Erfrischt und in sichtlich besserer Verfassung, saß der große Mat 20 Minuten später mit seinen Untertanen beim Frühstück. Nach dem er in den letzten Stunde dreimal gekommen war, hatte er sich nun die Unterhose mit Klopapier ausgepolstert. So schnell sollte da nichts auslaufen. Außerdem verspürte er nach den drei Malen schon ein leichtes ziehen im Schritt. Was ihm aber nicht im Geringsten störte.
Er hatte in einer ruhigen Minute auf dem Klo beschlossen, dass es das Beste war, einfach nur zu spiele und erregende Momente nicht zu provozieren. Denn diese kamen von selbst schon viel zu schnell. Als er das Dinner eröffnet hatte, meldete sich Susanne zu Wort.
„Ihr müsst eurem Reich noch einen Namen geben, den wir an unsere Nachbarn weitergeben können.“
„Wer sind diese Nachbarn?“ fragte Matthias mit vollem Mund.
„Nun, da wären die schöne Helena und ein weiterer unbekannter Mitspieler der diesen Sommer neu in unsere Welt gekommen ist. Und jetzt überlegt euch bitte einen Namen.“
„Dummmannshausen.“ rief Kim grinsend.
„Der Schandfleck am Hintern eines Freudenmädchens!“ ergänzte Karina.
Susanne und Alice blickten die anderen beiden Mädchen böse an. Susann wirkte wirklich wütend und richtete dann ihren Blick auf Matthias.
„Ihr müsst als Herrscher auch mal ein Machtwort sprechen, wenn eure Untertanen aus dem Ruder laufen.“
„Was soll ich denn sagen?“
„Na ihr seid der Herrscher. Bestraft eure Untertanen, wenn sie sich respektlos verhalten. Na los!“
Mit offenem Mund sah Matthias Karina und Kim an. Diese begegneten seinem Blick mit finsterer Miene.
„Nun ihr solltet nicht so reden und…“
„Und?“ hackte Suanne nach.
„Und ihr müsst beide … mit einander Kämpfen!“
„Was?“ rief Karina und auch die anderen Mädchen sahen ihn überrascht an.
„Nun ich muss doch wissen, wer im Kampf obsiegen würde. Meine Leibwache oder meine Kommandantin.“
„Das ist mal eine originelle Idee.“ sagte Susanne und zog eine Augenbraue hoch. „Und ich gebe zu, sie hat einen gewissen Unterhaltungswert.“
„Das ist jetzt nicht euer ernst.“ sagte Karina und verschränkte die Arme. „Ich habe im Übrigen ein Vetorecht.“
„Da hat wohl jemand Angst.“ rief Kim, die sich scheinbar mit ihrer Strafe angefreundet hatte.
„Nicht im geringsten. Du scheinst vergessen zu haben, dass ich mit deiner Schwester zusammen Karate mache.“
Matthias zog die Augenbraunen hoch. Alice und Karina machten Karate? Die Erregung kam schnell zurück und eine Frage konnte er sich nicht verkneifen.
„Welchen Gürtel habt ihr denn?“
Alice lächelte wieder bezaubernd. „Ich mache das schon seit ich klein bin, daher habe ich den schwarzen Gürtel. Karina hat den braunen.“
„Wow, dann solltest du wohl meine Leibwächterin sein.“
Alice lächelte und Kim fuhr ihren Herrscher wütend an. „Und was macht mich plötzlich zu einer schlechten Leibwache?“
„Nein, nichts!“ sagte Matthias schnell der schon wieder mit seiner Erregung zu kämpfen hat. „Reden wir doch über was anderes. Oder essen wir erstmal.“
„Dann kämpfen wir also nicht?“ fragte Karina obwohl es mehr wie eine Drohung klang.
Bevor Matthias antworten konnte erhob Alice ihre Stimme.
„Nein, der Herrscher hat euch eine Strafe auferlegt. Ihr werdet heute Nachmittag miteinander kämpfen, wie er es wünscht.“
„Pah.“ machte Karina und rührte böse ihren Jogurt.
Matthias konzentrierte sich aufs essen. Und nachdem er gespeist hatte, setzte die Müdigkeit ein. Was wohl auch mit der allgemeinen Erregung zu tun hatte, die er ausgesetzt gewesen war. Ein Gähnen konnte er sich nicht verkneifen.
„Oh.“ machte Kim. „Ist der Herrscher müde und braucht ein Nickerchen.“
„Ja das wäre nicht schlecht.“
„Wie jetzt?“ fragte Alice und auch Susanne sah ihn fragend an.
„Was? Ich bin doch der Herrscher. Da kann ich doch ein kurzes Nickerchen machen.“
Kim lachte neben ihm aber das ignorierte er.
„Dann bringe ich unsere große Müdigkeit mal zu seinem Schlafgemach.“
Kim stand grinsend auf und Matthias folgte wieder ihrem Ledermantel. Ein kleines Nickerchen konnte er jetzt wirklich gut vertragen. Vor der Tür seines Zimmers, versperrte Kim ihm wieder einmal den Weg.
„Darf ich wieder offen sprechen?“
„Und wenn nicht?“
Sie schenkte ihm einen so bösen Blick, so dass sich sein Puls wieder beschleunigte.
„Okay, okay, sprich schon.“
„Ihr habt es also wirklich gewagt mich und Karina zu bestrafen?“
„Na und? Was willst du denn jetzt mit mir machen?“
„Ich? Fragt lieber was Karina mit euch machen wird.“
„Ich frage aber dich. Na los. Sage deinem Herrscher, was du jetzt gerne mit ihm machen würdest.“
„Also jetzt in diesem Augenblick, mit euch?“
„Ja.“
„Tja, eigentlich würde ich am liebsten euren königlichen Schädel nehmen, ihn zwischen meine Beine stecken und euch ganz persönlich schlafen schicken.“
„Oh.“ machte Matthias und rang nach Fassung.
„Was ist los? Wieder Angst? Kippst du gleich von selbst um?“
„Nein, es geht, äh es geht. Dann komm doch bitte mit auf mein Zimmer.“
„Warum?“
„Na ich bin ein netter Herrscher und erfülle meinen Untertanen gerne ihre Wünsche.“
Matthias hätte nicht gedacht dass er das schafft, aber Kim war tatsächlich sprachlos.
„Ihr meint das nicht ernst oder?“
„Hast du es denn nicht ernst gemeint. Wolltest du deinem König nur Angst machen.“
„Ha von wegen. Auf so eine Gelegenheit habe ich gehofft. Los ab ins Bett!“
Energisch macht Kim die Zimmertür auf und schubste Matthias ins Innere. Er fiel lang zu Boden während Kim hinter ihm das Zimmer betrat und die Tür schloss. „Und bevor ihr es euch anders überlegt.“ Eine große Stahlfaust griff nach Matthias Haaren, zog ihn auf die Knie, um seinen Kopf gleich darauf zwischen diese gigantischen Muskelsäulen von Beinen zu schieben. Es war ein unglaubliches Erlebnis, als Matthias Kopf von braungebrannten Muskelwänden eingeschlossen wurde und seine Sicht verdunkelte. Seine Hände griffen von außen an Kims Schenkel, dessen massiver Umfang ihm nun nur noch deutlicher wurden. Es war, als ob er warmen samtglatten Stein unter seinen Handflächen hätte. Dieser Fels fühlte sich wunderschön an. Ließ sich aber weder eindrücken noch bewegen.
Dann begannen sich die Muskelwände zu bewegen und seinen Kopf fest zu umschließen. Seine Ohren wurden verschlossen und ein süßer Schmerz meldete sich, der schnell intensiver wurde.
Das Gefühl von festen Muskeln an den Händen und jene, welche seinen Kopf umschlossen vereinigte sich jetzt mit dem immer stärker werdenden Schmerz. In Matthias Kopf gab es eine Lustexplosion, wie er es noch nie erlebte hatte. Der Schmerz nahm zu, so dass er schreien musste. Seine Hände rieben wild Kims Haut, seine Beine strampelten und dabei kam er. Kims Beine hielten nun diesen schmerzhaften Druck bei, so das Mattias nur umso ausgiebiger kam. Welle um Welle der Lust durchflutete seinen Körper und als sein extremer Höhepunkt langsam abflaute, erhöhte sich unvermittelt der Duck auf seinen Schädel. Fast augenblicklich schaltete sein Verstand ab und ihm wurde schwarz vor Augen.
Wüten lief Kim die Treppen zu den Gästezimmern hoch. Sie war aus mehreren Gründen wütend. Zum einen hatte sie sich den ganzen Sommer über auf dieses Rollenspielevent gefreut. Und dann wollte ihre Schwester plötzlich nicht mehr die Herrscherin spielen. Sie spielten das Spiel seit drei Jahren und mit der Zeit war es immer intensiver und besser geworden. Immer mehr Freunde und Nachbarn hatten sich angeschlossen und Alice war immer die Herrscherin gewesen. Immer. Und jetzt? Jetzt lief ihr dieser Hampelmann hinterher.
Was sie nicht minder störte war, das Alice scheinbar auf diesen Kasper stand, den ihre Mutter hierher geschickt hatte. Wie konnte sie einen so kleinen Typen gut finden? Okay, sie war genau so groß aber er war nur ein Schluck Wasser. Und Susanne hatte vorhin am Tisch auch ihren Schlafzimmerblick aufgesetzt. Dumme Ziegen. Sie sollte ihm mal richtig Angst machen. Dann wird er bestimmt ohnmächtig, wie eine richtige Lady. Oh Mann und vorhin hat er sich in die Hosen gemacht. So eklig. Wenn das so weiterging könnte sie für nichts garantieren. Okay, das mit dem Nickerchen ist schon lustig und sie hoffte, dass er sehr lange schlafen würde.
Sie hatten das Zimmer erreicht und Kim ließ es sich nicht nehmen, dem Herrscher den Weg zu versperren.
„Darf ich wieder offen sprechen?“
„Und wenn nicht?“
Wütend sah sie ihn an. Wie konnte er es wagen. Sie spürte wie ihre Wut immer stärker wurde. Aber sie musste sich zusammenreißen. Die erste Regel war, in seiner Rolle zu bleiben. Das war wichtig für das Spielerlebnis. Aber eine Leibwache konnte doch auch mal wütend werden.
„Okay, okay, sprich schon.“
„Ihr habt es also wirklich gewagt mich und Karina zu bestrafen?“
„Na und? Was willst du denn jetzt mit mir machen?“
„Ich? Fragt lieber was Karina mit euch machen wird.“
„Ich frage aber dich. Na los. Sage deinem Herrscher, was du jetzt gerne mit ihm machen würdest.“
Was war denn das jetzt? Machte er Witze? Am liebsten würde sie ihn jetzt an den Haaren nehmen und seinen Kopf so lange gegen die Wand schlagen bis…. Nein sie musste sich beruhigen. Gant ruhig. Er wollte bestimmt auf irgendwas hinaus.
„Also jetzt in diesem Augenblick, mit euch?“
„Ja.“
Er wollte es also wirklich wissen. Na gut. Sie konnte ihm wohl jetzt nicht sagen, dass sie ihn am lieben totschlagen wolle. Nein im ernst. Okay. Was könnte sie sich gut vorstellen.
„Tja, eigentlich würde ich am liebsten euren königlichen Schädel nehmen, ihn zwischen meine Beine stecken und euch ganz persönlich schlafen schicken.“
„Oh.“ machte Matthias und rang nach Fassung.
Tja da guckt er dumm. Vor diesen Beinen hatten bis jetzt immer alle Jungs Angst. Bestimmt fällt er gleich in Ohnmacht. Aber sie würde das wirklich gerne tun. So gern.
„Was ist los? Wieder Angst? Kippst du gleich von selbst um?“
„Nein, es geht, äh es geht. Dann komm doch bitte mit auf mein Zimmer.“
„Warum?“
„Na ich bin ein netter Herrscher und erfülle meinen Untertanen gerne ihre Wünsche.“
Sie konnte es nicht fassen. Er verarschte sie. War er denn total verrückt? Aber dieser Blick. Meinte er es vielleicht doch ernst. Nicht wirklich, oder?
„Ihr meint das nicht ernst oder?“
„Hast du es denn nicht ernst gemeint. Wolltest du deinem König nur Angst machen.“
Jetzt reicht es mir du blöder Affe. Egal ob er es ernst gemeint hatte oder nicht, sie würde es jetzt durchziehen. Ihre Wut verhinderte jegliches Nachdenken oder Zögern.
„Ha von wegen. Auf so eine Gelegenheit habe ich gehofft. Los ab ins Bett!“
In wenigen Sekunden hatte sie ihn gepackt, ins Zimmer geschubst und hinter sich die Tür geschlossen. Sie durfte ihm keine Gelegenheit geben einen Rückzieher zu machen. Sobald sie die Tür geschlossen hatte, packte sie ihn an den Haaren und schob seinen Kopf zwischen ihre Schenkel. Fast vorsichtig klemmte sie diesen ein. Sogleich flogen seine Hände an ihre Schenkel. Doch diese versuchten nur halbherzig ihre Beine zu lockern, was natürlich nie geklappt hätte, viel mehr streichelte er ihre dicken Muskelstränge. Das fühlte sich sogar ganz gut an.
Vorsichtig steigerte sie den Druck. Erst streichelte er ihre Beine stärker, dann find er an zu zappeln. Schließlich fing er an zu schreien. Doch davon drang nicht besonders viel zwischen ihren Beinen hervor. Sein Kopf war nicht mehr zu sehen und es wunderte sie, dass er überhaupt Luft bekam.
Kim wunderte sich, dass ihr Herz schneller schlug, ja sie verspürte Lust. Es war befriedigend ihn leiden zu lassen. Und zwar auf eine viel intensivere Art, als sie es je geglaubt hatte. Sie hielt den Duck am jetzigen Punkt. Er strampelte und strampelte und ihre Lust steigerte sich immer mehr. Kim schloss die Augen was für ein unglaublich gutes Gefühl. Diese totale Kontrolle. Und nur ein seichter Druck ihrer Schenkel und er strampelte und schrie. Und nur sie konnte ihn erlösen.
„Oh Gott Könige.“ säuselte sie.
Sie merkte, wie wärme in ihr aufkam. Sie musste ihn noch stärker drücken. Vielleicht schrie er dann noch mehr. Vielleicht drehte er dann durch. Warum fand sie das so erregend? Kim spannte ihre Beine noch ein klein bisschen mehr an. Fast vorsichtig. Dennoch reparierte der Junge so, als ob man ihn mit einem Holzhammer niedergestreckt hätte. Von einer Sekunde zur anderen erschlaffte er.
Und wie schnell er schlaff geworden war. So vollkommen mühelos. Gerne hätte sie noch mehr Druck aufgebaut aber sie wollte ihn nicht verletzten. Sie stand einfach nur da und genoss ihre Macht. Nach 30 Sekunden zuckte er noch nicht mal mehr. Mit diesem warmen schönen erregenden Gefühl strich sie sich über ihre eigene Oberschenkel. Die dicken Stränge purer Muskelkraft. Er hing nur stumm da. „Ahhh“ machte sie laut.
Sie hatte das schon immer bei einem Jungen machen wollen und es war besser als gedacht. Sie wollte mehr davon. Ob man seine Lordschaft für ein weiteres Mal noch einmal aufwecken konnte.
Wie lange hatte sie ihn jetzt schon zwischen ihren Beinen? Bewegen tat er sich ja schon lange nicht mehr.
Sie lockerte ihre mächtigen Muskelschenkel und der junge Mann fiel schlaff zu Boden. Sie betrachtete ihn. Er atmete noch und es lief ihm auch kein Blut aus der Nase. Es ging ihm also gut. Sie hingegen hatte er auf 180 gebracht und dann stehen gelassen.
Kurzerhand bückte sie sich, packte ihn an den Haaren und drückte sein Gesicht in ihre Weiblichkeit.
„Euer Job ist noch nicht ganz erledigt.“ sagte sie und rieb seinen Kopf hin und her. Ja das war gut, sein Gesicht eignete sich hervorragend. Schnell steigerte sich ihre Lust während sie sein Gesicht grob und hart hin und her bewegte.
Nach 10 Minuten schrie sie all ihre Lust heraus und ließ sein nasses Gesicht schließlich zu Boden fallen. Ihr König war weiterhin besinnungslos. „Ihr seid immer noch nicht bei Sinnen?“ fragte sie ihn grinsend. „Dabei habt ihr die Kraft meiner Beine nicht mal ansatzweise kennengelernt.“ Sie nahm ihren König am Kragen und hob ihn hoch. Seinen ganzen Körper, ein gutes Gefühl. Kurz grinste sie sein nasses Gesicht, mit den verstrubbelten Haaren an. Seine Krone war schon beim Betreten des Zimmers von seinem Kopf geflogen.
„Ich wette, ihr werdet schleunig das Weite suchen, wenn ihr wieder zu euch kommt.“ Sie grinste wieder. „Tja, selber schuld, wer sie mit diesen Beinen anlegt.“ Sie klopfte auf ihre harten Schenkel.
„Vielleicht können wir vor noch eine Runde drehen?“
Sie ohrfeigte ihren König. Erst sanft dann stärker. „Ach komm schon.“ sagte sie frustriert, als ihr König weiterhin in seiner Ohnmacht verwalte. „Ach verdammt, dann nicht.“ Sie warf ihren König auf sein Bett und verließ mit einen breiten Grinsen seine Gemächer.
Unvollendete Geschichten
Freitag, 19. März 2021
Das Spiel von Weiblichkeit und Kraft Teil 3
Freitag, 19. Februar 2021
Der Junge der weiterhin nicht schlafen konnte
Am nächsten Morgen fühlte ich mich zwar ausgeschlafen, aber auch extrem gerädert. Auf Grund einer sehr seltenen Krankheit, hatte meine Stiefmutter Karin mich mit einem Wirkstoff behandelt, der wie Chloroform wirkte. Ich musste manuell in eine Ohnmacht versetzt werden, damit mein Körper in den natürlichen Schlaf hinübergleiten konnte.
Doch jetzt, am Morgen nach der ersten Anwendung, fühlte ich mich schwer, träge und energielos. Mein Kreislauf kam aber sofort auf Touren, als ich im Flur meiner Stiefmutter Karin begegnete.
Sie schien gerade ihr morgendliches Hanteltraining beendet zu haben und kam mir, mit ihren gebräunten, vor Muskeln angeschwollenen Oberarmen, entgegen. „Da hat aber jemand lange geschlafen.“ sagte sie. Ich nickte schnell, da ich merkte, wie sich in mir die Erregung anstaute. Zu allen Überfluss sah ich sogar, dicke Pflastersein -Muskeln, die sich gegen das graue Shirt der hochgewachsenen Frau drückten. Es war einer der ersten warmen Tage und mir wurde erst jetzt bewusst, dass ich eine Bodybuilderin als Stiefmutter hatte. Und dazu noch, eine sehr attraktive.
„Es ist schön, dass die Medizin so gut bei dir gewirkt hat. Ich will nur schwer hoffen, dass du mir nicht jeden Abend so ein Theater machst.“
„Ich bemühe mich…“ sagte ich gedehnt. Dabei hingen meine Augen an ihren massiven, vor Kraft trotzenden Oberkörper.
„Das solltest du besser!“
Sie ging an mir vorbei die Treppe runter. Ich selbst verschwand höchst erregt im Bad.
Es war Samstag und ich ging den Tag ganz entspannt an. Es passierte nichts Aufregendes. Ich besuchte einen Freund und Karin war ebenfalls unterwegs. Erst am Abend sahen wir uns wieder, als ich um 19:54 ins Wohnzimmer kam. Karin saß auf dem Sofa und blätterte in einem Katalog. Sie sah auf, als ich hereinkam. Im Grunde wollte ich das Zimmer nur durchqueren um in die Küche zu kommen, stoppte aber beim Klang ihrer Stimme.
„Denk daran noch etwas zu essen. Und sei um 10 Uhr bettfertig!“
„Um 10 Uhr schon? Aber ich musste gestern schon so früh schlafen und es ist Wochenende.“
„Geht das schon wieder los? Du solltest dich in deinem Alte langsam wie ein Erwachsener benehmen. Und es ist absolut vernünftig, wenn du immer um die gleiche Zeit schlafen gehst. Und da wir gerade davon reden. Dieses Theater von gestern wird es nicht mehr geben. Du bittest mich brav um deine Narkose. Verstanden?“
Mir war sehr danach ihr zu wiedersprechen, doch schluckte ich diesen Drang herunter und nickte nur.
Ich war nicht bettfertig, als sie um 21:55 Uhr in mein Zimmer kam. Vielmehr war ich in eine Serie vertieft und erschrak regerecht, als sie in mein Zimmer kam. „Oh nö doch jetzt noch nicht!“ rief ich, als ich mich zu ihr umdrehte. Erst danach merkte ich, dass sie wieder ihr Ärmelloses Shirt an hatte. Wie auch am letzten Abend. Der Anblick ihrer starken Arme erregte mich augenblicklich.
„Du bist nicht bettfertig?“ fragte sie streng.
„Offensichtlich nicht.“ erwiderte ich frech.
Ihr Gesichtsausdruck zeigte, dass sie wütend wurde. Gleichzeitig spannten sich ihre Muskeln, wobei mir fast die Augen ausgefallen wären. Ihr Arm sah aus, als ob er sein Volum verdoppelte. Und der seitlich herausragende Bizeps mit der dicken blauen Ader, war große wie eine halbe Melone. Die Frau musste unglaublich stark sein. In einer aufkeimenden Fantasy hob sie mit diesen Armen Felsen hoch, die doppelt so groß waren wie sie. Selten war ich so erregt. Mit offenem Mund starrte ich sie an. Sie schien nichts zu bemerkten. Sie war nur wütend.
„So wird das nicht laufen junger Mann.“ Entweder du holst jetzt auf der Stelle einen Lappen mit deiner Medizin und lässt sie dir brave verabreichen oder du hast erst morgen Abend wieder Gelegenheit dazu. Ich zähle bis drei und dann setzt du dich besser in Bewegung.
„Eins.“
Die Muskeln an ihren Arm warm so verdammt groß und geschwollen, ich konnte meinen Blick einfach nicht abwenden.
„Zwei.“
Und ihr hübsches Gesicht war auch mit diesem ernsten Ausdruck irgendwie sexy.
„Drei.“
Wie gerne hätte ich jetzt ein Foto von ihr gemacht. Mir war so, als ob ich jede Minute kommen würde.
„Okay, dann nicht. Deine Entscheidung.“
Wütend ging meine Stiefmutter und knallte die Tür hinter sich zu.
Ich sah weiter meine Serie, die gesamte Staffel, bis um 3 Uhr Nachts. Danach legte ich mich aufs Bett, doch trotz Müdigkeit konnte ich nicht schlafen. Und ich wusste, dass ich es auch nicht würde. Um 5 Uhr machte ich einen Abstecher in die Küche und holte das Chloroform ähnliche Medikament hervor. Ich beträufelte einen Lappen, doch daran riechen konnte ich nicht. Der bissige Gestank schreckte mich zu sehr ab. Dieser Geruch biss einem förmlich ins Gehirn und ließ einen instinktiv zurückschrecken.
Um 6:30 Uhr machte ich mir frühstück. Ich sah Karin kurz, sie schien mich aber zu ignorieren. Vermutlich wartet sie darauf, dass ich sie darum bat, mir meine Medizin zu geben. Und in meinen Inneren wusste ich, dass sie am längeren Hebel saß. Doch noch konnte ich mich nicht überwinden. Als ein Mensch, der bereits extrem unter Schlaflosigkeit gelitten hatte, hasste ich das Gefühl dieser unerbittlichen Müdigkeit, gegen die ich nichts tun konnte. 17:00 Uhr suchte ich im Haus nach Karin. Sie war nicht da und kam erst um 19:33 wieder. Eine halbe Stunde stand ich vor der Tür vom Wohnzimmer, in dem Karin auf dem Sofa saß, ehe ich mich dazu überwinden konnte hinein zugehen.
Sie hatte ihr I-Pad in der Hand und beachtet mich nicht im Geringsten. Auch nicht als ich höflich hustete.
„Äh Karin?“
Sie sah auf.
„Also könntest du, wenn es keine Umstände macht, mir vielleicht meine Medizin geben?“
„Hast du sie dabei?“
Ich schüttele den Kopf.
„Dann nicht.“ Sie sah wieder auf ihr I-Pad und beachtete mich nicht weiter.
Erst war ich verwirrt, dann schaltete mein müdes Gehirn langsam. Ich lief in die Küche und kam nur wenige Augenblick später mit einem übel riechenden Lappen zurück.
„Ich habe die Medizin.“ sagte ich, als Karin mal wieder mein Erscheinen ignorierte. Sie sah mich an und stöhnte genervt. „Na gut, denn gib ihn mir und geh vor mir auf die Knie.“ Diese attraktive wie auch hochgewachsene Muskelfrau spielte alle die dominierenden Karten aus. Aber das sollte mir recht sein. Zum einen fand ich es erregend und zum anderen war ich zu müde, um den Gekränkten zu spielen. Brave ging ich vor ihr und dem Sofa in die Knie.
Sie legte das stinkende Tuch auf ihren dicken Oberschenkel und deute darauf. „Drück dein Gesicht da rein.“
Kurz versuchte ich ihrem Befehl nachzukommen, zuckte aber immer wieder zurück.
„Ich kann nicht.“ sagte ich kleinlaut nach drei Versuchen.
Unerwarteter Weise hielt sie mir ihre große Faust vor das Gesicht. Diese Faust war wirklich groß. Ihre Hände waren schon alleine aufgrund ihrer Körpergröße groß. Und durch das viele Umklammern von Stahlstangen sehr stark.
„Bitte mich dir hiermit eins in den Magen zu geben. Dann wirst du dein Gesicht ganz von alleine in das Tuch drücken.“
Ich schluckte nervös. Sie hatte mir letztes Mal schon einen Schlag in den Bauch verpasst und das hatte echt wehgetan.
„Ich…“
„Na was? Sage es einfach. Sage bitte, schlag mir in den Magen!“
„Ich, würdest du …“ Ich schwieg wieder. Diese Faust vor meinem Gesicht war so groß und war bestimmt stahlhart.
„Na los sage es. Oder du bleibst weitere 24 Stunden wach. Und glaub ja nicht, dass du nicht in die Schule musst.“
Ich atmete tief ein und schloss die Augen.
„Würdest du mir bitte in den Bauch hauen?“
Ich hatte den Satz noch nicht ganz ausgesprochen da schlug mir so fest in den Magen, das ich von ihrer Faust regelrecht in die Luft gehoben wurde. Eine Schmerzenswelle erfasste mein Bewusstsein und zertrümmerte es.
Karin trug mein gesamtes Körpergewicht auf ihrer Faust. Sie hob diese sogar noch weiter in die Luft, während meine vier Glieder nach unten baumelten. „Noch einmal bist du nicht so frech.“ sagte sie und knallte meine Körper auf den Teppichboden. Das Tuch blieb auf ihrem Knie liegen, denn die Besinnung hatte ich bereits verloren.
Als ich nach ein paar Minuten in den Natürlichen Schlaf hinüberglitt und schwer atmende Laute von mir gab, verließ Karin das Wohnzimmer. Obwohl ich in einer sehr unbequemen Lage auf dem Boden des Wohnzimmers ruhte, war meine Übermüdung so stark, das ich am Montagmorgen verschlief. Erst um 10 Uhr kam ich wieder zu mir. Karin war mal wieder sauer, dieses Mal weil ich verschlafen hatte. Mit Rückenschmerzen und zerzausten Haaren lief ich in die Schule.
Am Nachmittag erwartete mich Karin mit dem Mittagessen. Das war nicht selbstverständlich und ich hatte nicht damit gerechnet. Karin hatte mal wieder ein kurzärmliches Hemd an, so dass mein Blick schnell an ihren massiven Armen haftete. Dieses Mal hatte sich auch eine enge Hose gewählt, die deutlich die Muskelstränge ihrer Oberschenkel zeigte. Diese Frau trotzte vor Kraft und machte mich sehr nervös.
„Glaub ja nicht, dass ich nicht mehr sauer bin, weil du verschlafen hast.“ sagte sie, als wir uns zum Essen an den Tisch setzten. Dass ich wenig dafür konnte, wenn sie mich ihm Wohnzimmer liegen ließ, sagte ich nicht. Bei diesen schönen und ausgeprägten Muskeln, wollte ich sie nicht wütend machen. Als ich nicht antwortete, fuhr sie fort:
„Und da du heute extrem verschlafen hast, sollten wir sicherstellen, dass du genug schlaf bekommst.“
Ich schluckte mein Essen herunter. Fast vorsichtig sah ich die muskulöse Frau vor mir an. „Und wie?“
„Die Ärztin hat gesagt, dass dein Körper von der Besinnungslosigkeit in den Schlaf hinübergleitet, wenn dieser benötigt wird. Wir sollten dich also ab und zu besinnungslos machen um zu sehen, ob du Schlaf benötigst. Und so wie es jetzt aussieht, halte ich einen Mittagsschlaf für sinnvoll.“
„Einen Mittagsschlaf?“ rief ich überrascht. Ich klappte meinen Mund sofort wieder zu, als ich ihren strengen Blick sah. „Ja ganz genau einen Mittagschlaf. Und außerdem gefällt mir der Gedanke nicht, dass du von dieser Medizin abhängig wirst. Oder gefällt dir die Vorstellung mich jederzeit um dieses Zeug anzubetteln? Höchstwahrscheinlich könnte ich nicht immer nein sagen und dann würdest du sehr viel Zeit damit verbringen, besinnungslos auf den Boden zu sabbern. Würdest du das wollen?“
„Nein.“ sagte ich leise.
„Du hast es vielleicht nicht mitbekommen, aber gestern habe ich keine Medizin verwendet. Es schein vollkommen egal zu sein, auf welche Art du die Besinnung verlierst.“
Ich schluckte und sie grinste mich an. Dabei verschränkte sie ihre Arme hinter dem Kopf und ließ zwei riesige Bizeps-Kugeln aus ihrem Arm wachsen. Vor Staunen blieb mir der Mund offen stehen und ich glaubte, meine Erektion würde den Esstisch anheben. Diese Frau sah so stark aus. Ich bezweifelte nicht, dass sie Felsen ihrer eigenen Körpergröße stemmen konnte.
„Wenn du fertig gegessen hast machen wir einen dementsprechenden Test.“ Ich war von ihren Armen so fasziniert, dass ich nicht wirklich zuhörte und nur ein „Ja, ja.“ von mir gab.
Ich war schon aufgestanden und hatte meinen Teller ergriffen als ich abrupt stehen blieb.
„Warte mal, einen Test? Ohne das Stinkezeug?“ Karin stand ruckartig auf und kam auf mich zu.
„Ja ohne das Stinkezeug.“ Sie nahm mir den Teller aus der Hand und stellte ihn in die Spüle, dann drängte sie mich mit ihren massiven Körper weiter zurück. Ungeschickt stolperte ich gegen die Wand hinter mir.
Plötzlich packte sie mich mir ihrer linken Hand am Hals und hob mich wie eine Puppe hoch. Sofort griff ich nach ihren starken Unterarm, ohne etwas ausrichten zu können. Vielmehr versuchte ich mich daran abzustützen.
„Ganz ruhig. Ich bin sehr stark und um dich wegzuschicken, brauch es nicht viel. Mach dir keine Sorgen.“
Ihr Griff wurde fester und in meinem Kopf begann es zu rauschen. Der Blutfluss zu meinem Gehirn wurde von ihrem stahlharten Fingern langsam abgedrückt. Meine Motorig versagte und meine Hände rutschten von ihren Armen. Mir lief der Speichel aus dem Mund während ich bewegungsunfähig in der Luft baumelte und auf den Powerbizeps ihres linken Bizepses schielte. Sie hatte mich in einen hilflosen Sabbersack verwandelt und das nur mit ihrer linken Hand.
Wenn sie den Drück nur noch etwas verstärkte, würde ich die Besinnung verlieren. Sie hingegen lächelte mich an und schien ihre Macht zu genießen.
Ich wartete nur noch darauf, dass mir diese Frau den Rest geben würde, als ihr Handy klingelte. „Ups, warte mal kurz, ja.“ In aller Ruhe griff sie mit der rechten Hand nach ihren Handy und fing an zu telefonieren. Ihre Freundin am anderen Ende der Leitung schien Langeweile zu haben. Sie erzählte ich wohl einmal ihre Lebensgeschichte, während ich leiden in Karins Griff hang. Nur fähig zu atmen und zu sabbern. Ich weiß nicht genau wie lange das Telefonat ging, doch als Karin über einen Witz ihrer Freundin lachen musste, verstärkte sie aufs versehen ihren Griff so stark, das ich augenblicklich k.o. ging.
Als Karin sah wie meine Augen verdrehte grinste sie. Dann verstärkte sie den Griff noch weiter und ging an, meinen Körper leicht hoch und runter zu bewegen um während des Gesprächs ihren linken Bizeps zu trainieren. Nach einer halben Stunde wechselte sie zum Rechten, wobei sie mit der rechten Hand nicht weniger stark zupackte. Nach zwei Stunden endete ihr Gespräch und ich wurde aus ihrer Stahlumklammerung ihrer rechten Hand entlassen. Wie ein toter fiel ich zu Boden. Karin ließ mich in der Küche liegen, sie hatte noch Besorgungen zu erledigen.
Erst am Abend kam ich langsam wieder zu mir und ich hatte mächtig Kopfschmerzen. Nach der Einnahme einer Schmerztablette setzte ich mich mit einem Glass Wasser vor den Fernseher. Gefühlt war noch nicht einmal eine Stunde vergangen, als Karin im Wohnzimmer auftauchte und sagte, dass ich jetzt ins Bett müsse.
„Jetzt schon. Aber ich bin doch gerade erst wieder zu mir gekommen.“ Als ich das sagte, sah ich wie Karin schmunzelte.
„Das ist egal. Ich habe beobachtet dass du ziemlich empfindlich bist. Vielleicht warst du auch bis eben besinnungslos und hast gar nicht normal geschlafen.“
„Ich habe bestimmt geschlafen. Und deswegen werde ich auch erst spät Schafen können.“
„Du willst also jetzt nicht schlafen gehen?“ Karin war wütend und ich sah, wie sich ihre Muskeln spannten.
„Nein noch nicht.“ sagte ich trotzig.
„Glaub ja nicht, dass ich mitten in der Nacht bereitwillig in die Küche laufe um dir deine Medizin zu holen. Wenn Du mich mitten in der Nach weckst, werde ich dich kurzerhand k.o. schlagen. Haben wir uns verstanden?“
Ich schluckte. Mit diesen Muskelarmen und großen starken Händen konnte sie mich mit einen Faustschlag zum Mond schicken. „Verstanden.“ sagte ich kleinlaut. Aber aus irgendeinem perfiden Grund erregten mich ihre Worte gleichzeitig. Karin verließ das Wohnzimmer und ich sah weiter fern.
Um zwei Uhr nachts machte ich mich mit weichen Knien auf den Weg zu Karins Zimmer. Ich stand bestimmt zehn Minuten vor ihrer Tür bevor ich diese öffnete. Einen Lappen mit dem Narkosemittel hatte ich bei mir. Mein Plan war, sie nur kurz zu wecken, so dass sie nur einmal kurz den Lappen in mein Gesicht drücken musste. Mehr brauchte es nicht.
Karins massiver Körper wurde durch den Mondschein, welcher durch das Fenster fiel, beleuchtet. Ihre dicken Armen sahen selbst jetzt massiv und schwer aus und zeigten trotz vollkommender Entspannung Konturen von Muskeln.
Zögernd betrachtete ich ihren wunderbaren starken Körper. So viel Kraft. Aber was war, wenn sie ihre Drohung ernst gemeint hatte. Wenn sie mich wirklich mir ihrer wuchtigen Faust schlug? Wer weiß was passierte. In Gedanken sah ich meinen Körper, wie er von ihrem Hammerschlag getroffen, in den Himmel flog und in luftigen Höhen verschwand. Während es an der Stelle, an der ich stand, ausgeschlagene Zähne regnete. Auch wenn ihre physische Überlegenheit mich erregte, war mir der Gedanke eines möglichen Faustschlages doch Zuviel. Langsam trat ich den Rückzug an. Gerade als ich mich umdrehte, blieb mein Fuß in der Dunkelheit des Zimmers, an einer von Karins schweren Hantel hängen. Wie ein Stein fiel ich nach vorne. Vergeblich versuchte ich mich an der offenen Zimmertür festzuhalten, die daraufhin knallend ins Schloss fiel. Ein klar war zunehmendes Murmeln erklang vom Bett her. Sofort rutschte mir das Herz in die Hose, als ich merkte, dass ich Karin geweckt hatte.
Mit wütenden Augen erwachte Karins Muskelkörper zum Leben. Sie richtete sich auf der Bettkante aus und fixierte mich kurz. Mit staunen sah ich, wie ihre Muskeln nun ebenfalls zu Leben erwachten. Es dauerte nicht lange, bis sie mich auf dem Boden entdeckt hatte. Ein Griff und sie hatten mich, wie eine Puppe zu sich hochgezogen. Ungläubig sah ich zu wie sie die rechte Faust ballte. Starr vor Angst sah ich in ihr wütendes Gesicht und ich gab noch ein leisen „Aber…“ von mir. Millisekunden später kam ihre Faust schnell auf mich zu, angetrieben von einer unbändigen Muskelmasse. Ihre Faust war wie ein Stahlträger, der mich mit einem Klatschen zur Seite fegte. Sie prügelte mein Bewusstsein in eine tiefe Schwärze, wobei mein schlaffer Körper einen halben Salto vollführte und in der Dunkelheit ihres Zimmers verschwand.
Ende
Freitag, 15. Januar 2021
Das Spiel von Weiblichkeit und Kraft Teil 2
Zum einen war die Schönheit mit den langen blonden Haaren wirklich groß. 1.93m und überragte Matthias mit seinen 1.68m um ein vielfaches. Da sie gestern nur zusammen am Tisch gesessen hatten, war ihm ihre Größe nicht so sehr aufgefallen. Aber jetzt überragte sie ihn überdeutlich.
Aber das war es nicht was ihm die Sprache verschlug. Es war ihr Körper oder besser das was sie davon offen zeigte. Sie hatte sich dazu entschieden, sich vollkommen in Weiß zu kleiden. Eine enge weiße Jeans, ein weißes feinmaschiges Netzoberteil, durch das man ihren weißen BH sah und einen weißen Kapuzenumhang. Ein weißer Gürtel mit einer goldenen Schnalle zierte ihre schmale Taille.
Das besondere an ihrem Outfit war, dass durch ihre Netzoberteil ihre braune Haut schlimmer und das was er dadurch sehen konnte entsprach ganz genau Matthias Vorliebe. Muskeln! Der lange Oberkörper wurde von einem wunderschönen perfekten und geraden Sixpack geziert, der sich überaus gut erkennen ließ. Auch die langen Arme zeigten eindeutige Anzeichen von Muskeln. Besonders an den Oberarmen zeigte sich erstaunlich viel Muskelmasse. Sofort begann Matthias darüber nachzudenken, wie wohl ihr Bizeps aussah, wenn sich ihr langer Oberarm angespannte. Und auch ihre Oberschenkel in der engen Jeans zeigten klar Konturen von Muskeln.
Dieser Anblick entsprach Matthias persönlicher Fantasievorstellung einer perfekten Frau. Nein sie übertraf diese Vorstellung sogar. Er brauchte weniger als eine Sekunde bis er eine Erektion hatte und sein Herz laut und schnell schlug.
„Etwas nicht in Ordnung euer Hoheit?“
„Ich, ich, …“
„Ja?“
„Äh ihr seht sehr gut aus. Außerordentlich, wenn ich das so sagen darf.“
Alice Reaktion überraschte ihn fast noch mehr als ihr Aussehen. Denn Alice wurde richtig rot. „Danke euer Hoheit. Ich habe Euch eure Gewänder dort hingestellt. Matthias folgte ihrem Fingerzeig. Ein Wäschekorb mit Kleidern stand neben seiner Tür. „Es wäre gut wenn eure Lordschaft diese Gewänder anlegt, bevor er den Thronsaal betritt.“
Matthias drehte sich um, hob den Korb hoch und wandte sich wieder Alice zu. Genau in diesen Augenblick strich sich seine Diplomatin, eine Strähne ihres langen blonden Haares, aus dem Gesicht. In dieser flüchtigen Bewegung gab es viel Aktivität in ihrem Oberarm. Das brachte Matthias extrem aus dem Konzept. Ihr Bizeps musste unglaublich aussehen. Wenn er diesen doch nur zu sehen bekäme. Allerdings würde ihn ein solcher Anblick vollendendes auf die Palme bringen.
„Ihr starrt schon wieder.“ sagte Alice und lächelte. Ein Lächeln das sein Starren nicht verurteilte sondern viel mehr guthieß. „Entschuldigt.“ sagte er und wurde nun selbst rot. Daraufhin lächelte Alice. Ein Lächeln das Matthias noch mehr umhaute. Sie sah dadurch noch schöner aus. Diesen Anblick einer so kraftvollen Schönheit hatte er gar nicht verdient.
„Ich gehe mich umkleiden.“ stammelte er und stolperte ungeschickt zurück in sein Zimmer.
Seine Kleidung entpuppe sich im Grunde als schwarze, etwas engere Klamotten. Auf der Vorderseite des langärmlichen Shirts war auf Brusthöhe das Symbol einer Krone zu sehen. Zum Abschluss der schwarzen Grundausstattung erhielt er einen knallroten Umhang.
Eine halbe Stunde später berat er den Thronsaal. Dabei handelte es um den Speisesaal der allerding neu dekoriert wurden war. Tisch und Stühle hatte man an die Seite geräumt und am länglichen Ende des Raumes ein Holzpodest aufgestellt. Darauf stand ein sehr komfortabler Sessel, der wohl den Thron darstellen sollte. Das Holzpodest war von einem großen roten Teppich bedeckt. Jedem der diesen Raum betrat musste klar sein, dass es sich hierbei um einen Thronsaal handelte.
Als Matthias eintrat verbeugten sich die Anwesenden im Saal. Da war die unglaubliche Alice, Susanna und Karin. Karina hatte es als Kommandantin wohl als Notwendig erachtet, sich in schwarzes Leder zu kleiden. Schwarze Stief die auf Hochglanz poliert worden waren und perfekt mit der engen grauen Hose harmonierten, die mit ihren schwarzen Ledernähten an eine Reithose erinnerten. Mit einem wohligen Schaudern bemerkte Matthias, das sich an den Seiten ihrer Hose klare Definitionen von Muskeln zeigte. Sogar ausgeprägter als bei Alice, allerdings war Karin genauso klein wie Matthias.
Die Lederjacke mit den Metallnieten hingegen verbarg erfolgreich die Konturen ihres Oberkörpers. Bis auf den Umstand einer schmalen Taille verriet sie nichts. Außerdem empfand Matthias diese Jacke als viel zu warm, bei diesen sommerlichen Temperaturen.
Susanne schien unbedingt darauf hinweisen zu wollen, dass sie ein Mädchen war, Denn sie war in einer Kombination von Weiß und Rosa gekleidet. Eine knallrosa Jeans die so eng war, wie die von Alice und ähnliche Muskelkonturen erkennen ließen. Diese Mädchen gingen definitiv alle ins Fitnessstudio. Im Gegensatz zu Matthias. Oben herum trug sie eine weiße Bluse mit einer rosa-lila Weste. Ihre Oberweite fiel größer aus als bei Alice die mit einer normalen Größe aufwartete. Karina wirkte ehr flach.
Matthias kam sich komisch vor, als er an den Mädchen vorbei ging, die ihn nicht aus den Augen ließen. Bis auf Karina. Die betrachtete lieber ihre glänzenden Stiefel.
„Wohlan. Womit beginnen wir?“ sagte Matthias und blickte Alice und Suanne an. Im Grunde mehr Alice. Ihr Anblick fesselte ihn schon wieder. „Mit der Krönung und der Namensgebung eures Reiches.“ Erwiderte Alice lächelnd. „Wir warten nur noch auf eure Leibgarde. Sie müsste jede Sekunde hier sein.“ Es verging eine Minute des Schweigens, in der Matthias Alice anstarrte, aber auch seine Blicke über Suannes und Karinas Beine schweifen ließ.
Die Stille wurde unterbrochen, als die Türen des Saales aufflogen oder viel mehr krachten und Kim hereingestürmt kam. Sie lief noch ein paar Schritte in den Saal, entschloss sich dann aber, langsam und würdevoll zu gehen, als sie merkte, dass alle sie ansahen.
Umso näher Kim kam umso fassungsloser war Matthias. Von allen Frauen war Kim wohl an provokantesten Angezogen. Wie Karina hatte sie hohe Lederstiefel an. Dazu trug sie einen Minirock aus schwarzen Leder, der ziemlich kurz ausfiel und einen schwarzen Leder BH. Außerdem einen schwarzen Lederumhang, der hinter ihr her wehte. Aber das war es auch schon. Ansonsten war sie nackt und zeigte einen Körper, der Matthias Realität zu sprengen versuchte.
Um es kurz zu machen sie war extrem Muskulös. Sie musste professionelles Bodybuilding betreiben um so auszusehen. Ein muskulöser Rücken zu einen V geformt. Vor Muskelpaketen trotzende Arme. Und ein Sixpack der so dicke Muskeln aufzeigte, dass sich tiefe Rillen bildeten. Aber das, was alles in den Schatten stellte waren ihre Beine. Wie konnte Matthias nur geglaubt haben, dass sie fette Beine hätte. Das waren Baumstämme aus denen faustdicke Muskelstränge hervorbrachen. So starke Beine hatte er noch nie gesehen und hätte er nur ein Foto von ihren Beinen gesehen, hätte er dessen Echtheit angezweifelt. Die Kraft dieser Beine konnte er nur schwer ermessen. Mit einem Tritt dieser aufgeschichteten Muskelmassen musste sie ganze Bäume entwurzeln können.
Mit jedem Schritt, bei dem dieses Muskelwunder näher kam, stieg Matthias Erregung gleicher Maßen. Sein Puls ging immer schneller und als sie kurz vor dem Podest war, kam er. Er presste die Lippen aufeinander, damit ihm kein Laut entkam. Kurz sah er zur Decke atmete schnell ein und aus, dann war es vorbei. Schnell legte er einen Teil seines roten Umhangs über seinen Schritt.
„Ich trete nun meinen Dienst als eure Leibwache an eure Hoheit.“ sagte Kim und salutierte. Dabei bewegten sich solche Muskelmassen in ihrem Arm, dass Matthias schon wieder Erregung verspüren konnte. Wenn das so weiter ging, würde er in ein paar Stunden ohnmächtig werden.
Kim platzierte sich an seiner rechten Seite. Stand aber etwas vor dem Thron, so dass ihr Umhang die Sicht auf ihren ultimativen Muskelkörper verdeckte.
„Muss Sie auch dieses Jahr wieder halb nackt rumlaufen?“ fragte Karina unverblümt laut in die Runde. Alice sah sie tadelnd an. „Wenn man so einen Körper hat, kann man den auch zeigen.“
Nun mischte sich auch Susanne ein. „Die Leibwache kann tragen was sie will, außer der Herrscher hat etwas daran auszusetzen.“ Sie sah Matthias an. Er räusperte sich schnell und sagte dann doch etwas heiser. „Nein, ihr Äußeres, also sie ist völlig also die Kleidung ist okay.“
Kim drehte sich mit wütendem Blick zu ihm um. „Nur Okay? Eure Hoheit meinte wohl umwerfend und anziehend! Oder?“ Kim hatte die Hand zur Faust geballt, wobei die Muskeln in ihren Schultern und Armen hervortraten. Matthias Augen weiteten sich. Als ob die optische Provokation seiner Lust nicht schon genug wäre, entfachte ihre Drohung auch seine zweite Fetischlust. Der Masochismus.
Dieser ging so weit, dass er sich einmal von einer Bekannten hatte schlagen lassen. Es war das Beste was er je erlebt hatte. Kims drohende Haltung und ihre geballte Faust löste nun fast ein zweites Feuerwerk bei ihm aus. Die Worte „Gott ja schlag mich. Lass meinen wertlosen Körper durch die Luft fliegen.“ schrien laut durch sein Hirn und verlangten danach in die Realität hinausgebrüllt zu werden.
Mit äußerster Selbstbeherrschung rang er diese Gefühle nieder. Zusätzlich schloss er die Augen um das Muskelmädchen nicht länger angucken zu müssen.
Kim interpretierte sein Verhalten anders und wirkte kurz schuldig. „Oh Gott. Ihr müsst nicht gleich vor Angst vom Thron fallen. Ich tue euch schon nichts. Wusste ja nicht, das wir einen so schreckhaften Herrscher haben.“
Matthias konnte nichts erwidern. Es rang weiter seine Gefühle nieder und saß steif und blass auf seinen Thron.
„Schön.“ ergriff Susanne das Wort. „Kommen wir nun zur Krönung. Krone?“
„Dort auf dem Tisch.“ kam es von Alice. „Soll ich sie ihm aufsetzen?“ Susanne nickte und Alice ergriff die Krone.
Alice kam nah an Matthias ran und setzte ihm die Krone aufs Haupt. Dabei konnte er ihren Duft wahrnehmen und kam ihren Bauchmuskeln sehr nah. Diese wirkten von so nahen umso beeindruckender.
„Wie wollt ihr als Herrscher von nun genannt werden.“ Hauchte sie sanft.
„Ich äh, ‚Der große Matt‘?“
Kim lachte frech. „Was genau soll den so groß an dir sein?“
Alice fand die Bemerkung nicht gut. „Achte auf deine Worte Leibwache. Du sprichst nun mit dem großen Matt!“
„Ja schon klar.“ sagte Kim leise.
Ebenso leise sagte Alice. „Ihr seht wirklich etwas fertig aus. Und ihr solltet nicht so zusammengesunken auf eurem Stuhl sitzen.“
Matthias stockte der Atem, als die hochgewachsene Schönheit unter seine Arme griff und seinen ganzen Oberkörper mühelos hochhob. Dabei donnerten zwei Bizepskugeln aus ihrem Arm von denen eine so aussah, als ob zwei Billardkugeln zur Hälfte mit einander verschmolzen. Solche Muskeln hatte er noch nie gesehen. Hoch, definiert und dicke druckten sie sich gegen das weiße Netz ihrer Kleidung. Noch bevor sie ihn ordentlich hingesetzt hatte, war er gekommen. Und einen entsprechenden Laut konnte er sich auch nicht verkneifen.
„Oh habe ich euch wehgetan, mein Herrscher?“
„Ah, oh.“ machte der große Matt und verschloss die Augen.
Alice runzelte die Stirn. „Alles in Ordnung mein Herr?“
„Ja, es, es geht schon. Ich hatte nur noch kein Frühstück und müsste mal wohin.“
„Oh, das stimmt. Aber keine Sorge. Wir speisen gleich alle zusammen.“ Dann sprach Alice lauter. „Leibwache, geleite den großen Matt. Er möchte sich frisch machen.“
„Ja super.“ sagte Kim unmotiviert. „Eure supergroße Hoheit, mir nach!“
Ungeschickt stolperte Matthias vom Stuhl. Auf zitternden Beinen folgte er Kims Lederumhang.
Vor der Toilettentür stellte sich Kim ihren Meister in den Weg. Sie stemmte die Fäuste an die Hüften und sah so stark und machtvoll aus. Dass Matthias vor Lust anfing zu zittern. Dabei hielt er ziemlich auffällig seinen Umhang vor seinen Schritt.
„Auch wenn ihr schon bei meinen Anblick zittert großer Matt, muss ich euch eines sagen. Darf ich frei sprechen?“
Er nickte zitternd. Ihre Muskeln waren gigantisch und direkt vor ihm. Und ihr ernster Blick. Gleich würde er ein weiteres Mal nicht an sich halten können.
„Also, wagt es besser nicht mir irgendwelche dummen Befehle zu geben, wie zu putzen oder so. Und bei Karina würde ich von jedem Befehl absehen. Denn sonst schleicht sie sich nachts in euer Schlafgemach und prügelt euch die Seele aus dem Leib. Und ich werde nicht weniger zimperlich, …“
„Ahhh“ machte Matthias. Die Lust war zu stark. Der Orgasmus traf ihn mit solcher Macht, das er vor der Muskelgigantin zu Boden ging. Als er merkte, dass seine Nase ihren Stiefel berühre kam er nur umso mehr. ‚Ja schlagt und trete mich bitte.‘ schrie dabei die Stimme in seinem Kopf.
Kim packte ihren Herrscher am Kragen und stellte ihn mühelos wieder auf die Beine. Diese Kraftdemonstration verstärkte den Höhepunkt des großen Matts nur noch.
„Oh verdammt. Habt ihr euch in die Hosen gemacht? Hättet ja sagen können, dass ihr so sehr müsst!“ Kurzerhand riss sie die Toilettentür auf und schubste Matthias hinein, nur um sie gleich hinter ihm wieder zu schließen. Zitternd fiel Matthias auf die Knie während er Kim dumpf durch die Tür hörte: „Ich hole euch dann mal eine neue Hose.“
Freitag, 18. Dezember 2020
Rika I – Die Kraft eines Mädchenbizepses.
Anton nervte. Kleine Brüder nervten. Zwar war Rika mittlerweile 17 Jahre alt und Anton 14. Aber das änderte nichts an Anton nervenden Art. Er hing meist wie eine Klette an seiner älteren Schwester. Belagerte ihr Zimmer oder war bereits drin und weigerte sich zu gehen. Dabei war Rika gar nicht seine richtige Schwester. Sie wurde von seinen Eltern aufgenommen als Anton 2 Jahre alt gewesen war. Anton war zu klein gewesen um sich zu erinnern. Aber Rika mit ihren 5 Jahren wusste, was passierte. Ihre neuen Eltern waren aber sehr gut zu ihr gewesen. Eva war eine tolle liebevolle Mutter und Felix ein lustiger Vater. Und dann gab es da natürlich noch Anton der von Anfang an mit einer größeren Schwester aufwuchs.
Als sie kleiner gewesen waren, war es für Rika kein großen Problem gewesen, ihren Bruder aus ihrem Zimmer zu entfernen. Damals war sie stärker als er gewesen und hatte ihn, an seinen Beinen aus ihrem Zimmer geschliffen. Sie schaffte es zwar noch ihn aus ihrem Zimmer zu schleifen aber das gestaltete sich als anstrengend und Zeitauswendig. Er klammerte sich überall fest und wenn sie miteinander rangen, hatte sie mühe die Oberhand zu behalten. Auch wenn sie beim Armdrücken immer noch gewann, musste sie sich dazu verdammt anstrengen. Sie hatte schon immer starke Arme gehabt, was bei ihrer samtweichen Haus und dem Babyspeck immer alle überraschte. Und ihren Bruder hatte sie früher sehr locker beim Armdrücken besiegt. Und auch so manchen anderen Jungen. Doch das war einmal. Heute war viele Jungs in der Schule stärker und ihr Bruder schwerer und kräftiger.
Sie war mittlerweile dazu übergegangen ihr Zimmer abzuschließen, wenn sie nicht zu Hause war. Denn ihrem Bruder war ihre Privatsphäre vollkommen egal. Sie hatte mal eine Zeitlang Tagebuch geführt, bis Anton es gelesen hatte.
Rika war 1.75 m groß hatte schulterlange glatte Haare, blaue Augen und eine Nase, die sie etwas zu Spitz fand. Ihr Mund war klein mit schmalen Lippen. Dafür war ihre helle Seidenhaut ein Hingucker und machte sie zu einer ansehnlichen Mädchen. Trotz ihres Babyspecks an Armen, Beinen und Hüften. Was nicht bedeutete das sie dick war aber auch nicht wirklich dünn.Ihre Haut unterschied sie auch zu allen anderen in der Familie, die ehr gebräunter waren.
Ihr Bruder war 1.64 groß und das schien sich auch nicht mehr zu ändern. Er war dünner als seine ältere Schwester aber nicht unbedingt leichter. Er hatte braunes Haar und braunen Augen, wie seine Mutter. Anton war kein aggressiver Junge, mehr durchgeknallt wie Rika fand. Er schloss seine Schwester schon mal im Klo ein oder legte ihr eine Gummispinne ins Bett. Nichts wirklich Schlimmes aber es nervte.
Als Rika an diesem Tag aus der Schule kam, saß ihr Bruder vor ihrem Zimmer. Mit den Rücken lehnte er an ihrer Zimmertür. „Mach Platz Stinker, ich will in mein Zimmer!“ „Nö.“ kam es gelangweilt von ihrem Bruders. Rika wusste, dass eine Diskussion nichts bringen würde. Sie versuchte Anton zu ignorieren, als sie die Tür aufschloss. Was sich als unmöglich herausstellte, denn als sie Tür aufging, sank er nach hinten in ihr Zimmer.
„Hey, meine Rückenlehne.“
„Lehn dich woanders an.“ fauchte Rika und gab ihren Bruder einen seichten Tritt. Doch dieser packte überraschend schnell ihren Fuß und zog kräftig daran. Mit einem Aufschrei der Überraschung fiel Rika zu Boden. Sobald sie unsanft zu Boden gegangen war, erwachte der Körper ihres Bruders zum Leben. Aus dem herumliegenden Sack wurde ein lebhafter Junge, der sich schnell aufrappelte und sich auf seine Schwester stürzte. Die beiden Geschwister waren nie übermäßig brutal zueinander gewesen. Bis auf ein paar Ausnahmen. Doch dieses Mal, ob Absicht oder nicht, bohrte sich Antons Knie, bei seiner Landung, genau in Rikas Bauch.
Schmerz explodierte in Rikas Eingeweiden und ihr Oberkörper bäumte sich auf. Unfreiwillig atmete sie aus und Tränen schossen in ihre Augen. Doch ihr Bruder nahm darauf keine Rücksicht. Flink packte er die Handgelenkte seiner Schwester und drückte diese zu Boden. Rika hatte ein ärmelloses Shirt an, so dass ihre nackten Oberarme zu sehen waren. Obwohl ihre Oberarme etwas dicklich waren zeigte Rika diese, aufgrund ihrer schönen Haut, gerne. Und jetzt, da ihre Arme zu Boden gedrückt wurden, poppte links wie rechts ein ansehnlicher Golfballbizeps aus ihren Oberarmen. Dieser Bizeps hatte schon so manchen überrascht. Rika trieb zwar kein Sport aber dennoch hatte sie diesen Bizeps immer gehabt. Das musste in ihren Genen liegen. Diese Anlagen kamen bestimmt von ihrer leiblichen Eltern. Doch auch wenn dieser Bizeps sehr gut aussah, steckte da nicht viel drin. Er war geradezu weich, wenn man ihn drückte und Rika hatte auch in Erinnerung, dass er als Kind härter gewesen war. Jetzt bewegte sie sich nicht mehr so viel. Und deshalb konnte ihr Bruder sie jetzt auch am Boden halten.
Die Augen ihres Bruders fokussierten sofort ihre Oberarme. Schon als sie Klein gewesen waren, war er von ihren Bizeps begeistert gewesen. Sie musste immer wieder das Superhelden Spiel mit ihm spielen. Wobei er der Bösewicht war und sie die Superhelden war. Es hatte schon Spaß gemacht, besonders weil Anton darauf bestand, dass seine große Schwester am Schluss immer gewann. Dabei rangen sie oder Anton tat so, als ob ein Powerpunch, wie er es nannte, ihn durchs ganze Zimmer wirbelte. Und immer wieder musste Rika eine Heldenpose machen und ihren Bizeps zeigen. Das war schon cool gewesen und hatte Spaß gemacht. Doch jetzt lag sie unter ihren Bruder und konnte ihre Arme nicht heben.
„Du hast ja noch immer diesen coolen Bizeps.“ sagte ihr Bruder mit glänzenden Augen. Mit einer schnellen Bewegen
blockierte er einen Ihrer Arme mit seinem Knie, so dass er eine Hand frei hatte, um ihren Bizeps zu drücken. Man sah ihm seine Enttäuschung an, als ihr Bizeps weich und locker nachgab. „Oh, hat der schon immer so nachgegeben?“
Rika wurde rot. „Lass das. Und geh verdammt noch mal von mir runter.“ Er grinste sie frech an. „Nö.“ Dann drückte er wieder ihren Bizeps. „Wie Gummi.“ nuschelte er. Er machte seinen Finger lang und fuhr damit ihren Bizeps hoch und runter. „Aber eine so coole Form. Schön rund und hoch.“ sagte er langsam.
Rika beobachtete, wie fasziniert ihr kleiner Bruder von ihrem Bizeps war. Und dann wusste sie was zu tun war. Mit mühe entspannte sie sich, so dass ihr Bizeps wieder in ihrem Oberarm verschwand. „Hey.“ rief ihr Bruder, als ob sie ihm etwas Wertvolles entrissen hätte. Irritiert und wütend, nahm er seine Hand von ihrem rechten Handgelenk. Die Gelegenheit nutzte Rika sofort. Ohne lange darüber nachzudenken ballte sie die Faust und schlug ihrem Bruder in die Magengrube.
Er verzog das Gesicht und kippte seitlich, mit einem Stöhnen, zur Seite. Aber so stark war der Schlag nicht gewesen. Ihr Bruder spielte nur mit ihr. Wie damals, wenn er nur leicht von ihr als Heldin geschlagen worden war und übertrieben reagierte. Damals hatte er immer von ihr verlangt ihn richtig zu schlagen, was sie aber immer nur leicht getan hatte. Und er reagierte darauf mit übertriebenen Körperbewegungen. So wie jetzt. Aber Rika ging nicht darauf ein. Sie ließ ihren Bruder links liegen und verließ ihr Zimmer. Ihr Magen tat ihr weh und die Kommentare zu ihren Bizeps hatten sie stärker getroffen, als sie es zugegeben hätte.
Am Abend ging Rika auf dem Weg zu ihrem Bett am Schlafzimmer ihrer Stiefeltern vorbei. Ihre Mutter saß dort auf ihrer Hantelbank und trainierte. Eva hatte schon immer Kraftsport betrieben. Ihre Arme waren im Vergleich mit denen von Rika doppelt so dick. Aber auch sehr fest. Da wackelte nichts. Ihr Bizeps war groß und rund. Ein massiver großer Muskel der aber von der Form her, sehr normal wirkte. Dieser war, wenn man die Größe außeracht ließ, sogar flacher als Rikas Bizeps. Nichts desto trotz war ihre Mutter extrem stark. Noch heute konnte sie Rika und Anton mühelos hochheben. Und das tat sie auch immer noch. Weniger bei Rika, sondern mehr bei ihren Bruder. Anton schien es darauf anzulegen von seiner Mutter hochgehoben zu werden und grinste dann breit. Außerdem besiegte Eva ihren Mann im Armdrücken locker. Und als Kinder haben Rika und Anton natürlich ebenfalls Armdrücken gemacht, wenn ihre Eltern es taten. Und Rika gewann gegen ihren Bruder und gegen ihren Vater. Ihr Vater hatte natürlich immer nur so getan. Aber dennoch war es cool gewesen sich als Stärkste feiern zu lassen. Aber jetzt war es nicht mehr so. Rika fühlte sich schwach. Fast verträumt sah sie ihrer Mutter zu. So starke Muskelarme.
„Ist was Schatz?“ fragte Eva und stellte die Hantel auf den Boden. „Du siehst bedrückt aus.“
„Ach nee geht schon.“ Ihre Stiefmutter sah sie aufmunternd an. „Willst du mit mir trainieren?“
Ja das hatten Rika tatsächlich manchmal mit Eva gemacht. Damals als sie das Armdrücken in der Familie gewonnen hatten, haben sie miteinander trainiert. Rika dachte an den Vorfall mit ihrem Bruder. Warum sollte sie nicht mit ihrer Mutter trainieren. Vielleicht war das genau das Richtige. „Ja okay. Bin dabei!“
An diesem Abend trainierte Rika das erste Mal richtig mit ihrer Mutter. Sie sah ihrer Mutter aufmerksam bei den Übungen zu und machte sie anschließend, mit weniger Gewichten nach. Sie trainierte so lange bis ihre Arme schmerzten. Als sie abends im Bett lag, fühlte sich ihr Bizeps von Training tatsächlich hart an. Und sie fühlte sich auch ansonsten viel besser.
An den darauffolgenden Tagen ließ sich Rika immer öfters dazu hinreisen mit ihrer Mutter zu trainieren. Was diese sehr freute. Außerdem tat sie ihr Möglichstes, ihre Ziehtochter zu motivieren. In den ersten Wochen trainierte Rika nur ab und an mit ihrer Mutter. Doch nach einem Monat wurde ein tägliches Training daraus. Das festigte die Bindung zu ihrer Stiefmutter sehr, was Rika ebenfalls als positive empfand. Doch das Beste waren die körperlichen Veränderungen. Ihr Babyspeck verschwand und wurde durch richtige Muskeln ersetzt. Zum ersten Mal in ihren Leben hatte Rika einen flachen Bauch und dazu einen richtig Sixpack. Gut sichtbare Muskelpakete drückten sich durch ihre Samthaut, wenn sie sich abends vor dem Spiegel betrachtete. Auch ihre Beine wurden schlanker und fester. Aber am meisten hatte sich ihr Bizeps verändert. Aus dem Golfball war ein Baseball geworden. Ihr Bizeps war rund und schob sich so hoch aus ihrem Arm, dass selbst ihre Eva staunte. Wenn Rika ein enges Shirt anzog, konnte sie die Ärmel mit ihrem Bizeps zerplatzen lassen. Das war super cool und das aller beste Gefühl überhaupt.
An einem Samstagabend war die gesamte Familie im Wohnzimmer vor dem Fernseher versammelt. Sie sahen sich eine Serie an, in der eine weibliche Hauptfigur von einem Mann niedergerungen und gefesselt wurde. Danach warf er sich das schlanke Mädchen über die Schulter und lief davon.
„Tja, das hätte er bei dir nicht geschafft.“ sagte Rikas Stiefvater als die Serie nach dem Verschwinden des Mannes endete. „Stimmt.“ sagte Eva. „Ich hätte den Jungen locker vermöbelt. So wie dich!“ Felix grinste seine Frau an. „Nee, weil er dich niemals hochheben könnte.“ Eva fixierte ihren Mann mit den Augen. Dann schubste sie ihn plötzlich und rang ihn mühelos auf dem Sofa nieder. Anton sah seiner Mutter gebannt zu. Aber auch Rika gefiel es, wie offensichtlich Evas Überlegenheit war. Auch war sie nicht sehr zimperlich wenn es darum ging ihren Mann in die Schranken zu weisen. Auch jetzt drückte die braungebrannte Frau, mit den hellbraunen Haaren, ihr Knie auf die Kehle ihres Mannes. Dieser wurde schnell rot und schnappte vergeblich nach Luft. Eva grüne Augen beobachteten ihren Mann nur kühl. Sie war so schwer, dass ihr Gewicht ausreichte um ihren Mann kampfunfähig zu machen. Seine Arme lagen unter seinem eigenen Körper, so dass Eva beide Hände frei hatte um eine Bizepspose zu machen. Dicke mächtige Muskeln spannte rote Stickjacke. Alle bewunderten kurz Evas Muskeln. Selbst ihr Mann, dem die Luft zum Atmen fehlte.
„Tja wenn die Männer so aufbegehren, wird es wohl wieder mal Zeit für ein Familienarmdrücken! Was meinst du Rika?“ Rika nickte und Anton brüllte sofort laut los. „Ja, Familienarmdrücken.“ Und lief wie gestört durchs Zimmer.
Währenddessen war Rikas Stiefvater immer ruhiger geworden. Umso älter Rika geworden war umso mehr zog es sie in den Bann, wenn Eva ihren Mann physisch dominierte. Je entschlossener und gröber Eva wurde umso erregender war für Rika das Schauspiel. Jetzt stand Felix mit seinen tief roten Kopf kurz vor einer Ohnmacht. Seine Augen drehten sich schon leicht nach oben und Rikas Herz schlug schneller. Doch da nahm ihre Mutter ihr Knie von seiner Kehle und Felix schnappte nach Luft. Rika atmete enttäuscht aus. Wie gerne würde sie sehen, wie Eva ihn richtig fertig macht. Mit einem richtigen K.o. Enttäuscht sah sie zu wie sich ihr Stiefvater aufrappelte und seine Gesichtsfarbe wieder normal wurde. „Ihr Frauen wollt jetzt wirklich im Armdrücken verlieren?“ fragte er heiser und zwinkerte seiner Tochter zu. Rika verdrehte die Augen. Eva lachte nur und ging zum Esszimmertisch.
Als sich alle am Tisch versammelt hatten ging das Armdrücken los. Felix machte noch ein paar großspurige Bemerkungen bevor er gegen seine Frau verlor. Er kämpfte sichtbar verbissen gegen Eva an, doch ihr massiver Arm war schon optisch dicker als seiner. Von den Muskelpaketen ganz abgesehen. Sie ließ ihren Mann mit zitterndem Arm gegen den ihren ankämpfte, bis sie ihn mit einen Lächeln niederdrückte. Dann blickte Anton erwartungsvoll seine Schwester an und stellte seinen Arm auf den Tisch.
„Es ist lange her, dass wir das gemacht haben Schwesterchen. Und dieses Mal könnte es endlich mal anders werden.“ „Ah mein Sohn hat trainiert.“ sagte Felix gespielt großtuerisch. Anton sah seinen Vater erstaunt an.
„Quatsch. Aber Rika hat nur noch Gummi in den Armen!“ Wütend knallte Rika ihren Arm auf den Tisch und packte die Hand ihres Bruders. „Du wirst dich wundern kleiner Scheißer!“ „Ausdruckweise.“ hustete ihre Mutter. Felix überspielte das. „Okay, ihr beiden bei drei geht es los. Eins, zwei, drei.“
Rika spannte ihren Arm gleich an um einen ruckartigen Angriff abzuwehren. Drückte aber selber noch nicht los. Als ihr Baseball Bizeps nach oben schnellte und den Stoff ihres Pullis stark spannte, schnappte ihr Vater nach Luft. „Verdammt noch mal.“ japste er und starrte den Oberarm seiner Ziehtochter an. Auch Anton hatte Mund und Nase aufgesperrt. Rika freute sich über das Staunen der Männer und musste grinsen. Aber etwas anderes freute sie ebenso. Anton hatte ruckartig Angegriffen und es war lächerlich gewesen. Sie hatte seinem Druck mühelos standgehalten. Dann hatte er ihren Bizeps gesehen und voller staunen aufgehört zu Drücken.
„Hey Anton. Machst du überhaupt was?“ Anton machte ein ernstes Gesicht und fing an zu drücken. Er kämpfte, krallte sich am Tisch fest und gab sichtlich alles. Aber es war genauso wie vorher bei seinen Eltern. Rika hielt locker stand. Und es bereitete ihr Herzklopfen als sie merkte, wie viel stärker sie nun war. Ihr Bruder war ihr hoffnungslos unterlegen. Sie grinste wie ihre Mutter als sie seinen Arm locker niederdrückte.
Anton ärgerte der Sieg seiner Schwester nicht. Im Gegenteil. Er schien genauso begeistert, wie Rika selbst. Danach wollte Anton unbedingt noch gegen seine Mutter antreten. Wie immer. Sie ließ ihn leicht lächelnd eine Weile gegen ihren Arm ankämpfen und drückte diesen danach lapidar zur Seite. Rika glaubte sogar sehen zu können, dass sich der Bizeps ihrer Mutter noch nicht mal voll angespannt hatte.
„Tja da muss ich wohl noch gegen meine Tochter antreten.“ sagte Felix und stellte seinen Arm auf den Tisch. Er saß bereits vor Rika, da er mit seinen Sohn den Platz getauscht hatte. Rika ergriff sofort seine Hand. Sie freute sich auf eine richtige Herausforderung auch wenn sie nicht daran glaubte, wirklich siegen zu können. Ob ihr Vater wieder den Verlierer spielen würde?
Wieder bewegte sich ihr ganzer Pullover, als ihr dicker Bizeps den Stoff spannte. Anton glotzte regelrecht ihren Arm an. Genauso wie ihr Stiefvater. Doch dann machte sich erstaunen auf seinem Gesicht breit. Sein Arm schwankte nach hinten und er musste sich am Tisch festkrallen um nicht vom Stuhl zu fallen. „Verdammt.“ rief er während sein Kopf rot wurde. Rikas erstaunen war mindestens genau so groß. Sie hatte tatsächlich eine Chance gegen ihren Vater. Sogar eine ziemlich gute. Denn sie minderte ihren Druck tatsächlich, damit ihr Vater halt finden konnte. Als er richtig saß und gegen sie ankämpfte musste Rika sich ebenfalls anstrengen. Mit rotem Kopf kämpfte er gegen sie an und sie merkte, dass sie dem Druck nicht nur standhielt, sondern auch noch etwas in der Reserve hatte. Dann gab sie alles und vor Freude grinsend sah sie zu, wie der Arm ihres Vaters zitternd zurückwich. Eva zog beeindruckt die Augenbrauen hoch.
„Sehr gut Rika, weiter so. Gleich hast du ihn.“ Rika konnte klar erkennen das ihr Vater nicht spielte. Er war rot im Gesicht, schwitzte sichtlich und war bemüht nicht vom Stuhl zu rutschen. Dennoch konnte er Rikas Vormarsch nicht aufhalten. Rika war geradezu euphorisch als sie die Hand ihres Vaters auf die Tischplatte drückte. Dieser starrte noch einmal ungläubig auf den Bizeps seiner Tochter bevor er erschöpft zusammensackte. Rika jubelte auf und wurde sogleich von ihrer Mutter umarmt. Auch Anton jubelte und lachte. Rika selbst konnte nichts anderes mehr tun als breit zu Grinsen. Sie fühlte sich unglaublich stark. Sie war tatsächlich stärker als ein Erwachsener. Stärker als ihr Ziehvater.
Anton hopste aufgeregt neben seiner großen Schwester her, als sie nach oben zum Schlafen gingen. „Oh dein Bizeps ist der Hammer. So monstermäßig Groß. Oh, oh, oh, ich weiß was wir unbedingt machen müssen. Weißt du noch früher? Du als Superheldin? Jetzt mit diesem Bizeps ist das doch voll genial. Und du bist so stark. Versuch mal mich hochzuheben! Ja? Das kannst du bestimmt.“
Rika freute sich zwar, das ihr Bruder sie so feierte. Aber etwas nervte er auch. Außerdem waren sie während er sprach in ihr Zimmer gegangen. Und er war immer noch an ihrer Seite, anstatt in sein eigenes Zimmer zu gehen.
„Hey Zwerg, wir sind keine fünf mehr. Und jetzt geh ins Bett.“
„Komm schon heb mich hoch!“
„Nein.“
„Gut, dann bleibe ich hier.“ Er verschränkte die Arme. Sie sah ihn an. Wie er trotzig in der Mitte ihres Zimmers stand und sie wiederum anstarrte.
„Oh man gut.“
Eigentlich hatte sie nichts dagegen ihn hochzuheben. Aber als ältere Schwester hörte man selten auf kleinere Brüder.
Sanft nahm sie ihn unter den Achseln und hob ihn hoch. Sie musste einen verwunderten Laut unterdrücken, als sie merkte wie leicht er war. Oder war sie so stark? Anton hingegen quickte vergnügt auf, als seine Füße den Boden verließen. Rika hob ihren Bruder in der Luft, hoch und runter. Sie konnte es nicht glauben. So leicht. Fast musste sie sich zwingen, ihn wieder hinzustellen.
„Und?“ fragte Anton grinsend. „Bin inzwischen ganz schön schwer was?“
„Geht so.“ sagte Rika nüchtern. „Und nun raus aus meinen Zimmer!“
„Nein, du musst mich mal wie in den Filmen hochheben. Eine Hand am Gürtel und eine an der Kehle.“
Rika fand die Idee gut. Sagte das aber nicht. Im Gegenteil. Sie sah ihren Bruder wütend an und packte ihn hart am Hals. Mit der Rechten nahm sie ihn am Gürel. Dieser gab ein Knarren von sich, als sie Anton locker in die Luft hob. Innerlich feierte Rika ihre Kraft. Sie war superstark. Ihr Bruder jubelte laut, so dass sie den Griff an seiner Kehle verstärkte und er anfing zu krächzen.
Grinsend ging sie mit ihren Bruder zur Tür. Und dann konnte sie das Gefühl von Macht und Überlegenheit nicht länger kontrollieren. Mit einem fiesen Grinsen warf sie ihren Bruder in den Flur hinein. Ihr blieb selbst kurz der Mund offen stehen, als sie sah, wie er drei Meter flog und dann zu Boden ging. „Ich bin so stark.“ flüsterte sie leise. Anton war hart aufgekommen, so dass es richtig gedonnert hatte und war dann noch ein Stück gerollt. Früher hätte er geweint aber jetzt richtete er sich nur auf und rannte wieder zu Rika. „Nochmal.“ rief er aufgeregt.
„Nein.“ sagte Rika energisch, während sie ihm den Weg in ihr Zimmer versperrte. „Doch bitte.“ quengelte Anton. „Das war eben wir früher. Du als Superheldin und ich als Schurke.“ „Du weißt nie wann Schluss ist. Hier hast du deine Superheldin.“ Rika fühlte Antons Atem auf der Haut, als sie diesem in den Bauch boxte. Mit einen „ohhhh“ ging er in die Knie. Doch wurde er sogleich von Rika gepackt, auf die Beine gestellt und wieder an Hals und Gürtel in die Luft gehoben. Er stöhnte noch, als er ein weiteres Mal durch die Luft folg. Dieses Mal 4 Meter und er kam auch nicht am Boden auf, sondern knallte mit seiner Breitseite an die Wand. Danach lag er still am Boden und gab stöhnende Geräusche von sich. Und ganz leise konnte Rika ein „Das war super.“ hören. Kopfschüttelnd schloss sie hinter sich ihre Zimmertür.
Mit einen unglaublichen Machtgefühl stellte sie sich vor ihren Spiegel. Stolz spannte sie ihren machtvollen Bizeps an. Sie war erregt und berauscht. Stolz befühlte sie ihren eigenen Bizeps. Er war steinhart. Jetzt war er, wie er sein sollte.
Ende
Freitag, 20. November 2020
Das Spiel von Weiblichkeit und Kraft Teil 1
„Sie haben die gesamten Sommerferien ein Auge auf die Beiden. Damit will ich sagen, sie passen auf, dass den beiden nichts passiert. Als angehender Pädagoge sollten sie das hinbekommen. Und da sie sonst keine Aufgaben haben, erwarte ich auch, dass Sie den ganzen Tag nichts anderes machen. Und eins ist ganz wichtig. Wenn die beiden möchten das Sie „das Spiel“ mitspielen, dann spielen Sie!“
Zum dem „Spiel“ konnte Matthias nichts weiter rausbekommen. Frau Karstal winkte bei dem Thema ab und nannte ihm stattdessen sein Gehalt für die beiden Wochen. Zehntausend Euro! Für sechs Wochen. Da vergas man schon Mal nach mehr Informationen zu fragen. Er wusste nur, dass er auf Frau Krastals Töchter aufpassen sollte. Kim und Alice. Das war es schon.
An der großen Eingangstür machte keiner auf. Beim umrunden des Hauses sah ihn die Köchin und ließ ihn nach wenigen erklärenden Sätzen ein. Sie war das einzige Personal im Haus, da die Mädchen wohl ihre Ruhe haben wollten. Nach dem Matthias seine Koffer im Gästezimmer verstaut hatte, das ihm die Köchin gezeigt hatte, machte er sich auf die Suche nach den beiden Mädchen. In einem so großen schönen Haus war er noch nie gewesen. Hier konnte man sich bestimmt amüsieren. Und Draußen ebenso. Das Wetter war wunderbar, das Grundstück riesig und wie gesagt. Es gab zwei Pools.
Matthias war Student. Mit seinen fünfundzwanzig Jahren stand er kurz davor sein Lehramt zu beenden. Mit Kindern hatte er Erfahrung. Auch wenn er überzeugt war, das die Kinder reicher Eltern schwierig waren. Dass die Eltern ihre Töchter hier alleine ließen fand er seltsam. Und er hoffte, dass die Mädchen nicht zu jung waren. Das wäre nicht so gut und stressig.
Stimmen führten Matthias in den großen Speisesaal, in dem er die gesuchten Mädchen fand. Sie waren älter als er gedacht hatte. Viel älter. Vielleicht sechzehn oder siebzehn Jahre alt. Oder auch mehr. Und sie sahen beide verdammt gut aus. Auf die beiden sollte er aufpassen? War das ein Scherz? So wie die miteinander sprachen und sich auf Zetteln Notizen machten, planten sie bestimmt eine große Party. Und er sollte sich als Bremsklotz präsentieren? Er nährte sich vorsichtig den Tisch. Noch wurde er nicht bemerkt.
„Hier seht es.“ sagte das kleinere Mädchen mit den braunen Haaren und braunen Augen. „Stell dich dem ultimativen Sommererlebnis und diene der schönen Helena. Bestehe das Abenteuer und kassiere 1000 Euro.“
„Echt jetzt?“ fragte das blonde Mädchen. Sie hatte tolle Augen. Groß und dunkel blau. „Das ist so billig. Und seien wir ehrlich. Nur 1000 Euro für sechs Wochen?“
Das Mädchen mit den braunen Augen nickte. „Stimmt absolut und dennoch frage ich mich, ob wir auch eine Anzeige hätten schalten so… Hey wer bist du?“
Matthias schrak zusammen. Er hatte nicht lauschen wollen. Er hatte sich offen vor den großen Tisch gestellt. Was konnte er dafür, wenn sie ihn nicht sofort bemerkten. Jetzt taten sie es und musterten ihn offen.
„Ich bin Matthias und eure Mutter hat mich kommen lassen, um ein Auge auf euch zu haben.“
Das Mädchen mit den braunen Augen sah in wütend an. „Was? Soll das ein Witz sein? Wir hatten ausgemacht dass wir völlig ungestört sind. Und von einem Aufpasser war nie die Rede. Und was für ein Aufpasser bist du überhaupt. Du bist doch so alt wie wir!“
„Ich bin 25 Jahre. Wenn du es unbedingt wissen willst.“
„Ha!“ machte das Mädchen und griff nach ihrem Handy. „Warte es nur ab, in drei Sekunden bist du gefeuert. Ich werde Mutter…“
Das blonde Mädchen legte ihrer Schwester die Hand auf die Schulter. Sie sprach leise aber nicht so leise, dass Matthias sie nicht hören konnte. „Warte Kim, nicht so schnell. Wir könnten ihn brauchen und außerdem sieht er doch ganz gut aus.“ Matthias war noch nie direkt von einem so hübschen Mädchen ‚gutaussehend‘ genannt worden. Schnell tat er so, als ob er irgendetwas anderes im Raum ansehen würde, etwas das interessanter war als die beiden Mädchen.
Nun musterte Kim ihn wieder. „Gutaussehend? Ich weiß nicht. Die Augen sind ganz cool aber sonst.“
„Ach komm schon. Er kann doch mitspielen. Dann hat er uns im Auge, wie Mutter es zu sagen pflegt und wir haben einen Mann mehr. Die dumme Helena hat bestimmt 20 Gefolgsleute.“
„So viele meinst du?“
„Vielleicht auch mehr!“
„Das entscheiden wir wenn Susanne und Karina hier sind. Außerdem sind alle wichtigen Positionen schon besetzt.“
„Es gibt noch viel mehr Positionen die wir uns ausdenken können. Auf der anderen Seite habe ich, wie schon heute Morgen erwähnt, keine Lust mehr Herrscherin zu sein und auf diesem dämlichen Sessel zu sitzen.
„Der wird doch kein Herrscher.“ platzte Kim heraus. „Wir kennen den Typen doch gar nicht.“
„Wenn ich etwas sagen dürfte…“
Matthias wurde sofort von Kim unterbrochen. „Darfst du nicht. Du bist nur einen Anruf von deiner Abreise entfernt also halt die Füße still.“
„Nun lass ihn ausreden.“ rief Alice besänftigen und schenkte Matthias einen aufmunternden Blick.
„Ich wollte nur einwerfen, dass eure Mutter mich damit beauftragt hat, das Spiel bei Bedarf mitzuspielen.“
Kim verschränkte die Arme. „Das ändert absolut nichts.“
Die beiden Mädchen vertieften sich wieder in die Vorbereitung und Planung ihres Spiels, was auch immer das war. Alice blickte immer mal wieder auf und sah Matthias an. Wenn er zurück schaute lächelte sie und schaute wieder weg. Matthias hörte dem Gespräch der Mädchen nicht weiter zu und nahm sein Handy zur Hand.
War das jetzt seine Aufgabe? Mädchen beobachten die fast so alt waren wie er? Gut sie waren beide hübsch aber er konnte sie ja schlecht die ganze Zeit anstarren. Dann besser das Handy. Außerdem waren seine Vorlieben spezieller. Ein hübsches Aussehen war für ihn nicht das Wichtigste bei einer Frau.
Es läutete und das laut genug, dass Matthias sich fragte, warum ihm vorhin nicht geöffnet worden war. Als Kim aufstand um zur Tür oder bei dieser Villa vielmehr Tor zu gehen, sah Matthias unweigerlich auf. Das Mädchen, was er im Grunde als hübsch klassifiziert hatte, überraschte nun mit sehr fetten Beinen. Dazu trug sie eine rote, fiel zu weite Hose, die nicht verstecken konnte, wie abartig Monströs ihre Schenkel waren. Matthias schüttelte sich innerlich. Er stand da mehr auf das Gegenteil. Sportliche Frauen. Und sein absoluter Favorit. Frauen mit Muskeln. Am besten richtige Muskelpakete. Umso mehr, umso besser. Aber diese fetten Teile. Beeindruckend, das sie sich dennoch so schnell bewegen konnte. Und nicht diesen watschelnden Pinguingang hinlegte, wie andere übergewichtige Menschen. Aber ihr Oberkörper war erstaunlich schlang, naja bis auf ihre Oberarme. Irgendwie seltsam.
Kim kam in Begleitung zweier weiteren Mädchen wieder. Alters technisch wohl auch im Bereich 18 bis 20. Und sie waren ebenfalls abartig hübsch. Tja, es gab wohl schlimmeres als eine Horde hübscher Mädchen im Auge zu behalten. Von den beiden neuen Mädchen hatte eines helle Haare, fast weiß und das andere pechschwarze.
Das Mädchen mit den schwarzen Haaren war so groß wie Matthias. Mit anderen Worten 1.68 ansonsten wies ihr Gesicht feine Züge auf und eine spitze Nase. Außerdem wirkte sie arrogant. Als sie in den Saal kam, ignorierte sie Matthias Existenz offensichtlich.
Das blonde Mädchen lächelte ihn hingegen offen an. Sie war mit ihren 1,83m größer als die anderen Mädchen. Ihre großen Augen schimmerten wie Smaragde und ihr großer Mund verfügte über füllige wohlgeschwungene Lippen.
„Habt ihr einen neuen Hausdiner?“ fragte das schwarzhaarige Mädchen und sah dabei immer noch nicht in Matthias Richtung. Obwohl es klar war, dass sie ihn meinte. „Nein Karina.“ sagte Kim. „Meine Mutter hat uns nur einen Aufpasser geschickt.“ Nun sah Karina ihn doch an. „Der ist doch so alt wie wir. Was soll denn der Unsinn. Sorry Kim aber deine Mutter hat doch nicht alle.“
„Also ich freue mich über etwas männliche Gesellschaft. Ansonsten haben wir hier nur Mädchen.“ sagte das hochgewachsene schneeblonde Mädchen mit einer warmen angenehmen Stimme. Der Kommentar gefiel weder Karina noch Kim. Alice, die weiterhin am Tisch saß und sich nur nach den Besuchern umgedreht hatte, nickte zustimmend.
„Kommt jetzt alle an den Tisch. Wir haben noch vieles zu besprechen und nur noch heute Zeit.“
Die drei Mädchen setzten sich und das schneeblonde Mädchen lächelte Matthias wieder an. Karina sah durch ihn durch, als ob er aus Luft wäre. „Das größte Problem zuerst.“ ergriff Kim das Wort. „Alice will nicht mehr die Herrscherin sein. Damit ist der Name unseres Reiches ‚Wunderland Alice‘ wohl auch hinüber.“ „Dann werde ich halt die Herrscherin.“ sagte Karina und sah alle auffordernd an. „Problem gelöst.“
„Oh nee, wenn du die Herrscherin mimst, wechseln wir ja zur dunklen Seite und Spaß macht es dann auch nicht mehr. Dann bin ich lieber für Alice Vorschlag und wir nehmen den Hanswurst da.“ rief Kim frech. „Hey!“ erwiderte Matthias und Karina ries die Augen weit auf, dann verschränkte sie die Arme.
„Wenn der da mitspielt bin ich raus. So etwas kann sich glücklich schätzen, wenn er von mir die Erlaubnis bekommt, an meiner Stiefelspitze zu lecken. Aber mehr auch nicht. Das mir der da Befehle erteilt wäre das aller Letzte.“
Jetzt meldete sich Alice zu Wort. „Sei nicht so gemein Karin. Er muss mitspielen, wenn wir ihn wegschicken steht in nur einem Tag der nächste Aufpasser vor der Tür. Und wer weiß wen meine Mutter dann schickt.“
„Aber er wird nicht der Lord-König, was weiß ich, Herrscher.“
„Stimmen wir doch ab.“ sagte die Frau mit den weißen Haar und den Smaragdaugen. „Wer ist für Karina?“ Karina hob die Hand, sonst niemand. Alice hatte sie heben wollen, doch als sie merkte, dass die anderen ihre Hände unten ließen, folgte sie dem Beispiel. Daraufhin stand Karina wütend von ihrem Stuhl auf und rauschte aus dem Saal.
„Top Susanne.“ rief Kim grinsend. „Die Zicke sind wir los.“ Susannes Smaragdaugen sahen traurig in die Runde. Sie war so hübsch dass Matthias bei diesem Blick sofort das Bedürfnis hatte sie zu trösten.
„Das wollte ich nicht. Sie beruhigt sich bestimmt wieder. Naja, wer stand denn noch zur Wahl? Alice?“
Alice schüttelte den Kopf. Kim zog eine Grimasse. „Wegen ihr machen wir doch diesen Herrscherzirkus.“ „Oh und du? Wie heißt du eigentlich?“
Matthias sah auf. „Matthias.“
„Okay Matthias und du stehst zur Wahl?“
„Tja habe ich den eine Wahl.“ er grinste breit. Keines der Mädchen grinste zurück. Er räusperte sich.
„Ja ich stehe zur Wahl. Es ist ja sozusagen mein Job. Auch wenn ich überhaupt keine Ahnung habe worum es geht.“
„Aber das ist doch ganz einfach.“ sagte Suanne lieb. „Es ist ein mittelalterliches Rollenspiel. Allerdings beruht es nicht auf historischen Grundlagen. Wir erschaffen uns eine Welt wie wir sie uns vorstellen. Jeder bekommt eine Rolle zugewiesen oder kann sie sich aussuchen. Rechte und Aufgaben der einzelnen Personen werden heute besprochen. Ab morgen beginnt das Rollenspiel und dann gilt nur noch eine grundsätzliche Regel.“
„Okay und die wäre?“
„Niemand verlässt seine Rolle. Jeder muss spiele. Immer die ganzen sechs Wochen. Das ist die aller erste Regeln. Und niemand darf sie brechen. Sonst funktioniert dieses Spiel nicht.“
Alle Mädchen sahen Matthias ernst an und Kim sagte fast schon drohend. „Los schwör, dass du ab morgen einen Herrscher im Mittelalter spielst und niemals deine Rolle brichst!“
Es herrschte eisige stille.
„Äh okay?“
„Nein.“ rief Kim ärgerlich. „Sage ‚Ich schwöre‘!“
„Ich schwöre es.“
Zwei Stunde später saßen die Mädchen und Matthias immer noch am Tisch und redeten. Das bedeutete dass Matthias auf seinem Handy rumtippte und die Mädchen dieses seltsame Rollenspiel besprachen. Susanne schien dabei die Redensführerin zu sein. Seltsam das sie keine Herrscherin sein wollte.
„Kommen wir jetzt zur Rollenverteilung. Bis jetzt hat nur Matthias eine Rolle.“ Karin gab einen abfälligen Laut von sich. „Kim?“ fuhr Suanne fort. „Willst du wieder die Leibwache spielen? Ich finde das sollte schon die Stärkste von uns machen.“
Plötzlich war Matthias hell wach. Starke Frauen, das war genau sein Thema. Oder auch Fetisch.
„Äh wie stark?“ fragte er hastig. „Vergibt ihr euch hier Fantasiepunkte auf irgendwelche Eigenschaften?“ Kim sah in böse an. „Nein! Das hier ist kein Computerspiel. Wir reden von echten Fähigkeiten. Sprich von Muskelkraft, klar?“
Matthias nickte. Kim war also mit ihren fetten Beinen die Stärkste. Hätte er ihr gar nicht zugetraut. Schließlich waren Susanne und Alice größer als Kim. Und fette Beine waren wohl kaum Auschlaggebend.
„Und die Zweitstärkste sollte die Kommandantin sein.“ fuhr Susanne fort.
Jetzt war Matthias gespannt. Wer von diesen Mädchen war den bitte die Zweitstärkste. Sein Muskelfetisch wurde gerade gut bedient. „Karin?“ Matthias konnte es nicht glauben. Dieses elegante schlanke Mädchen sollte die Zweistärkste sein? Nie im Leben. Dann waren diese Mädchen hier wohl alle überdurchschnittlich schwach? Das wäre allerdings ganz und gar nicht in seinem Sinne. Irgendwie war diese Information ziemlich ernüchternd.
„Ich werde nicht einfach so mitspielen, wenn dieser Typ Herrscher ist. Ich verlange Sonderrechte.“
„Und was schwebt dir da vor Karin?“ fragte Susanne geduldig.
„Ich darf fünf Dinge am Tag befehlen, denen sich niemand wiedersetzen darf.“
„Nee.“ sagte Susanne sofort. Nur einen am Tag. Und das ist auch mehr ein Vetorecht.“
Karin überlegte kurz. „Na schön.“
„Und du bist die Kommandantin?“
„Ja doch. Bin für dieses Spiel schließlich hier her gereist.“
„Okay, Alice, was willst du denn jetzt darstellen?“
„Och ich dachte ich werde Diplomatin. Diejenige, die in die anderen Königreiche reißt um den Frieden zu wahren.“
„Langweilig.“ kam es von Kim kurz.
„Okay und ich werde die Beraterin des Herrschers.“ sagte Susanne.
„Das hat der Dummdödel auch nötig.“ sagte wiedereinmal Kim.
Kim konnte Matthias offensichtlich nicht ausstehen. Und Karin wohl auch nicht. Matthias war nicht gerade erpicht auf dieses Spiel. Aber er wurde dafür bezahl und das ziemlich gut.
Nach einem Abendessen, das die Köchin servierte, gingen sie alle ins Bett. Wenn der morgige Tag anbrach würde das Rollenspiel sofort starten. Als sich die Gruppe auflöste um auf ihre Zimmer zu gehen, kam Kim an Matthias Seite geschlendert. Ihre braunen Augen fixierten ihn mit ernster Miene. „Und breche niemals deine Rolle oder es wird dir leidtun!“
Freitag, 16. Oktober 2020
Vanessa 5 – Haustier
Voller Euphorie stemmte Vanessa ihre Gewichtsstange nach oben. Ein Seitenblick auf Sabrina sagte ihr, dass auch diese ihre Gewichte erneut hochbekommen hatte. Doch glaubte Vanessa ein zittern in Sabrina muskelbepackten Armen wahrgenommen zu haben. Sie senkte ihr Gewicht wieder und hob es erneut nach oben. Ihre Arme zitterten nicht. Ein weiterer Blick auf blonde Fitnessmodel neben ihr zeigte, dass Sabrina nun deutlich Probleme hatte. Deren Arme zitterten erheblich und sie bekam die Stange nur noch knapp nach oben. Auch ging ihr Atem viel schneller.
Vanessa jubelte innerlich. Sie machte eine weitere Wiederholung und schielte gespannt zu ihrer Trainingspartnerin. Sabrinas Arme wankten, zitterten und mit einem wütenden Aufschrei, legte sie ihre Hantelstange in die dafür vorgesehene Gabelung.
Vanessa schaffte noch ganze sieben Wiederholungen, bevor auch sie sich von der Gewichtsstange löste. Als sie sich auf ihrer Hantelbank aufrichtete, konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sabrinas Gesicht wirkte nicht wütend, aber auch nicht so fröhlich wie sonst. „Du hast mich besiegt.“ Vanessa grinste weiter. „Ja. Und zwar eindeutig.“ „Das hätte ich wirklich nicht gedacht, als wir beide angefangen haben.“
Vanessa winkelte ihren Arm an. Sie liebte es, wenn ihre geschwollen Muskeln nach dem Training automatisch hervortraten, ohne dass sie nachhelfen musste. Ihr Tennisball Bizeps war mittlerweile größer geworden, so dass dieser mehr einer spitz zulaufenden Kokosnuss glich. Vanessa war sehr stolz auf die Form ihres Bizepses, da er sich durch seine spitze Form, unwahrscheinlich weit nach oben auftürmte. Ihr Bizeps war mehr als einen Zentimeter hoher, als der schon ohnehin große Muskel von Sabrina, welcher allerding an einigen Stellen mehr Umfang hatte.
Vanessa sah rüber zu Sabrina, die nachdenklich Vanessas Bizeps ansah. Vanessa grinste breit. Früher war es umgekehrt gewesen. „Und Armdrücken?“ fragte sie, während sie ihren eigen Bizeps mit dem Fingern entlangfuhr.
„Du willst es heute wirklich wissen oder?“ Vanessa zuckte mit den Schultern. „Angst zu verlieren?“ „Bestimmt nicht. Aber trainieren wir erst zu Ende.“
Die beiden Mädchen richteten sich auf und gingen zu den Trainingsgeräten, welche Beine und Unterkörper trainierten. Nicht selten machten die jüngeren Teilnehmer Platz, wenn die beiden Mädchen auf sie zusteuerten. Denn die beiden waren nicht nur muskulös sondern auch beeindruckend groß. Vanessa war 1,80 und Sabrina ganze 1,84. Die schwarze glänzenden Haare von Vanessa, welche ihr bis zum Po gingen und ihre hell blauen Augen, ließen ihr Erscheinungsbild schön aber auch gefährlich wirken.
Der kahlköpfige Mann mit Bierbauch und gealterten Gesicht machte allerding keine Anstalten Platz zu machen, als die beiden Freudinnen nährkamen. Stattdessen glotzte er Sabrinas muskulösen Modelkörper unverhohlen an. Auch Vanessas straffe und hervorstehende Oberweite betrachtete er genau. Sabrina rümpfte die Nase, sagte aber nichts.
Sie warteten bestimmt fünf Minuten und der Glatzkopf glotzte mehr als das er sich bewegte.
„Sind sie mit ihrer Kinderübung bald fertig?“ fragte Sabrina und zeigte ihre grellweißen Zähne. „So jung bin ich nun auch wieder nicht.“ Der Mann grinste Sabrina frech an und bewegte sich noch langsamer, was fast gar nicht mehr möglich war. „Ich mach diese Übung mit doppelt so viel Gewicht.“ sagte Sabrina ärgerlich. „Wohl kaum.“ Das blonde Fitnessmodel ballte die Fäuste. „Gehen sie zur Seite dann zeige ich es ihnen.“ Sehr langsam stand der Kahlkopf auf.
„Wenn du dich unbedingt lächerlich machen willst.“ Er beugte sich vor und steckte den Gewichtsstift, auf etwas mehr, als das doppelte. Sabrina und Vanessa sahen dies, doch beide sagten nichts.
Sabrina wischte die Trainingsfläche angeekelt mit einem Hygienetuch ab. Die Glatze rümpfte dazu nur die Nase. „Willst du sauber machen oder trainieren? Komm schon, ich will was zum Lachen haben.“ Das Mädchen setzte ich, ohne große Eile. Doch kaum hatte sie sich gesetzt, schwoll die Muskulatur ihrer Oberschenkel extrem an. Es war eine wahre Transformation. Eben waren es noch sportliche Mädchenbeine mit erkennbaren Anzeichen von Muskeln, dann verschwand die glatte Haut und machte dicken rohrartigen Muskeln Platz, die plötzlich überall erschienen und erstaunlich stark anschwollen.
Der Glatze fiel vor Schreck das dumme Grinsen aus dem Gesicht. „Wie, waaaa….“ Doch mehr brachte er nicht heraus. Erstaun glotzte er Sabrinas Beine an, die jetzt, das von ihm eingestellte Gewicht auf und ab bewegte. Vanessa sah, dass sich ihre Freundin für diese Übung anstrengen musste, auch wenn diese versuchte diesen Umstand zu verbergen.
Sabrina machte eine Wiederholung nach der anderen und der Mann kam aus dem Staunen nicht mehr raus.
„Na überzeugt?“ fragte Sabrina und grinste breit. Ein nicken folgte ihrer Frage. Vanessa grinste ebenfalls. „Für mich ist das auch keine Herausforderung sagte sie. Sabrina machte ihrer Freundin Platz und nun ließ Vanessa ihre Beinmuskulatur explodieren. Diese war nicht weniger beeindruckend, als Sabrinas.
„Scheiße, was seid ihr für Freaks?“ fragte der Mann fassungslos. „Ich glaub das alles nicht.“ Und dann ging er kopfschüttelnd und ohne sie noch einmal anzusehen. „Tja, manche habe mit starken Frauen halt Probleme.“ sagte Sabrina, während sie Vanessa beim Training zusah. „Er ist einfach ein Arsch!“ sagte Vanessa kurz. „Bei wie viel bist du jetzt?“ „Achtzehn. Wie viel hast du geschafft?“ „Einundzwanzig. Danach ging nichts mehr.“
Vanessa drückte weiter. Sie schaffte siebenundzwanzig Wiederhollungen. „Und wieder gewonnen.“ rief sie fröhlich, als sie aufstand. Sabrina biss sich auf die Unterlippe. „Lass es mich noch mal versuchen.“ Sabrina gab noch einmal alles. Doch auch mit aller Anstrengung und hoch roten Kopf kam sie nicht weiter als vierundzwanzig. „ Als sie sich schweratmend an die Rückenlehne drückte, lächelte sie Vanessa an. „Also gut, du hast gewonnen.“
Vanessa ging alleine zu den Umkleiden. Denn Sabrina wollte unbedingt noch weiter trainieren. Für Vanessa war das in Ordnung, sie hatte in letzter Zeit ziemlich oft ohne Sabrina trainiert und das Extratraining hatte sich ausgezahlt. Überaus gut gelaunt nährte sie sich den Umkleiden. Als sie dynamisch um eine Ecke bog, prallte sie mit einer anderen Person zusammen. Diese Person war leichter und kleiner als Vanessa. Und zwar so klein, das sie mit ihrem Kopf, wortwörtlich in Vanessas Oberweite steckte.
Die Gestalt entpuppte sich als Junge, den Vanessa grob an seinen Haaren packte und ihn, aus ihrem Dekolletee zog.
Erstaunt stellte Vanessa fest, dass es sich um den kleinen dünnen Timmy mit den braunverfilzten Haaren handelte. Mit rotem Gesicht und offenen Mund starrte er sie an. Vanessa wusste nicht warum aber so musste sofort an den Augenblick zurückdenken, an dem sie Timmy in der Schule am Kragen gepackt und in die Luft gehoben hatte. Es war ein fantastisches Gefühl gewesen, an das sie später immer wieder erinnern musste.
Kurzerhand griff Vanessa nach Timmys Hals. Denn das Shirt, welches er trug, wäre wohl sofort zerrissen und hob ihn in die Luft. Er keuchte auf und Vanessa grinste breit. Es war leichter als gedacht und sie benutzte nur ihre rechte Hand. Sie war in den letzten Monaten so viel stärker geworden. Sie bemühte sich um eine lockere Pose um ihm klar zu zeigen, wie leicht ihr dieser Kraftakt fiel.
„Also Timmy was machst du hier?“ fragte sie drohend. „Und sage mir jetzt nicht, dass du hier trainierst. Du würdest noch nicht mal eine leere Hantelstange hochbekommen.“ Sabrina sah richtig, wie es in Timmys Kopf arbeitete um sich irgendeine Antwort einfallen zu lassen. Sie verstärkte ihren Griff etwas und schüttelte Timmy kurz. Mit genugtun sah Vanessa, wie sein Kopf noch röter wurde. Dieses Mal nicht aus Scham, sondern Aufgrund des Sauerstoffmangels. Und noch etwas anderes fiel ihr auf. Die Erektion, die seine locker sitzende Sporthose überdeutlich zeigte.
Ach Gott es erregt den Kleinen, wenn ich ihn hart anpacke. Vanessa zeigte ein leichtes Lächeln, dass sie aber schnell wieder unterdrückte.
„Spionierst du mir nach?“ fragte Vanessa und knallte den kleinen Kerl gegen die nächste Wand. Nicht besonders stark und ohne ihn dabei loszulassen. Sein kleiner Freund signalisierte tiefste Zufriedenheit, da es dabei auffällig hin und her zuckte.
Was muss ich ihm wohl antun damit er zum Höhepunkt kommt.
Vanessa lockerte ihren Griff etwas, da Timmys Kopf etwas zu Rot wurde. „Los sag schon, hast du dich wegen mir hier angemeldet?“ Timmy nickte zaghaft. „Wie lange schon Timmy?“ „Äh..“ drückte er hervor. Vanessas Griff war scheinbar immer noch zu fest, so dass er nicht reden konnte.
„Mehr als eine Woche?“ fragte Vanessa und Timmy nickte. „Ein Monat?“ Wieder ein nicken. „Beobachtest du mich auch an anderen Orten?“ Nun wand sich Timmy in ihrem Griff und Vanessa schüttelte den Jungen energisch. Wieder sah sie, wie sich sein Glied freute. Drohend machte sie mit der Linken eine Faust und hielt sie Timmy unter die Nase. Nun wackelte sein kleiner Freund richtig, so dass Vanessa mit einem kleinen Ausbruch rechnete. „Timmy ich kann dich ganz leicht in ein Dauerkomma prügeln. Also sag es mir jetzt. Spionierst du mir nach? Bist du ein Stalker?“ Timmy nickte und ließ anschließend den Kopf hängen.
Vanessa hatte einen Augenblick Mitleid mit dem kleinen Kerl. Aber nur ganz kurz. Denn das Gefühl einen menschlichen Körper mit einer Hand in der Luft zu halten war berauschend. Sie könnte den Jungen quer durch den Flur werfen und er könnte nichts dagegen machte. Sie musste sich eingestehen das Timmy Hilflosigkeit und ihre Überlegenheit, sie ebenfalls erregte.„Hey Timmy.“ Er sah sie niedergeschlagen an. “Es ist gut, ich wollte es ja nur wissen.” Sie ließ ihn los und er fiel ungebremst zu Boden. Sein Kopf landete nah ihren Sportschuh. Vanessa konnte nicht wiederstehen und drückte ihm einmal kurz die Sohle ihres Schuhs ins Gesicht. „Warte Draußen auf mich.“ Das war alles was sie zu ihm sagte. Danach drehte sich Vanessa um und ging mit Herzklopfen in die Damenumkleide.
Es wunderte sie kaum, das Timmy sich an ihre Anweisung hielt und brave vor dem Sportcentrum wartete. Dann befahl sie ihm, ihr zu folgen aber immer in einen Abstand von zwei Metern. Auch das tat er. Als sie in den Bus stieg, folgte er ebenfalls. Er wagte es allerdings nicht sich zu setzten. Vanessa hatte immer noch keinen richtigen Plan, was sie mit Timmy machen sollte, als sie durch das Treppenhaus zu ihrer Haustür ging. Sie schloss die Wohnungstür auf, hängte ihre Jacke an den Kleiderhaken und sah sich um. Der kleine dünne Junge stand, sichtlich aufgeregt vor ihrer Haustür. Und obwohl diese weit offen stand wagte er es nicht reinzukommen.
„Man Timmy komm schon rein. Und mach die Tür hinter dir zu.“
Timmy kam wie ein aufgeregter Welpe in Vanessas Flur gelaufen. Nur als er sich an Vanessa vorbei drückte bewegte er sich ganz langsam. Danach blickte er sich neugierig um und sah in jedes Zimmer.
„Hey, wer hat dir erlaubt, hier herumzuschnüffeln.“ Bei ihren eigenen Worten kam Vanessa ein Gedanke. Timmy war beim Klang ihrer Stimme sofort erstarrt.
„Ich werde dir jetzt genau sagen wie das zwischen uns läuft Timmy. Wenn du dich in meiner Gegenwart aufhältst, bist du nichts weiter als mein Hund. Du tust was ich sage, wenn ich es sage. Du bist mein Eigentum und ich tue mit dir was ich will. Und wenn du ein braver Köter bist, werde ich dich belohnen. Obwohl ich finde, mein Hund zu sein ist schon Belohnung genug. Außerdem finde ich, das Timmy auch ein sehr guter Hundename ist. Wenn du damit nicht einverstanden bist, steht es dir frei zu gehen. Das ist auch die einzige Freiheit die ich dir biete. Also willst du gehen?“
Vanessa war während ihrer Ansprache auf Timmy zugegangen und stand nun genau vor ihm, so dass er den Kopf in den Nacken legen musste, damit er ihr nicht auf die Oberweite glotzte. Sie drehte sich und zeigte auf die Wohnungstür. „Nein, ich will nicht gehen!“ sagte Timmy hastig.
Es knallte laut, als Vanessa, Timmy eine Ohrfeige gab, die den Jungen an die Wand taumeln ließ, woraufhin er zu Boden ging.
Das hat sich gut angefühlt. Er ist wie ein Lappen an die Wand geprallt, dabei habe ich gar nicht so stark zugeschlagen.
„Dann solltest du besser nur dann reden wenn ich es dir erlaube! Willst du jetzt gehen?“
Timmy hockte am Boden, die eine Wange ganz rot. Aber er schüttelte energisch den Kopf.
„Gut dann, …“
Vanessas Handy klingelte und sie fingerte es schnell aus der hinteren Tasche ihrer engen Jeans. Sabrinas Foto und Name wurde auf dem Display angezeigt.
„Sitz!“ rief Vanessa und deute in eine Ecke vom Flur. Timmy krabbelte sofort zum angegebenen Punkt und hockte sich hin. Vanessa schmunzelte zufrieden und ging ans Telefon.
„Hey Bitch!“ sagte sie keck und lehnte sich an die Wand.
„Hast du mich gerade Bitch genannt?“ kam es von Sabrina entrüstet.
„Nein.“ sagte Vanessa schnell. Einen kurzen Moment herrschte Stille.
„Gut, ich rufe nur an um dir zu sagen, dass ich endlich sturmfrei habe. Was bedeutet, dass wir den Pool für uns haben. „
„Du meinst jetzt in diesem Augenblick.“
„Ja, es kam unerwartet. Schwing deinen Hinter hier her. Sofort.“
„Gehe ich recht in der Annahme das dies, Bikini, Sonnenbaden und Pool bedeutet?“
„Ganz genau. Ich erwarte dich in einer halben Stunde.“
„Moment noch. Kann ich meinen Hund mitbringen?“
„Seit wann hast du einen Hund?“
„Naja, es ist kein richtiger Hund.“
„Verarscht du mich jetzt? Du kann von mir aus jedes deiner Stofftiere oder Fantasytiere mitbringen, Hauptsache du kommst. Also bis gleich. Bitch!“
„Tja du räudiger Köter.“ sagte Vanessa als sie ihr Handy wegsteckte, „Das scheint ja dein Glückstag zu sein. Sonnenbaden mit Frauchen.“
Timmy musste weiter in seiner Ecke sitzen, während Vanessa sich ihren weißen Bikini anzog. Als sie sich dann halb nackt vor ihr Haustier stellte, sperrte dieses Mund und Augen auf. „Na wie findest du mein Outfit? Ich finde es passt perfekt zu meiner braunen Haut. Und guck dir an, wie geschwollen meine Bauchmuskeln vom Training sind. Und erst meine Oberschenkel. Mit denn könnte ich ganz leicht deinen Kopf zermatschen. Liebevoll strich sich Vanessa über die hervorgetretenen Muskelrollen ihrer Beine. Als sie zu ihren Haustier blickte, hatte dieses einen hochroten Kopf.
Außerdem beulte sich eine Erektion aus seiner luftigen Sommerhose.
„Oh Timmy, aus!“ rief Vanessa und stemmte wütend die Hände in die Hüften. Doch es war bereits zu spät, im Schritt des kleinen Köters breitete sich ein nasser Fleck aus. „Oh böser Hund.“ Instinktive packte sie Timmy, schob ihn, Kopf voran, zwischen ihre Schenkel und schlug ihn mit der flachen Hand auf den Hintern. Als er zappelte, drücke sie ihre Schenkel etwas fester zusammen. Sofort erschlaffte Timmy Körper, als ob jemand den Stecker gezogen hätte. Vanessa stutzte und brauchte etwas, bis sie begriff, dass der Druck ihrer Schenkel auf Timmy Schädel der Grund für seine Ohnmacht war.
„Oh.“ machte sie und genoss das warme Gefühl von Macht das sie durchströmte. Sie schloss kurz die Augen und strich sich dabei über die muskulösen Oberschenkel. Mit einen wohligen seufzen lockerte sie ihre Beine und Timmy fiel schlaff zu Boden. Sie stellte ihm einen Fuß auf die Brust und sah in sein teilnahmsloses Gesicht. „Böser Hund.“ flüsterte sie. Als ihr Blick weiter nach unten wanderte sah sie, dass der nasse Fleck in seinem Schritt noch größer geworden war. Sie schmunzelte. „Sehr, sehr böser Hund.“ sagte sie leise.
Zehn Minuten später verließ Vanessa ihre Wohnung. Unter ihren einem Arm trug sie eine Sporttasche mit allen, was sie für einen Tag am Pool brauchte. Unter dem anderen Arm trug sie Timmy der immer noch besinnungslos war. Sie entsorgte ihn mitten im Lauf, in einen der großen Müllcontainer vor ihrem Haus. Mit einem lässigen aber Kraftvollen Wurf. Er hatte sich ihrer Meinung nach die Chance verspielt, mit ihr zum Sonnenbaden zu gehen. Außerdem, was sollte Sabrina den denken.
Bei Sabrina verlebte sie einen angenehmen Nachmittag. Die beiden jungen Frauen schwammen miteinander und lagen faul in der Sonne. Außerdem sah Sabrina in ihren Bikini verboten gut und stark aus. Als die beiden Mädchen ein letztes Mal in den Pool gingen rangen sie spielerisch miteinander. Dabei betrachteten sie gegenseitig ihren Bizeps. Vanessa intensivierte ihre Kraft und drückte Sabrina leicht zurück. Doch Sabrina ließ Vanessas Hände darauf hin los und drückte spielerisch deren Arme.
„Was ist jetzt mit einer Runde Armdrücken?“ fragte Vanessa schmunzelnd. Sabrina ließ ihren Bizeps los.
„Das ist dir wohl sehr wichtig was?“
„Klar. Ich muss doch wissen wer mehr Power in den Armen hat.“
„Na gut. Wenn es dich glücklich macht. Aber es ist dir schon klar, dass man beim Armdrücken eigentlich seinen gesamten Körper einsetzt? Besonders die Schultern spielen eine Rolle.“
„Wie wäre es, wenn wir nur die Kraft in unseren Armen einsetzen und uns ansonsten nicht bewegen. Wäre das okay für dich.“
„Hmm, ja. Können wir versuchen.“
Sabrina schwamm an den Rand des Beckes und drückte sich mühelos aus dem Wasser was sehr elegant wirkte. Vanessa tat es ihr gleich und hoffte genau so elegant zu wirken. An einen Gartentisch aus Metall setzten sich die beiden Mädchen gegenüber. „Also nur die Arme, ja?“ Sabrina nickte und ergriff ihre Hand.
Es bedurfte kein Startsignal, beide Mädchen fingen sogleich an zu drücken. Ebenso plötzlich richteten sich die Muskeln ihrer Arme auf. Vanessa zeigte ihren Baseballmuskel, dem obendrauf ein weiterer Hügel gewachsen war. Sabrinas Bizeps war nicht so hoch, zeigte aber dafür mehr Masse. In Punkto Definition hatte Vanessa ihre Freundin eingeholt. Beide Mädchen sahen bemüht gerade auf ihren Stühlen und bewegten nur die Arme, als ihre Kräfte aufeinander prallten.
Vanessa war die ganze Zeit ziemlich sicher gewesen, dass sie stärker war als Sabrina. Schließlich hatte sie Sabrina beim Training klar in die Schranken gewiesen. Wie sie fand. Und außerdem war ihr Bizeps richtig gut gewachsen. Das musste doch einiges bringen. Doch von einem leichten Spiel konnte keine Rede sein. Sabrina Kraft hätte Vanessa beinah überrumpelt und nun befand sie sich in der Defensive. Ihr Kopf wurde rot und sie musste alles geben um ihre Position zu halten. „Weißt du.“ sagte Sabrina mit verkrampften Gesicht. Sie strengte sich nicht weniger an als Vanessa. „Wenn du deine Hantel ein paar Mal mehr hochhebst als ich, heißt das nicht, dass du stärker bist. Nur das du mehr Ausdau.. Ah verdammt.“
Vanessa hatte noch einmal alle ihre Kraft aktiviert und ihre Freundin etwas zurückgedrängt. Vanessa gab ein knurren von sich und drängte Sabrina ein weites Stück zurück, so dass nun sie im Vorteil war. Vanessa sah, wie sich Sabrinas Gesichtsausdrück änderte. Sie war nun ernster und dann bewegte sie ihr Bein und ihre Schulter. Vanessa konnte nicht schnell genug reagieren, als Sabrina sie, mit Hilfe ihres Körpers niederdrückte. Wütend entzog sie ihre Hand.
„Du hast gemogelt.“ rief sie verärgert.
„Ach was. Du hast nur keine Kraft mehr gehabt.“ sagte Sabrina und stand von ihrem Stuhl auf.
„Nein, wenn du es richtig haben willst, gern. Los jetzt auf die normale Art.“ Herausfordernd stellte Vanessa ihren Arm auf die Platte.
„Nö.“ sagte Sabrina und wandte sich zum Gehen. „Keine Lust.“
„Du arrogante Zicke.“ rief Vanessa.
„Was.“ rief Sabrina und drehte sich wieder um.
Genau in diesem Augenblick, sprang Vanessa ihre Freundin wie eine Wildkatze an. Beide Frauen fielen in das Grün des Rasens, wo sie anfingen miteinander zu raufen. Vanessa war erst oben, doch wieder einmal stellte sich heraus, dass Sabrina eine erstzunehmende Gegnerin war. Sie klammerte ihre muskulösen Schenkel um Vanessas Rumpf und fing an zu drücken. Kurz konnten Vanessas Bauchmuskeln dem Druck standhalten, was Vanessa die Zeit gab, an den Beinen ihrer Freundin zu zerren. Doch bekam sie diese dicken Muskelmassen kein Stück bewegt. Als ihre Bauchmuskeln den Druck des Fitnessmodels nicht mehr standhalten konnte, klopfte Vanessa hektisch auf die gebräunten Muskelstränge ihrer blonden Freundin.
„Okay, ich gebe auf.“
„Sicher?“ fragte Sabrina grinsend und gab einen Schub in ihre Beine der Vanessa quicken lies.
„Ja, ganz sicher du hast gewonnen.“
„In Ordnung.“
Sabrina löste ihre Umklammerung und Vanessa sank erleichtert ins Gras. Sabrina tat es ihr gleich und grinste sie an. Vanessa hegte keinen Groll gegen ihre Freundin. Der Kampf war nicht ernst gemeint und hatte ihr, trotz ihrer Niederlage, Spaß gemacht. Im Gegenteil, sie wollte wieder mit ihr ringen und gewinnen. Sie grinste zurück.
„Alles in Ordnung.“ fragte diese zögernd.
„Aber ja. Das war ein schöner Tag.“ Man sah, dass Sabrina erleichtert war.
„Ja, finde ich auch.“
„Das müssen wir mal wieder machen.“
„Was meinst du? Das Baden oder die Rauferei?“
„Beides!“
Eine Stunde später war Vanessa wieder zu Hause. Sie erschrak nicht schlecht, als sie neben ihrer Wohnungstür einen zusammengesunken Timmy entdeckte.
„Oh man Timmy, hast du mich erschreckt. Warum bist du nicht zu Hause?“
Timmy sah sie mit großen braunen Augen an, sagte aber nicht. Vanessa gab ihm einen seichten Tritt in die Seite.
„Nun mach schon den Mund auf.“
„Ich war zu Hause. Brauchte neue Klamotten aber jetzt bin ich wieder hier.“
„Das sehe ich selber. Du redest ja nicht viel aber wenn du es tust ist es nutzloser Müll. Also gut Köter, wenn du willst kannst du in meinen Wandschrank schlafen, neben meinen Schuhen. Oder du haust wieder ab. Sie schloss die Tür auf.
„Was darf es sein?“
Sofort verschwand Timmy in ihrer Wohnung. Vanessa folgte ihm Kopfschüttelnd. „Ich hoffe du bist jetzt Stubenrein Timmy!“ Dann schloss sie die Tür hinter sich.
Ende.
###Verworfen####
Es wunderte sie kaum, das Timmy sich an ihre Anweisung hielt und brave vor dem Sportcentrum wartete. Dann befahl sie ihm, ihr zu folgen aber immer in einen Abstand von zwei Metern. Auch das tat er. Als sie in den Bus stieg, folgte er ebenfalls. Er wagte es allerdings nicht sich zu setzten. Vanessa hatte immer noch keinen richtigen Plan, was sie mit Timmy machen sollte, als sie schon fast zu Hause war.Als sie sich ihrer Wohnungstür nährte erblickte sie eine Gestalt, die davor wartete. Erik.
Verdammt.
Vanessa hatte Erik in den letzten Monaten links liegen gelassen. Sie war ständig mit ihrem Training beschäftigt gewesen. Sie hatte es nicht gewollt, ihn aber bei Anfragen auf einen Besuch, immer wieder vertröstet. Erst jetzt fiel ihr auf, dass Timmy und Erik fast gleichgroß waren. Erik war nur einen Hauchgrößer. Auch er sah sie Vanessas prallen Oberweite gegenüber, wenn er direkt vor ihr stand. Das hatte Vanessa immer gefallen. Ansonsten war Erik ein anderer Typ. Er strahlte mehr Selbstvertrauen aus, hatte blondes Haar und Klamotten an, die zu ihm passten. Er stellte etwas da. Timmy war dünn, fast mager. Seine großen braunen Augen schauten immer so erstaunt, als ob er das erste Mal die Welt sah. Und Vanessa sah er an, wie eine Göttin die angebetet werden musste. Und das gefiel Vanessa.
„Oh. Hast du jetzt einen anderen?“ sagte Erik, als Vanessa nur noch wenige Meter entfernt war. „Keine Zeit mehr mit mir Schluss zu machen?“ Erik klang gekrängt und wütend. „Quatsch. Timmy ist ein Freund aus der Schule. Wir sehen uns seit der Schulzeit heute zum ersten Mal. Richtig Timmy?“ Timmy nickte und Vanessa Schloss ihre Wohnungstür auf. „Los kommt rein. Beide!“
Timmy kam wie ein aufgeregter Welpe in Vanessas Flur gelaufen, Erik drückte sich grummelnd an ihr vorbei. „Und? ist er jetzt dein Freund?“
„Ich sagte doch schon, ich sehen in zum ersten Mal seit, äh fast einen Jahr.“
„Das beantwortet meine Frage nicht.“
„Oh armer Erik. Los ab ins Wohnzimmer mit euch beiden. Dort können wir reden“
Erik sah Vanessa wütend an aber er ging ins Wohnzimmer. Timmy sowieso. Er blickte sich extrem neugierig in Vanessas Wohnung um. Die beiden Jungs setzten sich aufs Sofa. Vanessa auf einen Sessel gegenüber. Sie hatte gerade in den letzten paar Sekunden einen Entschluss gefällt.
„Also, ich mag euch beide.“ Eröffnete Vanessa als sie sich gesetzt hatte. „Okay, alles klar, ich bin raus.“ sagte Erik und stand prompt wieder auf. Er wollte an Vanessa vorbeilaufen, doch diese packte ihn mit einer Hand am Gürtel, hob ihn hoch und knallte ihn auf den Teppichboden. Erik stöhnte und atmete hörbar aus. Er lag leicht benommen dar, so das Vanessa genug Zeit hatte, ihn vom Sessel aus auf den Rücken zu befördern und ihm mit einer Hand den Arm zu verdrehen. Timmy saß weiterhin brav auf dem Sofa und sah Vanessa aus großen Augen zu.
„Du bleibst schön hier und hörst zu!“ sagte Vanessa zu Erik. „Du lässt mich sofort los du, aaahhh…“ Vanessa bewegte leicht die linke Hand, was zur Folge hatte, dass Eriks Arm unheimlich schmerzte. „Okay, okay, ich hör zu.“ wimmerte er sofort. „Sicher?“ fragte Vanessa und drehte ihre Hand noch mehr. Nun kreischte Erik fasst. „JA SICHER. GANZ SICHER. BITTE HÖR AUF BITTE.“
„Dann hört genau zu. Wie gesagt, ich mag euch beide. Aber ich bin davon überzeugt, dass keiner von euch beiden Manns genug ist, um mich alleine zu befriedigen. Ja ihr Pfeifen, ich spreche von Sex. Ich sage euch wie es jetzt läuft. Wie werden es alle drei mit einander machen und solle einer von euch alleine für meine Bedürfnisse sorgen können, prima. Aber wenn nicht, wenn ich euch beide fix und fertig mache, dann denkt ihr ernsthaft über eine Dreierbeziehung nach. „Ich werde niemals mit dir schlafen, wenn dieser komische Freak dabei ist.“ grunzte Erik am Boden. „Oh gut, wenn du gleich nicht geil wirst, muss ich wohl auf dich verzichten. Aber ich kann mir nicht vorstellen, das du mir wiederstehen kannst.“
„Ha.“ machte Erik wenig überzeugen.