Kim hatte mehrere Tage in der Schule gefehlt. Am Montag hatte sie das Gefühlsdebakel mit Manuel durchlebt. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag war sie nicht zur Schule gegangen. Einem Jungen ihre Gefühle zu gestehen war nicht ihre Art. Und ihrer besten Freundin den Freund auszuspannen war ebenfalls nicht ihre Art. Aber sie konnte auch nicht so viel in der Schule fehle und dem Problem damit aus dem Weg gehen. Also stand sie an diesem Freitag in der Eingangshalle der Schule und ignorierte, wie alle hereinkommenden Schüler einen Bogen um sie machten.
Sie überlegte noch, welchen Weg sie zu ihrer Klasse nehmen sollte, um Manuel erstmal nicht über den Weg zu laufen, als Ashley plötzlich neben ihr stand. Kim wusste das Ashley heute, genau wie sie, den ersten Tag seit Halloween in der Schule war. Sie hatten sich nur geschrieben und Kim hatte zum Thema Manuel nicht weiter nachgefragt. Vor ein paar Tagen hätte sie noch alles zu diesem Thema wissen wollen, jetzt schwieg sie lieber.
„Na wieder gesund?“ Kim hatte Ashley erzählt, das sie eine leichte Erkältung gehabt hätte. Was natürlich nicht stimmte. „Top fit.“ antwortete sie. Das war ebenfalls gelogen. Sie fühlte sich überhaupt nicht fit. Plötzlich stieß ein Schüler, von Hinten in Kims rechte Schulter. Kim stolperte gegen Ashley und ein Raunen ging durch den vollen Flur. Der Junge, war von dem harten Frauenkörper abgeprallt und lag nun am Boden. Es war augenscheinlich ein Versehen gewesen, denn als er nun sah, wen er da angerempelt hatte, wurde er leichenblass. Kurzdarauf nässte er sich ein. Kim ballte die Faust tat aber nichts. Sie würgte nur ein „Los verschwinde!“ raus, worauf hin der Junge wie von Sinnen davonlief. Kim spürte förmlich, wie sie von allen überrascht angesehen wurde. Auch von Ashley.
„Träume ich? Hast du den Jungen gerade wirklich laufen lassen? Ich hätte eine schnelle Schlagkombination erwartet oder das du ihn wenigsten mit einen Tritt niederstreckst.“
„Ich versuche nur in deinem Sinne zu handeln und nicht mehr jeden zu verhauen. Als ich krank war habe ich darüber nachgedacht und vielleicht habe ich es mit dem Verhauen etwas übertrieben.“
Ashley strahlte sie an. „Dann hat Manuel uns beide beeinflusst.“
Kim wurde rot. „Wieso Manuel? Ich habe nichts von ihm gesagt, woher…“
„Ich meine damit, das Manuel mich dazu gebracht hat, nicht mehr jeden sofort zu vermöbeln. Und ich habe dich damit beeinflusst. Also…“
„Ach so.“ sagte Kim erleichtert.
„Wo wir gerade von ihm sprechen. Hast du ihn heute schon gesehen?“
„Nee. Komm der Unterricht fängt bald an!“
Eine Doppelstunden Mathe war normalerweise nichts, auf das Kim sich freute. Doch heute passte es ihr. Die Zeit verging schnell und Rechnen verhinderte, dass sie an andere Dinge dachte. In kleineren Pausen blieb Kim im Klassenraum, was Ashley verwunderte. Aber da sie scheinbar auch keine Lust hatte, raus zu gehen, blieb sie ebenfalls. Zur großen Pause zwang sich Kim, mit Ashley nach Draußen zu gehen. Außerdem war es kindisch Manuel zu stark aus dem Weg zu gehen. Sie hatte ja keine Angst vor einem Treffen mit ihm. Bestimmt nicht. Sie hatte nur keine Lust.
Die beiden Mädchen setzten sie abseits von allen anderen auf eine Bank in die Sonne. Diese Bank war zwar besetzt gewesen, aber die beiden Mädchen die zuvor dort gesessen hatten, waren mit schnellen Schritten gegangen, als sie Ashley und Kim gesehen hatten.
„Und? Erzählst du mir jetzt was mit dir los ist? Wir sind ganz alleine.“ sagte Ashley und streckte sich.
„Was soll mit mir los sein? Du bist doch diejenige, welche Liebeskummer hat.“
„Lenke nicht ab. Irgendwas hast du. Ich bin nicht blöd. Und ich habe garkeinen Liebeskummer, ich muss mich nur bei Manuel entschuldigen und alles ist wieder gut.“
„Dann weiß er also was du für ihn empfindest?“
„Ha!“ machte Ashley laut. „Machst du Witze? Dazu müsste ich mich betrinken oder so. Keine Ahnung.“
„Ach Mist da kommt er ja. Wie findet er uns nur immer? Tja, dann kannst du dich ja mal entschuldigen. Soll ich lieber gehen?“
„Nein! Bleib bitte.“
„Okay.“
Manuel grinste breit, wie immer, als vor den Mädchen stand. „Ladys.“ sagte er übertrieben fröhlich und setzte sich prompt vor ihnen auf den Boden. „Ihr habt euch die letzten Tage aber ganz schön rar gemacht.“ Kim merkte dass sie leicht rot wurde und ein schneller Seitenblick verriet ihr, dass es ihrer Freundin nicht anders ging.
„Äh ist was? Ist meine Hose offen?“ Manuel kontrollierte seinen Schritt.
Kim stöhnte. „Oh man du bist so peinlich.“
„Ist er nicht.“ maulte Ashley sofort. „Äh höre mal Manuel, dass ich Halloween so ausgrastet bin, das tut mir so, so, so leid. Wirklich ich bin total fertig, weil ich…“
Manuel unterbrach sie und wedelte mit der Hand. „Vergeben und vergessen. Der kleine Wurf aus deinem Zimmer war mehr aufregend, als verletzend.“
„Oh ja der Wurf, das tut mich auch sehr…“
„Ja, ja nun komm mal runter. Ich bin dir nicht böse alles ist gut. Kim hat schon viel schlimmere Sachen mit mir gemacht. Mich zum Beispiel ganz alleine im Wald gelassen. Dafür sollte sie sich entschuldigen.“
Ashley sah Kim verwundert an und diese verdrehte die Augen. „Er spinnt wieder vor sich hin. Da war nichts. Also wir haben nichts gemacht das… äh. Ach vergiss es. Er war nur so nervig wie jetzt und da bin ich gegangen.“
„Und das hat mich tief verletzt!“ Manuel fuhr mit der flachen Hand über den Boden und schob einen kleinen Haufen Dreck zusammen. Beiläufig nah er eine Handvoll und warf diesen gegen Kims Beine, der an ihrer Lederhose abperlte.
„Spinnst du jetzt völlig?“ rief sie wütend.
„Entschuldige dich! Wie Ashley.“ maulte er und kratzte mehr Dreck zusammen.
„Da gibt es rein gar nichts wofür ich mich entschuldigen müsste.“ Manuel hob die Hand. „Oh wage es nicht!“
Erneut flog Dreck durch die Luft. Nun wurde Kims gesamte Hose getroffen und auch Ashley bekam etwas ab. Was diese allerdings ignorierte.
„Ashley!“ rief Kim sauer. „Das ist ein Notfall. Lass mich den Wurm k.o. schlagen. Ja?“
Ashley musterte Manuel für ein paar Sekunden, wie er am Boden saß, weiteren Dreck mit der Händen zusammenfegte und so tat, als ob er Kims Worte nicht gehört hatte. „Na gut.“ sagte Ashley leise aber so das auch Manuel sie hören konnte. Dieser hatte gerade eine Handvoll Dreck zum Wurf bereit gemacht. Er sah sie überrascht an aber nur kurz. Dann fixierte er sich wieder auf Kim. Die hob warnend die Faust. „Noch einmal und du gehst schlafen, kein Spaß.“
Manuel schien nicht überzeugt, denn sobald Kim ihre Warnung ausgesprochen hatte, flog der Dreck. Sofort war Kim auf den Beinen und bei Manuel. Dieser wehrte sich nicht, als das große Mädchen ihn an den Haaren packte und mit der anderen Hand zum Schlag ausholte. Sie hielt kurz inne dann klatschte es laut und Manuels Körper erschlaffte. Kim hielt ihn noch einen Augenblick an den Haaren fest und ließ ihn dann unbegrenzt zu Boden fallen. Sie grinste ihre Freundin an und setzte sich wieder zu ihr.
Eine Weile sahen die Mädchen dabei zu, wie Sabber aus Manuels Mund tropfte und in seinem zusammengefegte Dreckhaufen versickerten. „Weißt du was.“ sagte Ashley nachdenklich. „Früher als ich im Kindergarten an den Haaren gezogen wurde und weinend zu meiner Mutter gegangen bin sagte diese immer, dass sie das nur tun, weil sie dich mögen.“
„Ja, und?“
„Manuel hat dich mit Dreck beworfen. Nicht mich.“
„Ja, weil er, …. Moment, was?“
„Seine ganze Aufmerksamkeit lag bei dir. Auch hatte er dich um eine Verabredung zu Halloween gebeten, nicht mich.“
„Oh nein Ashley. Du willst doch nicht sagen das der Lappen da, …“
„Ja genau das Kim. Und jetzt gucke dir mal seine Hose an. Siehst du den Fleck da?“
Kim zog die Augenbrauen hoch. „Naja, das wird ein Angstspritzer sein. Was sonst?“
„Er wollte von dir geschlagen werden Kim. Ganz klar. Und eine gute Erklärung für das Warum wäre, wenn das halt kein Angstspritzer ist sondern, …. na was Jungs halt machen.“
Kim sah sie mit offenem Mund an. „Du meinst doch nicht das was ich denke, oder?.“
„Guck doch nach. Keiner hindert dich dran.“
„Du meinst ich soll in seine Hose…“
„Ja warum denn nicht Kim? Nach dem Schlag ist er frühsten nächste Pause wieder wach.“
„Ich weiß nicht Ash.“
„Dann mach ich es halt.“
Entschlossen stand Ashley auf, packte den am Bodenliegenden am Kragen, hob ihn mühelos hoch und setzte sich wieder neben ihre Freundin. Mit ausgestrecktem Arm hielt sie Manuel vor sich und griff mit der anderen Hand an seine Hose.
„Siehst du hier? Weißer Klebekram!“
„Iiihhhh. Mach wieder zu.“
„Du solltest dich wirklich mehr mit Jungs auseinandersetzen Kim.“
„Ach ja. Mich wundert es, dass du so selbstverständlich in Jungenhosen fast und da… Was auch immer machst.“
„Du bist viel zu prüde. Aber egal. Damit wäre auf jeden Fall bewiesen, dass ihm, bevor du ihn geschlagen hast..“
„Ja, ja, ja rede nicht weiter. Es ist schon klar was du sagen willst. Und irgendwie macht es ja auch Sinn. Bis jetzt ist noch nie ein Junge freiwillig zu mir zurückgekommen, nach dem ich ihn vermöbelt habe. Dass es jemanden mal gefallen könnte hätte ich nicht gedacht. Aber irgendwie cool. Jetzt muss ich mich nicht mehr zurücknehmen, wenn er doch sowieso darauf steht.“
„Das heißt doch nicht dass du ihn ständig krankenhausreif prügeln kannst. Außerdem, wann hast du dich schon mal zurückgenommen.“
„Oh ich kann mich zurücknehmen. Das merkt nur niemand. Woher wusstest du das mit dem Fleck? Was ist da an Halloween gelaufen?“
„Über die Halloweensache will ich nicht reden. Das habe ich doch schon mal gesagt. Und das mit dem Fleck ist mir auch gerade erst klar geworden.“
„Okay, aber deine Theorie, dass er auf mich, na steht, bezweifle ich. Bei Jungs ist das doch meist eine Sex-Sache. Ich habe ihn vermöbelt und das hat ihn angemacht. Gleich danach fragt er mich nach einer Verabredung. Damit will ich sagen dass es umgedreht genauso gewesen wäre, wenn du ihn vor mir verhauen hättest.“
„Meinst du?“
„Klar. Und so kannst du ihn auch umprogrammieren. Verprügeln ihn richtig ausgiebig und schon hat er nur noch dich im Kopf. Esay! Außerdem muss deine Theorie sowieso noch getestet werden.“
„Na gut. Aber du musst mitmachen. Was nicht bedeutet, dass du Manuel jetzt jederzeit verhauen kannst.“
„Warum nicht? Wenn er doch…“
„Kim!“ Kim machte ein Schmollmund.
Ashley wog den Bewusstlosen Körper in ihrer Hand hin und her. Schwer war er nicht.
„Und was mache ich jetzt mit ihm?“
Kim deutete auf das Gebüsch hinter der Bank. „Werfe ihn doch einfach da rein und fertig.“
„Nein bestimmt nicht Kim. Ich lege ihn hier auf die Bank und decke ihn mit seiner Jacke zu und...“
„Meine Idee finde ich besser.“ Unterbrach Kim sie und grinste.
Wieder einmal wachte Manuel unter freien Himmel auf. Mittlerweile kam er schneller darauf, was wohl passiert war.
Obwohl ein paar Dinge anders waren. Er fühlte sich, trotz der frischen Herbstluft, nicht so stark durchgefroren wie sonst. Er lag auf etwas harten geraden. Und es zerrte etwas an ihm. Manuel hab den Kopf und sah in ein Gesicht, das sich nur mit Hässlich beschrieben ließ. Aus einem unreinen Gesicht starrten ihn kleine trübe Augen an. Fettiges braunes Haar viel dem Jungen in die hohe Stirn und irgendwie sah sein Gesicht mit dem riesen Kinn schief aus.
„Zu spät.“ knarrte der Junge aus einen Mund voller schiefer Zähne. Der Junge hatte einen Gegenstand in der Hand, den Manuel langsam als sein Eigentum identifizierte. Der Mistkerl hatte seine Brieftasche. Diese Information drang nur langsam in Manuels vernebeltes Gehirn. Ein geradezu hünenhafter Junge von beachtlicher Größe, meldete sich aus dem Hintergrund.
„Ich denke nicht, dass dies eine gute Idee ist Lu“
Der Junge vor Manuel erhob sich mit dessen Eigentum und ging zu dem Riesen. „Du sollst ja auch nicht denken Berti. Außerdem ist es schon erledig. Komm wir gehen einkaufen.“
„Nee ich mach da nicht mit. Er kennt Ashley und Kim. Mit den beiden lege ich mich nie wieder an.“
„Alter, wenn ich es doch sage. Die haben ihn niedergeschlagen. Ich habe es von einem Jungen gehört der es selbst gesehen hat. Wieso sonst liegt der hier rum?“
„Mir egal. Ich hau ab.“
„Ja dann gehe doch. War sowieso peinlich, wie du vor den beiden Frauen zu Kreuze gekrochen bist.“
„Das kannst du nur sagen, weil du noch nie mit ihnen zu tun hattest Lu!“
„Ja Berti, weil ich cleverer bin als du. Und jetzt Abmarsch.“
Die beiden Jungs verschwanden und Manuel richtete sich langsam auf der Bank auf. Jetzt aufzuspringen und hinterher zu laufen war nicht drin. In seinem Kopf drehte sich immer noch alles. Verdammt, die Beiden hatten ihm dem Moment nach dem Aufwachen genommen. Der Moment in dem er sich an die letzten Sekunden vor dem Ausknipsen erinnerte. Jetzt ging es irgendwie nicht mehr. Das lag wohl mehr daran, dass man ihn gerade bestohlen hatte. Das lenkte schon ab. Er sah auf sein Handy. Verdammt er hatte schon wieder eine Schulstunde versäumt.
Nachdem sich Manuel in seine Klasse zurückgeschleppt hatte und dem Lehrer irgendeine weitere Ausrede geliefert hatte überlegte er krampfhaft wie er seine Brieftasche wiederbekommen konnte. Das Geld konnte dieser Gossenjunge gerne behalten. Es ging ihm viel mehr um seinen Ausweis, Krankenkassenkarte und seinen Führerschein. Denn hatte er schließlich gerade erst bekommen. Am besten, er beeilte sich, so schnell wie möglich nach dem Klingeln, an das Haupttor zu kommen. Irgendwann musste dieser Wiederlink die Schule ja verlassen. Wenn er es noch nicht getan hatte.
Und so stand Manuel nach Schulschluss vor dem Steintor der Schule und behielt jeden Schüler im Auge, der das Schulgelände verließ. Von dem Kobold mit den Schmierhaaren war noch nichts zu sehen, als Kim und Ashley zwischen den Schülern auftauchten. Dieses Mal rannte Manuel nicht zu ihnen. Ausnahmsweise war er gerade mit anderen Dingen beschäftigt. Als Ashley und Kim ihn endeckten blieben sie stehen. Sie erwarteten wohl, dass er zu ihnen kam. Als das nicht geschah, kamen sie zu ihm.
„Ey Perverser, willst du uns nicht belästigen?“ rief Kim frech. „Nein.“ sagte Manuel kurz und behielt starr die Massen an Schülern im Auge. Ashley und Kim stellten sich links und rechts von ihm auf, was Manuel schon irritierte.
„Was wollt ihr beiden? Bin ich nicht der nervende Kerl, bei dem ihr froh seid, wenn er nicht auftaucht.“
„Das habe ich nie gesagt.“ sagte Ashley laut. „Ich bin gern bei dir.“ Manuel zog die Augenbrauen hoch. War das Sarkasmus oder meinte sie das so. An ihrer Stimme konnte er es nicht ausmachen und angesehen hatte er sie natürlich nicht. Da er weiter Beobachten musste. „Und ich…“ sagte Kim langsam. „Bin nur hier, weil Ash hier ist. Aber vielleicht hat meine Faust auch Sehnsucht nach deinem Gesicht. Wer weiß.“
Warum fand er es so sexy wenn Kim Andeutungen von Gewalt machte. Verdammt nun war sie wieder in seinem Kopf.
„Lenk mich nicht ab Kim!“ Er stockte, hatte er das laut gesagt?
„Womit lenke ich dich ab?“ fragte Kim auf eine Art die Manuels Alarmglocken schrillen ließen.
„Ach nichts.“ sagte er schnell.
Plötzlich wedelte ihm Kims Hand vor den Augen hin und her. „Äh hallo? Warum guckst du uns nicht einmal an, wenn du mit uns redest? Kann ja nicht so wichtig sein, was du da machst.“
„Ist es aber Kim.“ sagte Manuel und schob ihre Hand zur Seite.
Kim stemmte die Hände in die Seiten. „Wow was war das denn? Wo ist denn der aufgedrehte Kasper hin? Wusste nicht einmal das du auch ernst sein kannst.“
Da kam dieser Riese aus dem Tor mit dem dieser Lu geredet hatte. Bertie oder so. „Endschuldigt mich.“ sagte Manuel plötzlich und lief im Laufschritt zu dem Riesen. Der Junge war bestimmt 2 Meter groß und auch ansonsten gut beisammen. Er fiel garantiert überall auf. Dieser sah, dass Manuel auf ihn zukam und blieb stehen. Dann wurde er plötzlich sehr bleich und ging wortwörtlich auf die Knie. Manuel sah über seine Schulter und sah Kim und Ashley, die hinter ihm hergelaufen waren.
„Was willst du denn vor unseren Berti.“ fragte Kim und stellte sich vor den großen Jungen am Boden. Manuel bekam große Augen, als dieser sofort damit anfing, Kims Stiefel zu küssen. Auch Kim war überrascht und zog erschrocken den Fuß weg. „Ey Bertie lass das. Das ist voll peinlich.“
„Warum küsst er deine Schuhe?“ fragte Manuel, Kim und Ashley antwortete.
„Naja, wir haben damals alle großen und Unverschämten Jungs verprügelt. Dabei hatten wir eine Masche. Eine von uns hat sie am ersten Tag nur ein bisschen verhauen und ihnen höllisch Angst vor der anderen gemacht. Und die andere hat sie dann am zweiten Tag, der Drohung entsprechend richtig übel rangenommen. Das haben wir natürlich nicht bei allen gemacht. Nur bei den Schlimmen. Und in Berties Fall gab es so eine Art Kommunikationsproblem.“
Kim grinste fies. „Wir dachten beide, dass jeweils die andere ihm Angst machte und so wurde er von uns beiden tüchtig verdroschen. Seitdem ist Bertie nicht mehr derselbe.“
„Irgendwie merkte ich jetzt erst wie übel ihr beiden seid.“ sagte Manuel langsam und in seinen Worten klangen dabei anklagend wie auch enttäuscht.
Ashley die den Tonfall von Manuel besser deutete als Kim wurde unruhig. „Nein, nein Manuel verstehe das nicht falsch. Wir sind jetzt nicht mehr so und wir haben das nur bei Berti gemacht. Es war ja keine Absicht.“
„Ist jetzt auch egal.“ sagte Manuel schnell. „Ich muss jetzt mit Berti reden.“
„Wer hindert dich dran?“ fragte Kim und sah auf den Jungen herab, der seinen Kopf noch verdächtig nah an ihren Stiefeln hatte. „Aber…“ sagte Kim gedehnt. „Vielleicht will mir Berti selber sagen was passiert ist?“
Der Riese am Boden plapperte so schnell los, dass Manuel nicht mehr zu Wort kam. „Ludwig ich meine Lu hat seine Brieftasche gestohlen. Ich war dagegen, ganz ehrlich aber er hat es doch getan. Und, und, mehr war nicht…“
„Und du hast ihn nicht daran gehindert?“ rief Kim sauer worauf der Junge am Boden zu weinen begann.
„Ach Gott.“ sagte Ashley. „Bertie weiß du wo Lu hin ist?“
„Nein, ganz ehrlich. Ich habe ihn das letzte Mal gesehen, als er sich die Brieftasche genommen hat.“
„Ich glaube dir, du kannst jetzt gehen. Na los!“
Der Junge sah demütig nach oben, krabbelte dann ein paar Meter rückwärts, um sich erst dann aufzurichten und davon zu eilen.
„Warum hast du uns das nicht gesagt?“ rief Kim vorwurfsvoll.
„Weil ich vielleicht niemanden bei dieser Sache brauche der andere gleich Krankenhausreif schlägt.“
„Ohhh, darauf kannst du dich aber verlassen. Wenn ich Lu sehen, was für ein blöde Abkürzung, dann prügeln ich ihn so durch, das er…
„Ich auch.“ sagte Ashley entschlossen. „Er hat dich schließlich bestohlen.“
„Ohhh nein.“ sagte Manuel lauter als er wollte. „Ihr werdet nichts dergleichen machen. Klar?“
„Na gut.“ sagte Ashley leise, als ob ihr Vater mit ihr geschimpft hätte. Kim verschränkte trotzig die Arme.
In diesem Augenblick sah Manuel, Lu. Er fuhr auf einen rostigen BMX mitten durch die Schüler, welche fluchend zur Seite sprangen. Als er Manuel ebenfalls sah, streckte er ihm den Mittelfinger entgegen und trat in die Pedalen. „Da ist er.“ sagte Manuel wie zu sich selbst. „Wo?“ kam es von Kim die sofort herumfuhr.
Sobald Kim den Jungen auf seinem Fahrrad erblick hatte, rannte sie los. Manuel konnte kaum glauben wir schnell Kim war. Er selbst wäre zu Fuß nicht halb so schnell. Sie rannte hinter dem Rad her und man sah deutlich, wie sie langsam aufholte. Doch der Junge trat sofort ordentlich in die Pedalen, als er Kim auf sich zukommen sah. Da spürte Manuel wie Ashley seine Hand nahm. „Komm schon. Hinterher!“
Manuel und Ashley rannten los, wobei Manuel sich ernsthaft fragte, warum er dabei Ashleys Hand halten musste. Allerdings war ihr Griff auch so fest, dass er kaum eine Wahl hatte. Sie rannten zusammen um die nächste Ecke und sahen noch, wie Kims Gestalt am Ende einer langen Straße um die Ecke bog. Sie liefen nun ebenfalls die Straße entlang aber schon nach 30 Metern kam Manuel ins Keuchen und sie gingen ins schnelle gehen über.
„Du bist ja nicht gerade in Form.“ sagte Ashley leise.
Manuel stimmt ihr schnaufend zu. „Und Kim ist extrem schnell.“
„Jeep das ist sie. Der Junge hat keine Chance ihr zu entkommen.“
„Na hoffentlich lässt sie ihn am Leben.“
„Hallo? Sie ist doch keine Irre!“
Sie gingen bis ans Ende der Straße und überlegten gerade wo sie hin sollten, als Ashleys Handy vibrierte. Kim hatte ihrer Freundin ihren Standort geschickt, so dass sie nun ganz genau wussten, wo sie hin mussten. Sie gingen noch eine Straße links dann rechts und dann fanden sie das Fahrrad, das auf dem Gehweg lag. Lu war weiter auf eine Baustelle eines Einfamilienhauses gelaufen. Kim hatte ihn in einer Ecke des unfertigen Hauses festgesetzt. Der Junge hatte ein Stahlrohr in der Hand, das er wie ein Schwert vor sich hielt. Manuel war überrascht, dass Kim ihn noch nicht angegriffen hatte. Ashley wohl auch denn sie sagte:
„Wow Kim. Er ist noch bei Sinnen und kann stehen.“
„Ja, aber wenn ihr noch länger gebraucht hättet, wohl nicht mehr. Was habt ihr getrieben? Noch zwischendurch ein Eis gekauft?“
„Nicht jeder kann so rennen wie du.“ sagte Manuel.
„Rennen?“ fragte Ashley lachend. „Wir mussten gehen damit Manuel keinen Herzimpfakt bekommt.“
„Egal.“ sagte Manuel schnell. „Kim? Kannst du ihm die Metallstange abnehmen?“
„Was ich? Wieso? Ich sollte ihn doch nicht angreifen!“ Sie verschränkte sie Arme und grinste breit. „Mach es doch selbst.“
„Ach Kim.“ sagte Ashley, stellte sich dem Jungen entgegen, der tatsächlich mit der Stange zuschlug. Ashley fing die Stange ohne Probleme auf, entriss sie ihm, packte sie mit beiden Händen und verbog sie zu einem Kreis. Als ob das vollkommen einfach wäre. Danach warf sie die Stange durch das halbfertige Fenster neben sich. Manuel und auch Lu starrte Ashley entgeistert an. Kim knurrte nur ein „Angeberin.“
„Das gibt es nicht.“ stotterte der Junge. „Das Ding war aus Eisen. Das…“ Er verstummte als Ashley ihren Rechten Arm hob und ihren Bizeps anspannte. Die dicke Kokosnussspitze beulte sich sogar sichtbar durch Ashleys warmen Wintermantel. Der Junge starrte sie wortlos an während Manuel es nicht verhindern konnte, als absolut scharf zu werden.
Ashley senkte ihren Arm und streckte die Hand aus. „Seine Brieftasche!“ Der Junge pulte in seiner Jacke und gab Ashley, was sie verlangte. Ashley reichte die Brieftasche an Manuel weiter. Manuel blickte hinein und sah dann wieder zu dem Jungen. „Und das Geld?“ Ashley und Kim machten ein böses Gesicht. Der Junge pulte wieder in seiner Jacke und ließ zwei zehn Euroscheine zu Boden fallen und etwas Kleingeld. „Hier das ist der Rest, kannst du es selber aufheben.“
In diesem Augenblick ries bei Kim der Geduldsfaden. Mit einer Bewegung war sie beim Jungen und boxte ihm in den Magen. Der Junge brach sofort keuchend zusammen. Lange blieb er nicht liegen, denn auch Ashley war wütend. Sie packte Lu hob ihn in die Luft und knallte seinen Körper auf einen Haufen Steinziegeln die auf eine Palette gestapelt waren. Kim griff sich inzwischen eine Holzlatte. Als Ashley zu ihrer Freundin aufsah und die Latte in ihrer Hand wahrnahm, zog sie dem Jungen, denn sie mit einer Hand auf die Steine drückte, mit der anderen die Hose runter.
Kim holte zum Schlag aus und schlug mit dem Brett auf den nackten Hintern des Jungen, welcher gellend aufschrie. Sofort war die schwere Ashley auf seinem Rücken, packte ihn mit einer Hand an den Haaren und hielt ihn mit der anderen den Mund zu. Danach folgten weitere Schläge von Kim die auf dem nackten Hintern nur so knallten und ihn dunkelrot färbten. Bei den ersten Schlägen schrie der Junge noch in Ashley Handfläche, dann wurde er leiser. Und nach dem zwanzigsten gab er keinen Ton von sich. Kim machte eine Pause und Ashley nahm die Hand von dem Mund des Jungen.
„Er ist besinnungslos.“ sagte Ashley knapp, als ob das jeden Tag passierte. „Dann wecke ihn auf.“ sagte Kim und holte schon wieder zum Schlag aus.
„Nein wartet.“ keuchte Manuel. Er hatte es nicht gewollt, aber die Vorstellung hatte ihn sehr erregt. Kim so in Aktion zu sehen war ungemein sexy gewesen. Wie auch das Zusammenspiel dieser Frauen, wie sie mit geröteten Wangen und entschlossenen Gesichtern diesen Jungen dominierten und bearbeiteten.
Kim brach ihre angefangene Schlagbewegung ab, ihre Augen funkelten Manuel an. „Was ist?“ fragte sie und wog das Holzbrett spielerisch in ihrer Hand. „Will du als nächstes?“ Manuel hätte fast ein „Ja!“ gehaucht, biss sich aber auf die Unterlippe und schüttelte den Kopf. „Dann stör uns nicht. Ich bin gerade in Fahrt.“ Sie wollte wieder ausholen, als Ashley den schlaffen Jungen vom Steinstapel warf, der reglos mit heruntergelassener Hose im Dreck liegen blieb.
„Manuel hat Recht Kim. Wir sollten nicht übertreiben.“
Kim machte ein wütendes Gesicht und warf das Brett weg. „Ihr beiden seid solche Spielverderber.“
Ashley rutschte vom Steinhaufen in ging zu ihrer großen Freundin. „Ich dachte du wolltest dich auch zügeln?“
„Ich habe doch das Brett weggeworfen, oder?“ maulte Kim. „Ich muss sowieso zum Training.“
Kim wand sich zum Gehen, wobei sie dem Jungen am Boden noch einen Tritt verpasste, der diesen einen halben Meter über den Boden rutschen ließ. Ashley grinste Manuel an. „Na? Wollen wir noch zusammen abhängen?“
„Meine Eltern warten mit dem Essen. Bin sowieso schon spät dran wegen dieser Sache hier.“
„Oh schade.“ sagte Ashley. Was wirklich traurig klang. Dann rannte sie mit einem lauten „Warte Kim.“ hinter ihrer großen Freundin her.
Manuels Eltern warteten tatsächlich. Und sich jetzt von den Mädchen zu trennen war nicht so schlimm. Den Morgen war das Wochenende nach Halloween. Er war mit Kim verabredet. Sie hatte ihm zwei volle Tage versprochen, auf deren Einlösung er bestehen würde. Und ob das Kim noch wusste oder vergessen hatte, war ebenfalls egal. Er hatte inzwischen, über andere Mitschüler ihre Adresse in Erfahrung gebracht. Und morgenfrüh um 8:00 Uhr würde er vor ihrer Haustür stehen. Ob sie wollte oder nicht.
Unvollendete Geschichten
Freitag, 21. Oktober 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 08 – Der kleine Diebstahl
Freitag, 23. September 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 07 – Ein Schultag mit Kim
Für den Montagmorgen in der Schule, hatte sich Manuel innerlich schon auf einen Überfall von Ashley vorbereitet. Aber Ashley tauchte nicht auf. Dafür wartete Kim vor seinem Klassenzimmer auf ihn, was die Folge hatte, das sich keiner seiner Klassenkameraden an ihr vorbei wagte. Sie hatte die langen Arme verschränkt, trug wie immer polierte Stiefel und sah, mit ihrer Lederjacke und dem Nietengurt der aus ihrer Hose baumelte, ziemlich taff aus.
Manuel hatte allerding gar keine Angst mehr vor ihr. Er ging einfach zu ihr, packte ihren Ärmel und zog sie von der Tür weg, damit seine Mitschüler in die Klasse konnten.
„Ey lass das.“ fauchte Kim. „Du machst mein Image kaputt.“ „Wäre vielleicht nicht das schlechteste.“ erwiderte Manuel. „Du bist ganz schön frech.“ rief Kim und riss sich los. Gleich darauf packte sie Manuel und hob ihn mit beiden Händen in die Höhe. Am Kragen gepackt presse sie ihn gegen die Wand. Eigentlich wollte Manuel nicht scharf dabei werden, doch er konnte es nicht verhindern. Er liebte das was sie mit ihm tat. Dass sie ihn so einfach hochheben konnte, dass sie so groß war und so rabiat mit ihm umging. Und diese unwahrscheinliche Kraft in ihren langen Armen.
Er brauchte all seine Selbstbeherrschung um ruhig zu atmen und ihr nicht fröhlich ins Gesicht zu grinsen.
„Du weißt dass ich dich jeder Zeit fertig machen kann?“
„Und du weißt, dass mir das überhaupt nichts ausmacht?“
„Das sagst du nur, weil du noch nie richtig vom mir verdroschen wurdest.“
„Ach ja? Du hattest doch genügend Gelegenheiten dazu. Warum hast du es dann noch nicht getan?“
Kim sah ihn hitzig an. Antwortete aber nicht. Wieder hatte Manuel das Gefühl, das sie sich gleich küssen würden. Doch dann endete der Moment, indem Kim in, wortwörtlich fallen ließ. Manuel ließ sich gleich an der Wand herunterrutschen, bis er auf dem Boden saß. Kurz darauf rutschte Kim neben ihn ebenfalls zu Boden. Sie legte ihm die geöffnete Hand in den Schoss.
„Dein Handy!“
„Warum? Warum sollte ich dir jetzt mein Handy geben?“
„Weil Ashley nicht an ihr Telefon geht. Aber sie wird rangehen, wenn ich von deiner Nummer aus anrufe.“
„Wird sie bestimmt nicht.“
„Gib mir sofort dein Handy oder ich schlage dich k.o.!“
Manuel zögerte. Im Grunde sollte sie es doch tun. Außerdem war das letzte Mal auf abstrakte Weise schön gewesen.
„Eins!“ zählte Kim an.
„Ist schon gut.“ Manuel stöhnte und gab ihr sein Handy. Vielleicht sollte sie so etwas mit ihm machen, wenn sie ungestört waren. Wie nächstes Wochenende zum Beispiel. Er spürte freudige Erregung. Diesen zwei Tagen mit Kim fieberte er geradezu entgegen. Dann erklang Kims Stimme neben ihm.
„Hey Ash, ja ich bin es. Was? Nein ich habe mir das Handy nur geliehen.“ Sie rollte mit den Augen. „Nein Manuel geht es gut… Was? Das stimmt doch gar nicht. Es geht ihm aber gut!“ Genervt sah sie Manuel an und hielt ihm das Handy hin. „Los sage dass es dir gut geht. Sie glaubt mir nicht.“ Manuel grinste sie breit an und signalisierte ihr, dass er nicht vorhatte, was zu sagen. „Sage was du kleine Kröte oder…“ Sie ballte die Faust. Da ertönte ein lautes „KIM!“ aus dem Hörer. Ashley konnte sich wohl zu gut vorstellen, was vor sich ging. „Verdammt.“ rief Kim, ergriff Manuels Hand und verbog ihm schmerzhaft den kleinen Finger. „AAAHHHH, nein aua, bitte Kim ich sage ja was. Ich sage ja was!“
Kim grinste und hielt sich wieder Manuels Handy ans Ohr. „Hast du gehört? Es geht ihm gut. …. Ja ist gut. Ich bewege mich aus seinen Dunstkreis.“ Kim stand auf und ging mit Manuels Handy davon. Scheinbar wollte Ashley alleine mit ihrer Freundin reden. Manuel saß breit grinsend am Boden. Kim grobe Behandlung hatte ihm einen weiteren schönen Höhepunkt beschert. Gut gelaunt ging er in den Unterricht. Sollte Kim doch sein Handy behalten. Das holte er sich später wieder.
In der Pause sah er Kim wieder. Hinter einer Ecke des Schulgebäudes lagen drei Jungs vor ihr im Dreck. Einen vierten hatte sie am Kragen gepackt und in die Luft gehoben. Als Manuel dazu kam, holte Kim gerade mit der Faust zum Schlag ausgeholt. Manuel packte schnell ihren Arm, auch wenn er wusste, dass er sie nicht aufhalten könnte, wenn sie es nicht wollte. Die festen Muskeln die er dabei ertastete machten ganz verrückt.
„Lass das Kim.“ herrschte er sie laut an.
„Hey was soll das. Nein! Du weißt ja nicht was sie getan haben. Sie haben das Mädchen dahinten eine dumme Kuh genannt.“
„Meinst du das Mädchen da hinten, das so erschrocken hierher starrt?“
„Äh, vielleicht.“
„Bitte, bitte es tut uns leid.“ Jammerte jetzt der Junge, der von Kim in der Luft gehalten wurde. Seine Kollegen am Boden sagten nichts, diese hatte Kim bereits k.o. geschlagen.
„Nun lass es gut sein Kim.“
Kim atmete genervt aus. Dann ließ sie den Jungen zu Boden fallen. Der rappelte sich sofort auf und rannte so schnell er konnte davon. Manuel zog Kim mit sich, bis sie sich wieder einmal losriss. „Lass mich. Wie kann es sein das du mich ständig anfasst? Weißt du was mit Jungs passiert, die mich ungefragt anfassen?“ Manuel stoppte und nun standen sie sich gegenüber.
„Nein was denn?“
Kim Faust kam so schnell heran gepfiffen, dass Manuel nicht hätte ausweichen können. Ein perfekter rechter Hacken. Es klatschte, Manuel verdrehte die Augen und fiel wie ein Mehlsack ins Gebüsch hinter ihn, worin er vollständig verschwand.
„Das passiert.“ sagte Kim und rieb sich die Faust.
Manuels Kopf rauschte, als er zu sich kam. Durch ein grünes Gestrüpp sah er den blauen Himmel. Es dauerte etwas, bis er sich daran erinnerte, was passiert war. Wie beim letzten Mal, hatte es die gleiche Wirkung. Seine Erregung schnellte von Null auf Zweihundert Prozent. Glücklich grinsend kam er. Wartete etwas und kam erneut. Kims grobe Behandlung waren die schönsten und Intensivsten Erlebnisse die er bis jetzt gehabt hatte. Er konnte sich selbst nicht erklären warum er ihre brutale Behandlung so genoss und tief im Inneren immer mehr davon haben wollte.
Ein Blick auf sein Handy verriet ihm, das er mal wieder eine Schulstunde verpassen würde. Gleich würde es zur Pause klingeln. Manuel schaffte es noch sich aufzurichten und den Dreck abzuschütteln, bevor seine Mittschüler auf den Pausenhof strömten. Er hatte vielleicht 40 Minuten reglos auf dem Boden gelegen und war demensprechend abgekühlt. Er lief erst ein paar Runden im Kreis, dann weiter über den Schulhof um sich aufzuwärmen. Dabei suchte er automatisch die Gegend nach Kim ab.
Er fand sie abseits von den anderen Schülern, an eine Wand gelehnt. In den Händen hielt sie ein Sandwitsch, das sie mit Appetit verspeiste.
„Na? Ausgeschlafen?“ frage sie mit vollem Mund als sie Manuel erblickte.
„Schon lange.“ log er. „Von dem seichten Schlag wäre ich normal gar nicht umgefallen. Hast mich nur unglücklich erwischt. Das ist alles.“ Das war mehr als nur gelogen. Aber es machte ihm Spaß, Kim zu Provozieren. Immer in der Hoffnung das sie wieder Handgreiflich wurde.
„Musst nur sagen wenn ich härter zuschlagen soll.“ sagte Kim und schluckte den Rest ihres Sandwichs herunter. „Schade schon alle.“ murmelte sie.
„Ich habe dich nicht für ein Mädchen gehalten, das sich morgens ein Sandwitsch macht und mit in die Schulte nimmt.“
„Soooo?“ sagte sie gedehnt. „Ich kann mir sehr wohl selbst ein Sandwitsch machen. Aber das hier ist von so einem Jungen, der mir es freiwillig gegeben hat.“
Manuel sah sie skeptisch an. „Ja klar, freiwillig.“
Kim wirkte verstimmt. „Kannst du ruhig glauben. Er stand blass vor mir, reichte mir das Sandwitsch rüber und ist dann weggelaufen.“
„Mit anderen Worten, deine bloße Anwesenheit hat ihm Angst gemacht und er hat dir aus Furcht sein Essen gegeben.“
Kim rollte mit den Augen.
„Bist du es nicht langsam Leid, das alle Angst vor dir haben?“
„Nope. Dadurch bekomme ich gratis Essen und habe meine Ruhe. Naja fast meine Ruhe.“ Sie starrte ihn an. Er ignorierte ihren Blick.
„Vielleicht etwas zu viel Ruhe. Wie viele Schüler hast du heute schon verprügelt?“
„Ich verprügeln nicht ständig irgendjemanden. Das hört sich an, als ob ich so eine Verrückte wäre. Mein Verhalten ist ganz normal.“
„Normal, ja? Und was war mit den drei letzte Pause? Oder mit mir?“
„Ha, du zählst ja wohl nicht.“
„Was warum zähle ich nicht?“
„Ich ordne dich mehr in die Kategorie Köter ein, als unter Mitschüler.“
Warum gefiel es ihm so, dass sie so etwas sagte. Er starrte sie mit offenen Mund an, was sie wohl ehr als Überraschung interpretierte.
Plötzlich und ohne jeden Grund knallte ihm Kim ihre Faust in den Magen. Mit einem Wimmern ging er neben ihr in die Knie. „War das denn hart genug?“ fragte sie ihm Plauderton. „Ja.“ würgte er mühsam hervor. „Gut.“ Dann packte Kim seine Haare, zog seinen Kopf nach hinten und schob ihm das Papier, in welches das Sandwitsch eingewickelt war in den Mund. Lächelnd tätschelte sie ihn, mit festen Schlägen die Wange, bevor sie selbstzufrieden davon ging.
Manuel spuckte das Papier aus und kam mit einen dicken Grinsen. Gott was für eine tolle Frau. Ihre Behandlung hatte direkt sein Lustcentrum getroffen. Und dieses Mal konnte er es in ganzer Länge genießen ohne Ohnmächtig zu werden. Das war so gut gewesen. Neben diesen langen sportlichen Beinen in die Knie zu gehen, ihre Stiefel bewundern zu dürfen. Und dieser dominante Griff in seine Haare. Sie war seine absolute Traumfrau. Hätte er sich etwas für Weihnachten, Oster und seinen Geburtstag wünschen können, es wäre genau das gewesen. Für den Rest seines Lebens.
Immer noch erregt, richtete er sich auf und genoss das ziehen in seinem Bauch, das Kim Faust dort hinterlassen hatte. Diese Frau hatte vielleicht einen Schlag am Leib. Dabei hatte es so beiläufig ausgesehen. Das Papier in seinen Mund spukte Manuel in den nächsten Mülleimer. Es hinterließ sogar einen guten Geschmack im Mund. Es musste ein wirklich gutes Sandwitsch gewesen sein.
Als die Schule endete und Manuel nach Hause gehen wollte, sah er Kim, wie diese an der Bushaltestelle wartete. Er war noch zehn Meter von ihr entfernt als der Bus hielt. Kim stieg ein und Manuel konnte einfach nicht anders und folgte ihr. Da er normal nicht mit dem Bus fuhr musste er erst vorne eine Fahrkarte lösen, während Kim hinten einstieg. Manuel musste Kim nicht lange im Bus suchen. Die meisten Schüler saßen aus Angst vorne, weil Kim hinten saß.
Kim rollte mit den Augen, als sie ihn kommen sah.
„Was wird das? Willst du mich für den Rest des Tages verfolgen?“
Manuel setzte sich prompt, dich neben Kim obwohl alles um sie herum frei war. Sie rückte etwas weg. Aber nicht gerade viel. „Du hast mein Handy noch.“ Der Umstand war ihm beim Hinsetzen gerade eingefallen. Kim stöhnte übertrieben, griff in ihre Tasche und warf ihm sein Handy in den Schoss.
„Da hast du es. Und nun raus mit dir bevor…“ Genau in diesem Augenblick schlossen sich die Türen und der Bus fuhr los. „Ach verdammt.“ stöhnte Kim und holte ihr eigenes Handy raus. Manuel grinste sie breit an, wären Kim starr auf ihr Handy sah und offensichtlich versuchte ihn zu ignorieren. Er strahlte sie gut gelaunt an. Was er auch war. Dank ihrer letzten Begegnungen war er geradezu gedopt vor guter Laune. Und die pure Anwesenheit der langen, starken Kickass Königen, war ebenfalls berauschend.
Ungeniert betrachtete er diese langen muskulösen Beine. Obwohl sie so lang waren, hatten ihre Oberschenkel ein beachtliches Volum. Und jetzt da sie die Beine vor sich in den Gang streckte, bildeten sich Faustdicke Muskelstränge. Manuel blickte gezwungen wieder in ihr Gesicht. Denn sein Atem hatte sich schon in wenigen Sekunden beschleunigt und er war kurz davor zu kommen. Eins zwei Sekunden blickte er in ihr hübsches Gesicht. Dann blickte Kim genervt auf.
„Waasss.“ rief sie.
„Ist es nicht schön dass wir zusammen zu dir nach Hause fahren?“
„Erstens. Es ist nicht schön dass wir zusammen Bus fahren. Und zweitens fahre ich nicht nach Hause.“
„Und wo hin…“
„Halt einfach den Mund klar. Wenn mir der Busfahrer nicht verboten hätte Schüler k.o. zu schlagen, würdest du schon lange sabbernd unter meinem Stiefel liegen.“ Manuel sagte nichts sondern starrte nur sehnsüchtig ihre schwarz polierten Stiefel an. Ja diese Vorstellung gefiel ihm. Dann sah er wieder zu Kim.
„Wolltest du nicht unbedingt wissen, was zwischen mir und Ashley passiert ist?“
„Hattest du nicht gesagt, dass mich das nichts angeht?“
Manuel schlug sich gespielt mit der Hand auf die Stirn. „Ja richtig, hatte ich fast vergessen.“
„Ohh, du!“ rief sie wütend und ballte die Fäuste.
„Ah, ah, ah Kim. Es ist doch verboten sich hier zu hauen. Oder willst du Fahrverbot bekommen?“
Kim knirschte mit den Zähnen.
„Du bist so eine Plage. Aber ich werde dich an unseren gemeinsamen Wochenende so dermaßen verprügeln, das du mich darum anbetteln wirst, mir alles erzählen zu dürfen.“
„Das bezweifle ich aber stark.“ sagte Manuel unbeeindruckt und lehnte sich übertrieben zurück, als ob er sich vor nichts auf der Welt fürchten müsste. Er konnte gerade zu spüren, wie Kim neben ihm noch wütender wurde.
Es ruckelte als der Bus unvermittelt an der nächsten Haltestellte stehen blieb. Da packte ihn Kim plötzlich am Arm und zog ihn mit nach Draußen.
„Hey Moment, warum soll ich auf einmal mitkommen?“
„Na weil ich dich hier drinnen nicht verprügeln kann. Draußen schon!“
„Ah nicht so schnell Kim. Das war doch nur eine Haltestelle. Willst du hier denn schon raus?“
„Nein, aber mir ist es wichtiger dir eine Lektion zu erteilen.“
Energisch zog Kim ihn so lange hinter sich her, bis sie ein kleines Wäldchen gefunden hatte, in dem sie einigermaßen ungestört waren. Manuel wäre auch freiwillig hinterhergekommen aber Kim ging wohl automatisch davon aus, dass er abhauen wollte.
„Ohh die gefährliche Kim will mich hauen.“ rief Manuel, als er von Kim auf eine freie Fläche zwischen den Büschen geschubst wurde. „Ohhh, Kim kann Karate und ist so gefährlich… ohhh.“ Manuel konnte nicht weiter sprechen. Denn Kims wundervolles Bein schnellte nach vorne und trat ihm, in einer perfekten Bewegung, in den Magen. Manuel wurde sämtliche Luft aus dem Körper gedrückt, wären er gleichzeitig nach hinten flog. Mit Wucht landete er auf weichen Waldboden. Er sah Punkt in seinem Sichtfeld glimmen und hätte sich wohl übergeben, wenn er etwas gegessen hätte.
Er lag noch orientierungslos am Boden, der Unterleib fast taub vor Schmerz, als ihm Kim ihre Stiefsolle fest sind Gesicht drückte. Sie sagte nichts, als sie schmerzhaft über sein Gesicht strich und schließlich die Spitze in seinen Mund bohrte. Manuel ließ es geschehen. Er drehte den Kopf nicht weg. Vielmehr umrundete er nur allzu willig mit seiner Zunge den Fremdkörper in seinen Mund. Was Kim durch das feste Schuhwerk nicht fühlen konnte.
Manuel lag da und war im siebten Himmel. Kim Fußtritt war der Hammer gewesen. Sein Körper war bestimmt zwei Meter geflogen obwohl sie ohne auszuholen, stumpf aus dem Stand zugetreten hatte. Ja sein ganzer Unterleib brannte und er hatte das Gefühl all seine Organe ausspucken zu müssen. Aber die ausgelöste Lust in ihm war viel stärker und überdeckte den Schmerz. Fast selig lag er am Boden und umrundete mit seiner Zunge Kim göttliche Stiefelspitze. Jedes Stück Dreck was sich löste war heilig und wurde heruntergeschluckt um es zu bewahren.
„Du bist ja ganz schön zähe! Gar kein Wimmern?“ sie zog ihren Stief aus seinen Mund. „Der ist ja richtig sauber geworden.“ sagte sie verblüfft. Dann nahm sie, wie eine Königen auf seinem Oberkörper Platz. Manuel genoss das Gewicht dieses schönen schweren Körpers. Schweigend beobachtete er wie Kim ihre Ärmel hochzog und wunderschöne Unterarme freilegte. Diese schienen aus Sehen und langen feinen Muskeln zu bestehen. Sie ballte ihre großen Fäuste vor seinem Gesicht und drückte mit ihren Beinen seine Arme fest an seinen Köper.
„Ich werde dir jetzt so lange ins Gesicht boxen, bis ich nicht mehr wütend auf dich bin. Du solltest froh sein, wenn du schnell besinnungslos wirst.“ Kim schien sich in die Position für den ersten Schlag zu bringen. Sie holte mit dem rechten Arm aus und Manuel kam. Seelig blickte er sie an und lächelte. Und dann nichts. Er war immer noch da. Normal wäre es jetzt zu Ende. An dieser Stelle endete normalerweise sein Verstand.
Doch Kim saß auf ihm, die Faust zum Schlag erhoben und starrte ihn an. Sie biss sich auf die Unterlippe und schließlich ließ sie den Arm wieder sinken. Ruckartig stand sie auf. „Verdammte Scheiße.“ er drehte den Kopf um sie im Sichtfeld zu behalten und sah wie sie gegen einen Baum tritt. Dann wieder und wieder. Der ganze Baum wackelte.
Manuel wollte rufen. Wollte ihr befehlen gefälligst her zu kommen und weiter zu machen. Aber das konnte er nicht. Der Tritt in seinen Magen war heftig gewesen. Auch wenn seine Erregung die Schmerzen blockte, hinderte sein zusammengezogener Magen ihn daran, richtig zu atmen und damit zu sprechen. Wie gerne hätte er ihr gesagt, wie sehr er sich auf die Schläge ihrer großen Fäuste freute. Angetrieben von diesen langen durchtrainierten Armen. Da merkte er, dass Kim nicht mehr gegen den Baum tritt. Der Grund, sie war gegangen. Einfach so. Sie hatte ihn in seinem ultimativen feuchten Traum allein gelassen. Ohne etwas zu sagen. Ohne ihn, wie sonst k.o. zu schlagen. Manuel gab einen klage Laut von sich. Zu mehr reichte es nicht, denn ansonsten hätte er etwas ganz anderes gerufen.
Wütend stapfte Kim zur Bushaltestelle zurück. Und sie war sauer, so wütend. Nicht auf Manuel. Dem war sie bisher eigentlich nie wirklich böse gewesen. Auch wenn sie etwas anderes sagte. Meist das genaue Gegenteil. Aber was war da gerade geschehen? Ja sie mochte Manuel aber es kam auch damit zurecht, wenn sie ihn ab und an haute. Und jetzt eben hatte sie sich vielleicht etwas zu sehr in etwas reingesteigert. Der springende Punkt war doch das sie ihn nicht hatte schlagen können. Nicht richtig. Eben grade als er am Boden gelegen hatte, war es ihr klar geworden. Sie mochte ihn. Und nicht nur ein bisschen. Sie mochte ihn sehr. Das war ihr in dieser Weise nicht bewusst gewesen. Vor ein paar Tagen hatte es einen kurzen Moment gegeben. Als sie Manuel und Ashley zusammen auf der Bank beobachtet hatte. Aber das eben, war wie eine Erleuchtung.
Sie hatte es nicht fertiggebracht ihn wirklich zu verletzten. Gut, sie hatte ihn schon ein paarmal Geschlagen. Auch k.o. und das hatte sich gut angefühlt. Aber so komisch es klinkt, sie hatte sich zurückgehalten. Sie achtete darauf, dass sie es nicht übertrieb. Der Tritt war vielleicht zu viel gewesen aber sie war so in Fahrt gewesen. Und dann diese Erkenntnis. Sie hatte in sein Gesicht gesehen und gemerkt wie sehr sie ihn mochte. Das war einfach zu viel. So etwas passierte ihr nicht. Sie war das taffe Mädchen, vor der jeder an der Schule Angst hatte. Sie hatte mit Jung nichts am Hut. Bis auf jetzt. „Aaaahhhhhhh!“ schrie Kim urplötzlich und so laut, das die Tauben, zehn Meter entfernt, davon flogen.
Warum liebte sie einen Jungen? Warum liebte sie so einen kleinen, schwachen Jungen? Warum liebte sie einen Jungen, in den ihre beste Freundin verliebt war?
Freitag, 19. August 2022
Isolation Version 1 TEIL 2
Lisa stand vor der Badezimmertür und wartete ungeduldig auf ihren kleinen Mitbewohner. Als dieser verlotterte Lehrer auf ihren dreisten Vorschlag eingegangen war, hatte sie innerlich gejubelt. Die Typen, mit denen sie ihre Tour durch Spanien machte, waren schon in Ordnung. Außerdem wusste jeder von ihnen, dass Lisa sich sehr gut wehren konnte. Sie selber war fest davon überzeugt, dass sie jeden aus dieser Gruppe fertig machen konnte. Auch mehrere auf einmal. Sie war in Topform, sehr stark und machte etwas Kickboxen. Aber dennoch wollte sie nicht mit so vielen Typen in ein Zimmer. Und das für zwei Wochen. Da war ihr dieser Rückgradloser Lehrer und der kleine Knirps gerade recht gekommen.
Zweifel waren ihr erste später gekommen als sie ihre Sachen in den Schrank geräumt hatte. Sie handelte oft überstürzt und dachte nicht lange genug nach. Der Junge war gerade mal sechzehn und sie sechsunddreißig. Sie wollte auch nicht zwei Wochenlang den Babysitter spielen. Aber dieser kleine Kerl, mit seiner extrem passiven Ausstrahlung reizte die dunklere, die dominante Seite in ihr. Er war so demütig das es mehr als deutlich für die war, das dieser Junge jemanden brauchte, der sagte wo es lang ging.
Als er sich selbst als Gewicht für ihre Übungen zur Verfügung stellte, bestätigte er nur was Lisa bisher über ihn gedacht hatte. Das Training mit seinem Körper verstärkte ihr Gefühl von Macht und Kraft, die sie über diesen Jungen hatte. Ja, es machte sie an, seinen kleinen Körper hoch und runter zu heben. Dass er sich danach auch noch von ihr fest verschnüren ließ ohne zu jammern, bestätigte dass er dass, was sie mit ihm machte, mochte. Und sie mochte es auch. Ihn zu einem hilflosen Packet zu verschnüren war erregend gewesen. Und das Training mit seinem hilflosen Körper ebenso. Er konnte sich nicht mehr bewegen und war nichts weiter mehr, als ihr menschliches Übungsgewicht. Diese Erregtheit, diese Macht motivierte ungemein. Sie bekam schnell Lust auf mehr Training. Sie wollte sich jetzt nicht nur mehr auspowern, sie wollte auch das Gefühl der Macht, das sie über diesen Jungen hatte vollkommen auskosten.
Das Leck an seiner Hose hatte sie beinahe auflachen lassen. Ihr kleiner Spielball war in ihren starken Händen richtig warm gelaufen. Der Junge stand außerordentlich auf ihre Behandlung. Das hatte sie gefreut, denn nun wusste sie, dass auf den kleinen Kerl keinerlei Rücksicht nehmen musste. Umso mehr sie sich gehen ließ, umso schöner fand er es und andersherum. Da hatte sie doch tatsächlich das Yin zu ihren Yang gefunden. Auch wenn er etwas jung war.
Und wie lange war er jetzt schon im Bad. Zehn Minuten?
Lisa hämmerte laut gegen die Badezimmertür. „Hey bist du eingeschlafen?“ Keine Antwort. „Hey ich rede mit dir Kleiner. Glaub es oder nicht. Ohne dich kann ich nicht weiter trainieren und ich habe eben erst angefangen.“ Sie machte den Schrank des Jungen auf und nahm eine seiner Unterhosen und eine Jeans raus. „Los jetzt mach die Tür auf. Ich gebe dir neue Kleidung.“ Es kam wieder keine Antwort, doch als Lisa erneut an die Tür hämmern wollte, hörte sie, wie er aufschloss.
Lisa machte auf und sah Gerry, wie er am Boden des Badezimmers hockte und traurig den Kopf hängen ließ.
„Was ist denn mit dir los? Du hast dich noch nicht mal ausgezogen. Ey Kleiner so geht das nicht.“
Der Junge sagte nicht. Starrte nur auf den Boden vor sich. Er hatte also irgendwas. Lisa dachte nach. Das musste wohl mit seiner nassen Hose zusammenhängen. Der Kleine hatte in diesem Bereich wohl keine Erfahrungen. Oder sie nicht mit Jung wie ihn. Die Typen mit denen sie ihre Tour machte, hätten den Umstand laut gefeiert, wenn sie gekommen wären. Sie hätten allerdings auch den Weg bis zum Ziel laut dokumentiert, wenn sie gewusst hätten, dass es irgendwo Zuhörer gab. Aber dieser Junge war scheinbar völlig überfordert. Sie musste jetzt irgendwas Einfühlsames sagen. Aber sie wollte so unbedingt wieder mit ihm Trainieren. Ein gutes Machtgefühl und sich dabei auspowern. Gott. Okay, einmal zusammenreißen.
„Hör mal Kleiner. Ist alles in Ordnung. Ich bin nicht böse oder so was. Das ist schon okay, das da.“ Sie deutete auf seine Hose. Er sah sie kurz an und wurde dann wieder rot. „Oh, wenn es dir dann besser geht, es macht mich auch etwas feucht mit dir zu trainieren. Gut jetzt ist es raus. Wir sind dabei beide etwas geil. Wenn du jetzt bitte deine Klamotten wechselst. Oder hast du schon genug?“
Er sah sie mit großen Augen an. Den Mund halb offen. „Ich schlisse jetzt diese Tür. Nicht abschließen! In einer Minute bist du mit frischen Klamotten draußen. Sonst muss ich dich holen!“ Lisa schloss die Tür hinter sich und lehnte sich dagegen. Oh sie wollte jetzt ihr Training fortsetzen, verdammt. Wenn er nicht wirklich gleich rauskam, würde sie ihn verhauen müssen. Da spürte sie, wie Gerry versuchte die Tür aufzumachen. Schnell trat sie zur Seite.
„Endlich Gerry. Du hast mich ganz schön lange warten lassen. Und ich hasse es, wenn ich beim Training so lange unterbrochen werde. Denn Rest werde ich ihn einem Rutsch absolvieren. Auch ja, noch etwas.“ Sie machte Garrys Schranktür auf und holte seine Reisetasche hervor, die sie genau vor seine Füße warf. „Deine Reisetasche macht einen sehr stabilen Eindruck. Und Wasserdicht ist sie auch. Ich denke, wir sollten dich darein packen. Die Tasche hat einen guten Gripp. Mit der kann ich bestimmt gut trainieren. Wir müssten dich allerding noch mehr verbiegen als vorher. Sonst passt du nicht rein. Wird bestimmt wehtun aber da du mich so lange hast warten lassen, hast du das auch verdient. „Los mach dich klein!“
Der Junge rollte sich auf dem Boden zusammen und Lisa hob ihn leichthändig in die Tasche. Sie musste seine Arme und Beine tatsächlich ganz schön zurückbiegen. Sie sicherte alles mit ihren Spanngurten und zog sie so fest, dass der Junge das erste Mal leise wimmerte. „Tut das weh?“ er nickte. „Im Übrigen kannst du in der Tasche so intensive rumkleistern wie du willst. Es ist deine Tasche und nach außen hin ist sie wasserdicht. Wir sehen uns.“ Sie zwinkerte ihm zu und schloss die Tasche wieder.
Lisa machte jede Übung mit der Tasche die ihr in den Sinn kam. Sie stemmte, schwang und zog sie. Sie befestigte sie an ihren Beinen und legte sie sich bei ihren Situps auf den Oberkörper. Sie hockte sich vor die Badezimmertür und warf die Tasche von dort aus, aufs Bett. Als die Tasche über das Bett rollte und auf den Boden knallte, hörte Lisa leise Schmerzenslaute. Sie grinste und wiederholte die Übung noch fünfzehn weitere Male. Nach zwanzig verschiedenen Übungen ließ Lisa erschöpft die Tasche zu Boden fallen. Wieder ein kleiner Schmerzenslaut. Sie ignorierte das, ging ins Bad und duschte bestimmt eine Stunde lang. Danach föhnte sie sich und nach einer weiteren Stunde kam sie wieder aus dem Bad.
Erst jetzt öffnete sie die Tasche. Stickige Luft schlug ihr entgegen. Gerry Hose war wieder nass, wie erwartet. Lisa musste zugeben, dass sie sich in dieser Hinsicht mehrmals unter der Dusche erleichtert hatte. Sie löste zwei Gurte und zog sie aus der Tasche, die sie danach schwungvoll ins Bad pfefferte. Dieses Mal war der Schmerzenslaut fast ein Heulen. Entspannt legte sie sich aufs Bett. Das würde sie am liebsten jeden Tag machen. Ein Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. Sie saß zwei Wochen mit diesem Jungen hier fest. Sie konnte es wirklich jeden Tag machen. Sie streckte sich behaglich.
Gerry brauchte eine Weile bis er sich aus der Tasche befreit hatte. Ihm tat der ganze Körper weh als er sich streckt. Lisa war nicht gerade zimperlich mit ihm umgegangen. Sie war eine unglaubliche Frau. So stark und so schön. Er konnte es immer noch nicht fassen. Sie hatte ihm gesagt, dass es auch sie erregte. Hieß das sie mochte ihn oder so was? Noch nie war er so erregt gewesen, als sie ihm gesagt hatte, dass sie ihn in seine Reisetasche packen wollte. Er hätte nicht gedacht dass er da reinpasst. Aber sie hat ihn reinbekommen. Er musste ganz schön die Zähne zusammenbeißen, als ihre sexy starken Hände seine Arme und Hände zu Recht bogen. Schon dabei wäre er fast erneut gekommen. Und sie war so viel strenger gewesen. Das hatte er richtig gut gefunden. Ja er wollte dieser Frau gehören. Sollte sie doch immer mit ihm Trainieren. Auch wenn er in der Tasche nichts gesehen hatte, war es doch ein unbeschreiblich und erregendes Erlebnis gewesen. Er hatte jedes Mal gefühlt wie sie ihn hochhob und mehrere Male hatte sie die Tasche sogar geworfen, was verdammt wehgetan hatte. Aber dabei hatte er nur gedacht, wie taff diese Frau doch war. Sie konnte ihn einfach so durch die Luft werfen.
Er grinste fröhlich vor sich hin, als er unter die Dusche ging. Gerry war viel schneller fertig als Lisa. Bei ihm dauerte duschen und föhnen zwanzig Minuten. Als er sich seine dritte neue Hose anzog runzelte er mit der Stirn. Wenn er so weiter machte, hatte er morgen keine frischen Hosen mehr. Als er aus dem Bad kam, saß Lisa auf dem Bett. Sie hatte nun ein graues, statt einem schwarzen Tank-Top an. Es saß genau so eng an ihrem Körper wie das vorige. Ihre Beine waren immer noch nackt. Ihr Höschen schien auch frisch zu sein.
„Schon wieder eine frische Hose? Wieso ziehst du sie nicht aus? So wie ich.“ Gerry zögerte, doch der entschlossene Blick von Lisa, sagte klar, dass er es besser tun sollte. Also zog er die Hose wieder aus und legte sie ordentlich zurück in seinen Schrank. Als er erneut vor das Bett trat, richtete sich Lisa auf und fixierte ihn mit den Augen. Er konnte nicht anders, als sie ebenfalls anzublicken. Noch während er ihrem Blick begegnete, hob sie beide Arme und machte eine doppelte Bizeps-Pose.
Gerry blieb vor Staunen der Mund weit offen stehen. Aus diesen massiven dicken Armen wuchsen zwei spitz nach oben zeigende Kokosnüsse. Kein Wunder das diese Frau ihn mit einer Hand hochheben konnte. Sie konnte mit ihren Armen bestimmt Stahlstangen verbiegen. Oder ihr Motorrad selber tragen. So viel weibliche Kraft konnte er kaum fassen. Plötzlich erstarrte Gerry. Etwas war geschehen. Sein kleiner Freund hatte sich aus seiner Unterhose befreit und stand nun kerzengerade im Raum. Wie lange schon und wieso hatte er das nicht gemerkt? Er lief rot an und wollte so schnell wie möglich….
„Halt! Beweg dich nicht.“ Lisas Befehlston bewirkte tatsächlich, dass Gerry in seiner Bewegung erstarrte. Sie rutschte nach vorne auf ihn zu, und packte ihn mit einer Hand am Hals. Der feste Griff an seinem Hals brachte seinen kleinen Freund zum Wackeln. Und dann kam er, genau vor Lisa. Lisa sah zu und grinste, hielt ihn aber immer noch fest am Hals. „Wie oft hast du das heute schon gemacht?“ Sein Gesicht konnte nicht mehr röter werden. „Weiss nicht. Zehnmal vielleicht.“ Lisa zog die Augenbrauen hoch.
„Zehn mal. Tuen deine kleinen Eier da nicht schon weh.“
„Doch sehr, aber ich kann es nicht aufhalten.“
„Ist das so?“ Lisa winkelte wieder ihren rechten Arm an und ließ ihren Riesenbizeps, betont langsam wachsen.“
Dabei blieb ihre Linke weiterhin an seiner Kehle. Sie sah ihn tief in die Augen und es dauerte nicht lange, bis sein kleiner Freund wieder stand. „Loss, strecke deine Hand aus und drücke meinen Bizeps.“ Gerry machte große Augen. „Ich soll wirklich…“ Lisa drückte leicht seinen Hals. „Das war ein Befehl. Du tust immer sofort was ich dir sage! Verstanden?“ Nun wackelte sein Glied aufgeregt. „Ja, ja habe ich.“ Vorsichtig griff er nach Lisas aufgetürmten Powerbizeps der absoluten Macht. Reine glatte Haut ertastete er mit seinen Fingern. Doch darunter war es härter als Beton. „Ohhhhhh.“ machte Gerry.
Lisa griff ganz cool zum Fernseher rüber, wo ein Taschentuchspender stand. Sie nahm sie ein paar und dann, als ob nichts dabei war, rieb sie damit seinen kleinen Freund ab. Gerry kam dadurch nur noch mehr. Er war vollkommen fertig. Er spürte jetzt wirklich ein sehr fieses ziehen zwischen den Beinen und hätte nun zu gerne aufgehört. Doch Lisa scheinbar nicht. „Behalt jetzt deine Hand auf meinem Bizeps, verstanden?“ Gerry nickte. Lisa entspannte nun ihren Bizeps, dann ließ sie ihn langsam wachsen, während Gerrys Hand oben drauf lag. Gerry wurde fast schwindelig und dann richtete sich sein Freund wieder auf. Er konnte es selber nicht fassen. Lisa nahm sich neue Taschentücher und begann zu reiben. Schon der erste Hauch einer Berührung reichte aus, damit Garry erneut kam.
„Oh, oh, oh.“ stöhnte er „Das ist zu viel, viel Zuviel.“
„Oh nein kleiner Garry. Ich bestimme wann Schluss ist. Und ich will bestimmt nicht, das du das Bett vollkleisterst.“
Lisa kannte kein Erbarmen. Sie spannte und entspannte ihren Bizeps, während Gerry seine Hand darauf hatte. Jedes Mal richtete sich sein kleiner Freund auf, der immer heftiger und länger von Lisa gerieben werden musste. Nach weiteren vier Malen kam kaum noch ein Tropfen heraus. Gerry liefen schon die ganze Zeit Tränen aus den Augen, was er selbst aber gar nicht merkte. Das ziehen zwischen seinen Beinen war so stechend, er konnte einfach nicht mehr.
„So kleiner Gerry, wirst du jetzt ein artiger Junge auf dem Bett sein? Oder müssen wir weiter machen?“
„Nein ich werde artig sein.“ sagte Gerry hastig.
„Gut, dann bringe jetzt diesen Papierberg ins Klo und danach suchst du eine gute Serie raus. Und lass es besser eine sein die mir gefällt.“
„Ja mach ich sofort.“
„Na dann los!“
Während Gerry eine Serie für Lisa auf seinem Laptop suchte, verschwand Lisa noch eine Weile im Bad. Dort ließ sie ihrer eigenen Lust kurz freien Lauf, wusch sie das Gesicht und kam mit einem kühlen Lächeln zurück. Die Serie lief und Gerry saß bereits auf dem Bett.
„Habe ich dir erlaubt dich aufs Bett zu setzen?“ Gerry wurde rot und stand sofort wieder auf. Dabei schüttelte er den Kopf. „Du machst ab heute nur noch das was ich dir sage Gerry. Und wenn ich dir keinen Befehl gegeben habe, wartest du stumm und starr an der Stelle deiner letzten Tätigkeit. Klar?“ Gerry nickte.
„Gut. Deinen Recht auf einen Sitzplatz auf dem Bett hast du dadurch verwirkt.“ Lisa setzte sich selbst aufs Bett. „Komm auf meine Seite und lege dich auf den Boden. Mit dem Kopf da, wo meine Fuße sind.“ Gerry gehorchte Augenblicklich. Sobald er lag, stellte Lisa ihren nackten Fuß, mitten auf sein Gesicht. Gerry stöhnte auf und ein Ziehen ging durch seine Hose. Sein kleiner Freund blieb, dank Lisas Behandlung regungslos. Lisas Fuß stand quer auf Gerry Gesicht. Seine Nase wurde ganz plattgedrückt während sein halber Mund und sein linkes Auge verdeckt wurde. Aber mit dem rechten Auge konnte er direkt vor sich die schönen Muskelkonturen von Lisas Waden sehen. So nah, so schön und so stark. Er bezweifelte nicht, dass die reine Kraft ihrer Waden ausreichen würde, um seinen Kopf wie eine Wassermelone zu zertreten.
Während Gerry seine Luft durch seinen halb offenen Mund bezog und staunend, Lisas Wade studierte, saß Lisa auf dem Bett und sah fernsehen. Gerry genoss jede Sekunde die er am Boden lag und von Lisa dominiert wurde. Auch machte es ihm nichts aus, bei jedem Atemzug halb an ihrem Fuß zu saugen. Nach einer halben Stunde richtete sich auch sein kleiner Freund auf. Nach zweieinhalb Stunden schaltete Lisa den Fernseher ab und sah zu Gerry herunter. Dessen kleiner Freund stand immer noch gerade nach oben ab.
„Schon wieder.“ sagte Lisa gelangweilt und stand vom Bett auf, wobei sie ihr Gewicht betont, auf Gerrys Gesicht verlagerte. Dieser heulte etwas unter ihrem Fuß, den durch all ihre Muskeln war sie eine sehr schwere Frau. Lisas zweiter Schritt war für Gerry noch schmerzhafter, denn der Traf genau seinen kleinen Freund. Lisa ignorierte Gerry Gewimmer und schnappte sich das Telefon vom Beistelltisch.
„Ja Zimmerservice? Ja wir verhungern hier!“
Lisa bestellte Pizza. Natürlich wurde Gerry nicht gefragt was er mochte, sie bestellte einfach. Es war neun Uhr abends als die Pizza kam. Lisa aß ihre auf dem Bett, während Gerry auf dem Boden sitzen musste. Erst schwiegen sie beim Essen, doch dann ergriff Lisa das Wort.
„Iss bloß brave auf, kleiner Köter.“ sagte sie und sah sich im Zimmer um. Dann stand sie auf, die Pizza in der Hand und sah sich die Fächer ihres Wandschranks an. Gerry beobachtete sie. Ass aber fleißig weiter. Er hatte sehr großen Hunger. „Ich glaube ich habe deinen zukünftigen Schlafplatz gefunden.“ sagte Lisa und aß den Rest des Pizzastücks in ihrer Hand. Dann ging sie ins Bad und kam mit Gerry Tasche wieder. „Guck hier oben ins Fach passt genau deine Tasche.“ Sie drückte und die Tasche schob sich langsam rein. „Gut etwas eng, aber da kriegen wir dich schon rein. Und damit du deine Ruhe hast mache ich den Schrank auch zu.“ Sie schloss die massive Tür. „Und zu deiner eigenen Sicherheit.“ Es klickte als sie den Schrank verschloss. „Ja so machen wir das. Sobald du aufgegessen und dir die Zähne geputzt hast, geht es in deine Schlaftasche.
Gerry sah sie mit großen Augen an. Meinte sie das wirklich ernst. Sie klang zu mindestens so. Aber in das Fach hatte die Tasche kaum reingepasst. Und er kaum in die Tasche. Wie wollte sie ihn da reinbekommen? Reichte den die Luft wenn sie ihn in einer verschlossenen Tasche in ein so kleines Fasch sperrte und die Tür verschloss. Aber die ganze Nachtlang, konnte er doch nicht in so einer zusammengedrückten Position bleiben. Und warum erregte ihn das, was sie sagte so. Sie trat bestimmt wieder auf seinen kleinen Freund, wenn dieser sich wieder zeigte.
Lisa setzte sich wieder auf ihr Bett und sah ihn lächelnd und wissend an. So blaue Augen. Und dieser Körper war so…
„Na Gerry, mich nicht so anstarren. Schön auf Essen konzentrieren und nicht bummeln. Umso schneller wie deinen mickrigen Körper verstaut haben umso besser. Gerry aß schneller und bekam danach die Erlaubnis ins Bad zu gehen und sich seinen Pyjama anzuziehen.
Als er brav vor Lisas Bett auf dem Boden saß, stellte diese die Tasche demonstrative vor ihn.
„So kleiner Gerry, dann wollen wir dich mal verpacken.“
„Aber in das kleine Fach da oben pass ich doch gar nicht rein.“ sagte Gerry ängstlich.
„Habe ich dir erlaubt zu sprechen Gerry?“
„Aber das geht doch nicht. Wie soll ich da den rein.“ Gerry sah sie verschreckt an.
„Mach mich jetzt besser nicht sauer Gerry. Los hinlegen und kleinmachen. Sofort!“
Er zögerte noch kurz sah seine Herrin noch einmal bitten an, traf aber nur auf harte dominante Stahlaugen. Gerry gab einen leisen Laut von sich, rollte sich wieder zusammen und Lisa hob ihn in die Tasche. Dann nahm sie die Spanngurte. Doch dieses Mal zog sie diese so fest, dass Gerry richtig aufschrie. „Gerry nicht so laut, du weckst ja das ganze Hotel.“ Aber es tat so weh, dass Gerry nicht aufhören konnte zu schreien, also lockerte Lisa den Gurt wieder. „Reiß dich zusammen Gerry!“ schimpfte sie. „Deine Sehnen werden sich mit der Zeit dehnen und dann tut es auch nicht mehr so weh. Also noch mal.“ Wieder schrie Gerry, wieder lockerte Lisa den Gurt.
„Okay kleiner Garry, ich hatte erwartet, dass du kooperativer wärst. Aber wenn du dich so anstellst, muss ich wohl grob werden.“ Gerry keuchte als ihn Lisa mit einen fest Griff packte und ruckartig aus der Tasche nahm. Dann schlang sie ihre mächtigen Arme um seinen Hals und drückte ihn an sich. Das Gefühl ihrer glatten nackten Haut beschleunigte Gerrys Herzschlag.
„Weißt du was das für ein Griff ist, kleiner Gerry? Er nennt sich Sleeperhold. Dabei drückt sich mein rechter Bizeps in deinen Hals und vermindert die Blutversorgung zu deinem Kopf, bis du ohnmächtig bist. Da ich aber einen sehr großen Bizeps habe und du einen sehr kleinen Hals, muss ich sehr vorsichtig sein. Also bewege dich lieber nicht.“
Mit großen Augen saß Gerry auf dem Boden, während die warmen dicken Arme von Lisa um ihn lagen. Er spürte, wie langsam ihr rechter Bizeps zum Leben erwachte und sich ihre Arme insgesamt fester um seinen Hals legten. Kurz glaubte er Panik zu bekommen und keine Luft mehr zu kriegen. Aber er zwang sich ruhig zu bleiben. Da hörte er Lisas Stimme direkt an seinem Ohr: „Ach ja Gerry, wenn du wieder aufwachst wird es bestimmt wieder wehtun. Aber keine Sorge, ich werde dich gut Knebeln und den Schrank fest verschließen, so dass du werde mich noch die andren Hotelgäste stören kannst. Und jetzt schlaf schön.“ Gerry hatte kaum Zeit das Gehörte zu verarbeiten, als er schmerzhaft, Lisas rechten Kokosnussbizeps spürte. In weniger als einer Sekunde, wankte die Welt und ihm wurde schwarz vor Augen.
Lisa hatte ganz vorsichtig etwas Spannung in ihren Bizeps gegeben, als schon ein Ruck durch den Jungen ging. Er wurde schlaff wie ein nasses Handtuch, dennoch gab ihn Lisa noch nicht frei. Sie wollte sicher sein, das er wirklich vollkommen sediert war. Dazu steigerte sie den Duck noch ein wenig und wartete eine Minute. Erst dann gab sie ihre Beute frei. Sobald sie Gerry losließ, fiel er, wie eine Puppe willenlos nach vorn. Mit einen „Pop“ landete er, mit dem Gesicht voran, auf dem Boden.
„Uhu, das war sexy.“ sagte Lisa und wedelte sich Luft zu. Sie drehte Gerry Körper auf den Rücken und grinste, als sie seine kerzengerade Männlichkeit sah. „Und dir scheint es auch gefallen zu haben. Gut. Nun verpacken wir dich aber.“
Mit einem Tatendrang, der von ihrer Lust angefeuert wurde, verpackte Lisa, Gerrys Körper. Nun ließ sich Gerry mühelos verzurren, ohne dass er irgendwelche störenden Geräusche von sich gab. Ganz zum Schluss zog sich Lisa ihr Höschen aus und stopfte es Gerry in den Mund. Dann verschloss sie diesen mit Klebeband. „Perfekt.“ murmelte sie und verschloss die Tasche. Mit Leichtigkeit hob sie die Tasche vom Boden hoch, weiter über ihren Kopf und presste sie in das oberste Fach ihres Schrankes. Sie musste etwas drücken, aber dann rutschte die Tasche wie von allein hinein. „Passt doch besser als Gedacht.“ Stark erregt, schloss sie die Schranktür und schloss ihn ab. Nie im Leben würde jemand darauf kommen, das sie darin einen Menschen verstaut hatte.
Völlig entspannt zog sich Lisa nackt aus, schaltete das Licht aus und schlüpfte unter die Bettdecke. Es war vollkommen still im Zimmer. Langsam massierte Lisa ihre Weiblichkeit unter der Decke. In ihrem anhaltenden Rausch, brachte sie sich selbst, langsam zum Höhepunkt. Das tat sie wieder und wieder, bis sie eingeschlafen war.
Schmerz riss Gerry aus einem dicken Sirup der Ohnmacht. Seine Augen weiteten sich, doch schreien konnte er nicht. Sein Mund war mit Stoff gefüllt und fest verklebt. Hektisch zog er Luft durch seine Nase, unfähig seine Schmerzen herauszuschreien. Sein Puls ging schneller. Nur dicke, abgestandene Luft füllte seine Lungen. Sein ganzer Körper schmerzte und es fühlte sich an, als ob er von allen Seiten zusammengepresst wurde. Es herrschte absolut Finsternis und Panik stieg in ihn auf. Er brauchte mehr Luft, aber seine Lungen wurden zu fest zusammen gedrückt und durch seine Nase bekam er nicht genug. In seiner Panik tauchte in seinem Kopf plötzlich Lisas Gesicht auf und er dachte nur, das ist die Strafe seiner Göttin. Sie will es so. Dann schwanden ihm auf Grund der Schmerzen und des Sauerstoffmangels die Sinne.
Doch sehr bald erwachte Gerry wieder. Erneut Schmerzen, erneut zu wenig Luft. Wieder dachte er an seine Göttin. Wieder wusste er, dass er nur ihr gehörte und alles so war, wie es sein sollte. Erneut wurde er ohnmächtig. Zwölfmal durchlebte Gerry den Kreislauf von Schmerz und Sauerstoffmangel. Jedes Mal verlor er am Ende das Bewusstsein, nur um Minuten später wach zu werden und den Kreislauf von neuen zu beginnen. Während der gesamten Zeit hatte er Lisas Gesicht im Kopf. Ihre Kraft, ihre Stärke und die Gewissheit ihr zu gehören. Dieser Gedanke brannte sich in seinen Verstand und es war alles, an das er noch denken konnte. Nach dem er zum dreizehnten Mal das Bewusstsein verloren hatte, glitt er endlich in einen natürlichen Schlaf hinüber. Sein Körper entspannte sich wieder und die Schmerzen schwanden. Und so schlief Gerry, lange und fest, bis zum nächsten Morgen.
Ende
Freitag, 22. Juli 2022
Isolation Version 1 TEIL 1
Es war ein noch größeres Desaster, als Gerry gedacht hatte. Mehr als die Hälfte seiner Mitschüler waren infiziert und nun mussten alle in Isolation. Und Gerry, der mehr schweigsam und schüchtern war, hielt sich bei all dem Ärger und der Aggression noch mehr zurück als sonst. Was Folgen hatte. Alle Schüler beanspruchten ein Hotelzimmer für sich alleine, wie auch alle anderen Gäste im Hotel. Am Ende war das gesamte Hotel belegt, da sich alle aufgeteilt hatten. Und wer blieb übrig? Garry. Ihn beschlich schon das ungute Gefühl, dass er mit seinem Lehrer zusammen auf ein Zimmer musste. Zwei Woche auf engsten Raum mit seinem dicken, nach Bier riechenden Lehrer. Nein danke. Und als er seinen Lehrer mit seinem ungepflegten zwei Tage Bart gegenüberstand, konnte Gerry deutlich erkennen, dass dieser auch keine Lust auf Gerry hatte.
Alle seine Mitschüler waren schon auf ihren Zimmern, nur Garry und sein Lehrer standen noch auf dem Flur und sahen sich ratlos an. Laute Stimmen ließen sie aufblicken. Eine Frau und ein Hotelpage liefen den Gang entlang, wild diskutierend.
„Was soll der Mist.“ rief die Frau ziemlich laut. „Ich habe mich in diesem verdammten Hotel infiziert, da habe ich wohl einen Anspruch auf ein kostenfreies Einzelzimmer.“
„Oh nein. Unser Hotel hat in diesen Zeiten nichts zu verschenken. Wenn sie kein Geld für das Zimmer haben, müssen sie zurück zu ihren Mitbewohnern.“
„Zu diesen Pennern? Einen Tag konnte ich man grade ertragen aber keine zwei Wochen. Vergessen sie es.“
Gerry erinnerte sich an die Frau. Sie war die einzige weibliche Person in einen Trupp von acht Bikern gewesen.
Sie machte einen ungeheuren taffen Eindruck. Nicht nur weil sie diese schwere Motorrad -Lederrüstung trug, sie war auch eine sehr große Frau, bestimmt 1.85 groß, mit breiten Schultern und pechschwarzen Haaren. Sie machte durchaus den Eindruck, als ob sie den kleineren Hotelpagen locker fertig machen könnte.
„Wir hätten sonst auch Interesse an einem Zimmer.“ mischte sich Gerrys Lehrer ein.
„Hey Fettwampe, versucht du mir das Zimmer abzuluchsen?“
Gerrys Lehrer wurde blass. Es war klar, dass er dieser Frau, schon auf Grund ihrer Ausstrahlung unterlegen war.
„Nein Miss. Verstehen sie doch. Der Junge hier hat kein Zimmer mehr abbekommen. Ich kann ihn ja nicht auf dem Fuhr schlafen lassen.“
„Lass ihn doch in deinem Zimmer schlafen!“
„Ich äh….“ sein Lehrer wurde rot.
Gerry wurde ebenfalls rot als er merkte, dass die Motorradkriegerin ihn mit ihren dunkelblauen Augen ansah. Er wurde allerdings rot, weil er sie schön fand. Schön und wild. Richtig toll. Als die Frau Gerry sehr auffällig gemustert hatte, sah sie wieder seinen Lehrer an.
„Diese halbe Portion hier?“
„Äh ja. Er heißt Gerry und ist ein sehr ruhiger, netter Junge.“
„Na gut. Fettwampe bezahlt mein Zimmer, dafür nehme ich die halbe Portion mit. Der nimmt ja kaum Platz weg.“
„Warten sie. Ich soll ihnen das Zimmer bezahlen? Aber…
Sie unterbrach ihn in scharfen Ton. Dabei sah sie aus, als ob sie gleich handgreiflich werden würde. „Ja verdammt. Du bezahlst und ich nehme den Jungen. Ein Problem damit?“
„Nein, nein. Gute Idee. Oder Garry?“
Gerry nickte langsam. Er konnte nicht glauben was er gehört hatte. Er sollte mit dieser krassen Frau auf ein Zimmer? Für zwei Wochen? Auf den ersten Blick war sie seine Traumfrau. Groß, taff, schön, ließ sich nichts gefallen. Gut er war 16 und sie bestimmt dreißig oder so. Aber sie sah so gut aus.
„Gut dann ist das ja geklärt.“ sagte der Hotelpage erleichtert und drückte der Frau die Key-Karte für das Zimmer in die Hand. Danach machte er eine Kehrtwendung und lief etwas zu schnell, um Vornehmen zu wirken, den Flur hinunter. Auch Gerrys Lehrer schien nicht schnell genug von der schwarz gekleideten Lederfrau wegkommen zu können.
„Dann ist ja alles in Ordnung. Nicht Gerry? Wir sehen uns in zwei Wochen.“ Der Lehrer machte noch ein paar schnelle unbeholfene Schritte zu seiner Zimmertür, dann hörte man ein Piepen und Gerry und die große Frau standen alleine auf dem Hotelflur. „Na fein.“ sagte die Frau und ging den Gang entlang zur entsprechenden Zimmertür. „Wenigstens etwas abseits vom Schuss.“ sagte sie, während Gerry seine Reisetasche hinter ihr her schleppte.
Das Hotelzimmer entsprach der typischen Bauweise. Wenn man reinkam gab es links eine Tür zum Badezimmer und rechte Einbauschränke. Dann öffnete sich das Zimmer in dem ein breiten Doppelbett stand, das praktisch den ganzen Raum einnahm. Gegenüber dem Doppelbett gab es einen Beistelltisch mit Fernseher. Die Fenster waren groß und es gab einen kleinen Balkon. An Ausstattung gab es noch zwei Stühle vor den Festen Und zwei kleine Nachtische mit Lampen, links und rechts neben dem Bett, mehr aber auch nicht.
Gerry kam es schon eng vor, als er hinter seiner Begleiterin im Flur zwischen Badezimmertür und Einbauschrank stand. „Ich nehme diesen Schrank.“ sagte die Frau kurz und begann sofort ihren Kram aus und einzuräumen. Gerry nahm den Schrank gleich daneben. Er hatte auch keine andere Wahl. Auch er begann damit seine Sachen einzuräumen.
„Lisa.“ sagte sie nach einer Weile des auspacken.
„Hmm. Ah. Gerry.“
„Weiß ich doch schon.“
Dann folgte wieder Schweigen. Als Gerry alle seine Sachen inklusive Reisetasche sauber im Schrank verstaut hatte, wusste er nicht mehr, was er tun sollte. Außerdem blockierte Lisas großer Körper den Weg zum Bett und Fernseher. Da er zu viel Angst davor hatte, Lisa anzusprechen, wartete er vor seinen Schrank darauf, dass auch sie fertig würde.
Als Lisa fertig eingeräumt hatte, fing sie an ihre Motorradrüstung abzulegen. Gerry sah ihr dabei zu. Erst dachte er sich nichts dabei, doch dann sah er, dass ihre Beine unter der dicken Lederhose nackt waren. Sie hatte schone hellen Porzellanhaut und absolut unerwartete muskulöse Beine. Waden wir Oberschenkel waren nicht nur durchtrainiert sondern trotzten vor Kraft. Noch nie hatte Gerry überhaupt solche Muskeln gesehen. Faustdicke Muskelstränge drückten sich aus ihren Oberschenkeln. Ihre Waden waren dick vor Muskelmasse, welche kantige Konturen aufwiesen. Unter der Lederjacke hatte Lisa ein schwarzes hautenges Tank-Top an. Durch den schwarzen Stoff zeigten sich ausgeprägte Reihen von Bauchmuskeln, die sich so stark gegen den Stoff drückten, das sie fast überdeutlich ihre Konturen zeigten.
Lizas Schultern waren genauso muskulös und beeindrucken wie der Rest ihres Körpers. Bevor sie die Jacke ausgezogen hatte, hätte man denken können, dass sie Schulterpolster trug. Das dies ein Irrtum war, wurde Gerry jetzt sehr bewusst. Er glaubte sogar durch die weiße Haut, pures Muskelgewebe schimmern zu sehen. Doch was Gerry am meisten beeindruckte waren Lisas Oberarme. Diese waren so dick, das er sie noch nicht mal mit beiden Händen zusammen umgreifen könnte. Und dabei sahen die Arme absolut fest aus. Außerdem zeigte sich, sobald Lisa ihre Arme hängen ließ, eine unglaublichen Trizeps links und rechts. Wenn jemanden Gerry sagen würde, diese Frau hätte einen Betonmischer auf ihrem Weg durch die Stadt zur Seite geschoben, dann hätte Gerry ihm sofort geglaubt.
„Hey Kleiner, was glotzt du denn so? Noch nie nackte Haut bei einer Frau gesehen?“ fragte sie, ohne eine Antwort zu erwarten. Denn in derselben Sekunde drehte sie sich um, ging zum Bett und schaltet den Fernseher ein. Gerry war fast schwindelig von dem Anblick und lehnte sich mit dem Rücken an die Tür. Erst jetzt realisierte er, dass sein Herz raste und sein Erregtheit sich gegen den Jeansstoff seiner Hose beulte. Schnell legte er die Hände in den Schoss und versuchte sich zu beruhigen. Aber das war schwer, denn Lisa saß vorne auf der Bettkante und zeigte weiterhin ihren leicht bekleideten Körper. Und sie machte nicht den Eindruck, als ob sie sich noch etwas anderes anziehen wollte.
Lisa hingegen war kaum aufgeregt. Im Gegenteil. Sie schaltete betont gelangweilt durch die Fernsehkanäle. „Scheiße.“ murmelte sie. „Noch nicht mal einen Streaming Anbieter. Hey Kleiner, was sitzt du da auf dem Boden? Du kannst mit fernsehen!“ Gerry zuckte zusammen, als sie ihn direkt ansprach und sein leises „Okay“ kam gegen den Ton des Fernsehers nicht an.
Leise, als ob er sich an ein Raubtier anschleichen würde, ging Gerry ans andere Ende des Betts, überquerte die Matratze und setzte sich behutsam hin. So saß er diagonal zu Lisa mit dem größtmöglichen Abstand. Aber dem Fernsehprogramm folgte er nicht, da es auch auf Spanisch war und er kein Wort verstand. Seine ganze Aufmerksamkeit ruhte auf dem muskulösen Rücken von Lisa. Den extremen Nackenmuskeln die ein ordentliches V bildeten und den Trizeps ihres rechten Arms, mit dem sich Lisa auf der Matratze abstützte.
Alleine die Beobachtung dieser Frau erregte Gerry so, dass er leicht anfing zu schwitzen und unbewusst hin und her schaukelte. Er hätte sich wohl noch stundenlang, Lisas Rückseite angucken können, ohne dass ihm Langweilig geworden wäre. Aber Liza war langweilig und das spanische Fernsehprogramm schien sie zu nerven.
„Mann ist öde. Ich halte diesen Mist echt nicht aus.“ Sie hob die Hände über den Kopf und ließ sich nach hinten fallen. Ihre schwarzen Harre fielen dicht an Gerrys Hand aufs Bett. Sei Herz hämmerte und er hätte fast die Luft angehalten.
„Hey Kleiner! Was ist mit dir. Findest du das Programm nicht öde?“
Gerrys Blick hing gerade an Lisas Bauchmuskeln als er merkte, dass sie ihn ansah. Schnell blickte er zum Fernseher.
„Äh ja, nein. Ich weiß nicht. Vielleicht?“
„Ohhhhh“ machte Lisa und verdrehte die Augen. „Du bist so ein richtig introvertiertes Kerlchen, nicht wahr?“
„Weiß nicht.“ sagte Gerry vorsichtig.
„Das gibt es doch nicht.“ rief Lisa. „Ich habe selten einen so unsicheren, zurückhalten Jungen wie dich gesehen. Und außerdem bist du voll die halbe Portion. Bekommst du nichts zu essen? Wächst du noch?“
Gerry wurde rot. „Ja, nein. Ähhhh, Entschuldigung?“
„Gott. Du kannst es auch sagen wenn du nicht mit mir sprechen willst.“
„Doch ja. Äh ich habe sonst noch ein paar Filme und Serien die man sich anschauen kann. Muss nur meinen Laptop an den Fernseher anschließen.“
„Ach bist du so ein kleiner Computer-Nerd? Na dann los. Mach.“
Gerry wunderte es fast schon selbst, wie sehr Lisas nüchterne Worte ihn motivierten. Dass er etwas für diese Wahnsinns Frau tun konnte, löste ein wahres Glücksgefühl beim ihm aus. Fast übereifrig holte er seinen Laptop und machte sich ans Werk. Noch während er Kabel zog und anschloss, überlegte er fieberhaft, was er vielleicht noch für Lisa tun konnte. Nach wenigen Minuten war der Laptop hochgefahren und auf den Bildschirm des Fernsehers geschaltet. Gerry lass Lisa nervös eine Reihe von Filmen und Serien vor, die er auf der Festplatte gespeichert hatte. Schon bald saß er wieder hinter Lisa und betrachtete ihren Rücken, während sie viel zufriedener mit dem Programm war. Danke sagte sie nicht. Er hörte nur ein „Guter kleiner Nerd.“ von Ihr.
Lisa saß noch eine Weile auf der vorderen Bettkannte. Aber nach einer halben Stunde rutschte sie nach hinten zu Garry und lehnte sich an die Wand. Es war merkwürdig diese große schwere Frau so nah neben sich zu haben. Aber jetzt konnte er sich ihre extrem muskulösen Beine ansehen, die sie weit von sich streckte. Gerry hielt den Kopf zum Fernseher gerichtet aber mit seinen Augen schielte er die ganze Zeit auf Lisas nackte Beine. Die mächtigen Muskelstränge in ihren Beinen, erwachten manchmal zum Leben, wenn etwas spannendes passierte. Dann verdoppelten sich ganz kurz ihr Volumen und sanken wieder herab. Jedes Mal hielt Gerry den Atem an und glotzte direkt auf ihre Oberschenkel. Dann besann er sich und drehte den Kopf wieder zum Bildschirm. Dabei war er dauerhaft erregt. Er stand förmlich unter Strom. Seine Hände verdeckten nun dauerhaft seinen Schritt.
Als die Serie endete, streckte sich Lisa. Ein ungeheurer Anblick den kurz wuchsen aus den massigen Oberarme Muskeln wie Kokosnüsse. Gerry währe beinah gekommen und gleichzeitig vom Bett gefallen. Aber in beiden Fällen konnte er sich ganz knappt retten.
„So genug herumgesessen. Ich muss dringend Trainieren, sonst drehe ich noch durch.“
Lisa ging auf ihrer Seite des Bettes zu Boden und begann damit Liegestütze zu machen. Das dauerte eine ganze Weile und Gerry wagte es nicht, ihr allzu auffällig zuzuschauen. Auch wenn er es allzu gerne gemacht hätte. Danach folgten Situp und andere Bodenübungen. Als Lisa vom Boden wieder aufstand sah sie sich suchend um.
Sie ging durch den Raum hob einen der Stühle an, dann einen Nachttisch und den Beistelltisch des Fernsehers.
„Kann ich helfen?“ fragte Gerry. Innerlich brannte er darauf dieser Frau zu Diensten sein zu können. „Ich suche etwas, womit ich trainieren kann. Aber das hier ist alles aus leichtem Sperrholz gebaut. Nichts ist schwer genug. Hast du vielleicht ein paar schwere Sachen, die wir in meine oder deine Tasche packen können. Bücher oder so?“ Gerry schüttelte den Kopf. Sein Laptop war etwas schwer aber davon hätte er wohl zehn Stück in seine Tasche packen müssen, damit es für Lisa ein Trainingsgewicht gewesen wäre.
Plötzlich hatte Gerry eine Idee die ihm den Kopf rot werden ließ.
„Was ist denn mit deinem Gesicht los, ist dir warm?“
„Nein, alles gut. Hatte nur gerade eine Idee.“
„Und dann wird dein Kopf rot? Was für eine Idee?“
„Naja. Ich bin doch einigermaßen schwer. Du könntest mich als Gewicht, vielleicht…“ Sein Kopf wurde so rot das er nicht weitersprechen konnte. Ein Lächeln ging über Lisas Gesicht. Gerry fand sie so schön und starrte sie unverhohlen an. „Vielleicht ist das gar keine schlechte Idee. Du bist vielleicht nur eine halbe Portion aber für ein Training könnte es ausreichen. Hast du einen Gürtel an. Damit ich dich gut packen kann?“
Gerry nickte und zog seinen Pulli hoch. Lisa griff sofort zu und hob ihn auch augenblicklich, am Gürtel in die Luft. Gerry wurde die Luft aus dem Magen gepresst, denn im Grunde lag er mit seinem Bauch auf Lisas Faust, die in hoch in die Luft drückte. Das tat zwar weh, aber dafür war das Gefühl, von dieser Frau mit nur einem Arm in die Luft gehoben zu werden, unbeschreiblich. Gerry konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen, egal wie sehr es in seinem Magen drückte und wehtat. Diese Frau hatte aber auch eine sehr harte Faust.
Lisa hob Gerry dreimal in die Luft und ließ ihn dann wieder auf die Matratze fallen. „Das Gewicht geht schon.“ sagte sie. „Aber du bist reichlich unhandlich. Kannst du dich nicht mehr zusammenrollen? Kompakter werden?“ Gerry zog die Knie an und umfasste diese mit beiden Armen. „So vielleicht?“ „Ja, besser aber mir fehlt immer noch eine gute Stelle um dich zu packen. Hmm. Vielleicht habe ich jetzt mal eine Idee.“
Lisa ging an ihren Schrank und holte zwei breite Spanngurte heraus, mit denen sie das Gepäck auf ihrem Motorrad sicherte. „Was dagegen?“ fragte Lisa und hielt Gerry die Gurte vor die Nase. Gerry schüttelte mit großen Augen den Kopf. Erneut wurde er von Lisa gepackt und dieses Mal Fachmännisch verschnürt. Seine angezogenen Knie wurden ihm so stark an den Körper gezogen, dass es wehtat. Genau so schmerzlich fest, wurden seine Arme an seinen Leib gezurrt. Lisa fragte noch nicht mal ob es zu fest war, sie machte es einfach und zog jede Schnalle so hart an, bis sich Gerry in der Position befand, in der sie ihn haben wollte. Dabei lag ein Blick in ihren dunkelblauen Augen, den Gerrys Herz noch stärker zum Schlagen brachte. Und ab und an glaubte Garry ein Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen. Besonders dann, wenn sie eine Schnalle richtig fest zuzog.
Zum Schluss waren Garry Gliedmaßen so gut es ging an seinen Körper gezogen. Es selbst umschloss seine Knie um eine besonders gute Kugel oder besser Packet abzugeben. Sein ganzer Körper schmerze von den festen Gurten und er konnte sich keinen Millimeter mehr bewegen. Er war perfekt gefesselt. Nie könnte er sich aus eigener Kraft befreien. Das einzige was er noch bewegen konnte, waren seine Finger und seine Füße. Aber das brachte überhaupt nichts.
Aber auch wenn die Schnüre schmerzten, wie auch die überdehnten Arme und Beine, die gewaltsam verbogen waren, lächelte Gerry. Alleine schon das Gefühl der von ihren starken Händen in die verschiedenen Positionen verbogen zu werden war wunderbar. Sie war so stark, rücksichtlos und er ihr so hilflos ausgeliefert. Das alles löste einen unglaublichen Gefühlskick in ihn aus. Er gehörte dieser wunderbaren Frau. Er konnte nun nichts mehr tun. Er war ihr Trainingsobjekt und nichts weiter. Und er wollte auch nichts anderes mehr sein. Nie wieder.
Der berauschte Glückseligkeitszustand von Garry schien Lisa nicht zu bemerkten. Sie packte ihn fachmännisch und begann seinen Körper, wieder nur mit einem Arm, in die Luft zu stemmen. Doch dies Mal nicht nur dreimal. Sondern zehn-, fünfzehn-, zwanzig-, dreißigmal. Danach wechselte sie auf ihren anderen Arm. Dann wiederholte sie die Übung.
Als nächstes legte sie sich mit dem Rücken auf den Boden und stemmte Gerry mit einem Arm in die Luft. Danach mit dem anderen und im Anschluss mit beiden. Für den gefühlsgebeutelten Gerry waren diese Übungen das Maximum an Stimulation, was er vertragen konnte. Wie sie so leichtfertig und mit nur einem Arm seinen Körper stemmte, erregte ihn immer mehr. Jede Wiederholung steigerte das Gefühl. Letzten Endes konnte Garry es nicht mehr halten und kam. Doch die Übungen gingen weiter und er kam wieder. Als Lisa ihre Übung auf dem Rücken beendete, war Gerry dreimal gekommen und schwitzte sichtbar. Lisa war während ihrer Übungen kaum ins Schwitzen geraten.
Als Lisa zu einer weiteren Übung wechseln wollte, bemerkte sie Gerrys großen dunklen Fleck auf der Hose. Reflexartig ließ sie Gerry auf den Boden fallen. Das tat weh aber Gerry spürte in seinem Rausch fast nichts mehr.
„Verdammt hast du dir in die Hosen…“ Sie stockte, tippte mit dem Finger an seine Hose und roch dran. „Oh ich verstehe. Das geilt dich auf. Du musst aber sehr viel Druck auf dem Kessel haben. Wie oft bist du gekommen?“
Gerry konnte gar nichts sagen. Von seinem Hochgefühl, war er ohne Vorwarnung den weiten Weg in die Hölle der reinen Scham gefallen. Ihm war alles so peinlich, dass er am liebsten einfach gestorben wäre. Er schloss fest die Augen um Lisa Blick ja nicht begegnen zu müssen.
Er spürte, wie Lisa die Gurte wieder löste und seinen Körper freigab. „Los ab ins Bad mit dir. Und mach dich sauber.“ Wie ein geschlagener Hund, den Blick tief gesengt, trottete er ins Bad. Er schloss hinter sich ab und glaubte, dieses Badezimmer nie wieder verlassen zu können. Nie wieder könnte er dieser Göttin unter die Augen treten. Er war nicht wert nichts. Er hatte nicht mehr das Recht in ihrer Gegenwart zu sein. Verzweifelt hockte sich Gerry auf die kalten Fließen und ließ den Kopf hängen. Und dann saß er da und wusste nicht was er machen sollte. Also tat er nichts.
Freitag, 17. Juni 2022
Mädchen und Frauen haben das Sagen 06 – Der Tag nach Halloween.
Helles Sonnenlicht weckte Manuel. Er stöhnte als er ein unangenehmes Ziehen am Arm und ein Drücken am Kinn und Hals registrierte. Völlig erledigt kniff er die Augen zusammen, in der Erwartung in seinem Bett zu liegen. Aber das tat er nicht. Nicht seine Zimmerdecke. Nicht seine Bettdecke und… Es lag noch jemand im Bett. Sein Hirn war noch sehr träge und es dauerte einen Augenblick, bis er Ashley erkannte. Fassungslos starrte er den großen schweren Muskelkörper neben sich an, der unter einer Bettdecke verborgen war. Der zweite Schock folgte wenige Sekunden später, als er feststellte dass er nichts an hatte. Überhaupt nichts.
Jetzt arbeitete sein Hirn auf Hochtouren. Was war gestern passiert? Wasss. Halloween. Richtig. Er war mit Ashley unterwegs, sie hatten Kürbisse zerschmettert waren zu ihr nach Hause gefahren und dann. Das letzte an das sich Manuel erinnerte war Ashleys grinsendes Gesicht, als sie ihm ihre Haustürschlüssel vor die Nase hielt. Danach nichts mehr. Ein Filmriss. Das war die einzige Erklärung. Sie mussten also gestern Abend noch etwas getrunken haben. Etwas mehr und dann? Wow, hatten sie es getan? Na das wäre was. Sein erstes Mal und er wüsste prompt nichts mehr. Allerdings hatte er keinen Kater. Sein Kopf war erstaunlich klar. Auch wenn sein Körper schmerzte. Aber das konnte auch vom Liebesspiel mit Ashley kommen. Diese Frau bestand schließlich aus Muskeln.
Er atmete tief ein. Ob er einen Blick unter die Bettdecke riskieren konnte? Sie waren sich sicher sehr nahe gekommen, auch wenn er nichts mehr davon wusste. Vorsichtig hob Manuel die Bettdecke hoch. Ashleys seidenglatte helle Haut schimmerte ihm entgegen. Sie schlief und war vollkommend entspannt aber dennoch sah Manuel wunderschöne Muskelpakete an Armen und Beinen. Er konnte nicht anders und legte eine Hand auf ihren Oberschenkel. So mächtig groß, hart und dennoch seidenglatt. Er atmete schneller und erschrak wie schnell ihn die Erregung packte. In Sekunden war er soweit seine Ladung abzuschießen. Erschrocken stellte er fest, dass er nichts hatte um eine Schreinerei zu verhindern. Keine Taschentücher, nichts. Er konnte schlecht die Bettdecke nehmen.
Hastig stand er auf, wobei Ashley wie durch ein Wunder nicht geweckt wurde.
Das Badezimmer war seine einzige Chance. Also riss er die Tür von Ashley Zimmer auf, hetzte auf den Flur und blieb wie vom Donner gerührt stehen. Vor ihm stand ein riesiger Muskelkörper. Stark und stahlhart türmte dieser sich vor ihm auf. Bekleidet war sie nur mit einem pinken BH und passenden Slip. Dieser gebräunte Körper musste mit den mächtigen Schultern und den baumdicken Oberschenkeln gut eine Tonne wiegen. Ein weißblonder Zopf hing über ihrer Schultern und streichelte leicht über dicke Bauchmuskeln, dick wie Pflastersteine. Die hochgewachsene Frau sah ihn streng an. Ihre Augen waren wahnsinnig blauen und kühl.
Manuel konnte Ashleys Mutter nur wenige Sekunden Muster. Dann sprühte es unstoppbar aus ihm heraus. Die weiße Landung klatschte an einen der hervorstehen Muskelstränge ihrer Oberschenkel und lief langsam daran herunter. Der Blick dieser Superfrau wurde noch ernster und Manuel wurde ganz blass. Einige Minuten herrschte vollkommende Stille.
„Was glaubst du, was du da tust?“ herrschte sie ihn an. Dabei bewegten sich ihre Oberarme wobei die mächtigen Muskeln darin in Bewegung gerieten. Manuels Augen wurden ganz groß und anstatt einer Antwort, fing er wieder an zu schießen. Die Hand der halbnackten Frau schnellte vor, legte sich um seinen Hals und hob ihn mühelos in die Höhe. Manuel krächzte zwar wehrte sich aber kaum.
„Und noch etwas. Wieso kommst du nackt aus dem Zimmer meiner Tochter?“
„Sie schläft noch.“ japste Manuel.
Die Hand umschloss seinen Hals fester und sein kleiner Freund fing wieder an zu wackeln.
„Das hat nichts damit zu tun, dass du nackt bist. Und…“ Sie sah an ihm herunter. „Und scheinbar hast du noch ganz andere Probleme.“
Ohne ein weiteres Wort nahm sie ihn mit ins Badezimmer. Manuel hing dabei frei in der Luft und fühlte sich wie eine leere Puppe, mit der diese Frau der Macht alles machen konnte was sie wollte. „Ich habe hier noch ein ganz altes Handtuch.“ sagte sie und fischte einen solches unter einer Ablage hervor. Sie wischte sich die Spuren von Manuels Ausbruch vom Bein. „Das war ganz schön frech.“ Sagte sie dabei. Dann hielt sie ihm das Handtuch, was so gar nicht flauschig aussah, vors Gesicht. „Das Teil hier ist ziemlich rau und alt. Wir gleich etwas kitzeln.“
Manuel machte große Augen als die Frau mit dem Handtuch auf seine Erektion zusteuerte. „Nein waaaa…. Ohhhhhhh.“ Die Hand von Ashleys Mutter lag immer noch fest um seinen Hals, so dass Manuel nur schwerlich atmen konnte. Als er nun mit einer arg intensiven Stimulation zum Höhepunkt getrieben wurde, beschleunigte sich auch seine Atmung. Doch leider gab es nicht genug Luft, so dass ihn sein eigener Höhepunkt das Bewusstsein raubte. Er verdrehte die Augen und erschlaffte im Griff der starken Superfrau, die nur milde lächelte. Dann setzte sie ihn auf dem Badewannenrand ab und ohrfeigte ihn wieder wach. Während Manuel noch die hellen Punkte aus seinem Sehfeld blinzelte, wurde er bereits wieder gepackt und das Handtuch fand erneut Anwendung.
Die Lust packte ihn wie ein wildes Tier schüttelte seinen Verstand hin und her, bis der heranschießende Höhepunkt ihm erneut die Besinnung raubte. Rohe wiederholte Ashleys Mutter den Vorgang. Ohrfeigen knallten, Manuel gab ein paar unverständliche Laute von sich, bis ihn seine eigene Erektion ausknockte. Nach dem dritten Mal ließ sie seinen Körper achtlos auf den Badezimmerboden fallen. Sie wusch sich die Hände und stellte sich erneut vor den Jungen.
„Du hast eine beachtliche Ausdauer, das muss man dir lassen.“ Der Junge am Boden hörte kein Wort. „Bin gespannt wie lange du das noch durchhältst.“ Sie setzte den schlaffen nackten Körper wieder auf den Badewannenrand und reaktivierte ihn mit ein paar schallenden Ohrfeigen.
„Ohhhh.“ stöhnte Manuel und machte unkontrollierte aber langsame Bewegungen. Dieses Mal gab es keine Erektion an der das Handtuch hätte gerieben werden können als er in die Höhe gehoben wurde. Eine Hand griff an sein Kinn und zwang ihn, die Muskelamazone vor ihm anzusehen.
„Was ist Kleiner? Hast du deine Lektion gelernt?“ fragte sie streng.
„Ja, bitte, bitte, lassen sie mich los. Ich werde ganz brave sein.“ Presste Manuel aus seiner Stahlumklammerung hervor.
„Oh wirst du das? Na das Teste ich wohl besser, bevor ich dich wieder zu meiner Tochter lasse.“
Manuel glaubte schon alleine vom Anblick ohnmächtig zu werden, als die Frau vor ihm ihren freien Arm streckte und langsam ihren Bizeps anspannte. Als sich dieser Ball auf ihrem Arm aufpumpte und gleichzeitig oben eine Mango hervorschob, brauchte es tatsächlich keine Handtuchanwendung mehr. Manuel atmete immer schneller kam und wurde ohnmächtig. „Dachte ich es mir doch.“ sagte Ashleys Mutter und ließ ihr Opfer fallen. Diesen Mal nutzte sie ihren nackten Fuß um ihn wach zu bekommen.
Als er die Augenöffnete hob sie ihn vom Boden auf. Erneut lag ihre Hand um seinen Hals.
„Bitte nicht mehr.“ japste er. „Ich kann wirklich nicht mehr.“
Die vor Kraft strotzende Frau spannte wortlos ihren Bizeps. Wieder verlor Manuel die Besinnung bevor sie voll angespannt hatte. Sie wiederholte den Vorgang noch zwei Mal. Danach folgten vier weitere Male wobei sie das Handtuch zur Hilfe nahm. Viel Flüssigkeit konnte sie den Jungen nicht mehr abringen aber dennoch brachte ihr Bizeps ihn immer wieder auf Hochtouren. Auch wenn er darum bettelte, das sie doch aufhören sollte.
„Deine kleinen Murmeln müssen ganz schön schmerzen.“ sagte sie als der Junge nach dem letzten Mal besinnungslos am Boden lag. „Wenn ich Zeit hätte würde ich weiter machen. Aber meine Tochter wacht bald auf und dann sollte sie uns nicht zusammen im Badezimmer vorfinden. Sie packte den Jungen ohrfeigte ihn routiniert und sobald er die Augen öffnete, warf sie ihn aus dem Badezimmer.
Manuel brauchte einige Minuten um wieder auf die Beine zu kommen. Dann bewegte er sich langsam und vorsichtig, wobei es zwischen seinen Beinen unangenehm zog, zu Ashley Zimmer. Leise schob er sich herein, steuerte auf seine Klamotten zu und begann langsam sich anzuziehen. Gerade suchte er seine Unterhose, als sich Ashley im Bett aufrichtete. Er hatte nicht gewusst das Mädchen nach dem Schlafen so gut aussehen konnten. Oder sie hatte sich heimlich gekämmt, als er im Bad war.
„Wo warst du denn? Ich dachte wir wachen zusammen auf?“
„Äh, Ashley damit du es gleich weißt, ich habe einen derben Filmriss von unserer Sauferei. Ach und könntest du dich bitte wegdrehen, wenn ich nackt bin?“
„Mal ehrlich du siehst echt fertig aus. Und warum sollte ich mich wegdrehen? Habe das alles schon gesehen. Und von welcher Sauferei redest du?“
„Na haben wir gestern nicht…“
„Nicht was?“ Sie grinste breit.
„Na Alkohol getrunken. Gesoffen, getanzt und gekotzt. Und uns zu allen Überfluss nackt ausgezogen?“
„Wir haben nichts getrunken. Meine Mutter hat dich ein kleines bisschen k.o. geschlagen. Und dann musstest du hierbleiben, bis du wieder zur Besinnung kommst. Und da du sehr komatös warst, habe ich mir erlaubt dich auszuziehen. Ach wenn du deine Unterhose suchst, die habe ich weggeschmissen. Die war voll verklebt, ich meine so richtig. Ziemlich ekelig. Als ob du Ferkel mehrmals, na du weißt schon.“
Manuel wurde rot im Gesicht und Ashley lachte laut. „Oh mein Gott hast du wirklich? Hahaha. Und warum? Sah ich so heiß in meinem Outfit aus?“
Manuel nickte mit rotem Kopf und wäre am liebsten im Boden versunken. Schnell zog er seine Hose ohne Unterhose an. Während Ashley lachte.
„Ohhh.“ machte sie gedehnt. „Jetzt weiß ich. Du hattest keine Kreislaufprobleme als du mit meiner Mutter im Flur… Nee Moment. Du warst doch schon so, als ich die Treppe runter kam. Hast du dich an meiner Mutter aufgeteilt? Aber sie hatte doch gar kein Kostüm an?!“
„Ich, ich,…“ sagte Manuel und zog sich ganz schnell sein Hemd an. Der Dracula-Umhang musste noch im Auto liegen.
„Ich muss los.“ sagte Manuel schnell und wollte zur Tür eilen. Aber Ashley war schneller als er. Wie eine Wildkatze sprang sie unter ihrer Bettdecke hervor, nur mit dem pinken BH und Höschen bekleidet. In einer Bewegung rang sie ihn spielend nieder und setzte sich auf seinen Oberkörper. In Sekunden lag er völlig hilflos unter ihr. Die Situation erinnerte ihn an jene, welche er mit Kim auf dem Schulhof gehabt hatte.
Ashley war allerding noch schwerer als Kim und machte ihm viel mehr zu schaffen. Es war schwer zu atmen und ihr Gewicht tat weh. „Ashley bitte.“ jammerte er unter ihr. „Oh nein ich will jetzt Klarheit über deine zugekleisterte Hose haben. Und so schnell wie du gerade die Fliege machen wolltest, lag ich mit meiner Vermutung wohl Goldrichtig.“
Sie grinste ihn breit an. Er wunderte sich, dass sie bei ihrer Vermutung nicht sauer wurde.
„Du scheinst nicht wütend zu sein.“ würgte er vorsichtig hervor.
„Naja.“ sagte sie und kam mit ihrem Gesicht nah an seines. Wieder erinnerte ihn die Situation an Kim. Doch das bestimmte Gefühl blieb aus. „Ich habe mich daran erinnert, was du gestern Abend gesagt hat. Am Auto. Du stehst auf die hier.“ Sie machte in ihrem luftigen Outfit eine doppelte Bizepspose. Zwei Kokosnüsse schnellten aus ihren Armen und oben drauf verhärteten sich diese gespaltenen Zwillingsspitzen.
Der Anblick schmerzte sehr in Manuels Hose aber zu seinem eigenen Erstaunen regte sich nichts. Ashleys Mutter hatte ganz Arbeit geleistet. Sie hatte Manuel bis auf den letzten Tropen ausgepresst. Manuels Augen wurden groß, als Ashley hinter sich griff, seine Hose öffnete und mit ihrer Hand hineinfasste. Ohne Unterhose fand sie ihr Ziel schnell. Manuel hätte sie gerne daran gehindert aber begraben unter einer Tonne Muskeln konnte er nichts ausrichten.
Als er Ashleys Hand spürte, wirkte Ashleys Gesicht erst überrascht dann wütend. „Du müsstest dich doch langsam von deinem Abschussorchester gestern Nacht erholt haben.“ rief sie und nahm ihre Hand aus seiner Hose. Scharf sah sie ihn an.
„Es sei denn, du hast mich angelogen.“
„Nein bestimmt nicht. Ich bewundere, nein liebe starke Frauen. Wirklich! Ich lüge nicht!“
„Und erregen dich Frauen mit Muskeln?“
„Ja.“ sagte er sehr leise.
„Ach dann sind nur meine Mukis unsexy?“
„Ähhh, nein das verstehst du falsch. Bei dem was du mir eben gezeigt hast würde ich normal …“
„Hast du aber nicht.“ schrie Ashley. Dann rappelte sie sich auf, packte Manuel an der Kehle und knallte ihn, als ob er nichts wiegen würde, gegen ihre Tür. Manuel atmete ungewollt aus.
„Du hast mich angelogen.“ knurrte sie wütend mit Tränen in den Augen.
„Du hast mir nur erzählt, was ich hören wollte. Bei was hast du noch gelogen? Bei allen? Spielst du mir vielleicht die ganze Zeit nur was vor?“ Sie schlug ihm die geballte Faust in den Magen und Manuel glaubt kurz er müsste ohnmächtig werden und sich zu selben Zeit übergeben. Beides konnte er knapp unterdrücken. Ashley hatte ihn immer noch am Hals gepackt, nahm ihn von der Tür, öffnete diese und holte mit seinem Körper zum Wurf aus.
„Du kannst jetzt gehen. Unsere Verabredung ist offiziell zu Ende du Penner.“
Manuel folg mit einer solchen Wucht aus Ashley Zimmer, das er froh war, dass es sich um einen langen Flur handelte. Wäre er mit einer solchen Kraft gegen eine Wand geprallt, wäre vielleicht im Krankenhaus aufgewacht. Doch so folg er mehrere Meter weit und rollte, nach einer unsanften Landung noch einen weiteren, bis er von einer Wand gestoppt wurde. Nun schmerzte sein Körper wirklich. Und wäre Ashley nicht wütend auf ihn, hätte er diesen Augenblick sogar genossen. Aber so war ihm alles nur noch unangenehm. Dennoch brauchte er mehrere Minuten bis er glaubte, den Weg bis zu seinem Auto bewältigen zu können.
Als er mit dem Abstieg der Treppe begann, hörte er aus Ashley Zimmer laute Musik dröhnen. Mit einem schlechten Gewissen stieg er die Stufen herab. Natürlich hatte er sie nicht angelogen, das war ja klar. Aber dass was im Badezimmer passiert war, belastete ihn schon. So etwas konnte er Ashley niemals beichten.
Da er in diesem Haus fremd war bog er am Treppenende glatt falsch ab und fand sich ungewollt im Wohnzimmer wider, anstatt an der Haustür. Er hatte sich schon zum Gehen gewandt, als die Stimme von Ashley Mutter erklang.
„Du willst schon gehen?“
Manuel zuckte ungewollt zusammen und drehte sich zu dieser unglaublichen Muskelfrau um. Zum Glück hatte sie dieses Mal etwas an.
„Ja, es war eine lange Nacht. Wir sind beide Müde.“
„Und Ashley bringt dich nicht bis zur Tür. So habe ich meine Tochter aber nicht erzogen.“
„Ähhh, naja, sie hat noch zu tun. Wir haben uns oben voneinander verabschiedet.“
„Gut, dann bringe ich dich zum Auto.“
Bevor Manuel etwas erwidern konnte, legten sich, die ihm schon bekannten Stahlfinger um seinen Hals. Er krächzte und wurde rot im Gesicht, als sie ihn in die Luft hob und langsam zu Tür schritt. „Ich hoffe du hast meiner Tochter nichts von deinen Ausflug ins Badezimmer erzählt?“ Manuel, der gerade freihängend, um jeden Hauch von Atemluft kämpfen musste, schüttelte den Kopf. „Gut. Ansonsten hättest du die hier kennengelernt.“ Sie hielt ihm ihre große Faust vor das Gesicht.
An seinem Auto stoppte sie, packte die Türklinke und riss unter lauten Krachen, die Tür seines Autos auf. Mehrere Metallteile fielen zu Boden, da die Autotür noch verschlossen gewesen war. Was Ashley Mutter, trotz der Metallteile ignorierte. Grob warf sie seinen Körper ins Innere und knallte die Tür wieder zu, welche sich aber nicht mehr richtig schloss.
Manuel war noch dabei sich aufzurappeln, als Ashleys Mutter schon wieder in die Richtung ihres Hauses ging. Er fühlte ganz leicht wie ein Stück Müll, das diese Powerfrau eben schnell entsorgt hatte. Da fiel sein Blick auf den Rücksitz. Schnell lehnte er sich aus dem Auto. „Entschuldigung, Ashley Hammer liegt noch auf dem Rücksitz und der ist ziemlich schwer.“
„Hmm.“ machte Ashley Mutter und kam zurück. Hastig wollte Manuel die hintere Tür entriegeln, als die Powerfrau ein weiteres Schloss seines Autos sprengte. Weitere Metalteile rieselte zu Boden. Leichthändig nahm sie den Hammer aus seinen Wagen. Manuel konnte seinen Blick nicht von dieser Frau nehmen, als diese mit dem Hammer in der Hand zurück ins Haus ging. Diese Frau war unfassbar stark. Von ihr würde er sich sehr gerne wieder dominieren lassen. Jeder Zeit. Aber das sollte Ashley besser nicht wissen. Und Kim auch nicht. Er seufzte. Sein Auto konnte er allerdings vergessen.
Sein Handy auf dem Beifahrersitz, das er wohl gestern hier liegen gelassen hatte brummte. Als er nachsah, gab es 10 Nachrichten. Alle von Kim im Abstand von zehn Minuten. Es fing an mit „Na wie war es?“ und endete mit „Was zum Teufel ist so schwer daran einmal auf sein Handy zu gucken?“
Manuel stöhnte. Nach allen was er an diesen Morgen erlebt hatte, konnte er das auch gleich hinter sich bringen.
„Na endlich.“ rief Kim, sobald sein Handy eine Verbindung aufgebaut hatte. „Und jetzt raus mit der Sprache. Wie ist es gelaufen?“
„Tja, nicht sooo schlecht aber auch nicht sooo gut.“
„Was soll das den heißen?“
„Naja. Der ganze Abend war okay. Und bis zu dem Punkt an dem ich sie nach Hause gebracht habe.“
„Ja und? Wie konntest du es auf den letzten Metern denn noch versauen?“
„Eigentlich habe ich es heute Morgen versaut.“
„WAASSSS.“ Manuel hielt das Handy kurz in eine andere Richtung, als Kim laut wurde. „Du hast bei ihr übernachtet?“
„Nicht gewollt. Es war mehr eine Art Unfall.“
„Ihr hattet Sex.“
„NEIN.“ kam es prompt von Manuel. Dieses Mal schrie er. „Wir hatten keinen Sex. Ich bin eingenickt und heute Morgen hatten wir einen Streit und ich bin gegangen.“
„Was für einen Streit.“
„Das geht dich ja mal Garnichts an. Und ich habe auch keine Lust dir alles zu erzählen.“
„Jetzt hör mal zu, du frecher Arsch. Das geht mich ja wohl was an. Ich bin Ashleys Freundin und wenn sie sauer auf dich ist, dann bin ich auch sauer auf dich. Und so einfach kannst du dich da nicht rausreden. Wir haben schließlich noch ein Date nächstes Wochenende, da habe ich genug Zeit jegliche Information aus dir raus zu prügeln. Und wenn ich dich Tag und Nach verdreschen mu….“
Manuel legte auf und unterbrach so Kims Wutanfall. Vorsichtshalber stellte er sein Handy ganz ab. Er konnte das Schlamassel, in das er da geraten war kaum fassen. Er holte tief Luft und startete den Wagen. Nun brauchte er erst einmal eine preiswerte Werkstatt, die sein Auto wieder herrichtete. Mit wackeligen Türen fuhr er langsam und vorsichtig davon.
Ashley stand am Fenster als Manuels Wagen die Straße herunterfuhr. Sie hatte Tränen in den Augen und ihre Hände waren zu Fäusten geballt. Wie hatte sie sich in diesen Jungen so irren können? Hatte sie keinen Verstand? Doch das aller schlimmste war, das er ihr Herz immer noch zum Hüpfen brachte. Wenn sie ihn sah war alles schön. Sie wollte bei ihm sein und dennoch war alles aus dem Ruder gelaufen. Warum war er so komisch und warum war sie so sauer geworden? Sie hatte ihm gar nicht die Zeit gegeben sich zu erklären. Ihre Fäuste verschwanden. Sie war das Problem sie hatte alles falsch gemacht. Nun liefen ihre Tränen richtig. In einem Gemisch aus Wut und Selbsthass warf sie sich auf ihr Bett, das gefährlich knarrte. Nur wegen einer verklebten Hose war sie wütend gewesen. Sie war so dumm. Ashley vergrub das Gesicht in ihrem Kissen und wollte von dieser blöden Welt nichts mehr wissen.