Es war ein noch größeres Desaster, als Gerry gedacht hatte. Mehr als die Hälfte seiner Mitschüler waren infiziert und nun mussten alle in Isolation. Und Gerry, der mehr schweigsam und schüchtern war, hielt sich bei all dem Ärger und der Aggression noch mehr zurück als sonst. Was Folgen hatte. Alle Schüler beanspruchten ein Hotelzimmer für sich alleine, wie auch alle anderen Gäste im Hotel. Am Ende war das gesamte Hotel belegt, da sich alle aufgeteilt hatten. Und wer blieb übrig? Garry. Ihn beschlich schon das ungute Gefühl, dass er mit seinem Lehrer zusammen auf ein Zimmer musste. Zwei Woche auf engsten Raum mit seinem dicken, nach Bier riechenden Lehrer. Nein danke. Und als er seinen Lehrer mit seinem ungepflegten zwei Tage Bart gegenüberstand, konnte Gerry deutlich erkennen, dass dieser auch keine Lust auf Gerry hatte.
Alle seine Mitschüler waren schon auf ihren Zimmern, nur Garry und sein Lehrer standen noch auf dem Flur und sahen sich ratlos an. Laute Stimmen ließen sie aufblicken. Eine Frau und ein Hotelpage liefen den Gang entlang, wild diskutierend.
„Was soll der Mist.“ rief die Frau ziemlich laut. „Ich habe mich in diesem verdammten Hotel infiziert, da habe ich wohl einen Anspruch auf ein kostenfreies Einzelzimmer.“
„Oh nein. Unser Hotel hat in diesen Zeiten nichts zu verschenken. Wenn sie kein Geld für das Zimmer haben, müssen sie zurück zu ihren Mitbewohnern.“
„Zu diesen Pennern? Einen Tag konnte ich man grade ertragen aber keine zwei Wochen. Vergessen sie es.“
Gerry erinnerte sich an die Frau. Sie war die einzige weibliche Person in einen Trupp von acht Bikern gewesen.
Sie machte einen ungeheuren taffen Eindruck. Nicht nur weil sie diese schwere Motorrad -Lederrüstung trug, sie war auch eine sehr große Frau, bestimmt 1.85 groß, mit breiten Schultern und pechschwarzen Haaren. Sie machte durchaus den Eindruck, als ob sie den kleineren Hotelpagen locker fertig machen könnte.
„Wir hätten sonst auch Interesse an einem Zimmer.“ mischte sich Gerrys Lehrer ein.
„Hey Fettwampe, versucht du mir das Zimmer abzuluchsen?“
Gerrys Lehrer wurde blass. Es war klar, dass er dieser Frau, schon auf Grund ihrer Ausstrahlung unterlegen war.
„Nein Miss. Verstehen sie doch. Der Junge hier hat kein Zimmer mehr abbekommen. Ich kann ihn ja nicht auf dem Fuhr schlafen lassen.“
„Lass ihn doch in deinem Zimmer schlafen!“
„Ich äh….“ sein Lehrer wurde rot.
Gerry wurde ebenfalls rot als er merkte, dass die Motorradkriegerin ihn mit ihren dunkelblauen Augen ansah. Er wurde allerdings rot, weil er sie schön fand. Schön und wild. Richtig toll. Als die Frau Gerry sehr auffällig gemustert hatte, sah sie wieder seinen Lehrer an.
„Diese halbe Portion hier?“
„Äh ja. Er heißt Gerry und ist ein sehr ruhiger, netter Junge.“
„Na gut. Fettwampe bezahlt mein Zimmer, dafür nehme ich die halbe Portion mit. Der nimmt ja kaum Platz weg.“
„Warten sie. Ich soll ihnen das Zimmer bezahlen? Aber…
Sie unterbrach ihn in scharfen Ton. Dabei sah sie aus, als ob sie gleich handgreiflich werden würde. „Ja verdammt. Du bezahlst und ich nehme den Jungen. Ein Problem damit?“
„Nein, nein. Gute Idee. Oder Garry?“
Gerry nickte langsam. Er konnte nicht glauben was er gehört hatte. Er sollte mit dieser krassen Frau auf ein Zimmer? Für zwei Wochen? Auf den ersten Blick war sie seine Traumfrau. Groß, taff, schön, ließ sich nichts gefallen. Gut er war 16 und sie bestimmt dreißig oder so. Aber sie sah so gut aus.
„Gut dann ist das ja geklärt.“ sagte der Hotelpage erleichtert und drückte der Frau die Key-Karte für das Zimmer in die Hand. Danach machte er eine Kehrtwendung und lief etwas zu schnell, um Vornehmen zu wirken, den Flur hinunter. Auch Gerrys Lehrer schien nicht schnell genug von der schwarz gekleideten Lederfrau wegkommen zu können.
„Dann ist ja alles in Ordnung. Nicht Gerry? Wir sehen uns in zwei Wochen.“ Der Lehrer machte noch ein paar schnelle unbeholfene Schritte zu seiner Zimmertür, dann hörte man ein Piepen und Gerry und die große Frau standen alleine auf dem Hotelflur. „Na fein.“ sagte die Frau und ging den Gang entlang zur entsprechenden Zimmertür. „Wenigstens etwas abseits vom Schuss.“ sagte sie, während Gerry seine Reisetasche hinter ihr her schleppte.
Das Hotelzimmer entsprach der typischen Bauweise. Wenn man reinkam gab es links eine Tür zum Badezimmer und rechte Einbauschränke. Dann öffnete sich das Zimmer in dem ein breiten Doppelbett stand, das praktisch den ganzen Raum einnahm. Gegenüber dem Doppelbett gab es einen Beistelltisch mit Fernseher. Die Fenster waren groß und es gab einen kleinen Balkon. An Ausstattung gab es noch zwei Stühle vor den Festen Und zwei kleine Nachtische mit Lampen, links und rechts neben dem Bett, mehr aber auch nicht.
Gerry kam es schon eng vor, als er hinter seiner Begleiterin im Flur zwischen Badezimmertür und Einbauschrank stand. „Ich nehme diesen Schrank.“ sagte die Frau kurz und begann sofort ihren Kram aus und einzuräumen. Gerry nahm den Schrank gleich daneben. Er hatte auch keine andere Wahl. Auch er begann damit seine Sachen einzuräumen.
„Lisa.“ sagte sie nach einer Weile des auspacken.
„Hmm. Ah. Gerry.“
„Weiß ich doch schon.“
Dann folgte wieder Schweigen. Als Gerry alle seine Sachen inklusive Reisetasche sauber im Schrank verstaut hatte, wusste er nicht mehr, was er tun sollte. Außerdem blockierte Lisas großer Körper den Weg zum Bett und Fernseher. Da er zu viel Angst davor hatte, Lisa anzusprechen, wartete er vor seinen Schrank darauf, dass auch sie fertig würde.
Als Lisa fertig eingeräumt hatte, fing sie an ihre Motorradrüstung abzulegen. Gerry sah ihr dabei zu. Erst dachte er sich nichts dabei, doch dann sah er, dass ihre Beine unter der dicken Lederhose nackt waren. Sie hatte schone hellen Porzellanhaut und absolut unerwartete muskulöse Beine. Waden wir Oberschenkel waren nicht nur durchtrainiert sondern trotzten vor Kraft. Noch nie hatte Gerry überhaupt solche Muskeln gesehen. Faustdicke Muskelstränge drückten sich aus ihren Oberschenkeln. Ihre Waden waren dick vor Muskelmasse, welche kantige Konturen aufwiesen. Unter der Lederjacke hatte Lisa ein schwarzes hautenges Tank-Top an. Durch den schwarzen Stoff zeigten sich ausgeprägte Reihen von Bauchmuskeln, die sich so stark gegen den Stoff drückten, das sie fast überdeutlich ihre Konturen zeigten.
Lizas Schultern waren genauso muskulös und beeindrucken wie der Rest ihres Körpers. Bevor sie die Jacke ausgezogen hatte, hätte man denken können, dass sie Schulterpolster trug. Das dies ein Irrtum war, wurde Gerry jetzt sehr bewusst. Er glaubte sogar durch die weiße Haut, pures Muskelgewebe schimmern zu sehen. Doch was Gerry am meisten beeindruckte waren Lisas Oberarme. Diese waren so dick, das er sie noch nicht mal mit beiden Händen zusammen umgreifen könnte. Und dabei sahen die Arme absolut fest aus. Außerdem zeigte sich, sobald Lisa ihre Arme hängen ließ, eine unglaublichen Trizeps links und rechts. Wenn jemanden Gerry sagen würde, diese Frau hätte einen Betonmischer auf ihrem Weg durch die Stadt zur Seite geschoben, dann hätte Gerry ihm sofort geglaubt.
„Hey Kleiner, was glotzt du denn so? Noch nie nackte Haut bei einer Frau gesehen?“ fragte sie, ohne eine Antwort zu erwarten. Denn in derselben Sekunde drehte sie sich um, ging zum Bett und schaltet den Fernseher ein. Gerry war fast schwindelig von dem Anblick und lehnte sich mit dem Rücken an die Tür. Erst jetzt realisierte er, dass sein Herz raste und sein Erregtheit sich gegen den Jeansstoff seiner Hose beulte. Schnell legte er die Hände in den Schoss und versuchte sich zu beruhigen. Aber das war schwer, denn Lisa saß vorne auf der Bettkante und zeigte weiterhin ihren leicht bekleideten Körper. Und sie machte nicht den Eindruck, als ob sie sich noch etwas anderes anziehen wollte.
Lisa hingegen war kaum aufgeregt. Im Gegenteil. Sie schaltete betont gelangweilt durch die Fernsehkanäle. „Scheiße.“ murmelte sie. „Noch nicht mal einen Streaming Anbieter. Hey Kleiner, was sitzt du da auf dem Boden? Du kannst mit fernsehen!“ Gerry zuckte zusammen, als sie ihn direkt ansprach und sein leises „Okay“ kam gegen den Ton des Fernsehers nicht an.
Leise, als ob er sich an ein Raubtier anschleichen würde, ging Gerry ans andere Ende des Betts, überquerte die Matratze und setzte sich behutsam hin. So saß er diagonal zu Lisa mit dem größtmöglichen Abstand. Aber dem Fernsehprogramm folgte er nicht, da es auch auf Spanisch war und er kein Wort verstand. Seine ganze Aufmerksamkeit ruhte auf dem muskulösen Rücken von Lisa. Den extremen Nackenmuskeln die ein ordentliches V bildeten und den Trizeps ihres rechten Arms, mit dem sich Lisa auf der Matratze abstützte.
Alleine die Beobachtung dieser Frau erregte Gerry so, dass er leicht anfing zu schwitzen und unbewusst hin und her schaukelte. Er hätte sich wohl noch stundenlang, Lisas Rückseite angucken können, ohne dass ihm Langweilig geworden wäre. Aber Liza war langweilig und das spanische Fernsehprogramm schien sie zu nerven.
„Mann ist öde. Ich halte diesen Mist echt nicht aus.“ Sie hob die Hände über den Kopf und ließ sich nach hinten fallen. Ihre schwarzen Harre fielen dicht an Gerrys Hand aufs Bett. Sei Herz hämmerte und er hätte fast die Luft angehalten.
„Hey Kleiner! Was ist mit dir. Findest du das Programm nicht öde?“
Gerrys Blick hing gerade an Lisas Bauchmuskeln als er merkte, dass sie ihn ansah. Schnell blickte er zum Fernseher.
„Äh ja, nein. Ich weiß nicht. Vielleicht?“
„Ohhhhh“ machte Lisa und verdrehte die Augen. „Du bist so ein richtig introvertiertes Kerlchen, nicht wahr?“
„Weiß nicht.“ sagte Gerry vorsichtig.
„Das gibt es doch nicht.“ rief Lisa. „Ich habe selten einen so unsicheren, zurückhalten Jungen wie dich gesehen. Und außerdem bist du voll die halbe Portion. Bekommst du nichts zu essen? Wächst du noch?“
Gerry wurde rot. „Ja, nein. Ähhhh, Entschuldigung?“
„Gott. Du kannst es auch sagen wenn du nicht mit mir sprechen willst.“
„Doch ja. Äh ich habe sonst noch ein paar Filme und Serien die man sich anschauen kann. Muss nur meinen Laptop an den Fernseher anschließen.“
„Ach bist du so ein kleiner Computer-Nerd? Na dann los. Mach.“
Gerry wunderte es fast schon selbst, wie sehr Lisas nüchterne Worte ihn motivierten. Dass er etwas für diese Wahnsinns Frau tun konnte, löste ein wahres Glücksgefühl beim ihm aus. Fast übereifrig holte er seinen Laptop und machte sich ans Werk. Noch während er Kabel zog und anschloss, überlegte er fieberhaft, was er vielleicht noch für Lisa tun konnte. Nach wenigen Minuten war der Laptop hochgefahren und auf den Bildschirm des Fernsehers geschaltet. Gerry lass Lisa nervös eine Reihe von Filmen und Serien vor, die er auf der Festplatte gespeichert hatte. Schon bald saß er wieder hinter Lisa und betrachtete ihren Rücken, während sie viel zufriedener mit dem Programm war. Danke sagte sie nicht. Er hörte nur ein „Guter kleiner Nerd.“ von Ihr.
Lisa saß noch eine Weile auf der vorderen Bettkannte. Aber nach einer halben Stunde rutschte sie nach hinten zu Garry und lehnte sich an die Wand. Es war merkwürdig diese große schwere Frau so nah neben sich zu haben. Aber jetzt konnte er sich ihre extrem muskulösen Beine ansehen, die sie weit von sich streckte. Gerry hielt den Kopf zum Fernseher gerichtet aber mit seinen Augen schielte er die ganze Zeit auf Lisas nackte Beine. Die mächtigen Muskelstränge in ihren Beinen, erwachten manchmal zum Leben, wenn etwas spannendes passierte. Dann verdoppelten sich ganz kurz ihr Volumen und sanken wieder herab. Jedes Mal hielt Gerry den Atem an und glotzte direkt auf ihre Oberschenkel. Dann besann er sich und drehte den Kopf wieder zum Bildschirm. Dabei war er dauerhaft erregt. Er stand förmlich unter Strom. Seine Hände verdeckten nun dauerhaft seinen Schritt.
Als die Serie endete, streckte sich Lisa. Ein ungeheurer Anblick den kurz wuchsen aus den massigen Oberarme Muskeln wie Kokosnüsse. Gerry währe beinah gekommen und gleichzeitig vom Bett gefallen. Aber in beiden Fällen konnte er sich ganz knappt retten.
„So genug herumgesessen. Ich muss dringend Trainieren, sonst drehe ich noch durch.“
Lisa ging auf ihrer Seite des Bettes zu Boden und begann damit Liegestütze zu machen. Das dauerte eine ganze Weile und Gerry wagte es nicht, ihr allzu auffällig zuzuschauen. Auch wenn er es allzu gerne gemacht hätte. Danach folgten Situp und andere Bodenübungen. Als Lisa vom Boden wieder aufstand sah sie sich suchend um.
Sie ging durch den Raum hob einen der Stühle an, dann einen Nachttisch und den Beistelltisch des Fernsehers.
„Kann ich helfen?“ fragte Gerry. Innerlich brannte er darauf dieser Frau zu Diensten sein zu können. „Ich suche etwas, womit ich trainieren kann. Aber das hier ist alles aus leichtem Sperrholz gebaut. Nichts ist schwer genug. Hast du vielleicht ein paar schwere Sachen, die wir in meine oder deine Tasche packen können. Bücher oder so?“ Gerry schüttelte den Kopf. Sein Laptop war etwas schwer aber davon hätte er wohl zehn Stück in seine Tasche packen müssen, damit es für Lisa ein Trainingsgewicht gewesen wäre.
Plötzlich hatte Gerry eine Idee die ihm den Kopf rot werden ließ.
„Was ist denn mit deinem Gesicht los, ist dir warm?“
„Nein, alles gut. Hatte nur gerade eine Idee.“
„Und dann wird dein Kopf rot? Was für eine Idee?“
„Naja. Ich bin doch einigermaßen schwer. Du könntest mich als Gewicht, vielleicht…“ Sein Kopf wurde so rot das er nicht weitersprechen konnte. Ein Lächeln ging über Lisas Gesicht. Gerry fand sie so schön und starrte sie unverhohlen an. „Vielleicht ist das gar keine schlechte Idee. Du bist vielleicht nur eine halbe Portion aber für ein Training könnte es ausreichen. Hast du einen Gürtel an. Damit ich dich gut packen kann?“
Gerry nickte und zog seinen Pulli hoch. Lisa griff sofort zu und hob ihn auch augenblicklich, am Gürtel in die Luft. Gerry wurde die Luft aus dem Magen gepresst, denn im Grunde lag er mit seinem Bauch auf Lisas Faust, die in hoch in die Luft drückte. Das tat zwar weh, aber dafür war das Gefühl, von dieser Frau mit nur einem Arm in die Luft gehoben zu werden, unbeschreiblich. Gerry konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, egal wie sehr es in seinem Magen drückte und wehtat. Diese Frau hatte aber auch eine sehr harte Faust.
Lisa hob Gerry dreimal in die Luft und ließ ihn dann wieder auf die Matratze fallen. „Das Gewicht geht schon.“ sagte sie. „Aber du bist reichlich unhandlich. Kannst du dich nicht mehr zusammenrollen? Kompakter werden?“ Gerry zog die Knie an und umfasste diese mit beiden Armen. „So vielleicht?“ „Ja, besser aber mir fehlt immer noch eine gute Stelle um dich zu packen. Hmm. Vielleicht habe ich jetzt mal eine Idee.“
Lisa ging an ihren Schrank und holte zwei breite Spanngurte heraus, mit denen sie das Gepäck auf ihrem Motorrad sicherte. „Was dagegen?“ fragte Lisa und hielt Gerry die Gurte vor die Nase. Gerry schüttelte mit großen Augen den Kopf. Erneut wurde er von Lisa gepackt und dieses Mal Fachmännisch verschnürt. Seine angezogenen Knie wurden ihm so stark an den Körper gezogen, dass es wehtat. Genau so schmerzlich fest, wurden seine Arme an seinen Leib gezurrt. Lisa fragte noch nicht mal ob es zu fest war, sie machte es einfach und zog jede Schnalle so hart an, bis sich Gerry in der Position befand, in der sie ihn haben wollte. Dabei lag ein Blick in ihren dunkelblauen Augen, den Gerrys Herz noch stärker zum Schlagen brachte. Und ab und an glaubte Garry ein Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen. Besonders dann, wenn sie eine Schnalle richtig fest zuzog.
Zum Schluss waren Garry Gliedmaßen so gut es ging an seinen Körper gezogen. Es selbst umschloss seine Knie um eine besonders gute Kugel oder besser Packet abzugeben. Sein ganzer Körper schmerze von den festen Gurten und er konnte sich keinen Millimeter mehr bewegen. Er war perfekt gefesselt. Nie könnte er sich aus eigener Kraft befreien. Das einzige was er noch bewegen konnte, waren seine Finger und seine Füße. Aber das brachte überhaupt nichts.
Aber auch wenn die Schnüre schmerzten, wie auch die überdehnten Arme und Beine, die gewaltsam verbogen waren, lächelte Gerry. Alleine schon das Gefühl der von ihren starken Händen in die verschiedenen Positionen verbogen zu werden war wunderbar. Sie war so stark, rücksichtlos und er ihr so hilflos ausgeliefert. Das alles löste einen unglaublichen Gefühlskick in ihn aus. Er gehörte dieser wunderbaren Frau. Er konnte nun nichts mehr tun. Er war ihr Trainingsobjekt und nichts weiter. Und er wollte auch nichts anderes mehr sein. Nie wieder.
Der berauschte Glückseligkeitszustand von Garry schien Lisa nicht zu bemerkten. Sie packte ihn fachmännisch und begann seinen Körper, wieder nur mit einem Arm, in die Luft zu stemmen. Doch dies Mal nicht nur dreimal. Sondern zehn-, fünfzehn-, zwanzig-, dreißigmal. Danach wechselte sie auf ihren anderen Arm. Dann wiederholte sie die Übung.
Als nächstes legte sie sich mit dem Rücken auf den Boden und stemmte Gerry mit einem Arm in die Luft. Danach mit dem anderen und im Anschluss mit beiden. Für den gefühlsgebeutelten Gerry waren diese Übungen das Maximum an Stimulation, was er vertragen konnte. Wie sie so leichtfertig und mit nur einem Arm seinen Körper stemmte, erregte ihn immer mehr. Jede Wiederholung steigerte das Gefühl. Letzten Endes konnte Garry es nicht mehr halten und kam. Doch die Übungen gingen weiter und er kam wieder. Als Lisa ihre Übung auf dem Rücken beendete, war Gerry dreimal gekommen und schwitzte sichtbar. Lisa war während ihrer Übungen kaum ins Schwitzen geraten.
Als Lisa zu einer weiteren Übung wechseln wollte, bemerkte sie Gerrys großen dunklen Fleck auf der Hose. Reflexartig ließ sie Gerry auf den Boden fallen. Das tat weh aber Gerry spürte in seinem Rausch fast nichts mehr.
„Verdammt hast du dir in die Hosen…“ Sie stockte, tippte mit dem Finger an seine Hose und roch dran. „Oh ich verstehe. Das geilt dich auf. Du musst aber sehr viel Druck auf dem Kessel haben. Wie oft bist du gekommen?“
Gerry konnte gar nichts sagen. Von seinem Hochgefühl, war er ohne Vorwarnung den weiten Weg in die Hölle der reinen Scham gefallen. Ihm war alles so peinlich, dass er am liebsten einfach gestorben wäre. Er schloss fest die Augen um Lisa Blick ja nicht begegnen zu müssen.
Er spürte, wie Lisa die Gurte wieder löste und seinen Körper freigab. „Los ab ins Bad mit dir. Und mach dich sauber.“ Wie ein geschlagener Hund, den Blick tief gesengt, trottete er ins Bad. Er schloss hinter sich ab und glaubte, dieses Badezimmer nie wieder verlassen zu können. Nie wieder könnte er dieser Göttin unter die Augen treten. Er war nicht wert nichts. Er hatte nicht mehr das Recht in ihrer Gegenwart zu sein. Verzweifelt hockte sich Gerry auf die kalten Fließen und ließ den Kopf hängen. Und dann saß er da und wusste nicht was er machen sollte. Also tat er nichts.
Unvollendete Geschichten
Freitag, 22. Juli 2022
Isolation Version 1 TEIL 1
Freitag, 17. Juni 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 06 – Der Tag nach Halloween.
Helles Sonnenlicht weckte Manuel. Er stöhnte als er ein unangenehmes Ziehen am Arm und ein Drücken am Kinn und Hals registrierte. Völlig erledigt kniff er die Augen zusammen, in der Erwartung in seinem Bett zu liegen. Aber das tat er nicht. Nicht seine Zimmerdecke. Nicht seine Bettdecke und… Es lag noch jemand im Bett. Sein Hirn war noch sehr träge und es dauerte einen Augenblick, bis er Ashley erkannte. Fassungslos starrte er den großen schweren Muskelkörper neben sich an, der unter einer Bettdecke verborgen war. Der zweite Schock folgte wenige Sekunden später, als er feststellte dass er nichts an hatte. Überhaupt nichts.
Jetzt arbeitete sein Hirn auf Hochtouren. Was war gestern passiert? Wasss. Halloween. Richtig. Er war mit Ashley unterwegs, sie hatten Kürbisse zerschmettert waren zu ihr nach Hause gefahren und dann. Das letzte an das sich Manuel erinnerte war Ashleys grinsendes Gesicht, als sie ihm ihre Haustürschlüssel vor die Nase hielt. Danach nichts mehr. Ein Filmriss. Das war die einzige Erklärung. Sie mussten also gestern Abend noch etwas getrunken haben. Etwas mehr und dann? Wow, hatten sie es getan? Na das wäre was. Sein erstes Mal und er wüsste prompt nichts mehr. Allerdings hatte er keinen Kater. Sein Kopf war erstaunlich klar. Auch wenn sein Körper schmerzte. Aber das konnte auch vom Liebesspiel mit Ashley kommen. Diese Frau bestand schließlich aus Muskeln.
Er atmete tief ein. Ob er einen Blick unter die Bettdecke riskieren konnte? Sie waren sich sicher sehr nahe gekommen, auch wenn er nichts mehr davon wusste. Vorsichtig hob Manuel die Bettdecke hoch. Ashleys seidenglatte helle Haut schimmerte ihm entgegen. Sie schlief und war vollkommend entspannt aber dennoch sah Manuel wunderschöne Muskelpakete an Armen und Beinen. Er konnte nicht anders und legte eine Hand auf ihren Oberschenkel. So mächtig groß, hart und dennoch seidenglatt. Er atmete schneller und erschrak wie schnell ihn die Erregung packte. In Sekunden war er soweit seine Ladung abzuschießen. Erschrocken stellte er fest, dass er nichts hatte um eine Schreinerei zu verhindern. Keine Taschentücher, nichts. Er konnte schlecht die Bettdecke nehmen.
Hastig stand er auf, wobei Ashley wie durch ein Wunder nicht geweckt wurde.
Das Badezimmer war seine einzige Chance. Also riss er die Tür von Ashley Zimmer auf, hetzte auf den Flur und blieb wie vom Donner gerührt stehen. Vor ihm stand ein riesiger Muskelkörper. Stark und stahlhart türmte dieser sich vor ihm auf. Bekleidet war sie nur mit einem pinken BH und passenden Slip. Dieser gebräunte Körper musste mit den mächtigen Schultern und den baumdicken Oberschenkeln gut eine Tonne wiegen. Ein weißblonder Zopf hing über ihrer Schultern und streichelte leicht über dicke Bauchmuskeln, dick wie Pflastersteine. Die hochgewachsene Frau sah ihn streng an. Ihre Augen waren wahnsinnig blauen und kühl.
Manuel konnte Ashleys Mutter nur wenige Sekunden Muster. Dann sprühte es unstoppbar aus ihm heraus. Die weiße Landung klatschte an einen der hervorstehen Muskelstränge ihrer Oberschenkel und lief langsam daran herunter. Der Blick dieser Superfrau wurde noch ernster und Manuel wurde ganz blass. Einige Minuten herrschte vollkommende Stille.
„Was glaubst du, was du da tust?“ herrschte sie ihn an. Dabei bewegten sich ihre Oberarme wobei die mächtigen Muskeln darin in Bewegung gerieten. Manuels Augen wurden ganz groß und anstatt einer Antwort, fing er wieder an zu schießen. Die Hand der halbnackten Frau schnellte vor, legte sich um seinen Hals und hob ihn mühelos in die Höhe. Manuel krächzte zwar wehrte sich aber kaum.
„Und noch etwas. Wieso kommst du nackt aus dem Zimmer meiner Tochter?“
„Sie schläft noch.“ japste Manuel.
Die Hand umschloss seinen Hals fester und sein kleiner Freund fing wieder an zu wackeln.
„Das hat nichts damit zu tun, dass du nackt bist. Und…“ Sie sah an ihm herunter. „Und scheinbar hast du noch ganz andere Probleme.“
Ohne ein weiteres Wort nahm sie ihn mit ins Badezimmer. Manuel hing dabei frei in der Luft und fühlte sich wie eine leere Puppe, mit der diese Frau der Macht alles machen konnte was sie wollte. „Ich habe hier noch ein ganz altes Handtuch.“ sagte sie und fischte einen solches unter einer Ablage hervor. Sie wischte sich die Spuren von Manuels Ausbruch vom Bein. „Das war ganz schön frech.“ Sagte sie dabei. Dann hielt sie ihm das Handtuch, was so gar nicht flauschig aussah, vors Gesicht. „Das Teil hier ist ziemlich rau und alt. Wir gleich etwas kitzeln.“
Manuel machte große Augen als die Frau mit dem Handtuch auf seine Erektion zusteuerte. „Nein waaaa…. Ohhhhhhh.“ Die Hand von Ashleys Mutter lag immer noch fest um seinen Hals, so dass Manuel nur schwerlich atmen konnte. Als er nun mit einer arg intensiven Stimulation zum Höhepunkt getrieben wurde, beschleunigte sich auch seine Atmung. Doch leider gab es nicht genug Luft, so dass ihn sein eigener Höhepunkt das Bewusstsein raubte. Er verdrehte die Augen und erschlaffte im Griff der starken Superfrau, die nur milde lächelte. Dann setzte sie ihn auf dem Badewannenrand ab und ohrfeigte ihn wieder wach. Während Manuel noch die hellen Punkte aus seinem Sehfeld blinzelte, wurde er bereits wieder gepackt und das Handtuch fand erneut Anwendung.
Die Lust packte ihn wie ein wildes Tier schüttelte seinen Verstand hin und her, bis der heranschießende Höhepunkt ihm erneut die Besinnung raubte. Rohe wiederholte Ashleys Mutter den Vorgang. Ohrfeigen knallten, Manuel gab ein paar unverständliche Laute von sich, bis ihn seine eigene Erektion ausknockte. Nach dem dritten Mal ließ sie seinen Körper achtlos auf den Badezimmerboden fallen. Sie wusch sich die Hände und stellte sich erneut vor den Jungen.
„Du hast eine beachtliche Ausdauer, das muss man dir lassen.“ Der Junge am Boden hörte kein Wort. „Bin gespannt wie lange du das noch durchhältst.“ Sie setzte den schlaffen nackten Körper wieder auf den Badewannenrand und reaktivierte ihn mit ein paar schallenden Ohrfeigen.
„Ohhhh.“ stöhnte Manuel und machte unkontrollierte aber langsame Bewegungen. Dieses Mal gab es keine Erektion an der das Handtuch hätte gerieben werden können als er in die Höhe gehoben wurde. Eine Hand griff an sein Kinn und zwang ihn, die Muskelamazone vor ihm anzusehen.
„Was ist Kleiner? Hast du deine Lektion gelernt?“ fragte sie streng.
„Ja, bitte, bitte, lassen sie mich los. Ich werde ganz brave sein.“ Presste Manuel aus seiner Stahlumklammerung hervor.
„Oh wirst du das? Na das Teste ich wohl besser, bevor ich dich wieder zu meiner Tochter lasse.“
Manuel glaubte schon alleine vom Anblick ohnmächtig zu werden, als die Frau vor ihm ihren freien Arm streckte und langsam ihren Bizeps anspannte. Als sich dieser Ball auf ihrem Arm aufpumpte und gleichzeitig oben eine Mango hervorschob, brauchte es tatsächlich keine Handtuchanwendung mehr. Manuel atmete immer schneller kam und wurde ohnmächtig. „Dachte ich es mir doch.“ sagte Ashleys Mutter und ließ ihr Opfer fallen. Diesen Mal nutzte sie ihren nackten Fuß um ihn wach zu bekommen.
Als er die Augenöffnete hob sie ihn vom Boden auf. Erneut lag ihre Hand um seinen Hals.
„Bitte nicht mehr.“ japste er. „Ich kann wirklich nicht mehr.“
Die vor Kraft strotzende Frau spannte wortlos ihren Bizeps. Wieder verlor Manuel die Besinnung bevor sie voll angespannt hatte. Sie wiederholte den Vorgang noch zwei Mal. Danach folgten vier weitere Male wobei sie das Handtuch zur Hilfe nahm. Viel Flüssigkeit konnte sie den Jungen nicht mehr abringen aber dennoch brachte ihr Bizeps ihn immer wieder auf Hochtouren. Auch wenn er darum bettelte, das sie doch aufhören sollte.
„Deine kleinen Murmeln müssen ganz schön schmerzen.“ sagte sie als der Junge nach dem letzten Mal besinnungslos am Boden lag. „Wenn ich Zeit hätte würde ich weiter machen. Aber meine Tochter wacht bald auf und dann sollte sie uns nicht zusammen im Badezimmer vorfinden. Sie packte den Jungen ohrfeigte ihn routiniert und sobald er die Augen öffnete, warf sie ihn aus dem Badezimmer.
Manuel brauchte einige Minuten um wieder auf die Beine zu kommen. Dann bewegte er sich langsam und vorsichtig, wobei es zwischen seinen Beinen unangenehm zog, zu Ashley Zimmer. Leise schob er sich herein, steuerte auf seine Klamotten zu und begann langsam sich anzuziehen. Gerade suchte er seine Unterhose, als sich Ashley im Bett aufrichtete. Er hatte nicht gewusst das Mädchen nach dem Schlafen so gut aussehen konnten. Oder sie hatte sich heimlich gekämmt, als er im Bad war.
„Wo warst du denn? Ich dachte wir wachen zusammen auf?“
„Äh, Ashley damit du es gleich weißt, ich habe einen derben Filmriss von unserer Sauferei. Ach und könntest du dich bitte wegdrehen, wenn ich nackt bin?“
„Mal ehrlich du siehst echt fertig aus. Und warum sollte ich mich wegdrehen? Habe das alles schon gesehen. Und von welcher Sauferei redest du?“
„Na haben wir gestern nicht…“
„Nicht was?“ Sie grinste breit.
„Na Alkohol getrunken. Gesoffen, getanzt und gekotzt. Und uns zu allen Überfluss nackt ausgezogen?“
„Wir haben nichts getrunken. Meine Mutter hat dich ein kleines bisschen k.o. geschlagen. Und dann musstest du hierbleiben, bis du wieder zur Besinnung kommst. Und da du sehr komatös warst, habe ich mir erlaubt dich auszuziehen. Ach wenn du deine Unterhose suchst, die habe ich weggeschmissen. Die war voll verklebt, ich meine so richtig. Ziemlich ekelig. Als ob du Ferkel mehrmals, na du weißt schon.“
Manuel wurde rot im Gesicht und Ashley lachte laut. „Oh mein Gott hast du wirklich? Hahaha. Und warum? Sah ich so heiß in meinem Outfit aus?“
Manuel nickte mit rotem Kopf und wäre am liebsten im Boden versunken. Schnell zog er seine Hose ohne Unterhose an. Während Ashley lachte.
„Ohhh.“ machte sie gedehnt. „Jetzt weiß ich. Du hattest keine Kreislaufprobleme als du mit meiner Mutter im Flur… Nee Moment. Du warst doch schon so, als ich die Treppe runter kam. Hast du dich an meiner Mutter aufgeteilt? Aber sie hatte doch gar kein Kostüm an?!“
„Ich, ich,…“ sagte Manuel und zog sich ganz schnell sein Hemd an. Der Dracula-Umhang musste noch im Auto liegen.
„Ich muss los.“ sagte Manuel schnell und wollte zur Tür eilen. Aber Ashley war schneller als er. Wie eine Wildkatze sprang sie unter ihrer Bettdecke hervor, nur mit dem pinken BH und Höschen bekleidet. In einer Bewegung rang sie ihn spielend nieder und setzte sich auf seinen Oberkörper. In Sekunden lag er völlig hilflos unter ihr. Die Situation erinnerte ihn an jene, welche er mit Kim auf dem Schulhof gehabt hatte.
Ashley war allerding noch schwerer als Kim und machte ihm viel mehr zu schaffen. Es war schwer zu atmen und ihr Gewicht tat weh. „Ashley bitte.“ jammerte er unter ihr. „Oh nein ich will jetzt Klarheit über deine zugekleisterte Hose haben. Und so schnell wie du gerade die Fliege machen wolltest, lag ich mit meiner Vermutung wohl Goldrichtig.“
Sie grinste ihn breit an. Er wunderte sich, dass sie bei ihrer Vermutung nicht sauer wurde.
„Du scheinst nicht wütend zu sein.“ würgte er vorsichtig hervor.
„Naja.“ sagte sie und kam mit ihrem Gesicht nah an seines. Wieder erinnerte ihn die Situation an Kim. Doch das bestimmte Gefühl blieb aus. „Ich habe mich daran erinnert, was du gestern Abend gesagt hat. Am Auto. Du stehst auf die hier.“ Sie machte in ihrem luftigen Outfit eine doppelte Bizepspose. Zwei Kokosnüsse schnellten aus ihren Armen und oben drauf verhärteten sich diese gespaltenen Zwillingsspitzen.
Der Anblick schmerzte sehr in Manuels Hose aber zu seinem eigenen Erstaunen regte sich nichts. Ashleys Mutter hatte ganz Arbeit geleistet. Sie hatte Manuel bis auf den letzten Tropen ausgepresst. Manuels Augen wurden groß, als Ashley hinter sich griff, seine Hose öffnete und mit ihrer Hand hineinfasste. Ohne Unterhose fand sie ihr Ziel schnell. Manuel hätte sie gerne daran gehindert aber begraben unter einer Tonne Muskeln konnte er nichts ausrichten.
Als er Ashleys Hand spürte, wirkte Ashleys Gesicht erst überrascht dann wütend. „Du müsstest dich doch langsam von deinem Abschussorchester gestern Nacht erholt haben.“ rief sie und nahm ihre Hand aus seiner Hose. Scharf sah sie ihn an.
„Es sei denn, du hast mich angelogen.“
„Nein bestimmt nicht. Ich bewundere, nein liebe starke Frauen. Wirklich! Ich lüge nicht!“
„Und erregen dich Frauen mit Muskeln?“
„Ja.“ sagte er sehr leise.
„Ach dann sind nur meine Mukis unsexy?“
„Ähhh, nein das verstehst du falsch. Bei dem was du mir eben gezeigt hast würde ich normal …“
„Hast du aber nicht.“ schrie Ashley. Dann rappelte sie sich auf, packte Manuel an der Kehle und knallte ihn, als ob er nichts wiegen würde, gegen ihre Tür. Manuel atmete ungewollt aus.
„Du hast mich angelogen.“ knurrte sie wütend mit Tränen in den Augen.
„Du hast mir nur erzählt, was ich hören wollte. Bei was hast du noch gelogen? Bei allen? Spielst du mir vielleicht die ganze Zeit nur was vor?“ Sie schlug ihm die geballte Faust in den Magen und Manuel glaubt kurz er müsste ohnmächtig werden und sich zu selben Zeit übergeben. Beides konnte er knapp unterdrücken. Ashley hatte ihn immer noch am Hals gepackt, nahm ihn von der Tür, öffnete diese und holte mit seinem Körper zum Wurf aus.
„Du kannst jetzt gehen. Unsere Verabredung ist offiziell zu Ende du Penner.“
Manuel folg mit einer solchen Wucht aus Ashley Zimmer, das er froh war, dass es sich um einen langen Flur handelte. Wäre er mit einer solchen Kraft gegen eine Wand geprallt, wäre vielleicht im Krankenhaus aufgewacht. Doch so folg er mehrere Meter weit und rollte, nach einer unsanften Landung noch einen weiteren, bis er von einer Wand gestoppt wurde. Nun schmerzte sein Körper wirklich. Und wäre Ashley nicht wütend auf ihn, hätte er diesen Augenblick sogar genossen. Aber so war ihm alles nur noch unangenehm. Dennoch brauchte er mehrere Minuten bis er glaubte, den Weg bis zu seinem Auto bewältigen zu können.
Als er mit dem Abstieg der Treppe begann, hörte er aus Ashley Zimmer laute Musik dröhnen. Mit einem schlechten Gewissen stieg er die Stufen herab. Natürlich hatte er sie nicht angelogen, das war ja klar. Aber dass was im Badezimmer passiert war, belastete ihn schon. So etwas konnte er Ashley niemals beichten.
Da er in diesem Haus fremd war bog er am Treppenende glatt falsch ab und fand sich ungewollt im Wohnzimmer wider, anstatt an der Haustür. Er hatte sich schon zum Gehen gewandt, als die Stimme von Ashley Mutter erklang.
„Du willst schon gehen?“
Manuel zuckte ungewollt zusammen und drehte sich zu dieser unglaublichen Muskelfrau um. Zum Glück hatte sie dieses Mal etwas an.
„Ja, es war eine lange Nacht. Wir sind beide Müde.“
„Und Ashley bringt dich nicht bis zur Tür. So habe ich meine Tochter aber nicht erzogen.“
„Ähhh, naja, sie hat noch zu tun. Wir haben uns oben voneinander verabschiedet.“
„Gut, dann bringe ich dich zum Auto.“
Bevor Manuel etwas erwidern konnte, legten sich, die ihm schon bekannten Stahlfinger um seinen Hals. Er krächzte und wurde rot im Gesicht, als sie ihn in die Luft hob und langsam zu Tür schritt. „Ich hoffe du hast meiner Tochter nichts von deinen Ausflug ins Badezimmer erzählt?“ Manuel, der gerade freihängend, um jeden Hauch von Atemluft kämpfen musste, schüttelte den Kopf. „Gut. Ansonsten hättest du die hier kennengelernt.“ Sie hielt ihm ihre große Faust vor das Gesicht.
An seinem Auto stoppte sie, packte die Türklinke und riss unter lauten Krachen, die Tür seines Autos auf. Mehrere Metallteile fielen zu Boden, da die Autotür noch verschlossen gewesen war. Was Ashley Mutter, trotz der Metallteile ignorierte. Grob warf sie seinen Körper ins Innere und knallte die Tür wieder zu, welche sich aber nicht mehr richtig schloss.
Manuel war noch dabei sich aufzurappeln, als Ashleys Mutter schon wieder in die Richtung ihres Hauses ging. Er fühlte ganz leicht wie ein Stück Müll, das diese Powerfrau eben schnell entsorgt hatte. Da fiel sein Blick auf den Rücksitz. Schnell lehnte er sich aus dem Auto. „Entschuldigung, Ashley Hammer liegt noch auf dem Rücksitz und der ist ziemlich schwer.“
„Hmm.“ machte Ashley Mutter und kam zurück. Hastig wollte Manuel die hintere Tür entriegeln, als die Powerfrau ein weiteres Schloss seines Autos sprengte. Weitere Metalteile rieselte zu Boden. Leichthändig nahm sie den Hammer aus seinen Wagen. Manuel konnte seinen Blick nicht von dieser Frau nehmen, als diese mit dem Hammer in der Hand zurück ins Haus ging. Diese Frau war unfassbar stark. Von ihr würde er sich sehr gerne wieder dominieren lassen. Jeder Zeit. Aber das sollte Ashley besser nicht wissen. Und Kim auch nicht. Er seufzte. Sein Auto konnte er allerdings vergessen.
Sein Handy auf dem Beifahrersitz, das er wohl gestern hier liegen gelassen hatte brummte. Als er nachsah, gab es 10 Nachrichten. Alle von Kim im Abstand von zehn Minuten. Es fing an mit „Na wie war es?“ und endete mit „Was zum Teufel ist so schwer daran einmal auf sein Handy zu gucken?“
Manuel stöhnte. Nach allen was er an diesen Morgen erlebt hatte, konnte er das auch gleich hinter sich bringen.
„Na endlich.“ rief Kim, sobald sein Handy eine Verbindung aufgebaut hatte. „Und jetzt raus mit der Sprache. Wie ist es gelaufen?“
„Tja, nicht sooo schlecht aber auch nicht sooo gut.“
„Was soll das den heißen?“
„Naja. Der ganze Abend war okay. Und bis zu dem Punkt an dem ich sie nach Hause gebracht habe.“
„Ja und? Wie konntest du es auf den letzten Metern denn noch versauen?“
„Eigentlich habe ich es heute Morgen versaut.“
„WAASSSS.“ Manuel hielt das Handy kurz in eine andere Richtung, als Kim laut wurde. „Du hast bei ihr übernachtet?“
„Nicht gewollt. Es war mehr eine Art Unfall.“
„Ihr hattet Sex.“
„NEIN.“ kam es prompt von Manuel. Dieses Mal schrie er. „Wir hatten keinen Sex. Ich bin eingenickt und heute Morgen hatten wir einen Streit und ich bin gegangen.“
„Was für einen Streit.“
„Das geht dich ja mal Garnichts an. Und ich habe auch keine Lust dir alles zu erzählen.“
„Jetzt hör mal zu, du frecher Arsch. Das geht mich ja wohl was an. Ich bin Ashleys Freundin und wenn sie sauer auf dich ist, dann bin ich auch sauer auf dich. Und so einfach kannst du dich da nicht rausreden. Wir haben schließlich noch ein Date nächstes Wochenende, da habe ich genug Zeit jegliche Information aus dir raus zu prügeln. Und wenn ich dich Tag und Nach verdreschen mu….“
Manuel legte auf und unterbrach so Kims Wutanfall. Vorsichtshalber stellte er sein Handy ganz ab. Er konnte das Schlamassel, in das er da geraten war kaum fassen. Er holte tief Luft und startete den Wagen. Nun brauchte er erst einmal eine preiswerte Werkstatt, die sein Auto wieder herrichtete. Mit wackeligen Türen fuhr er langsam und vorsichtig davon.
Ashley stand am Fenster als Manuels Wagen die Straße herunterfuhr. Sie hatte Tränen in den Augen und ihre Hände waren zu Fäusten geballt. Wie hatte sie sich in diesen Jungen so irren können? Hatte sie keinen Verstand? Doch das aller schlimmste war, das er ihr Herz immer noch zum Hüpfen brachte. Wenn sie ihn sah war alles schön. Sie wollte bei ihm sein und dennoch war alles aus dem Ruder gelaufen. Warum war er so komisch und warum war sie so sauer geworden? Sie hatte ihm gar nicht die Zeit gegeben sich zu erklären. Ihre Fäuste verschwanden. Sie war das Problem sie hatte alles falsch gemacht. Nun liefen ihre Tränen richtig. In einem Gemisch aus Wut und Selbsthass warf sie sich auf ihr Bett, das gefährlich knarrte. Nur wegen einer verklebten Hose war sie wütend gewesen. Sie war so dumm. Ashley vergrub das Gesicht in ihrem Kissen und wollte von dieser blöden Welt nichts mehr wissen.
Freitag, 20. Mai 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 05 - Halloween
Aufgeregt rutschte Manuel auf dem Fahrersitz hin und her. Er hätte nicht gedacht, dass er bei diesem Treffen so nervös sein würde. Schließlich schwirrte in seinem Kopf noch immer die hochgewachsene Kim mit ihrem durchtrainierten Körper hin und her. Zum Glück regnete es an diesem Abend nicht und die Luft war angenehm mild. Das war von Vorteil, denn sein alter Golf war nicht mehr der Jüngste. Überall gab es stellen von Rost und auf der Beifahrerseite regnete es rein. Nach einem starken Schauer war ihm die Fußablage voll Wasser gelaufen. Als dies mehrmals passiert war, hatte er ein Loch ins Bodenblech gebohrt. Mit anderen Worten, sein Auto war nicht mehr in der besten Verfassung. Deswegen war er auch sehr froh dass es nicht regnete.
Ashley wohnte in einem Reihenhaus in einer ruhigen Nebenstraße. Manuel musste nicht lange warten, bis ihm rückartig die Haustür aufgemacht wurde. Die Person, welche die Tür öffnete war nicht Ashley. Es brauchte keine besondere Kombinationsgabe, um zu erraten, dass es sich um ihre Mutter handelte. Das war für Manuel überdeutlich.
Ashleys Mutter hatte dieselben dunkelblauen Augen und hellweißen Haare wie ihre Tochter. Sie war größer, 1.79 und Ashley ungefähr 1.70. Dabei war der Oberkörper ihrer Mutter länger dennoch machte die Frau von Mitte 40 einen sehr soliden Eindruck. Sie trug nur einen grauen Pulli und eine verwaschene Jeans aber dennoch fiel Manuel bei ihrem Anblick der Kiffer herunter. Mit weit offenem Mund, betrachtete er Ashleys Mutter.
Die schlichte Jeans wie auch Pulli lagen eng am Körper und zweigten offen, die enorme Muskulatur der Frau. Baumdicke Oberschenkel mit Muskelsträngen, dick wie Taue, welche sich durch die Risse ihrer Jeans drückten.
Sie hatte breite V Schulter, worüber ihr weißblondes Haar in einem dicken Zopf fiel, welcher bis zur Hüfte reichte. Ihre Oberarme waren länger als jene ihrer Tochter und trugen unglaublich viel Muskelmasse. Sie sprengten fasst den Stoff und schon der ungespannten Bizeps ragte im Winkel eines Fußballs aus ihrem Arm. Noch nie in seinem Leben hatte Manuel so viel Muskelmasse an einem Menschen gesehen. Wenn ihn jemand sagen würde, diese Frau war die stärkste auf der Welt, er würde einfach nur zustimmend nicken.
Umgekehrt machte Manuel auf diesen weiblichen Powerkörper wohl wenig bis keinen Eindruck. Sie sah ihn an wie ein Insekt, dass sie leicht zertreten könnte. Wobei der Vergleich nicht aus der Luft gegriffen war. Manuel war überzeugt davon, dass ein Wink mit ihrer großen Hand ausreichte, um ihn in den Nachbarsgarten zu befördern.
„Ähhhh,“ machte er. Noch immer versuchte sein Hirn, den Anblick dieser unglaublichen Frau zu verarbeiten. Abgesehen davon befand er sich, nach nur wenigen Sekunden die er sie angesehen hatte, in einem extrem erregten Zustand. Fast glaubte er einen Herzimpfakt zu bekommen um gleich darauf still und leise umzukippen. „Ja?“ fragte die Frau und zog eine schwarze Augenbraue in ihrem gebräunten Gesicht hoch. Die kurze Stille zwischen ihnen wurde kurz durch ein Geräusch unterbrochen, das von den Plastikzähnen herrührte, die auf den Steinboden vor Manuel gefallen waren. Manuel hatte sich schwarz angezogen und einen Samtmantel angelegt, um einen Vampir dazustellen. Da er Ashleys Mutter mit offenem Mund angesehen hatte, waren seine langen Plastikzähne letzten Endes zu Boden gefallen.
„Kannst du jetzt sprechen?“ fragte die Frau, welche Manuel zwischen ihren starken Händen leicht zu einem Ball hätte formen können, um ihn in den 10 Meter entfernten Mülleimer zu werfen. „Ja, ja, Entschuldigung. Äh, ich bin Ashley, nein Manuel, … öhhh, ich bin wegen Ashley hier.“ Sein Gesicht färbte sich rot. „Du bist also wirklich der Junge, weshalb meine Tochter so ein Theater macht.“ Sie schüttelte leicht den Kopf und ging wieder ins Haus. Erst verzögert erklang ein: „Komm rein!“. Das unhöfliche Verhalten der Powerfrau entging Manuel, der in seiner Lust geradezu ertrank. Langsam, auf zitternden Beinen, folgte er Ashleys Mutter.
Diese wartete auf ihn im Flur, der auf der Linken eine Treppe aufwies, die ins obere Stockwerk führte und auf der Rechten einen Gang zur Küche hatte. Geradeaus ging es ins Wohnzimmer. Am Treppenaufgang lehnte eine Monsterversion eines Hammers, den Ashley Mutter Stirnrunzelnd betrachtete. „Was macht denn dieses Ding hier?“
Mit der linken Hand griff Ashley Mutter nach den Hammer und hob ihn hoch.
Fast schon krachend schoben sich die Muskelmassen aus ihren Oberarm hervor. Aus dem enormen Fußballbizeps erhob sich zu allen Überfluss eine Mango, die Oberhalb durch einen tiefen Spalt geteilt wurde. Dieser Bizeps war größer als Manuels Kopf, die Erkenntnis, gepaart mit dem Anblick ließ ihn so heftig kommen, das er sich taumelnd an der Wand festhalten musste. Die Frau bewegte den Hammer hin und her, der in ihren Händen leicht wie eine Feder wirkte. Das Muskelspiel, welches dabei in ihren Oberarmen entstand setzte Manuel zusätzlich zu. Wenn dieser Hammer so solide war, wie er aussah, könnte diese Frau ihn mit einem Schlag in eine Pfütze Blut verwandeln. Ohne jeglichen Aufwand.
„Mein Gott was ist denn mit dir los? Ist dir schlecht? Du siehst aus, als ob du gleich umkippst.“
„Äh nur der Kreislauf.“ Log Manuel und atmete gezwungen langsam ein und aus. „Geht gleich wieder.“ versicherte er.
„Ashley.“ ertönte plötzlich die Stimme der Mutter, welche Manuel zusammenzucken ließ. „Dein Freund ist da und warum steht der Hammer unserer Nachbaren im Hausflur?“ Es rumpelte im Stockwerk über ihnen. Und dann erscholl Ashleys Stimme. „Er ist noch nicht mein Freund. Mama. Bin sofort da.“ „Dafür dass du nicht ihr Freund bist, hast sie aber viel Tara gemacht. Die letzten Tage gab es kein anderes Thema.“
Diese reife Muskelfrau hatte immer noch diesen Monsterhammer in ihrer Hand. Manuel kam ein zweites Mal, verlor dabei den Halt an der Wand und rutschte an dieser herunter, bis er auf dem Boden saß. Sie würde wirklich nur ein Schlag mit diesem Hammer brauchen. Nur eine Pfütze würde übrigbleiben. So wollte er mal sterben. „ahhh“ machte er, behielt aber die Muskelarme der Frau im Blick.
„Kreislauf?“ fragte sie und schwang wieder leicht den Hammer. Manuel konnte nur nicken. Dann erschollen Schritte auf der Treppe und Ashley kam herunter gerauscht. Manuel, der glaubte seine gesamte sexuelle Energie bereits verschossen zu haben, machte erneut große Augen.
Ashley hatte sich, im Gegensatz zu ihm, wirklich verkleidet. Ihre Haare hatte sie rechts pink, links grün und in der Mitte blau gefärbt. Allerding nicht vollkommen, sondern mit einer Spraydose, so das ihr blondes Haar noch zu sehen war. Pink und Grün bildeten jeweils einen Zopf, die wild von ihrem Kopf abstanden. Sie trug einen pinken Sport-BH und eine rote Weste. Die Weste war offen, so dass man zwei perfekte Reihen von ausgeprägten Bauchmuskeln sehen konnte. Ihre Arme waren ebenfalls entblößt und zeigten ihre perfekte Muskulatur. Ihr angewinkelter Arm zeigte wundervolle Konturen eines Bizepses in der Form und Größe einer Kokosnuss. Außerdem trug sie einen sehr kurzen, lila Rock. Ihre Beine steckten in einer roten Strumpfhose, dessen Stoff bei den Oberschenkeln so aussah, als ob er jede Minute reisen würde. Was wohl daran lag, das Ashley ebenfalls enorm dicke Muskelstränge zur Schau stellte.
Bei diesem Anblick gab es kein Zweifel, das Ashley viele Gene ihrer Mutter abbekommen hatte. Auch wenn sie noch sehr viel Muskelmasse brauchte um mit ihrer Mutter gleichziehen zu können. Aber sie war auf einen sehr guten Weg.
„Oh Manuel, warum hockst du denn so am Boden. Ist was nicht in Ordnung?“ Sie warf ihrer Mutter einen scharfen Blick zu. „Mama! Hast du ihm Angst gemacht?“
„Nein was denkst du Kind. Er hat Probleme mit dem Kreislauf. Der Junge sieht sowieso aus, als ob er dringend mal etwas essen sollte. Aber erklär mir mal lieber was hiermit ist?“
Sie hielt demonstrativ den Hammer hoch und Manuel stöhnte leise am Boden. „Das ist meiner!“ sagte Ashley und nahm ihrer Mutter den Hammer ab. Sobald sie denn Hammer in einer Hand hatte, schnellte der Kokosnussbizeps seitlich an ihrem Arm nach vorne und zeigte eine steile kleine Doppelspitze. Manuel schnappte nach Luft und kam erneut.
„Ach Gott.“ sagte Ashley besorgt. „Ist alles in Ordnung. Bekommst du keine Luft oder was ist los?“
„Ich, ich… es geht schon. Nur einen Augenblick.“
„Okay.“ sagte Ashley, stelle den Hammer an die Wand und drehte sie sich einmal vor Manuels Augen im Kreis. „Na, wie sehe ich aus? Cool oder?“
Manuel nickte. „Ja wirklich cool. Eine wahre Harley Quinn.“
„Uhhh, du hast es erkannt. Und was bist du? Ein Geheimagent?“
„Nee ein Vampir. Mein Umhang kommt im Sitzen nicht so gut und meine Zähne liegen noch vor der Tür.“
„Ahhhh.“ machte Ashley gespielt. „Ein Vampir. Harley hasst Vampire.“
Lässig griff sie hinter sich, nahm den Hammer und holte leichthändig zum Schlag aus. Dabei stach der Kokosnuss Bizeps wieder hervor und Manuel bekam große Augen. Denn in dieser Pose kam ihr Bizeps viel besser zur Geltung.
„Guck doch nicht so verschreckt! War doch nur Spaß. Ich mach schon keine Vampirmatsche aus dir. Auch wenn ich es könnte.“ Sie grinste spitzbübisch und sah dabei unheimlich gut aus. „Komm wir müssen los.“ Mit dem Hammer in der Hand, lief sie zur Haustür.
Manuel wollte sich aufrichten, als die starke Hand von Ashleys Mutter, ihn unter dem Arm packte und hochhob. Und zwar komplett vom Boden. Fast selbstverständlich trug sie ihn, mit der linken Hand und fast schon nebenbei bis zur Tür und stellte ihn neben ihrer Tochter ab, die davon nichts mitbekommen hatte.
Manuel war vollkommen fassungslos wie selbstverständlich Ashleys Mutter ihn hochgehoben hatte. Das Ganze kam ihm so unwirklich vor. Er nutzte dem Umstand, dass seine Plastikzähne am Boden lagen und ging stöhnend in die Knie. „Ist was?“ fragte Ashley. „ Nee alles gut. Nur meine Zähne.“ Ashley grinste. „Du zahnloser Vampir.“
Die beiden verabschiedeten sich von Ashleys Mutter und fuhren in Manuels Auto zur Schule. Manuels Auto knarrte hörbar als Ashley einstieg. Und ihr Körpergewicht drückte es auch spürbar nach unten, so dass Manuel auf seiner Seite bestimmt eins, zwei Zentimeter höher saß.
Das Problem war, wenn man mit einem Auto zur Schule fuhr, einen Parkplatz zu bekommen. Auf den Lehrerparkplätzen durfte nicht geparkt werden und da jeder, der etwas auf sich hielt, mit dem Auto zu so einem Event kam, war es dementsprechend voll. Manuel und Ashley fuhren ein paarmal im Kreis. Doch alles was sie fanden, war eine so kleine Parklücke, in die Manuel es niemals reingeschafft hätte. Genau auf der Höhe dieser Parklücke, wollte Ashley, das er anhielt.
„Und was jetzt? Parken wir auf der Straße?“
„Nein! Tue was ich sage. Noch etwas nach vorn, so dass wir genau auf der Höhe der Lücke sind. Sehr gut und jetzt aussteigen.“
„Na jetzt bin ich mal gespannt.“ sagte Manuel, als er ausstieg und Ashley mit schnellen Schritten auf die Fahrerseite des Autos kam.
„Willst du mal sehen wie stark ich bin?“
„Aber immer doch.“
Kam hatte Manuel das gesagt, stemmte sich Ashley gegen sein Auto und schob es Seitwärts in die Parklücke. Einfach so. Mit flotten Schritten, als ob der Wagen kein Hindernis wäre. Die Räder quietschten, als sie sich seitwärts bewegten und an Ashley Waden bildeten sich dicke Muskeldiamanten. Sein Auto passte genau. Vorne und hinten hatte der Wagen noch einen Zentimeter Spielraum, als Ashley ihre starken Arme von seinem Auto nahm. Manuel stand der Mund offen.
„Du bist unglaublich.“
„Aber in einer guten Weise, oder?“
„In einer sehr guten Weise. In einer Superfrau weise.“
„Dein Auto ist übrigens einfacher zu schieben als ich dachte.“ Ashley grinste breit.
Da fuhr ein Luxus SUV an ihnen langsam vorbei.
„Hey guckt mal, der eine Typ hat ein Kleid an!“ Rief ein Junge aus dem Fenster und schwenkte seine Bierflasche.
„Ich bin ein Mädchen du Arsch.“
Auf die Erwiderung hin, lachte der Junge übertrieben und der Wagen fuhr weiter.
„Ärger dich nicht. Das sind Idioten. Kommen bestimmt nicht von dieser Schule. Sonst hätten sie sich sowas nicht getraut. Einfach wieder vergessen.“
„Blöde Penner.“ Grummelte Ashley und ballte ihre Fäuste.
Sie waren bereits ein paar Schritte gegangen, als Ashley stehen blieb. „Apropo vergessen. Mein Hammer lehnt noch an deinem Auto.“
„Soll ich ihn holen?“
Ashley warf ihn einen ungläubigen Blick zu und stemmte ihre Hände in die Hüfte. Manuel starrte sofort die Muskeln ihrer Oberarme an.
„Na das will ich sehen.“
„Glaubst du ich schaffe das nicht? Na dann guck mal genau hin. Als ob ich diesen Hammer nicht hochbekomme. Der ist doch Fake und sieht nur so schwer aus. Sonst könntest du ihn nicht so einfach hin und her schwingen.“
„Na wenn du dir so sicher bist, kannst du ihn ja holen. Ich warte hier.“
„Genau, die fünf Schritte. Aber gut.“
Manuel war schnell wieder an seinem Auto, packte den Griff des Hammers und erstarrte. Das konnte doch unmöglich sein. Der Griff war nicht aus Holz sondern aus Metall und das Ding war verteufelt schwer. Der Hammerkopf hatte die Dimension eines massiven Holzstamms. Und er war tatsächlich aus massivem Holz. Breitbeinig stellte sich Manuel vor dem Hammer und zog mit beiden Händen. Als er merkte, dass er den Hammer unmöglich hochheben konnte, stemmte er sich mit seinen Körper dagegen. Daraufhin schaffte er es, den Hammer einige Zentimeter über den Asphalt zu ziehen. Er wiederholte den Vorgang viermal. Danach hatte er fast einen halben Meter geschafft und war aber schon fast am Ende seiner Kräfte. Da war plötzlich Ashley an seiner Seite.
„Bei dir dauert das ja ewig.“ Demonstrativ hob sie den Hammer, direkt vor seinem Gesicht mit der linken Hand hoch. „Nicht das es mich stört, aber du bist schon ganz schön schwach.“
Manuel wurde rot. „Oder du ziemlich stark.“ Manuel blickte wieder auf diesen Kokosnuss-Bizeps, sein Mund öffnete sich automatisch und fast wären seine Zähne ein weiteres Mal zu Boden gefallen.
Doch Ashley grinste nur und zog ihn mit sich. „Komm auf zur Party.“
Manuel atmete schwer und kam stöhnend während er ihr folgte.
Ashley lief nun mit schnellen Schritten voraus, als ob der Hammer nicht das Geringste wiegen würde. Manuel versuchte so gut wie möglich Schritt zu halten. Kurz vor der Schule sahen sie den SUV wieder, der gerade einparkte.
„Das diese Ärsche auch noch so ein Glück haben und genau vor der Schule ein Parkplatz frei wird.“ knurrte Ashley, als sie zusahen, wie drei Jungs und ein Mädchen ausstiegen. Sie beeilten sich nicht mehr und ließen gute 100 Meter Luft zu der SUV Gruppe. Als sie bei dem weißen Protzauto stehen blieben, sahen sie, dass sich davor ein Behindertenparkplatz befand, der frei war.
„Oh wir schön.“ rief Manuel sarkastisch. „Die Herren hatten genug Platz zum Einparken. Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen. Warum haben solche Affen immer Glück und ich muss mich in so eine kleine Parklücke zwängen?“
„Ähm, soweit ich weiß, habe ich eingeparkt.“ sagte Ashley.
„Du meinst wohl eingeschoben.“ erwiderte Manuel und grinste.
„Da habe ich doch glatt eine Idee.“ rief Ashley und ließ ihren Hammer sinken.
Schnell wie ein Wiesel, war das Muskelmädchen hinter dem SUV und ließ ein Knurren ertönen. Dann bewegte sich der SUV, wobei die Reifen quietschten, als diese blockierten und über den Asphalt rutschten. Mit einem ungeheuren Kraftakt, schob Ashley das riesengroße Auto, mit stockenden Rädern weiter nach vorne, bis es auf dem Behindertenparkplatz stand. Dabei traten die Muskeln ihrer Beine so stark hervor, dass die Strumpfhose von den Muskelsträngen zerrissen wurde. Manuel sah ihr schweratmend zu. Dieses Mädchen machte ihn wirklich fertig.
Ashley grinste breit als sie zurückkam. Den Riss an ihrer Strumpfhose ignorierte sie.
„Ich finde es super dass du so stark bist.“ Sagte Manuel ehrlich beeindruckt wie auch erregt.
„Ja?“ lachte Ashley. „Das ist schön, dass du das sagst.“
Den Zutritt zu Halloweenveranstaltung der Schule kontrollierten zwei Idioten, die Manuel schon aus seiner Klasse kannte. Alles was er von den beiden bisher gehört hatte, waren dumme Kommentare. Man merkte sofort, ab welchen Zeitpunkt, sie Ashley in ihrer Verkleidung erkannt hatten. Was nicht lange dauerte. Doch als sie es taten, wurden beide bleich und wichen zurück.
„Ey mal langsam. Sie tut euch doch nichts. Wir wollen nur auf die Party.“
Die Jungs konzentrierten sich Manuel.
„Na, na gut. Aber keine Waffen. Der Hammer muss hier bleiben.“
„Das ist ein Requisit.“ rief Ashley.
„Ja, aber das sagen alle die heute sowas dabei haben. Also?“
Ashley machte einen langen Arm mit dem Hammer und reichte ihn einen der Jungs. Dieser ergriff zu und ging, sobald Ashley losgelassen hatte, mit dem Ding zu Boden.
„Verdammt Scheiße.“ fluchte er und rappelte sich wieder auf. Dann versuchte er, genauso wie Manuel, den Hammer zu heben. Aber auch er schaffte es nur den Hammer ein Stück über den Boden zu ziehen. „Verdammt Alter!“ sagte der eine Junge zu seinem Kollegen. „Du musst mal versuchen das Teil anzuheben. Das muss aus massivem Holz sein. Das bekommt doch niemand hoch.“
„Außer mir!“ rief Ashley und hob ihren Hammer vom Boden auf. „Aber wenn ihr so viel Angst davor habt, dass dies eine Waffe ist, sollten wir es an etwas unwichtigen testen. Wie wäre es mit einem von euch?“ Sie holte mit dem Hammer zum Schlag aus, was bei diesem muskulösen Mädchen verdammt bedrohlich aussah. „Wenn von euch nur Matsch übrigbleibt, denn wir vom Boden kratzen müssen hattet ihr Recht und es ist eine Waffe.“
„NEEEIIIINNNNN“ rief der Junge, welcher noch immer am Boden lag und vor dem Ashley zum Schlag ausgeholt hatte.
Ashley hielt in ihrer Bewegung inne. „Dann ist das also keine Waffe und wir dürfen durch?“
„JJJaaa, bitte geht einfach und lasst uns in Frieden.“
Die sogenannte Party war ein ziemlicher Reinfall. Es dauerte nicht lange, bis sich herumgesprochen hatte, das Ashley im Kostüm der Harley Quinn steckte. Und ab diesen Zeitpunkt gingen ihnen alle aus dem Weg. Ashley und Manuel ging zum Büfett und in wenigen Sekunden war die Schlage verschwunden und sie waren allein. Sie bewegten sich zur Tanzfläche und alle wichen an die Seite. Manuel merkte wie sehr Ashley sich darüber ärgerte, konnte sich aber dem Gedanken nicht verwehren, dass sie selbst an dieser Situation schuld war. Diesen Umstand erwähnte er natürlich nicht. Und so verging keine Stunde, bis Ashley verkündete, dass sie keine Lust mehr auf diesen Mist habe und sie die Party wieder verließen.
„Es tut mir leid.“ sagte Ashley geknickt als sie Manuels Auto aus der Parklücke schob. „Nur wegen mir war das so eine misse Party. Sie wirkte so unglücklich dass Manuel nicht anders konnte, um Auto ging und Ashley in den Arm nahm. Ihre Muskeln fühlten sich toll an und sie roch gut. „Weißt du was mein Geheimnis ist?“ flüsterte er leise. Ashley, die ihn fest an sich drückte, so dass er fast keine Luft bekam, murmelte ein Nein. „Das ich furchtbar auf Mädchen mit Muskeln stehe.“ Sie drückte ihn noch stärker und er stöhnte auf. „Das ist lieb das du das sagt.“
„Ich meine es so.“ sagte Manuel, aber Ashley wirkte alles andere als Überzeugt. Daher wechselte Manuel komplett das Thema.
„Mir ist gerade die Idee gekommen was wir jetzt machen.“ sagte er und sah Ashley verschwörerisch an.
„Na was.“
„Verrate ich nicht. Aber hast du Lust auf etwas Destruktives.“ er grinste.
Den schlecht gelaunten alten Mann, der an seinem Feldrand die Kürbisse zu Halloween verkaufte, konnte Manuel noch nie leiden. Jetzt, mitten in der Nacht war er nicht da. Aber seine Kürbisse standen noch auf einem langen Holzbrett mit super Rabattschildern beklebt im Schein einer Straßenlaterne. Sie waren hier ganz alleine. Die Kürbisse hatten sich nie gut verkauft und klauen wollte sie scheinbar auch keiner.
„Was wollen wir denn hier? Du hast doch nicht etwas Hintergedanken.“ Ashley lächelte verführerisch wobei sie sich zu Manuel drehte und sich nah an ihn ran schob. Hätte Manuel nichts gesagt, wäre sie wohl noch näher gekommen und vielleicht wäre etwas passiert. Aber Manuel, warum wusste er selber nicht, tat ganz sachlich und sagte lauter als nötig.
„Lust auf Vandalismus?“ Dann grinste er Ashley an die ihn enttäuscht ansah. Er machte schwungvoll die Tür auf ging zur Warenauslage, nahm sich einen normalgroßen Kürbis und legte ihn in das Scheinwerferlicht des Autos. Auch Ashley war ausgestiegen.
„Und jetzt. Willst du Fotos von Kürbissen in der Nacht machen?“
„So ein Unsinn. Ich will filmen, wie du mit deinen Megahammer die Teile zu Brei schlägst.“
Ashley griff zugleich zu ihren Hammer und positionierte sich vor dem Kürbis auf der Straße. „Coole Idee! Bist du bereit?“ Manuel, der mit erhobenen Handy auf seiner Motorhaube saß, machte eine Handbewegung, die signalisierte das er bereit sei.
Ashley Körper spannte sich, klar definierte Muskeln traten hervor und ihr Hammer sauste herunter. Mit einer unsagbaren Kraft wurde der Kürbis getroffen und verschwand augenblicklich unter dem Hammerkopf. Es Krachte und spritze und zurück blick nur ein kleiner orange-gelber Fleck am Boden. Die umherfliegen Stücke waren weit in die Dunkelheit geflogen und die Stücke, welche an Manuel Auto prallten, machten hörbare Geräusche. Manuel war begeistert und erregt. Dieses Video würde er nie mehr löschen und noch sehr oft ansehen.
„Verdammt bist du stark. Von dem Teil ist ja nichts über. Noch einen?“
Ashley lachte. „Das macht Spaß. Klar noch einen. Aber dieses Mal einen Größeren.“
Ashley Hammer zersprengte noch 45 weitere Kürbisse. Bis das Verkaufsbrett vollkommen leer war. Manuel hatte erwartet, dass sie, bei der Kraft mit der sie jedes Mal zuschlug, schon bald erschöpft sein würde. Aber Ashley schien unendlich viel Energie zu haben. Nur ihre Wangen röteten sich etwas, ansonsten merkte man ihr nichts an. Jedenfalls Körperlich, ihre Strumpfhose war nach ihrer Powervorstellung voller Kürbismatsch.
„Oh Mann wie sehe ich denn aus. So lässt mich meine Mutter bestimmt nicht ins Haus. Und dein Auto wird bestimmt auch ganz dreckig.“
„Mein Auto ist egal. Es ist bereits schmutzig und alt.“
Manuel rutschte erschöpft von der Motorhaue. Er hatte es nicht verhindern können, dass er während Ashley Vorstellung einige Male gekommen war. Dank der Dunkelheit konnte man den Fleck an seiner Hose nicht genau erkennen. Wie ein Gentleman öffnete er dem verschmutzen Powergirl die Beifahrertür und sieg danach selbst ein.
Während der Fahrt nach Hause, pulte Ashley lauter kleine Kürbisstücken von ihren Beinen und warf diese aus dem Fenster. Als er vor Ashleys Haus anhielt, kramte Ashley ihren Haustürschlüssel hervor und hielt ihm diesen vors Gesicht.
„Was soll ich damit?“
„Na nachsehen ob die Luft rein ist. Ich sehe aus wie sau.“
„Zieh doch einfach die Klamotten vor dem Haus aus. Dann wird deine Mutter wohl kaum was sagen.“
„Jaaaaa.“ sagte sie gedehnt. „Das hättest du wohl gern.“
Manuel verdrehte die Augen und nahm sich die Schlüssel. Irgendwie glaubte er Ashley nicht, dass ihre Mutter so empfindlich war oder dass sie sich nicht Draußen die Strumpfhose ausziehen konnte. Für ihn roch das mehr nach einer Finte, um ihn ins Haus zu locken. Egal, er spielte mit. Als er die Wohnungstür aufmachte, lag der Flur rabenschwarz vor ihm. Den Lichtschalter konnte er nicht auf Anhieb ertasten daher machte er vorsichtig ein paar Schritte nach vorn. Schon beim zweiten Schritt stolperte er über den Regenschirmständer aus Metall, was einen unglaublichen Lärm machte. Als er sich wieder erhob hatte er das Gefühl, das in der Dunkelheit jemand vor ihm stand. Im nächsten Augenblick traf ihn etwas hart im Gesicht und sein Bewusstsein endete.
Ashley, die am Wagen wartete zuckte zusammen, als sie ein lautes Krachen hörte. „Was macht der Junge?“ rief sie und rannte zur Haustür. Da hörte sie ein weiteres Geräusch, ein hartes Klatschen. Gleich darauf kam Manuels Gestalt aus der Dunkelheit des Flurs geflogen und landete wie eine Puppe auf der Fußmatte vor dem Haus. Während Ashley fassungslos ihren besinnungslosen Freund ansah, ging im Flur das Licht an. Ihre Mutter stand da und sah sie überrascht an.
„Ach Ahley du bist es. Und ich dachte, ich hätte einen Einbrecher erwischt.“
„Nein Mam! Kein Einbrecher. Verdammt du wusstest doch das ich nach Hause kommen würde!“
Ihre Mutter zuckte mit den Schultern. Ashley sah sie wütend an und deutete auf Manuel.
„Wie stark hast du zugeschlagen Mutter?“
„Naja, ich dachte es wäre ein großer, starker, Einbrecher. Und da dein Freund von hier bis zur Fußmatte geflogen ist…“
„MAMA!“ unterbrach Ashley ihre Mutter. „Das kann doch nicht wahr sein. Da bringe ich einmal einen Jungen mit und du schlägst ihn k.o.?“
Ihre Mutter grinste verschwitzt, kam zu ihrer Tochter und hob deren Freund, ohne Probleme, wie ein Handtuch in die Luft. Kurz betrachtete sie ihn, dann klemmte sie ihn zwischen ihre Muskelbeine. Danach packte sie mit einer Hand seinen Kopf und hob mit der anderen eine seiner Augenlieder an. „Ich denke es geht ihm gut. Der verträgt das schon.“ Ohne zu zögern Ohrfeigte sie den Jungen dessen Kopf hart zur Seite gerissen wurde. Danach hing er wieder schlaff da.
„Lass das!“ rief Ashley. „Du machst ihn noch kaputt!“
„Aufwachen wird er wohl erstmal nicht. Vielleicht solltest du ihn ausschlafen lassen.“
„Auf jeden Fall nehme ich ihn besser.“ Sagte Ashley die am Arm ihres Freundes riss um ihn aus den Beinen ihrer Mutter zu befreien. Denn diese drückten Manuel so fest zusammen, dass sich sein Kopf langsam verfärbte.
„So kugelst du ihn nur den Arm aus.“ sagte ihr Mutter, packte Manuel an den Haaren, hob ihn daran komplett in die Luft und reichte ihn ihrer Tochter. Diese packte Manuel wütend an der Kehle.
„Ich komme jetzt bestens alleine zu Recht Mutter!“
Manuel weiterhin an der Kehle haltend, lief sie die Treppe hinauf. Manuel Beine polterten hinterher.
„Was willst du denn jetzt mit ihm machen?“
„Ich nehme ihn mit auf mein Zimmer. Da kann er in Ruhe ausschlafen und ist vor dir in Sicherheit.“
„Mach nichts Unanständiges mit ihm!“
„Dank dir ist er nur noch eine sabbernde Puppe. Was soll ich da mit ihm machen?“
„Mir würde da was einfallen.“
Ihre Tochter verdrehte die Augen und ging die letzten beiden Stufen hinauf. Ohne ein weiteres Wort zu sagen.
„Was ist eigentlich mit deiner Strumpfhose passiert?“ rief Ashley Mutter ihrer Tochter nach. Auch darauf erhielt sie keine Antwort.
Ashley deponierte Manuel in ihren Lehnstuhl. Nachdem sie geduscht hatte ging sie ins Bett. Im Halbdunkeln ihres Zimmers blickte sie im Liegen auf Manuel, wie er stumm und schlaff dasaß. Er war so süß. Sie könnte ihn ewig ansehen. Die Faustschläge ihrer Mutter kannte Ashley gut. Ihre Mutter hatte schon so manchen Mann verprügelt. Und sie alle lagen nach einer solchen Behandlung lange Zeit am Boden. Sie glaubte nicht, dass Manuel in den nächsten Stunden wieder wach werden würde. Sie könnte ihn also auch ganz kurz mit ins Bett nehmen. Sie könnte ihn sogar ausziehen. Es würde niemand merkten. Und es wäre der perfekte Abschluss des Tages.
Freitag, 22. April 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 04 – Vierter Tag
„Hey Zuckersuppe, warte auf mich.“ Er rannte die letzten Meter und tauchte laut atmend an ihrer linken Seite auf.
Schon ihr zorniger Blick jagte einen elektrisierenden Impuls durch seinen Körper. Er konnte nicht anderes und grinste sie an.
„Verschwinde.“
„Ah nein. Wie kann eine so schöne Frau, an einem wolkenlosen Tag, so schlechte Laune haben.“
„In dem sie einem Typ wie dir begegnet.“
„Ach Kimmi. Na was sehe ich da? Haben wir heute sexy schwarzglänzende Lackstiefel an. Wuff!“
„Die sind nicht neu. Aber wenn du so neugierig bist, kann ich dir ja mal ins Gesicht treten. Dann bekommst du einen Eindruck.“
„Ha, einen Eindruck. Meine Kimmi. Und weißt du schon wann ich dich am 31 abholen soll? So um Acht oder ist das zu früh. Wie war deine Adresse eigentlich?“
„Wenn du nicht gleich mit diesen Scheiß aufhörst, dann …“ Sie ballte ihre wunderschöne Hand zu einer Faust.
Manuel merkte wie ihn alleine diese Geste in Wallungen brachte. Er musste sich zwingen, sie nicht anzustarren oder dem Impuls zu folgen sie zu küssen. Er sah wieder nach vorn. Vielleicht schlug sein Puls auch so schnell, weil Kim ein ordentliches Tempo vorlegte.
„Aber du hast doch zugesagt.“
„Ich habe gar nichts. Hast du vielleicht gehört, wie ich das Wort ‚ja‘ benutzt habe? Hast du nicht, weil ich es nicht gesagt habe, was bedeutet das ich nicht mitkomme!“
„Gut meine unnahbare Superfrau. Was kann ich machen damit du mit mir mitkommst?“
„Weißt du eigentlich wie sehr ich mich die ganze Zeit zusammenreisen muss, um dich nicht zu verprügeln?“
„Nein, wie sehr denn?“
Ihr harter Faustschlag in seinen Magen, überraschte Manuel wirklich. Jegliche Luft wurde aus seinem Körper gedrückt und ihm war plötzlich ganz übel. Das große Mädchen packte ihn an den Schultern und schubste ihn mit immens viel Kraft in das Wäldchen, an dem sie gerade vorbeigingen. Er stolperte einige Meter zwischen die Büsche und Bäume. Gekrümmt stand er da und versuchte langsam wieder Luft zu bekommen. Aus seiner gebeugten Haltung sah er, wie Kim ihm ganz gemächlich folgte.
„Hier kann ich dich vermöbeln, ohne das es jemand sieht.“ Warum sie ihn ohne Zeugen verprügeln wollte, verstand Manuel nicht ganz. Aber ihm fehlte jegliche Atemluft um Kim eine Frage zu stellen oder um überhaupt zu reden.
Sobald Kim bei ihm war, verpasste sie seinen leicht erhobenen Kopf, welcher in ihre Richtung sah, einen harten Schwinger. Er stöhnte laut auf und sein Körper drehte sich um 180 Grad, dabei fiel er ungeschickt auf den kalten Waldboden. Glückseligkeit durchschoss seinen Köper synchron mit Kims Schlag und überschattete jeglichen Schmerz. Fast hätte er das Bewusstsein verloren, doch vielleicht hielt ihn auch diese pure Lust bei Sinnen. Als sich seine Augen scharfstellten, erkannte er, dass er mit seinem Kopf nur Millimeter von Kims, auf Hochglanz polierten, Stiefeln entfernt war. Neue Wellen von Lust stoben durch einen Köper und jeder andere hätte sein Stöhnen falsch interpretiert.
Plötzlich packte eine Hand seine Haare und drehte seinen Kopf. „Oh du bist ja noch wach.“ Ihre Hand ergriff seine Jacke und Manuel hatte das Gefühl nichts zu wiegen, als er in die Luft gehoben wurde. Die Erkenntnis, dass diese unglaubliche Frau seinen Köper nur mit einer Hand in der Luft hielt, war der letzte Lust-Impuls den er benötigte. Er kam so intensive, das er ein langes „ohhhh“ von sich gab und fast die Augen verdrehte. Kim verstand ihn falsch.
„Oh hat der Kleine Schmerzen? Ich erlöse dich davon. Leider darf ich keine Spuren an dir hinterlassen, daher zeige ich dir jetzt einen Karateschlag den ich mittlerweile perfekt beherrsche.“ Manuel hatte noch nicht einmal seinen ersten Höhepunkt zu Ende gebracht, als sich schon der nächste ankündigte. Nie hätte er geglaubt, dass ein Mensch so intensive Gefühle haben konnte. Kims sardisches Lächeln, als sie mit ihrer Handkante zum Schlag ausholte, verhalf Manuel beinah zu einem Höhepunkt im Höhepunkt. Nur noch eine Sekunde, er brauchte nur noch einen Augenblick.
Doch so weit kam es nicht. Wie eine Axt schnellte Kims Hand nieder, genau in Manuels Hals, der daraufhin sofort das Bewusstsein verlor.
Kim hielt Manuels Körper krampfhaft fest. Ihre Muskeln schmerzten und ihr Griff verlor langsam den Halt. Aber es war ein wunderbares Gefühl, einen anderen Menschen mit nur einer Hand in der Luft zu halten. Auch wenn Manuel klein war, so wog er doch mehr als die Mädchen, welche Kim sonst zu Demonstration ihrer Kraft hochhielt. Besinnungslos wog er sogar noch mehr. Kim erlaubte ihrer Finger, sich etwas zu lockern. Der Stoff der Jacke glitt durch ihre Hände und Manuels Körper landete mit einem dumpfen Laut auf dem Waldboden.
„Ohhhh.“ machte Kim und dehnte ihre Arme wie nach dem Joggen. „Warum macht es mich an, wenn ich diesen kleinen Pisser erledige. Gott!“ Der Ausdruck „Anmachen“ war stark untertrieben. Kim war voller Lust. Diesen Jungen zu schlagen und vor sich liegen zu haben war so gut. Und jetzt, da er vor ihr lag, wurde es noch schlimmer. Sie hatte doch schon oft Jungs verhauen, warum war es bei diesen Anders? Ja es hatte sie schon immer etwas erregt aber nie in dieser Weise. Lag es an Manuel oder war es nur die Art und Weise gewesen. Vielleicht war es diese Macht gewesen, welche sie impfenden hatte, als sie seinen Köper hochgehoben hatte. Allerdings hatte sie die gleichen Gefühle gehabt, als sie auf seinem kleinen Körper einen Spagat gemacht hatte. Als ob er eine besondere Aura um sich herum hatte. Aber wie schön erregt es auch war, sie musste jetzt in die Schule. Sie hatte keine Zeit ihren jetzigen Zustand zu genießen. Leider.
Ashley stand vor der Schule und späte in die Menge der Schüler. Sie hielt Ausschau nach Kim. Sobald sie die große Gestalt ihrer „noch Freundin“ erblickt hatte, eilte sie los. Schnell war sie bei ihr und schubste sie, als sich Kim umdrehte, packte Ashley ihre Handgelenke und drückte sie gegen die Wand des Schulgebäudes. Kim versuchte sich kurz aus Ashleys Griff zu befreien, als sie merkte, das Ashley stärker war, hörte sie auf.
„Au Ash, was soll das. Verdammt das tut weh.“
„Du hast ihn verhauen!“ knurrte Ashley und drückte Kim Handgelenke so fest, dass diese aufstöhnte.
„Verdammt Ash du brichst mir den Arm.“
„Quatsch.“ fauchte Ash. „Und nun rede! Hast du Manuel wehgetan.“
„Lass mich los. Sonst sage ich überhaupt nicht. Und wer hat dir so einen Müll erzählt?“
„Gunnar hat mir diesen Müll erzählt.“ fauchte Ashley und ließ ihre Freundin wiederwillig los.
„Also gut. Ich habe ihn ein… Hey guck nicht so bedrohlich. Lass es Ash und hör erstmal zu. Also, als das passiert ist, wollte ich ihn eigentlich vor diesen Halbstarken retten. Vor Gunnar und wie auch immer die Affen heißen, die mit ihm abhängen. Und dein Manuel hat mir, kackdreist unter den Rock geguckt. Ungelogen Ash. Und da ist es mit mir durchgegangen. Aber zu meiner Verteidigung. Ihm hat das nichts ausgemacht. Sonst wäre er wohl kaum zu uns gekommen. Ich glaube viel mehr, das ich ihm die Angst vor uns weggeprügelt habe.“
„So ein Quatsch!“ fauchte Ashley.
„Hey, ich musste wegen dem Mist nachsitzen, so gesehen sind wir doch quitt, oder?“
„Hmmm.“ machte Ashley gezogen. „Dann gib mir dein Handy.“
„Oh, aber… na hier hast du es. Zufrieden?“
Es knackte laut, als Ashley das Handy zwischen ihrer Hand zerdrückte und die Einzelteile zu Boden rieseln lies.
„Na gut.“ sagte sie und wischte sie die Hände an der ihrer Jeans ab. „Wir sind Quitt.“ Wütend drehte sich Ashley um und ließ ihre Freundin stehen. Die sah ebenfalls Wütend aus, als sie die Überreste ihres Handys am Boden betrachtete. "Und ich hatte gerade alle meine alten Daten überspielt.“
Es roch nach Wald als Manuel erwachte und ihm war kalt. Er drehte sich mühsam auf den Rücken und starte in den Himmel. Ächzend kramte er sein Handy hervor. Die Uhrzeit verriet ihn, dass er die erste Stunde wohl versäumt hatte und wenn er sich jetzt nicht bewegte, würde er auch zur zweiten zu spät kommen. Doch dann kam die Erinnerung an Kim zurück und was sie mit ihm gemacht hatte. Sein Atem wurde schneller und er kam ein weiteres Mal an diesem Tag. Mit einen dicken Grinsen starrte er in den Himmel. Diese Frau war unglaublich. Er zwang sich aufzustehen. Nicht das er in die Schule wollte, er wollte wieder zu dieser unglaublichen Frau.
Nach der zweiten Stunde sah sich Manuel auf dem Schulhof um. Er fand Kim in einer Ecke hinter der Sporthalle, wo sie alleine an der Wand lehnte und ihre Nägel betrachtete. Eigentlich hatte Manuel erwartet auch Ashley bei ihr anzutreffen, aber das blonde Muskelmädchen war nirgends zu sehen.
„Hey Kim.“ sagte er kurz und lehnte sich neben ihn an die Wand. Diese sah ihn verwundert an. „Was ist denn mit dir los? Jeder andere mit dem ich das von heute Morgen gemacht hätte, wäre mir eine Woche lang aus dem Weg gegangen.“ Manuel grinste und machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ach was Kimmi. Ich finde dich doch süß wenn du so wütend wirst. Das nehme ich dir bestimmt nicht übel. Du hast halt auf der sozialen Ebene ein paar Probleme.“
Kim sah ihn scharf an und hielt ihm ihre Faust unter die Nase. Unwillkürlich zog er ihren Geruch ein und musste einfach lächeln. Ein Duft von Himbeere. „Rede nur weiter!“ knurrte sie.
„Aber du willst mich doch nicht hier verprügeln. Lieber nach der Schule. Vielleicht bei dir zu Hause?“
Kim schüttelte den Kopf. „Du hast wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun. Oder nimmst du irgendwas?“
„Ich versuche nur eine schöne Frau dazu zubekommen, mit mir auszugehen.“
Sie sah ihn fest an. „Findest du das wirklich?“
„Was? Dich schön? Ja klar, denn das bist du. Das ist eine Tatsache.“
Kim hörte auf ihn zu fokussieren und lehnte sich wieder an die Wand. „Dich werde ich wohl echt nicht los, oder?“
„Warum solltest du das auch wollen? Ich bin doch sehr unterhaltsam, oder?“
„Nee, bist du nicht.“
Manuel hob eine Augenbraun und gab Kim einen sanften Schubs. Diese sah ihn daraufhin wütend an, packte ihn, hob in hoch und warf seinen Körper auf den Boden. Bevor Manuel sich aufrappeln konnte, saß Kim auf seinen Oberkörper und drückte mit ihren langen Beinen seine Arme fest zusammen. Manuel grinste sie freudig an und genoss es hilflos unter dieser hochgewachsenen Frau zu liegen. Sie war immens schwer, was seine Vermutung bestätigte, das ihr wunderschöner langer Körper aus Muskeln bestehen musste. Sie war sogar so schwer, dass er leichte Probleme beim Atmen hatte. Außerdem wurde sein Körper so stark niedergedrückt, dass er niemals hätte entkommen können. Er war vollkommen hilflos und dieses Gefühl war so, so schön. Das Grinsen auf seinem Gesicht bekam er nicht mehr unter Kontrolle.
„Willst du nicht um Hilfe schreien?“
„Als ob ich Hilfe bräuchte.“
Kim band ihre langen Haare zu einem neuen Zopf und musterte ihn. Manuel musterte sie ebenfalls. Als Kim ihre Haare richtete, schnellten auf ihren wunderschönen Armen, Links wie Rechts, zwei enorme Bizeps-Türme in die Höhe. Sie waren so hervorstechend, dass es ein Wunder war, dass der Stoff ihrer Kleidung nicht zerplatzte. Allerdings verschwanden sie auch so schnell in ihren langen schlanken Armen, dass sich Manuel nicht sicher war, ob er sich nicht getäuscht hatte. Sein Kopf wurde ganz rot, als er versuchte seine Erregtheit unter Kontrolle zu bringen. Er musste ja nicht unbedingt kommen, wenn diese fantastische Frau auf ihm saß. Allerdings war er kurz davor.
„Du schuldest mir ein Handy.“ sagte Kim, als sie mit ihren Haaren fertig war.
„Bitte was? Warum, seit wann?“
„Seit heute Morgen. Nur weil ich dich kenne, habe ich ein nagelneues Handy verloren.“
„Klingt nicht so, als ob das meine Schuld ist.“
Kim machte ein wütendes Gesicht und drückte mit ihren Beinen, Manuels Arme schmerzhaft stark an seinen Körper.
Manuel grinste weiter, stöhnte und kam. Er konnte es nicht verhindern. Zum Glück merkte es Kim nicht. Sie stützte ihre Hände links und rechts von seinem Kopf auf den Boden und kam ganz dicht an sein Gesicht.
„Ich will dass du etwas für mich machst!“
Ihr Gesicht war jetzt ganz dicht. Er erkannte, wie rein ihre Haut war und der Geruch von Himbeere stieg ihm wieder in die Nase. Sie starrte auch ihn an und für einen Augenblick war er ihr so zugetan. Sollte er sie küssen. Doch schon wich ihr Gesicht wieder und sie saß erneut mit ihrem königlichen langen Oberkörper, gerade auf seinem.
„Okay, du lästiges Wiesel. Was willst du?“
„ Hätte nicht gedacht, dass du mir eine Wahl lässt. Was willst du denn von mir?“
„Du sollst mit Ashley zum Halloweenfest gehen. Ganz einfach.“
Manuel machte ein verwundertes Gesicht. Er hatte mit vielem gerechnet aber nicht damit. Die Verwunderung schien ihm ins Gesicht geschrieben zu stehen.
„Warum? Ich dachte du brauchst ein neues Handy. Ich verstehe nur Bahnhof.“
„Vergiss das Handy. Du gehst mit Ashley auf dieses Party und …“
„Und was?“
„Und du hast was gut bei mir.“
„Ha, nee. Ich will eine verbindliche Abmachung. Das ist schließlich kein kleiner Gefallen. Ich muss Ashley fragen ob sie will und …“
„Sie will das du Idiot. Warum sollte ich dich sonst Fragen. Du hast echt eine lange Leitung.“
„Woher weißt du das?“
„Äh, Hohlbirne. Ich bin ihre Freundin. Und jetzt sage schon was du für diesen Minigefallen haben willst.“
Manuel sah sie an und überlegte kurz. Dann kehrte sein Grinsen zurück. „Zwei Tage.“ sagte er.
„Zwei Tage was? Sprich in ganzen Sätzen, dass könnte unter Umständen helfen.“
„Zwei Tage mit dir. Um genau zu sein, ein Wochenende. Nur wir beide von morgens bis abends.“
„Ha!“ machte Kim und stemmte die Arme in die Hüften. „Du willst mit mir zwei Tagelang zusammen sein. Privat? Ein Date oder was?“
„Nein kein Date. Einfach zwei Freunde die zusammen Zeit verbringen. Wir müssen nichts Bestimmtes tun. Einfach nur miteinander abhängen.“
„Ich weiß nicht.“ sagte Kim gedehnt. „Du bist schon ganz schön nervig. Und ein ganzes Wochenende ist viel.“
„Das Date mit Ashley ist aber auch aufwendig. Ich gehe mit Ashley am 31 auf diese Party und wir beiden treffen uns am Samstagmorgen, des folgenden Wochenendes. Abgemacht?“
Kim zögerte kurz. Dann knurrte sie. „Abgemacht.“
Ashley saß in der letzten Pause des Schultages auf einer Bank des Schulhofs. Die Jungs, die hier vorher gesessen hatte, waren davongelaufen, als sie sahen das Ashley auf sie zukam. Ashley störte es, das alle von ihr davonliefen. Sie wusste, dass es ihre eigene Schuld war aber das änderte jetzt auch nichts. In diesem Augenblick war alles doof.
Alle anderen Schüler waren doof, weil alle Feiglinge waren, Kim war doof, weil sie doof war und überhaupt. Ashley scharte mit dem Fuß im Sand als sich plötzlich jemand neben sie setze und das war nicht Kim. Ashleys Herz machte einen Hüpfer. Es war Manuel. Der kleine süße Kerl hatte sich aus heiterem Himmel neben sie gesetzt. Wie schön.
„Hey Ashley, was geht.“
„Äh, nichts? Weiß nicht. Geht es dir denn gut?“
„Was mir? Ja alles bestens. Alles bestens. Du Ashley, da gibt es so eine Sache und die soll jetzt nicht falsch rüberkommen. Du hast doch mitbekommen, wie ich Kim wegen dem Halloween fest gefragt habe, ob sie vielleicht Lust hätte. Naja jedenfalls hat sie mir ziemlich deutlich gemacht, das sie keine Lust hat. Das war auch nicht so eine Date Frage, sondern mehr so zum kennen lernen. Und wenn ich jetzt dich frage, ist das auch nicht nach dem Motto zweite Wahl sondern, …
„Ja.“ Ashley strahlte ihn an.
„Ja?“
„Ja, ich komme mit. Das wolltest du doch Fragen oder?“
„Ja genau. Schön, dann haben wir eine Verabredung.“
Ashley klatschte wie ein kleines Kind fröhlich in die Hände. „Oh ja.“ rief sie freudig. „Soll ich dir meine Nummer geben?“ Manuel nickte.
Wenige Meter entfernt, zwischen mehreren Bäumen und Büschen stand Kim und sah zu, wie Kim und Manuel auf der Bank saßen und sich unterhielten. Ashley sah glücklich aus, sobald Manuel sich zu ihr gesetzt hatte. Alles lief genauso wie Kim es geplant hatte. Aber warum war sie dann so wütend? Sie war oft wütend aber dieses Mal war es anders. Es war ein Gefühl als ob etwas falsch lief. Ein Unwohlsein und das genaue Gegenteil, was zur gleichen Zeit um die Vorherrschaft kämpfte. Und warum ging ihr dieser eine Moment nicht aus dem Kopf? Dieser eine Augenblick in dem ihr Gesicht dem von Manuel so nah gewesen war. So nah an ihm dran. Dieser Augenblick, er war schön gewesen. Sie knurrte und wand sie von dem Paar auf der Bank ab.
Nein, nicht diese halbe Portion. Der Junge ging ihr nicht mal bis zur Schulter. Und sie konnte ihn wortwörtlich mit nur einer Hand hochheben. Aber als sie das gemacht hatte, hatte es ihr auch gefallen. Nein, nein. Sie mochte ihn nicht. Nur ein bisschen oder etwas mehr? Oh Gott. Was war falsch mit ihr. Und dann noch dieses Wochenende mit ihm. Was zum Teufel war in sie gefahren. Warum war sie auf diesen bekloppten Vorschlag eingegangen? Und jetzt ging er mit Ashley aus und sie? Dieser kleine Stich? War das Eiversucht? Nein, sie war nicht eifersüchtig. Bestimmt nicht. Nicht auf so einen kleinen Kerl. Ha. Entschlossen kehrte sie den beiden den Rücken und lief davon.
Als Kim die Schule verließ, dachte sie an nichts schlimmes, als sie plötzlich etwas großes Schweres in ihrer Rücken fiel. Dann wurde sie von zwei Muskelarmen gepackt und in die Luft gehoben.
„Ahhhhh.“
„Er hat mich gefragt Kim, er hat mich eingeladen. Mich, mich.“
Kim wurde fast schlecht, als sich Ashley mit ihr zusätzlich im Kreis drehte.
„Las mich runter. Sofort Ash.“ Ihre Freundin stellte sie ab und Kim suchte das Gleichgewicht. „Kacke Ash, das war furchtbar.“
„Du bist aber mies drauf. Freu dich doch für mich. Manuel hat mich eingeladen.“
„Ja, ja, ja, ist angekommen.“
Ashley sah sie diebisch an. „Na du hattest doch was damit zu tun oder?“
„Vielleicht.“ sagte Kim gedehnt. „Vielleicht habe ich ihn in die richtige Richtung geschubst.“
„Was auch immer du gesagt hast, es hat geklappt. Jetzt tut es mir so leid dass ich dein Handy kaputt gemacht habe.“
Sie sah Kim mit ihren Dackelblick an.
„Tja, das liegt zerbröselt vor der Schule. Und da du es mit deiner Stahlhand zu Mehl zerrieben hast, lässt es sich kaum reparieren.“
„Es tut mir doch leid.“
„Wie wäre es Ash, wenn du das nächste Mal nur dann sauer auf mich bist, wenn es angebracht ist. Ich meine wenn Manuel sich bei darüber beklagt hätte, das ich ihn verhauen habe, okay. Aber die Aussage kam von Gunnar. Echt jetzt.“
„Ja, ja habe verstanden. Ich versuche mich das nächste Mal zu zügeln. Freunde?“
„Waren wir doch immer.
An diesem Abend herrschte in Ashleys Zimmer ein heilloses durcheinander. Überall lagen Klamotten herum und in mitten des Chaos stand Ashley und probierte ein Kleidungsstück nach dem anderen an. Einige ältere Stücke davon hatte sie bereits ruiniert, in dem sie ihren Bizeps angespannt hatte wobei die Ärmel einfach zerplatz waren. Dadurch, dass sie mit Manuel auf eine Halloween Feier gingen, war ja schon mal klar, dass sie ein Kostüm tragen musste. Die Klamotten sollten nur zur Inspiration dienen. Aber die Inspiration blieb aus. Kurz hatte sie über die Klassiker nachgedacht, die man mit ihrem besonderen Körperbau darstellen konnte. Zum Beispiel Supergirl oder Batwomen, weil ihr schwarz ganz gut stand. Aber sollte sie wirklich so ihre Muskeln zeigen. Beim ersten Date. Sie war so unentschlossen. Mit einem Seufzen ließ sie sich aufs Bett sinken, zog ihr Handy hervor und rief Kim an.
„Ash es ist 11:00 Uhr und ich will ins Bett.“
„Auch dir ein freundliches ‚Hallo‘. Geh doch ins Bett oder kannst du dabei nicht telefonieren?“
Ein Grummeln erklang auf der anderen Seite der Leitung. „Also Kim, als was soll ich gehen? Meine Mutter meinte als Hexe aber hallo? Ich bin doch keine 12 mehr. Superhelden sind doch in. Was meinst du, soll ich Haut und Muskeln zeigen oder lieber nicht. Ich möchte Manuel nicht einschüchtern. „Meiner Meinung nach hat der Junge viele Probleme aber Angst vor starken Frauen, gehört nicht dazu. Da bin ich mir sicher. Zeige ihm ruhig alles was du hast. Also nicht alles, sondern so dass du dich wohl fühlst.“
„Was würdest du denn anziehen.“
„Was freches. Einen Charakter der in ist und sich von niemanden was sagen lässt. Ohhh, ich weiß als was du gehst.“
„Jaaa, na sage schon.“
„Als Harley Queen. Sie ist richtig frech, kick ass mäßig drauf und das Kostüm genießt gewisse Freiheiten.“
„Ohhhh, das ist richtig gut Kim. Mein Nachbar hat so ein riesen Holzhammer im Garten stehen, denn könnte dich doch als Requisite nehmen. Oh und meine Haare kann ich mir wild durcheinander Färben. Danke Kim. Du bist die beste. Ich muss jetzt zu meinen Nachbar. Tüschsss.“
Ashley musste wirklich lange klingeln, bis ihr Nachbar, ein alter Mann der längst seine Rente bezog, die Tür öffnete.
Er war nicht gerade glücklich darüber, zu so später Stunde vor seine Haustür geklingelt zu werden.
„Der alte Hammer im Garten?“ krächzte er. „Das ist doch nichts für kleine Mädchen. Früher, als noch der Zirkus in der Stadt war, da hat mein Sohn dieses Hammer gebaut. Er sollte als eine übertriebene Requisite dienen. Der Kopf ist ein halben Meter breit und aus massivem Holz. Daher ist der Stiel aus Stahl, auch wenn er wie Holz aussieht. Nun letzten Endes war das Teil viel zu schwer, um beim Zirkus verwendet zu werden. Und daher stellten wir ihn auf den Stein im Garten. Mein Sohn ist Schreiner und jetzt Ingenieur und er hat gute Arbeit geleistet. Trotz Wind und Wetter ist der Hammer in einem Top Zustand. Äh wozu brauchst du den noch mal?“
„Als Requisite, nur einen Abend lang.“
„Ja dafür wurde er gemacht. Aber Mädchen hast du mir nicht zugehört, er ist viel zu schwer.“
„Darf ich ihn trotzdem mal angucken.“
„Ja sicher. Du kannst ruhig probieren ihn hochzuheben. Das haben schon viele Besucher hier versucht. Das Ding ist sehr robust. Wenn hier ein Tornado durchgehen würde und das Haus zerstört, der Hammer würde ganz bleiben…“
Der alte Mann hörte plötzlich auf zu reden, als er im Halbdunkeln sah, wie Ashley den Hammer mit beiden Händen packte und hochhob. Ashley selbst musste zugeben, dass dieser Hammer wirklich schwer war. Er eignete sich gut, um damit zu trainieren. Noch besser, es strengte sie so an, dass ihre Muskeln gut zur Geltung kamen. Und niemand würde ihr den Hammer stehlen können, da war sie sich sicher.
„Der ist perfekt. Kann ich ihn mir ausleihen?“
„Ja aber Mädchen wie hast du denn…“
„Also am Wochenende würde ich ihn mir einmal borgen, ja?“
„Ja, aber du hast ihn hochgehoben? Wie zu Henker…“
„Na Frauenpower.“ lachte Ashley und ließ ihren alten und zutiefst verwirrten Nachbarn stehen und lief zurück nach Hause. Sie musste noch ein Kostüm zusammenstellen, eins das ihren starken Körper gut zur Geltung brachte und Manuel umhauen würde. Sie war fest entschlossen diesen Jungen für sich zu gewinnen, egal was es kostete.
Freitag, 18. März 2022
Nikki – Wrestling parents
Nilas stöhnte leise als er die quirligen Stimmen von Draußen hörte. Nachdem sich sein Sohn, aufgrund von Kopfschmerzen hingelegt hatte, hatte sich Nilas ebenfalls flach gemacht. Er musste auf dem Sofa im Wohnzimmer eingeschlafen sein, denn die Wanduhr sagte ihm, dass drei Stunden vergangen waren. Die Stimmen vor dem Haus gehörten zu seiner Frau Janin und zu seiner Tochter Nikki. Beide waren zusammen ins Fitnessstudio gefahren und hatten da scheinbar einige Zeit verbraucht.
Er war noch sehr verschlafen und stöhnte erneut auf, als die Frauen laut in den Flur stolperten. Es dauerte nur wenige Minuten, bis sie in Wohnzimmer kamen. Nilas war fast etwas geschockt, als er seine Tochter sah. Er hatte zwar schon einmal ihre Muskeln gesehen aber das war ihm wie ein Traum vorgekommen. Jetzt trug seine Tochter nicht nur ein ärmelloses Shirt, das sehr eng am Körper lag, sondern auch eine zerrissene Jeans, die mehr zeigte als sie verdeckte.
Aus ihren Regenrinnen dicken Arme drückten sich perfekte Muskelpakete, ihre Bauchmuskeln schienen ihr Shirt sprengen zu wollen und die Muskelstränge ihrer Beine drückten sich in einem dicken Bündel hervor. Niemals hatte Nilas so viele Muskeln bei einer Frau gesehen. Schon gar nicht bei einem Mädchen in Nikkis Alter. Fast krampfhaft lenkte er seinen Blick weg von seiner Tochter, zu seiner Frau, die scheinbar, genau wie Nikki, bester Laune war.
„Oh da sieht aber jemand verpennt aus. Sage bloß du hast hier geschlafen während wir weg waren?“
„Ja vielleicht, ein bisschen.“
„Oh Gott!“ rief Nikki. „Und wir haben so viel Trainiert. Siehst du wie geschwollen meine Muskeln sind? Sehe ich nicht super stark aus.“
„Äh ja. In der Tat.“ sagte Nilas und kratzte sich am Kopf. Es schaukelte, als seine Frau neben ihn aufs Sofa hüfte.
„Deine Tochter ist wirklich stark. Du solltest mal sehen was sie alles stemmen kann. Und sie hat schon richtig viel Ahnung vom Training. Nikki hat mich beim Training von meinen Bizeps unterstützt. Sie kennt sehr effektive Übungen. Hier fühl mal. Meine Oberarme sind immer noch voll hart, obwohl ich sie nicht anspanne.“
Nilas befühlte den ihm vorgehaltenen Arm seiner Frau. „Wow. Ja richtig hart.“
„Meine auch Papa!“ rief Nikki und machte ebenfalls eine Bizeps-Pose. Zwei riesige Kokosnussberge schoben sich auch ihren massigen Oberarmen.
„Äh, … man verdammt. Ja sehr schön Nikki!“
„Nur schön?“ Nikki machte einen gespielten Schmollmund.
„Außerordentlich Beeindruckend. Du bist das stärkste Mädchen hier im Haus.“
„Du meinst wohl, sie ist überhaupt die Stärkste.“ pikste Janin nach.
„Ja genau Papa. Bin ja wohl stärker als du und Marc zusammen.“
„Ja sicher.“
„Ja sicher?“ lachte seine Frau. „Da muss wohl noch einer Überzeugt werden.“
„Hey warte mal…“
Doch da hatte sich seine schöne große Frau schon auf ihn gestürzt und das mit so viel Schwung, das beide vom Sofa auf den Teppich fielen. Nikki lachte fröhlich und setzte sich selbst auf das frei gewordene Sofa, während ihre Eltern über den Teppich rollten.
Janin versuchte schnell und behändigt die Oberhand zu gewinnen. Doch gerade, als sie es geschafft hatte, sich auf ihren zu setzen hob Nilas mit seinen Beinen, seinen Oberkörper ruckartig an so, dass sie wieder abgeworfen wurde. Nun war Nilas genau hinter ihr umklammerte ihren Oberkörper und versuchte sie zu Boden zu drücken. „Uff.“ machte sie als sie nach vorne fiel und ihr Mann auf ihr landete. „Du bist schwer.“ raunte sie. „So schlimm kann es nicht sein. Ich bin doch ein schlanker Ehemann.“ „Ha!“ machte sie höhnisch und versuchte ihre Hände aus der Umklammerung ihres Mannes zu entziehen.
„Ich mag es wenn du so wild bis.“ hauchte ihr Mann. „Schon schade dass wir nicht alleine oben im Schlafzimmer sind.“
„Oh da ist sich aber jemand seines Sieges sicher. Ich komme hier schon raus.“
„Ach ja? Und wie?“
„Nikki!“ rief Janin plötzlich laut. „Hilf mal deiner Mutter kurz, ja!“
„Na klar.“ lachte Nikki und stand vom Sofa auf. Nilas hatte kaum Zeit zu reagieren. Denn Nikki packte ihren Vater von hinten am Gürtel, hob seinen ganzen Körper an und warf ihn zur Seite. Und das mit so viel Schwung, das Nilas noch einen ganzen Meter über den Teppich rollte. Er war geschockt, das seine kleine Tochter in der Lage war, ihn hochzuheben und wegzuwerfen. Doch Janin ließ ihm keine Zeit diesen Schock zu verarbeiten oder sich wieder aufzurappeln. Mit wehenden weißblonden Haaren stürzte sie sich wieder auf ihn. Er war noch ganz verwirrt als er zu seiner Frau aufsah, während sie seine Arme mit ihren Beinen blockierte. Danach rutschte Janin auf seinen Oberkörper nach vorne.
„Na? Wer kommt hier nicht raus?“ fragte Janin grinsend. Nilas holte kurz Luft und stemmte sich wieder mit den Beinen vom Boden ab. Seine Frau gab ein Quietschen von sich, als sie nach vorne fiel, sich aber mit den Händen am Boden abstütze konnte. Zum Glück, sonst wäre sie lang auf Nilas Gesicht gefallen. „Nikki halt doch bitte mal seine Beine fest, ja?“ rief seine Frau während sie sich wieder aufrichtete. „Oki Doki.“ machte Nikki und Nilas spürte sie zwei Stahlkrallen seine Fußgelenke ergriffen. Nikki schob seine beiden Füße quer aufeinander, so dass sie beide Gelenke, mit einer ihrer großen Hände greifen konnte. Und zwar mit ihrer linken Hand.
Nilas versuchte sofort sich aus der Umklammerung seiner Tochter zu befreien. Er strampelte und gab alles was seine Beine hergaben. Aber Nikkis Griff war so stark, als ob man seine Füße am Boden festgeschweißt hätte. Und es tat weh, wenn er versuchte seine Beine zu bewegen. Seine Frau hingegen grinste ihn nur breit an. Seine Arme waren unter den langen sportlichen Beinen seiner Frau bewegungsunfähig. Er war ihr ausgeliefert. Im Schlafzimmer hätte er nichts dagegen gehabt. Hier vor seiner Tochter, die ihn mit nur einem Arm die Beine zusammen hielt, verhielt es sich anders. Doch er versuchte das Spiel der Frauen so gut wie möglich mitzuspielen.
„Okay ihr beiden. Ihr habt gewonnen. In Ordnung.“
„Oh ja das haben wir.“ sagte seine Frau, griff mit beiden Händen in sein Gesicht und kniff seine Wangen zusammen.
„Und was will der große Herr des Hauses jetzt tun?“
„Seit wann bin ich der große Herr des Hauses?“ fragte Nilas verwundert und grinste seine schöne Frau an. Er mochte den Anblick, wie sie auf ihm saß. Gerade und schlank, mit den langen blondweißen Haaren die über ihre Schultern fielen. Und diese kühne Blick ihrer blauen Augen.
„Nicht frech werden.“ rief Nikki dazwischen und drückte Nilas Fußgelenke zusammen. Nilas dachte, seine Gelenke würden in einer Schrottpresse stecken und nun langsam gebrochen werden. Er schrie so laut auf, dass sich Janin die Ohren zuhielt. Dann drehte sie sich schnell zu ihrer Tochter um. „Nikki lass das. Tu deinem Vater doch nicht so weh!“
„Aber er soll nicht den Kasper machen!“
Janin stand kopfschüttelnd von ihrem Mann auf und Nikki ließ mit rotem Kopf seine Fußgelenke los.
Diese wurden von tiefroten Druckstellen geziert, genau da, wo Nikki gedrückt hatte. „Tut mir leid.“ sagte sie leise. Nilas schämte sich etwas, als er sich aufrichtete. Konnte aber nicht anders und fing an seine Füße zu massieren. „Du hast halt sehr viel Kraft.“ sagte er dabei. Nikki grinste ihn an. „Ja ich weiß. Du bist nicht böse?“ Nun lächelte auch ihr Vater. „Nein. Alles gut.“ Dabei versuchte er zu lächeln, obwohl diese Druckstellen verdammt wehtaten.
Später am Abend saß Nilas am Badwannenrand und kühlte seine Füße ein letztes Mal. Nach Nikkis Stahlgriff waren seine Gelenke tatsächlich etwas angeschwollen. Da öffnete sich die Badezimmertür und seine Frau steckte den Kopf herein.
„Ach Gott. Schon wieder Füße kühlen? Du bist schon ein Baby. Dabei hast du noch nicht mal mit deiner Tochter gekämpft.“
„Was macht Mark? Habe gesehen er ist aufgestanden?“ sagte Nilas und überhörte extra die Spitzen seiner Frau.
„Der ist in der Küche und isst sein Mittag. Der wird wohl die Nacht durchmachen, nachdem er so viel geschlafen hat.“
„Er ist alt genug.“
„Ja ist er wohl. Und wie steht es mit uns und einer Revenge?“
„Was? Wofür?“
„Na unseren unterbrochenen Ringkampf.“ seine Frau grinste diebisch.
„Aber immer doch.“
Janin und Nilas räumten die Decken und Kissen von ihrem Doppelbett und setzten sich auf den Knien gegenüber. Das Ehepaar behielt dabei ihre Unterwäsche an. Janin saß gerade und zeigte ihren flachen Bauch mit dem leichten Ansatz eines Sixpack. Ihre Arme waren lang und schlank, wie auch ihre Beine. Obwohl diese deutlich kräftiger waren, da Janin regelmäßig joggen ging. Und Nilas wusste das er sich vor diesen Beinen in Acht nehmen musste. Er hatte schon einige Male, auf Grund dieser starken Beine verloren. Wenn er schätzen müsste, würde er sagen, dass er ungefähr so oft verloren hatte wie gewonnen hatte.
„So dieses mal ohne Nikki.“ sagte Janin.
„Mit anderen Worten, du hast dieses Mal niemanden der dir hilft.“
„Oh da ist sich aber jemand sicher dass er gewinnt.“
„Erfahrungen die auf diesen Tag basieren.“
Janin knurrte als Antwort und stürzte sich auf ihren Mann. Die beiden Erwachsenen rangen aufrecht auf dem Bett. Nilas fand es sehr erregend mit seiner Frau zu ringen. Er mochte es, wenn sie aus ihrer leicht höheren Position auf ihn herabblickte. Dieser entschlossene Blick ihrer blauen Augen. Außerdem genoss er das Muskelspiel, das sich an ihren langen Armen und an ihren Schultern zeigte. Seine Frau war nicht unsportlich. Im Gegensatz zu ihm.
Nach ein paar Minuten, merkte Nilas wie er langsam ins Schwitzen geriet. Seine Frau war da ausdauernder. Wenn seine Kraft schwand, könnte es für ihn gefährlich werden. Daher entschloss er sich, nun zum Angriff überzugehen. Denn bis jetzt hatte er seiner Frau nur die Menge an Kraft entgegengesetzt, die sie selbst einsetzte. Doch nun drückte er ihre Arme nieder und versuchte sie Vorsicht auf die Matratze zu bekommen.
„Nein!“ kam es verzweifelt von seiner Frau. Plötzlich ergriff Nilas ein massiver Schmerz im Unterleib. Es fühlte sich an, als ob ihm jemand mit einen Baseballschläger in den Magen geschlagen hätte. Aber es war kein Baseballschläger. Es war das Knie seiner Frau, was zielsicher seine Magengrube gefunden hatte. Mit blassen Gesicht warf er seiner Frau einen vorwurfsvollen Blick zu, während er in Fötus Haltung auf die Matratze niederging.
„Entschuldige.“ sagte seine Frau in einen Ton, der ganz und gar nicht nach einer Entschuldigung klang. Normalerweise war Janin nicht so brutal. Sie rangen etwas, einer der Beiden gab auf und dann ging alles in Sex über. Gut eins zwei Male, als er zwischen den Beinen seiner Frau gefangen war, hatte sie noch in ihrer dominanten Haltung mit ihm gespielt. Aber das hatte er sexy gefunden, auch wenn sie manchmal etwas weit gegangen war. Aber dieser Knie-Kick hatte gut getroffen und tat verdammt weh. Als liebende Ehefrau sollte sie wenigsten etwas bezogt um ihn sein. Oder ein Kühlbeutel für seinen Magen holen.
Aber das tat Janin nicht. Ganz im Gegenteil. Kaum hatte sie ihre lahme Entschuldigung genuschelt, packte sie ihn brutal an den Haaren, hob seinen Kopf hoch und drückte sein Gesicht gegen ihr Höschen. Zugleich legten sich ihre kräftigen Schenkel um seinen Kopf. Nilas wusste, dass er verloren hatte. Wenn die Beine seiner Frau um seinen Kopf lagen, konnte er sich nicht mehr befreien. Das hatte er noch nie geschafft. Und er wusste, wie verdammt stark diese Beine waren. Wenn Janin richtig drückte, konnte sie ihren Mann, zu so gut wie alles bringen.
Einmal als er nicht mit zu ihren Eltern wollte, hatte sie seinen Kopf am Abend zwischen ihren Beinen genommen. Sie hat so stark gedrückt, das Nilas Wort wörtlich geheult hatte. Schon damals hatte Janin ihre dunklere Seite kurz gezeigt. Während er zwischen ihren Beinen geheult hatte, hatte sie breit gegrinst. Als er dann frei war und immer noch weinte, hatte sie ihn ausgelacht. Nilas war danach stark beleidigt gewesen und war auch nicht mit zu ihren Eltern gekommen. Auch wenn er es zuvor zwischen ihren Beinen geschworen hatte. Doch wenn er ganz ehrlich zu sich selbst war, hatte er die dominante Behandlung von Janin wahnsinnig sexy gefunden. Und immer wenn er sich an dieses Erlebnis zurückerinnerte bekam er eine Erektion. Die gleiche, die er gehabt hatte, als er zwischen ihren Beinen geweint hatte.
Und jetzt befand er sicher wieder zwischen diesen Beinen. Mit dem Unterschied das Janin sein Gesicht dieses Mal so an ihr Höschen gedrückt hatte, das er mit jeden Atemzug förmlich an ihrer Weiblichkeit roch. Zusätzlich wurde ihm dadurch auch jegliche Sicht genommen und ihre massiven Schenkel lagen Schalldicht über seinen Ohren. So sah und hörte Nilas nichts, während er seine Atemluft aus dem Höschen seiner Frau bezog.
Janin grinste fies als sie ihren Mann endlich tief zwischen ihren Beinen hatte. In dieser Position hatte sie ihn schon viel zu lange nicht gehabt. Gerade wollte sie ihrem Mann eine ordentliche Kostprobe von der Kraft ihrer Beine geben, als es an der Tür klopfte. So schnell sie konnte, zog sie die Bettdecke vom Boden, über ihre Beine und über ihren Mann.
Die Tür ging langsam auf und im Türrahmen erschien Nikki. Ihre Tochter hatte ihren Schlafanzug an und sah ziemlich verpennt aus. Dennoch kam Janin nicht umher den muskulösen Körper ihrer Tochter zu bestaunen. Die dicken Muskelpakete, besonders an den Armen und Beinen drückten sich so stark gegen den Stoff, dass es aussah, als ob ihr Schlafanzug jede Sekunde in Fetzen zerplatzen würde. Janin war stolz auf ihre Tochter. Dass sie so viel Muskelmasse aufgebaut hat, war beeindrucken. Janin war so fasziniert davon, dass sie insgeheim beschlossen hatte, ebenfalls so stark zu werden. Laut verkündet hatte sie diesen Entschluss nicht. Wozu auch. Ihr Mann würde es schon merkten, wenn er von seiner Frau immer öfter verhauen wird.
„Was ist denn Nikki? Es ist schon spät. Geh ins Bett.“
„Da war ich gerade. Aber ihr wart so laut, dass ich aufgewacht bin.“
„Wir waren nicht laut.“
„Wo ist Papa? Unter der Decke?“
„Ja Schatz und jetzt geh wieder.“
Während des Gesprächs zog die Atmung ihres Mannes so an ihrer Weiblichkeit, das Janin ganz anders wurde. Sie musste sie stark zusammenreißen um nicht laut zu stöhnen. Wütend drückte sie den Kopf ihres Mannes hart zusammen, damit er damit aufhörte. Dabei lächelte sie ihre Tochter weiter gezwungen an.
„Kämpft ihr wieder miteinander? Wenn ja, kann ich mitmachen? Ich versuche Papa auch nicht mehr so sehr wehzutun.“
„Nikki nein, wie… Ohhhh. Oh Mann!“
Die Atmung ihres Mannes ging jetzt noch viel schneller. Fast panisch und um nicht vor Lust aufzuschreien, spannte Janin ihre Beine so fest sie konnte an. Weit über die Grenzen hinaus, bei den Nilas bereits geheult hatte. Aber das war Janin gerade egal. Zu ihrem Glück half es. Es dauerte kurz und ihr Mann bewegte sich kurz hektisch, aber dann lag er sofort wieder still. Von einer Sekunde auf die andere. Und auch das Saugen zwischen ihren Beinen hatte aufgehört.
„Äh, hallo?“ machte Nikki. „Sagt bloß ihr habt gerade Sex.“
Janin wurde rot. „Nein haben wir nicht. Aber wir woll…“
„Ahh will ich ja gar nicht wissen. Hätte nur Papa gerne verhauen. Aber wenn ihr Schweinkram macht…“
„Wir machen doch kein Schweinkram, wir. Auch vergiss es Nikki. Mach irgendwas! Nur nicht hier. Geh zu deinen Bruder, der es auch noch wach.“
„Oh Marc ist wach? Na dann geh ich ihn mal suchen.“
Die Tür ging langsam wieder zu und Janin merkte, dass sie immer noch ihre Beine mit voller Kraft anspannte. Schnell zog sie die Bettdecke zurück und entspannte ihre Beine. Der Kopf ihres Mannes fiel leblos auf die Matratze. Sein Mund war halb offen und Sabber lief ihm über das Kinn. Vorsichtig
tippte Janin gegen seinen Kopf der daraufhin zur Seite kippte.
„Oh Gott!“ sagte Janin und fuhr sich lustvoll durch die langen blonden Haare, während sie auf den Oberkörper ihres Mannes stieg. Wie oft hatte sie sich gewünscht, ihren Mann mit ihren Schenkeln auszuknocken. Aber immer wenn sie die Muskeln in ihren Beinen spielen ließ, hatte Nilas sofort aufgegeben. Er vertrug einfach nichts. Einmal war sie wild entschlossen gewesen einen Knockout hinzubekommen und hatte einen Besuch bei ihren Eltern als Vorwand genommen. Aber ihr Mann vertrug einfach nicht. Nilas hatte angefangen wie ein fünfjähriger zu weinen. Das war auch irgendwie nett gewesen, aber nicht das was sie insgeheim wollte. Sie hatte sich immer vorgenommen, es als Unfall darzustellen, wenn sie ihn mal ausknockte. Und jetzt da sie es endlich geschafft hatte, war es tatsächlich eine Art Unfall gewesen.
„Macht Nilas schlafi, schlafi?“ fragte sie grinsend und ohrfeigte ihren Mann leicht. Sein Kopf rollte auf die andere Seite ansonsten zeigte er keine Reaktion. „Ohhhh.“ machte Janin. Das war besser als sie es sich vorgestellt hatte. Lustvoll stöhnte sie und nahm sein Gesicht in beide Hände. Sie hob den Kopf kurz an und ließ ihn wieder fallen. Danach zog sie eines seiner Augenlieder hoch. „Oh keiner zu Hause!“ sagte sie leise. Dann stöhnte sie noch mehr.
Sie war verdammt erregt, so stark wie selten in ihrem Leben zuvor. Mit beiden Händen packte sie Nilas Kopf bei den Haaren und rieb ihre Weiblichkeit an seinem Gesicht. Erst zaghaft und Vorsicht, dann stärker und schneller. Zum Schluss ritt Janin den Kopf ihres Mannes mit wilden Schreien. Ihr wilder Ritt dauerte bestimmt 25 Minuten, bis sie sich verschwitzt auf die Matratze, nach hinten fallen ließ. In ihrer berauschten Dominanz, gab sie dem schlaffen Körper neben ihr einen kräftigen Tritt, so dass dieser polternd vom Bett fiel. Danach herrschte Stille. Ihr Mann war noch immer besinnungslos.
Janin steckte sich behaglich und spannte dann ihre Schenkel, um mit ihren Händen darüber zu fahren. „Ahhhhh.“ säuselte sie. „Die haben dich gut weggeschickt, was Schatz?“ Keine Antwort. Sie grinste. Dann machte sich Janin lang, und schaltete das Nachtlicht an ihrer Seite und dann an der Seite ihres Mannes aus. „Ahhhh“ machte sie in der Dunkelheit. Janin schloss die Augen und es dauerte nicht lange, da war sie, quer auf dem Doppelbett liegend, eingeschlafen.
Ende