Freitag, 28. März 2025

Mia elfter Teil „Schafe die Pizza essen.“ (3)

Nadine hatte Herzrasen, als sie mit Mia und Carmen in ihrem Zimmer stand. Die beiden hatten begonnen, sich auszuziehen, während Nadine noch schüchtern dastand. Sie konnte sich doch jetzt nicht ausziehen. Carmen sah sie grinsend an. „Was denn? Das würde einem Kerl nicht passieren. Wie oft habe ich im Fernsehen einen Fußballspieler gesehen, der gesagt hat: ‚Ach, die ist doch erst sechzehn? Das wusste ich nicht, als ich sie genagelt habe‘ und das hat keinen interessiert. Warum müssen wir dann Hemmungen haben. Mia und ich sind freiwillig hier. Natürlich kann ich dich niederschlagen und dann ausziehen.“

„Oder sie kommt gefesselt unters Bett!“, sagte Mia. „Niemand wird zum Kuscheln gezwungen. Aber ich würde gerne einen Kampf zwischen dir und Carmen sehen. Haustier gegen Haustier.“
„Ha!“, machte Carmen und rieb sich, nackt wie sie war, die Faust in der Handfläche, so dass ihr Goldball-Bizeps hervortrat. „Die weiche Maus prügeln ich doch locker durch.“ „Das hast du auch bei Cora gesagt und die hat mit dir den Boden aufgewischt. Zweimal schon.“ „Cora ist bestimmt genauso stark wie du. Ich wette sogar noch stärker.“
„Ist sie nicht.“ Sagte Mia kurz angebunden. „Wie auch immer, wenn ihr beide kämpft, darf die Gewinnerin hier bei mir im Bett schlafen und die andere kommt gefesselt und geknebelt unters Bett.“

Nadine wusste, dass sie gegen Carmen keine Chance hatte. Trotzdem begann sie, sich auszuziehen. Denn die Chance, von Carmen verprügelt zu werden, wollte sie sich nicht entgehen lassen. „Äh, da hat es aber jemand eilig. Kannst es wohl kaum erwarten, von mir verhauen zu werden?“, lachte Carmen. Nadine wurde rot, nicht nur weil sie sich auszog, sondern weil Carmen mit ihrer Vermutung voll ins Schwarze getroffen hatte. „Vielleicht kann sie es aber auch nicht erwarten, dir den Hintern zu versohlen.“ Mutmaßte Mia. Aber man hörte, dass sie es nicht ernst meinte.

Mia saß auf dem breiten Bett im Schlafzimmer, als Carmen und Nadine sich voreinander auf den Teppich hockten.
„Wow.“ Machte Carmen. „Sie ist wirklich sexy und du hast sogar einen erkennbaren Sixpack. Richtig gut.“ Mia hustete laut, damit Carmen ihr zuhörte und nicht Nadines nackten Körper bewunderte.
„Nicht kratzen und nicht an den Haaren ziehen.“
„Wir sind doch keine Mädchen.“ Sagte Carmen und streckte Mia die Zunge raus. Nadine fragte sich wieder einmal, wie sie so frech sein konnte.
„Na los, kommt schon. Unterhalte mich.“

„Komm, greif mich an.“ sagte Carmen, die entspannt vor Nadine auf dem Boden hockte. „Na los, du bist doch viel älter und größer. Ich bin nur ein Schulmädchen.“ Unsicher kam Nadine näher. Was sollte sie jetzt tun? Sich vielleicht auf sie stürzen? Vielleicht konnte sie durch ihre Größe gewinnen. Mit Mia allein im Bett. Das wäre schon was.

„Oh man wird’s bald?“ rief Carmen machte eine schnelle Bewegung, mit der sie Nadine so eine Scheuerte, das diese mit einem „ohhhh“ zu Boden ging. Sie hielt sich die Wange und richtete sich wieder auf. Jetzt war Nadine erregt. Sie wollte noch mehr Schläge. Unter dem Bett gefesselt zu liegen war auch schön. „Oh, den Blick kenne ich.“ Sagte Carmen. Dann packte sie Nadine an den Haaren und ohrfeigte sie mit einer Hand hin und her. Vorhand, Rückhand, Vorhand, Rückhand. Das Mädchen hatte verdammt viel Kraft in den Armen für ihre Größe. Nadine war noch nie so gründlich geohrfeigt worden, Carmen ohrfeigte sie ohne Unterbrechung, fast fünf Minuten lang. Bis ihre Wangen dunkelrot brannten und taub waren.Als sie losgelassen wurde sank sie erschöpft zu Boden.

„Oh Mann, meine Hand ist ganz heiß vom Ohrfeigen verteilen. Aber du wehrst dich ja gar nicht. Mia wollte einen Kampf sehen.“ Nadine lag keuchend auf dem Boden. Ihr Gesicht brannte. Carmen hatte recht. Mia hatte gesagt, sie solle kämpfen. Sie konnte nicht passiv am Boden liegen und sich bedienen lassen. Schnell rappelte sie sich auf und überraschte Carmen, als sie sich auf sie stürzte. Beide gingen zu Boden und Nadine blieb oben liegen. Sie versuchte, Carmens Arme zu greifen, musste aber sofort feststellen, wie unglaublich stark dieses Mädchen war.

Carmen griff nach ihren Armen und drückte sie mühelos von sich weg. Sie richtete sich auf, obwohl Nadine halb auf ihr lag. „Du bist so schwach.“ Carmen lachte. „Soll ich dir mal zeigen, was ich im Selbstverteidigungskurs gelernt habe?“ Nadine schrie auf, als Carmen ihr den kleinen Finger verdrehte. Sofort richtete sie sich auf und stellte sich auf die Zehenspitzen. Eine normale Reaktion auf diesen Griff.
„Ahhhh.“ machte Nadine. Carmen hingegen ballte die Faust und schlug Nadine kräftig in den Magen. „Uff.“ machte Nadine und sank auf die Knie. Sofort krümmte Carmen wieder ihren kleinen Finger und mit einem Schrei richtete sich Nadine wieder auf. Ein Schlag in den Bauch und sie ging zu Boden.

Das wiederholte Carmen 15 Mal, bis Nadine völlig erschöpft war. „Das war ein gutes Training.“ Lachte Carmen, wären sie auf Nadines Oberkörper Platz nahm und ihre Arm unter ihre Beine klemmte. Sie hob beide Arme hoch und ließ links und rechts ihren kleinen Golfball in die Luft schnellen. Sie lächelte, als sie Nadines große Augen sah. „Gut das du ein paar Bauchmuskeln hast. Aber jetzt gibt es die richtige Prügel!“

„Wow.“ rief Nadine, als ein Faustschlag ihren Kopf nach rechts riss. Gleich darauf ein weiterer Schlag in die andere Richtung. Und noch einen. Carmen schlug ihren Kopf hin und her und Nadine machte „Oh“. Und „puh.“ Nach zehn Schlägen war Nadine sehr benommen und der elfte Schlag löschte ihr Licht aus. Carmen merkte, wie ihre Gegnerin schlaff wurde, aber sie prügelte weiter auf sie ein. Und dieses Mal nahm sie sich nicht zurück sondern schlug hart zu. Nach weiteren zehn Schlägen ließ sie die Fäuste sinken. „Ich habe gewonnen.“ Sagte sie fröhlich und lächelte Mia an.

„Jetzt kommst du dir wohl stark vor. Willst du dich vielleicht mal mit mir anlegen?“
„Na klar.“ Lachte Carmen und warf sich auf Mia. Sie kämpften nicht wirklich, sondern rangelten nur, während sie sich auf dem Bett wälzten. Aber Mia zeigte Carmen deutlich, dass sie die Stärkere war und sie sah Carmen an, dass ihr das gefiel. Schließlich wurde aus dem Ringen immer mehr ein Liebesspiel, bei dem die eine die andere zum Höhepunkt trieb. Immer wieder schrien die Mädchen ihre Lust heraus, bis sie erschöpft auf die Matratze sanken.
Carmen atmete schwer und ließ den Kopf von der Matratze hängen. „Ich glaube ich habe meine Pizza schon wieder verbrannt.“ Sie grinste, als sie Nadine sah, die immer noch in der gleichen Position auf dem Boden lag, die Arme links und rechts neben dem Kopf, und vor sich hin sabberte. „Sehe ich auch so aus, wenn ich ohnmächtig bin?“ „Ja, fast, du bist nur süßer.“ Carmen strahlte Mia an.„Ohhh und ich bin dein. Das weißt du doch Mia oder?“ „Ja natürlich.“ Sie küssten sich.

„Ich hole mir ein Stück Pizza“. kündigte Carmen an.
„Du hast dir doch gerade die Zähne geputzt.“
„Na und? Außerdem gucke ich, ob ich etwas finde um die da zu fesseln.“
„Ich habe drei Rollen Panzertape in meinem Rucksack.“
Carmen grinste. „Hätte ich mir denken können.“

Mit einem Stück Pizza im Mund machte sich Carmen daran, Nadine zu fesseln. Sie fesselte sie nicht nur an Armen und Beinen, sondern rollte sie wie eine Mumie komplett ein. Sie verbrauchte das ganze Klebeband. Auch vor dem Gesicht machte sie nicht halt. Sie machte nur zwei Löcher bei der Nase, ansonsten hatte sie die Frau Luftdicht verpackt.

Auch Mia hatte sich in dieser Zeit eine Pizza geholt und Carmen vom Bett aus beobachtet. „Sie kann sich nicht mehr bewegen.“ Sagte Mia. „Genau, mehr als atmen kann sie nicht mehr. Hören kann sie nichts und sehen auch nicht. Und riechen kann sie bestimmt nur noch das Klebeband.“ Carmen packte Nadine an der Hüfte und zog sie mit einem Ruck unter das Bett. Mia hörte das Geräusch, als ihr Kopf gegen die Wand schlug. „So der menschengroße Kegel ist verstaut. Von der hören wir nichts mehr. Ich hab ihr mein Höschen in den Mund gestopft und verklebt.“ „Dass sie verklebt ist, habe ich gesehen. Sie ist nur noch eine graue Mumie.“ Carmen lächelte wieder. „Eine graue Mumie mit ordentlich Oberweite.Warum isst du eigentlich Pizza? Hast du dir vorhin nicht die Zähne geputzt?“ Mia brummte, als sie Carmen ihre Worte wiederholen hörte, schluckte das letzte Stück Pizza hinunter und stürzte sich wieder auf ihre Freundin. Die quietschte vor Begeisterung. Die beiden Mädchen wurden noch lauter, als sie sich wieder gegenseitig zum Höhepunkt brachten. Wieder und wieder. Nadine bekam davon nichts mit. Sie lag versiegelt und geknebelt unter dem Bett.

Als Nadine aufwachte, konnte sie die Augen nicht öffnen. Sie konnte auch ihre Arme und Beine nicht bewegen. Sie konnte sich überhaupt nicht rühren. Etwas hatte sie fest umklammert und hielt sie in einer schwarzen Stille gefangen. Dieses Etwas drückte sich auch auf ihre Ohren. Als sie merkte, dass sie nicht einmal den Mund öffnen konnte, sog sie hektisch Luft durch die Nase. Mehr konnte sie nicht tun. Einatmen und ausatmen. Langsam erinnerte sie sich, was passiert war. Und ihre Strafe war, dass sie gefesselt unter dem Bett liegen musste. Da lag sie nun. Zu keiner Bewegung fähig. Nur atmen war erlaubt. Diese Situation löste Lust in ihr aus. Diese totale Hilflosigkeit und dazu noch der sanfte Schmerz, der durch ihren Magen zog. Carmen hatte sie sehr gut verhauen.

Aber sie konnte ihre Lust nicht ausleben. Sonst atmete sie noch heftiger. Ihr Herz klopfte, wie gern hätte sie sich selbst berührt. Sie hyperventilierte und verlor durch den Sauerstoffmangel das Bewusstsein. Als sich ihr Puls beruhigt hatte, kam sie wieder zu sich. Diesmal erinnerte sie sich schneller und war klüger. Sie beherrschte sich. Sie konzentrierte sich auf ihre Atmung. Einatmen, ausatmen. Nach ein paar Minuten fielen Nadine ganz natürlich die Augen zu. Sie schlief ein, tief und fest.

Am nächsten Morgen wachte Carmen als erste auf. Sie schlich sich ins Bad, wusch sich das Gesicht, richtete ihre Haare und setzte sich mit einer Pizza vor den Fernseher. Nach drei Stücken Pizza und einem Film ging sie wieder ins Schlafzimmer. Mia schlief immer noch tief und fest. Sie hatten gestern bis nach Mitternacht Sex gehabt, aber jetzt war es zehn Uhr morgens. Mia hatte locker 8 Stunden geschlafen. Das war mehr als genug.

Pfeifend ging Carmen in die Küche, machte einen Lappen mit eiskaltem Wasser nass und ging zurück ins Schlafzimmer. Dort packte sie Mia vorsichtig an den Haaren, zog ihren Kopf mit einem kräftigen Ruck nach oben und drückte ihr den eiskalten Lappen ins Gesicht. Noch kurz rieb sie den Lappen in Mias Gesicht, als wolle sie eine Zitrone auspressen. Dann lief sie lachend davon.

Mit einem wütenden Knurren erhob sich die unsanft geweckte Mia aus dem Bett. „Carmen!“ rief sie laut und stapfte aus dem Zimmer. „Wo bist du?“ Irgendwo aus dem Wohnzimmer ertönte ein „Piip“. Als Mia sich dem Sofa näherte, sprang Carmen in Karatepose dahinter hervor. „Haj ja!“ rief sie und zerschnitt mit den flachen Händen die Luft vor sich. Mia scheuerte ihr aus heiterem Himmel so stark eine, das Carmen über das Sofa neben ihr rollte. Benommen kam sie auf der anderen Seite wieder auf die Beine. „Haj ja!“ machte sie wieder. „Komm her!“ rief Mia. „Ich prügele dich windelweich!“ Carmen griff tatsächlich an. Mia blockte ihre beiden Handkantenschläge ab und verpasste ihrer Freundin noch einen. Wieder flog Carmen über das Sofa. Diesmal kam sie nur langsam wieder auf die Beine. „Oh Mann.“ Sagte sie. „Alles dreht sich.“ Mia war mit einem Satz bei ihr, packte sie an den Haaren und schlug sie mit einem sauberen Faustschlag nieder. Carmen drehte sich zweimal um die eigene Achse und ging zu Boden.

Mia hätte sich gewünscht, dass Carmen wieder aufgestanden wäre, um sie noch mehr zu verprügeln, aber Carmen war definitiv bewusstlos und würde sich so schnell nicht mehr bewegen. Mia zwang sich, ruhig zu bleiben. Sie hasste es, geweckt zu werden. Aber was Carmen getan hatte, war wirklich gemein gewesen. Missmutig aß sie eine halbe Pizza und verschwand im Badezimmer. Eine halbe Stunde später kam eine frisch wache Mia wieder heraus. Carmen lag in unveränderter Haltung auf dem Boden.

Während Mia Carmen ansah, erinnerte sie sich an Nadine. „Ach ja!“, rief sie laut und lief ins Schlafzimmer. Sie zog das Panzertape unter dem Bett hervor und befreite es vorsichtig mit einer Schere vom Klebeband. Carmen war so nett gewesen, Taschentücher zwischen die Augen, Ohren und Mund zu packen. Sogar die Haare hatte sie mit einer Plastiktüte bedeckt. Alles ging problemlos ab, ohne das Nadine irgendwelche Haare ungewollt verlor. Das hatte Carmen wirklich gut gemacht, musste Mia innerlich zugeben.

„Ohhh.“ machte Nadine, als sie wieder frei atmen konnte. „Alles in Ordnung?“ fragte Mia kurz. Nadine strahlte sie an. „Ja. Ich habe selten so gut geschlafen. Bin gerade erst aufgewacht. Eine so erregende und dominieren Art, wieder zu sich zu kommen.“ Als Nadine, Mia ernsten Blick sah, stockte sie. So konnte sie ihre Königin nicht ansprechen. Sie riss sich zusammen und sagte: „Ich habe gut geschlafen, Herrin.“ „Gut.“ Sagte Mia kurz und richtete sich auf. „Das Bad ist übrigens frei.“

Es dauerte eine Weile, bis Nadine wieder laufen konnte. Sie musste sich erst ein wenig die Arme und Beine massieren. Aber dann war sie wieder auf den Beinen. Als sie aus dem Zimmer trat, sah sie Carmen schräg auf dem Boden liegen und vor sich hin sabbern. Nadine zuckte mit den Schultern und ging ins Bad, um sich frisch zu machen. Als sie in die Küche kam, reichte Mia ihr ein Stück Pizza.

„Oh, danke, Herrin.“
„Einfach Mia. Carmen und ich nennen es spielen, wenn ich sie dominiere oder schlage. Das machen wir ab und zu. Aber wir gehen auch ganz normal miteinander um. Wenn wir nicht spielen.“
„Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ Gab Nadine kleinlaut zu. „Deine Anwesenheit ist noch zu überwältigend.“
Mia verdrehte die Augen. „Vielleicht solltest du dich einfach nicht zu sehr hineinsteigern.“ Sagte sie und streichelte Nadine über das Gesicht, die daraufhin rot anlief.

„Was ist mit Carmen?“
„Sie war sehr, sehr frech. Ich musste sie verhauen.“
„Oh.“
„Aber du kannst sie ja wecken.“
„Und wie macht man das?“
„Nimm ein Tuch, mach es mit kaltem Wasser nass und drück es ihr aufs Gesicht.“
„Das ist eine gute Idee. Das werde ich machen.“
„Ja, die Idee ist noch von mir.“

„Oh nein!“, schrie Carmen sofort, als sie die Augen öffnete. „Das Tuch stinkt, nimm es weg.“
Nadine gehorchte sofort. „Oh, das tut mir leid.“
„Warum tust du es dann?“ Brummte Carmen.
„Das war ein Befehl von Mia.“
„Ach so. War ja klar.“
Mia grinste. „Hat es dir nicht gefallen? Vielleicht wecke ich dich jetzt immer so?“
„Dann wecke ich dich auch immer so.“ rief Carmen frech zurück.
Mia brummte und Carmen streckte ihr wieder die Zunge raus.
„Bring mir noch ein Stück Pizza, Nadine.“ Sagte Carmen.
„Ja Herrin, sofort Herrin.“
„Ich habe Nadine gerade erzählt, dass wir beide nicht immer spielen.“
„Ja, aber diesen Sonntag spielen wir die ganze Zeit, oder?“
„Ja, ich meinte ja nur so. Wir haben noch nicht mal normal mit Nadine geredet. Am Anfang hat es Spaß gemacht, aber irgendwann muss man mal eine Pause machen.“
„Okay, also Spielstopp, wie im Kindergarten?“
„Ja, erst mal Spielstopp.“

In diesem Moment kam Nadine mit einem Teller und der Pizza angelaufen. Sie kniete sich vor Carmen hin und hielt ihr den Teller hin. „Hier Herrin.“ Carmen nahm die Pizza und Mia stöhnte. „Hey Nadine! Wir haben Spielstopp gesagt!“ „Ja Herrin Mia, ich meine Mia, ich äh, .....“ Sie wurde rot.

„Ha sie kann es nicht.“ Carmen lachte.

Alle Frauen im Raum zuckten zusammen, als es plötzlich an der Tür klopfte.
„Wer stört denn bitte am Sonntag? Ist dein Mann wieder da?“, fragte Carmen.
Nadine schüttelte den Kopf. „Nein, das kann er nicht sein. Der ist in den USA. Selbst wenn er den nächsten Rückflug genommen hätte, wäre er noch nicht hier.“
„Dann vielleicht die Nachbarn. Mia und ich werden ins Schlafzimmer gehen. Du machst die Tür auf."

Ein leiser Fluch kam Nadine über die Lippen, als sie ihre drei Freundinnen Monika, Ida und Betina vor der Haustür stehen sah. Kaum hatte sie die Tür geöffnet, kamen die drei mit einem "Hey Bitsch! in ihr Zuhause gestürmt. „Halt nein ihr könnt nicht...“ Aber das konnte die Frauen nicht aufhalten. Da die Haustür in den offenen Raum führte, in dem sich auch die Küche und das Wohnzimmer befanden, sahen die Besucherinnen auf den ersten Blick die vielen Pizzakartons und auch die benutzten im Wohnzimmer.

„Oh Mann, die hat eine Party geschmissen, ohne uns einzuladen!“ Rief Ida. „Kaum ist der Mann weg, lässt sie es krachen.“
„Nein, so war es nicht. Es war ein, äh, Filmabend mit Freunden. Und, und der Pizzabote hat nur zu viel geliefert.“
„Sir lügt.“ Rief Monika. „Du solltest auf deine Stimme achten. Du sprichst immer etwas höher, wenn du lügst.“ Die beiden anderen Frauen nickten. „Ja, das ist sehr auffällig.“  Ida betrachtete die Theke mit den Pizzen. „Aber sie hat recht, in den meisten Kartons sind noch Pizzen, nur die paar hier sind angebrochen. „Stört es dich, wenn ich mir ein Stück nehme?“

„Nein!“ schrie Nadine plötzlich und rannte zur Theke. Ida hatte sich gerade ein Stück aus Mias Pizzakarton genommen.  „Was ist denn in die gefahren?“ rief Monika, die bei Nadines Schrei zusammengezuckt war. „Ihr dürft euch von jeder Pizza ein Stück nehmen, aber nicht von der angebrochenen. Ida hatte schon den Mund geöffnet, um hineinzubeißen, hielt aber inne. „Warum, sind die Pizzen vergiftet?“

„Nein, das ist meine Pizza, Schaf.“ Mia sprach laut und dominant. Ihre Stimme wirkte wie eine Welle eisiger Kälte, die durch den Raum schoss, denn alle Frauen im Raum erstarrten. Ida gab ein leises Fiepen von sich.  „Oh Gott, das ist sie, das ist sie, ...“, flüsterte Betina und fiel fassungslos auf die Knie. Es dauerte keine Sekunde, bis auch die anderen auf dem Boden lagen. Auch Nadine konnte nicht anders. „Wie kann das sein, wie kann sie hier sein?“ Flüsterte Betina und drückte ihren Kopf auf den Boden. So, als würde sie beten.

Die Ehrfurcht und Unterwürfigkeit dieser Frauen brachte Mias Blut in Wallung. Es war ein wunderbares Gefühl von Macht, wenn alle Erwachsenen in einem Raum vor einem auf die Knie fielen. Und diese Frauen hatten wirklich Respekt vor ihr. Vielleicht lag es daran, dass sie Mia auf der Party am Freitag in voller Aktion gesehen hatten. Mia ging zur Haustür und schloss sie langsam. Dann schlüpfte sie in ihre schwarzen Lederstiefel. Langsam ging sie an den drei Frauen vorbei, die am Boden lagen.

„Ihr frechen Schafe kommt ungefragt in ein fremdes Haus und macht euch auch noch über meine Pizza her?“
„Tut mir leid.“ keuchte Ida auf dem Boden. Mia war sofort bei der Frau. Sie kniete so flach auf dem Boden, dass sie nur Mias Stiefel sehen konnte, die in ihrem Blickfeld auftauchten. „Es tut dir leid? Und du meinst, das reicht?“ „Nein...“, sagte die Frau leise. „Komm schon, streck deine Hand aus. Flach auf den Boden.“
Die Frau gehorchte sofort und Mia trat mit dem Stiefel auf ihre Hand. Sie gab ein leises Geräusch von sich, das mehr nach Lust als nach Schmerz klang. Ja, diese Frauen waren echte Schafe. Sie erhöhte den Druck und die Frau keuchte leise. „Wolltest du etwas sagen?“ „Nein“, kam es demütig vom Boden.
„Warum hast du uns nicht gewarnt?“ Flüsterte Monika leise in Nadines Richtung. Aber nicht leise genug, denn Mia hatte es gehört. „Weil ich es ihr verboten habe!“ Rief sie. Das war zwar gelogen aber da Nadine nicht lügen konnte, übernahm Mia das Besser. „Und warum redest du, ohne gefragt zu werden?“ Die Frau auf dem Boden stammelte eine Entschuldigung.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal auf so einen Haufen ungezogener Schafe treffe.“ Sagte Mia und lehnte sich gegen den Tresen. Dabei hatte sie ihren Fuß immer noch auf Idas Hand. „Du Nadine kannst dich erheben. Du hast alles richtig gemacht. Ihr anderen nicht!“

In diesem Moment kam Carmen mit einem breiten Grinsen aus dem Schlafzimmer. Sie hielt Mias Gerte in der Hand. „Diese Frauen haben wirklich einen Sprung in der Schüssel.“ Lachte sie und reichte Mia ihr Strafinstrument. „Hier, ich dachte, das brauchst du vielleicht.“ Dann ließ sie sich freudig auf das Sofa fallen und beobachtete interessiert die ungewöhnliche Situation.

„Wie viele sechzehnjährige Mädchen hast du eigentlich in deinem Schlafzimmer?“, flüsterte Monika wieder. Diesmal kam Mia schnell auf sie zu und knallte ihr die Reitpeitsche quer über den Rücken. Diese schrie auf und wieder hörte Mia mehr Lust als Schmerz. Aber dieser Schlag tat weh. Garantiert. Mia ermahnte sich in Gedanken. Sie konnte nicht einfach anfangen, fremde Frauen zu schlagen. Jedenfalls nicht, ohne wirklich zu wissen, ob sie es wollten. Aber sie direkt zu fragen, würde alles kaputt machen. Sie ging es anders an.

„So freche Schafe wie euch kann ich nicht gebrauchen. Ihr könnt jetzt gehen.“ Für einen Moment herrschte Stille, dann begannen die drei Frauen zu jammern. „Nein, das könnt ihr nicht tun.“ „Bitte nicht, ihr seid unser Licht, schickt uns um Himmels willen nicht weg.“ Mia lächelte, als sie die Schreie der verzweifelten Frauen hörte. „Seid still Schafe!“ rief Mia und alle drei Frauen verstummten augenblicklich. „Wenn ihr hier bleibt...„ „Ja, oh Gott ja.“ flüsterte eine. „Wenn ihr hier bleibt, werde ich euch alle drei hart bestrafen. Nadine, war meine Strafe an dir härter als die von Herrin Sarah?“ „Ja, Herrin Mia, sie war viel härter. Ihr habt mich wirklich an die Grenze meiner Belastbarkeit gebracht. Jetzt weiß ich umso besser, dass ihr die wahren Könige seid.“

Mia schlug mit der Gerte gegen ihren Stiefel. „Also, was soll es sein? Ich gebe euch zehn Minuten Zeit, um euch zu überlegen, ob ihr wirklich hier bleiben wollt. Wenn nicht, dann kriecht ihr leise zur Tür und verschwindet. Und du!“ Mia wand sich zu Ida, „solltest dir das am aller Besten überlegen“ Die Frau am Boden hielt immer noch Mias Pizzastück in der Hand. „Wollt ihr Schafe noch etwas sagen? Dann dürft ihr das jetzt.“ „Nein.“ Sagte Monika sofort. „Wir würden euch nie im Stich lassen und freuen uns auf jede Bestrafung.“ „Ja!“ Murmelten die beiden anderen Frauen zustimmend.

„Hmm.“ machte Mia und setzte sich zu Carmen. „Die Zeit läuft, Schafe. Nadine, komm zu uns aufs Sofa.“
Nadine setzte sich steif neben Mia, die ihren starken Arm um ihre Schultern legte und sie an sich zog. Das Gleiche tat sie mit Carmen. Carmen säuselte, Nadine war noch etwas steif. Aber bald entspannte auch sie sich und kuschelte sich an Mia. Mia wollte, dass die Frauen am Boden diese Zuneigung sahen. Damit sie wussten, dass sie ihr Haustier auch belohnte. Sie beobachtete die Frauen am Boden ganz genau. Sie bewegten sich kaum. Als neun Minuten vergangen waren, rief Mia: „Noch eine Minute, Schafe. Geht jetzt besser, sonst hört man in den nächsten Stunden nur noch eure Schreie.

Schließlich war die Zeit um und keines der Schafe hatte sich bewegt.

Ende

Freitag, 21. Februar 2025

Mia zehnte Teil „Unanständige Nadine.“ (2)

Nadine stürmte durch die Tür. Mia und Carmen waren beim Sport und sie hatte nur knapp eine Stunde Zeit. Und doch sollte alles perfekt sein. Schnell aufräumen und Essen kochen, nein bestellen. Was bestellen? Pizza. Ja, warum nicht. Wie eine Verrückte rannte Nadine durchs Haus. Mia musste es bei ihr gut haben. Nein mehr als gut, sie musste es lieben. Ihr Handy klingelte, war es Mia? Wie von Sinnen und ohne genau auf das Display zu schauen, nahm sie den Anruf entgegen.

„Jawohl, Herrin.“ Keuchte sie.
„Hey Bitsch.“ Riefen mehrere Stimmen ins Telefon. Nadine fluchte innerlich. Es war ihre Freundin. Und es waren die, die sie durch Sarah kennengelernt hatte. Andere Schafe die ebenfalls gestern auf der Party gewesen war. Sie telefonierten jeden Samstag miteinander. Normalerweise freute sich Nadine auf dieses wöchentliche Gespräch. Es kribbelte in ihr, mit anderen über ihre verbotenen Wünsche zu sprechen. Vor allem, wenn die anderen genauso dachten und ihr bei jedem Wort zustimmten. Sie möchte diese drei Frauen, aber jetzt störten sie.

„Wir kann es sein, das du unseren Call vergisst.“ Schnatterte Monika sofort los. „Du warst schließlich die Auserwählte, die diese junge Göttin nach Hause bringen durfte.“ „Ich war so eifersüchtig.“ Rief Ida.  „Nicht nur du.“ Mischte sich Betina ein. „Oh Mädels.“ Keuchte Nadine, während sie ihr Headset aufsetzte, um während des Gesprächs aufräumen zu können. „Wisst ihr, ich liebe diese Gespräche mit euch, aber dieses Mal habe ich wirklich, wirklich keine Zeit.“ „Hallo? Das kannst du nicht machen. Wir wollen wissen wie es war dieses göttliche Mädchen nach Hause zu bringen.“ „Nichts. Ich habe sie nach Hause gefahren, nichts Aufregendes.“
„Sie lügt.“ Stellte Ida fest. „Ja“, stimmte Betina zu. „Das hört man dir so an, wenn du lügst. Was ist denn passiert?“

„Ohhh.“ stöhnte Nadine. „Naja, ja sie ist handgreiflich geworden. Sie hat mich vermöbelt und danach bin ich in meinem Kofferraum wieder aufgewacht.“ Die Frauen am anderen Ende der Leitung schrien aufgeregt durcheinander. „Oh, ich wusste es!“ „Wie war es, wie war es? Ist sie so unmenschlich stark, wie es auf den Bildschirmen aussah?“ „Und was heißt vermöbelt? Hat sie es dir richtig mit der Faust ins Gesicht gegeben?“

„Äh Mädels, dafür habe ich keine Zeit. Ja, sie hat mich vermöbelt, aber nur mit diesem Karate Handkantenschlag. Und ja, sie war unglaublich stark. Ich erwarte einen sehr, sehr wichtigen Anruf. Ich muss auflegen.“ „Welcher Anruf ist wichtiger als der von uns? Ruft dich Sarah etwa an, deshalb bist du auch mit Herrin ans Telefon gegangen.“
„Ja, genau so ist es.“ Sagte Nadine knapp. „Bis dann,  ich melde mich.“ Sagte Nadine schnell und legte hastig auf.

So schnell hatte Nadine noch nie in ihrem Leben aufgeräumt. Gleichzeitig bestellte sie Pizza und da sie nicht wusste, was Mia mochte, bestellte sie von jeder Sorte eine. Sie musste ungefähr dann kommen, wenn sie mit Mia und Carmen zurückkam. Sie fuhr viel zu schnell, als sie zum Fitnessstudio eilte. Dort sammelte sie die beiden verschwitzten Mädchen ein. Als sie zu Hause ankam, stürmten die beiden Mädchen zusammen ins Bad, was Nadine ein wenig ärgerte. Warum durfte sie nicht mit? Was machte es schon, dass sie schon vor ein paar Stunden von Mia geduscht worden war. Davon hatte sie sowieso nicht viel mitbekommen. Aber das, was sie mitbekommen hatte, war unglaublich schön gewesen.

Als sie Lustschreie aus dem Bad hörte, wäre sie am liebsten hineingelaufen. Aber Mia hatte ihr verboten, sie zu stören. Und Nadine konnte nicht anders, als zu gehorchen. Gestört wurde sie durch den Pizzaboten, der voll bepackt an ihrer Tür klingelte. Sie war selbst überrascht, wie viel sie bestellt hatte. Fast 20 Pizzakartons stapelte sie auf der Theke. Ja, das war völlig übertrieben.

Plötzlich kam Carmen mit einem langgezogenen „Ohhhh“ aus dem Bad und legte sich auf die Sofalehne. Sie war splitternackt. Zum Glück war das nicht passiert, als der Pizzabote in der Tür stand. „Puh, das war so schön.“ Sagte sie mit seligem Gesicht. „Was riecht denn hier so gut?“, sie hob den Kopf. „Ist das Pizza auf der Theke? Ist ja der Hammer.“ Als Carmen sich aufrichtete und zum Tresen lief, konnte Nadine nicht anders, als ihren nackten Körper zu betrachten.

Das Mädchen hatte viel mehr Muskeln, als sie gedacht hatte. Es lag bestimmt auch daran, dass die beiden gerade im Fitnessstudio gewesen waren und dadurch die Muskeln so deutlich hervortraten. Das Mädchen hatte auch einen tollen Sixpack. Absolut gerade. Und dieser süße Golfball an ihrem Oberarm, der herausschaute, wenn sie den Arm anwinkelte, sah auch sehr gut aus. Nadine wurde rot. Innerlich schämte sie sich für ihre Schwäche. Hatte sie Carmen noch vor wenigen Stunden am liebsten gar nicht in ihrem Haus gehabt, so bewirkte ein Blick auf ihren sportlichen Körper, dass Nadine genau das Gegenteil wollte. Jetzt hätte sie am liebsten mit der frechen Carmen gekuschelt.

„Hey, wir müssen dir noch die Haare föhnen.“ rief Mia und lehnte sich aus der Badezimmertür. Sie trug zwar BH und Slip, aber der Rest ihres vor Muskeln strotzenden Körpers verwirrte Nadine so sehr, dass sie den Pizzakarton in ihrer Hand fallen ließ. Mia hatte einen Sixpack, der diese Bezeichnung verdiente. Markant, mit tiefen Rillen. Und diese unglaublich dicken Oberarme. Nadine biss sich auf die Lippe.

„Was machen die ganzen Pizzakartons in der Küche?“
„Äh.“ Sagte Nadine kleinlaut. „Ich wusste nicht, was ihr mögt, also habe ich von allem etwas genommen.“
„Von allem?“ fragte Mia überrascht und zog eine Augenbraue hoch. „Du hättest uns fragen können.“

Während Mia redete, schaute die nackte Carmen in jeden einzelnen Pizzakarton. „Das ist meine!“, rief sie, als sie etwas gefunden hatte, das ihr gefiel. Kurzerhand leckte sie mit der Zunge über die Pizza. „Du Ferkel!“ rief Mia wütend und stürmte auf Carmen zu. Es knallte, als Mia ihre Freundin ohrfeigte und diese lang zu Boden flog. Sofort setzte sich Mia auf ihren nackten Körper, packte sie an den Haaren und ohrfeigte ihr Gesicht hin und her.

"Du" "Klatsch" "leck" "Klatsch" "nie" "Klatsch" "mehr" "Klatsch" "am" "Klatsch" "essen"! „KLATSCH, KLATSCH, KLATSCH.“

Nadine stand unbeteiligt da und biss sich vor Lust auf die Lippe. Sie musste sich sehr zusammennehmen, um nicht zu stöhnen. Noch mehr Überwindung kostete es sie, ihre Hand nicht in ihre Hose zu stecken.

„Haben wir uns verstanden?“, knurrte Mia wütend, die mit ihrem fast nackten Muskelkörper auf dem völlig nackten Körper ihrer kleinen Freundin saß.

„Ja, ich habe verstanden.“ Sagte Carmen leise.

Nadine konnte sich einen leisen Lustschrei nicht verkneifen, als Mia Carmen an den Haaren hochzog und sie mit einem Handkantenschlag in den Schlaf schickte. „Und da schläft sie wieder.“ Sagte sie und ließ Carmen schlaff auf den Teppich fallen. Dann sah sie Nadine an, die sich auf die Finger biss und rot im Gesicht war. „Du weißt, dass ich dich jetzt auch ausschalten muss. Wenn die eine schläft, schläft die andere auch. Wegen der Fariness.“

Nadines Herz machte einen Sprung. „Aber, aber soll ich sie nicht für euch föhnen, Herrin Mia? Das macht mir nichts aus. Ich bin nur hier, um euch zu dienen.“ Sie kniete sich auf den Boden und sah das halbnackte, muskulöse Mädchen mit großen Augen an. Mia stand so unglaublich Kraftvoll da. Die ausgeprägten Muskeln an ihren Beinen. Der dicke Bizeps, als sie den Arm anwinkelte. Oh ja, schlag mich. dachte Nadine in Gedanken. Schlag mich richtig, ich muss bestraft werden. Aber nichts davon kam ihr über die Lippen. Sie saß nur auf dem Boden und schaute Mia aus tiefster Sehnsucht an. Sie hätte nichts sagen sollen, sie hätte schweigen sollen, dachte Nadine und ärgerte sich über sich selbst.

„Na gut. Dann nimm den Nacktfrosch mit ins Bad, ich gehe in dein Schlafzimmer und ziehe mich an.“ Nicht nötig, hätte Nadine am liebsten gesagt. Sie sah nackt so unglaublich gut aus. Sie sah Carmen an. Sie war definitiv k.o., daran gab es keinen Zweifel. Mia war eine Meisterin, wenn es darum ging, jemanden auszuschalten. Dennoch tippte Nadine, Carmen erst an, bevor sie das Mädchen an den Schultern packte. „Uff“, machte Nadine. Das Mädchen hatte mehr Muskeln als gedacht, denn sie war unglaublich schwer. Nadine konnte sie nicht hochheben. Also packte sie Carmen an den Unterarmen und zog sie gebückt durchs Wohnzimmer. Als sie an der Badezimmertür angekommen waren, steckte Mia den Kopf aus der Schlafzimmertür. Sie trug jetzt eine Jeans, aber kein Oberteil.

„Was soll denn das? Kannst du sie nicht anständig tragen? Sie hat gerade geduscht und du wischt damit den Boden.“
Nadine wurde rot. „Entschuldigen Sie, Herrin. Es tut mir leid, aber ich bin zu schwach.“
Mia ging zu ihr und Nadine betete innerlich, dass sie jetzt bestraft werden würde. Stattdessen nahm Mia Carmens Arm aus ihrer Hand, zog ihren schlaffen Körper hoch und hob sie ohne Probleme über ihre Schulter. „Gans einfach.“ Sagte Mia. So hatte es auch ausgesehen, dachte Nadine. Mia war unglaublich stark. Viel stärker als sie selbst.

„Komm, setz dich mit dem Föhn auf den Klodeckel, ich setz dir die nackte Maus auf den Schoß. Nadine musste Carmen gut festhalten, als sie diese auf den Schoß gesetzt bekam, damit sie nicht zu Boden rutschte. Auch das Föhnen war nicht ganz einfach. Aber dieses nackte, ahnungslose Mädchen an sich zu drücken, war sehr erregend und beim Föhnen gab sich Nadine große Mühe. Mia schaute nur kurz, ob ihr Carmen nicht wieder vom Schoß fiel und verschwand dann.

Ganz zum Schluss hatte Nadine keine Kraft mehr in den Armen, um Carmen zu halten, und das Mädchen rutschte zu Boden. „Hoppla.“ sagte Nadine leise und schaltete den Fön aus. Sie konnte nicht widerstehen, als das Mädchen am Boden lag. Sie setzte sich auf sie und fuhr mit den Händen über ihren Körper, sie hatte tatsächlich mehr Muskeln, als Nadine gedacht hatte. Dass diese Tatsache ausreichte, dass sie sich zu diesem Mädchen hingezogen fühlte, erfüllte sie mit Scham.

„Was machst du da?“, fragte plötzlich Mia, die in der Tür aufgetaucht war. „Nichts, sie ist mir nur entglitten und ich wollte mich vergewissern, dass es ihr gut geht.“ Log Nadine und bekam einen feuerroten Kopf. „Nein, nein, ich lüge, oh Gott, ich lüge. Ich habe sie aus reiner Lust angefasst. Es tut mir leid.“ Mia wirkte im Gegensatz zu Nadine überhaupt nicht empört. „Als ob ich das nicht gesehen hätte. Natürlich muss ich dich bestrafen. Aber erst später. Jetzt ziehst du Carmen an, ohne ihr zwischen die Beine zu fassen. Verstanden?“
„Ja, Herrin. Es tut mir so leid.“
„Das wird es noch.“ Sagte Mia mit einem ersten Blick und verschwand wieder durch die Tür.

Eine Bewusstlose anzuziehen war viel schwieriger, als Nadine gedacht hatte. Vor allem, wenn sie so sportlich war und vor lauter Muskeln so viel wog. Nadine kam richtig ins Schwitzen, als sie immer wieder eines von Camens Beinen anhob und ihren ganzen Körper von links nach rechts drehte. Als sie fertig war, lehnte sie sich erschöpft an die Badezimmerwand. Einen Moment lang starrte sie Carmen an. Unglaublich, wie lange dieses Mädchen schon bewusstlos war. Aber bei ihr war es auch so gewesen. Nadine erschrak, als Carmen sich plötzlich bewegte und die Augen aufschlug.

„Ohhh.“ machte sie und streckte sich. „Oh, wer hat mir das angezogen? Das ist ja alles krumm und schief. Meine Unterhose kneift.“ Sie fing an, an ihren Sachen zu zupfen. Dann sah sie Nadine an. „Was machst du denn hier? Solltest du nicht auch k.o. sein? Oder bist du gerade erst zu dir gekommen?“ Nadine schüttelte den Kopf. „Nein, ich habe dir die Haare geföhnt und dich angezogen. Carmen sah unzufrieden aus und richtete sich auf. Nadine war erstaunt, wie schnell sich das Mädchen erholt zu haben schien. Nach einem Schlag von Mia war sie noch minutenlang benommen gewesen. Carmen erholte sich offensichtlich viel schneller.

Carmen betrachtete sich im Spiegel und zupfte an ihren Haaren. „Ich trage meine Haare nicht so glatt auf dem Kopf. Und ich will nicht, dass sie mir so in die Stirn fallen.“ Beschwerte sie sich. „Entschuldige.“ Murmelte Nadine leise. Mia tauchte wieder in der Badezimmertür auf.

„Schon wach?“ Carmen sah sie wütend an. „Sie hat meine Haare ruiniert. Und du hattest Versprochen, das du sie ebenfalls ruhigstellst, wenn du es mit mir machst!“ „Sorry aber sie hatte angeboten dich zu föhnen und ich hatte keine Lust darauf.“ „Super und jetzt sehe ich aus wie ein braves Schulmädchen. Wo ist das Stylinggel?“ „Im Spiegel, unterste Schublade.“ Sagte Nadine kleinlaut. Sie fand Carmen so hübsch, aber das sagte sie nicht. „Naschön du kleine Dramaqueen.“ Sagte Mia. „Du kannst ihr meinetwegen den Hintern versohlen, würde dich das befriedigen?“ Nadine schnappte nach Luft, sagte aber nichts. Carmen sah Nadine böse an.
„Ja, das will ich! Aber mit einem dicken harten Gürtel!“ „Den sollst du bekommen.“

Nadine musste sich im Wohnzimmer über die Sofalehne beugen und bekam von Carmen den Hintern versohlt. Dass dieses Mädchen stark war, bestätigte sich jetzt, als der Ledergürtel eine rote Spur nach der anderen auf ihrem Hintern brannte. Dabei schrie und heulte Nadine. Mal vor Schmerz, mal vor Lust. So hart war sie von Sarah in ihren Sessions noch nie bestraft worden. Irgendwann hatte sie keine Kraft mehr zu schreien. Dann lag sie nur noch auf der Couch und zuckte bei jedem Schlag zusammen.

Als Carmen aufhörte machte sich in Nadine dieses tiefe befreiendes Gefühl breit. Das brennen ihres Po hielt die Lust aufrecht und sie fühlte sich tief mit Carmen verbunden. Sie dankte ihr innerlich. Für die Strafe und das sie diese beendet hatte.

„Du hast ihr ganz schön den Hintern versohlt.“ Sagte Mia, die von der anderen Couch aus zugeschaut hatte und Pizza aß. „Das hat Spaß gemacht.“ Carmen grinste zufrieden. „Jetzt weiß ich auch, warum du das so gerne machst. Es hat etwas Befriedigendes. Am liebsten würde ich ihr jetzt den Rest geben und sie k.o. schlagen.“ Mia grinste. „Mach nur. Ich halte dich nicht auf.“

Nadine wurde von Carmen an den Haaren gepackt und auf die Füße gezogen. Sie war so erschöpft, dass sie vor Carmen auf die Knie sank, was aber nicht weiter störte, da Carmen sowieso kleiner war. Nadine starrte auf Camrens Faust, als diese den Arm hob. Außerdem sah sie, wie sich die Muskeln unter ihrem T-Shirt anspannten. Der zweite Faustschlag in ihrem Leben war nicht anders als der von Mia. Ihr Bewusstsein wurde von einer Sekunde auf die andere abgeschaltet.

Carmen beobachtete grinsend, wie Nadines Augen zurück in ihren Schädel rollten. Dann ließ sie ihr Haar los und sie fiel schlaff zu Boden. „Für eine Erwachsene ist sie ganz schön schwach.Aber schön ist sie ja. So schön braun.“ Sagte Carmen zufrieden und drückte Nadine einen ihrer Füße ins Gesicht.
„Es war sehr befriedigend, sie zu schlagen.Vielleicht auch weil sie so hübsch ist.Warum machen wir es nicht wie Sarah und Cora? Sie ist mein Haustier und ich bin deins.“

„Du bist viel zu frech, um wirklich ein Haustier zu sein. Sie ist viel unterwürfiger“.  
„Aber jetzt wo ich weiß wie schön es ist auszuteilen, will ich sie auch ab und an verhauen.“
„Das macht mir nichts aus. Aber sie gehört mehr mir als dir. Schau nicht so. Du bist meine Nummer eins und sie ist meine Nummer zwei.“
„Ah, ha. Und als Nummer eins darf ich Nummer zwei auch verhauen?“
„Ja. Aber du musst mich fragen. Wenn du mit ihr alleine bist oder ich keine Zeit habe, hast du das Kommando.“
„Kommando heißt, ich kann sie verhauen?“
„Ja Carmen, wenn du es so genau wissen willst.“
„Ja will ich. Hmm, ich glaube ich kann mit der Nummer eins und Nummer zwei Geschichte umgehen.“
„Gut. Dann nimm dir eine Pizza. Und zwar die, auf die du an gesabbert hast!“

Bevor Carmen sich eine Pizza holte, nahm sie Nadine am Arm und hob sie über ihre Schulter. „Die ist aber leicht für so eine große Frau.“ Sagte sie und legte Nadines Körper vor das Sofa. Mit einem Pizzakarton in der Hand setzte sie sich neben Mia, legte ihre Füße auf Nadines Gesicht und grinste Mia an. „So wie du es immer machst.“ Mapfend lehnte sie sich an Mias Schulter.

„Und?“, fragte sie nach einigen Momenten der Stille. „Werden wir heute Abend zu dritt Sex haben?“ Mia verschluckte sich kurz an ihrer Pizza. „Wa... Was?“ „Du hast mich schon verstanden.“ „Sie ist so süß und weich ...“, sagte Mia. „Ja, schön gebräunt. Und diese großen Augen, mit denen sie so hilflos guckt.“ Carmen grinste und drückte ihre Füße noch fester auf das Gesicht der Bewusstlosen.
 „Vielleicht entscheiden wir das lieber spontan. Aber ein Dreier wäre okay!“
„Ja, für mich auch!“ Stimmte Carmen zu.
„Es ist schön hier. Schade nur, dass sie einen Freund hat. Sonst könnten wir die ganze Woche hier bleiben. Das wäre cool.“
„Ist ihr Freund nicht schon länger weg?“
„Keine Ahnung, das müssen wir sie fragen.“

Als Mia kurz auf die Toilette ging, kitzelte es plötzlich an Carmens Füßen. Es war Nadine, die aufgewacht war und nun hektisch Luft durch Carmens Socken saugte. „Uhhh“, lachte Carmen und zog ihre Füße von Nadines Gesicht. Diese atmete dankbar tief ein und aus. Carmen beugte sich vom Sofa über Nadine. „Na, du Schlafmütze, du warst über 20 Minuten weg. Aber das kann ich bestimmt noch toppen. Komm her.“ Ächzend richtete Nadine sich auf. Carmen nahm ihr Kinn in die linke Hand und drehte es in die richtige Position. Dann spannte sie ihren Bizeps an.

Ich weiß viel besser als Mia, das eine Frau wie du ordentlich Prügel braucht. Komm noch ein bisschen höher, so ist es gut. Diesmal will ich dich noch länger außer Gefecht setzen.“ Es klatschte, als Carmens Faust in Nadines überraschtes Gesicht sauste. Sie stieß ein "Oh" aus und entspannte sich wieder. Grinsend rückte Carmen ihren Kopf gerade und legte ihren Fuß wieder auf ihr entspanntes Gesicht. Mia merkte nichts davon, als sie zurückkam.

Carmen und Mia sahen sich noch einen Film an. Nadine wachte diesmal nach einer halben Stunde auf. Sie blieb aber brav unter Carmens Fuß liegen. Diese beugte sich manchmal zu ihr herunter und fütterte sie mit Pizzastücken. Diese schmeckten Nadine aus Carmens Händen viel besser, als sie es unter normalen Umständen wohl getan hätte. Carmen hatte Nadine, wie noch keine andere Frau in ihrem Leben verhauen und dominiert. Das hatte sie von diesem frechen Mädchen nicht erwartet.  Jetzt hatte sie das Gefühl, zwei Mädchen zu gehören. Auf Mia würde sie trotzdem mehr hören als auf Carmen. Aber nur, weil sie wusste, dass Mia hier den Ton angab. Und dass Carmen zu Mia gehörte. Nadine hat von dem Film nichts mitbekommen. Sie lag nur sehr glücklich unter Carmens Fuß. Während Carmen sich an Mia auf dem Sofa kuschelte.

Als Mia den Fernseher ausschaltete, war es elf Uhr abends. „Wollen wir nicht noch einen Film gucken?“ fragte Carmen und kuschelte sich noch fester an Mia. Nadine wollte auch noch eine Weile liegen bleiben, traute sich aber nicht, etwas zu sagen. „Nee.“ Machte Mia. „Für uns drei geht es jetzt ins Bett. Das sah groß genug für uns alle aus.“ Nadines Herz machte einen Satz. Was hatte das Mädchen gerade gesagt?

Ende

Freitag, 24. Januar 2025

Mia neunter Teil „Nadines Leben ganz anders.“ (1)

Nach einer Party mit Kopfschmerzen aufzuwachen, ist für Nadine nichts Neues. Aber bei der Party am gestrigen Freitag hatte sie keinen Tropfen Alkohol getrunken. Außerdem war der reine Partybesuch relativ kurz gewesen. Und doch war es die beste Party seit langem gewesen. Ihr Handy begann neben ihr zu summen. Sie seufzte. Sie brauchte nicht nachzusehen, wer sie anrief, es konnte nur Tommy sein, ihr Lebensgefährte.

„Ja, Tom, ich bin noch nicht zu Hause.“ Sagte sie zur Begrüßung.
„Das weiß ich schon. Dir auch einen schönen guten Morgen. Und wo bist du, wenn ich fragen darf?“

Nadine stöhnte. Tommy war wütend, das war klar, aber so wirkte er nicht. Sie hatte einen Mann erwischt, der viel zu nett war. Oder vernünftig. Er hörte ihr zu, analysierte das Problem und gab gute Ratschläge. Er sorgte sich um sie. Für viele Frauen ist das genau das, was sie sich wünschen. Aber nicht für Nadine. Zumindest nicht immer. Wie gerne hätte sie sich von ihrem Mann im Schlafzimmer den Hintern versohlen lassen. Aber auch wenn sie es nur andeutete, machte er klar, dass er niemals eine Frau schlagen würde. Dass es für sie reine Erotik war, ging ihm nicht in den Kopf. Nadine hatte in ihrer Jugend am liebsten mit Frauen geschlafen. Erst danach mit einem Mann. Mit Tommy hatte sie sich einfach gut verstanden, sie waren mehr aus Zweckmäßigkeit als aus Liebe zusammengezogen. Denn Feuer hatte es in ihrer Beziehung nie gegeben. Aber es hatte sich auch nie etwas Neues ergeben. Und so lebten sie nun schon zehn Jahre zusammen.

Aber in Nadine loderte immer noch die Flamme der erotischen Unterwerfung. Und im Alltag merkte sie, dass sie diese Lust viel mehr bei Frauen als bei Männern verspürte. Als sie eines Tages die Nachbarstochter in ihrem Karate-Outfit nach Hause kommen sah, hatte sie sofort eine Fantasie. Sie hatte sofort an eine Situation gedacht, in der sie diesem Mädchen hoffnungslos ausgeliefert gewesen wäre, sie hätte um Gnade gefleht, aber dieses Mädchen hätte keine Gnade gezeigt, sondern sie mit einem Handkantenschlag schlafen gelegt. Sie erzählte niemandem von diesen Gedanken, aber manchmal, wenn sie jetzt die Nachbarstochter sah, wurde ihr Gesicht ganz rot. Aber abgesehen von diesen Ausbrüchen ihrer Phantasie verlief ihr Leben in viel zu ruhigen Bahnen.

Die ersehnte Veränderung in ihrem Leben kam plötzlich, in einem Supermarkt. Sie stieß sozusagen mit ihr zusammen. Die Veränderung hieß Sarah, sie war jung, dominant und schön. Nadine war damals in Eile gewesen und der Zusammenstoß mit dem Einkaufswagen war ihre Schuld. Aber es war auch kein nennenswerter Unfall gewesen. Mit einem schnellen „Entschuldigung“ war Nadine weitergeeilt. Sie hatte weder bemerkt, wie schön Sarah war, noch, dass diese ihr nachging und sie genau beobachtete. Kurz vor der Kasse war Sarah plötzlich neben sie getreten und hatte sie so fest am Oberarm gepackt, dass es wehtat. Sarah wollte instinktiv schimpfen, aber als sie in dieses hübsche, ausdrucksstarke Gesicht sah, blieben ihr die Worte im Hals stecken.

Stattdessen hatte Sarah gesprochen, leise und eindringlich. „Hör zu, Mädchen, ich kenne Frauen wie dich. Und ich weiß, dass du dich viel besser für dein ungeschicktes Verhalten entschuldigen kannst. Hier ist mein Einkaufszettel, geh für mich einkaufen, ich warte hier.“ Nadine starrte sie fassungslos an. „Na los, geh schon! Oder soll ich dir vor allen Leuten den Hintern versohlen?“ Dieser Satz hatte Nadines Herz schneller schlagen lassen. Dieses Mädchen war zehn Jahre jünger als sie und gab ihr Befehle, als wäre sie ihr Eigentum. Nadine konnte sich der Lust nicht erwehren, die in ihr aufstieg. Sie schnappte sich den Einkaufszettel und machte eine zweite Runde durch den Supermarkt. Während sie für das schlanke Mädchen einkaufte, wurde sie immer erregter. Wer war diese junge Frau, würde sie ihr wirklich wehtun? Was würde mit ihr geschehen, wenn sie alles eingekauft hatte? Ihr Herz raste, als sie mit den bestellten Lebensmitteln zurückkam.

Sarah bedankte sich nicht. Sie bemängelte vielmehr, dass Nadine zu langsam gewesen sei, aber sie habe trotzdem ein Geschenk für sie, auch wenn sie es nicht verdient habe. Sie gab Nadine eine schwarze Visitenkarte. Das war alles, dann ging sie.

Aber diese Karte veränderte alles. Darauf standen die Kontaktdaten einer Firma für Lebensberatung und Partyorganisation. Eine seltsame Mischung. Als Nadine, abends allein, mit zitternden Händen die Nummer auf der Karte anrief, fragte eine Frauenstimme nur, ob sie einen Termin für eine Sitzung für 1000 Euro oder mehr haben wolle. Nadine vereinbarte einen Termin für 1000 Euro.

Dieser Termin verlief wie ein Traum. Sie wurde von einem Mädchen im Hasenkostüm durch eine lange Halle geführt. Dann ging es eine Treppe hinauf und schließlich in einen weißen Raum mit weißen Matten. Das Mädchen verschloss die Tür hinter ihr.
Mit offenem Mund und klopfendem Herzen hatte Nadine die Züchtigungsinstrumente betrachtet, die ordentlich an der Wand hingen. Aber nicht nur das. Da hingen auch Ketten, Seile und Knebel. Alles, was man sich nur vorstellen konnte. Und dann tauchte plötzlich Sarah auf. Eine Schönheit in Leder. Nadine wollte schon bei ihrem Anblick auf die Knie fallen. Sarah befahl ihr kurzerhand, sich über den Züchtigungsbock zu beugen, und dann versohlte sie ihr den Hintern so heftig, dass Nadine erst heulte, dann schluchzte und am Ende nur noch verzweifelt japste. Und wären sie die Prügel ihres Lebens bekam, war sie gekommen. So oft und so heftig wie noch nie in ihrem Leben. Sie hatte geweint und geschrien, aber ihr Gesicht war vor Glück verzerrt, nicht vor Schmerz.

Sarah fragte sie dann ganz ruhig, als hätte sie ihr nicht gerade die Seele aus dem Leib geprügelt, ob Nadine eines ihrer Schafe werden wolle. Nadine sagte ja, so laut sie konnte. Und dann bekam sie ihr Halsband. Und das war wichtig. Schafe trugen Halsbänder, damit man sie immer und überall erkennen konnte. Es gab zwei Arten. Eines aus Leder und eines aus Stoff. Das aus Leder trug ein Schaf, wenn es in Sarahs Haus war. Das aus Stoff im Alltag. So erkannten sich die Schafe untereinander, denn das Stoffhalsband hatte ein bestimmtes Muster aus Gold.

Nadine war nicht reich und konnte sich nur zwei Sitzungen im Jahr leisten, auf die sie sich jedes Mal riesig freute. Die nächsten Sitzungen verliefen anders. Nadine wurde nicht sofort in den Bestrafungsraum gebracht, sondern musste in einem Warteraum Platz nehmen. Und da warteten einige Frauen und alle trugen Halsbänder. In diesem Warteraum hat Nadine neue Freundinnen gefunden. Freundinnen, die genau so waren wie sie. Die das Gleiche wollten und die gleichen schmutzigen Fantasien hatten. Es fühlte sich an wie ein geheimer Club, der nur aus Frauen bestand, die alle so waren wie Nadine. Dieser Club wurde zum wichtigsten Ort in ihrem Leben. Auch wenn sie nur zweimal im Jahr dort sein konnte. Dafür traf sie sich umso öfter mit ihren neuen Freundinnen.

Ihre drei neuen Freundinnen hießen Monika, Betina und Ida. Monika war eine große Frau mit schwarzen vollen Haaren, die ihr bis über ihre, relative breite Schultern fielen. Sie war ein gut informierte Frau und energische Anwältin. Sie führte mit ihrem Ehepartner wohl ehr so eine Art Zweckbeziehung, denn beide Arbeiteten den ganzen Tag, wobei er so gut wie nie zu Hause war. Bei Monika wunderte es Nadine am meisten, dass sich diese Frau ebenfalls nach Frauen sehnte, die sie bestraften. Nadine hatte sie viel mehr auf der Geberseite vermutet. Sie vermutete auch, dass Monika absolut dazu in der Lage war.

Betina und Ida passten viel mehr ins Bild der Frauen, die sich nach einer Beziehung mit einer strengen Herrin sehnten. Beide waren passive unterwürfig und kleiner als Monika und Nadine selbst. Betina lebte allein, ging brave Arbeiten und führte das Leben einer grauen Maus. Das gleiche galt für Ida, nur das diese drei Katzen hatte und gut auf ihre Ernährung achtete. Sie aß nur vegan und hätte wohl auch ihre Katzen am liebsten nur mit Grünzeug gefüttert. Betina war außerdem beachtlich ungeschickt. Wenn jemand stolperte, dann Betina.


Vor wenigen Tagen hatte Nadine ein schönes Erlebnis mit Ida und Betina. Sie saßen bei Nadine zuhause auf dem Sofa und beichteten sich mit geröteten Gesichtern, gegenseitig ihre geheimsten Sehnsüchte. Es kam das Thema des Sleeperhold zu Sprache, bei dem einen der Arm um den Hals gelegt wurde, bis die abgeminderte Blutzirkulation zum Gehirn, einen Ohnmächtig werden ließ. Sie wollten dies unbedingt einmal ausprobieren und stritten kurz, wer nun wem den Arm um den Hals legen sollte. Schließlich bestimmten Ida und Betina, dass Nadine sie ohnmächtig machen sollte. Schließlich sei sie die größte und sportlichste von ihnen. Was stimmte. Sie war auch die Schönste, doch das kam nicht zur Sprache.

Richtig Überwindung kostete es Nadine nicht, den Arm um ihre Freundinnen zu legen. Als sie es bei Ida ausprobierte und die kleine Frau mit ihren Armen tatsächlich ausknockte, überraschte es sie, was für ein schönes Machtgefühl sie durchströmte. Danach konnte sie es fast nicht mehr erwarten auch Betina schlafen zu schicken. Die beiden Frauen waren ebenfalls begeistert und so schickte Nadine die beiden Frauen jeweils noch acht Mal weg, bevor sie aufhörte. Danach war sie ganz berauscht und nahm sich vor, Betina und Ida bald wieder zu treffen um das besagt zu wiederholen.

Doch bevor ein weiteres Treffen stattfinden konntehatte sie das große Glück, zu Sarahs Sommerparty eingeladen zu werden. Sie wusste, dass es diese Party gibt und dass die Karten für 10.000 Euro unter der Hand verkauft werden. Undenkbar für Nadine.
Aber Sarah schenkte ihr eine. Einfach so, nach der Session. Sie wusste wirklich nicht, womit sie das verdient hatte. Natürlich nahm sie das Geschenk an.

Gestern war diese Party und sie war wirklich unglaublich gewesen. Zusammen mit hundert anderen Frauen hatte Nadine sich in Ekstase bringen lassen. Und Sarah hatte ein junges, muskulöses Mädchen präsentiert, das sich Nadine in ihren wildesten Träumen nicht hätte vorstellen können. Und dieses Mädchen war nicht nur jung und schön, sondern auch unglaublich stark. Sie hatte die Party so angeheizt, dass Nadine mit ihren Freundinnen immer wieder gekommen war. Und diese kleine Göttin hatte Nadine nach Hause fahren dürfen. Sie war aus hundert Frauen ausgewählt worden. Zuerst hatte sie die Einladung geschenkt bekommen und dann das.

Der Höhepunkt des Abends war, dass Nadine zum ersten Mal in ihrem Leben k.o. geschlagen wurde. Diese kleine Göttin hatte es tatsächlich geschafft. Ein Teenager hatte ihr das gegeben, wovon sie so oft geträumt hatte. Als Nadine allein in ihrem Auto aufwachte und sich erinnerte, was passiert war, konnte sie nicht mehr an sich halten. Es war das Beste, was ihr je passiert war. Der Moment, bevor diese jugendliche Faust sie traf, brannte in ihrem Kopf. Wie besessen rieb sie sich, bis sie kam. Immer und immer wieder, bis ihre Hand schmerzte, und dann noch weiter, bis sie sie nicht mehr bewegen konnte. Und die ganze Zeit ging ihr dieser Moment durch den Kopf. Wie diese Mädchen sie an den Haaren hielt und sie ohne Umschweife besinnungslos schlug. Sie hatte sich bis zum frühen Morgen befriedigt und war dann mit beschlagenen Fenstern eingeschlafen.

Das Handy hatte sie später geweckt. Und jetzt telefonierte sie mit Timmy.

„Du weißt doch dass ich auf diese Party, nur für Frauen war. Es ging gut ab, wurde sehr spät und da habe ich im Auto übernachtet. Du hast mich gerade geweckt.“
„Im Auto übernachtet? Gefährlich, wenn du mich fragst. Dir geht es jetzt aber wieder gut? Alles in Ordnung?“
„Ein bisschen verkatert vielleicht.“ log Nadine.
„Ich wollte auch nicht kontrollieren, wo du bist. Naja, vielleicht ein bisschen. Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass ich jetzt zum Flughafen fahre. Wir sehen uns erst nächstes Wochenende wieder.“
„Ohh, das habe ich vergessen. Soll ich schnell zum Flughafen fahren, um mich zu verabschieden?“
„Nein, ist schon gut. Fahr lieber vorsichtig nach Hause und leg dich hin. Ich liebe dich.“
„Ich dich auch. Bis bald.“

Nadine richtete sich im Auto so weit wie möglich auf und schaute in den Rückspiegel. Ihr Make-up war verschmiert, ihre Haare zerzaust. Als wären in der Nacht hundert Kerle über sie hergefallen. Ein bisschen fühlte sie sich auch so, dachte sie und lächelte. So zufrieden hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Sie versuchte, ihr Haar zu richten, und als ihr Seitenblick auf die Straße fiel, hätte sie beinahe aufgeschrien. Die Sonne war längst aufgegangen, und auf dem Bürgersteig vor ihr liefen zwei Mädchen. Sie kannte sie. Das war die Göttin Mia mit ihrer Freundin oder war es ihr Schaf, das wusste Nadine nicht so genau. Sie kamen direkt auf sie zu. Oh Gott, oh Gott, was sollte sie nur machen, mit diesen Haaren, mit diesem Make-up. Nein, nein, schnell die Haare, wo hatte sie die Taschentücher. Gleich waren sie am Van, gleich, nein.

Nadine zuckte zusammen, als Mia tatsächlich an die Fahrertür klopfte. Nadine blieb fast das Herz stehen, unbeholfen kletterte sie auf den Fahrersitz und öffnete die Tür.
„Oh, oh, Herrin Mia.“
„Was machst du denn noch hier? Habe ich dir so ein hartes Ding verpasst, dass du erst jetzt wieder zu dir gekommen bist?“
„Nein, ich meine Ihr, äh Herrin Mia habt mich ausordentlich gut k.o. geschlagen. Ich kann nur vermuten, wie lange ich bewusstlos war.“
„Ah ha.“, meinte Mia und spannte dabei den Bizeps ihres Oberarms so sehr an, dass man ihn problemlos durch ihre Bluse sehen konnte. Nadine hätte vor Lust fast aufgeschrien.
„Und jetzt hoffst du, dass ich dir noch so eins verpasse?“

Oh ja, oh ja, dachte Nadine. Dieses muskelbepackte Mädchen sollte es ihr geben. Sie besinnungslos verprügeln, mit all der Kraft, die in diesem runden, dicken Bizeps steckte. Ihre jugendliche Faust sollte sie so niederschlagen, dass sie danach wochenlang bewusstlos war. Oh, Gott, dieses Mädchen gleich kam sie.
„Du wirst ganz rot und keuchst wie Carmen, wenn sie geil wird“, stellte Mia trocken fest.
„Außerdem stinkt sie auch ein bisschen“, bemerkte Carmen und rümpfte die Nase.„Du hast mir gar nicht gesagt, dass sie so hübsch ist Mia!“

Nadine stockte der Atem. Sie roch streng? Kein Wunder, sie hatte die halbe Nacht geschwitzt wie ein Tier und sich im Dreck des Vans gewälzt. Oh nein, wie konnte das passieren? Wie nur. Da hatte sie ihren persönlichen, höchst unanständigen Sextraum getroffen, und jetzt roch sie streng. Das konnte nur ihr passieren.

„Oh, ich wollte sie in Verlegenheit bringen. Ist doch nicht so schlimm ...“, sagte Carmen liebevoll. „Egal, eigentlich wollten wir nur kurz in die Stadt. Soll ich sie noch schnell fertig machen, bevor wir weitergehen?“
Ja, dachte Nadine. Auf jeden Fall! Nichts wünschte sie sich mehr. Sie wollte gerade den Mund aufmachen, als dieses andere Mädchen dazwischen krächzte.

„Nein Mia nicht!“
„Was? Wir verlieren kaum Zeit. Ich schaffe sie in weniger als einer Minute.“
„Aber sie hat doch ein Auto. Ein schönes großes Auto, in dem sie uns herumfahren kann. Oder willst du am Samstag mit dem Bus fahren?“
Nadine biss sich auf die Unterlippe. Das kleine Ding hatte ihr alles verdorben. Sie wäre beinah von dieser Muskelgötting verdroschen wurden. Und dieses Mädchen hatte es kaputt gemacht. „Hm“, sagte Mia. „Hast du Lust, uns herumzufahren?“
„Nichts lieber als das, Herrin Mia. Ich stehe euch das ganze Wochenende zur Verfügung. Egal wann, egal was. Ich, ich ...“
„Ja. Ja, ist gut. Dann steigen wir ein.“
„Irgendwie komisch, wenn ein Erwachsener so mit dir redet.Außerdem hat sie eine ganz schön nette Oberweite“ bemerkte Carmen leise.

Als Mia und Carmen auf dem Rücksitz Platz genommen hatten, schaute Nadine in den Rückspiegel. „Und wohin darf ich euch fahren Herrin?“ „So wie du riechst, am besten zu dir nach Hause, damit du duschen kannst.“ quakte das andere Mädchen wieder dazwischen. Nadine funkelte das Mädchen kurz böse an, aber Carmen merkte es nicht. Nadine mochte sie nicht, sie machte die ganze Stimmung kaputt.

„Carmen hat recht. Oder ist dein Mann zu Hause?“
„Nein, Herrin. Ich habe das Haus ganz für mich allein. Es ist nur 20 Minuten entfernt.“
„Dann fahr los!“ rief Carmen doch Nadine sah nur Mia an und wartete auf ihren Befehl. Als Mia merkte, dass Nadine sich auf sie konzentrierte, machte sie schnell eine Handbewegung. „Ja, fahr los.“

Nadine konnte es nicht fassen. Sie war 36 Jahre alt und führte gerade mit zwei minderjährige Mädchen in ihr Zuhaus. Und das nicht, um sich nett mit ihnen zu unterhalten. Sie musste übergeschnappt sein. Aber für ihren Verstand war kein Platz mehr, sobald sie Mia ansah. So jung, so wunderbare Muskeln. So energisch. Sie konnte und wollte nicht widerstehen. Sollte man sie doch verurteilen. Ihre Hand zitterte, als sie die Haustür aufschloss.

Nadine lebte in einem Bungalow. Die offene Küche grenzte an das Wohnzimmer, die Fenster waren groß und lang und ließen viel Licht ins Innere. „Schön habt ihr es hier.“ Sagte Carmen und sah sich neugierig um. Mia blieb wie eine Aufpasserin an Nadines Seite. „Ich könnte mir diese Wohnung gar nicht leisten. Mein Freund stemmt den Bärenanteil.“

„Wo ist dieser Freund?“
„Der ist auf Reisen.“
„Hmm“, sagte Carmen. "Und wie lange?"
„Sei nicht so neugierig.“ Mischte sich Mia ein.
„Was denn, wenn sie doch allein hier ist. Können wir nicht einfach hier bleiben? Bei dir zu Hause hat man immer das Gefühlt, dass deine Mutter jeden Augenblick durch die Bodenluke kommt.“
„Ich bin das ganze Wochenende allein. Ihr könnt hier alles benutzen, es gehört euch. Macht, was ihr wollt.“ Rief Nadine hektisch und kniete sich neben Mia. Sie merkte, wie sie innerlich zitterte, der Gedanke, dass Mia das Wochenende bei ihr verbringen würde, war unbeschreiblich. Das war etwas, was sie sich nicht einmal traute sich vorzustellen und jetzt passierte es tatsächlich. Es fühlte sich auch unglaublich gut an, neben Mia zu knien. Am liebsten würde sie für immer hier am Boden neben Mia bleiben.

„Ich weiß nicht.“ Sagte Mia und streichelte Nadine gedankenverloren über den Kopf. Diese hätte bei der Berührung fast laut aufgestöhnt. „Die Idee ist schon mal gut. Aber vielleicht sollten wir uns erst einmal umsehen.“ Nadine wollte impulsiv aufspringen, um den Mädchen alles zu zeigen. Doch als sie merkte, dass Mias Hand bei ihrem Aufstehversuch leicht auf ihren Kopf drückte, blieb sie sitzen. Niemals hätte sie sich gegen Mia aufgelehnt. „Ich könnte euch herumführen.“ Sagte sie leise.

„Ja, aber zuerst müssen wir dich waschen.“
„Oh ja.“ Rief Carmen sofort und hockte sich neben Nadine. Sie hielt ihren Arm neben Nadines. „Schau mal wie braun sie ist. Ich dachte ich wäre braun, aber dagegen sehe ich fast weiß aus.“
„Du wartest hier.“ Sagte Mia bestimmt.
„Nein, ich will sehen, ob sie überall so braun ist!Mit der Oberweite ist sie nackt bestimmt richtig sexy“ Rief Carmen und richtete sich auf.
„Du nörgelst schon den ganzen Morgen.“ Brummte Mia.
„Ja, weil du mich auf der Party nicht geweckt hast. Ich habe das aufregendste Ereignis meines Lebens verschlafen.“
„Ich sagte doch schon, es ging nicht mehr lange. Außerdem hast du Cora absichtlich dazu provoziert, dich so hart niederzuschlagen. Danach konnte man dich nicht mehr ohne Weiteres aufwecken. Außerdem musstest du meiner Mutter gestern Abend nicht erklären, warum ich so spät gekommen bin. Und vor allem, warum ich dich bewusstlos auf meiner Schulter hatte.“
„Aber...“ wollte Carmen gerade sagen, als Mias Handkante mit voller Wucht in ihren Nacken krachte. „Oh“, machte Carmen und fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Ungebremst fiel sie zu Boden und landete direkt neben Nadine. „Diskussion beendet.“ knurrte Mia. Nadines Herz raste. Hatte Mia das wirklich gerade getan? Einfach so, dieses Mädchen mit einen Handkantenschlag ausgeknockt? Was für eine Powergöttin. Sie hatte nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Zack, einfach so den Verstand des kleinen Mädchens ausgelöscht.Und sie konnte jeden Moment die Nächste sein.

Neugierig steckte Nadine dem ohnmächtigen Mädchen neben sich die Hand in den Mund. Vorsichtig zog sie an Carmens Zunge. Ja, dieses Mädchen war wirklich bewusstlos. „Was machst du da?“, fragte Mia und Nadine zog erschrocken ihre Hand aus dem Mund des Mädchens. „Nichts.“ Hustete sie. „Dann komm.“

Mia packte Nadine an den Haaren und ging los. Nadine krabbelte eifrig neben ihr her. Sie wusste nicht, was sie tun würde, wenn Tommy jetzt nach Hause käme. Es reichte schon, wenn die Nachbarn durchs Fenster schauten und sie, eine erwachsene Frau, neben einem Teenager auf dem Boden krabbeln sahen. Aber sie war so besessen von diesem Mädchen, dass sie ohne Mias Erlaubnis nicht aufgestanden wäre, selbst wenn Tommy mitten im Wohnzimmer gestanden hätte.

„Das Bad ist da hinten.“ Sagte Nadine unterwürfig. Als sie in Bad kamen und Mia hinter Nadine die Tür schloss, wäre diese vor Aufregung beinahe ohnmächtig geworden. Mia lehnte sich gegen die Badezimmertür, verschränkte die Arme und sah Nadine erwartungsvoll an. „Na was ist? Los ziehe dich aus! “Mit hochrotem Kopf begann Nadine sich auszuziehen. Vorsichtig zog sie das Kleid von ihrem braungebrannten Körper. Doch bei der Unterwäsche hielt sie inne. Mia zog eine Augenbraue hoch. Es war klar, dass sie wollte, dass Nadine weitermachte. Ganz vorsichtig begann Nadine sich von ihrem Slip zu befreien.

„Ach.“ Sagte Mia und trat einen Schritt vor. „Das dauert viel zu lange.“ Nadine machte große Augen, als sie sah, wie Mia mit der Handkante zum Schlag ausholte. In dem Moment, in dem Nadine klar wurde, dass Mia zuschlagen würde, kam sie. Extrem stark und anstatt zu stöhnen, flehte sie ihre Lust verbal heraus. „Nein, warte, ich kann das viel schneller, ich kann ... oh ...“

***

Es war nicht das Wasser, das Nadine ins Gesicht regnete, das die Frau aus dem dumpfen Sumpf der Bewusstlosigkeit holte. Es war die heftige Berührung in ihrem Schritt, die ihre Sinne zum Glühen brachte. „Wow.“ stieß sie zunächst leise aus. „Wow“, schrie sie dann und riss die Augen auf.

„Ach nee.“ Sagte Mia und hielt kurz die Wurzelbrüste still, die sie zwischen Nadines Beine geschoben hatte. „Ich habe dich geduscht, bis oben hin mit Schaum eingerieben, und zwar gründlich. Aber du wachst erst auf, wenn du was Richtiges zwischen den Beinen hast.“ Während Mia sprach, sortierte Nadines Kopf kurz, was passiert war und wo sie sich befand. Nadines Körper war wirklich sehr gut eingeschäumt. Und sie sah, dass Mia das mit ihren Händen gemacht hatte. Überall an ihrem Körper waren lange Wischspuren. Wirklich überall. Aber das bemerkte Nadine nur am Rande. Ihre Aufmerksamkeit galt Mia.

Das Mädchen hatte ihre Bluse ausgezogen und saß nun in Jeans und BH neben ihr. Nadines Blick fiel sofort auf Mias ausgeprägte Bauchmuskeln. Dann auf ihre kräftigen Schultern und schließlich auf ihre Arme. Als sie das gesamte Bild und die Situation in der sie sich befand erkannte, kam sie. „Ohhh.“ Machte Nadine. „Na?“ fragte Mia grinsend. „Juckts da immer noch?“ Als die Bürste wieder zwischen ihre Beine fuhr, schrie Nadine auf. „Oh Gott, oh nein, ohhhhh!“ „Hey!“ rief Mia. „Sei still, sonst.“

Mia hob ihren nackten rechten Arm und ließ diesen massiven Baseball wachsen. Nass glänzend erhob er sich und sah unglaublich hart und stark aus. „OOOhhhhh nein.“ schrie Nadine und kam jetzt völlig hemmungslos. In was für einem Paradies war sie gelandet. Ohhh diese Lust, es war wie ein reißender Bach, ihre Sinne überschlugen sich.

„Verdammt, ich hab dir doch gesagt, du sollst leise sein.“ Wütend packte Mia sie an den Haaren und holte mit ihren glänzenden Muskelarm zum Handkantenschlag aus. „Nein, nein, nicht!“ jammerte Nadine. Diesmal wollte sie wirklich nicht geschlagen werden, sie wollte nicht von diesem wahnsinnigen Dauerorgasmus erlöst werden. Doch da schnellte Mias Hand nach unten und ihr Jetzt endete augenblicklich.

Eine leise Stimme weckte Nadine auf. Sie wurde lauter, bis sie deutlich zu hören war.

„Du hättest sie hören sollen, als sie ein paar Augenblicke wach war. Als würde sie einen Orgasmus nach dem anderen erleben. Völlig übertrieben. Mir haben die Ohren geklingelt, ich musste sie wegschicken.“
„Ich wäre gerne dabei gewesen.“
„Zu diesem Zeitpunkt schliefst du noch friedlich im Flur.“
„Hm, ich weiß nicht, ob ich das gut finde, wenn du das mit anderen Frauen machst, während ich schlafe.“
„Oh, und wenn du wach bist, wäre das okay?“
„Ja. Ich glaube da kann ich tolerant sein. Ich werde ja selbst ganz buschig wenn ich sehe, wie du andere Frauen bearbeitest.“
„Dann hast du also nichts dagegen, wenn wir das Wochenende zu dritt hier verbringen?“
„Ja, das ist in Ordnung. Solange ich nicht zu viel verpasse.“
„Ach, da habe ich schon eine Lösung. Ab jetzt gilt einfach: Wenn ich die eine schlafen lege, geht bei der anderen auch das Licht aus.“
„Coole Idee. Dann wird sie auch bestraft, wenn ich frech bin? Hey, siehst du, wie sie atmet? Sie ist wieder wach, ganz sicher.“

Nadine spürte eine Berührung an ihrer Schulter und öffnete die Augen. Sie lag auf ihrem Sofa im Wohnzimmer, neben ihr Mia, die ihre Füße auf sie gelegt hatte. Carmen saß ihr gegenüber auf dem Sofa und beobachtete sie. Außerdem hatte man sie zugedeckt, aber sie fühlte ebenfalls, dass sie darunter angezogen war.

„Komisch, so aufzuwachen, oder? Aber auch schön. Mia hat mich dich anziehen lassen. Das war lustig. Leider durfte ich dir keine Stiefel anziehen oder dich schminken.“
„Weil sie dann wie ein Clown ausgesehen hätte.“ Warf Mia ein.

Nadine lehnte sich einen Moment zurück und schloss die Augen. Was für eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle hatte sie gerade erlebt. Es war so unwirklich gewesen. So viel Lust. „Hey, nicht schlafen! Du musst uns noch zu Mia fahren und dann zu mir. Wir haben beschlossen, das Wochenende hier zu verbringen. Nadine rutschte vor Freude vom Sofa und verbeugte sich vor Mia. „Damit erfüllt ihr mir einen großen Traum Herrin und ich möchte mich auf jeden Fall bei euch bedanken, dass ihr...“ Mia gab ihr einen leichten Fußtritt. „Lass den Unsinn und setz dich wieder hin.“ Nadine errötete und gehorchte.

"Sie ist schon unterwürfiger als ich. bemerkte Carmen. „Du bist selten unterwürfig.“ „Bin ich doch!“ „Ja, wenn es zur Sache geht. Aber im Alltag bist du ziemlich frech.“ Carmen grinste breit. „Habe mich halt an dich gewöhnt. Früher habe ich auch in deiner bloßen Anwesenheit gebadet.“ „Hm.“ Machte Mia unbeeindruckt. „Komm mal her, Carmen.“ Sagte Mia und deutete auf den Teppich vor ihr. Carmen rutschte von ihrem Platz und kroch wie eine Katze zu der gezeigten Stelle. „Leg dich auf den Rücken, den Kopf zu mir. Du auch, Nadine.“

Beide Frauen legten sich auf den Boden vor dem Sofa. Nadine fand es komisch, so neben Carmen zu liegen. Das Mädchen war kleiner als sie, genau wie Mia. Sie stieß einen überraschten Laut aus, als Mia ihr einen Fuß mitten ins Gesicht stellte. Auch Carmen hatte plötzlich einen Fuß im Gesicht, der Druck auf ihr Gesicht ausübte und sie zwang, an Mias Socken zu saugen, um atmen zu können.

„Genau da gehört ihr beide hin.“ Sagte Mia bestimmt. „Vergesst das jetzt. Und jetzt genießt es, an meinen Socken zu riechen. Mia nahm ihr Handy und beschäftigte sich eine halbe Stunde lang mit Social Median und allem, was ihr sonst noch einfiel. Nadine lag mit erhöhtem Puls unter Mias Fuß und genoss ihre erniedrigende Position. Fast lüstern saugte sie an Mias Socken, die schon etwas streng rochen. Enttäuschung machte sich in ihr breit, als Mia sich endlich vom Sofa erhob und ihre Füße von ihrem Kopf nahm.

„So Mädels, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit. Du Nadine fährst Carmen und mich nach Hause. Zuerst zu mir und dann zu Carmen. Wir packen unsere Sachen und dann lädst du uns am Fitnessstudio ab. Wir rufen dich an, wenn du uns abholen kannst. Alles klar bis jetzt? Nadine nickt und Carmen, die nicht mit aufgestanden war und noch auf dem Boden lag, macht mit der Zunge ein Furzgeräusch. Mia trat ihr dafür kurz in den Bauch, so dass Carmen sich auf dem Boden krümmte und unanständige Geräusche von sich gab. Nadine wollte eigentlich auch irgendwas freches machen, damit Mia ihr wehr tat. Aber sie brachte es nicht über sich. Sie wollte dieser mächtigen Göttin gehorchen. Es war nicht richtig, sich ihr zu widersetzen. Und doch sehnte sie sich danach, von Mia bestraft zu werden. Neidisch beobachtete sie, wie Carmen sich auf dem Boden wälzte und den Schmerz sichtlich genoss.
Mia schnippte mit dem Finger vor Nadines Gesicht. „Hey Schaf! Ich sagte wir wollen los!“ Nadine nickte eifrig und begann, sich Anorak und Schuhe anzuziehen. Aus Gewohnheit fuhr sie sich über den Hals, um zu sehen, ob sie ihr Stoffhalsband trug. Es war nicht da. "Was ist los?" fragte Mia, die Nadine beobachtete.

„Mein Halsband ist weg!“
„Das Stück Stoff, das du um den Hals hattest?“, fragte Carmen, die sich gerade aufgerichtet hatte.
„Ja. Jedes Schaf von Herrin Sarah muss eins tragen, damit es in der Öffentlichkeit erkannt wird.“
„Das wusste ich gar nicht.“ Sagte Mia. „Jedes Schaf trägt eins?“
„Ja, eines aus Stoff für den Alltag und ein richtiges aus Leder, wenn man Herrin Sarah besucht.“
„Auf dem Fest hatte niemand ein Halsband um.“
„Es war auch ein besonderer Anlass. Ich kann nicht ohne gehen.“
„Es ist bestimmt im Bad.“ Rief Carmen und eilte davon. Wenige Augenblicke kam sie wieder und reichte Nadine das Halsband. „Danke.“ Sagte Nadine zögernd. Sie konnte sich noch nicht an diese Carmen gewöhnen. Das Mädchen störte sie. Sie wollte lieber mit Mia allein sein.

„Also“, sagte Nadine und hielt den beiden Mädchen die Tür auf. „Dann wollen wir mal.“ Nadine atmete noch einmal tief durch, bevor sie die Haustür schloss. Jetzt war es Realität, sie würde wirklich das Wochenende mit zwei Teenagern verbringen. Sie konnte es immer noch nicht fassen. Leise schloss sie die Haustür.

Ende

Freitag, 27. Dezember 2024

Die weiblichen Eindringlinge Kapitel 62 Sie prügeln sich zu Weihnachten

 Nachdem Gaby am ersten Weihnachtstag aufgewacht war, rollte sie sich noch lange auf ihrem Bett hin und her. Nicht dass sie müde war, sie kämpfte nur mit all den Gedanken in ihrem Kopf. Gestern hatte sie Alinas Mutter geküsst. Und nicht nur so ein bisschen. So richtig. Fest und viel zu lange, um es flüchtig nennen zu können. Sie konnte dieser Frau niemals wieder unter die Augen treten. Oh nein, sie musste die Freundschaft zu Alina beenden.

Wütend stand Gaby auf und fing an, mit ihren mächtig schweren Hanteln zu trainieren. Am liebsten hätte sie laut geschrien, aber stattdessen fokussierte sie all ihre Frustration auf ihr Training. Sie hörte erst auf, als ihr der Schweiß über das Gesicht lief und ihre Arme mächtig aufgepumpt waren. In diesem Zustand sahen sie noch beeindruckender aus als sonst. Im Shirt und der Trainingshose ging sie in die Küche, um sich einen lebensbejahenden Kaffee zu machen.

In der Küche traf Gaby auf ihre beiden dummen Brüder, die sich vor die Kaffeemaschine gestellt hatten und daran herumfummelten. Als sie hörten, wie Gaby durch die Tür kam, drehten sie sich um.

"Verdammt, unsere große Schwester hat schon wieder dickere Arme bekommen. Oder?"
"Ja, die sehen heute noch muskulöser aus. Sollen wir dir einen Kaffee machen? Mit Schokolade!"
"Habt ihr Idioten da Schokolade reingesteckt?"

Bevor einer ihrer beiden Brüder antworten konnte, hatte Gabe sie bereits am Hals gepackt und mühelos hochgehoben. Mit dem Fuß trat sie die Tür auf und warf ihre Brüder schwungvoll auf den Boden. Es polterte laut, als die beiden mehrere Meter über den Boden rollten. Stöhnend rappelten sie sich wieder auf. "Haltet euch heute bloß von mir fern. Sonst gibt es was hier von." Sie hob ihre große harte Faust drohend in die Höhe. Bevor ihre Brüder etwas antworten konnten, war sie wieder in der Küche und holte die kleingehackte Schokolade aus dem Pulverfach der Kaffeemaschine.

"So ein verdammter Mist", grummelte Gaby genervt. "Ich hätte die beiden verprügeln sollen." Es dauerte bestimmt zehn Minuten, bis Gaby endlich die Maschine einschalten konnte. In der Zeit vibrierte ihr Handy. Ein "Bist du wach?" von Alina erschien auf ihrem Bildschirm. "Nee." tippte Gaby zurück. Sie wollte sich jetzt nicht mit Alina beschäftigen. Dann dachte sie zwangsläufig auch an Manuela. An den Kuss und den unglaublichen Körper dieser Frau. Gaby zuckte zusammen, als ihr Handy klingelte. Alina! Mit einem "NEIN!" ging Gaby ans Telefon.

"Wieso nein?" erklang Alinas Stimme. "Gaby, bist du es?"
"Klar, wer sollte sonst an mein Handy gehen?"
"Na einer deiner Brüder oder deine Mutter oder dein..."
"Gott Alina, das war eine rhetorische Frage. Und egal, was du willst, die Antwort ist nein."
"Was? Warum bist du denn so mies drauf? Und mit einem Nein gebe ich mich bestimmt nicht zufrieden. Es ist schließlich Weihnachten!"
„Ach und bist du wegen gestern nicht mehr sauer?“
„Ich, nein, wieso? Du warst es ja nicht, die mich k.o. geschlagen hat. Diese verdammte Wendy erlaubt sich viel zu viel. Und ständig ist sie hier und macht mit Leon rum. Wenn sie nicht auf ihm herumreitet, drückt sie den perversen Masochisten besinnungslos. Dabei war Leon bisher mein Spielzeug. Immer wenn er meine Muskeln sah, wurde er ganz geil und man konnte ihn wunderbar verprügeln. Er war fast dankbar dafür. Aber jetzt ist ständig Wendy da.

„Hört sich an, als ob du auf deinen Halbbruder stehst“, sagte Gaby und nahm einen Schluck Kaffee.

„Was? Nein! Ich doch nicht. Aber auch wenn, wir sind ja nicht biologisch verwandt. Ich finde es nur lustig, dass es Typen gibt, die es gut finden, wenn man sie verhaut. So einen brauche ich später auch mal.“
"Ja Alina, definitiv. Wenn jemand einen solchen Mann braucht, dann du. Und Sophia, die verhaut andere noch lieber als du."
„Ja genau, Sophia! Sie konnte gestern nicht wegen ihrer Familie, aber heute hat sie Zeit. Das bedeutet, dass sie heute kommt und Michelle sowieso. Und natürlich du. Dann sind wir alle vier mal wieder zusammen. Und ihr könntet mir helfen, Wendy eine Lektion zu erteilen."
"Ich werde mich nicht mit Wendy prügeln. Und ich habe auch keine Zeit. An Weihnachten haben einige Menschen Pläne. Habt Spaß mit Sophia und Michelle!"
„Warte Gaby, du musst kommen, ohne dich…“
„Nein Alina. Ich lege jetzt auf. Tschüss!“

Bevor Alina noch etwas sagen konnte, hatte Gaby schon aufgelegt. Was aber nicht bedeutete, dass Gaby jetzt ihre Ruhe hatte. Es vergingen nur wenige Minuten bis Gaby eine Textnachricht von Alina erhielt. „Was war das denn jetzt? Ich weiß genau, dass du heute Zeit hast. Dein Familienessen ist erst morgen. Ich schicke Michelle vorbei, um dich abzuholen. Oder Sophia oder beide. Und wenn es sein muss, komme ich auch und wir feiern einfach bei dir. Du kannst nichts dagegen tun!“

„Ohhh.“ Machte Gaby. Das wollte sie auf keinen Fall. Alle vier Mädchen sollten zu ihr kommen und dazu noch ihre beiden Brüder? Und dann müsste sie auch noch ihr Zimmer aufräumen. „Ohhhh.“ machte Gaby wieder. Es klopfte an der Küchentür und einer ihrer Brüder steckte den Kopf hinein. „Können wir jetzt unseren Schokoladenkaffee machen?“ Gaby blickte wütend auf. „Wenn ihr noch einmal die Kaffeemaschine anfasst, schlage ich euch zusammen und werfe das, was von euch übrig ist, in den Müll. Und wenn du es wagst jetzt hier reinzukommen, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn es dunkel wird und du in deinem Zimmer aufwachst.“

Sein Bruder schluckt. „Ein einfaches Nein hätte es auch getan.“ Sagte er leise und schloss die Tür. Gaby ballte die Hände zu Fäusten. Sie war so wütend. Dass sie Manuela geküsst hatte, war so dumm gewesen. Wenn einer ihrer Brüder sie noch einmal ansprach, konnte sie für nichts garantieren. Wütend griff sie nach ihrem Handy.

„Ist deine Mutter zu Hause?“, schrieb sie Alina.
„Nein. Sie ist bei einer Freundin. Warum?“
„Ich wollte nur wissen, ob jemand auf dich aufpasst. Wenn deine Mutter nicht da ist, komme ich besser vorbei.“
Alina antwortete mit einem wütenden Emoji.


Schon auf der Busfahrt zu Alina bereute Gaby ihre Entscheidung. Was wäre, wenn Manuela zurückkäme. Oder vielleicht war sie schon zurück. Sie hätte fragen sollen, wie lange Manuela weg sein würde. Aber leider hatten sie Michelle geschrieben, wann sie mit dem Bus fahren würde. Und bevor Gaby sich entschließen konnte, einen Rückzieher zu machen, war Michelle ein paar Haltestellen später zugestiegen. Und nicht nur sie. Sie hatte auch Sophia im Schlepptau.

Michelle war kleiner als die anderen Mädchen. Und Gaby überragte sie mit ihren 1,80 m bei weitem. Auch im Sitzen. Sophia war mit ihren 1,70 dazwischen. Michelle sah man nicht sofort an, dass sie auch Kraftsport machte. Aber sobald sie Haut zeigte, sah man ihre blauen Adern und die schönen Muskeln, die sich bei verschiedenen Gelegenheiten zeigten. Auch Michelle Kraft war nicht zu unterschätzen. Obwohl sie die Schwächste ihrer Freundinnen war, war sie für ein Mädchen sehr stark und konnte es mit den meisten Jungs aufnehmen. Vor allem, seit sie wusste, wie man jemanden k.o. schlägt.

Sophia, die Gaby immer an eine braungebrannte Indianerin erinnerte, trug wieder eine schwarze Lederhose und dazu passende schwarze Stiefel. Die dicken Oberschenkel und Oberarme ließen schnell erkennen, wie muskulös Sophia war. Gaby konnte sogar sehen, wie Sophia an Armen und Beinen zugelegt hatte. Jeder, der an ihr vorbeiging, wusste, dass dieses Mädchen mehr konnte, als ab und zu eine Hantel zu stemmen. Aber mit Sophia sollte man sich nicht anlegen. Wenn Michelle diejenige war, die alles besprang, was nicht bei zehn auf dem Baum war, dann war Sophia diejenige, die jeden verprügelte, bis alle bewusstlos im Baum hingen. Gaby hielt sich für die Vernünftigste unter ihren Freundinnen. Und natürlich für die Erwachsene. Schließlich waren sie alle volljährig.
 
„Und?“ fragte Sophia, nachdem sie sich begrüßt und neben Gaby gesetzt hatten. „Gibt es schon einen Plan, was wir mit Wendy machen?“ „Oh nein!“ sagte Gaby und hob die Hände. „Wir gehen bestimmt nicht zu Alina um uns an Weihnachten zu prügeln!“ „Genau!“ stimmte Michelle Gaby zu. „Wir sind doch keine Jungs!“ „Pah!“ machte Sophia. „Man muss auch kein Junge sein, um Muskeln zu haben. Und ein Vorrecht auf Prügel haben die auch nicht. Ich kann machen, was ich will. Und Alina braucht unsere Hilfe.“
„Quatsch!“, sagte Gaby bestimmt. „Alina ist wie ein kleines Kind. Sie kann es nur nicht ertragen, dass Leon jetzt eine Freundin hat. Das ist alles. Ich glaube, sie ist in Leon verknallt.“ Michelle machte große Augen. „Du meinst so richtig, nicht nur zum Spaß?“ „Was meinst du mit nur zum Spaß?“ „Ach nichts.“

„Also“, begann Gaby und atmete tief durch. „Wir prügeln uns nicht, Sophia, wir sind nur nett zueinander.“
„Wir könnten Kekse backen“, warf Michelle ein. Und Gaby nickte zustimmend. „Gute Idee, Michelle.“ „Nee!“ maulte Sophia. „Alina hat ganz klar gesagt, dass sie mit mir zusammen Wendy verprügeln will. Also entweder ihr beide macht mit oder ihr geht mir aus dem Weg.“ „Du bist echt unangenehm aggressiv Sophia.“ Sagte Michelle leise. „Stimmt.“ Sagte Gaby. „Und ich lasse nicht zu, dass du dich mit Wendy prügelst.“ „Oh!“ rief Sophia. „Ich habe viel trainiert Gaby. Bist du sicher, dass du mich aufhalten kannst? Wenn du willst, können wir uns gleich prügeln, wenn der Bus hält.“ „Ich dachte wir sind Freundinnen!“ rief Michelle. „Du bist heute echt schlecht drauf Sophia.“ „Ich mag es nur nicht, wenn andere mir sagen, was ich tun soll.“ Gaby seufzte. „Sehr gute Einstellung. Dann nimm lieber nie einen Job an. Da sagen dir die Leute ständig, was du tun sollst.“

Sophia antwortete nicht. Und so schwiegen die Mädchen die letzten Minuten der Fahrt. Als sie ausstiegen, ging Sophia mit schnellen Schritten voran. Es war klar, dass sie vor ihren Freundinnen bei Alina sein wollte. Aber Gaby und Michelle beeilten sich ebenso, so dass der Abstand nicht zu groß wurde.

Doch Sophia stand vor ihnen an der Tür. Aber Alina, die geöffnet hatte, sah Gaby und Michelle kommen und wartete auf sie. Drinnen hörten sie schon Rufe aus dem Wohnzimmer. Und als sie ihre Schuhe auszogen hatten und ins Wohnzimmer kamen, hatten Wendy und Sophia schon die Fäuste erhoben und tanzten schon umeinander herum. Doch dabei blieb es nicht. Sophia schlug schnell zu, traf Wendy im Gesicht, so dass sie zurücktaumelte. Doch eine Sekunde später hatte sie sich wieder gefangen und schlug nun Sophia ins Gesicht. Dann bekam Sophia eine in den Bauch und zum Schluss noch eine aufs Kinn. Jetzt war es Sophia, die zurück taumelte. Aber auch sie fing sich wieder.

Dann revanchierte sie sich bei Sophia wieder mit einem Schlag, bekam aber gleich wieder eine Schlagkombination zurück, die zweimal ihren Bauch und viermal ihr Gesicht traf. Dies wiederholte sich vier weitere Male. Sophia traf einmal und Wendy antwortete mit einer schnellen Schlagkombination.

Gaby, Michelle und Alina schauten nur zu. Gaby hatte keine Lust einzugreifen, nachdem Sophia im Bus so unfreundlich gewesen war. „Wow, die beiden sind aber heftig! Ich dachte, die raufen nur miteinander.“ Flüsterte Michelle. „Naja.“ Machte Gaby. „Wenn sie das unbedingt muss. Wendy scheint mir ziemlich schnell mit den Fäusten zu sein, da kann Sophia noch was lernen. Sieht echt gut aus, wie sie boxt.“ „Sie hat auch einen Trainer fürs Boxen.“ Sagte Alina verächtlich.

Die drei Mädchen beobachteten eine weitere Schlagkombination von Wendy. Der letzte Schlag in Sophias Gesicht schickte diese zu Boden. Alina war sofort bei ihr und half den benommenen Mädchen auf. „Sind wir fertig?“ fragte Wendy und stemmte die Hände in die Hüften. „Noch lange nicht“, antwortete Sophia trotzig. Und schon hatte das Mädchen wieder die Fäuste erhoben und stürmte auf Wendy zu. Sophia lief genau in eine weitere Schlagkombination von Wende. Es klatschte ein paar Mal, Sophia stöhnte und ging wieder zu Boden. Diesmal war sie bewusstlos. Doch Alina ließ keine Zeit verstreichen und ohrfeigte ihre Freundin wieder wach.

„Nein, noch nicht aufgeben.“ rief Alina nachdem Sophia die Augen geöffnet hatte. Sie musste sich kurz orientieren, wo sie war, dann setzte sie einen entschlossenen Gesichtsausdruck auf. „Wer gibt denn hier auf?“, fragte sie rhetorisch und richtete sich auf. „Wirklich?“, fragte Wendy, „Hast du immer noch nicht genug? Es gibt richtig was, wenn du es noch einmal versuchst!“

„Sophia, lass das.“ Sagte auch Gaby. Aber in Sophias Gesicht war nur Trotz zu sehen. Sie näherte sich wieder Wendy, versuchte sie zu schlagen, verfehlte aber Wendy, die sich geschickt duckte. Dann schlug Wendy zu. Zwei schnelle Schläge trafen Sophia ins Gesicht, so dass sie fast zu Boden ging, aber Wendy packte sie an den Schultern, so dass sie nicht zu Boden ging. Mit der anderen Hand schlug sie Sophia vier, fünf Mal in den Magen, bis sie sich vor Schmerzen krümmte. Wendy packte Sophia am Kinn und zwang sie, ihr ins Gesicht zu sehen. "Das war's für dich, Miststück." Mit diesen Worten holte Wendy weit aus. Die mächtigen Muskeln ihrer Arme spannten sich an und dann traf ein absoluter Kraftschlag Sophias Kinn. Durch den Aufprall mit Wendys Faust wurde Sophias Körper in die Luft geschleudert und schlug einen Meter entfernt mit einem lauten Donnern auf dem Boden auf.
„Wow“, sagte Gaby, „die steht heute nicht mehr auf.“ Michelle zuckte mit den Schultern. „Ich finde es blöd, dass wir uns streiten, aber Sophia wollte es nicht anders.“ Alina, war nicht ganz so gelassen wie ihre Freundinnen. „Du blöde Kuh.“ Rief sie. "Dann bring ich's eben zu Ende."

Als Alina auf Wendy zustürmte, zeigte die sich nicht im Geringsten beunruhigt. Geschmeidig wich sie Alinas Schlägen aus und verpasste ihr einen solchen rechten Schwinger, dass Alina sich fast im Kreis drehte. Alina stand noch auf wackeligen Beinen, da war Wendy schon an ihrer Seite. Sie ließ ein wahres Feuerwerk an Schlägen auf Alinas Bauch und Gesicht los. Als Alina benommen zu Boden zu sinken drohte, grinste Wendy und packte Alina wie schon zuvor Sophia am Kinn. „Dann legen wir dich mal zu deiner Freundin!“

Wieder holte Wendy weit aus und wieder verpasste sie ihrer Gegnerin einen richtigen Racketenschlag. Auch Alina hob beim Aufprall des Schlages vom Boden ab. Nur dass sie ein süßes „Uhi“ von sich gab. Dann knallte sie dicht neben Sophia auf den Boden.

„Die steht auch nicht mehr auf.“ Sagte Michelle leise. Sophia blickte triumphierend zu Gaby und Michelle. Beide saßen immer noch unbeteiligt auf dem Sofa. Dabei sah man, dass sie ihre Oberarme angestrengt anspannte. „Na, wollt ihr auch noch? Auf dem Boden ist noch Platz.“ Michelle schüttelte den Kopf. „Nöööö.“ Sagte sie und sprang vom Sofa auf, um nach Alina zu sehen. „Ich bin auch nicht hier, um mich zu prügeln.“ Sagte Gaby und stand ebenfalls auf.

„Schade, ich bin gerade so richtig in Fahrt gekommen.“ Sie sah zu Michelle, die Alina eine Ohrfeige gab. „Vergiss es. Nach meinem Hammer steht sie erst mal nicht mehr auf.“ „Sieht so aus“, sagte Michelle und ließ Alinas Kopf wieder auf den Boden fallen. „Aber wenn die beiden schlafen, können wir Kekse backen!“

„Aber sollten wir nicht Alina fragen, bevor wir ihre Küche benutzen?“ warf Gaby ein. „Alina?“ rief Wendy laut. „Können wir deine Küche benutzen?“ Alina schwieg, was nicht anders zu erwarten war. „Ich denke, das bedeutet ja“, sagte Wendy breit grinsend und ging in die Küche. Dort holte sie sich einen Eisbeutel aus dem Kühlschrank, lehnte sich auf einen Küchenstuhl zurück und kühlte sich das Gesicht. "Nicht dass ich morgen ein verbeultes Gesicht habe", murmelte sie.

Gaby und Michelle machten sich ans Kekse backen, während sich Wendy ihr Gesicht abkühlte. Michelle quietschte vor Begeisterung, als sie in einem Fach Tuben mit verschieden farbigen Zuckerguss fand. Gaby war erstaunt, dass Manuela scheinbar alles da hatte, um Kekse zu backen. Aber auch sonst fand sie die Küche sehr schön und aufgeräumt. Als das erste Blech fertig war, stellte sie es vor Michelle auf den Tisch, damit diese es verzieren konnte. Dabei bestand Michelles Verzierung darin, die Kecke mit nur einer Farbe einzuschmieren. Dabei blubberte sie vor sich hin: „Rot, rot, rot, alles wird rot.“ Daraufhin gab Wendy ein Stöhnen von sich, sagte aber weiter nichts.

Gaby war ganz darin vertieft, die nächste Fuhre fertig zu machen, als plötzlich Manuelas Stimme in der Küche ertönte. Vor Schreck ließ Gaby den Löffel in ihrer Hand zu Boden fallen, und auch Michelle gab ein erschrecktes Quieken von sich.

"Warum liegt meine Tochter besinnungslos im Wohnzimmer? Schon wieder! Warst du das, Wendy?"
"Jepp!" machte Wendy cool, wobei sie den Eisbeutel nicht von ihrem Gesicht nahm. "Und das mit Sophia warst du auch?" "Jepp!" machte Wendy erneut. "Sie haben mich ganz schön erschreckt," sagte Michelle. Dann packte sie ihre Zuckerguss-Tube wieder und summte leise: "Grün, grün, alles wird grün."

Gaby stand noch ganz steift da und starrte Manuela an. Michelle bekam davon nicht mit, da sie intensive Kekse einfärbte. Und Sophia steckte weiterhin unter ihrer Eiskühlung. Doch Manuela bemerkte ihre Schockstarre sofort.
„Ist doch alles gut.“ Sagte sie warm. Gaby hielt den Atem an, als die Frau sie umarmte. „Wir vergessen einfach was gestern passiert, okay. Ich habe es sogar schon vergessen. Kein Grund sich schlecht zu fühlen.“ Gaby atmete erleichtert aus.

„Hey umarmt ihr euch etwas?“ rief Michelle plötzlich. „Ich will auch geknuddelt werden!“ Manuela löste sich von Gaby. Diese hauchte noch schnell ein „Danke.“ Worauf hin Manuela lächelte. „Alles wieder gut?“ Gaby nickte. Sie fühlte sich tatsächlich unendlich erleichtert. Von nur so wenigen Worten.

Manuela ging zu Michelle packte sie unter den Armen hob sie hoch und drückte sie an sich. Michelle gab einen vergnügten laut von sich. „Sie haben einen so sexy Körper.“ Sagte Michelle und strich mit ihren Händen über Manuelas Schultern. Gaby wurde bei den Worten ihrer Freundin ganz rot. Wie konnte Michelle nur so was sagen. Zu Manuela. Doch diese lachte einfach nur. „Danke Michelle.“

„Diese Powerarme sind so voll und hart und …“ Manuela lachte und pflügte Michelle geradezu von ihrem Körper die gerade mit ihren Händen deren Oberarme gepackt hatte. Man sah Michelle an, dass sie gerne noch etwas länger an Manuela gehangen hätte. „Oh Mann.“ Beschwerte sie sich. „Sie sollten mal wieder mit Gaby Armdrücken machen, die hat sehr viel an Muskelmasse zugelegt.“ „Ich aber auch!“ kam es sogleich von Wendy.

Manuela streckte sich und winkelte danach gleich ihre Arme am. Der Stoff an ihren Armen knarrte laut, als sich ihre Dosenförmigen Muskeln aus ihrem Arm beulten. „Also ich habe nichts dagegen. Wie sieht es bei euch Mädchen aus?“ „Ich hatte das schon lange mal vor!“ rief Wendy und legte ihre Kühlung vom Gesicht. „Mal sehen wie es Alina gefällt, wenn ich ihre Mutter besiege.“ Manuela lachte. „Na da aber jemand von sich überzeugt. Was ist mit dir Gaby?“ „Ja, warum nicht. Ich meine ein faires Kräftemessen, ohne auf dem Boden herumzurollen hätte schon was.“ Wendy sah sie verständnislos an. „Wieso sollte man sich dabei auf dem Boden herumrollen?“ Gaby machte eine abweisende Handbewegung. „Vergiss es Wendy.“

„Okay Mädels.“ Rief Manuela und klatschte in die Hände. „Eine Runde Armdrücken! Los geht es!“

Ende

Abstimmung Beendet


 











Freitag, 22. November 2024

Pink, Lila und mit Glück etwas Brünett dazwischen. Teil 3

„Und? Nun sagt schon, was haltet ihr davon?“ quietschte die weißblonde Britney. „Eine Limo, den ganzen Tag nur für uns.“  „Ich weiß nicht…“ murmelte Judy leise. Alle anderen Mädchen im Videochat starrten entgeistert in die Kamera. „Was war das? Ist Judy krank oder so? Eine Limo verdammt.“ Rief die lange schlanke Tiffani. Ein weiteres Mädchen im Videochat. Loren lachte laut. „Bestimmt hat sie Liebeskummer oder so. Die Deprieaura kann ich bis in mein Zimmer spüren.“  

Britney, Tiffani und Loren gehörten zu Judys längsten wie auch reichsten Freundinnen. Alle ihre Eltern hatten absolut viel Geld. Daher war ein Tag Limousine fahren nicht wirklich neu und kein richtiges Ereignis. Für Judy klang es viel mehr wieder nach einen Hirnlosen Tag mit Gesprächen ohne Substanz. Aber vielleicht brauchte sie das ja. Allerding gab es da noch eine Freundin im Chat. Vanessa. Nicht so reich wie die anderen. Allerding wohlhabend, mit Akademikereltern. Die Vanessa, die ihr am letzten Freitag in der Küche, ihren Fuß ins Gesicht gedrückt hatte. Ein Ereignis, dass Judy immer noch nicht ganz verdaut hatte.

Vanessa war mit diesem intimen Thema so offen umgegangen, das Judy rot wurde, wenn sie nur daran dachte. Und wenn sie daran dachte, was Vanessa mit ihr gemacht hatte, wurde sie so wollüstig, das sie laut aufstöhnte, wenn sie alleine war.

„Mit mir ist gar nichts los. Ich bin nur müde.“ sage Judy. „Von wegen!“ rief Vanessa und  Judy erstarrte in der Erwartung, das Vanessa sie vor ihren Freundinnen bloß stellen würde. „Ich habe sie letzte Woche dabei erwischt, wie sie ziemlich dilettantisch einen Jungen observiert hat.  „Ist nicht wahr.“ rief Britney interessiert. „Die Judy, die Jungs immer so emotionslos gegenüber steht?“

„Ist gar nicht wahr!“ rief Judy sofort. „Ich kreische und kichre nur nicht so laut wie ihr es tut.“ „Und wer ist dieser Junge?“ mischte sich Loren ein. „Geht er in einen deiner Kurse?“ „Nein tut er nicht und es gibt auch gar keinen Jungen!“ „Oh wie süß.“  Lachte Britney. „Sie verleugnet es wie eine zwölfjährige.“ „Oh nein, auf diesen Mist habe ich keine Lust.“ Rief Judy aufgebracht. „Und auf eure blöde Limousine habe ich auch keine Lust.“ Energisch knallte sie ihren Laptop zu und beendete damit die Videokonferenz.

Judy stöhnte und ließ sich lang, auf ihr breites Doppelbett fallen. „Als ob ich auf diesen komischen Jungen stehen würde.“ Sagte sie laut zu sich selbst. Nach dem Judy eine Minute lang auf den Bett gelegen hatte, begann ihr Handy zu vibrieren. Judy linste aufs Display. Es war Vanessa. Judy ignorierte es doch das Handy brummte weiter. Wie lange dauerte es, bis die verdammt Mailbox rann geht? Das brummen hörte auf. Doch gleich darauf ging es wieder los. „Oh Mann!“ wütend nahm Judy das Handy zur Hand.

„Was?“
„Wie lange brauchst du eigentlich um ans Telefon zu gehen? Das nächste Mal gehst du schneller ran, sonst komme ich vorbei und versohle dir den Hinter.“
Judy Herz machte einen Hüpfer und plötzlich wallte Lust in ihr auf. Wie schaffte Vanessa das nur immer wieder?
„Das machst du ja doch nicht.“ Sagte Judy heiser.
„Oh, du klinkst schon wieder so räudig.“
„Das stimmt gar nicht.“
 „Und ob das stimmt. Egal. Du Lustnudel gehst mit mir ins Fitnessstudio. Und keine wiederrede, sonst setzt es was.“
„Dazu habe ich keine Lust Vanessa. Ich habe besseres zu tun als, …“
„Das ist mir sowas von egal. Ich bin in 20 Minuten da und hole dich ab. Und dann bist du besser bereit.“
„Aber…“

Judy sprach nicht weiter. Vanessa hatte bereits aufgelegt. Heute wollte sie nun wirklich keinen Sport machen. Es war Samstag und das einzige was sie vor 10 Minuten noch machen wollte war, auf dem Sofa zu sitzen und irgendwelche Serien zu gucken. Und vielleicht etwas Eis. Vanessa hatte sie aber mit ihrer dominanten Art so aus der Fassung gebracht, dass sie schon wieder ganz aus den Häuschen war.

Sie lag immer noch auf ihrem Bett, in ihrem weißen Schlafanzug welcher mit Teddybären bedruckt war, als es an der Haustür klingelte. Sie schaute auf die Uhr. Die zwanzig Minuten waren längst um und Judy hatte sich seit dem Gespräch keinen Millimeter bewegt. Es klingelte wieder. Dieses mal länger und energischer. Stöhnend richtete sich Judy auf und schlich zur Tür.


Vor der Haustür stand Vanessa. Ihre langen Beine steckten in einer pinken Sportleggens. Dazu trug sie einen weißen Sport-BH. Ihre Lederjacke war offen, so dass man ihren nackten Bauch sah, der einen leichten Ansatz eines Sixpack zeigte. Ihre schwarzen Haare hatte sie in einem Pferdeschwanz zusammengefasst. An ihrer linken Schulter hing eine schwarze Sporttasche.

„Das ist nicht dein ernst!“ rief Vanessa, als sie Judys Outfit sah und marschierte in die Wohnung. „Warum hast du noch immer deinen Kinderpyiama an?“
„Weil er warm und kuschelig ist.“
„Oh, stell dich ja nicht dumm. Warum bist du nicht Abmarsch bereit?“

Vanessa packte Judy am Oberarm und zog sie mit sich.

„Du hast viel zu weiche Mädchenarme, weißt du das?“
„Ich bin ja auch ein Mädchen… au Vanessa lass mich los.“
„Deine frechen Antworten werden dir gleich vergehen.“

Vanessa packte Judy mit ihrer anderen Hand zusätzlich an der Schulter und drehte ihr mit der andren den Arm auf den Rücken. Der sogenannte Polizeigriff tat weh und Judy quickte auf, als Vanessa ihren Arm nach oben bog.
„Au, au, au, Vanessa ah, ich mach ja was du willst, aua,…“ Vanessa minderte den Duck, ließ aber nicht los.
„Na dann los zum Esstisch. Los beug dich vor. Lehne dich über den Esstisch. Hoch mit dem Hintern.“
„Aber Vanessa, du kannst doch nicht, …“
„Mund halten.“

Vanessa ließ sie los und stellte ihre Sporttasche auf den Tisch. Judy verharrte in ihrer vorgebeugten Demutshaltung.
Judy schluckte, als sie sah, wie Vanessa ein langes, breites und äußerst steril aussehendes Holzlineal aus ihrer Sporttasche zog. „Damit habe ich mir mal mit zu viel Schwung auf die Handfläche gehauen, das hat richtig gezwiebelt. Auf deinem nackten Hintern wird es Wunder bewirken.“

„Oh nein.“ Keuchte Judy und wollte sich davon machen. Doch Vanessa war blitzschnell wieder bei ihr. Erneut drehte sie ihr den Arm auf den Rücken und zwang sie so, sich erneut halb auf den Tisch zu legen. Vanessa hielt sie weiterhin mit einer Hand am verdrehten Arm fest, während sie ihr mit der anderen die Teddybärenhose und das pinke Höschen darunter, herunter zog.

Es hallte laut in Judys Wohnung wieder, als Vanessa ihr Holzlineal niedersausen ließ. Judy schrie laut vor Schreck und Schmerz auf. Tief zog sie die Luft ein. Sie hatte nicht erwartet, dass es so wehtat. Sie hatte noch nicht ganz Luft geschnappt, als das Lineal erneut auf ihr Hinterteil klatschte. „Wowww.“ Machte Judy wobei der ganze Tisch nach vorne rutschte. Ihr Herz pochte schnell ihre Atmung ging schnell und auf ihrem Hintern brannten zwei Abdrücke eines Lineals.

Der brenne Schmerz an ihrem Hintern hätte Judy eigentlich dazu bewegen müssen, sich zu wehren und laut zu kreischen. Aber das tat sie nicht. Denn da war noch etwas anderes. Zum einen eine tiefe, starke Lust die sehr schnell ihren ganzen Körper flutete. Und noch etwas anderes. Etwas, dass mit jedem Schlag weniger wurde. Schuld. Immer wieder stolperte Judy über das Gefühl etwas nicht richtig gemacht zu haben oder nicht gut genug für etwas zu sein. Daraus erwuchs eine Schuld in ihr die drückend auf ihr gelastet hatte. Zum ersten Mal, seid sich diese Schuld angestaut hatte, baute sie sich wieder ab. Und zwar bei jedem Schlag von Vanessa der Judy vor Schmerz und Lust aufstöhnen ließ. Lust, Erleichterung, Schmerz und das Gefühl dominiert zu werden, vermischten sich in Judy und löste in ihre fast schon Ektase aus.

„So läuft es von nun an Bitch, wenn du nicht tust was ich sage.“ Rief Vanessa und lies ihre Bestrafungswerkzeug ein weiteres Mal niedersausen. „Klatsch!“ „Hast du mich verstanden Bitsch?“ „Klatsch!“ „Ja, habe ich.“ „Lauter“ „Klatsch.“ „Ich habe dich verstanden!“ „Und wer ist jetzt deine Herrin?“ Klatsch?“ „Du!“ „Ganz richtig, Bitsch.“ „Klatsch.“ „Mein Wort ist Gesetz.“ „Klatsch.“ „Du tust was ich dir sage, wenn ich es dir sage.“ „Klatsch.“ „Du redest nur wenn du gefragt wirst.“ „Klatscht.“ „Und du bist mir stehst zu diensten. „ „Klatsch.“ „Meine Befehle werden nie in Frage gestellt.“ „Klatsch.“ „Verstanden?“ „Ja.“ „Gut. Den ansonsten …“ „Klatsch, klatsch, klatsch.“

Schwer atmend und schweißnass lag Judy auf dem Esstisch. Ihr Hintern brannte wie Feuer. „Los runter vom Tisch.“ Rief Vanessa und ließ ihren verdrehten Arm endlich wieder los. Mit einem Seufzen rutschte Judy vom Tisch, hinunter auf dem Boden. Vanessa stand groß und dominant vor ihr. Ein unbezwingbarer Drang, Demut zu zeigen ergriff von Judy Besitz. Mit einen Seufzen senkte sie das Haupt und begann, Vanessas Sportschuhe zu küssen. Vanessa ließ sie gewähren.

Nach ein paar Minuten stoppte Judy unsicher. Aber ihre Lippen verweilten nur wenige Millimeter über Vanessas Schuh um gegebenen Falls die Arbeit gleich wieder aufzunehmen. „Siehst du?“ fragte Vanessa zufrieden. „Jetzt weißt du wo dein Platz ist! Mal sehen wie gehorsam du jetzt bist. Los zieh dich aus! Komplett!“ Judy wurde etwas rot, begann aber sofort damit sich auszuziehen, bis sie nackt vor Vanessa stand. Diese sah sie unverhohlen an. „Du bist wirklich ein weiches Mädchen.“ Sagte sie. „Los ins Badezimmer, du bist ganz verschwitzt.“

Judy stellte sich in die Badewanne und Vanessa begann damit sie abzuduschen. Danach griff sie zu einer Wurzelbürste, welche Judy manchmal für den Rücken verwendete. Die Bürste war recht grob und sollte die Durchblutung der Haut anregen. Vanessa ging mit viel Kraft daran Judy gründlich zu schrubben. Als sie mit Judys Rücken fertig war und immer tiefer ging, machte Judy große  Augen.  Sie schrie auf, als Vanessa ihren, ohne hin schon empfindlichen Hintern, schrubbte. Der Schmerz erweckte erneut Gefühlwallungen in ihr und sie klammerte sich stöhnend an den Duschvorhang.

„Hmm, machte Vanessa. Schein so, als ob du dich lange nicht mehr zwischen den Beinen sauber gemacht hast. Auf jedenfalls riecht es so. Da muss du wohl mal sehr ausgiebig geschrubbt werden.“
„Ahhhh.“ Machte Judy, als die Bürste über und in ihren Intimbereich schrubbte. „Ohhhh.“ Machte sie und wäre beinahe umgefallen.

„Los umdrehen.“ Rief Vanessa und Judy gehorchte. „Ich will dein Gesicht sehen, wenn ich dich sauber mache.“ Vanessa packte Judy mit einer Hand am Hals und drückte sie gegen die gekachelte Wand. Mit der anderen schrubbte sie wieder kräftig über Judy Intimbereich. „Ahhh.“ Machte Judy und ein Lächeln zeigte sich auf Vanessas Gesicht. „Scheint so, als ob ich da eine sehr schmutzige Stelle gefunden hätte.“

Und dann begann Vanessa damit, Judy richtig zu schrubben. Judy, schrie und quietschte vor Lust und Schmerz. Gleichzeit hatte sie die ganze Zeit Vanessas grinsendes Gesicht vor sich. Und sie sah auch, wie sehr es Vanessa selbst gefiel, diese Macht über sie auszuüben. Sie hatte ein richtiges Funkeln in den Augen, als Judys Beine irgendwann nachgaben und sie leicht nach unten rutschte. Vanessa duschte Judy daraufhin noch einmal komplett ab, danach legte sie ein Handtuch auf den Badezimmerboden.

„Los drauflegen.“ Befahl sie. Judy folgte mit zitternden Beinen ihrem Befehl. Sie legte sich mit dem Gesicht nach oben auf den Boden des Badezimmers. Sie sah erwartungsvoll Vanessa an, die sich zu Judys erstaunen, selbst nackt auszogen. Dann legte sie Judy die Badebürste aufs Gesicht und befahl ihr, diese mit beiden Händen gut festzuhalten.
Mit ihrem nackten Körper, glitt Vanessa zu Boden, platzierte ihre Knie, links und rechts von Judy Kopf und begann damit, ihre Hüfte über Judys Gesicht und somit über der Bürste, hin und her zu bewegen.

Erst murrte Vanessa nur, doch schnell gab sie lautere und schrillere Töne von sich. Sie bewegte sich immer intensiver und Judy musste die Bürste gut festhalten. Schließlich schrie Vanessa und beschleunigte das Tempo. Fünfzehn Minuten lang brüllte Vanessa bei scheinbar voller Ektase. Als sie neben Judy zu Boden sank, war diese schwer beeindruckt von Vanessas Kondition.

Still und stumm lagen die beiden Frauen am Badezimmerboden und schauten zur schlichten Decke hinauf.
„Ich werde dich ab heute Puppe nennen.“ Sagte Vanessa in die Stille. „Du bist meine Puppe. Klar?“
„Ja.“ murmelte Judy und fühlte sich so zufrieden wie noch nie in ihrem Leben. Wieder herrschte Stille bis Vanessa nach einigen Minuten wieder das Wort ergriff.

„Und was ist mit diesem Jungen auf dem Foto.“ Judy war erstaunt. Darüber dachte Vanessa nach? Das beschäftigte sie? „Es ist nichts mit diesem Jungen.“ Wieder eine kurze Zeit stille. „Und warum hast du dann dieses Foto gemacht?“ „Ich, ich…“ Judy seufzte. „Was?“ rief Vanessa und drehte den Kopf zu ihr. „Ich habe nicht den Jungen fotografiert.“ In Vanessa arbeitete es kurz. Dann kam ein „Oh.“ von ihr. „Du stehst also auf dieses Pinke Mädchen mit den Bodybuilder-Oberarmen?“  „Ja schon, ich finde Muskeln bei Frauen sehr sexy.“ „So? Ich plane auch mir ein paar Muskeln zuzulegen.“ Sagte Vanessa leise, was nicht zu ihrer Rolle als Herrin passte. Aber dieses Rollenspiel hatte sich seit der Frage nach dem Jungen sowieso aufgelöst. Plötzlich waren sie wieder Judy und Vanessa. Nicht die Puppe und ihre Herrin.

Vanessa stand geräuschlos auf und fing an sich anzukleiden. „Ist unser kleines Rollenspiel jetzt zu Ende.“ Fragte Judy leise. „Ja, es endet doch im Grunde immer mit einem Organismus. Oder hattest du keinen.“ „Mehr als einen.“ Murmelte Judy und wurde rot. „Aber musst du jetzt schon gehen. Ich habe das Gefühl das dich meine Antwort verscheucht hat.“ „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es gut finde, das du an ein pinkes Bodybuildergirl denkst, wenn ich dir mit deiner Badebürste den Tag versüße.“ „Aber das habe ich auch nicht. Ich war ganz bei dir. Wirklich. Das war doch nur eine, eine Schwärmerei. Ich wusste doch da noch nicht das ich auf Mädchen, …“

„Tja.“ Unterbrach Vanessa sie. „Da habe ich dich wohl mitten im Selbstfindungsprozess gestört. Wir sollten vielleicht abwarten bis du weißt was du willst. Denn ich weiß schon seit zwei Jahren das ich dich will.“
Judy sah Vanessa fassungslos an. „Oh.“ Machte sie. „Ja oh.“ Sagte Vanessa, die nun komplett angezogen war.
„Haben wir jetzt Streit?“ Vanessa sah Judy lange an. „Weißt du, wenn du auf einen Kerl gestanden hättest, wäre das für mich verkraftbar gewesen. Aber eine Frau tut weh. Weiß nicht warum. Ich muss nachdenken. Und du auch.“

Und dann war Vanessa verschwunden. Judy blieb alleine  am Boden des Badezimmers zurück. Sie weinte nicht. Das mit Vanessa war unglaublich sexy und schön gewesen. Und sie war so sehr befriedigt worden, wie noch nie in ihrem Leben. Aber eine tiefergehende Zuneigung zu Vanessa war noch nicht entstanden. Sie dachte an Vanessa im Unanständigen Sinne. Aber nicht wenn es um Liebe ging. So hingezogen fühlte sie sich mehr bei dem Mädchen in Pink. Alika. Auch wenn sie Alika kaum kannte. Aber finden wollte sie Alika immer noch. Sie musste wissen, ob sie bei dieser Frau eine Chance hätte, oder ob diese komplett hetero war. Und gleichzeitig wollte sie Vanessa nicht wehtun. Judy stöhnte. Vanessa liebte sie? Seit zwei Jahren? Das war überraschend, schmeichelnd und verwirrend. Aber auch schön. Ach… Warum musste das Leben immer so kompliziert sein?

Ende