während er Sammy auf ihrem Bett lachen hörte.

Nun versuchte Alicia, Liam ganz unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie griff erneut nach seinen Armen, während sie versuchte, auf seinen Oberkörper zu klettern. Liam erkannte was sie vor hatte und kämpfte mit aller Kraft gegen sie an. Am Anfang rang und rollten sie noch beide durchs Zimmer aber Liam konnte Alicias Armen immer weniger entgegen setzten. Schlussendlich saß Alicia dominierend auf ihn und drückte seine beiden Arme zu Boden. Dann fixierte sie diese, indem sie seine Arme mit ihren langen Beinen gegen an seinen Körper drückte. Nun lag Liam hilflos unter Alicia, die jetzt sogar die Arme frei hatte, um ihren Zopf, der während des Kampfes aufgegangen war, neu zu binden. Schwer atmend sah Liam zu, wie Alica ihren Haare Band. Während sie das tat, erhob sich immer wieder ihr runder praller Bizeps,  auf ihren dunkelbraunen Oberarmen.

Alicia sah nun nicht mehr sauer aus. Vielmehr schien sie ihren Sieg zu genießen. Liam atmete schwer aus. Richtig schlimm war es nicht, unter dieser Frau zu liegen. Sie sah nach wie vor unheimlich gut aus und aus dieser Perspektive wirkte ihr Busen viel straffer und größer. „Okay!“ sagte Liam vorsichtlich. „Jetzt, da du dich abreagiert hast, können wir vielleicht endlich essen gehen? Ich mei….“

Liam konnte nicht weiter reden, den Alicia hielt im plötzlich mit der linken Hand den Mund zu. Und das mit einem so festen Griff, das Liam mühsam durch die Nase Luft holen musste. „Halt die Klappe Liam! Hatte ich nicht gesagt, du solltest besser gewinnen? Sieht es für dich so aus, als ob du gewonnen hast? Ich bin stärker als du Liam! Sieht du das?“ Alicia hob ihren rechten Arm und ließ ihren runden Golfballmuskel in die Höhe wachsen. Er sah sehr hart und rund aus. Und aus Liam Position irgendwie Größer. „Dagegen hast du keine Chance! Und ich brauche einen Mann, der damit fertig wird. Verstanden?“ Liam hätte geantwortet, wenn Alicia ihn nicht weiterhin den Mund zugehalten hätte. „Ich will nicht mit jemanden zusammen sein, der sich von mir und von meiner kleinen Schwester verhauen lässt!“  Alicias Blick war inzwischen wieder richtig finster. Umso mehr sie redete umso wütender schien sie zu werden. „Du bist echt das letzte Liam und ich will, dass du jetzt gehst!“

Langsam nahm Alicia die Hand von Liam Gesicht und stand auf. Liam folgte ihrem Beispiel. Mit vor Wut leuchtenden Augen stand Alicia vor ihm.

„Hör mal, du musst doch nicht gleich so krass reagi….“
„Halt den Mund Liam und hau ab!“ zischte Alicia.
„Weißt du was? Nein! Nein ich haue nicht ab!“ Nun verschränkte auch Liam die Arme und lehnte sich lässig gegen Sammys Spiegelschrank.
„Geh jetzt!“ rief Alicia aufgebracht. „Sonst werfe ich dich raus und das wird dir nicht gefallen!“
„Das will ich sehen!“ sagte Liam und sah Alicia herausfordernd an.

Nun hüpfte Sammy aufgeregt auf ihrem Bett hin und her. „Oh bitte Alicia, darf ich ihn verhauen? Bitte!“
„Halt dich da raus Sammy!“ rief Alicia worauf hin ihre kleine Schwester beleidigt die Unterliebe nach unten zog. Alicia schenkte ihrer Schwester noch einen warnenden Blick, bevor sie sich wieder zu Liam umdrehte.
„Du willst also nicht freiwillig gehen?“ fragte sie Liam drohend.
„Nein, ich …“

Wieder einmal konnte Liam seinen Satz nicht beenden. Denn eine kreischende Alicia sprang ihn wie eine Furie an und riss ihn erneut zu Boden. Alicia schien wie von Sinnen. Sie schrie, kratzte und schlug auf Liam ein, der sich schützend die Hände vor das Gesicht hielt. Bestimmt fünf Minuten hatte Liam dieses kreischende Mädchen auf sich, dass ihm das Hemd zerriss und die Arme blutig kratzte. Als Alicia sich abreagiert hatte und merkte, dass Liam ganz still unter ihr lag, die Arme immer noch vor dem Gesicht, grinste sie fies. Geschmeidig hob sie ihr rechtes Bein und rammte Liam ihr Knie in den Schritt. Liam gab einen erstickenden Laut von sich, zog die Beine an und versuchte sich zur Seite zu drehen.

Alicia hatte kein Mitleid. Wütend packte sich den wimmernden Liam und zog ihn an ihren Körper. „Komm her Liam!“ flüsterte sie. „Ich weiß jetzt was ich mit dir mache! Das hier hat mir eine meiner Freundinnen gezeigt!“ Liam füllte Alicias warmen Busen um Hinterkopf, als diese ihn an sich zog. Dann legten sich plötzlich ihre langen braungebrannten Arme um seinen Hals. „Das ist der Sleeperhold!“ flüsterte Alicia ihm ins Ohr. „Rate mal was er tut?“ „Nein!“ stöhnte Liam und griff nach  Alicias nackten Armen, ohne etwas ausrichten zu können. „Vergiss es!“ flüsterte Alicia weiter. „Wenn meine Arme erst einmal um deinen Hals liegen, hast du keine Chance mehr!“
Unruhig rutschte Liam hin und her, während er spürte wie der runde Bizeps seiner rothaarigen Freundin immer dicker wurde und sich langsam in seinen Hals bohrte. „Spürst du meinen Bizeps?“ flüsterte Alica weiter, „Wie hart und rund er ist? Ich finde es irgendwie passend, dass ich dich damit erledige. Denn darin steckt mehr kraft als in deinen schwachen Armen!“

Alicia ließ sich viel Zeit damit, Liam auszuknocken. Gans langsam spannte sie ihre Muskeln immer mehr an. Liam war schon sehr benommen, als Sammy in seinem Sichtfeld aufrauchte. Fröhlich vergnügt setzte sich das Mädchen direkt vor ihn und lächelte ihn an. „Uh!“ machte Sammy. „Sieht so aus, als ob du von meiner Schwester jetzt schlafen geschickt wirst. Darf ich ihn raustragen wenn er schläft Alicia?“
„Meinetwegen. Sobald dieser Sturkopf sein Nickerchen macht.“
„Klasse!“ lachte Sammy und spannte vor Liam ihren mächtigen orangengroßen Bizeps an. „Guck dir zum Abschluss noch einmal richtige Frauenpower an. Denk lieber daran, bevor du dich noch mal mit meiner Schwester einlässt. Ach und freu dich nicht allzu sehr aufs Aufwachen. Ich denke, ich werde deinen schlaffen Körper mit ordentlich Schwung bei uns zwischen die Mülltonnen werfen!“ Wieder grinste Sammy und küsste gefühlvoll ihren eigenen prallen Bizeps.

„Gut, dann machen wir jetzt Schluss!“ sagte Alicia entschieden. Rückartig spannten sich Alicias Muskeln voll an. Liam zuckte kurz und dann rollten seine Augen zurück in seinen Kopf. Das letzte was Liam sah war Sammy, wie sie grinsend ihren eigenen Bizeps streichelte. Dann plötzlich nichts mehr.

Ende

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