Freitag, 22. Mai 2026

Mädchen mit Powerarmen – Teil 4

Baylee versuchte möglichst cool im Rahmen der Wohnzimmertür zu stehen. Ihr dicker, jüngerer Bruder saß auf dem Sofa, eine große Chipstüte in der Hand und verfolgte entweder sehr konzentriert dem Wrestling, welches im TV lief oder war mit seinen Gedanken ganz wo anders. Das hellblonde Haar ihres Bruders war zerzaust und auf seinem T-Shirt lagen genug Chipskrümel, um eine Teetasse zu füllen. Es dauerte fast eine Minute, bis ihr Bruder sie endlich bemerkte.

„Hey Fettsack!“ sie spazierte ins Wohnzimmer, direkt in sein Sichtfeld. Jetzt war ihr Auftritt. Seine Augen folgten ihr konzentriert. Ja, sie klebten regelrecht an ihr. Das irritierte sie. Was führte ihr Bruder im Schilde. Wenn er sie so im Auge behielt, sollte sie auf der Hut sein. Sie wusste ja, wie hinterlistig dieser dicke Grobian war. Es vergingen Augenblicke und er reagierte nicht auf ihre Beleidigung. Er starrte sie nur an, was ihn allerdings nicht daran hinderte in seine Chipstüte zu greifen und sich den Mund voll zu stopfen. Baylee stemmte die Arme in die Hüften und sah ihn scharf an. Daraufhin beschleunigte sich seine Atmung wie bei einem Tier.

„Alter, Felix! Stopfst du dir jetzt schon so viel Scheiße rein, dass du Atemprobleme kriegst? Wie diese dicken Hunde, die immer nach Luft schnappen? Mama hat recht. Wenn du so weitermachst, platzt dir noch eine Arterie und du bist tot.“

Als ihr Bruder antwortete, flogen Chips Krümel durch die Luft. „Und wenn schon, was geht dich das an? Pass lieber auf, dass deine Arme nicht so fett werden, dass sie platzen. Daran kannst du auch sterben.“

Nun wurde Baylee wütend. Sie sah ihn energisch an und hatte kurz das Gefühl, dass ihr Zorn Eindruck bei ihm hinterließ. Wie konnte er es wagen, ihre Arme wieder ‚fett‘ zu nennen? Sie waren jetzt viel fester und sie hatte einem Bizeps. Und das würde sie ihm beweisen. Hier und jetzt. Sofort!

„An meinen Armen ist schon lange kein Fett mehr!“ rief sie und deutete dabei auf ihre Oberarme. Demonstrative ging sie vor dem Sofa auf die Knie und winkelte ihre Arme an. Stolz präsentierte sie die riesigen Bizeps Kugel, welche aus ihren Armen wuchsen. Sie unterdrückte ein Grinsen. Ja, sollte er nur hingucken. Sie hatte so viel trainiert. Das musste ihn doch beindrucken. Sie glaubte Staunen in seinem seltsam schnaufenden Gesicht zu sehen. Begeistert drehte sie sich um. Denn von hinten sahen ihre Arme im Profil ebenfalls super aus.

„Sneak Attack!“ Baylee zuckte bei dem Schrei ihres Bruders zusammen. Eine Sekunde später legten sich seine großen, warmen Arme um ihren Hals. „Ah, nein!“ rief sie verzweifelt. Wie konnte sie nur so dumm sein. Sie wusste doch wie hinterhältig ihr Bruder war. Der Griff um ihren Hals machte sie ganz benommen. In Verzweiflung wollte sie nach seinen Armen greifen, doch ihre Hände taten nicht, was sie wollte. Die Benommenheit besiegte die aufkeimende Panik. Sie roch den Chips-Atem ihres Bruders, dann verstärkte sich der Griff noch mehr und sie wusste nichts mehr.


Als Baylee die Augen öffnete dachte sie für einen Moment, das sie normal eingeschlafen war. Aber dann kam die Erinnerung an ihren Bruder zurück. Irgendwie fühlte sie sich seltsam aufgeregt. Auf eine gute Art und Weise. Und ein warmes Gefühl war da, … Sie hob den Kopf und stöhnte laut.

„Double Slepper!“ Sie zuckte wieder einmal zusammen. Und bevor die Worte irgendeinen Sinn für sie ergeben konnten, lagen schon wieder seine Arme um ihren Hals. Dieses Mal fehlte ihr die Kraft zum Schreien, war sie doch erst vor wenigen Augenblicken wieder erwacht. Nur kraftlos Stöhnen konnte sie, während ihre Arme hilflos versuchten, an seinen Griff zu zerren. Als die Benommenheit zunahm, konnte sie auch ihre Arme nicht mehr bewegen. Doch besinnungslos war sie noch nicht. Ihr Bruder hielt sie auf einen schmalen Grat, kurz vor dem Blackout. Machte er das extra? Spielte er mit ihr. Diese vollkommende Hilflosigkeit hatte etwas erregendes. Sie war ihrem Gegner so ausgeliefert und gleichzeitig war es sehr intim. Sie genoss ihre Situation beinahe, als ihr Bewusstsein plötzlich abschaltete.


Als Baylee dieses Mal zu sich kam, ging alles ganz schnell. Denn dieses Mal schreckte sie auf, als sie das Bewusstsein wiedererlangte. Irritierenderweise lag sie nicht am Boden, sondern saß auf einen Stuhl. In einer Sekunde erkannte sie das Zimmer ihres Bruders, in der nächsten erhielt sie einen Schlag ins Gesicht, der sie zu Boden schickte. Sie keuchte auf und sah ihren Bruder wie eine Wildkatze an. Dieses Mal befand er sich nicht in einer überlegenden Position. Und sie würde ihm auch keinen weiteren Vorteil verschaffen. Nun konnte sie endlich zeigen, wie viel Kraft in ihren Armen steckte.

Geschmeidig erhob sie sich vom Boden und ballte die Fäuste. „Komm her kleiner Bruder!“ rief sie selbstsicher.
Er selbst schien nicht so sicher. Felix kam ehr zögernd auf sie zu. Aber das war bestimmt nur ein Trick. Sie machte einen schnellen Schritt nach vorne und schlug ihrem Bruder mit der geschlossenen Faust mitten ins Gesicht. „Uhhhh!“ machte dieser und taumelte zurück. Baylee lachte. Sie hatte das erste Mal mit der Faust einen anderen ins Gesicht geschlagen und es hatte sich gut angefühlt. Und wie er zurückgetaumelt war.

Sie grinste Felix an, der nun auch die Fäuste hob. „Meine Schwester will sich also richtig prügeln, wie?“ „Am meisten will ich einfach nur dich verprügeln!“ rief sie machte erneut einen schnellen Schritt nach vorne und verpasste Felix noch eins ins Gesicht. Erneut taumelte er, blieb aber auf den Beinen. Machten ihm die Schläge nichts aus? Er wurde ja gar nicht wütend oder so. Obwohl sie ihm zwei Mal hart ins Gesicht geboxt hatte, grinste er.

Nun versuchte er anzugreifen, doch erst packte sie den Arm, mit dem er zuschlagen wollte, dann den andren. Felix wollte sich losreißen und mit Genugtuung stellte Baylee fest das sie stärker war. Viel stärker. Er wand sich wie wahnsinnig in ihrer Umklammerung, doch sie hielt ihn ganz cool fest. „Ich bin viel stärker als du!“ rief sie begeistert, doch er gab nur ein unverständliches Grunzen von sich. Fast drei Minuten lang kämpfe ihr Bruder gegen ihre Arme an, die sich aber kein Stück bewegte und ihn starr festhielten.

Als seine Gegenwehr langsam nachließ, ließ Baylee seine Arme unvermittelt los. Bevor Felix wusste, was los war, schlug sie ihm hart in den Packen. „Packback!“ sagte sie leise, während er mit schmerzverzerrtem Gesicht vor ihr auf die Knie ging. Was für ein gutes Gefühl. Baylee konnte nicht anders und klatschte kurz in die Hände. Dann packte sie eine Faustvoll seine Haare und zwang ihn, sie anzusehen. „Fick dich Felix!“ sagte sie und schlug ihm mit der anderen Faust ins Gesicht. Immer und immer wieder in einem schnellen Rhythmus.

Ihr Bruder stöhnte unter ihrer Faustmassage. Sie merkte, wie er langsam zusammensackte, doch sie hatte ihn fest an den Haaren gepackt und ihr Arm stark genug, um ihn aufrecht zu halten. Sie prügelte weiter auf ihn ein, bis sie endlich ein Wimmern von ihm hörte. Sie ließ die Faust sinken und sah in sein Gesicht. Sie hatte es grün und blau geschlagen und aus seinen Augen liefen die Tränen. Sie ließ seine Haare los und er sank erschöpft zu Boden. Baylee rieb sich die Faust. Gott hatte sich das gerade gut angefühlt. Aber sie war noch nicht fertig mit ihm.

„Und jetzt kleiner Bruder.“ Sagte sie und rieb sich die Hände, „kommt das Beste!“ Sie holte tief Luft. „Der Finisher!“ rief sie, und imitierte damit ihren Bruder. Dann packte sie ihn und half ihm auf die Beine. Sobald er stand, nahm sie in eine Hand unter sein Kinn, mit der anderen holte sie zum Schlag aus. „Jetzt kommt der Knockoutpunch kleiner Bruder.“ Er sah sie mit großen Augen an und sie grinste. Weit holte sie mit der geballten Faust aus und spannte ihre Muskeln. Ihre Schulter und Oberarm pumpte sich mit Muskelmasse auf. Sie zielte genau, ihr Bruder starrte auf ihrer Faust. Sie genoss einen Augenblick die vollkommende Macht, die sie hatte und schlug dann mit aller Kraft zu.

Laut klatschte ihre Faust in sein Gesicht und trieb seinen Kopf nach hinten, während seine Augen nach oben rollten. Sein ganzer massiger Körper folgte der brutalen Kraft, die seinen Kopf nach hinten zog. Lang und schlaff, wie ein Wackelpudding ging ihr Bruder zu Boden. Baylee atmete laut aus. Euphorie stellte sich ein. „Yes!“ rief sie begeistert. Dann tippte sie mit der Zehenspitze gegen den Kopf ihres Bruders. Vollkommen hinüber. Sie grinste breit. „Du kannst mich jetzt ‚On Punsch Girl‘ nennen, Fettarsch!“

Als Baylee zufrieden über ihren Bruder stand und sich die Faust rieb, sah sie auf seinen Schreibtisch sein Handy liegen. Es war nicht gesperrt und auf dem Bildschirm war ein Foto zu sehen. Ein Foto von ihr. Sofort griff sie danach und wischte durch die Fotos. Dieser miese Penner hatte sie fotografiert, als sie besinnungslos war. Wütend sah sie sich die Fotos an. Dann nochmal und nochmal. Während dessen stand eines ihrer Füße, wie selbstverständlich auf dem Gesicht ihres schlafenden Bruders.

Umso öfter sie die Fotos ansah umso mehr verflog ihre Wut. Die dominierende Ausstrahlung dieser Fotos, dieses gewisse Etwas lösten Gefühle in ihr aus. Eine animalische Lust, die sie selbst nicht ganz nachvollziehen konnte. Ja, die Fotos waren gut, aber ihr Bruder durfte sie nicht behalten. Und plötzlich hatte Baylee eine Idee. Sie grinste breit. Als erstes schickte sie alle Fotos von sich, auf ihr Handy und löschte diese danach vom Handy ihres Bruders. Mit ihrem eigenen Handy in der Hand, nahm sie die Fotos als Vorlage und stellte sie mit ihrem dicken Bruder nach. Dazu musste sie ihn quer durchs Zimmer schleppen, wobei sie freudig bemerkte, dass sie genug Kraft hatte, um ihn mit beiden Armen vollständig hochzuheben. Sie war so viel stärker geworden. Sie liebte dieses Gefühl. Und noch besser war es, ihren Bruder umherzutragen. Besonders wenn er besinnungslos war.

Ihre Narkose stellte sich als äußerst effektive heraus, egal wie ruckartig sie ihren Bruder bewegte, wobei sein Kopf mal da und mal dort anstieß, er schlief weiter. Genauso wie ihr Bruder ihren besinnungslosen Körper platziert hatte, platzierte sie nun seinen. Sie legte ihn mit dem Kopf zum Mülleimer, zu seinen Socken und stemmte ihn sogar auf den Schreibtischstuhl. Sie machte ebenfalls über vierzig Bilder und brauchte dafür fast eine Stunde. Als sie fertig war, trat sie ihren Bruder zum Abschied vom Schreibtischstuhl, woraufhin er polternd zwischen sein Bett und seinen Schreibtisch fiel. Aufwachen tat er nicht.

Als letztes schickte Baylee sich noch alle Fotos von ihrem Bruder und legte sein Handy wieder an die Stelle des Schreibtisches, wo es gelegen hatte. „Dann schlaf mal noch schön, du perverser Fettarsch!“ sagte sie, ging zur Tür, schaltete das Licht aus und ließ ihren Bruder im dunklen Zimmer zurück.

An diesem Abend war Baylee so gut drauf, dass sie am Abend noch ein extra Training absolvierte. Sie konzentrierte sich auf ihre Oberarme. Nach diesem Erfolgserlebnis mit ihrem Bruder wollte sie mehr. Sie trainierte und trainierte. Sie stöhnte laut, als sie mit zitternden Armen die Hanteln ihrer Mutter zum zehnten Mal in die Höhe stemmte. Die elfte Wiederholung würde sie auch noch schaffen. Mit aller Kraft hievte sie die Gewichte nach hoben. Sie stöhnte unanständig, ihre dicken Arme glänzten vor Schweiz. Ein letzter Aufschrei und die Gewichte waren oben. „Oh mein Gott!“ dachte Baylee begeistert. „Ich bin langsam genau so stark wie meine Mutter!“


Zwei Monate später betrachtete sich Baylee stolz im Spiegel. Sie hob ihren massigen Oberarm und spannte ihn an. Der leicht zu erkennende Melonenbizeps war nun deutlich zu erkennen. Und zu allem Überfluss hatte er an Höhe dazugewonnen. Dieser Monsterbizeps war richtig imposant. Und er war nicht zu übersehen. Sie musste ihren Arm nur anwackeln, schon beulte sich ihr Bizeps so hervor, dass jeder Notiz davon nahm. Ihr Arm war insgesamt sogar noch dicker geworden. In ihre alten Hemden passte sie vom Armumfang her, nicht mehr rein. Und ihre alten T-Shirts zerplatzten in spektakulärer weise, wenn sie ihre Muskeln spannte.

Aber ihr Melonenbizeps sah nicht nur unglaublich spektakulär aus. Es steckte auch unheimlich viel Power da drin. Mittlerweile musste sie die Hanteln ihrer Mutter mit zusätzlichen Gewichten bestücken, damit diese eine Heerausforderung darstellten. Das machte sie aber nur, wenn ihre Mutter nicht dabei war. Sie sollte nicht wissen, dass ihre Tochter stärker war als sie. Auch wenn das Baylee ungemein freute. Das Training mit ihrer Mutter betrachtete Baylee mittlerweile als Cardio am Morgen. Am Abend trainierte sie noch einmal richtig hart, mit viel mehr Gewichten. Und sie liebte es. Sie liebte es immer stärker zu werden und sie würde immer weiter machen, um das Maximum an Muskeln aufzubauen.

Ihr fetter Bruder hatte ihr in den letzten Monaten keine Probleme gemacht. Komischerweise schien er aber auch keine Angst vor ihr zu haben. Er sah sie nur immer so komisch musternd an. Immer wieder glaubte sie, dass er sich anstarren würde. Wenigsten kamen keine dummen Bemerkungen mehr, in denen er sie Fettarm oder sonstiges nannte. Allerdings ging sie ihm auch weiter aus dem Weg. Aber insgeheim freute sie sich schon auf den Tag, an dem sie wieder aneinandergeraten würden. Dann würde sie ihre neue Power schonungslos an ihm ausleben. Wenn sie ihn jetzt k.o. schlagen würde, mit all ihrer Power würde er nicht Stunden, sondern Wochen schlafen. Der Gedanke brachte sie jetzt schon zum Grinsen.


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