In meiner Jugend plagte mich oft die Langeweile. Besonders in den langen Sommerferien, wenn alle Freunde verreist waren, nichts im Fernsehen lief und keine Aktivität alleine Spaß machte. Dann saß ich oft im Garten meiner Eltern und döste in einem Liegestuhl vor mich hin.
An einem solchen Tag der Ereignislosigkeit lud meine Mutter ihre Freundinnen in unseren Garten zu Kaffee und Kuchen ein. Ein Ereignis, dem ich normalerweise aus dem Weg gegangen wäre aber an diesem Tag war mir alles so egal, das ich einfach liegen blieb. Meine Liege stand ungefähr zehn Meter vom gedeckten Gartentisch entfernt und ich hoffte, dass dieser Sicherheitsabstand ausreichte, um die Geschehnisse um mich herum auszublenden.
Als die Frauen eintrudelten, konnte ich es nicht unterlassen, doch ein Auge auf die weiblichen Gäste zu werfen. Schließlich sahen ein paar ganz gut aus. Außerdem befand ich mich in einem Alter in dem ich jede weibliche Erscheinung begutachtete und mich alles was mir nur im geringsten Maße attraktive erschien, auf die Palme brachte.
Unter den Besucherinnen war auch unsere neue Nachbarin, die ich bisher nur von Weiten gesehen hatte. Sie war, älter als meine Mutter, Mitte 40, hatte glatte braune Haare, braune Augen und passender weise einen dunkelbraunen Hauttyp. Sie trug ein ärmelloses Kleid und ihre gebräunten Arme erregten sofort meine Aufmerksamkeit. Ihre Oberarme waren dick aber die Form sagte mir, dass diese nicht unbedingt aus Fett bestanden. Dazu waren sie eindeutig zu straff, auch wenn ich keine direkten Muskelkonturen ausmachen konnte. Denn genau das war es wonach ich bei Frauen Ausschau hielt. Keine Ahnung woher diese Neigung kam aber ich fühlte mich sehr schnell zu sportlich oder viel mehr physisch starke Frauen hingezogen. Im Grunde reichte schon ein Muskelzucken um meine Hormone überlaufen zu lassen.
Alle Frauen setzten sich an den Gartentisch und zu meinem Glück, setzte sich meine neue Nachbarin so, dass ich ihren angewinkelten Arm gut im Blick hatte. Sobald sie saß und sich ihr Arm in einer 90 Grad Position befand, schwoll in der Seitenansicht ein bemerkenswerter Bizeps an. Mir war sofort klar, dass so ein Bizeps nicht vom Federballspielen kam. Diese Frau hob definitive Gewichte. Meine Müdigkeit war schlagartig verschwunden.
Mein Glück war, dass ein guter Abstand von mir bis zu den Frauentisch bestand. Ich holte mein Handy hervor und zoomte den Arm meiner Nachbarin zentral auf mein Display. Ich machte keine Fotos sondern aktivierte gleich die Videofunktion. Angespannt saß ich auf der Liege und bewegte mich keinen Zentimeter. Denn ein Zoom auf diese Entfernung, machte trotz Bildstabilisator, schnell verwackelte Aufnahmen, wenn man sich nur etwas bewegte.
Meine Spionage bezog sich aber nicht nur auf ein herangezoomtes Handyvideo. Ich hatte neue teure Kopfhörer, die nicht nur Geräuschkulissen verstummen lassen konnten, sondern auch die Sprach anderer Menschen verstärken konnten. Diese Funktion war zwar nicht für das Abhören über weite Distanzen gemacht aber es funktionierte dennoch ganz gut.
Meine Beschattung ergab einen Haufen Informationen, auf die ich gerne verzichtet hätte. Welche Blumen in welchem Garten standen, auf welche Schule welche Kinder gingen und so weiter. Doch irgendwann hatte ich Glück und das Gesprächsthema drehte sich um unsere neue Nachbarin. Ich erfuhr dass ihr Name Karin lautete und dass sie verheiratet war. Außerdem hatte sie wohl eine Tochter in meinem Alter. Eine Information, die mir neu war, den bis jetzt hatte ich kein Mädchen im Nachbargarten gesehen. Und dann wurde es wirklich interessant, denn meine Mutter fragte:
„Sage mal Karin, ich habe gar kein Umzugsunternehmen gesehen, habt ihr das alles selbst gemacht?“
„Ja klar. Mein Mann und ich sind ziemlich sportlich. Da ist so ein Umzug ein willkommenes Training.“
Und dann hob die neue Nachbarin doch tatsächlich ihren Arm und spannte einmal kurz ihren Bizeps. Die Scene hatte ich genau auf dem Display meines Handys. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Noch während die Frauen ihr Erstaunen und Bewunderung über Karin Bizeps äußerten, spulte ich das Video zurück und ließ es in Zeitlupe abspielen.
Ich konnte es selbst kaum fassen, als ich sah, wie sich eine Kugel, groß wie eine Orange aus ihrem Arm beulte. Zu allen Überfluss bildete sich noch eine abgerundete Spitze, die große wie eine Kastanie auf der großen Kugel ruhte. Sie machte definitive Bodybuilding. Als ich dieses Video in Schleife sah, konnte ich einen Ausbruch meiner Gefühle, in den unteren Körperregionen nicht verhindern. Dabei hörte ich weiterhin die Stimmen der Frauen auf meinen Kopfhörern, welche die neuen Nachbarin, sofort mit Fragen löcherten. Die Antworten von Karin bestätigten mir, dass sie Krafttraining machte. Jeden Tag. Aber der für mich beste Gesprächsfetzen war folgender:
„Natürlich bin ich stark. Besonders in den Armen. Mein Mann und ich treten immer wieder gegeneinander an. Vor allen deswegen, weil er nicht akzeptieren kann, das ich stärker bin. Beim Umzug musste ich es ihm mal wieder zeigen und die Waschmaschine im Alleingang ins Haus tragen.“ Diese Information hatte bei mir eine weitere Explosion zur Folge.
Leider drehte sich das Gespräch schnell wieder um Kinderärzte und andere Dinge, die mich nicht interessierten.
Natürlich startete ich wieder die Aufnahme, doch leider gab es kein weiteres Highlight für mich. Doch seit diesem Tag hatte ich nur noch diese Frau im Kopf und wie ich es schaffen könnte, mich in ihrer Nähe aufzuhalten. Das Video von ihrem Bizeps sah ich am Abend bestimmt 20 Mal und es wurde einfach nicht schlechter. Immer wieder brachte es mich zum Höhepunkt und der Wunsch ein weiteres zu machen, wurde sehr, sehr stark.
Meine nachfolgenden Bemühungen könnte man als unmoralisch bezeichnen. Zum Beispiel die Überwachung eines kompletten Haushalts, wobei ich mir jede Einzelheit notierte. Der Mann unserer Nachbarin verließ um 7.30 Uhr das Haus und kam zwischen 19 und 20 Uhr wieder nach Hause. Scheinbar war sein Urlaub für den Umzug draufgegangen. Meine Nachbarin ging mit ihm aus dem Haus, wobei sie einen sehr schnellen Sprint um einen der Häuserblöcke absolvierte. Da könnte ich ihr, rein zufällig begegnen. Sie musste einen Halbtagsjob haben, denn sie verließ gegen 9 das Haus und gehrte um 14 Uhr zurück. Die große Frage, wo denn nun diese angebliche Tochter steckte, hatte sich schon am Ende der Abhöraktion geklärt. Denn da hatte Karin erwähnt, dass ihre Tochter den Sommer auf einen Reiterhof verbrachte. Aber andere Fragen blieben offen, die in meinem erregten Hirn entstanden war. Und diese Fragen oder auch Punkte galt es zu beantworten.
Erstens. Wie stark war diese Frau. Die Erwähnung mit der Waschmaschine hatte ich mir schon ungläubig notiert. Aber vielleicht war das gelogen. Ich musste es selbst sehen und herausbekommen ob sie unter Umständen noch stärker war.
Zweitens. Konnte ein siebzehnjähriger Junge sich mit einer Frau von Mitte Vierzig anfreunden. Oder gab es vielleicht eine andre Möglichkeit. Hier unterstrich ich die Anmerkung. „Kontakt muss unbedingt hergestellt werden.“
Drittes: Wie sah der Trainingsablauf dieser Frau aus. Klar sie sprintete einmal morgens um einen Häuserblock. Aber war das alles? Gab es einen Trainingsraum im Haus. Denn alle anderen Aktivitäten im Nachbarhaus, die ich mir notierte waren nicht regelmäßig und uninteressant. Zum Beispiel die Zeiten, an denen ihr Mann abends den Müll rausbrachte.
Viertens: Wie kam ich an weiteres Video oder Bildmaterial ihres Bizepses. Und wie groß war dieser. Laut meiner Handyaufnahme war er auf jeden Fall sehr groß. Aber das war mir zu ungenau. Außerdem musste sie auch ansonsten über überragende Muskeln verfügen. Beine und Bauch mussten noch unter die Lupe genommen werden.
Fünften: Die Hobby und Sportarten von Karin in Erfahrung bringen.
Im Grunde konnte ich alle diese Fragen nur beantworten, wenn ich Kontakt zu dieser Frau herstellte. Als erstes musste ich dafür sorgen, dass sie wusste wer ich war oder dass es mich gab. Da sie jeden Tag joggte ging ich nun jeden Tag einkaufen. Ich fragte immer ob meine Mutter irgendwas brauchen würde und lief los. Natürlich ging ich auch los, wenn sie nichts brauchte und ging einfach nur mit einer Alibitasche einmal um den Block, den Karin umrundete.
Leider stellte sich raus, dass Karin wirklich schnell unterwegs war. Diese Frau betrachtete mich wohl nur als ein Kind, denn als ich „Hey.“ sagte, als sie an mir vorbei kam, gab es nur ein laues „Hey.“ zurück und dann war sie auch schon wieder verschwunden. Dennoch behielt ich ab sofort diese Routine bei, so dass ich sie jeden Tag mit einem „Hey.“ begrüßte und sie auf dieselbe Art antwortete.
Da mir diese flüchtige Kontaktaufnahme viel zu wenig war, bereitete ich einen fingierten Zwischenfall vor. Da Karins Mann mit dem Auto zur Arbeit fuhr, nahm sie den Bus. Dadurch führte ihr Weg jedes Mal an unserm Haus vorbei. Ich wusste nicht nur genau, wann sie mit dem Bus zurückkam, sondern auch zu welcher Minute sie an unserer Garage vorbei kam. In unserer Garage stand zwar keine alte Waschmaschine, aber ein alter Kühlschrank. Der reichte für mein Vorhaben. Als ich Karin Schritte auf dem Gehweg hörte, hatte ich kurz Zweifel an meinen Plan. Doch dann warf ich mich mit meiner ganzen Kraft gegen unsern Kühlschrank. Er kippte leicht an und … federte wieder in die Ausgangposition zurück. Ich fluchte innerlich. Ich wollte, das der Kühlschrank laut scheppernd umfällt, um Karin Aufmerksamkeit zu erregen. Aber so konnte das nicht klappen. Wieder fluchte ich laut.
„Etwas nicht in Ordnung.“ Ich schreckte zusammen und drehte mich hastig um. Hinter mir stand Karin. In einen Anorak, der ihre starken Arme viel zu gut verdeckte.
„Ja hallo, auch ich wollte unseren Kühlschrank etwas verschieben. Aber er ist doch schwer…“ Mit rotem Gesicht sah ich sie Erwartungsvoll an.
„Was? Ein junger Mann wie du kann keinen Kühlschrank verschieben?“
Ich war ungefähr so groß wie Karin. In etwa 1.75. Allerding war ich dünner als sie. Ich grinste.
„Sie können es selbst versuchen, er ist schwer.“ Karin zog eine Augenbraue hoch. Dann öffnete sie die Kühlschranktür. Ich staunte nicht schlecht, als ich im Inneren zwei Zementsäcke je 25 KG entdeckte.
„Vielleicht hilft es, wenn du die Säcke vorher rausnimmst.“ Ich fluchte innerlich. Nicht nur, dass ich sie nicht dazu bewegen konnte, mir ihre Kraft zu demonstrieren, ich stand auch noch als Volltrottel da.
„Ja, ich hätte wohl mal reingucken sollen.“
„Wohin soll den der Kühlschrank?“
„Ach eigentlich nur an die gegenüberliegende Wand.“
Ich staunte nicht schlecht, als Karin die Kühlschranktür mit dem Fuß zu machte, mit dem Armen umschlang und hochhob. Verdammt wie viel waren das. Zwei mal 25 KG plus das Gewicht des Kühlschrank vielleicht 30 KG oder so? Das machten dann 70 KG? Meine Rechenkünste versagten, als ich die dicken quadratischen Muskelpakete sah, die sich aus Karins dicken Oberschenkeln drückten. Die Jeans gab ein Geräusch von sich, als ob sie gleich platzen würde. Direkt vor meinen Augen drehte sich die Frau mit dem Kühlschrank um und präsentierte mir die dicksten Muskelwaden, die ich bisher je gesehen habe. Diese Wanden hatten definitive das Ziel so dick wie ihre Oberschenkel zu werden. Es sah schon abstrakt aus, da diese locker mit Handbällen verglichen werden konnten. Außerdem war die Jeans an dieser Stelle bis zum Zerreißen gedehnt.
In Faszination und Erregtheit, sah ich zu, wie Karin den Kühlschrank zur anderen Seite trug und dort geschmeidig abstellte. Wo war ich? Waren es 70 oder 80 Kilo. Wie viel wog ein Kühlschrank. Wahrscheinlich ohne Kühlmittel. Egal, diese Frau war stark wie ein Bär. Und ihre Hände hatten einen superstarken Griff, sonst hätte sie den Kühlschrank nicht auf diese Weise halten können. Immens stark die Frau, das stand fest.
Während ich noch diese Powerfrau fasziniert ansah, drehte diese sich stirnrunzelnd um. Sie präsentierte noch einmal ihre Waden, wobei mein Herz einen Sprung machte, denn die dicken Muskeln hatten beim Abstellen des Kühlschranks die Jens zerrissen. Nun beulte sich Links, wie Rechts gebräuntes Muskelgewebe durch den Stoff. Ihre Waden waren definitive ein außergewöhnliches Highlight. Vielleicht sogar noch besser, als ihre Oberarme.
„Oh so ein Mist. Das passiert mir immer wieder.“ Sie sah mich an und ich grinste verlegen.
„Tut mir leid. Und danke.“ stotterte ich erregt. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Ich war so überwältig.
„Naja, die Hose war ja schon alt. Aber jetzt muss ich auch los. Einen schönen Abend.“
Ich wollte noch etwas sagen. Zum Beispiel, dass sie verdammt stark war oder ihr wenigsten auch einen schönen Abend wünschen. Aber ich benahm mich wie ein paralysierter Hamster und brachte kein Ton raus.
Den restlichen Tag konnte ich nur noch an diesen Vorfall denken. Das einzig dumme war, das meine Mutter darauf bestand, dass ich den Kühlschrank wieder an seine alte Position stellen sollte. Das war ein Haufen Arbeit und ich mühte mich sehr mit den einzelnen Säcken ab. Und dieser verdammte Kühlschrank war auch ohne Inhalt schwer zu bewegen. Hochgehoben bekam ich ihn schon gar nicht. Ich schob das störrische Teil. Bei jedem Handgriff dachte ich an Karin. Wofür ich 15 Minuten brauchte, hatte sie in wenigen Sekunden erledigt hatte.
Am nächsten Tag begab ich mich auf einen neuen Tiefpunkt des Spannens. Aber die Versuchung war zu groß. An diesem Tag legte sich unsere Nachbarin, mittags raus in die Sonne. Und sie hatte nur einen Bikini an. Ich schlich mich in das Schlafzimmer meiner Eltern, von wo aus man perfekt in den Nachbarsgarten gucken konnte. Mit der neuen Digitalkamera meines Vaters zoomte ich mir diese Frau so nah wie möglich heran. Ich machte hochauflösende Bilder von einem Sixpack, der nicht nur über gerade Bauchmuskeln mit tiefen Rillen und markloser Haut verfügte, sondern auch so verdammt hervorstach, als ob diese Frau gerade ein heftiges Workout hinter sich. Das gleiche galt für ihre Oberschenkel mit den dicken Quadratmuskeln. Da Karin auf dem Rücken lag, konnte ich leider keine guten Bilder ihrer Waden machen. Diese waren durch ihre abstrakte Größe, dennoch sichtbar. An ihren runden Schultern, der Nackenmuskulatur und vor allen ihren Oberarmen, die locker vier Mal so dick wie ihre Unterarme waren, knipste ich mir förmlich die Finger wund.
Ich wechselte in den Modus, in dem die Kamera eine schnelle Folge von Fotos abspeicherte. In diesem Modus lichtete ich diese Frau sorgfältig von oben bis unten ab. veränderte sie ihre Lage oder bewegte sie sich nur etwas, begann ich von vorn. Es war schäbig, wie ich die Kamera zwischen dem Vorhang versteckte aber die Aufregung und der Anblick von dieser Frau, fesselten mich. Schnell waren 20 Minuten vergangen und meine Enttäuschung war groß, als Karin zurück in Haus ging.
An den nächsten Tagen gab es eine Durststrecke. Es Regnete und zwar immerzu und Draußen war es sehr ungemütlich. Das hatte zur Folge dass Karin nicht joggen ging und kaum zu sehen war. Ich selbst verbrachte die Zeit am Rechner und sah Serien oder spielte Spiele. Ein kleines Bild an der Seite des Bildschirms zeigte Karins Haus. Es war das Livebild meiner Webcam, die ich ans Fenster gestellt hatte. Nichts worauf ich stolz war. Doch ohne diese Kamera hätte ich nicht gesehen, wie Karin unerwartet das Haus verließ. Oder vielleicht doch, denn sie steuerte direkt auf unsere Haustür zu. Sofort rannte ich nach unten um vor meiner Mutter an der Tür zu sein. Nur Sekunden nachdem sie geklingelt hatte, öffnete ich die Tür.
Karin sah mich erstaunt an. „Wow, das war schnell. Bewachst du immer so die Tür?“
„Nein, …“ ich dachte nach. „Ich warte auf ein Päckchen.“
„Ah so. Sind deine Eltern da?“
„Nee.“ Gut meine Mutter war da aber das musste sie ja nicht wissen. Glücklicherweise schien sie die Klingel nicht gehört zu haben.
„Vielleicht kannst du ja helfen. Bei mir ist eine Sicherung defekt und ich habe kein Licht mehr im ersten Stock. Habt ihr vielleicht noch eine?“
„Ja, ich weiß nicht wo die Ersatzsicherungen sind. Nicht genau. Aber ich suche kurz und komme dann zu ihnen rüber. Ja?“
„Das ist nett von dir. Aber ich kann aber auch warten.“
„Nein, kein Problem. Das macht mir nichts aus einmal herüberzulaufen.“
„Das ist lieb von dir. Dann bis gleich.“
Ich war so ein Penner. Klar wusste ich wo die Sicherungen waren. Sie lagen auf dem Sicherungskasten, wo sonst. Aber das war die Gelegenheit einen Fuß in Karins Haus zu setzen. Deswegen eine kleine Notlüge. Mir fiel es wirklich schwer, nicht einfach die Sicherungen zu nehmen und herüber zu laufen. Aber Karin sollte denken, dass ich danach gesucht hatte. Also wartete ich fünf Minuten, die mir echt lang vorkamen.
Das Drücken des Klingelknopfs fühlte sich bei all der Aufregung irgendwie unecht an. Mein Herz pochte, als sich die Tür öffnete. Ich dankte sofort dem Modeschöpfer, der das T-Shirt designt hatte, welche Karin trug, als sie die Tür öffnete. Es lag nicht nur extrem eng an ihrem Körper, so dass ich ohne Probleme ihre Bauchmuskeln sehen konnte, es hatte auch viel zu kurze Ärmel, die ihre dicken Oberarme unbedeckt ließen.
„Hallo.“ sagte sie als, sich die Tür öffnete. „Komm rein.“ Ich streifte die Schuhe ab und trat ein. Mein Bick hing geradezu an ihren Oberarmen. Entgeistert registrierte ich, wie sie meinen Blick zurückverfolgte. Ihr Blick, als sie merkte was ich anstarrte ließ mich zusammenzucken. Sofort tat ich so, als ob ich mir den Flur ansehen würde.
„Hast du die Sicherung?“
„Ja, ich habe eine gefunden. Soll ich nachsehen ob sie geeignet ist. Ich kann sowas!“ Gott war das blöd. Jeder konnte eine Sicherung wechseln. Aber ich wollte nicht gleich wieder gehen. Erst recht nicht bei diesem Outfit.
„Das wäre lieb. Bei diesem Elektrik-Zeug denke ich immer, gleich bekomme ich einen Schlag. Auch wenn ich eine Glühbirne einschraube.“
„Gut dann mach ich das. Der Sicherungskasten ist bestimmt im Keller wie bei uns.“
Sie winkelte ihren rechten Arm an und eine dicke volle Rundung ihres Bizepses wurde sichtbar. Eine tolle blaue Ader lief daran entlang. Wieder bemerkte sie meinen Blick. Ich war vor lauter Gier viel zu auffällig. Und ihr Blick war sooo irritierend.
„Was ist? Der Keller ist hinter dir die Treppe runter.“
„Äh, ja klar.“
Karin führte mich in einen dunklen Kellerraum. Als sie darin verschwand und das Licht plötzlich anging, stand vor mir auf einer Turnmatte eine Langhantel. Ich sah sie erstaunt an.
„Was?“ fragte sie.
„Trainieren sie damit etwa?“
„Ja warum nicht?“
Sie spannte leicht ihren rechten Bizeps, so dass diese Orange hervorkam und sich diese kastaniengroße Spitze bildete. Mein Blick hing geradezu an ihrem Oberarm. Sie merkte es erneut, doch dieses Mal konnte ich einfach nicht wegsehen. Was für ein wunderschöner Bizeps. So viel Kraft. Wenn sie es jetzt nicht wusste, dass ich mich für ihren Bizeps interessierte, war sie wirklich schwer von Begriff. Ihr Bick sagte mir, das sie genau wusste was ich dachte. Oh verdammt.
Sie schnippte mit dem Finger „Hey, ich fragte ob du mir das nicht zutraust?“
„Nee, ja…“
Sie stellte einen Fuß auf die Langhantel und deutete auf die Wand.
„Dort ist der Sicherungskasten.“
Wollte sie denn die Hantel nicht einmal hochheben? Oder war ihr inzwischen nur allzu klar worauf ich es abgesehen hatte. Ich drehte mich von ihr weg und ging zum Sicherungskasten. Als ich ihn öffnete hörte ich ein Geräusch hinter mir.
Als ich mich umdrehte, stand Karin mit der Langhantel im Raum und hob zog diese, in regelmäßigen Abständen an ihren Körper. Dabei entstand dieser unglaublich Powerbizeps an ihren Oberarmen. „Lass dich nicht stören.“ sagte sie, als ich mich umdrehte. Wie, nicht stören? Ich wollte mich nicht wieder dem Sicherungskasten zuwenden. Dieser Anblick. Die Langhantel wog 95 KG. Das war gigantisch. Niemand trainierte mit einem solchen Gewicht seine Oberarme. Das warn schon zehn Wiederholungen und…
„Hey, die Sicherung!“ rief sie dieses Mal viel energischer. Wiederwillig drehte ich mich um und wechselte hastig die Sicherung. Laut knallte ich den Sicherungskasten zu und drehte mich wieder um. Meine Enttäuschung hätte nicht größer sein können, als ich sah, wie sie die Hantel gerade wieder auf den Boden stellte. Dafür befühlte sie allerdings ihre eigenen Oberarme und das war supersexy. Den Blick den sie mir dabei zuwarf war anders als zuvor. Wie als ob ein Raubtier abschätzte, ob ich mich als Beute lohnen würde.
„Sorry wenn mein Mann nicht da ist, muss ich immer wieder trainieren. Normalerweise ringe ich um diese Zeit mit meinen Mann, ein ganz gutes Training.“ Ich sah sie entgeistert an. Was erzählte sie mir da? Warum, was? Sie strich immer noch mit ihren starken Händen über ihre Oberarme. „Du hast in etwa meine Größe. Wie sieht es aus, hättest du Lust ersatzweise einzuspringen. Gleich hier unten?“ Sie deutete auf die Sportmatten.
Hatte sie das alles gerade wirklich gesagt? Sie schnippte mit dem Finger vor meinem Gesicht.
„Hey, hast du mir zugehört?“
„Ja, ja klar.“ sagte ich als ob ihre Frage völlig normal wäre. „Ich springe gerne ein.“
„Gut.“ sie stellte sich, in die Mitte der Matten. „Wenn du willst, kannst du deinen Pullover ausziehen.“
Ich hatte Angst, dass ich vor ihren Augen anfing zu zittern. Nicht vor Angst, sondern vor Aufregung und Erregung. Dass diese Frau stärker als ich war stand außer Frage. Mit diesen Muskeln besiegte sie locker mehrere ausgewachsene Männer auf einmal. Ich war ein dünner, unsportlicher Junge. Kein Gegner für sie aber dennoch hatte sie mich herausgefordert. Und ich wollte hatte vor, mich so gut zu wehren, wie es ging.
Ich stellte mich vor sie hin und versuchte cool zu wirken. Was nicht richtig klappen wollte. „Gibt es irgendwelche Regeln?“ Sie musterte meine dünne Gestalt. Sie hatte viel mehr Masse als ich und auch breitere Schultern. „Nein nicht direkt. Aber wenn du mich beißt oder kratzt muss ich dir wehtun.“ Mein Herz hüpfte aufgeregt. Diese Frau war so taff und sexy. Verdammt. „Na dann, wann geht es lo…“
Ich konnte nicht weiter sprechen, denn im gleichen Moment ging Karin auf mich los. Sie sprang mich an, packte mich und zog mich mit zu Boden. Ihre massigen Arme waren unglaublich stark, ich hatte keine Chance. Sie übernahm einfach die Kontrolle über meinen Körper. Sie drückte mir einen Fuß in den Rücken und drückte mich damit von sich weg, während sie meine Handgelenke fest umklammerte und zu sich zog. „Ahhh“ machte ich. Es tat weh aber nicht all zu sehr. Es war klar dass sie sich deutlich zurücknahm. Und ich war so erregt, dass ich diese Behandlung sogar genoss.
„Gibst du auf?“
„Nein.“ japste ich. Sie ließ mich zurück auf die Matte fallen. Mir blieb keine Zeit zum Verschnaufen. Denn schon hatte sie mich erneut gepackt, zu Boden gedrückt und auf mich gesetzt. Diese Frau war so schwer, dass mir fast die Luft zum Atmen fehlte. Sie packte mit der linken Hand meine beiden Handgelenke und drückte diese schmerzhaft zusammen. Cool, mit geraden Rücken saß sie auf mir uns sah auf mich herab.
„Was ist? Los versuch dich zu befreien!“
Ich versuchte es. Aber die Muskulatur in ihren dicken Oberarmen trat noch nicht einmal hervor, wenn ich mich mit aller Kraft zu befreien versuchte. Ihr linker Arm blieb geschmeidig und glatt. Sie hatte mich vollkommen unter Kontrolle, dabei saß sie nur auf mir und hielt mit einer Hand meine Handgelenke fest.
„Versuchst du es überhaupt?“
Sie drückte meine Handgelenke fester zusammen und ich gab ein Winseln von mir.
„Ahh, bitte…“
„Bitte was? Hmm?“
Sie sah mir fest in die Augen und ich konnte ihrem intensiven Blick nur mit Mühe standhalten. „Ich hatte mehr von dir erwartet.“ Nachdem sie das gesagt hatte, gab sie meine Handgelenke frei, packte mich an den Schultern und zog mich hoch. Schnell hatte sie mir ihren dicken Arm um meinen Hals gelegt. Den Griff kannte ich, im englischen hieß dieser Sleeperhold. Dabei wurde ein Arm um den Hals des Gegners gelegt und mit dem anderen zusätzlich gesichert. Durch das anspannen des Bizeps und gleichzeitigen zusammendrücken des Armes verliert der Gegner, aufgrund geminderter Blutversorgung des Gehirns das Bewusstsein. Karin schien diesen Griff perfekt zu beherrschen.
Ihr Mund war ganz dich an meinem Ohr als sie flüsterte. „Mit diesem Griff schalte ich ab und zu meinen Mann aus. Das ist sehr einfach und durch meinen ausgeprägten Bizeps auch sehr effektive. Wie sieht es aus, hast du Lust auf ein Schläfchen? Du hingst doch schon die ganze Zeit mit deinen Augen an meinen Armen. Ich muss meinen Bizeps nur ganz leicht anspannen und bei dir gehen die Lichter aus.“
Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Die Situation war extrem erregend. Ihre dicken Arme die um mich lagen fühlten sich stark und schwer an. Ich fühlte ihre glatte Haut an meinem Hals, wir auch den Ansatz ihres Bizeps. Zusätzlich stieg mit der Duft ihrer Haut in die Nase.
„Nein bitte nicht.“ würgte ich heraus.
„Wirklich nicht? Mein Bizeps ist so groß und hart das er dich bestimmt für Stunden wegschickt.“
„Nein, lieber nicht.“
Sie seufzte mir ins Ohr. Sie wirkte enttäuscht. Als sie mich auf die Matte fallen ließ und auf mich herabblickte sah ich sogar Wut in ihren Augen. Missmutig packte sie mich wie ein ungeliebtes Kuscheltier, stemmte meinen gesamten Körper mit Leichtigkeit über ihren Kopf und warf mich quer durch den Raum.
Ich landete zwar erneut auf Turnmatten aber sie hatte mich so wuchtig geworfen, dass die Landung wirklich wehtat. Laut stöhnte ich auf und krümmte mich. Karin kam langsam zu mir rüber spaziert, packte mich am rechten Bein und hob mir mit der linken Hand am ausgestreckten Arm in die Luft. Kopfüber schwang ich hin und her und ruderte hilflos mit den Armen.
Sie hob ihren rechten Fuß und gab meinen Kopf einen Stoß, so dass Körper noch stärker hin und her schaukelte. Zurückschwingend kam ich auf ihre Beine zu, die sich plötzlich öffneten und mich gefangen nahmen. Auf einmal steckte mein Kopf zwischen diesen abstrakt dicken Waden. Meine Hände griffen sogleich nach diesen Waden und sie fühlten sich so glatt, hart und voll an. Das Wissen diese Muskeln zwischen meinen Finger zu haben war zu viel. Ich kam. Leise, diskret und über Kopf hängend.
„Ist dir vielleicht ein k.o. mit meinen Waden lieber?“ hörte ich sie fragen. „Du bist doch sicher gespannt darauf wie sich diese Muskeln voll angespannt anfühlen würden, so wie du dich an ihnen fest hältst. Ich bin mir zwar sicher dass du schon ohne Besinnung bist, bevor ich sie nur zu einen Viertel angespannt habe aber vielleicht überraschst du mich ja. Dieses Mal rechne ich mit einer Besinnungslosigkeit von mehreren Stunden. Vielleicht sogar einen Tag. Wäre das was für dich?“
„Nein.“ krächzte es. Ich merkte wie sich die Muskeln ihrer Waden bewegten und meine Schläfen leicht schmerzten. In meinen ganzen Kopf rauschte es. „Hast du schon wieder Abgelehnt?“ fragte sie wütend. „Bitte..“ jammerte ich, denn der Druck an meinen Kopf nahm zu. Gleichzeitig war ich so erregt, das ich tatsächlich versucht war ihr Angebot anzunehmen. Karin war eine so unglaublich starke Frau, das ich tun wollte, was sie wollte.
„Wenn ich mein Gewicht nur etwas auf die Zehnspitzen verlagere, würden meine Waden dich sofort ausschalten.“
„Nein, bitte nicht.“
„Du wiederholst dich.“ rief sie wütend und ließ unvermittelt mein Bein los. Mein Kopf steckte noch wischen ihren Waden als mein Körper zu Boden fiel. So konnte ich ich den Sturz weder abbremsen noch kontrollieren.
Die ganze Erschütterung vibrierte in meinen feststeckenden Schädel und ich wimmerte leise. Ich hörte, wie Karin einen verächtlichen Laut von sich gab, als sie meinen Kopf frei gab.
„Los stelle dich wieder hin, ich bin noch nicht fertig mit dir.“ Mühsam richtete ich mich auf und sobald ich mich vor Karin gerade gemacht hatte, boxte sie mir mit der Faust in den Magen. Das war das erste Mal das sie mich schlug. Ihre Faust traf mich wie ein Ambos. Nach hinten stolpernd ging ich in eine Fötus-Stellung über und fiel zu Boden. Jegliche Luft war aus meinen Lungen entwichen und ich japste wie ein Fisch im Wasser. Karin interessierte mein Leiden nicht. Sie packte mich an den Haaren und führte meinen Kopf zwischen ihre mächtigen Oberschenkel.
Als meine Hände hilflos ihre Oberschenkel ertasteten wurde mir ganz flau im Magen. Das war sehr viel Muskelmasse, die meinen Kopf umgab. Nur sehr leise und dumpf hörte ich Karins Stimme.
„Mit diesen Muskelpartien wird ein sanfter Knockout leider nicht möglich sein. Und eigentlich will ich das auch gar nicht. Es fragt sich nur ob du einen Tag oder eine ganze Woche ohne Besinnung bleiben wirst. Bist du bereit?“
„Nein!“ rief ich dieses Mal laut und wirklich aus Angst. „Mit der Beinpresse schaffe ich fast 260KG. Überleg doch wie gut und fest du schlafen würdest. Dein Verstand wäre im Lalaland und du würdest nicht mitbekommen, wie du hier liegst und auf die Matten sabberst. Ich lass dich einfach hier liegen, in der gleichen Stellung in der du zu Boden gehst. Deiner Mutter müsste ich natürlich sagen dass du hier übernachtest. Das bekomme ich schon hin.“
„Nein, nein, bitte, bitte nicht.“
„Aber warum denn nicht? Du spürst fasst nichts nur ganz kurz. Und in einigen Tagen sehen wir uns doch schon wieder.“
„Nein, nein, nein!“ wimmerte ich.
„Ich beende meine Kämpfe aber nie, ohne eine kleine Belohnung. Und am meisten stehe ich darauf Männer auszuknocken. Das ist mein ultimatives Machterlebnis. Das willst du mir doch nicht nehmen?“
„Ich, ich tue alles für sie. Ich tue…“ mir viel nichts ein. Fast wollte ich weinen.
„Was tust du?“
„Ich putze ihre Fenster und mähe ihren Rasen. Jede Woche. Und ich kaufe immer für sie ein, wann immer sie was brauchen. Bitte, bitte!“
„Na gut. Enttäuschend aber gut.“
Ihre mächtigen Schenkel gabenmeinen Kopf frei und ich landete erleichtert auf der Sportmatte. Es tat zwar weh, als ich mit dem Gesicht auf die Matte knallte aber das war mir egal. Ich drehte mich auf den Rücken und starrte Karin an, die wie eine Königen vor mir stand. Sie stellte mir einen Fuß auf die Brust und spannte ihren rechten Bizeps an.
In rasanter Geschwindigkeit baute er sich zu einem nicht weniger rasanten Monsterbizeps auf. In der Frontansicht wirkten die Orange mehr wir eine Kokosnuss und die Kastanie wie ein Golfball. So viel Power in nur einem Arm.
Ich blickte auf, als sie mir ihren Fuß unter die Nase hielt. „Küssen!“ befahl sie. Sie hatte pinke Socken an, die ich sogleich küsste. „Nochmal!“ Ich tat es wieder und zur Sicherheit noch viermal danach.
„Gut. Geh jetzt nach Hause dünner schwacher Junge. Und wage es nicht, dich mir noch einmal zum Kampf zu stellen, wenn du nicht bereit dafür bist. Denn beim nächsten Mal, pfeife ich auf dein Gejammer. Und jetzt beweg dich!“
Verstört rappelte ich mich auf und lief davon. Als ich nach Hause kam, ignorierte ich die Frage meiner Mutter wo ich gewesen sei. Ich stürmte in mein Zimmer und fiel erschöpft auf mein Bett. Dort lag ich mit Herzklopfen, schmerzenden Körper und fragte mich, was da gerade eigentlich passiert war.
Ende
Unvollendete Geschichten
Freitag, 25. September 2026
Eine unwahrscheinlich starke Nachbarin
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