Freitag, 16. August 2013

Die weiblichen Eindringlinge. Kapitel 31 Starke Frauen und Möbelpacker



Eine Woche später klingelte es an unserer Haustür sturm. Träge stand ich vom Sofa auf und lief zur Tür. Draußen stand ein großer Lieferwagen auf der Straße und vor der Tür, zwei große Breitschuldriege Möbelpacker, unrasiert und verblassten Tattoos auf den Unterarmen.
„Äh ja?“, fragte ich.
„Zimmermann?“, fragte der Mann kurz und sah mich abwertend an.
„Ja, das ist richtig!“
„Wir haben hier eine Lieferung für sie!“, sagte er und drückte mir ein Blattpapier in die Hand. Es war ein Lieferschein mit erstaunlich vielen Positionen.
„Wer hat das denn alles bestellt!“, sagte ich leise zu mir selber.
„Sie!“, knurrte der Riese vor mir unhöflich.
„Moment bitte!“, sagte ich schnell und entfernte mich von der Tür.

„Hat hier jemand was bestellt?“, schrie ich laut die Treppe rauf.
„Unsere Geräte sind da Mama!“ hörte ich Alina aufgeregt quicken und dann kam die süße sechzehnjährige schon die Treppe heruntergelaufen. Schnell riss sie mir den Liederschein aus der Hand und rannte weiter zur Tür. Ich hörte sie mit den beiden Männern reden, dann kam sie wieder fröhlich wieder in den Flur gehüpft.

„Ich freu mich so!“ lachte sie strahlend!
„Was ist denn so toll?“
„Na unsere ganzen Geräte und Gewichte für unseren Fitnesskeller werden geliefert! Davon reden Mama und ich doch schon seit Wochen!“
„Ja“, sagte ich wenig begeistert, „Aber es wirkte so, als ob ihr euch nie entscheiden würdet!“
„Quatsch!“ lachte sie und hüpfte weiter lachend herum.

Alina ausgelassene Freude stecke auch mich langsam an und so gingen wir beide hinaus, um den Möbelpackern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Alina und Manuela mussten großzügig eingekauft haben, denn es standen an die fünf holzverstärkten Kisten im Laster, die alle für uns waren. Mit Gurten und Rollbrettern schleppten die Männer, die erste Kiste fluchend in unser Haus. Die Flüche galten dem Gewicht der Kisten, was nicht verwunderlich war, wenn man an dessen Inhalt dachte. An der Haustür geriete der Transport ins Stocken. Das Rollbrett verfing sich, an dem kantigen Rahmen der Tür und die beiden Männer waren gezwungen, die Kiste hochzuheben. Wieder wild fluchend hoben sie die Kiste mit aller Kraft an, trugen sie einen halben Meter und setzen sie dann erschöpft ab. Dabei schien sich der bullige Kerl mit den schwarzen Haaren besser anzustellen, als der etwas jüngere und dünnere mit den braunen Haaren.

„Alber, warte ich muss kurz Luft holen!“, sagte der jüngere und lehnte sich erschöpft gegen die Hauswand. Der andere Mann, der drinnen stand, trommelte ungeduldig mit seinen Fingern auf das Holz der Kiste.
„Komm schon Tomas! Ich will dieses Mistding noch heute hier reinbekommen! Du willst doch nicht, dass ich das kleine Mädchen da frage, ob es deinen Job übernimmt!“
„Ha, ha, sehr witzig!“, sagte der andere und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn.
Doch Alina hatte ihr Gespräch deutlich gehört und kam, wie zu erwarten, fröhlich angelaufen.
„Kann ich helfen?“, fragte sie lieb und strahlte die beiden Männer an. Die lächelten beide zurück, da Alina mit ihrem hübschen Gesicht den blonden Haaren und der straffen Oberweite, die sich gegen ihr enges Shirt drückte, sehr attraktive aussah.

„Ich schon gut!“, sagte der jüngere an der Hauswand. „Wir haben nur einen Scherz gemacht!“
Stöhnend wand er sich wieder der Kiste zu und die beiden Männer trugen sie wieder ein Stück weiter in den Flur.
„Mann!“, fluchte der jüngere wieder, „Können wir nicht noch einen Hund darunter schieben?“
„Wir haben es doch gleich!“, sagte der Ältere, der aber auch schon schnaufte.
„Ich kann wirklich helfen!“, sagte Alina trotzig und stemmte die Arme in die Hüften.

Beide drehten sie wieder, mit demselben anzüglichen Lächeln zu Alina um.
„Du hältst dich wohl für stark?“, fragte der eine und zwinkerte Alina zu.
„Würde es reichen, wenn ich den da in Armdrücken besiege?“, fragte Alina energisch und zeigte auf den jüngeren Mann, der ziemlich erschöpft wirkte.
„Ha, die Kleine ist echt gut!“ lachte der Ältere und schlug sich lachend auf Knie. „Ja!“ lachte er, „Dass würde reichen!“

Prompt stellte sich Alina an die Holzkiste, die eine optimale Fläche für eine Runde Armdrücken im Stehen bot, und stellte ihren Arm herausfordernd aufs Holz. Der junge Mann sah sie überrascht an, grinste dabei aber wie blöd.
„Oh Mann, die Kleine ist ein Knaller!“ lachte er und packte Alinas Hand.
„Lass dir ruhig Zeit Tomas!“, sagte der Ältere und lehnte sich entspannt an die Wand, wobei er Alinas Hintern, in der engen dunkelblauen Jens, mustere.
„Sie müssen meine Hand richtig anfassen!“ grummelte Alina.
„Sorry Süße ich wollte dir nicht wehtun!“
„Ich bin kein Baby!“ zischte Alina.
„Okay!“, sagte Tomas beschwichtigend.

Ich stellte mich schweigend auf die andere Seite der Wand und sah dem beiden, bei ihrem Treiben zu. Alina hatte auch meinen Vater im Armdrücken besiegt, aber der war kein Möbelpacker gewesen. Dieser Mann sah richtig stark aus, von seinem Kollegen ganz zu schweigen. Als sich der Griff der beiden verfestigte, verging Tomas langsam das Grinsen.

„Mann Kleine! Du hältst ja richtig dagegen!“ sagte er. Ich sah, dass er nun langsam seinen Druck steigerte, aber Alina hielt ihren Arm tapfer in der Ausgangsposition. Günter, der nun nicht mehr auf Alinas Hintern starrte, sondern auf Alinas Oberarm, kratzte sich am Kopf. Der Mann konnte nicht anders, als verblüfft auf Alinas Shirt zu klotzen, wo sich ein ordentlicher Bizeps austürmte.
„Sag mal Kleine? Sind das alles Muskeln da unter deinem Shirt?“
„Ja klar, was sonst?“, fragte Alina angestrengt, ohne denn Mann an der Wand anzuschauen. Auch ihr Gegenüber starrte verblüfft die Beule unter ihrem Shirt an.
„So etwas habe ich noch nie gesehen!“, sagte er beeindruckt.
„Ich zeig ihnen Mal, was da alles drinsteckt!“, sagte Alina und ging zum Angriff über.

Nun verkrampfte sich der junge Mann zusehends und gab augenscheinlich alles, um Alinas Arm aufzuhalten. Diese hatte Tomas Arm schon drei Zentimeter zurückgedrängt, nun geriet diese Bewegung aber ins Stocken.
„Sie sind stärker als ich dachte!“, stöhnte Alina, wodurch ihr Gegenüber noch irritierter guckte.

Nun war es Alina, die all ihre Kraft mobilisierte und der Arm des Mannes fing zusehend an, zu zittern.
„Ahhhh!“ machte er und dann brach sein Winderstand und seine Hand knallte in einer schnellen Bewegung auf Holz. Dem Mann an der Wand fiel sprichwörtlich die Kinnlatte runter.
„Das gibt’s doch nicht!“
„Puh!“ machte Alina und massierte ihren dicken Bizeps, „Sie sind nicht schlecht!“
Tomas antwortete nicht, er schaute nur entgeistert auf seine Hand, die Alina inzwischen losgelassen hatte.
„Das verstehe ich nicht!“, murmelte er leise, „Wie hast du das gemacht?“
„Girlpower!“ lachte Alina vergnügt, „Wollen sie auch?“ fragte sie den Mann an der Wand.
Günter kratzte sich am Kopf.
„Nun ich denke nicht, dass wir diese Niederlage auf uns sitzen lassen können! Oder Tomas?“
Tomas zuckte die Schultern und ging rüber zu mir, wobei er weiter fassungslos Alina anstarrte. Er stand wohl noch unter Schock.

„Okay Supergirl! Dann liegt es wohl jetzt an uns beiden!“ sagte Günter und nahm Tomas Platz ein.
Beide gaben sich entschlossen die Hand, wobei Günter gespannt auf Alinas Oberarm klotzte.
“Die Kleine ist der Hammer!“, murmelte Tomas, wobei er sich den Arm rieb und sich neben mich an die Wand fallen lies. Ich nickte nur zustimmend und richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf Alina und Günter.

“Okay Mädchen, dann los!“, sagt er entschlossen und prompt drückte Alina seinen Arm ein Stück weit zur Seite. Erschrocken und mit plötzlicher Anstrengung im Gesicht kämpfte er dagegen an. Und er schaffte es auch, Alinas Arm wieder in die Ausgangposition zu bringen. Was nicht ungewöhnlich aussah, da Günter ein wahrer Schrank von einem Mann war. Er hätte Tomas bestimmt schneller als Alina besiegt. Aber Alina beeindruckte diesen Mann sichtlich!
“Donnerwetter Kleine!“, stöhnte er, “Das ist verdammt gut, mehr als ungewöhnlich aber es wird nicht reichen!”

Jetzt ging er zum Angriff über und mit einem schrillen Fiepen von Alina wurde nun ihr Arm nach hinten gedrückt. Ihr Bizeps zeigte sich nun in all seiner härte auf ihrem jungen Oberarm. Tomas, ich und sogar Günter, der am Gewinnen war, starrten ihn verblüfft an.
“Wie kann ein so süßes Ding so einen dicken Muskel haben?“, fragte Günter, dann grunzte er einmal und schlug Alinas Hand auf die Kiste. Alina seufzte und schüttelte ihre Arme aus. Dann schob sie ihr Shirt nach oben und zeigte uns noch einmal stolz ihren Bizeps.
“Nicht schlecht für ein Mädchen oder?”
“Himmel!“, sagte Günter, und Tomas blieb einfach nur der Mund offen stehen. Auf Alinas jungen Arm glänzte eine dicke Bizepskugel mit einem kleinen Gipfel oben drauf. Man konnte die Härte ihrer weiblichen Muskeln geradezu sehen.

Einen Moment starrten wir alle nur fasziniert auf Alinas Arm, als sich plötzlich jemand hinter uns räusperte. Ich war nicht der Einzige, der zusammenzuckte. Erschrocken drehten wir uns alle zu Manuela um, die mit einem strengen Blick im Türrahmen stand.
“Ich hatte, damit gerechnet das die Lieferung schon im Haus steht. Aber das hier sieht mir nicht danach aus!”

Tomas und Günter, wirkten etwas verlegen aber nicht sehr. Besonders Günter hatte sich schnell wieder gefasst und musterte auffällig Manuelas Figur. Wie so oft war Manuelas Anblick atemberaubend. Sie hatte wieder viel zu enge Kleidung an, die ihre perfekten Körperformen überdeutlich zur Schau stellten. In der dunkeln engen Jens konnte jeder die enormen Muskeln in ihren Oberschenkeln sehen und auch ihre Waden traten deutlich hervor. Ihr weißes Shirt war aus so leichtem Stoff, dass man dadurch ihre braune Haut sehen konnte, wie auch ihren weißen BH und ihre ausgeprägten Bauchmuskeln. Zu allen Überfluss waren ihre Oberarme nackt und zeigten somit klare Muskelkonturen. Günter musterte Manuela sehr intensiv, besonders ihre Oberschenkel mit den dicken Muskelsträngen schienen ihn zu beeindrucken. Als er merkte das ihre dunkelblauen Augen ihn böse ansahen zuckte er kurz zusammen.

“Oh, wissen sie, wir sind fast fertig!”
“Sie arbeiten also gerade?“, fragte Manuela und sah ihn fragend an.
“Nun, nur eine kurze Pause. Und wenn ich das sagen darf, sie haben eine wirklich starke Tochter. Ich glaube auch zu wissen, von wem sie das hat!” sagte er und sein Blick wanderte wieder zu Manuelas dicken Oberschenkeln.

“Wir haben doch nur Armdrücken gemacht!“, sagte Alina und verschränkte die Arme unschuldig auf dem Rücken. “Und denn da habe ich sogar besiegt!“, fügte sie stolz hinzu und zeigte auf Tomas, der immer noch verblüfft an der Wand lehnte und jetzt rot wurde.

“Aber sie konnte meine Tochter nicht besiegen, was?“, fragte Manuela Günter.
“Nun, sie ist doch immer noch ein Kind!” lachte er.
“Ich bin sechzehn!“, rief Alina eingeschnappt.
“Wie währe es, wenn sie es mal gegen mich versuchen? Ich bin um einiges stärker als meine Tochter!” sagte Manuela und schlenderte wie zufällig auf Alinas Seite der Holzkiste.
“Vielleicht sollten wir doch weiter arbeiten!” warf Tomas von der Wand her ein.
“Junge!“, sagte Günter und starrte auf Manuelas Hintern, als sie an ihm vorbei schlenderte, “So viel Zeit haben wir!”

Entschlossen stellte er seinen Arm vor Manuela auf die Holzkiste. Manuela packte sie mit einem festen Griff, der Günter kurz Aufstöhnen lies. Sie lächelte ihm aufmunternd zu, wobei Günter sie verblüfft ansah. Manuelas Lächeln konnte bezaubernd sein und ich konnte nicht sagen, ob Manuelas Kraft oder ihr schönes Gesicht den Mann aus dem Konzept brachte.

“Sie dürfen gerne anfangen!“, sagte Manuela selbstsicher.
“Und sie dürfen mich gerne Günter nennen!“, erwiderte er.
Dann fing er an zu drücken und auf Manuelas nackten Arm baute sich langsam ihr Bizeps aus.
Günter drückte stärker und stärker und Manuelas Bizeps wuchs immer weiter. Manuels Bizeps hatte noch nicht die maximale Höhe erreicht, als Tomas neben mir schon ein “das gibt es doch nicht!” murmelte. Auch Günter Mund stand vor Staunen weit offen und seine Augen starrten benommen auf Manuelas Oberarm.

“So etwas habe ich noch nie gesehen!“, stammelte er.
“Wenn sie meinen Arm genug angestarrt haben, können wir dann anfangen?”
“Ja, sicher!“, sagte er schnell und befand sich beim Ton von Manuelas Stimme wieder im Hier und jetzt. Günter drückte mit aller Kraft gegen Manuelas Arm, dessen einzige Bewegung daraus bestand, dass sich ihr Bizeps nun voll entfaltete. Beim anblickt des ganzen Bizeps, hauchte Tomas neben mir ein “Oh Gott!”

Günter betrachtete auch Manuelas Bizeps aber er kämpfte dennoch verbissen gegen sie an. Doch er hatte keine Chance. Manuelas Arm schien auf dem Holz wie festgewachsen. Einige Minuten lies Manuela ihn drücken, wobei sie ihn nur, mit ihrem schönen Gesicht, anlächelte.
Dann fing sie an, seinen Arm langsam nach unten zu drücken. Er grunzte, stöhnte und schwitzte, was das Zeug hielt, aber ohne Manuelas Arm aufhalten zu können. Dann wurde seine Hand fest auf das Holz geschlagen. Sobald Manuela seine Hand freigab, sang dieser schwere breite Mann, erschöpft vor der Kiste auf die Knie. Dabei schnaufte er lauf und wischte sich mit seinem roten Halstuch das Wasser von der Stirn.

“Sie sind eine wahnsinns Frau!“, stöhnte er, drehte sich etwas und lies sie gegen die Wand fallen. “Ich brauch noch etwas um dieses verdammte Ding wieder tragen zu können.”
Manuela lächelte zufrieden und sah sich interessiert die Kiste an.
“Die Kiste wird doch nicht so schwer sein!“, sagte sie.
“Haben sie eine Ahnung!“, brummte Günter, “Wenn sie mich fragen, haben diese Idioten vom Warenausgang das Ding völlig überladen. Die bekommt man kaum zu zweit bewegt!”

Manuela sah die Kiste noch einmal abschätzend an, dann ging sie in die Knie und schlang ihre nackten Arme um das Holz.
“Was soll das denn werden?“, fragte Günter und einen Augenblick später fielen ihm fast die Augen aus, als Manuela das schwerere Holzstück ein paar Zentimeter vom Boden hochhob. Abschätzend trug sie die Kiste fast drei Meter bis in Wohnzimmer, wo sie, sie geräuschvoll abstellte.

“Stimmt!“, stöhnte sie, “Das Ding ist tatsächlich ziemlich schwer!”
“Das glaube ich einfach nicht!“, sagte Günter und schloss einen Augenblick die Augen.
Tomas schüttelte einfach nur monoton den Kopf, als Manuela wieder fröhlich in den Flur kam.
Laut klatschte sie in die Hände.

“Also Jungs, das waren doch noch nicht alle Kisten oder?” Energisch ging sie zur Haustür.
“Komm Alina, ich wette wir haben alle Kisten nach drinnen getragen, bevor die beiden überhaupt aufgestanden sind. Lachend folgte Alina ihrer Mutter und auch Günter richtete sich murrend auf. „Kommt Tomas, das können wir nicht auf uns sitzen lassen!“ Etwas wütend ging auch Günter hinaus, gefolgt von einem weniger begeisterten Tomas.




Auch ich setzte mich in Bewegung, um dem Wettkampf der ungleichen Teams beizuwohnen.
Alina und Manuela hoben schon eine Kiste von der Ladefläche, während Günter und Tomas noch auf dem Weg zum Laster waren. Alina und Manuela benutzten weder Rollbretter noch Gurte, sondern nur ihre Muskelkraft um die Kiste zu bewegen. Als sie sich auf dem Weg zum Haus machten, sah ich, das Alina die Kiste klar anhob, sodass Manuela mehr Gewicht tragen musste. Dabei bewegten sich die beiden in der Geschwindigkeit eines normalen Fußgängers, der es eilig hatte. Währenddessen mühten sich Günter und Tomas noch damit ab, ihre Kiste vom Laster zu bekommen. Erst wollten sie dem Beispiel der Frauen folgen, aber schon beim Abladen merkten sie, dass ihre Kraft nicht ausreichte. Als sie endlich, mit einem Rollbrett unter der Kiste, auf dem Weg zum Haus waren, kamen Alina und Manuela schon wieder aus dem Haus gelaufen.
Athletisch sprangen die beiden Frauen auf die Ladefläche des Lasters, packten eine Kiste und waren in nu wieder unten. Voller Energie trugen sie die zweite Kiste zum Haus. An der Haustür mussten sie anhalten, da sich dort wieder das Rollbrett am Türrahmen verfangen hatte. Gelangweilt setzten sich die beiden auf ihre Kiste, während die Männer fluchend ihre Fracht über die Schwelle des Hauses schubben. Mühselig bewegten sie sich vorwärts bis Manuela keine Geduld mehr hatte. Sie befahl den beiden Männern, die Kiste loszulassen, was diese auch bereitwillig taten. Dann demonstrierte Manuela noch ein weiteres Mal ihre unglaubliche Kraft,
Indem sie die Kiste, alleine in Wohnzimmer trug. Danach trug sie schnell mit Alina ihre andere Kiste hinterher, während die Möbelpacker noch schwer atmend an der Wand lehnten.

Die beiden machten sich auch nicht mehr die Mühe, sich ein weiteres Mal in Bewegung zu setzen, als Manuela und Alina sich wieder auf den Weg machten. Den letzten Teil der Fracht trugen die beiden Frauen genau so schnell in Haus, wie schon die anderen zuvor. Fröhlich lachend kamen sie wieder in den Flur, nachdem sie das letzte Stück abgestellt hatten.

“Das hat Spaß gemacht!” lachte Alina “Ich kann es kaum erwarten, alles auszupacken.
“Jaaa, “sagte Günter langsam. “Ich denke wir sind hier fertig! Viel Spaß mit dem Kram!”
Langsam und bedrückt, schlichen die Möbelpacker zu ihrem Laster und wenige Minuten später waren sie weg. Diese Lieferung würden sie bestimmt nicht so schnell wieder vergessen.


Alina und Manuela fingen gleich an, die Kisten auseinanderzunehmen. Wobei sie kein Brecheisen benutzten, sondern alles mir purer Muskelkraft auseinanderbrachen. Lauter Einzelteile aus weißen Stahlstangen kamen zum Vorschein und viele schwarze Gewichte. 
Alles wurde Stück für Stück nach unten getragen und in mühseliger Kleinarbeit zusammengebaut. Endlich eine Gelegenheit für mich zu helfen, den beim Zusammenbau stellte ich mich ausnahmsweise geschickter an, als die beiden Frauen. Gefühlt verbrachte ich den gesamten restlichen Tag im Keller, wo ich ein Trainingsgerät nach dem anderen aufbaute.

Alina half, mit über die Oberarme gekrempelten, Ärmel mit, und immer wenn sie eines der Gewichtsscheiben anhob, zeigte sich die Muskulatur ihrer Oberarme deutlich. Dieser Anblick löste in mir Gefühle aus, die äußerst motivierend wirkten. Manchmal kam sie mit ihren nackten Powerarmen so dicht, dass ich krampfhaft weggucken musste, um nicht einfach ihren Oberarm zu ergreifen und festzudrücken. Zu allen Überfluss, testete Alina auch jedes Gerät ausgiebig, wobei ich nicht anderes tun, konnte als genau zu zusehen. Alina grinste mich dabei immer Be lustig an, sie wusste genau, was ich fühlte.

Als ich fertig war und Alina gerade damit begonnen hatte, das letzte Gerät zu testen, lehnte ich mich erleichtert gegen die kalte Steinmauer.
“Dann sind wir wohl endlich fertig!”
“Willst du nicht auch mal ein Gerät ausprobieren? Dieses hier zum Beispiel?”
“Wollen wir nicht eine Pause machen? Wir haben schon das Mittagessen verpasst!”
“Komm schon!” lachte Alina und klopfte mit der Hand auf die Lederbank.

Bei diesem Gerät handelte es sich um eine Hantelbank, auf der man, in einer legenden Position, Gewichte mit den Armen stemmte. Die Gewichtsstange war in das Gerät integriert, sodass man bequem, mit einem mehrstufigen Schalter, das Gewicht regulieren konnte. Alina machte mir bereitwillig Platz und ich legte mich auf die Bank. Ich hatte die Stange noch nicht ergriffen, als sich Alina einfach auf meinen Bauch setzte. Sie war für ihre Große ziemlich schwer und ich stöhnte ungewollt auf.

“Was soll das?“, fragte ich. Wütend war ich nicht, den im Grunde gefiel mir die Situation.
“Nichts! So kann ich dir am besten zuschauen. Und auch das Gewicht, das du stemmen musst, bestimmen!”

Entschlossen griff ich nach der Stange und drückte diese nach oben über meinen Kopf.
Das Gewicht war so schon fast etwas leicht. Alina empfand das wohl auch so, denn ihre Hand griff sofort nach dem Schalter. Es klickte zwei Mal und ich hatte nun gefühlt, das doppelte Gewicht zu stemmen.
“Los noch einmal hoch und runter Leon!” lachte Alina. “Das ist noch immer eine Babyeinstellung!”

Es war verdammt schwer dieses Gewicht, langsam wider herunter zulassen. Dabei musste ich darauf achten, dass meine Brust von der Stange nicht zusammengedrückt wurde. Normalerweise hätte die Maschine einen Schutz gehabt, der genau das verhindern sollte, aber den hatte ich, auf Alias Anweisung hin weggelassen. Das bereute ich jetzt zu tiefst..

“Und wieder hoch! Los jetzt!”
Stöhnend stemmte ich die Gewichte wieder nach oben und war fast selbst erstaunt, dass ich dies schaffte.
“Ein bisschen noch, oder Leon?”
“Warte Alina nein, ….”
“Klick!” eine weitere Gewichtseinheit erschütterte meine Arme. Zitternd hielt ich das Gewicht oben, aber lange konnte ich das nicht mehr aushalten.
“Und einen drauf!” lachte Alina vergnügt.
“Nicht!“, schrie ich, aber es war zu spät. Das Gewicht der Stange drückte nun meine Arme schnell nach unten. Ohne, dass ich etwas hätte tun können.
Da die Sperre, welche meinen Körper vor der Stange schützen sollte, fehlte, wurde nun mein Brustkorb vom Gewicht zusammengedrückt. Mein Gesicht war hochrot, und ich kämpfte mit aller Kraft gegen die Gewichte an. Aber auch der zusätzliche Schmerz versetzte mich nicht in die Lage, genug Kraft aufzubringen.

 “Willst du, dass ich dir helfe?“, fragte Alina unschuldig.
“Ja!“, stöhnte ich.
“Sag bitte!”
“Bitte!” presste ich verzweifelt hervor.

Lächelnd packte sie mit ihrer linken Hand die Mitte der Metallstange. Plötzlich wog die Stange weniger als die Hälfte und hob sich leicht in die Luft, während sich auf Alinas linken Oberarm ihr großer Bizeps zeigte.

“Siehst du, wie viel stärker dieses kleine Mädchen ist?”
Ich nickte verblüfft und schielte auf ihren Oberarm.
“Du kannst deine Arme ruhig wegnehmen Leon, ich schaff das schon!”
“Sicher?“, fragte ich zweifelnd. Doch sie runzelte nur die Stirn, ergriff mit der freien Hand, mein Handgelenk und löste dieses, erst rechts, dann links von der Stange. Mit geweiteten Augen sah ich zu, wie Alina mit ihrem linken Arm das hob, was ich mit beiden nicht geschafft hatte. Aber wenigstens strengte sie sich dabei ordentlich an. Dennoch war es sehr erniedrigend. Besonders, weil sie die ganze Zeit über dominierend auf mir saß. Langsam und entspannt demonstrierte sie mir ihre Kraft, in dem sie die Stange bestimmt an die zehn Mal hoch und runter hob. Die ganze Zeit grinste sie mir dabei frech ins Gesicht. Und ich sah abwechselnd sie und ihren Arm an. Zum Schluss stellte sie sich ganz entspannt neben die Maschine, ohne ihre Hand von der Stange zu nehmen, sodass ich bequem aufstehen konnte. Erst dann lies sie von der Stange ab. Pfeifend verlies sie den Keller und lies mich sprachlos zurück.

Seit diesem Tag schien es für die Frauen nur noch zwei Dinge im Leben zu geben. Die richtige Ernährung und intensives Training im Keller. Besonders Alina hielt sich entweder im Keller auf, oder stand irgendwo mit einem Eiweißshake herum. Auch schienen die beiden plötzlich ein großes Verlangen nach Brokkoli zu haben, denn es wohl jetzt immer zum Mittag gab. In den ersten Wochen, des neuen Kellertrainingsraum, kamen auch Gaby und Michelle zu besuch. Alle drei Mädchen verschwanden schnell im Keller und ich sah sie bestimmt für vier Stunden nicht wieder. Als sie endlich wieder verschwitz an die Oberfläche traten, waren Gaby wie auch Michelle vollkommen begeistert von den neuen Geräten. Ab diesem Tag sah ich Gaby und Michelle öfters bei uns. Mit der Zeit war es allerdings Michelle, die wirklich regelmäßig mit Alina zusammen trainierte.

 

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