In einem Fitnessstudio mitten zwischen lauter breit gebauten eisenhebenden Kerlen, standen zwei Männer, die durch ihren Körperbau mehr als auffielen. Beide waren kleiner als der normale Durchschnitt und auch dünner. Wenn sie noch etwas kleiner gewesen wären, hätte man sie für Kinder halten können.
Bei den beiden Gestalten handelte es sich um Normen und Tony die beide an einer langen Reihe von Hanteln entlang ging und immer wieder versuchten, eine der schweren Eisen hochzuheben. Aber keiner von beiden bekam auch nureine der Hantel hoch. Stattdessen ernteten sie nur abfällige Blicke, von ihren männlichen Kollegen, die ihnen an Große und Masse weit überlegen waren. Als sie schließlich an der letzten silbernen Hantel ankamen und beide wieder versagten, hörten sie eins zwei Männer höhnisch lachen.
Etwas weiter entfernt, gab es noch eine Hantelbank. Die dort ausgelegten Trainingsgeräte waren allerding nicht silbern sondern von Pinken Plastik umhüllt. Die nicht weniger Pinken Matten auf dem Boden machten klar, das hier das weibliche Geschlecht trainierte.Normen füllte sich von dem bisherigen Besuch im Fitnesscenter ausreichend gedemütigt und spielte mit den Gedanken wieder nach Hause zu gehen. Doch sein Freund Tony, der schon immer ein großes Ego hatte und im gleichen Maße, wenig von seiner Umwelt wahrnahm, hatte etwas anderes im Sinn.
"Ey!" sagte er zu Normen und zeigte zu der Hantelbank in Rosa. Davor stand eine blonde schlanke Frau in einem passend pinken Sport-BH und einer schwarzen Leggings. "Und?" fragte Normen.
"Na guck doch mal, wie sie die Hanteln hoch hebt. Diese Frau brauch eindeutig Hilfe! Und zwar von einem Profi!"
Und ehe Normen ein Wiederwort von sich geben konnte, lief Tony los. Und Normen, wie es Freunde nun mal tun, hinter her.
Tony stellte sich prompt neben die Blondine. Die, wie es sich bei näherer Betrachtung rausstellte, gar keine echte Blondine war. Der braune Haaransatz verriet sie. Was sie in kleinster Weise unattraktive machte. Ihre Oberweite drückte sich prall gegen den rosa Sport-BH und zeigte ein makelloses Dekolleté. Außerdem zeigte sich jedes Mal wenn sie die Hantle hob, ein netter kleiner Bizeps auf ihrem gebräunten Arm. Dieser Muskel hatte die Größe eines Golfballs und war fast genauso Rund. Außerdem zeichnete sich in der Mitte eine klar sichtbare blaue Ader ab. Und als Normen die Frau umrundete, sah er, dass sie auf beiden Armen über einen solchen Bizeps verfügte. Für eine Frau ziemlich gut.
"Also Mädchen, ich will hier ja nicht den Lehrer machen, aber deine Art die Hanteln hochzuheben ist nicht gerade die Beste."
Tony reichte der Frau nur bis zur Schulter, so dass sie leicht nach unten sehen musste, als sie sich zu ihm umdrehte.
"Ach, und du kleiner Mann weißt wie es geht?"
"Ja sicher." meinte Tony und lächelte sie dämlich an.
"Glaube ich kaum. Aber gut, zeig mich was du so viel besser kannst. Kleiner!" sagte sie und überreichte Tony ihre Hanteln.
Tony überhörte das „Kleiner“ und griff beherzt zu. Doch als sie die Hanteln losließ wurde Tony von dessen Gewicht, rasend schnell zu Boden gezogen. Wie ein Stein der im Wasser unterging, sag er nieder. Sofort versuchte Tony die Hanteln wieder hochzuziehen, schaffte es aber nicht. Die blonde Frau verschränkte die gebräunten Arme und sah Tony mit ihren tief blauen Augen ärgerlich an.
"Das ist ein Scherz, richtig?"
Tony sagte nichts, sondern versuchte weiterhin die Hanteln hochzuheben. Als er endlich einsah, dass dies nicht funktionierte, packte er eine Hantel, mit beiden Händen. Und das schaffte er dann auch. Allerdings nur mit viel Anstrengung. Natürlich konnte er die Hantel nicht nach oben ziehen, dazu war sie ihm viel zu schwer. Also trug er sein Gewicht, mit kleinen Entenschritten zur Hantelbank und legte sie dort ab.
"Willst du mich mit dieser Clownsnummer zum Lachen bringen?" fragte die Frau mit Argwohn. "Denn wenn das eine Anmache sein soll, ist sie echt mies!"
"ÄH nein!" sagte Tony, "Ich brauche halt nur eine Hantel um dir zu zeigen, was du gerade falsch gemacht hast! Pass auf!"
Und wieder brauchte Tony seine ganze Kraft um die übriggebliebene Hantel am Boden hochzubekommen. Breitbeinig, die Hantel in der Mitte hängend, stand der vor der jungen Frau."Tolle Technik!" sagte sie sarkastisch. "Wenn du mich genug verarscht hast, hätte ich gerne meine Hanteln wieder. Und zwar beide."
Schnaufen legte Tony die Hantel ab. Schwer atmend sah er sie an. "Ich bin wohl heute nicht in Form!"
"Ich könnte dich unterstützen!" sagte Normen leise.
"Oh gut!" sagte Tony, "Dann noch mal!"
Kopfschüttelnd sah die Frau dabei zu, wie sich nun die beiden schwachen Gestalten mit ihrer Hantel abmühten.
"Los ächzte Tony, du musst sie mit hochdrücken!"
"Ich versuche es ja“ japste Normen.
"Gibt mir meine Hantel wieder!" rief die Frau nun wütend und griff mit der linken Hand nach ihrer Hantel, die sie denn beiden Männern mühelos entriss.
"Du willst wohl keine Hilfe!" rief Tony wütend.
"Das war keine Hilfe, das war eine Komödie! Selbst meine Tochter könnte diese Hantel hochheben!"
"Unsinn!" sagte Tony und verschränkte die Arme, wie die Frau es davor gemacht hatte. "Das hier ist die Erwachsenenabteilung! Und die Trainingsgeräte sind nicht für Kinder gedacht! Was man am Gewicht dieser Hanteln hier gemerkt haben sollte!"
"Du redest nur Blech!" rief die Frau. "Das hier ist einfach nur ein Fitnessstudio! Fertig! Und meine Tochter würde diese Hantel hochbekommen!"
"Zehn Euro das sie es nicht schafft!" sagte Tony und grinste wieder dämlich.
"Oh gut, sie ist auch hier, ich gehe sie eben hohlen!"
Die Frau stellte die Hanteln auf die rosa Bodenmatte und ging davon. Normen und Tony blickten ihr nach und begutachtetet dabei ihr wohlgeformtes Hinterteil.
"Sie ist ja nett anzusehen“ sagten Normen. "Hätte nicht gedacht, dass sie Mutter ist!"
"Jaaa!" sagte Tony gedehnt. "Nur leider verliert sie gleich zehn Euro. Und macht ihr Kind lächerlich! Dabei hatte ich doch vor sie abzuschleppen!"
"Was bis jetzt auch so gut funktioniert hatte! Außerdem dachte ich, dass du mit Tina zusammen bist!"
"Ach!" sagte Tony abfällig. „Ich will mit der pinken Maus doch nichts Ernsthaftes anfangen. Nur was für zwischendurch. Wie wir Kerle das halt so machen!"
Tony und Normen mussten nicht lange warten, bis die Frau mit ihrem Kind wieder da war. Bei der Tochter schien es sich um einen Teen von ungefähr 16 Jahren zu handeln. Sie war blondgefärbt wie ihre Mutter. Nur trug sie es nicht offen sondern zu einem Pferdeschwanz gebunden. Sie hatte ein lila Shirt an mit einer Comicfigur darauf. Dazu schwarze Leggings, wie ihre Mutter.
"Was willst Du denn jetzt von mir!" nörgelte das Mädchen und machte eine Kaugummiblase.
"Ich will nur etwas klar stellen!" meinte die Mutter, die ihre Tochter mehr oder weniger hinter sich herzog.
Als sie vor der Hantel mit ihrem Kind stand, zeigte sie darauf. "Nun zeig mal den beiden Männern, das du die Hanteln da, hochheben kannst!"
"Nee, keine Lust!" sagte das Mädchen und verschränkte die Arme trotzig.
"Celina!" sagte ihre Mutter scharf, "Mach es bitte!"
"Nö!" sagte das Mädchen wieder.
"Du bekommst von dem Onkel da, 10 Euro, wenn du es machst!"
Das Mädchen mit dem Namen Celina sah Tony prüfend an.
"Stimmt das?" fragte sie misstrauisch.
"Nur wenn du beide Hanteln mit je einer Hand hoch bekommst!" sagte Tony. "Also wahrscheinlich bekommst Du die 10 Euro nicht!"
"Aber wenn ich es schaffe bekomme ich sie?" fragte das Mädchen ernst.
"Ja!"
"Versprochen?"
"Ja doch!"
"Na gut, dann mach ich es halt!" stöhnte Celina.
Daraufhin ging das Mädchen in die Knie, ergriff die Hanteln und erhob sich wieder, mit einem kleinen Seufzer.
"Aber…" sagte Tony tonlos und starte das Mädchen an. Sie hatte viel dünnere und bleichere Arme, als ihre Mutter. Und doch schafte sie es, die Hantel hochzuheben. Tony war erschüttert. Gut immerhin zeigte sich ein ausgeprägter Trizeps an ihrem gestreckten Arm. Celinas Mutter grinste breit. "Überzeugt?" fragte sie. "Nur wenn sie die Hanteln auch hochziehen kann! Wenigstens eine!"
"Gut, aber das kostet euch dieses Mal mehr! Hundert Euro!"
"Quatsch!" rief Normen, dann rief Tony "Fünfzig!"
"Abgemacht!" sagte die Frau in Pink schnell. "Wenn sie das schafft, schuldet ihr mir Sechzig Euro!"
"Nein, ich will das Geld haben." beschwerte sich Celina.
"Das ist aber viel Geld." sagte ihr Mutter.
"MAMA!" rief Celina laut.
"Ja, gut du kannst das Geld haben. Aber wenn du es nicht schaffst, ziehe ich es dir vom Taschengeld ab. In Ordnung?"
Celina nickte zufrieden.
Man sah, wie Celina plötzlich ein erstes Gesicht machte. Und hob sie langsam und mit zitternden Armen die Hanteln an. Ihr Kopf wurde hochrot, doch sie schaffte es tatsächlich mit Rechts und gleichzeitig mit Links, die Hanteln bis zu ihrem Kinn zu ziehen. Glücklich sah sie die beiden Männer an. Dann stellte sie die Hanteln wieder auf den Boden.
"Die sind aber verdammt schwer!" sagte sie.
"Na ja!" sagte ihre Mutter und hob die Hanteln nun selbst wieder hoch. Demonstrierend machte sie ohne viel Anstrengung, mehrere Wiederholungen.
"Meine Mutter ist ganz schön stark, was?" sagte Celina zu Tony, während sie zusammen ihre Mutter zuschauten.
"Das denken Kinder immer von ihren Eltern." erwiderte Tony trocken.
"Ich bin kein Kind!" quietschte Celina wütend. "Und außerdem will ich jetzt mein Geld haben!"
"Ich habe es gerade nicht bei mir. Meine Brieftasche liegt in der Umkleide."
"Dann geh es hohlen!" rief das Mädchen frech und viel zu laut.
"Nicht in diesem Ton." rief Tony wütend.
"Du bist ja ein Lügner!" kreischte Celina plötzlich und machte mit ihren Händen eine Kralle, um Tony zu kratzen.
Der ergriff ihre Handgelenke, um sie von sich zu stoßen. Doch das Mädchen war stärker als er gedacht hatte, so dass sie plötzlich miteinander rangen.
"Lass gefälligst meine Tochter los!" rief Celinas Mutter ärgerlich und ließ ihre Hanteln fallen. Wütend wollte sie Tony von seiner Tochter ziehen, doch da stelle sich ihr Normen in den Weg.
"So beruhigen sie sich doch." sagte er. "Tony will nur,..." Weiter kam Normen nicht. Denn in diesem Augenblick traf ihn ein Faust mit pinken Fingernägeln am Kinn. Der Schlag von Celinas Mutter war hart und hallte hörbar wieder. Normen wurde augenblicklich das Bewusstsein aus dem Schädel gedroschen. Er verdrehte die Augen und fiel schlaff zu Boden.
Celina hatte mittlerweile Tony in den Schwitzkasten genommen. Begeistert sah sie ihre Mutter an, die selbst erstaunt war. "Cool Mutter. Du hast ihn k.o. geschlagen. Kannst du das mit dem hier bitte auch machen? Ja?"
"Das habe ich zuvor noch nie gemacht. Habe wirklich gedacht, das ihm das nicht viel ausmacht." sagte die Frau und sah dann Tony an, der vergeblich versuchte, den Armen ihrer Tochter zu entkommen.
"Gibst du meiner Tochter jetzt ihre sechzig Euro, oder soll sie dich noch etwas verhauen?"
"Ich habe nie gesagt, dass ich euch das Geld nicht gebe... AU!" schrie er als Celina ihm mit ihrer kleinen Faust ins Gesicht schlug.
"Ich will mein Geld!" schrie sie ihn an und knallte ihm noch mal ihre Faust ins Gesicht.
"Ist ja gut, in der Herrenumkleide. Bitte nicht mehr schlagen."
"Los gehen wir!" bestimmt Celina und ging mit Normen im Schwitzkasten los. Ihre Mutter wollte ihr folgen, stoppte allerdings bei Normen Körper. Mit ihrem Sportschuh trat sie ihm seitlich in die Nieren. Doch Normen rührte sich nicht.
"Vielleicht nehmen wir dich besser mit!" sagte die Frau leise. Dann ging sie in die Knie, packte Normen mit beiden Händen und hob ihn in die Höhe. Dann hängte sie sich Normen wie ein Handtuch über die Schulter und folgte ihrer Tochter im Laufschritt.
Als ihre Tochter die Umkleide der Männer betreten wollte, hielt ihre Mutter sie zurück. "Oh nein junge Dame, da gehen wir nicht rein!" Dann zog sie Tony aus dem Arm ihrer Tochter. "Du ziehst dich jetzt um und triffst uns vor dem Studio. Sonst werden wir dich suchen! Klar?" Tony nickte und verschwand schnell in der Umkleide.
Celina und ihre Mutter verschwanden in ihrer Umkleide, zusammen mit dem besinnungslosen Normen.
Zwanzig Minuten später standen die beiden Frauen, mit dem schlaffen Normen auf der Schulter vor dem Fitnesscenter. Sie mussten fast fünfzehn Minuten warten, bis auch Tony endlich auftauchte.
"Und wo ist mein Geld?" fragte Celina ungeduldig.
"Äh, ich kann dir 20 geben, mehr habe ich gerade leider nicht."
"WAS?" schrie das Mädchen laut und boxte Tony in den Magen, der sich darauf hin krümmte.
"Bei mir zu Hause." keuchte er, "Da habe ich noch was rumliegen. Ich kann es holen."
"Nein ich komme mit!" rief Celina.
"Nein." sagte ihre Mutter, "Wir kommen mit."
Wie sich herausstellte hieß Celinas Mutter Birgit. Sie bestand darauf, dass sie alle zusammen in ihrem Auto zu Tony fuhren. Als sie Normen, wie ein kleines Kind auf die Rückbank setzte und anschaltet, kam dieser langsam wieder zu sich. "Wird auch Zeit!" sagte sie und tätschelte seinen Kopf.
Nach einer schweigsamen Fahrt hielt Birgits Auto, zwanzig Minuten später vor Tonys Wohnung. Tony hatte ein ungutes Gefühl, als er mit den beiden Frauen seine Wohnung betrat. Normen machte ein Ausdruckloses Gesicht. Er schien darauf zu warten, dass sie die Frauen endlich loswurden. Außerdem hatte ihn das plötzliche Aufwachen in einem fremden Wagen ziemlich verwirrt. Celina sah sich neugierig um und Tony lief los um so schnell wie möglich das Geld zu hohlen. Als er mit den Scheinen in der Hand wieder kam, sah ihn Celinas Mutter prüfend an.
"Wollen wir noch einmal Wetten? Ich denke nämlich, dass meine Tochter dich beim Ringen locker schlägt!"
"Ich schlag ihn auch locker ins Gesicht!" rief Celina fröhlich, während sie mit ihren Schuhen über Tony Sofagarnitur hüpfte.
"Lieber nicht. Ich will jetzt nicht mehr wetten."
"Oh doch!" rief Celina und kam zu ihnen gelaufen. "Ich will dich aber verhauen!"
"Nur ringen." sagte ihre Mutter, "Er soll nur merken, dass du stärker bist."
"Das bin ich." rief Celina überzeugt und ehe sich Normen versahen, sprang ihn das Mädchen an. Normen ging dabei schnell aus dem Weg uns sah interessiert zu.
Eine kurze Zeit schaffte Tony es auch, Celina Wiederstand zu leisten, doch bald musste er feststellen, dass dieses Mädchen viel mehr Kraft in den Armen hatte als er. Schließlich rang die Kleine ihn zu Boden und drückte seine Hände fest neben seinen Kopf.
"Gewonnen!" lachte sie fröhlich. "Ich hätte bestimmt auch gegen dich und deinen Freund zusammen gewonnen."
"Das ist nun wirklich Unsinn." sagte Normen und verschränkte die Arme. Tony versuchte immer noch, seine Arme freizubekommen, aber es ging nicht. "Lass mich los!" rief er wütend doch
Celina grinste ihn nur frech an.
"Und wenn nicht?" Dann drehte sie sich zu ihrer Mutter um. "Mama? Muss ich ihn loslassen?"
"Aber nein Schatz. Spiel ruhig etwas mit ihm!"
"Normen helfe mir gefälligst!" rief Tony. "Oh ja!" lachte Celina. "Komm nur."
Das Mädchen quietschte überrascht auf, als Normen sich plötzlich mit Schwung gegen sie warf. Tatsächlich, kippte sie, zusammen von Tony herunter. Dieser krabbelte sofort von den beiden weg. Celina war wütenden. Sie schubste Normen mit ihrem linken Arm von sich herunter und kletterte selbst auf ihn rauf. Als dieser versuchte sich aufzurichten, und schlug sie ihm ihre kleine Faust ins Gesicht.
"Aua!" rief Normen und hielt sich die Nase.
"Das war für das Schubsen!" rief Celina und griff nach Normen Handgelenken. Der erwachsene Mann konnte sich nur kurz gegen das Mädchen wehren, danach wurden seine Arme von Celina heruntergedrückt. "Du bist so schwach!" lachte das Mädchen und drückte Normen Arme umso fester auf den Boden. Glücklich darüber, einen Erwachsenen Mann niedergerungen zu haben, sah sie zu Tony rüber. Dieser schenkte seine Aufmerksamkeit gerade Birgit, die sich in seiner Wohnung umsah. Die Gelegenheit nutze Celina. Gelenkig streckte sie eines ihrer Beine und während sie noch auf Normen saß, trat sie damit schwungvoll gegen Tonys Beine. Dieser schrie überrascht auf und knickte zur Seite weg.
Tony fiel genau in Celinas Richtung. Elegant wich Celina, Tonys Körper aus, so dass dieser auf Normen landete. Bevor einer der beiden Männer richtig wusste, was gerade passiert war, hatte Celina sich schon auf Tony gesetzt und hatte nun beide Männer unter sich. Mit ihren Füßen stellte sie sich auf Normen Handgelenke, während sie Tonys mit ihren Händen Packte und schnell unter Kontrolle brachte.
"Hey Mama guck mal! Ich habe beide besiegt!"
Ihre Mutter drehte sich um und lachte laut auf. Dann kam sie mit einem Handy in der Hand zu ihr. Immer noch lachend machte sie ein Foto. Stolz grinste Celina in die Kamera.
"Oh von dir müssen wir auch so ein Foto machen!" rief Celina begeistert, während die beiden Männer unter ihr ätzen und stöhnten. Celina ließ beide Männer frei, die sich sofort von einander wegrollten und versuchten, das Weite zu suchen. Doch schon hatte ihre Mutter beide an den Beinen Gepackt und mit einem kräftigen Zug zu sich gezogen. "Nicht so schnell!" lachte sie.
Für Celinas Mutter war es noch einfacher mit den beiden Männern fertig zu werden. Sie packte jeweils mit einer Hand, beide Handgelenke eines Mannes und knallte sie zu Boden, ohne das eine Gegenwehr der Männer erkennbar war. Celina lachte und nahm schnell das Handy zur Hand. Kurz war sie irritiert, als sie aufs Display sah. "Mam? Das ist ja gar nicht dein Handy!" Lächelnd sah ihre Mutter zu ihr hoch. "Nein!" sagte sie breit grinsend. "Meins liegt noch im Auto, das da lag hier irgendwo rum!"
"Dann ist es meins!" murrte Tony unter ihr wütend. Doch das verging ihm schnell, als Birgit mit ihren Beinen, Normen und Tony Körper gegeneinander drückte.
Celina hatte sichtlich Spaß daran ihre Mutter dabei zu beobachten. Schnell machte sie mit Tonys Handy Fotos.
"Wir brauchen noch ein Foto auf denen sie deine Überlegenheit ganz offen anerkennen!" rief Celina.
Ihre Mutter grinste. "Klingt gut, woran hast du denn gedacht?"
"Sie sollen deinen Bizeps küssen!"
"Habt ihr gehört Jungs?" fragte Birgit und presste ihre Beine so stark zusammen, wie sie nur konnte.
Gleichzeitig stöhnten beide Männer laut unter ihr.
"Na seid ihr bereit euch zu ergeben?" fragte sie.
"Jaaa!" murrten beide unter ihr. Sobald sie das gesagte hatten, ließ Birgit ihre Handgelenke los, packten beide bei den Kehlen und setzte sie, wie zwei Puppen, vor sich hin. Stolz präsentierte die Frau ihre beiden Oberarme.
Als sie diese anspannte zeigte sich ein Golfball großer Bizeps unter der gebräunten Haut. Auffallend rund drückte er sich nach oben. Für eine Frau war das nicht schlecht, wenn auch nicht außergewöhnlich. Denn wirklich groß, wirkte der Bizeps auf ihrem Arm nicht.
Tony und Normen sah Birgit unentschlossen an. "Na was ist? Küssen!" rief Birgit und packte Tony mit der linken Hand an den Haaren. Unsanft drückte sie sein Gesicht an ihren Oberarm. Widerwillig fing Tony an, ihren Muskel zu küssen. Celina lachte laut und machte weitere Fotos. Nach ein paar Minuten ließ Birgit Tony fallen und schnappte sich Normen, den nun das gleiche Schicksal ereilte.
"Hey Tony!" rief Celina als der genannte erschöpft vor ihr Kniete. "Wer ist denn diese Tina in deinen Kontakten?"
"Hä?" machte Tony und sah das Mädchen müde an.
"Meinst Du sie würde sich über diese Fotos freuen?"
Tony Gehirn brauchte einen Augenblick um die Lage zu analysieren, dann breitete sich Panik auf seinem Gesicht auf.
"Nein!" schrie er schrill, "schick ihr bloß nichts!"
"Ups!" sagte Celina und machte ein engelgleiches Gesicht. "Zu spät!" Tony sah sie fassungslos an.
Als Tinas Handy brummte hatte sie nicht die Möglichkeit aufs Display zu schauen. Denn die Frau mit den graugrünen Augen und den braunen Haaren mit den blonden Strähnen, lag auf einer Hantelbank und hob gerade eine enorm bepackte Gewichtsstange in die Höhe. Sie war umring von Männern, die im vorbeigehen gesehen hatten, wie viel Tina stemmte. Promot waren sie mit offenen Mund stehen geblieben, den keiner der Anwesenden hätte sich eine solches Gewicht zugetraut. Fast hatte man den Eindruck, dass sich die Stange der Langhantel, an den Enden leicht nach Unten bog.
Tina stöhnte hörbar, als ich muskelbepackten Arme das Gewicht über ihrem Kopf nach oben drückte. Ein murmeln ging durch die Reihen der Männer. Doch dabei blieb es nicht, denn Tina senkte erneut die Gewichtsstange und machte eine weitere Wiederholung. Dann noch eine und wieder eine. Die Männer um sie herum konnten sich einfach nicht abwenden. Als sie nach der zehnten Wiederholung die Langhantel auf die Halterung zurückstellte, atmeten die Männer erleichtert aus, so als ob sie selbst das Gewicht gestammt hätten.
Tina beachtete die männliche Gesellschaft nicht. Sie setzte sich aufrecht auf die Hantelbank, und nahm sich schwitzend ihr Handy. Als sie die Nachricht auf dem Display sah, runzelte sie die Stirn. Doch als sie die Fotos ansah, die man ihr zugeschickt hatte, wurde sie wütend. Richtig wütend! Zornig blickte sie auf und hielt ihr Handy so fest, das es plötzlich in ihrer Hand in viele kleine Teile zerbrach. Ihr ganzer Körper bebte vor Aggression, was bei einem solch muskulösen Körper beeindruckend aussah. In einem kurzen aufflammen von Vernunft legte sie sich zurück auf die Hantelbank und packte erneut die Langhantel. Wütend knurrend hob sie die Langhantel hoch und runter. Viel schneller als sie es davor gemacht hatte. Manchen Männern blieb nun wirklich der Mund vor Staunen offen stehen. Andere schüttelten verwundert den Kopf. Irgendwo sagte jemand leise "Mist!"
Nach zwanzig schnellen Wiederholungen knallte Tina die Gewichtsstange auf die Halterung. Diese war zwar für ein solches Gewicht ausgelegt, aber Tinas zusätzliche Gewalt verkraftete es nicht. Laut Knirschen brach die Halterung in sich zusammen. Schnell packte Tina wieder zu und legte das Gewicht auf dem Boden ab.
Dann stand sie auf und stampfte wütend davon. Die Männer blickten ihr verblüfft nach.
Doch Tinas Wut war noch lange nicht verflogen. Umso mehr Zeit sie hatte, über das Gesehene nachzudenken, umso wütender wurde sie. Der Weg durch das Fitnesscenter führte sie an einer Gruppe Sandsäcken vorbei, an denen vereinzelt ein paar Menschen trainierten. Wütend trat Tina gegen den erstbesten Sack. Dieser schwang weit nach hinten, prallte mit einem dünnen Mädchen zusammen, welches sofort lang hinfiel.
Noch während das Mädchen am Boden lag, nahm Tina den zurückschwingenden Sandsack in empfang. Mit beiden Fäusten schlug sie mit all ihrer Kraft von Oben herab auf ihn ein. Es knirschte und krachte laut, dann riss der Sack aus der Verankerung an der Decke. Das Mädchen, welches auf dem Boden lag, hatte sich umgedreht und starrte Tina ängstlich an. Tina beachtete sie gar nicht. Sie packte den am Boden liegenden Sack hob ihn hoch in die Luft und zerriss ihn über ihren Kopf in einem gewaltigen Kraftakt. Eine Sekunde verschwand Tina in einer Wolke aus feinem Mehl, aus der sie in der nächsten Sekunde wieder hervortrat.
Verstaubt und mit rotem Gesicht lief sie weiter. Als nächstes trat sie die Tür zur Frauenumkleide aus den Angeln. Die Tür flog wie ein Geschoss davon, verletzte aber niemanden. Die Anwesenden in der Garderobe wichen vor Tina zurück, als diese vor ihren Spint trat und den eisernen Verschluss mit ihrer Faust durchschlug. Denn eisernen Rest riss sie mit der Hand heraus und zerknüllte ihn, vor den Augen der verängstigten Frauen. Tina hielt es nicht für nötig zu duschen, oder sich wirklich umzuziehen. Sie stopfte nur ihre Klamotten in ihre Sporttasche und machte sich auf den Weg zum Ausgang. Niemand versuchte sie aufzuhalten oder wagte es sie anzusprechen.
Viel zu schnell fuhr sie mit ihrem roten Cabrio davon. Fünfzehn Minuten später hielt sie mit quietschenden Reifen vor Tonys Wohnung. Tonys Wohnungstür hatte mal aus Holz bestanden, was sich nach ein paar Besuchen von Tina geändert hatte. Nun wurde seine Wohnung von einer soliden Stahltür verschlossen. Feuerfest, wie er damals betonnt hatte. Tina nahm auf dem Flur anlauf, rannte auf die Tür zu, sprang im letzten Moment hoch, um mit ihrem rechten Bein zuzutreten. Eine kleine Erschütterung ging durch das Gebäude und die Tür knarrte und quietschte laut. Außerdem hinterließ Tina eine dicke Beule im Stahl. Auch schien sich der gesamten Rammen, vom umgebenen Mauerwerk etwas distanziert zu haben.
Dir vier Insassen der Wohnung blickten alle aufgeschreckt zur Tür als ein lautes Donnern erklang. "Was war das?" fragte Celina, die gerade auf Normen saß und ihn mit seinen eigenen Händen ohrfeigte. "Ich weiß nicht!" sagte Birgit unsicher, die gerade prüfte, wie lange sie Tony mit einem Armen in der Luft halten konnte. Wieder donnerte es an der Tür. Und dieses Mal bröckelte der Putz von den Wänden und der Rammen der Tür schob sich weiter in die Wohnung. Außerdem hatte die Tür zwei Dellen.
"Was zum Teufel ist das!" rief Birgit und warf Tony zu Boden.
"Tina!" krächzte er und blickte ängstlich zu Tür.
"Aber was hämmert da an die Tür?"
"Tina!" wiederholte Tony.
Celina stand von Normen auf und lief zu ihrer Mutter. Verunsichert guckte sie zur Tür. "Das kann doch keine Frau sein!" sagte sie leise. "Das muss irgendeine Maschine sein, die diese Tür einreißt. Vielleicht Bauerbeiter oder die Polizei? Tony?"
Erneut krachte es gegen die Tür und dieses Mal bewegte sich der gesamte Rahmen der Tür quietschend nach vorne. Dabei fielen auch ein paar Backsteine aus der Wand. Birgit, Celina, Normen und Tony starrten gebannt auf die Tür. Alle warteten auf den finalen Angriff auf die Tür. Dieser ließ nicht lange auf sich warten. Ein weitere Donner an der Tür und der gesamte Rammen trat mit einem Ruck hervor. Dann kippte er langsam, mit samt der Tür nach vorn. Als das schwere Gestell zu Boden fiel, Krachte es ohrenbetäubend und der Boden bebte. Backsteine wurden mit aus der Wand gehebelt und eine große Staubwolke breitete sich aus.
Als sich der Rauch langsam verzog stand auf der Metalltür eine unglaublich anzusehende Frau. Sie kräftig oder gut gebaut zu nennen wäre maßlos untertrieben. Das hübsche Gesicht mit den blaugrauen Augen und die braunen Haare mit den blonden Strähnen gehörten klar zu einer Frau. Sie war spärlich bekleidet. Ein weißer Sport-BH und ein kleinen schwarzes Höschen aus glänzenden Material war alles was sie trug. Ansonsten war ihr beeindruckender, braungebrannter Körper unbedeckt. Und dieser Teil trotzte vor Kraft. Sie hatte baumstammdicke Oberschenkel, die von hervortretenden Muskelsträngen durchzogen waren. Ihre Waden traten ebenso abnorm dick hervor. Tiefe Rillen lagen zwischen den einzelnen Muskelpaketen ihrer Bauchmuskeln. Ihr Nacken bestand aus Muskeln die mit ihren Schultern ein V darstellten. Ihre Oberarme bestanden aus Muskelkonturen, bei denen man sich nicht vorstellen konnte, wie es aussehen würde, wenn diese Frau ihren Bizeps anspannt. Diese unglaubliche Frau aus purer Kraft stand nun mitten auf der Tür, wie eine Kriegerin. Und ihre Wut stand ihr klar ins Gesicht geschrieben.
"Wer zum Teufel ist das?" fragte Birgit mit matter Stimme.
"Tina!" flüsterte Tony, irgendwo hinter ihr.
"Verdammt!" sagte Celina nur leise.
Tina fixierte die Anwesend mit ihren wütenden Blick und sah einen nach den anderen an. Als sie Birgit sah, verfinsterte sich ihr Blick. "Scheiße!" sagte Birgit tonlos. Und dann kam Tina auf sie zu und Birgit wich automatisch zurück. Schnell sprang sie über den Beistelltisch hinter sich, den Tina, mit einem Tritt, in zwei Teile zerbrach. Birgit taumelte rückwärts und stieß schlussendlich an die Wohnungswand.
"Bleib mir bloß vom Leib!" krächzte sie ängstlich.
Doch da packte sie schon Tinas Hand an der Kehle und hob sie ohne Probleme in die Luft.
"Tony ist mein Spielzeug!" knurrte sie wütend.
"Ja, ist gut, hab ich verstanden." würgte Birgit hervor.
Dabei zerrte sie wie verrückt mit beiden Händen an Tinas Arm, ohne aber etwas ausrichten zu können.
"Du hast ihn dazu gebraucht deinen Bizeps zu küssen!"
"Tut mir leid. Wir haben nur rumgealbert. Ehrlich!"
"Dann albern wir jetzt auch rum. Jetzt wirst du meinen Bizeps küssen!"
Birgit Augen wurden groß, aber sie traute sich nicht einer Frau zu wiedersprechen, die sie wie eine Stoffpuppe hochheben konnte. Wiederwillig nickte Birgit. Daraufhin spannte Tina ihren rechten Arm an, während sie mit dem linken weiterhin Birgit in der Luft hielt.
Birgit hatte nicht gedacht, dass der mächtige Frauenarm vor ihr noch stärker hätte aussehen können. Doch sie wurde eines Besseren belehrt, als Tina ihren Oberarm anspannte und sich plötzlich weitere Muskelmassen aus ihrem Arm nach oben drückten. Tinas Bizeps wuchs zu einer abstrakten Höhe an und oben drauf, glänze eine gespaltene Halbkugel.
Tina führte nun Birgits Gesicht nah genug an ihren Oberarm, so dass sie diesen küssen konnte. Sie war überrascht wie zart und warm Tinas Haus war, als sie diese mit den Lippen berührte. Doch sobald sie mit den Lippen etwas Druck aufbaute spürte sie, wie massiv und hart alles unterhalb dieser Seidenhaut war. Zögerlich fing Birgit an, Tinas Bizeps küssen. Fest und regelmäßig. Dass ihre Tochter, mit weit offenem Mund, daneben stand, bemerkte sie nicht mal. Tina hielt Birgit weiterhin ausdauernd in der Luft. Geduldig verfolgte sie das Spiel von Birgits Lippen. Birgit spielte geduldig mit und hörte erst aus, als Tina ihren Körper zurückzog.
"So und jetzt, ..." sagte Tina und grinste böse, als plötzlich Celinas Stimme ertönte. "Lass jetzt meine Mutter runter!" schrie sie laut. Tina zögerte. Dann brachte sie ihr Gesicht ganz nah vor Birgits. "Du kannst froh sein, dass du dein Kind dabei hast. Ansonsten hätte ich dich jetzt nach Strich und Faden vermöbelt!"
Tina konnte die Angst in Birgit Augen sehen, als sie diese Worte sprach. Und das stellte sie wenigsten halbwegs zu frieden. "Komm mir besser nie wieder unter die Augen!" zischte sie. Und dann warf Tina die Frau, wie ein benutztes Handtuch von sich. Birgit flog kreischend durch die Luft und fiel ziemlich unsanft, zehn Meter hinter Tina, zu Boden. Celina lief zu ihrer Mutter und es dauerte keine zehn Sekunden, da hatten beide die Wohnung verlassen.
Als sich Tina nun zu Normen und Tony umdrehte, liefen diese panisch davon. Wie Kakerlaken die das Tageslicht erblickten. "Bleib stehen Tony!" rief Tina wütend, als der genannte in seine Küche rannte. Tina hätte Normen noch gut erreichen können, doch scheinbar richtete sich ihre Wut ausschließlich gegen Tony. Normen atmete erleichtert aus und beschloss, ebenfalls die Wohnung zu verlassen. Dies war eine Sache zwischen Tony und Tina.
Tony hörte in der Küche wie Tina nach ihm rief. Hecktisch kramte er Töpfe und Pfannen aus den unteren Regalen um sich damit zu bewaffnen. Als er Tina den Flur entlangkommen sah, warf er mit aller Kraft die Pfanne nach ihr.
Tonys Wurf war genau so unbeeindruckten, wie seine eigene Erscheinung. Locker fing Tina die Pfanne in der Luft, faltete sie mit ihren Händen zu einem kleinen Paket und warf sie zur Seite. Das gleiche machte sie mit dem anderen Töpfen und Pfannen, die Tony nach ihr warf. Als Tony die Munition ausging und Tina die Küche betrat, krabbelte er in seiner Panik in den ausgeräumten Geschirrschrank. Tina hatte nicht sehen können, in welchen der Schränke, welche die Küchentheke bildeten, Tony gekrochen war. Mit einem mächtigen Hieb ihrer Faust zertrümmerte Tina das erste Glied der Theke. Kein Tony. Wütend zertrümmerte sie einen weiteren Schrank.
Tony saß in seinem dunklen Versteck und befürchtete das Schlimmste, als er das donnere Geräusch von Tinas Faust hörte. Kurz bevor Tina an seinem Schrank angelangt war, öffnete er die Tür und krabbelte zu schnell er konnte davon. Er hatte Glück, das Tina gerade einen weiteren Schrank zerschmetterte, als er sich davon machte, ansonsten hätte sie ihn gehabt. Im Flur sah sich Tony panisch nach etwas um, mit dem er Tina aufhalten konnte.
An der Wand erblickte er einen großen Feuerlöscher, der schwer und massive aussah. Schnell versuchte er, den Feuerlöscher aus seiner Halterung zu lösen. Doch als der Metallkörper kippte, war dieser viel zu schwer für Tony, so dass dieser auf Tony fiel und ihn zu Boden drückte. Tina kam, ohne Eile, aus der Küche. Sie wusste dass Tony ihr nicht entwischen würde. Außerdem machte es ihr Spaß ihn zu jagen. Sie grinste, als sie sah, wie er unter dem Feuerlöscher lag und verzweifelt versuchte, von ihr weg zu krabbeln.
Mit ihrer linken Hand packte sie den Feuerlöscher und rammte ihn in einer Bewegung in den oberen Bereich der Flurwand, wo dieser stecken blieb. Tony krabbelte sofort durch die nächste Tür, die sich ihm bot. Schnell knallte er die Tür hinter sich zu und bemerkte, dass er sich in seinem Schlafzimmer befand. Keuchend lehnte er sich gegen seine Tür, als schon im nächsten Augenblick, knapp über seinem Kopf, Tinas Faust durch die Tür brach. Schnell sprang er von der Tür weg. Keine Minute zu frühe, den in der nächsten Sekunde, brach Tinas Körper durch die Holztür, als ob sie aus Pappe bestehen würde.
Tony griff schnell zu seinem Baseballschläger, der gewohnheitsmäßig neben seinen Nachtisch stand und rollte sich unter sein Bett. Doch dieses Mal hatte Tina ihn gesehen. Mit einer Hand packte sie das Doppelbett und warf es so schwungvoll zur Seite, das es in seiner ganzen Breite an die nächste Wand knallte. Zitternd stand Tony auf und bedrohte Tina mit dem Schläger in seiner Hand. "Komm nicht näher!" rief er entschlossen.
"Na los Tony, mach doch was!" sagte Tina unbeeindruckt.
"Du hast es nicht anders gewollt!" rief Tony und schlug mit den Schläger zu. Diese prallte gegen Tinas Bauchmuskel ohne etwas auszurichten. Tina tat es offensichtlich auch nicht weh. Im Gegenteil, sie lächelte milde. Dann nahm sie ihm den Schläger aus der Hand und zerbrach diesen routiniert. Tony sah sich hektisch um, musste aber feststellen dass ihm die Fluchtmöglichkeiten ausgegangen waren. In der nächsten Sekunde wurde er schon von Tina am Hals gepackt und in die Luft gehoben. "Bitte!" keuchte er, "es war nicht meine Schuld. Ehrlich nicht!" Doch Tina hörte ihm gar nicht zu. Mit einem Ruck riss sie ihm die Hose vom Leib und setzte sich selber auf seinen Nachtisch. Tony jaulte auf, als Tinas falsche Hand auf seinem nackten Hinterteil landete. Genau wie auch beim zweiten und dritten Mal. Tina nahm sie ausgiebig Zeit für die Bearbeitung von Tonys Hinterteil. Erst schrie Tony noch auf, dann weinte er, was sich langsam in einen Wimmer wandelte.
Als Tina ihren Frust an Tonys Po ausgelassen hatte, war diese dunkelrot gefärbt. Tony selber war total fertig. Verschwitz und schlaff lag er über ihrem muskulösen Bein. "Wirst du jetzt wieder schön brave sein?" fragte Tina streng, als ob Tony ein unartiges Kind wäre. "Ja!" schiffte er und dabei klang er sogar wie ein kleines Kind. "Schön!" stellte Tina fest und drehte Tony auf den Rücken. Prüfend sah sie ihm in die Augen. Als sie sah, wie verheult er war, lächelte sie.
"Na, da brauch ein kleiner Mann wohl ein Trostpflaster, was?" Tony nickte zaghaft. Und zuckte im nächsten Augenblick zusammen als er Tinas Hand an seiner Männlichkeit spürte. Es überraschte ihn, wie zart sich ihre Hand anfühlte. Die graugrünen Augen fixierten ihn, als sie damit anfing, rhythmische Bewegungen auszuführen.
Tony konnte sich dieser weiblichen Berührung nicht wiedersetzen. Schnell hatte Tina etwas Handfestes zwischen ihren Fingern und Tony fing an schneller zu atmen und zu stöhnen. In seiner aufkommenden Erregung betrachtete er Tinas sagenhaften Körper. Ihre Schultermuskeln, ihre massigen Oberarme. Und dann ihre Hand, die ihn so geschickt an den Rand des persönlichen Feuerwerks brachte. Tina lächelte als sie sah, wie weit sie Tony in so kurzer Zeit gebracht hatte.
Dann nahm sie plötzlich die Hände von Tonys ganz privatem Eigentum. Enttäuschung machte sich auf Tonys Gesicht breit. Tina lächelte milde. "Denn Rest schaffe ich auch, ohne dich zu berühren." Mit diesen Worten brachte sie ihren Oberarm direkt in Tonys Sichtfeld. Vor Lust bebend sah er zu, wie Tina langsam ihren Bizeps spannte. Ihr Bizeps wurde immer größer und voller und als er ganz ausgewachsen war, konnte es Tony nicht mehr halten. In einem keinen hohen Strahl brach es aus ihm heraus, was Tina mit einem leisen Lachen quittierte. Tony kam und kam und stöhnte laut vor sich hin. Als er endlich fertig war, blickte er glücklich in Tinas Gesicht. Sein Hintern schmerzte, genauso wie sein Glied. Doch er war glücklich.
Ende
Unvollendete Geschichten
Freitag, 2. Februar 2018
Freitag, 19. Januar 2018
Nina I – Die Schwester meines Freundes.
Einundzwanzig zu sein war schon cool. Ich hatte mein eigenes Geld, dank meiner Ausbildung, meine eigene Wohnung und war meine Eltern los. Sogar ein Kleinwagen gehörte mir. Und heute hatte ich frei. Was bedeutete, dass ich mit meinen Freund Felix abhängen konnte. Dieser wohnte noch bei seinen Eltern. Mutter, Vater, kleine Schwester, der ganze Kram halt. Natürlich hatte ich ein paar Bier im Wagen und diese wollte ich zusammen mit Felix eliminieren. Und das sobald wie möglich mit einem großen Abstand zu seiner Familie. Aber als mich seine Mutter an der Tür empfing, rief sie Felix nicht runter, sonder schickte mich zu ihm rauf.
„Was geht ab?“ rief ich, als ich ins Zimmer kam. Er sah auf die Uhr und grinste schief.
„Der Julian.“ sagte er. „Verdammt, ich dachte du kommst später!“
„Ja, nee ist klar.“ sagte ich. „Und können wir los?“
„Äh.“ machte Felix.
„Was ‚Äh‘?“. Na los spuck es aus.“
„Ey,du musst mir helfen. Ich muss kurz weg meine Sommerreifen abholen. Kannst du solange hierbleiben und auf mein Zeug aufpassen?“
„Bitte was?“ fragte ich und sah Felix mit offenem Mund an.
„Es ist nicht für lange. Nur zehn, fünfzehn Minuten. Ich will einfach nicht das meine kleine Schwester in der Zeit an mein Zeug geht.“
„Ach. Warum schließt du nicht einfach dein Zimmer ab und wir holen zusammen deine Reifen?“
„Man! Denkst du ich bin blöd? Ich schließe immer mein Zimmer ab. Nur kann ich den verdammten Schlüssel nicht finden. Also?“
„Du meinst das erst, hmm…“ sagte ich fuhr mir mit der Hand durch braune Haar.
„Okay danke. Und pass ja auf das sie nicht an meinen PC geht.“
„Ich soll hier rumstehen und auf deinen PC aufpassen? Und wen meinst du mit Sie?“
Doch Felix war schon aus der Tür und ließ mich alleine zurück. Seufzend ließ ich mich auf den Schreibtischstuhl nieder. Na klasse. Jetzt durfte ich hier für eine halbe Stunde rumsitzen. Und da Felix noch nie gut im Zeitmanagement war, konnte ich mich wohl auf eine längere Wartezeit einstellen. Und das an meinen freien Tag. Und dass gemeinsame Trinken konnte ich wohl auch vergessen, wenn mein Freund sein Zimmer nicht mehr verlassen konnte.
Zehn Minuten vergingen in denen ich mich gelangweilt auf dem Schreibtischstuhl hin und her drehte. Ich spielte gerade mit dem Gedanken, einfach zu gehen, als ich ein Quatschen an der Tür hörte. Und dann kam sie herein. Ein Mädchen von vielleicht 15 / 16 Jahren, schlank, ungefähr 1.65 große, mit braunblonden Haaren, die ihr in langen Wellen über die Schultern flossen. Was einem aber sofort ins Auge fiel, war ihre Oberweite. Wohlgeformt und rund drückte sich diese fast waagerecht aus ihrem Oberkörper. Ich hätte darauf ohne Probleme ein Wasserglas abstellen können. Und dieses Wasserglas hätte absolut eben gestanden. Ihr schlanker Körper unterstrich zusätzlich dieses perfekte Gebilde. Und auch wenn ich zuerst nur die feste Form ihrer Oberweite bestaunte, bemerkte ich dennoch dass sie außerdem sehr sportlich wirkte. Sie hatte die typischen rund Schultern, welche klar auf Muskeln hinwiesen. Ebenso wie der leichte Ansatz eines V am Nacken. Und da ihr Bauch auch sehr flach war, ging ich von einem Sixpack aus. Ihre Oberschenkel waren außerdem erstaunlich dick, sahen aber so fest aus, dass ich auch dort von gehörigen Muskeln ausging. Was, wenn man nicht genau hinsah aber nicht gleich auffiel. Auf den ersten Blick war sie einfach ein unverschämt gut gebautes und gut aussehendes Mädchen. Ihr Gesicht war bezaubernd. Sie hatte auffällig große Augen die in einen Marineblau zu leuchten schienen. Sie hatte einen kleinen Kussmund, eine Stupsnase und sehr schwarze Augenbrauen, die ihre Mimik stark unterstrichen. Mit leicht geröteten Wangen stand sie vor mir und starrte mich für einen Augenblick an. Genauso wie ich sie.
„Uh!“ brachte sie mit einer hellen klaren Stimme heraus. „Du bist nicht mein Bruder?“
„Nein!“ sagte ich etwas zu langsam.
„Und was machst du im Zimmer meines Bruders?“ frage sie, und stemmte die Hände in die Hüften.
„Er holt seine Autoreifen und ich warte hier. Und du bist?“
„Seine Schwester!“ sagte sie schnell. „Und hast du auch einen Namen?“
„Julian.“
„Okay Julian, mach mal Platz! Ich muss da ran!“
Das schlanke Mädchen mit der pervers gerade stehenden Oberweite, deutete auf Felixs Schreibtisch.
„Ich denke nicht, dass Felix damit einverstanden wäre.“
„Und? Er ist nicht hier. Und was interessiert es dich? Geh einfach aus dem Weg.“
Ich bewegte mich nicht. Was mir einen scharfen Blick aus den dunkelblauen Augen des Mädchens einbrachte.
„Was soll das denn jetzt werden?“ fragte sie und sah mich wütend an, was bei diesem Gesicht richtig sexy aussah.
„Ich sollte auf seine Sachen aufpassen. Besonders auf seinen Schreibtisch. Und er warnte mich vor einer ‚Sie‘. Damit meinte er wohl dich.“
„Quatsch.“ sagte sie einfach und machte einen Schritt auf mich zu. „Jetzt gehe zur Seite. Ich will ins Internet. Mehr nicht.“
„Nein.“ sagte ich und stand vom Stuhl auf.
„Wow!“ machte sie. „Du willst mich aufhalten?“
„Ja!“ sagte ich und machte mich gerade. Ich war 1,80 groß und hatte breite Schultern. Sie war deutlich kleiner und zierlicher. Sie musterte mich von neuen, schien aber an ihrem Vorhaben festzuhalten. Angriffslustig sah sie mich an, mit einem kleinen unmerklichen Lächeln.
„Du willst dich mit einem Mädchen kloppen?“
„Wenn es gar nicht anders geht.“ sagte ich gelassen.
Kurz schien das junge Fitnessmodel nachzudenken und dann ohne jegliche Vorwarnung, stürzte sie sich auf mich. Ich ging sofort mit ihr zu Boden. Was aber auch daran liegen konnte, dass ich das Gefühl hatte, dieses hübsche Mädchen auffangen zu müssen, damit sie sich ja nicht wehtat. Sie landete direkt auf mir und ich war mir sicher, dass wir dabei eine Menge Krach machten. Ihr wunderbarer Körper landete genau auf meinem und der Geruch von süßem Pfirsich stieg mir in die Nase. Außerdem drückte sich ihre Oberweite spürbar an mich. Doch am meisten erstaunte es mich, wie verdammt schwer dieses Mädchen war. Richtig schwer. Ungewollt stöhnte ich auf, als ich ihr volles Körpergewicht zu spüren bekam.
Als die Kleine auf mir lag, traute ich mich fast nicht, sie anzufassen. Sie löste für mich das Problem, indem sie meine Handgelenkte packte und versuchte, meine Arme zu Boden zu drücken. Erneut stöhnte ich auf, als ich merkte, wie verdammt stark dieses Mädchen war. Meine Arme zitterten als sie langsam zu Boden gedrückt wurden. Man sah, dass auch sie sich dafür anstrengen musste, aber ich sah ebenfalls, wie sie grinste, als meine Arme niedergingen.
„Hab dich!“ flüsterte sie süß. Doch das hatte sie nicht, während sie noch mit meinen Arme gerungen hatte, hatte ich eines meiner Beine unter ihr angezogen, mit welchem ich nun ihren Körper von mir runterdrückte. Sie quietschte überrascht auf, als ich ihren Unterkörper hochdrückt. Erschrocken ließ sie eine meiner Arme los, womit ich ihr sofort einen Stoß verpasste, der sie endgültig von mit runterbrachte. Doch leider war sie nur zur Seite gefallen und ehe ich meine Freiheit irgendwie nutzen konnte, hatte sie ihre langen Beine um meinen Bauch geschlungen.
Schnell packte ich sie an den Oberschenkeln und fühlte eine steinharte wellige Struktur unter meinen Händen. Ich musste zu meinem eigenen Entsetzen feststellen, dass es sich hierbei um ihre harte Beinmuskulatur handelte. Im nächsten Augenblick verfestigten sich diese Muskeln und quetschten meinen Bauch und Hüfte ein. „Ahhhh!“ schrie ich ungewollt und schlug wild mit den flachen Händen auf ihre Beine.
„Hahaha!“ lachte das Mädchen. „Was hast du denn? Ich drücke nur ganz wenig! Soll ich mal richtig drücken?“
Während sie sprach, hatte der Druck ihrer Beine etwas nachgelassen. Was auch gut so war, denn ansonsten hätte ich wohl wie eine kleines Mädchen geweint. Die Drohung, dass sie noch stärker drücken wollte beflügelte meine Versuche ihren Muskelbeinen zu entkommen.
Soweit es mir möglich war drehte ich mich ruckartig zur Seite und langte nach ihrem linken Fuß. Da ich mit eingestehen musste, dass dieses Mädchen stärker war als ich, griff ich zu einer andren Methode. So gut ich konnte, kitzelte ich ihre Fußsohle. „Ahhh!“ machte Felix süße Schwester und versuchte mir ihren Fuß zu entreißen. Ich hielt mich eisern an ihrem Schienbein fest und wurde von dem kleinen Mädchen förmlich durch das halbe Zimmer gezogen. Wie ein kleines Kind, das sich an das Bein seiner Mutter klammert. Letzten Endes zog sie ihr Bein an ihren Körper, sah ich mit einem finsteren Blick an und trat plötzlich aus. Nur mit ihrem linken Bein, stieß sie meinen Körper in die Luft, so dass ich einen Meter von ihr zu Boden ging.
Meine Brust schmerzte an der Stelle, an der sie mir den Tritt verpasst hatte. Doch wenigstens hatte ich jetzt die Möglichkeit, wieder auf die Beine zu kommen. Stöhnend stand ich auf und sah, dass die kleine Maus noch am Boden hockte. Diesen Vorteil musste ich nutzen. Ich sprang sie seitlich an, genau in dem Augenblick in dem sie versuchte, selbst wieder auf die Beine zu kommen. Plump fielen wir beide erneut zu Boden. Doch dieses Mal war ich oben und sie hatte mit meinem Angriff nicht gerechnet.
So flink ich konnte, setzte ich mich auf ihren Oberkörper, wobei ich mich direkt unter ihrer prallen Oberweite platzierte. Dann packte ich ihre Handgelenke, um ihre Arme neben ihrem Kopf zu Boden zu drücken. Dabei lehnte ich mich soweit es ging nach vorne, damit mir mein eigenes Körpergewicht dabei half. Doch das half leider nicht ganz um mit der Kraft des Mädchens fertig zu werden. Stöhnend drückte sie meine Hände nach oben. Ein reiner Kraftakt, der gepaart mit ihrem Gesichtsausdruck sehr süß war. Doch schenkte ich ihrem Gesicht nur wenig Aufmerksamkeit, denn mein Wille zu Siegen war ungebrochen. Schnell sprang ich nach vorne und begrub ihre Arme unter meinen Beinen. Ich hockte nun auf ihr, ihren Kopf zwischen meinen Beinen, mit eingeklemmten Armen. Hätte ich mich gesetzt, hätte ich halb auf ihrem Hals und ihrer Oberweite gesessen. Doch stattdessen verlagerte ich mein Gewicht auf meine Beine, denn ich spürte darunter tatsächlich, den Druck ihrer Powerarme.
„Gibst Du auf?“ fragte ich stöhnend. Erst jetzt merkte ich, wie sehr mich dieser kurze Kampf angestrengt hatte. Und mein Unterleib schmerzte immer noch an der Stelle, an der sie mich mit ihren Muskelbeinen zusammengequetscht hatte. „Warte…“ murrte sie und ich spürte wie ihre Arme erneut gegen meinen Körper drückten. Für einen Augenblick wirkte es tatsächlich so, als ob sie mich komplett hochheben würde. Doch dann erschlafften ihre Arme wieder. „Verdammt!“ murmelte sie leise.
Und obwohl ich es war, der sie zu Boden drücke, sah sie mich an, als ob sie gewonnen hätte. Ihr Grinsen wirkte dominant und selbstsicher. Ich fühlte mich unwohl dabei, auf diesem Mädchen zu sitzen. Doch ihr machte es offensichtlich nichts aus.Für mich war klar, dass ich nicht gewonnen hatte. Sobald das Mädchen sich an ihre Beine erinnerte, könnte es für mich brenzlich werden. Je nachdem wie gelenkig sie war. Aber in Gedanken sah ich sie schon, wie sie mir ihre Knie in den Rücken rammte. Dieses Mädchen hätte mich leicht fertig machen können, davon war ich überzeugt.
"Du bist stark!" sagte sie grinsend. Sie versuchte noch einmal hoch zu kommen und ich musste mich erneut anstrengen um ihr stand zu halten. Die Kraft dieses Mädchen war beindruckend. Und scheinbar legte sie mein Körpergewicht als Kraft aus. Was ich irgendwie süß fand. Scheinbar unterschätzte sie ihre eigene Kraft.
"Und?" fragte sie, "Lässt du mich laufen?"
"Äh klar!" murmelte ich. "Lass nur die Sachen von deinen Bruder in Ruhe."
Ich ließ sie los und wir standen beide auf. Ihr durchdringender Blick ruhte dabei auf mir, was mir irgendwie nicht behagte. "Das hat Spaß gemacht!" sagte sie. "Viel mehr als mit meinen Bruder. Der hat mich noch nie besiegt. Lust auf eine zweite Runde?" Verschwitzt und mit zerzausten Haaren stand ich vor ihr, während das Mädchen selber nicht allzu sehr außer Atem war. Außerdem fühlte ich mich erschöpft und meine Hüfte schmerzte weiterhin.
„Vielleicht ein anderes Mal, ja?“
„Versprochen?“ fragte sie und machte einen Schmollmund.
Am liebsten wäre ich über sie hergefallen. Wie sie so da stand. Mit diesem herausfordernden Blick. Ihre Augen sagen förmlich: „los nimm mich, pack mich, trau dich!“
„Äh, klar. Ich und Felix sind doch Kumpels, da werde ich hier bestimmt wieder auftauchen.“
„Gut!“ sagte sie und musterte mich wieder mit ihren blauleuchteten Augen. „Ich will das nämlich unbedingt.“
Dann rötete sich ihr Gesicht plötzlich, als ob sie an etwas Unanständiges gedacht hätte. „Ich muss jetzt!“ rief sie und rannte schnell zur Zimmertür.
„Warte!“ rief ich. „Wie heißt du eigentlich?“
„Nina.“
Einen Augenblick musterte mich das junge Ding noch. Dann glitt ein Lächeln über ihr Gesicht und sie verschwand aus dem Zimmer.
Ich stand wie versteinert da. Nicht sicher, was gerade passiert war. Oder besser, ob es wirklich passiert war. Sollte ich Felix sagen was geschehen war? Nein, warum auch. Es war ja nichts passiert. Abgesehen davon, dass ich die letzten Minuten mit seiner Schwester dauergeil gewesen war. Ich hatte immer noch ihren Pfirsichgeruch in der Nase.
Als Felix dann wirklich kam, sagte ich tatsächlich nichts. Auf seine Frage, ob irgendwas vorgefallen wäre, schüttelte ich nur den Kopf. Felix hingegen hatte seine Zimmerschlüssel im Auto gefunden, so dass wir sein Zimmer abschließen und trinken gehen konnten. Doch auch nach dem zehnten Bier, ging mir Nina nicht aus dem Kopf. Dieses Mädchen sah einfach zu gut aus und ich stand auf ihre Kraft. Diese Muskeln waren sexy. Aber Felix war nun mal mein Freund. Auch wenn wir uns noch nicht lange kannten, würde ich mich nicht an seine Schwester ranmachen. Besonders wenn sie noch nicht achtzehn war. Also beschloss ich, mich nicht mehr auf Nina einzulassen. Als ich diesen Entschluss fasste wusste ich nicht, dass Nina andere Pläne hatte.
Ende.
„Was geht ab?“ rief ich, als ich ins Zimmer kam. Er sah auf die Uhr und grinste schief.
„Der Julian.“ sagte er. „Verdammt, ich dachte du kommst später!“
„Ja, nee ist klar.“ sagte ich. „Und können wir los?“
„Äh.“ machte Felix.
„Was ‚Äh‘?“. Na los spuck es aus.“
„Ey,du musst mir helfen. Ich muss kurz weg meine Sommerreifen abholen. Kannst du solange hierbleiben und auf mein Zeug aufpassen?“
„Bitte was?“ fragte ich und sah Felix mit offenem Mund an.
„Es ist nicht für lange. Nur zehn, fünfzehn Minuten. Ich will einfach nicht das meine kleine Schwester in der Zeit an mein Zeug geht.“
„Ach. Warum schließt du nicht einfach dein Zimmer ab und wir holen zusammen deine Reifen?“
„Man! Denkst du ich bin blöd? Ich schließe immer mein Zimmer ab. Nur kann ich den verdammten Schlüssel nicht finden. Also?“
„Du meinst das erst, hmm…“ sagte ich fuhr mir mit der Hand durch braune Haar.
„Okay danke. Und pass ja auf das sie nicht an meinen PC geht.“
„Ich soll hier rumstehen und auf deinen PC aufpassen? Und wen meinst du mit Sie?“
Doch Felix war schon aus der Tür und ließ mich alleine zurück. Seufzend ließ ich mich auf den Schreibtischstuhl nieder. Na klasse. Jetzt durfte ich hier für eine halbe Stunde rumsitzen. Und da Felix noch nie gut im Zeitmanagement war, konnte ich mich wohl auf eine längere Wartezeit einstellen. Und das an meinen freien Tag. Und dass gemeinsame Trinken konnte ich wohl auch vergessen, wenn mein Freund sein Zimmer nicht mehr verlassen konnte.
Zehn Minuten vergingen in denen ich mich gelangweilt auf dem Schreibtischstuhl hin und her drehte. Ich spielte gerade mit dem Gedanken, einfach zu gehen, als ich ein Quatschen an der Tür hörte. Und dann kam sie herein. Ein Mädchen von vielleicht 15 / 16 Jahren, schlank, ungefähr 1.65 große, mit braunblonden Haaren, die ihr in langen Wellen über die Schultern flossen. Was einem aber sofort ins Auge fiel, war ihre Oberweite. Wohlgeformt und rund drückte sich diese fast waagerecht aus ihrem Oberkörper. Ich hätte darauf ohne Probleme ein Wasserglas abstellen können. Und dieses Wasserglas hätte absolut eben gestanden. Ihr schlanker Körper unterstrich zusätzlich dieses perfekte Gebilde. Und auch wenn ich zuerst nur die feste Form ihrer Oberweite bestaunte, bemerkte ich dennoch dass sie außerdem sehr sportlich wirkte. Sie hatte die typischen rund Schultern, welche klar auf Muskeln hinwiesen. Ebenso wie der leichte Ansatz eines V am Nacken. Und da ihr Bauch auch sehr flach war, ging ich von einem Sixpack aus. Ihre Oberschenkel waren außerdem erstaunlich dick, sahen aber so fest aus, dass ich auch dort von gehörigen Muskeln ausging. Was, wenn man nicht genau hinsah aber nicht gleich auffiel. Auf den ersten Blick war sie einfach ein unverschämt gut gebautes und gut aussehendes Mädchen. Ihr Gesicht war bezaubernd. Sie hatte auffällig große Augen die in einen Marineblau zu leuchten schienen. Sie hatte einen kleinen Kussmund, eine Stupsnase und sehr schwarze Augenbrauen, die ihre Mimik stark unterstrichen. Mit leicht geröteten Wangen stand sie vor mir und starrte mich für einen Augenblick an. Genauso wie ich sie.
„Uh!“ brachte sie mit einer hellen klaren Stimme heraus. „Du bist nicht mein Bruder?“
„Nein!“ sagte ich etwas zu langsam.
„Und was machst du im Zimmer meines Bruders?“ frage sie, und stemmte die Hände in die Hüften.
„Er holt seine Autoreifen und ich warte hier. Und du bist?“
„Seine Schwester!“ sagte sie schnell. „Und hast du auch einen Namen?“
„Julian.“
„Okay Julian, mach mal Platz! Ich muss da ran!“
Das schlanke Mädchen mit der pervers gerade stehenden Oberweite, deutete auf Felixs Schreibtisch.
„Ich denke nicht, dass Felix damit einverstanden wäre.“
„Und? Er ist nicht hier. Und was interessiert es dich? Geh einfach aus dem Weg.“
Ich bewegte mich nicht. Was mir einen scharfen Blick aus den dunkelblauen Augen des Mädchens einbrachte.
„Was soll das denn jetzt werden?“ fragte sie und sah mich wütend an, was bei diesem Gesicht richtig sexy aussah.
„Ich sollte auf seine Sachen aufpassen. Besonders auf seinen Schreibtisch. Und er warnte mich vor einer ‚Sie‘. Damit meinte er wohl dich.“
„Quatsch.“ sagte sie einfach und machte einen Schritt auf mich zu. „Jetzt gehe zur Seite. Ich will ins Internet. Mehr nicht.“
„Nein.“ sagte ich und stand vom Stuhl auf.
„Wow!“ machte sie. „Du willst mich aufhalten?“
„Ja!“ sagte ich und machte mich gerade. Ich war 1,80 groß und hatte breite Schultern. Sie war deutlich kleiner und zierlicher. Sie musterte mich von neuen, schien aber an ihrem Vorhaben festzuhalten. Angriffslustig sah sie mich an, mit einem kleinen unmerklichen Lächeln.
„Du willst dich mit einem Mädchen kloppen?“
„Wenn es gar nicht anders geht.“ sagte ich gelassen.
Kurz schien das junge Fitnessmodel nachzudenken und dann ohne jegliche Vorwarnung, stürzte sie sich auf mich. Ich ging sofort mit ihr zu Boden. Was aber auch daran liegen konnte, dass ich das Gefühl hatte, dieses hübsche Mädchen auffangen zu müssen, damit sie sich ja nicht wehtat. Sie landete direkt auf mir und ich war mir sicher, dass wir dabei eine Menge Krach machten. Ihr wunderbarer Körper landete genau auf meinem und der Geruch von süßem Pfirsich stieg mir in die Nase. Außerdem drückte sich ihre Oberweite spürbar an mich. Doch am meisten erstaunte es mich, wie verdammt schwer dieses Mädchen war. Richtig schwer. Ungewollt stöhnte ich auf, als ich ihr volles Körpergewicht zu spüren bekam.
Als die Kleine auf mir lag, traute ich mich fast nicht, sie anzufassen. Sie löste für mich das Problem, indem sie meine Handgelenkte packte und versuchte, meine Arme zu Boden zu drücken. Erneut stöhnte ich auf, als ich merkte, wie verdammt stark dieses Mädchen war. Meine Arme zitterten als sie langsam zu Boden gedrückt wurden. Man sah, dass auch sie sich dafür anstrengen musste, aber ich sah ebenfalls, wie sie grinste, als meine Arme niedergingen.
„Hab dich!“ flüsterte sie süß. Doch das hatte sie nicht, während sie noch mit meinen Arme gerungen hatte, hatte ich eines meiner Beine unter ihr angezogen, mit welchem ich nun ihren Körper von mir runterdrückte. Sie quietschte überrascht auf, als ich ihren Unterkörper hochdrückt. Erschrocken ließ sie eine meiner Arme los, womit ich ihr sofort einen Stoß verpasste, der sie endgültig von mit runterbrachte. Doch leider war sie nur zur Seite gefallen und ehe ich meine Freiheit irgendwie nutzen konnte, hatte sie ihre langen Beine um meinen Bauch geschlungen.
Schnell packte ich sie an den Oberschenkeln und fühlte eine steinharte wellige Struktur unter meinen Händen. Ich musste zu meinem eigenen Entsetzen feststellen, dass es sich hierbei um ihre harte Beinmuskulatur handelte. Im nächsten Augenblick verfestigten sich diese Muskeln und quetschten meinen Bauch und Hüfte ein. „Ahhhh!“ schrie ich ungewollt und schlug wild mit den flachen Händen auf ihre Beine.
„Hahaha!“ lachte das Mädchen. „Was hast du denn? Ich drücke nur ganz wenig! Soll ich mal richtig drücken?“
Während sie sprach, hatte der Druck ihrer Beine etwas nachgelassen. Was auch gut so war, denn ansonsten hätte ich wohl wie eine kleines Mädchen geweint. Die Drohung, dass sie noch stärker drücken wollte beflügelte meine Versuche ihren Muskelbeinen zu entkommen.
Soweit es mir möglich war drehte ich mich ruckartig zur Seite und langte nach ihrem linken Fuß. Da ich mit eingestehen musste, dass dieses Mädchen stärker war als ich, griff ich zu einer andren Methode. So gut ich konnte, kitzelte ich ihre Fußsohle. „Ahhh!“ machte Felix süße Schwester und versuchte mir ihren Fuß zu entreißen. Ich hielt mich eisern an ihrem Schienbein fest und wurde von dem kleinen Mädchen förmlich durch das halbe Zimmer gezogen. Wie ein kleines Kind, das sich an das Bein seiner Mutter klammert. Letzten Endes zog sie ihr Bein an ihren Körper, sah ich mit einem finsteren Blick an und trat plötzlich aus. Nur mit ihrem linken Bein, stieß sie meinen Körper in die Luft, so dass ich einen Meter von ihr zu Boden ging.
Meine Brust schmerzte an der Stelle, an der sie mir den Tritt verpasst hatte. Doch wenigstens hatte ich jetzt die Möglichkeit, wieder auf die Beine zu kommen. Stöhnend stand ich auf und sah, dass die kleine Maus noch am Boden hockte. Diesen Vorteil musste ich nutzen. Ich sprang sie seitlich an, genau in dem Augenblick in dem sie versuchte, selbst wieder auf die Beine zu kommen. Plump fielen wir beide erneut zu Boden. Doch dieses Mal war ich oben und sie hatte mit meinem Angriff nicht gerechnet.
So flink ich konnte, setzte ich mich auf ihren Oberkörper, wobei ich mich direkt unter ihrer prallen Oberweite platzierte. Dann packte ich ihre Handgelenke, um ihre Arme neben ihrem Kopf zu Boden zu drücken. Dabei lehnte ich mich soweit es ging nach vorne, damit mir mein eigenes Körpergewicht dabei half. Doch das half leider nicht ganz um mit der Kraft des Mädchens fertig zu werden. Stöhnend drückte sie meine Hände nach oben. Ein reiner Kraftakt, der gepaart mit ihrem Gesichtsausdruck sehr süß war. Doch schenkte ich ihrem Gesicht nur wenig Aufmerksamkeit, denn mein Wille zu Siegen war ungebrochen. Schnell sprang ich nach vorne und begrub ihre Arme unter meinen Beinen. Ich hockte nun auf ihr, ihren Kopf zwischen meinen Beinen, mit eingeklemmten Armen. Hätte ich mich gesetzt, hätte ich halb auf ihrem Hals und ihrer Oberweite gesessen. Doch stattdessen verlagerte ich mein Gewicht auf meine Beine, denn ich spürte darunter tatsächlich, den Druck ihrer Powerarme.
„Gibst Du auf?“ fragte ich stöhnend. Erst jetzt merkte ich, wie sehr mich dieser kurze Kampf angestrengt hatte. Und mein Unterleib schmerzte immer noch an der Stelle, an der sie mich mit ihren Muskelbeinen zusammengequetscht hatte. „Warte…“ murrte sie und ich spürte wie ihre Arme erneut gegen meinen Körper drückten. Für einen Augenblick wirkte es tatsächlich so, als ob sie mich komplett hochheben würde. Doch dann erschlafften ihre Arme wieder. „Verdammt!“ murmelte sie leise.
Und obwohl ich es war, der sie zu Boden drücke, sah sie mich an, als ob sie gewonnen hätte. Ihr Grinsen wirkte dominant und selbstsicher. Ich fühlte mich unwohl dabei, auf diesem Mädchen zu sitzen. Doch ihr machte es offensichtlich nichts aus.Für mich war klar, dass ich nicht gewonnen hatte. Sobald das Mädchen sich an ihre Beine erinnerte, könnte es für mich brenzlich werden. Je nachdem wie gelenkig sie war. Aber in Gedanken sah ich sie schon, wie sie mir ihre Knie in den Rücken rammte. Dieses Mädchen hätte mich leicht fertig machen können, davon war ich überzeugt.
"Du bist stark!" sagte sie grinsend. Sie versuchte noch einmal hoch zu kommen und ich musste mich erneut anstrengen um ihr stand zu halten. Die Kraft dieses Mädchen war beindruckend. Und scheinbar legte sie mein Körpergewicht als Kraft aus. Was ich irgendwie süß fand. Scheinbar unterschätzte sie ihre eigene Kraft.
"Und?" fragte sie, "Lässt du mich laufen?"
"Äh klar!" murmelte ich. "Lass nur die Sachen von deinen Bruder in Ruhe."
Ich ließ sie los und wir standen beide auf. Ihr durchdringender Blick ruhte dabei auf mir, was mir irgendwie nicht behagte. "Das hat Spaß gemacht!" sagte sie. "Viel mehr als mit meinen Bruder. Der hat mich noch nie besiegt. Lust auf eine zweite Runde?" Verschwitzt und mit zerzausten Haaren stand ich vor ihr, während das Mädchen selber nicht allzu sehr außer Atem war. Außerdem fühlte ich mich erschöpft und meine Hüfte schmerzte weiterhin.
„Vielleicht ein anderes Mal, ja?“
„Versprochen?“ fragte sie und machte einen Schmollmund.
Am liebsten wäre ich über sie hergefallen. Wie sie so da stand. Mit diesem herausfordernden Blick. Ihre Augen sagen förmlich: „los nimm mich, pack mich, trau dich!“
„Äh, klar. Ich und Felix sind doch Kumpels, da werde ich hier bestimmt wieder auftauchen.“
„Gut!“ sagte sie und musterte mich wieder mit ihren blauleuchteten Augen. „Ich will das nämlich unbedingt.“
Dann rötete sich ihr Gesicht plötzlich, als ob sie an etwas Unanständiges gedacht hätte. „Ich muss jetzt!“ rief sie und rannte schnell zur Zimmertür.
„Warte!“ rief ich. „Wie heißt du eigentlich?“
„Nina.“
Einen Augenblick musterte mich das junge Ding noch. Dann glitt ein Lächeln über ihr Gesicht und sie verschwand aus dem Zimmer.
Ich stand wie versteinert da. Nicht sicher, was gerade passiert war. Oder besser, ob es wirklich passiert war. Sollte ich Felix sagen was geschehen war? Nein, warum auch. Es war ja nichts passiert. Abgesehen davon, dass ich die letzten Minuten mit seiner Schwester dauergeil gewesen war. Ich hatte immer noch ihren Pfirsichgeruch in der Nase.
Als Felix dann wirklich kam, sagte ich tatsächlich nichts. Auf seine Frage, ob irgendwas vorgefallen wäre, schüttelte ich nur den Kopf. Felix hingegen hatte seine Zimmerschlüssel im Auto gefunden, so dass wir sein Zimmer abschließen und trinken gehen konnten. Doch auch nach dem zehnten Bier, ging mir Nina nicht aus dem Kopf. Dieses Mädchen sah einfach zu gut aus und ich stand auf ihre Kraft. Diese Muskeln waren sexy. Aber Felix war nun mal mein Freund. Auch wenn wir uns noch nicht lange kannten, würde ich mich nicht an seine Schwester ranmachen. Besonders wenn sie noch nicht achtzehn war. Also beschloss ich, mich nicht mehr auf Nina einzulassen. Als ich diesen Entschluss fasste wusste ich nicht, dass Nina andere Pläne hatte.
Ende.
Freitag, 5. Januar 2018
Karate Jana - Diebstahl.
„Oh bitte, bitte, bitte Jana!“
„Okay, hör schon auf! Ich mach es ja. Obwohl ich finde, dass Du das auch selber mache könntest!“
„Ich? Keine Chance. Also echt nicht! Klettern ist nichts für mich. Und außerdem bin ich nicht sonderlich geschickt! Aber du! Du bist kleiner, schlanker und auch irgendwie elegant! Und gelenkig und,…“
„Ja, ist gut! Ich hab doch schon gesagt, dass ich es mach!“
„Cool!“ rief Hanna und schob ihr Fester auf. „Du musst dich gut am Gitter festhalten, da unten sind zwar Büsche aber wir sind im zweiten Stock. Fände es besser, wenn du nicht runterfällst. Ich hab nicht so viele Freundinnen!“
„Keine Angst, ich weiß wie man Klettert!“
„Oh gut, wie gesagt, ich habe schon daran gedacht es selber zu machen. Wirklich! Aber ich habe kaum Kraft in den Armen und … Äh Aber du bist doch stark genug, oder?“
„Na und ob!“ sagte Jana und machte vor Hanna eine Bizepspose.
Hanna war einen halben Kopf größer als Jana, was nicht bedeutete das sie sehr groß war. Jana war ehr klein. Mit schmalen Schultern und einer zierlichen Figur. Aber sie hielt sich fit. Mit Kraftsport. Ja sie war ein kleines Mädchen das auch mal mit einer Hantel arbeitete. Ihre Arme waren im Vergleich mit ihrem Körper etwas dicker und jetzt erhob sich daraus ein steiler Bizeps. Und auf ihrem kurzen Arm sah er richtig gewaltig auf. Er konzentrierte sich mehr auf die Mitte, war dafür aber um so höher!
Hanna sah ihre neue Freundin mit großen Augen an. „Oh mein Gott! Du hast ja richtig Muskel! Das ist ja der Hammer. Du siehst nämlich überhaupt nicht stark aus. Darf ich mal drücken?“
Jana nickte und Hanna drückte sofort, mit zwei Fingern ihrer Hand, Jana Bizeps.
„Verdammt ist der Hart. Und das nur an der Sitze!“ Jana fühlte, wie Hannas Finger an ihren Bizeps herunterrutschten und diesen seitlich umfassten. „Scheiße!“ rief Hanna. „Kann gar nicht glauben, das ich gerade reine Muskeln zwischen den Händen habe!“ Jana wurde etwas rot. Die Berührungen ihrer Freundin lösten seltsame Gefühle in ihr aus.
„Ja fein!“ sagte sie und entzog Hanna ihren Arm. „Kann ich jetzt los?“
„Äh.. Ja mach! Aber sei vorsichtig!“
„Ja, ja!“
Jana hatte keine Höhenangst und war schnell auf das Fenstersims geklettert. Dann griff sie nach dem Holzgitter, dass an der Häuserwand befestigt war, damit Pflanzen vom Garten daran emporwachsen konnten. Es stimmte was Hanna gesagt hatte, sie war fit gelenkig und flink. Für sie war es ein Kinderspiel auf das Vordach zu kommen, dass sich am rechten Rand von Hannas Zimmer befand.
Als Jana auf dem Vordach war, sah sie wie Hanna sich aus ihrem Fester lehnte und ihr zuwinkte.
„Ist dein Bruder eigentlich zu Hause?“ rief Jana im Flüsterton. Hanna zückte mit den Schultern und hob die Hände fragend in die Höhe. „Na toll!“ flüsterte Jana leise und kletterte auf dem Dach weiter um die Ecke des Hauses, was sie aus dem Sichtfeld von Hanna brachte. Hanna hatte Jana erzählt, dass ihr Bruder sein Zimmer, in der anderen Ecke des Hauses hatte. Und das sein Fenster meistens offen waren. Er war wohl ein Frischluftfreac.
Leise wie eine Katze lief sie über das Dach bis zu dem Fenster, wohinter sich das Zimmer von Hannas Bruder befinden musste. Leise drückte sie das Fester auf, dass tatsächlich ein Stück offen gestanden hatte. Vorsichtig schob sie den Kopf ins Innere und schaute hinein. Das Zimmer würde durch eine Lichtquelle erleuchtet, die sie nicht sehen konnte. Aber es musste wohl ein Fernseher oder ähnliches sein, aber sie hörte keinen Ton. Das bedeutete wohl, dass Hannas Bruder da war. Aber jetzt war sie schon so weit gegangen, nun wollte sie auch was machen. Außerdem war es ein klein bisschen Aufregend.
Erstaunlich leise glitt sie ins Zimmer. Nun konnte sie sehen, das Hannas Bruder an einem Computer ein Spiel spielte. Er saß mit den Rücken zu ihr und hatte zwei dicke Kopfhörer auf. „Perfekt!“ dachte sie. Mit Herzklopfen sah sie sich um. Schnell hatte sie seinen Schreibtisch gefunden. Hanna meinte, dass er die Karten bestimmt irgendwo dort hatte.
Vorsichtig und fast schon in Zeitlupe, begann Hanna den Schreibtisch zu durchwühlen. Es verging einige Zeit, ohne das Hannas Bruder sie bemerkte. Aber Jana fand die Konzertkarten nicht. Doch sie fand eine kleine Stahlkassette, ohne Schlüssel.
„Verdammt!“ sagte sie leise. Sie wollt nicht ohne die Karten gehen. Hannas Bruder hatte kein Recht gehabt sie zu nehmen. Und laut Hanna waren sie teuer gewesen. „Ach was soll es!“ dachte Hanna und stand auf, dann knallte sie die Kassette laut auf die Ablage des Schreibtisch. Hannas Bruder schreckte auf und wäre beinahe vom Stuhl gefallen. Er zog sich die Kopfhörer runter und drehte sich um. Als er Jana sah, zuckte er kurz zusammen.
„Ah, verdammt! Kannst du nicht anklopfen?“
„Aber ich bin nicht durch die Tür gekommen!“
„Was, was sagst du? Und zum Teufel wer bist du überhaupt?“
„Hannas Freundin!“
„Schön, du bist im falschen Zimmer und jetzt verschwinde!“
„Nein!“
„Was?“
„Ich will die Karten!“
„Tja, das kannst du vergessen! Und du kannst meiner verblödeten Schwester sagen, das sie die Karten nie wieder sieht! Verstanden? Und jetzt verschwinde!“
Böse sah ihn Jana an und ballte ihr Fäuste.
„Was? Meinst du das ernst? Du willst dich jetzt echt schlagen?“ Mit diesen Worten stand er auf und Jana musste feststellen, dass er einen Kopf größer war. Das waren allerding viele Typen. Aber er war auch massiger. Gut Jana war auch dünn.
„Sicher das du dich für meine gehirnlose Schwester verprügeln lassen willst?“
„Hmm siehst nicht gerade sportlich aus!“ sagte Jana.
Plötzlich griff Hannas Bruder nach ihr, Jana konnte noch schnell die Hände heben und seine Handgelenke ergreifen. Es entbrannte ein Ringkampf. Jana wurde nach hinten gedrängte, als Hannas Bruder stur versucht die niederzurennen. In der Zimmermitte hatte Jana mehr Platz und sie hatte sich schnell gefangen. Als sie einen festen Stand hatte, spannte sie ihre Muskeln und drückte gegen die Arme ihres Gegners an. Dann passierte was, womit Jana nicht gerechnet hatte. Sie drängte ihren Gegner zurück. Mit reiner Muskelkraft. Sie! Das kleine Mädchen war tatsächlich stärker. Sie grinste Hannas Bruder breit an und dieser sah ungläubig auf Jana nackte Arme, die nun deutlich ihre Muskeln zeigten.
„Du machst wohl wirklich kein Sport!“ sagte Jana zufrieden und rang ihren Gegner auf die Knie.
Natürlich hatte Jana nicht nur Kraft in den Armen. An ihrer schlanken Gestalt, waren einem immer ihre Beine aufgefallen. Sie waren etwas dick. Nach dem Krafttraining waren sie das noch immer, aber nun bestanden sie aus Muskeln. Und Jana zeigte ihre Beine gerne. Sie trug fast immer einen kurzen Rock und eine Strumpfhose. So wie heute auch. Als sie ihren Gegener auf die Knie gezwungen hatte, packte sie ihn schnell am Kopf, drückte ihn nach unten und rammte ihn brutal das Knie ins Gesicht.
Sie hatte nicht viel Kraft aufgewendet, dennoch gab es ein knacken und Hannas Bruder fiel zuckend zu Boden. Dort durchlebte er kurz einen Kampf und kam dann wieder zu sich. Sofort hielt er sich mit beiden Händen die Nase, während er am Boden lag.
„Was ist los? Ah, meine Nase, meine Nase!“ er starte zu Jana herauf. „Was stehest du so rum? Hohl meine Eltern! Du blöde Kuh hast mir die Nase gebrochen! Ich muss ins Krankenhaus!“
„Nicht so laut!“ rief Jana. Flink ging sie selbst zu Boden, packte den Kopf von dem jammernden Jungen und schob diesen zwischen ihre Beine. „Bist du irre?“ rief er und versuchte von ihr los zu kommen.
Doch schon schlossen sich ihre Beine, so dass sich ihre dicken Oberschenkel gegen seinen Hals drückten. „Hör auf zu jammern du Baby!“ rief Jana und drückte ihre Beine zusammen. Schnell packten der Junge ihre Oberschenkel. Sie lächelte, als sie seine Berührung an den dicken Muskelsträngen fühlte, die sich seitlich aus ihren Oberschenkeln beulten. „Ärg!“ machte der dicke Junge und strampelte mit den Beinen. Verzweifelt fuhren seine Hände ihre harten Muskeln entlang, dann plötzlich fielen sie zu Boden und seine Bewegungen erstarben.
„Nanu?“ rief Jana und richtete sich auf. Hannas Bruder lag völlig entspannt zwischen ihren Beinen. Den Mund leicht geöffnet. „Schon k.o.?“ fragte Jana. „Aber so fest habe ich gar nicht gedrückt!“ sagte sie zu sich selbst. Sie lockerte ihre Beine und mit einem Dong, fiel der Kopf des Jungen zu Boden. Mit ihren Zeigefinger drückte sie vorsichtig eines seiner Augenlieder nach oben. Seine Augen sahne starr zur Decken und bewegten sich auch nicht mehr. "Du bist ja empfindlich! Das war vielleicht 25 Prozent Kraftaufwand. Noch lange nicht alles!“
Jana war in ihrem Leben immer das kleine zierliche Mädchen gewesen. Gut vom Körperbau her war sie das auch. Aber es störte sie, dass jeder sie genau so behandelte. Das übertriebene Helfen von anderen. Und als Kind war sie den anderen auch immer unterlegen gewesen. In der Grundschule ist sie eine Zeitlang immer von einem Mädchen verhauen wurden. Und dieses Mädchen war noch nicht mal stark gewesen. Und ihr erster Freund, also kein richtiger Freund sonder nur Freund, war auch immer stärker gewesen. Und hat ihr immer Dinge aus der Hand genommen, von denen er meinte, dass sie für sie zu schwer waren. Deswegen hatte Jana mit dem Krafttraining angefangen. Aber nicht nur damit, sie machte jetzt auch Karate. Und dort lernte sie so manches. Und auch viele Tricks aus anderen Kampfportarten.
Dort hatte sie das erste Mal gemerkt, wie berauschend es sein konnte, die Kontrolle über einen anderen Menschen zu haben. Als sie beim Karate ein Mädchen mal, mit einem gezielten Treffer k.o. getreten hatte, fühlte sie sich danach einfach nur gut. Sie hatte über ihrer Gegnerin gestanden, die am Boden lag und ihr hilflos ausgeliefert war. Ein großartiges Gefühl.
Und so war es auch jetzt. Sie merkte wie sich die Gefühle in ihr aufbauschten und sich ein Kribbeln in ihr ausbreitete. Plötzlich war sie nicht mehr die kleine, die den anderen folgen musste. Jetzt hatte sie die Kontrolle!
Sie hob einen Arm von Hannas Bruder, ließ ihn los und sah zu wie er, ohne eigenen Willen, zu Boden fiel. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihrem süßen Gesicht aus. Gerade arbeitet ihr Hirn daran, was man jetzt alles mit dem Jungen anstellen könnte, als dieser anfing sich zu bewegen. Mit einem Stöhnen schlug er die Augen auf und schien für ein paar Sekunden nicht zu wissen wo er war.
Schnell packte Jana seinen Kopf an den Haaren und sog ihn wieder zwischen ihre Schenkel. Aber dieses Mal nicht so, dass sich sein Hals im Mittelpunkt befand, sonder sein Schädel. Jana drückte ihre Beine nicht richtig fest zusammen. Sondern nur so stark, damit sein Kopf nicht entweichen konnte.
"Hey!" sagte sie und schnippte mit dem Finger vor seinem Gesicht. "Ich will immer noch die Karten!"
"Was ist passiert?" rief Hannas Bruder und sah sich um, soweit es ihm überhaupt möglich war. Schnell begaben sich seine Hände zu ihren Beinen. "Oh nein!" murmelte er, als er Jana feste Oberschenkel zu fassen bekam.
"Ganz genau!" sagte Jana. "Du bist immer noch gefangen. Und wenn du nicht noch einmal k.o. gehen möchtest, solltest du mir besser sagen was ich wissen will!"
"Waaass?" fragte er und zerrte vergeblich an ihren Beinen. Jana grinste fies und spannte ihre ein bisschen Beine. "ANNNHhhh!" machte Hannas Bruder und schlug wie wild auf ihre Beine ein. Doch das machte Jana nichts. „Man bist du empfindlich! Das sind vielleicht mal 20 Prozent! Warte ich erhöhe auf 30, ja?“ Sie drückte noch etwas mehr, und schon machte gab ihr Opfer nur noch komische röchelnde Geräusche von sich und seine Augen wurden ganz groß. Sie hielt den Druck ein paar Sekunden aufrecht und lockerte ihn dann wieder.
"Ohhh Gott!" wimmerte der Junge, sobald der Druck nachließ. "Bitte lass mich gehen, ich tue alles was du sagst!" Hannas Bruder weinte jetzt richtig und sah Jana aus angstgeweiteten Augen an. Und das mochte Jana, es erregte sie. Er flehte sie an und sie genoss es. Sie fühlte sich das erste Mal richtig Mächtig. Und dennoch zwang sich Jana diese Gefühle niederzukämpfen und sich auf ihre Aufgabe zu besinnen.
"Dann sagt mir wo die Karten sind! Sind sie in der Stahlkassette?"
"Ja, ja!" sagte er hastig, "Da sind sie, der Schlüssel ist in meiner Tasche! Bitte lass mich frei, bitte!"
Jana legte einen Finger an den Mund und sah nachdenklich nach oben. Dann sah sie ihn wieder an und ihre kaltblauen Augen und das leichte Lächeln, war schon Antwort genug. "Nö!" sagte sie und ihr Opfer wurde bleich vor Angst.
"Nein bitte!" jammerte er, doch da schlossen sich ihre Schenkel schon wieder. Langsam erhöhte Jana grinsend den Druck und sah zu wie der Junge sich hin und her wand. Dann kam der Status, indem er nur noch krächzte und große Augen bekam. Jana hielt ihn an diesem Punkt und betrachtete gelangweilt ihre Nägel.
"Na, wie ist es so zwischen meinen Beinen?" fragte sie in Plauderton. Der Junge gab nur ein Gurren von sich. "Weißt du, ich drücke nur mit 30 Prozent, wie eben auch. Das kann gar nicht so wehtun wie du mir weißmachen willst. Und das beweise ich dir jetzt! Wollen wir wetten, dass du 50 Prozent auch noch hinbekommst?" Der Junge hätte sie bei diesen Worten bestimmt mit großen Augen angesehen, wenn er dass nicht schon getan hätte.
Grinsend zwinkerte Jana ihm zu und erhöhte dann den Druck schnell auf 50 Prozent. Der Junge zuckte einmal kurz und blinzelte ebenfalls. Dann sackte er schlaff in sich zusammen.
"WOW!" rief Jana begeistert, "Schnellster Knockout ever! Und ich glaube, du hast nicht mal eine Sekunde ausgehalten! Erbärmlich! Willst du mal wissen, wie sich 100 Prozent anfühlen?" Jana grinste den bewusstlosen Jungen fies an.
Jana streckte sich noch mal und dann spannte sie ihre Beine ruckartig, voll an. Ihre hervortretenden Muskeln, verdeckten fast das Gesicht des Jungen. Sie hielt den vollen Druck dreißig Sekunden an. Mit einem Erleichternen Seufzen, gab sie den Kopf des Jungen frei, der wieder hörbar zu Boden viel.
"Oh das war gut!" rief Jana und setze sich schwungvoll auf die Brust des Jungen. "Alles klar?" lachte sie und tätschelte seine Wange, worauf sein tiefroter Kopf zur Seite kippte und er auf den Teppich sabberte. "Oh... wie süß Ich hoffe du genießt deinen Aufenthalt im Lalaland!"
Dann schob sie ihre kleine Hand in seine Hosentasche und zog einen Schlüssel hervor. Sofort sprang Jana von ihrem Opfer auf und öffnete die Stahlkassette. Die Konzertkarten befanden sich tatsächlich darin. "Dein Glück das ich die Karten habe!" sagte sie in die Richtung von Hannas Bruder, der leblos, alle viere von sich gestreckt, in der Mitte seines Zimmers lag. Als ober er von einer riesen Faust niedergestreckt worden war. Jana stellte sich auf seine Brust und drückte ihm ihren Turnschuhe fest in Gesicht. „Hmm!“ machte sie genießerisch. „Wirklich schade, dass du so ein Weichei bist! Na ja!“ sagte sie und zuckte mit den Achseln.
"Träum was schönes!" flüsterte Janas am Fenster und kletterte wieder aus dem Fenster aufs Vordach. Als sie über das Vordach lief, kam es ihr kurz dumm vor, das sie nicht einfach das Zimmer durch die Tür verlassen hatte. Aber wer weiß, vielleicht währe sie Hannas Eltern auf dem Flur begegnet.
Flink wie ein kleiner Affe hangelte sie sich an dem Holzgitter entlang. Fast schon schwungvoll, glitt sie durch Hannas Zimmerfenster.
"Ha, da bist du ja endlich! Was hat das so lange gedauert?"
Jana wollte Hanna lieber nicht sagen, was sie mit ihrem Bruder angestellt hatte. Vielleicht würde sie es nicht so toll finden. Außerdem hatte sie Hanna gerade erst kennen gelernt.
"Ich musste ne ganze Weile suchen! Aber ich habe sie!" rief sie und hielt die Karten triumphierend in die Höhe. "Oh man, du bist super Jana. Einsame Spitze. Ich wusste es klappt, wenn man sich leise reinschleicht. Wie eine Maus. Hast du Erik gesehen?"
"Wenn?"
"Meinen Bruder! Sein Name ist Erik!"
"Äh, ja schon. Er saß an seinem Computer und hat so ein komisches Spiel gespielt. Hatte aber Kopfhörer auf und deshalb hat er nichts gemerkt!"
"Cool! Wie eine Geheimagentin!"
"Ja, hab mich auch ein bisschen so gefühlt!"
Die beiden Mädchen Quatschten noch eine gute Stunde miteinander. Doch dann sagte Jana, das sie mal auf die Toilette musste. Das Badezimmer im Flur war nur wenige Schritte von Eriks Zimmer entfernt. Leise lief Jana hin und guckte vorsichtig hinein. Drinnen lag immer noch Erik. Unverändert, mitten auf dem Boden. Er hatte schon eine richtige kleine Pfütze auf den Boden gesabbert.
Jana grinste fröhlich, schloss leise die Tür und lief zurück zu ihrer Freundin. Sie verstand sich gut mit Hanna und als sie dann endlich gehen musste, umarmte Hanna sie.
"Vielen Dank das du mir die Karten zurückgebracht hast! Du hast mir heute echt geholfen!"
"Gerne doch!"
"Alles klar! Wir sehen uns!"
Glücklich lief Jana nach Hause. Sie war sicher, dass sie heute eine neue Freundin gefunden hatte. Und sie hoffte, dass Hanna das auch so sah.
Ende.
„Okay, hör schon auf! Ich mach es ja. Obwohl ich finde, dass Du das auch selber mache könntest!“
„Ich? Keine Chance. Also echt nicht! Klettern ist nichts für mich. Und außerdem bin ich nicht sonderlich geschickt! Aber du! Du bist kleiner, schlanker und auch irgendwie elegant! Und gelenkig und,…“
„Ja, ist gut! Ich hab doch schon gesagt, dass ich es mach!“
„Cool!“ rief Hanna und schob ihr Fester auf. „Du musst dich gut am Gitter festhalten, da unten sind zwar Büsche aber wir sind im zweiten Stock. Fände es besser, wenn du nicht runterfällst. Ich hab nicht so viele Freundinnen!“
„Keine Angst, ich weiß wie man Klettert!“
„Oh gut, wie gesagt, ich habe schon daran gedacht es selber zu machen. Wirklich! Aber ich habe kaum Kraft in den Armen und … Äh Aber du bist doch stark genug, oder?“
„Na und ob!“ sagte Jana und machte vor Hanna eine Bizepspose.
Hanna war einen halben Kopf größer als Jana, was nicht bedeutete das sie sehr groß war. Jana war ehr klein. Mit schmalen Schultern und einer zierlichen Figur. Aber sie hielt sich fit. Mit Kraftsport. Ja sie war ein kleines Mädchen das auch mal mit einer Hantel arbeitete. Ihre Arme waren im Vergleich mit ihrem Körper etwas dicker und jetzt erhob sich daraus ein steiler Bizeps. Und auf ihrem kurzen Arm sah er richtig gewaltig auf. Er konzentrierte sich mehr auf die Mitte, war dafür aber um so höher!
Hanna sah ihre neue Freundin mit großen Augen an. „Oh mein Gott! Du hast ja richtig Muskel! Das ist ja der Hammer. Du siehst nämlich überhaupt nicht stark aus. Darf ich mal drücken?“
Jana nickte und Hanna drückte sofort, mit zwei Fingern ihrer Hand, Jana Bizeps.
„Verdammt ist der Hart. Und das nur an der Sitze!“ Jana fühlte, wie Hannas Finger an ihren Bizeps herunterrutschten und diesen seitlich umfassten. „Scheiße!“ rief Hanna. „Kann gar nicht glauben, das ich gerade reine Muskeln zwischen den Händen habe!“ Jana wurde etwas rot. Die Berührungen ihrer Freundin lösten seltsame Gefühle in ihr aus.
„Ja fein!“ sagte sie und entzog Hanna ihren Arm. „Kann ich jetzt los?“
„Äh.. Ja mach! Aber sei vorsichtig!“
„Ja, ja!“
Jana hatte keine Höhenangst und war schnell auf das Fenstersims geklettert. Dann griff sie nach dem Holzgitter, dass an der Häuserwand befestigt war, damit Pflanzen vom Garten daran emporwachsen konnten. Es stimmte was Hanna gesagt hatte, sie war fit gelenkig und flink. Für sie war es ein Kinderspiel auf das Vordach zu kommen, dass sich am rechten Rand von Hannas Zimmer befand.
Als Jana auf dem Vordach war, sah sie wie Hanna sich aus ihrem Fester lehnte und ihr zuwinkte.
„Ist dein Bruder eigentlich zu Hause?“ rief Jana im Flüsterton. Hanna zückte mit den Schultern und hob die Hände fragend in die Höhe. „Na toll!“ flüsterte Jana leise und kletterte auf dem Dach weiter um die Ecke des Hauses, was sie aus dem Sichtfeld von Hanna brachte. Hanna hatte Jana erzählt, dass ihr Bruder sein Zimmer, in der anderen Ecke des Hauses hatte. Und das sein Fenster meistens offen waren. Er war wohl ein Frischluftfreac.
Leise wie eine Katze lief sie über das Dach bis zu dem Fenster, wohinter sich das Zimmer von Hannas Bruder befinden musste. Leise drückte sie das Fester auf, dass tatsächlich ein Stück offen gestanden hatte. Vorsichtig schob sie den Kopf ins Innere und schaute hinein. Das Zimmer würde durch eine Lichtquelle erleuchtet, die sie nicht sehen konnte. Aber es musste wohl ein Fernseher oder ähnliches sein, aber sie hörte keinen Ton. Das bedeutete wohl, dass Hannas Bruder da war. Aber jetzt war sie schon so weit gegangen, nun wollte sie auch was machen. Außerdem war es ein klein bisschen Aufregend.
Erstaunlich leise glitt sie ins Zimmer. Nun konnte sie sehen, das Hannas Bruder an einem Computer ein Spiel spielte. Er saß mit den Rücken zu ihr und hatte zwei dicke Kopfhörer auf. „Perfekt!“ dachte sie. Mit Herzklopfen sah sie sich um. Schnell hatte sie seinen Schreibtisch gefunden. Hanna meinte, dass er die Karten bestimmt irgendwo dort hatte.
Vorsichtig und fast schon in Zeitlupe, begann Hanna den Schreibtisch zu durchwühlen. Es verging einige Zeit, ohne das Hannas Bruder sie bemerkte. Aber Jana fand die Konzertkarten nicht. Doch sie fand eine kleine Stahlkassette, ohne Schlüssel.
„Verdammt!“ sagte sie leise. Sie wollt nicht ohne die Karten gehen. Hannas Bruder hatte kein Recht gehabt sie zu nehmen. Und laut Hanna waren sie teuer gewesen. „Ach was soll es!“ dachte Hanna und stand auf, dann knallte sie die Kassette laut auf die Ablage des Schreibtisch. Hannas Bruder schreckte auf und wäre beinahe vom Stuhl gefallen. Er zog sich die Kopfhörer runter und drehte sich um. Als er Jana sah, zuckte er kurz zusammen.
„Ah, verdammt! Kannst du nicht anklopfen?“
„Aber ich bin nicht durch die Tür gekommen!“
„Was, was sagst du? Und zum Teufel wer bist du überhaupt?“
„Hannas Freundin!“
„Schön, du bist im falschen Zimmer und jetzt verschwinde!“
„Nein!“
„Was?“
„Ich will die Karten!“
„Tja, das kannst du vergessen! Und du kannst meiner verblödeten Schwester sagen, das sie die Karten nie wieder sieht! Verstanden? Und jetzt verschwinde!“
Böse sah ihn Jana an und ballte ihr Fäuste.
„Was? Meinst du das ernst? Du willst dich jetzt echt schlagen?“ Mit diesen Worten stand er auf und Jana musste feststellen, dass er einen Kopf größer war. Das waren allerding viele Typen. Aber er war auch massiger. Gut Jana war auch dünn.
„Sicher das du dich für meine gehirnlose Schwester verprügeln lassen willst?“
„Hmm siehst nicht gerade sportlich aus!“ sagte Jana.
Plötzlich griff Hannas Bruder nach ihr, Jana konnte noch schnell die Hände heben und seine Handgelenke ergreifen. Es entbrannte ein Ringkampf. Jana wurde nach hinten gedrängte, als Hannas Bruder stur versucht die niederzurennen. In der Zimmermitte hatte Jana mehr Platz und sie hatte sich schnell gefangen. Als sie einen festen Stand hatte, spannte sie ihre Muskeln und drückte gegen die Arme ihres Gegners an. Dann passierte was, womit Jana nicht gerechnet hatte. Sie drängte ihren Gegner zurück. Mit reiner Muskelkraft. Sie! Das kleine Mädchen war tatsächlich stärker. Sie grinste Hannas Bruder breit an und dieser sah ungläubig auf Jana nackte Arme, die nun deutlich ihre Muskeln zeigten.
„Du machst wohl wirklich kein Sport!“ sagte Jana zufrieden und rang ihren Gegner auf die Knie.
Natürlich hatte Jana nicht nur Kraft in den Armen. An ihrer schlanken Gestalt, waren einem immer ihre Beine aufgefallen. Sie waren etwas dick. Nach dem Krafttraining waren sie das noch immer, aber nun bestanden sie aus Muskeln. Und Jana zeigte ihre Beine gerne. Sie trug fast immer einen kurzen Rock und eine Strumpfhose. So wie heute auch. Als sie ihren Gegener auf die Knie gezwungen hatte, packte sie ihn schnell am Kopf, drückte ihn nach unten und rammte ihn brutal das Knie ins Gesicht.
Sie hatte nicht viel Kraft aufgewendet, dennoch gab es ein knacken und Hannas Bruder fiel zuckend zu Boden. Dort durchlebte er kurz einen Kampf und kam dann wieder zu sich. Sofort hielt er sich mit beiden Händen die Nase, während er am Boden lag.
„Was ist los? Ah, meine Nase, meine Nase!“ er starte zu Jana herauf. „Was stehest du so rum? Hohl meine Eltern! Du blöde Kuh hast mir die Nase gebrochen! Ich muss ins Krankenhaus!“
„Nicht so laut!“ rief Jana. Flink ging sie selbst zu Boden, packte den Kopf von dem jammernden Jungen und schob diesen zwischen ihre Beine. „Bist du irre?“ rief er und versuchte von ihr los zu kommen.
Doch schon schlossen sich ihre Beine, so dass sich ihre dicken Oberschenkel gegen seinen Hals drückten. „Hör auf zu jammern du Baby!“ rief Jana und drückte ihre Beine zusammen. Schnell packten der Junge ihre Oberschenkel. Sie lächelte, als sie seine Berührung an den dicken Muskelsträngen fühlte, die sich seitlich aus ihren Oberschenkeln beulten. „Ärg!“ machte der dicke Junge und strampelte mit den Beinen. Verzweifelt fuhren seine Hände ihre harten Muskeln entlang, dann plötzlich fielen sie zu Boden und seine Bewegungen erstarben.
„Nanu?“ rief Jana und richtete sich auf. Hannas Bruder lag völlig entspannt zwischen ihren Beinen. Den Mund leicht geöffnet. „Schon k.o.?“ fragte Jana. „Aber so fest habe ich gar nicht gedrückt!“ sagte sie zu sich selbst. Sie lockerte ihre Beine und mit einem Dong, fiel der Kopf des Jungen zu Boden. Mit ihren Zeigefinger drückte sie vorsichtig eines seiner Augenlieder nach oben. Seine Augen sahne starr zur Decken und bewegten sich auch nicht mehr. "Du bist ja empfindlich! Das war vielleicht 25 Prozent Kraftaufwand. Noch lange nicht alles!“
Jana war in ihrem Leben immer das kleine zierliche Mädchen gewesen. Gut vom Körperbau her war sie das auch. Aber es störte sie, dass jeder sie genau so behandelte. Das übertriebene Helfen von anderen. Und als Kind war sie den anderen auch immer unterlegen gewesen. In der Grundschule ist sie eine Zeitlang immer von einem Mädchen verhauen wurden. Und dieses Mädchen war noch nicht mal stark gewesen. Und ihr erster Freund, also kein richtiger Freund sonder nur Freund, war auch immer stärker gewesen. Und hat ihr immer Dinge aus der Hand genommen, von denen er meinte, dass sie für sie zu schwer waren. Deswegen hatte Jana mit dem Krafttraining angefangen. Aber nicht nur damit, sie machte jetzt auch Karate. Und dort lernte sie so manches. Und auch viele Tricks aus anderen Kampfportarten.
Dort hatte sie das erste Mal gemerkt, wie berauschend es sein konnte, die Kontrolle über einen anderen Menschen zu haben. Als sie beim Karate ein Mädchen mal, mit einem gezielten Treffer k.o. getreten hatte, fühlte sie sich danach einfach nur gut. Sie hatte über ihrer Gegnerin gestanden, die am Boden lag und ihr hilflos ausgeliefert war. Ein großartiges Gefühl.
Und so war es auch jetzt. Sie merkte wie sich die Gefühle in ihr aufbauschten und sich ein Kribbeln in ihr ausbreitete. Plötzlich war sie nicht mehr die kleine, die den anderen folgen musste. Jetzt hatte sie die Kontrolle!
Sie hob einen Arm von Hannas Bruder, ließ ihn los und sah zu wie er, ohne eigenen Willen, zu Boden fiel. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihrem süßen Gesicht aus. Gerade arbeitet ihr Hirn daran, was man jetzt alles mit dem Jungen anstellen könnte, als dieser anfing sich zu bewegen. Mit einem Stöhnen schlug er die Augen auf und schien für ein paar Sekunden nicht zu wissen wo er war.
Schnell packte Jana seinen Kopf an den Haaren und sog ihn wieder zwischen ihre Schenkel. Aber dieses Mal nicht so, dass sich sein Hals im Mittelpunkt befand, sonder sein Schädel. Jana drückte ihre Beine nicht richtig fest zusammen. Sondern nur so stark, damit sein Kopf nicht entweichen konnte.
"Hey!" sagte sie und schnippte mit dem Finger vor seinem Gesicht. "Ich will immer noch die Karten!"
"Was ist passiert?" rief Hannas Bruder und sah sich um, soweit es ihm überhaupt möglich war. Schnell begaben sich seine Hände zu ihren Beinen. "Oh nein!" murmelte er, als er Jana feste Oberschenkel zu fassen bekam.
"Ganz genau!" sagte Jana. "Du bist immer noch gefangen. Und wenn du nicht noch einmal k.o. gehen möchtest, solltest du mir besser sagen was ich wissen will!"
"Waaass?" fragte er und zerrte vergeblich an ihren Beinen. Jana grinste fies und spannte ihre ein bisschen Beine. "ANNNHhhh!" machte Hannas Bruder und schlug wie wild auf ihre Beine ein. Doch das machte Jana nichts. „Man bist du empfindlich! Das sind vielleicht mal 20 Prozent! Warte ich erhöhe auf 30, ja?“ Sie drückte noch etwas mehr, und schon machte gab ihr Opfer nur noch komische röchelnde Geräusche von sich und seine Augen wurden ganz groß. Sie hielt den Druck ein paar Sekunden aufrecht und lockerte ihn dann wieder.
"Ohhh Gott!" wimmerte der Junge, sobald der Druck nachließ. "Bitte lass mich gehen, ich tue alles was du sagst!" Hannas Bruder weinte jetzt richtig und sah Jana aus angstgeweiteten Augen an. Und das mochte Jana, es erregte sie. Er flehte sie an und sie genoss es. Sie fühlte sich das erste Mal richtig Mächtig. Und dennoch zwang sich Jana diese Gefühle niederzukämpfen und sich auf ihre Aufgabe zu besinnen.
"Dann sagt mir wo die Karten sind! Sind sie in der Stahlkassette?"
"Ja, ja!" sagte er hastig, "Da sind sie, der Schlüssel ist in meiner Tasche! Bitte lass mich frei, bitte!"
Jana legte einen Finger an den Mund und sah nachdenklich nach oben. Dann sah sie ihn wieder an und ihre kaltblauen Augen und das leichte Lächeln, war schon Antwort genug. "Nö!" sagte sie und ihr Opfer wurde bleich vor Angst.
"Nein bitte!" jammerte er, doch da schlossen sich ihre Schenkel schon wieder. Langsam erhöhte Jana grinsend den Druck und sah zu wie der Junge sich hin und her wand. Dann kam der Status, indem er nur noch krächzte und große Augen bekam. Jana hielt ihn an diesem Punkt und betrachtete gelangweilt ihre Nägel.
"Na, wie ist es so zwischen meinen Beinen?" fragte sie in Plauderton. Der Junge gab nur ein Gurren von sich. "Weißt du, ich drücke nur mit 30 Prozent, wie eben auch. Das kann gar nicht so wehtun wie du mir weißmachen willst. Und das beweise ich dir jetzt! Wollen wir wetten, dass du 50 Prozent auch noch hinbekommst?" Der Junge hätte sie bei diesen Worten bestimmt mit großen Augen angesehen, wenn er dass nicht schon getan hätte.
Grinsend zwinkerte Jana ihm zu und erhöhte dann den Druck schnell auf 50 Prozent. Der Junge zuckte einmal kurz und blinzelte ebenfalls. Dann sackte er schlaff in sich zusammen.
"WOW!" rief Jana begeistert, "Schnellster Knockout ever! Und ich glaube, du hast nicht mal eine Sekunde ausgehalten! Erbärmlich! Willst du mal wissen, wie sich 100 Prozent anfühlen?" Jana grinste den bewusstlosen Jungen fies an.
Jana streckte sich noch mal und dann spannte sie ihre Beine ruckartig, voll an. Ihre hervortretenden Muskeln, verdeckten fast das Gesicht des Jungen. Sie hielt den vollen Druck dreißig Sekunden an. Mit einem Erleichternen Seufzen, gab sie den Kopf des Jungen frei, der wieder hörbar zu Boden viel.
"Oh das war gut!" rief Jana und setze sich schwungvoll auf die Brust des Jungen. "Alles klar?" lachte sie und tätschelte seine Wange, worauf sein tiefroter Kopf zur Seite kippte und er auf den Teppich sabberte. "Oh... wie süß Ich hoffe du genießt deinen Aufenthalt im Lalaland!"
Dann schob sie ihre kleine Hand in seine Hosentasche und zog einen Schlüssel hervor. Sofort sprang Jana von ihrem Opfer auf und öffnete die Stahlkassette. Die Konzertkarten befanden sich tatsächlich darin. "Dein Glück das ich die Karten habe!" sagte sie in die Richtung von Hannas Bruder, der leblos, alle viere von sich gestreckt, in der Mitte seines Zimmers lag. Als ober er von einer riesen Faust niedergestreckt worden war. Jana stellte sich auf seine Brust und drückte ihm ihren Turnschuhe fest in Gesicht. „Hmm!“ machte sie genießerisch. „Wirklich schade, dass du so ein Weichei bist! Na ja!“ sagte sie und zuckte mit den Achseln.
"Träum was schönes!" flüsterte Janas am Fenster und kletterte wieder aus dem Fenster aufs Vordach. Als sie über das Vordach lief, kam es ihr kurz dumm vor, das sie nicht einfach das Zimmer durch die Tür verlassen hatte. Aber wer weiß, vielleicht währe sie Hannas Eltern auf dem Flur begegnet.
Flink wie ein kleiner Affe hangelte sie sich an dem Holzgitter entlang. Fast schon schwungvoll, glitt sie durch Hannas Zimmerfenster.
"Ha, da bist du ja endlich! Was hat das so lange gedauert?"
Jana wollte Hanna lieber nicht sagen, was sie mit ihrem Bruder angestellt hatte. Vielleicht würde sie es nicht so toll finden. Außerdem hatte sie Hanna gerade erst kennen gelernt.
"Ich musste ne ganze Weile suchen! Aber ich habe sie!" rief sie und hielt die Karten triumphierend in die Höhe. "Oh man, du bist super Jana. Einsame Spitze. Ich wusste es klappt, wenn man sich leise reinschleicht. Wie eine Maus. Hast du Erik gesehen?"
"Wenn?"
"Meinen Bruder! Sein Name ist Erik!"
"Äh, ja schon. Er saß an seinem Computer und hat so ein komisches Spiel gespielt. Hatte aber Kopfhörer auf und deshalb hat er nichts gemerkt!"
"Cool! Wie eine Geheimagentin!"
"Ja, hab mich auch ein bisschen so gefühlt!"
Die beiden Mädchen Quatschten noch eine gute Stunde miteinander. Doch dann sagte Jana, das sie mal auf die Toilette musste. Das Badezimmer im Flur war nur wenige Schritte von Eriks Zimmer entfernt. Leise lief Jana hin und guckte vorsichtig hinein. Drinnen lag immer noch Erik. Unverändert, mitten auf dem Boden. Er hatte schon eine richtige kleine Pfütze auf den Boden gesabbert.
Jana grinste fröhlich, schloss leise die Tür und lief zurück zu ihrer Freundin. Sie verstand sich gut mit Hanna und als sie dann endlich gehen musste, umarmte Hanna sie.
"Vielen Dank das du mir die Karten zurückgebracht hast! Du hast mir heute echt geholfen!"
"Gerne doch!"
"Alles klar! Wir sehen uns!"
Glücklich lief Jana nach Hause. Sie war sicher, dass sie heute eine neue Freundin gefunden hatte. Und sie hoffte, dass Hanna das auch so sah.
Ende.
Montag, 16. Oktober 2017
Jaquelinè - Erste Eindrücke
Eine Geschichte von MLG. Kommentare oder Anmerkungen bitte an lu.kam@web.de. Danke,
Das erste was an dem Mädchen auffiel als sie eintrat mehr noch als das dichte rotbraune Haar, das ihr über die schlanken Schultern und den Rücken fiel, und die ebenen schmalen Züge des hübschen Gesichtes war das ungeheure Selbstbewusstsein, das sie ausstrahlte.
Bemessenen Schrittes kam sie geradewegs auf seinen Schreibtisch zu und blieb dann lässig davor stehen. Ein Bein lang und eines leicht gebeugt und die Hüfte etwas zur Seite gedreht stand sie da mit einer zierlichen Hand auf die Hüfte gestützt. Sie trug offene Flip-Flops und enge Jeans, die sich an die Konturen sportlicher Beine drückten. Dazu ein kurzärmeliges weißes Top, das sich eng über die feste Oberweite spannte. Der dünne Stoff war modisch kurz, sodass zwei Fingerbreit ihres flachen braungebrannten Bauchs zwischen Saum des Tops und Hosenbund für aller Augen sichtbar waren.
Obwohl Holger Neumann, als kräftiger Mann Mitte fünfzig und Schulleiter des örtlichen Gymnasiums, deutlich größer als das schlanke Mädchen war, überragte sie ihn jetzt wo er saß. Mit großen dunklen Augen blickte sie ihn von oben herab an. Der dunkle Lidstrich verstärkte die Intensität ihres Blicks noch.
Holger blickte den Neuankömmling erstaunt an. Völlig überrumpelt von ihrem Auftreten bekam er erst den Mund auf, als sie eine feingezogene Braue hob.
"Ähm... ja?", fragte er stotternd klar abweichend vom angewöhnten Tonfall, "Was... was wollen sie?"
Sie lehnte sich zu ihm vor über die Tischplatte. Dabei stützte sie die Hand, die nicht an ihrer Hüfte lag, auf der Platte ab. Ihre dunkelrote Mähne fiel in einer Flut von ihren Schultern. Instinktiv schrumpfte der Beamte beim Versuch innerhalb seines Stuhls zurückzuweichen zusammen. Der Ausschnitt ihres Tops war nicht sehr tief, doch so wie sie sich vorbeugte blickte er trotzdem hinein und erhaschte einen Blick auf die wohlgeformten Brüste und den fliederfarbenen Spitzen-BH unter dem Stoff. Der Beamte schluckte und spürte wie ihm die Schamesröte ins Gesicht stieg.
"Wir hatten telefoniert.", sprach sie ruhig, aber auf seltsame Weise auch genervt und anklagend, "Jaquelinè Mai."
"Oh, ja... ja.", Holger stotterte noch immer und spürte den Schweiß auf seine Stirn treten, "Richtig die..."
"Unterlagen!", kam sie ihm zuvor, während sie ihn noch immer aus nächster Nähe mit herablassenden Ausdruck fixierte, "Sie haben versäumt meine mit denen meiner Brüder zusammen zu schicken."
"Richtig." Der Schulleiter nickte langsam.
"Und?", fragte das Mädchen, Jaquelinè, und wieder hob sie eine der feinen Augenbrauen.
"Und?", fragte Holger verdutzt.
"Wo sind sie?", wollte Jaqueline wissen ihre Stimme klang von der Art Ungeduld, die Holger bei der zigsten Erklärung derselben Sache gegenüber eines besonders begriffsstutzigen Schülers verspürt hätte, "Geben sie sie mir nun oder wollen sie nur meine Titten begaffen."
Holgers Gesicht brannte nun heiß mit Scham darüber, dass sie seinen unbedarften Blick bemerkt hatte, doch ihr Tonfall ihm gegenüber brachte auch den autoritären Lehrer zum Vorschein, der er stets gewesen war.
"Also ich muss doch sehr bitten, Fräulein Mai!", sprach er mit fester Stimme, "Geht das nicht höfli-"
"Schneller?", fiel sie ihm gnadenlos ins Wort und ihre Augen blitzten herausfordernd, "Ob das nicht schneller geht, fragen sie sich? Oder ob wir noch mehr Zeit damit verschwenden müssen ihre Inkompetenz auszubügeln?"
"Nun..." Seine selbstbewusste Maske zerbrach wie Glas gegenüber ihrer schonungslosen Unverblümtheit. Während er sich fest gegen die Rückenlehne seines Stuhls drückte, fischte Holger die für sie bereitgelegten Unterlagen von der Platte seines Schreibtisches. "Ich habe sie hi-"
"Geht doch!" Schon hatte Jaquelinè ihm die dünne Mappe lässig aus der Hand gerissen und wandte sich zugleich von ihm ab. Dabei warf sie den Kopf herum, dass das die roten Haare ihr zurück über die Schultern flatterten. "Und das ich nicht noch Mal wegen ihres Unvermögens vorbeikommen muss!"
Holger öffnete entrüstete den Mund, um zu protestieren, doch Jacquelinè schritt bereits zur Tür des Büros zurück und es blieb ihm Halse stecken. Umhin zu bemerken wie wunderbar der feste junge Hintern des Mädchens ihre Jeans ausfüllte kam er trotzdem nicht, schon weil der sanfte Hüftschwung unweigerlich den Blick auf die hypnotische Bewegung des Hinterteils zog.
Als die Tür ins Schloss fiel sank Holger schließlich vollständig auf seinem Stuhl zusammen. Erschöpft hob er den Arm und betrachtete erstaunt seine schwitzige Handfläche. So hatte ihn in seiner gesamten Zeit im Schulsystem noch kein Schüler aus dem Konzept gebracht. Nicht einmal zu Zeiten seines Referendariats vor etlichen Jahren.
Sein Blick fiel auf die Schülerakte des Neuzugangs, die er ebenfalls im Voraus bereitgelegt hatte. Er öffnete sie nachdenklich. Jaquelinè Mai, sechzehn Jahre, zehnte Klasse, Notendurschnitt 1,3.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war ihre Figur. Die perfekte Kombination von sportlich und feminin. Lange Beine, die durch die kräftige Form nur umso weiblicher wirkten, schlanke aber nicht schwächliche Arme, eine schmale Taille und eine feste perfekt proportionierte Oberweite. Und ihr dunkles rotbraunes Haar lockig, lang und kräftig.
Mareike, dunkelblonde Schülerin der Zehnten mit Pferdeschwanz, musste zugeben, dass sie eifersüchtig war. Sie selbst war zwar auch nicht unsportlich, aber im großen und ganzen äußerlich doch eher durchschnittlich. Ganz zu schweigen von den Haaren, die sie sich zeitweilig genau in dieser Farbe hatte färben wollen, sich aber einfach nicht getraut hatte.
Bei ihrem Anflug von Eifersucht ging es natürlich nur um die reine Äußerlichkeit. Zum Leben dieses Mädchens gehörten auch Dinge auf die sie gut und gerne verzichten konnte.
"Alter, sieh dir den Arsch von der Braut an!", lachte Heiko, stämmig, ebenfalls sechzehn und mit einem breiten lüsternen Grinsen auf den Lippen.
"Ich seh ihn und maaaan ich glaub ich bin verliebt!", erwiderte Marcel, auch sechzehn, auch lüstern, aber verglichen mit seinem Kumpanen kräftiger.
"Ach seid still verdammt!", fluchte Mareike aufgebracht entlockte den beiden Kerlen jedoch nur ein grölendes Lachen.
Doch ihr Gelächter erreichte auch das Mädchen, das auf einmal stehen blieb und den Kopf zu dem Picknicktisch auf der Grünfläche des Parks wandte an dem die drei Schüler saßen und sie beobachteten. Mareike lief rot an.
"Na ganz toll gemacht!", zischte sie, "Jetzt kommt sie auch noch her, ihr riesen Volltrottel!"
"Ach, damit hab ich kein Problem.", meinte Heiko nur grinsend, "Sie kann ruhig herkommen. Darf sich sogar bei mir auf den Schoß setzen."
Damit lachte der Junge wieder. Mareike andererseits wandte sich ab und versuchte möglichst desinteressiert zu sein. Aus dem Augenwinkel sah sie dennoch wie sich die Rothaarige näherte. Sie ging ohne Eile, aber strotzend vor Selbstbewusstsein mit einem sanften Hüftschwung. In einer Hand hielt sie eine Mappe.
Sowie sie den Tisch erreichte stützte sich das Mädchen mit der freien Hand auf der Platte ab und beugte sich ein wenig zu ihnen vor. Der Blick ihrer dunklen Augen schweifte über sie alle drei dann lächelte sie.
"Ich würde auch gerne lachen.", sagte sie ruhig.
"Also..." Marcel lehnte sich etwas auf der Bank zurück in einem offensichtlichen Versuch der Rothaarigen in den Ausschnitt zu glotzen. "Wenn du mit uns Spaß haben willst hätte ich nichts dagegen."
Die beiden Jungen wechselten breit grinsend einen Blick. Mareike senkte ihren auf die Tischplatte. Das war so was von peinlich.
"Spaß haben?" Das Lächeln lag noch immer auf den Zügen des Mädchens als sie von einem der Jungen zum anderen schaute. "Mit euch starken prächtigen Mannsbildern?"
Das Grinsen der Jungs wurde noch breiter bei ihren Worten.
"Ja.", meinte Heiko beinahe sabbernd, "Wir hätten echt gerne Spaß mit dir."
"Dann lass uns doch ein Spiel spielen." Die Rothaarige setzte noch immer lächelnd den Ellenbogen des gebräunten Arms auf die Tischplatte und bot Heiko die zierliche Hand dar.
"Armdrücken?", fragte der Junge verdutzt, aber lachte dann wieder grölend und stellte den Arm auf, "Willst aber schnell Händchen halten, Mäuschen."
Sie schlossen die Hände umeinander und das Mädchen strich sich mit der freien Hand eine Strähne aus dem Gesicht. "Zeig mir was du kannst."
Heiko grinste noch immer als er lässig zu drücken begann. Dann runzelte er die Stirn, als sich der Arm des Mädchens kein Stück bewegte. Mareike kicherte leise.
"Gibt es ein Problem starker Mann?", fragte der Rotschopf genüsslich langsam.
Heiko grinste nur breit und ging dann blitzschnell aufs Ganze. Ein kräftiger Ruck ging durch seinen Körper, aber Mareike staunte nicht schlecht, als ihn das Mädchen trotzdem ohne eine Gefühlsregung in der Mittelposition hielt.
Stöhnend drückte Heiko weiter mit aller Kraft gegen den Mädchenarm der Schock über seine unerwartete Lage ließ sich deutlich von seinem Gesicht ablesen. Mareikes Blick wanderte zu den Oberarmen der Kontrahenten und staunte nicht schlecht. Heikos Armmuskeln glichen eher einer unförmigen Erhöhung, aber die Muskeln dieses Mädchen wölbten sich fest und rund in erstaunliche Höhe bedachte man die schlanken Ausmaße ihrer Arme.
Stöhnend verzog Heiko das Gesicht, während sein Arm zu zittern begann. Das Mädchen schien da erheblich weniger Probleme zu haben.
"Mehr geht nicht?", fragte sie ihn mit gehobener Augenbraue, "Ist aber echt schwach."
Mit süffisantem Lächeln zwang sie ihn scheinbar mühelos langsam in Richtung Tischplatte. Ihr gebräunter Bizeps und Arm waren ruhig wie eine Statue. Nicht das geringste Zittern ging durch den starken Arm.
Ächzend griff Heiko mit der freien Hand nach der Tischplatte, um sich abzustützen, aber diese Hilfe schien vollkommen wirkungslos. Die Rothaarige schien sich nicht einmal das kleinste bisschen zusätzlich anstrengen zu müssen, während der pralle Bizeps Heiko in die Knie zwang.
Ein paar Zentimeter vor der Tischplatte kam der Kampf dann zum stoppen, aber ein Blick in die Gesichter der Kontrahenten zeigte deutlich, dass das nicht Heikos Bemühungen zu verdanken war.
"Letzte Chance.", sagte das Mädchen, während sie ihn kurz vor der Niederlage in Schach hielt, "Hast nicht mehr drauf, starker Mann?"
Noch einmal stöhnte Heiko laut auf und schien sich mit ganzer Kraft in den Kampf zu werfen. Das entlockte seiner starken Gegnerin aber allenfalls ein spöttisches Lächeln, bevor sie ihn locker aus dem Handgelenk auf die Tischplatte knallte.
"Alter...", stöhnte Heiko, während er sich den Arm massierte.
Das Mädchen ignorierte ihn jedoch und wandte sich stattdessen lässig Marcel zu und stellte jetzt ihm den Arm gegenüber.
"Spielst du mit mir?", fragte sie mit so verführerischem Lidschlag und Tonfall selbst Mareike spürte wie ihr warm wurde.
Marcel stellte seinen längeren Arm dem Mädchen gegenüber auf vollkommen gebannt von ihrem Anblick. Seine Gegnerin schloss locker die schlanken Finger um seine Hand.
"Streng dich an.", flüsterte sie die Lippen zu einem leichten spöttischen Lächeln verzogen.
Ein kräftiger Ruck ging durch Marcels Arm, als der ordentlich zu drücken begann. Sein verglichen mit Heiko deutlich dickerer Arm spannte sich, doch der dicke runde Bizeps des Mädchens erhob sich abermals und sie hielt stand.
Marcel griff stöhnend den Tisch und stemmte sich nun mit ganzer Kraft gegen den weiblichen Gegner. Bewegen konnte er sie kein Stück, doch der harte Bizeps zog sich noch härter zusammen und eine dicke Ader zeichnete sich deutlich durch die Haut ab.
Mareike sah erstaunt wie die Sehnen und Muskeln im Unterarm des Rotschopfes hervortraten, als sie Marcels grobschlächtigen Arm zurückdrängte und in seine Hälfte umbog.
Der Junge jaulte vor Schmerz, während er sich weiter gegen die Kraft des Mädchenarms stemmte, der ihn langsam aber kontinuierlich runter zwang.
"Wer ist stärker, Junge?", fragte das Mädchen ihn lächelnd.
Marcel antwortete nicht er stöhnte nur schmerzhaft und versuchte verzweifelt seine scheinbar unaufhaltsame Niederlage hinauszuzögern.
"Ihr Jungs habt einfach nichts drauf.", meinte die Rothaarige verächtlich, als sie Marcel auf halben Weg nach unten gedrückt hatte, "Das ist Kraft!"
Mit einem Knall klatschte sie den Arm des Jungen so hart auf die Tischplatte, dass Marcel schmerzhaft aufkeuchte.
Lächelnd erhob das Mädchen sich und bedachte die beiden nacheinander mit einem herablassenden Blick. Lässig hob sie dabei den Arm und ließ ganz langsam den harten Bizeps empor wachsen.
"Gafft mich noch mal an und ich zeige euch was diese Muckis sonst noch so draufhaben.", erklärte sie kalt und verengte die Augen zu schlitzen, "Verstanden?"
Heiko und Marcel senkten beschämt die Blicke und nickten, während sie verhaltene Laute der Zustimmung von sich gaben.
Zufrieden hob das Mädchen den Blick und reckte Stolz das Kinn. Dabei sah sie für einen Moment Mareike direkt an. "Hör mal lieber auf mit solchen Versagern rumzuhängen, Mädchen."
Mareike nickte langsam. Dann drehte sich das Mädchen elegant weg, warf dabei locker die Haare zurück und schritt davon. Kurz bevor sie das tat erhaschte Mareike noch einen flüchtigen Blick auf ein Namensschild auf der Mappe.
"Jaquelinè Mai.", verkündete es.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war, nun ja, so ungewöhnlich das war, ihr Oberarm. Schon als sie sich neben ihm auf der Bank der Bushaltestelle niederließ und Wilhelm sacht den Kopf drehte um sie zu sehen, fiel sein Blick darauf.
Im ersten Augenblick wirkte er gebräunt und schlank, aber von einer eindeutig sportlichen Beschaffenheit. Im nächsten Moment beugte sie beiläufig den Arm, während sie sich niederließ. Tatsächlich beugte sie ihn nicht nur, sondern spannte ihn sogar richtig an.
Ganz erstaunlich rund und hart wölbte sich die Muskelkugel ihres Bizeps auf ihrem Arm und schwoll hoch und spitz an. Der Unterarm verhärtete sich ebenfalls deutlich mit hervortretenden Muskelsträngen und tiefen Rillen zwischen ihnen, aber es war der erstaunliche Bizepsmuskel der Wilhelms Blick fesselte.
In seinen gut sechzig Jahren Lebenserfahrung hatte der ältere Herr bereits so manches gesehen, aber so ein hübsches junges Ding wie die attraktive Rothaarige in Jeans und weißem Top, die sich da neben ihn setzte, die die Jungs in ihrem Alter in Sachen Armmuskeln in Verlegenheit brachte, war ihm noch nie untergekommen.
In ihrem Sitz zurückgelehnt mit den lang gestreckten Beinen über Kreuz, wartete die Jugendliche schweigend auf ihren Bus. Eine dünne Mappe ruhte auf ihren Schenkeln auf der ein Namensschild sie als "Jaquelinè Mai" auswies. Doch was Wilhelms Blick auch weiterhin fesselte war der harte Bizeps.
Jaquelinè hielt ihn wie beiläufig angespannt. Ihre schlanken Finger zur Faust geballt bewegte sie diese hoch und runter. Die Bewegung übertrug sich in leichte Bewegungen des Unterarms, die den großen Bizepsmuskel zum Hüpfen brachten. Die Muskeln sprangen noch härter und größer hervor und kehrten dann zu ihrer ursprünglichen bereits beeindruckenden Größe zurück. So gleich darauf sprang der Muskel bereits wieder ein Stück deutlicher hervor, während sie mit dem Unterarm pumpte.
Der ältere Mann schluckte, als er merkte wie die Bewegung das Blut richtig zum fließen brachten und die runde weibliche Muskelkugel weiter anschwellen ließen. Die weiche braungebrannte Haut zog sich eng über die großen Muskeln und langsam drückte die Bewegung eine dicke Ader an die Oberfläche unter der Haut.
Gedankenverloren ließ Jaquelinè die Finger der anderen Hand über den dicken Muskel gleiten. Mit den Fingerspitzen strich sie entlang der deutlichen Aufwärtskurve des Armmuskels und griff dann fest zu ohne die Form des durchtrainierten Bizeps auch nur im entferntesten zu verformen.
"Gibt es was Interessantes zu sehen, Opa?", fragte die weibliche Stimme des jungen Mädchens auf einmal kalt.
Wilhelm keuchte erschrocken auf, als er die Frage vernahm. Hastig hob er den Blick in das feingliedrige Gesicht des Mädchens nur um nervös zusammen zu zucken, als er die Verachtung im Blick ihrer dunklen Augen erkannte.
"Nein, gar nichts!", antwortete er schnell, aber kleinlaut.
Der Rotschopf hob eine dünne Braue, während sie ihn weiter ansah.
"Nichts?", fragte Jaquelinè und verzog die weichen Lippen, "Das sieht für sie wie nichts aus?"
Mit spöttischem Lächeln hob das Mädchen den Arm und präsentierte den erstaunlichen Bizeps nun in der klassischen Pose.
"Dann finden sie ihn nicht groß?", fragte die hübsche Teenagerin, "Für ein Mädchen zumindest. Oder hart?"
"Nun..." Wilhelm räusperte sich. "Nun für ein junges Mädchen wie..."
Er verstummte, als sich ihre Augen verengten. Mit dem Lippen noch immer zu einem spöttischen Lächeln verzogen fragte sie ihn langsam und ließ jedes Wort genüsslich über ihre Zunge rollen: "Sie denken also das ein Mann härtere Muskeln hätte als die hier?"
Während sie sprach ballte sie die Faust härter und spannte ihre Muskeln so hart, dass die Sehnen in ihrem Unterarm hervortraten und sich der spitze Bizeps furchte. Die Ader trat nun umso deutlicher hervor.
Wilhelm schluckte beim Anblick der kraftvollen weiblichen Muskeln.
"Na was ist, alter Mann, können sie da mithalten?"
"Nun... ich...", haspelte er und spürte vor Nervosität den Schweiß auf seine Stirn treten.
Die Rothaarige beugte sich zu ihm vor und Wilhelm wich in seinem Sitz vor ihr zurück.
"Jämmerlich.", hauchte das Mädchen und dem Mann stieg die Schamesröte ins Gesicht, weil er sich hatte einschüchtern lassen.
"Also... also ich muss doch sehr bitten!", protestierte er.
Jaquelinè warf das Haar schwungvoll zurück und hielt ihm den erstaunlichen Bizeps hin.
"Willst Mal fühlen, Opa! Und dann sag noch mal, da wäre der von einem Mann härter."
"Aber, aber ich kann doch nicht.", stammelte er erschrocken.
Der Rotschopf verdrehte genervt die Augen. "Mach hin!"
Zögerlich streckte Wilhelm schlussendlich doch die Hand aus und legte die Hand auf den prominenten Mädchenmuskel. Er staunte nicht schlecht. Unter seinen Fingern spürte er die Wärme und Zärte der jungen gebräunten Haut einer Frau, aber auch die Konturen eines knochenharten Muskels unter dieser, der seinen prüfenden Fingern nicht im geringsten nachgab.
Wilhelm schluckte abermals und der herausfordernde Blick in den Augen des Mädchens ließ ihn auch mit der zweiten Hand kräftig zu packen. Doch auch mit ganzer Kraft und beiden Händen gab ihm das stählerne Muskelgewebe nicht im geringsten nach.
Um ihm dies noch zu verdeutlichen, strecke das selbstbewusste Mädchen den Arm und ließ den harten Bizepsgipfel in den Arm absinken, wo Wilhelm ihn mit beiden Händen umfassen konnte. Dann beugte sie den Arm wieder und die Konturen ihrer Muskeln vertieften sich deutlich, während Muskeln und Adern hervortraten. Wilhelm strengte sich an so gut er konnte, doch den schwellenden Muskeln der Teenagerin hatte er nichts entgegenzusetzen. Seine Hände wurden von überwältigender Muskelkraft und Härte auseinander gezwungen, bis sie den durchtrainierten Arm nicht mehr vollends umfassen konnten.
Schweiß rann inzwischen in Strömen über die Haut des Mannes. Konnten junge Mädchen in diesen Tagen den wirklich solche Muskeln haben? Nun der Beweis saß ja hier bei ihm.
"Und?", fragte das Jaquelinè fordernd.
Wilhelms Mund war trocken, als er die Hände wieder vom mächtigen Bizeps der Kleinen löste. "Der ist... äh... nicht schlecht."
"Nicht schlecht?" Der Rotschopf legte den Kopf schief und sah ihn an als zweifelte sie an seiner geistigen Gesundheit. "Das ist alles? Zeigen sie doch mal was sie haben."
"Was?! Nein!", protestierte er noch, aber da hatte sie schon die Hand ausgestreckt und sie schmerzhaft fest um seinen Oberarm geschlossen.
Wilhelm keuchte vor Schmerz auf, als er spürte, wie ihre schlanken Finger seinen Oberarm bis auf den Knochen zusammen zu drücken schienen.
Er griff sofort mit der anderen Hand zu und versuchte die Finger des Muskelmädchens mit aller Kraft aufzubiegen. Aber der Schraubzwingengriff war zu stark.
Er wimmerte vor Schmerz, als er den Schmerz nun auch tief in den Knochen seines Arms spürte, als könne sein Oberarm wie ein Zweig in ihrem Griff zerbrechen.
"Das ist alles?", wollte das Mädchen spöttisch wissen, "Sie haben ja gar nichts."
"Nicht... Nein, bitte nicht... aufhören." Die Tränen traten Wilhelm in die Augen, während er um Gnade winselte.
Auf der Straße rollte der Bus heran und verlangsamte sich, als er Anfuhr. Jaquelinè bemerkte es aus dem Augenwinkel und löste mit triumphierendem überlegenem Lächeln den Griff.
"Hab keine Zeit mehr mich betatschen zu lassen oder ihrem Gewinsel zuzuhören, sie alter Hänfling.", meinte sie, während sie ihre Mappe mit einer Hand ergriff und sich geschmeidig erhob.
Wilhelm erwiderte darauf nichts. Er hielt sich lediglich schniefend den gequetschten Arm und sah ihr hinterher.
Der Rotschopf erreichte die Straße gerade als sich die Tür des Busses aufschob und verschwand ohne noch einmal zurückzublicken im Inneren.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war ihre Dreistigkeit. Bevor Karl sie überhaupt sah, spürte er schon wie seine Sporttasche gegen ihn flog und keuchte auf.
"Scheiße! Was soll denn-" Der Zwanzigjährige wollte protestieren, als er den harten Blick der attraktiven Rothaarigen bemerkte. Die Kleine war wahrscheinlich gerade Mal sechzehn, aber ihr selbstbewusster unnachgiebiger Blick brachte ihn schlagartig zum Verstummen.
"Willst du dich nicht mal entschuldigen.", fragte das Mädchen in herablassendem Tonfall, während sie sich auf dem Platz neben ihm niederließ.
Das reichte Karl dann doch. "Ich soll mich entschul-"
Mehr bekam er nicht heraus. Der Teen schnellte auf ihn zu und stieß ihn hart gegen die Scheibe neben ihm, während sie ihm mit dem Unterarm die Kehle abdrückte. Das Herz schlug ihm vor Schreck bis zum Hals von der plötzlichen Intensität ihres Angriffs und sein Hals schmerzte vom Druck.
Röchelnd griff er ihren Unterarm, und versuchte ihn von sich wegzudrücken. Doch das Mädchen hielt stand. Die Schamesröte stieg dem Jungen Mann ins Gesicht, dass er von jemand so jungem in eine derart bedenkliche Lage gebracht worden war. Selbst jetzt lief ihm beim Anblick ihrer dunklen Augen ein kalter Schauer über den Rücken.
"Siehst du hier noch einen freien Platz?", fragte das Mädchen, als sei er ein Idiot, "Irgendeinen?"
Das sie recht hatte wusste Karl durchaus. Der Bus war ordentlich gefüllt und kaum ein Platz war noch irgendwo unbesetzt. Hätte jemand gefragt, hätte er die Tasche auch sofort bei Seite geräumt. Vor allem wenn es so ein hübsches Mädchen gewesen wäre.
Das Fenster an seinem Hinterkopf erbebte schmerzhaft, als sich der Bus nun wieder in Bewegung setzte. Er schob stärker gegen ihren Arm und fühlte unter seinen Fingern wie sich unter der Haut harte Muskelstränge spannten, um sich seinen Bemühungen zu widersetzen. Das war einfach nur demütigend. Das Mädchen war einige Jahre jünger als er und bestimmt einen Kopf kleiner, aber mit dem Erstangriff hatte sie ihn völlig überwältigt.
Karl röchelte laut und der Rotschopf ließ ihn los. Hustend sackte er in seinem Sitz vornüber gebeugt zusammen und rang um Atem.
"Lektion gelernt?", fragte das Mädchen und als Karl ärgerlich aufsah, sah er wie sie selbstgefällig auf ihn hinunter lächelte.
Mit einem leisen Knurren setzte Karl sich wieder aufrecht hin.
"Dir müsste Mal jemand eine Lektion erteilen!", grummelte er ärgerlich zurück.
"Ach ja?" Die Augen des Mädchens verengten sich zu Schlitzen, während sie ihn herausfordernd musterte, "Willst du etwa dieser jemand sein?"
So wie sie ihn ansah lief es Karl glatt noch einmal, kalt den Rücken runter. Direkt darauf folgte der Scham.
Er konnte sich doch nicht so von einem Schulmädchen einschüchtern lassen! Er war immerhin ein erwachsener Mann.
"Mach so weiter und ich werde es sein!", zischte er, da rammte ihm das Mädchen schon die schlanke Faust hart in den Bauch.
Er würgte laut, als ihre Hand tief in seinen Bauch einsank und ihm die Luft aus den Lungen trieb. Wieder schwer nach vorne gebeugt saß er röchelnd da, während der Rotschopf lässig ihren Arm zurückzog und die Hand sogleich eisern um eines seiner Handgelenke schloss.
"Wirst du?", fragte der Teen lächelnd und verdrehte ihm den Arm schmerzhaft auf den Rücken bis Karls Handgelenk zwischen seinen Schulterblättern ruhte, "Du?"
Hätte er die Luft gehabt hätte Karl geschrien, aber so ächzte er nur vor Schmerz, als sie den Griff gnadenlos anlegte. Doch damit nicht genug das Mädchen benutzte ihren brutalen Griff um ihn seitlich auf sie zu zudrehen und seinen Kopf auf ihren Schoß niederzuzwingen.
Karl versuchte sich zu wehren, doch noch immer rang er um Atem und der Schmerz in seinem Arm tat den Rest.
Mit seinem Hals auf einem der sportlichen von Jeans bedeckten Oberschenkel hob das Mädchen das andere Bein und schlug es über das erste mit Karls Hals dazwischen.
Der junge Mann würgte, als er spürte wie sich die festen Oberschenkel gnadenlos um seinen Hals schlossen und sich verhärteten. Verzweifelt, versuchte er sich loszureißen, doch er steckte fest. Mit der nicht von ihrem Griff blockierten Arm packte er ihr Bein und war geschockt davon wie fest sich die weibliche Muskulatur ihrer Schenkel durch den rauen Stoff der Jeans anfühlte. Er konnte ihre Beine kein Stück bewegen!
"Eine interessante Lektion, die du mir da erteilst.", höhnte das Mädchen entspannt, "Noch Widerworte?"
Er war vollkommen hilflos in der Gewalt dieser Teenagerin, die kaum älter als sechzehn sein konnte. Sein Gesicht war knallrot von Scham und Sauerstoffmangel und der Schweiß rann ihm die Stirn hinab.
Um die Demütigung perfekt zu machen bemerkte er die beiden Jungs auf der gegenüberliegenden Seite des Ganges, die feixend auf ihn deuteten und sich scheinbar köstlich amüsierten. Kurzzeitig spornte ihn das noch einmal an, doch die Atemnot ließ ihn schon bald wieder ermüden.
Als sich sein Blick senkte erkannte er eine Mappe, die das Mädchen in der ungenutzten Hand hielt. Das Namensschild verriet ihm den Namen der Rothaarigen. "Jaquelinè Mai".
Gefangen zwischen ihren Beinen konnte Karl seine Lage lediglich ertragen, während der Bus die Straße entlang rollte. Erst als das Fahrzeug wieder anhielt wurde er erlöst. Die Beine des Mädchens lösten sich schlagartig von seinem Hals und Karl schnappte erleichtert nach Luft, doch im selben Moment ließ Jaquelinè seinen Arm los und stieß ihn von ihren Beinen.
Karl stöhnte schmerzhaft auf, als er zu Füßen des Mädchens auf dem dreckigen Boden des Bus landete.
Sie interessierte das scheinbar nicht. Ohne ihn weiter zu beachten stand sie auf und trat in den Mittelgang.
"Mach beim nächsten mal lieber gleich Platz, du halbe Portion.", sprach Jaquelinè ohne zu ihm zurückzublicken, während sie davon stolzierte.
Hustend und stöhnend setzte sich Karl langsam auf dem Boden auf. Wieder bemerkte er die Fahrgäste auf der anderen Seite des Gangs, die ihn mit unverhohlener Schadenfreude anblickten und spürte wie der Zorn in ihm hochkochte.
Er sprang regelrecht auf die Beine und schwankte auf den Mittelgang dem Mädchen hinterher, das fast schon aus dem Bus war.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war die Aufruhr, die es umgab. Lisa hörte zunächst das erstaunte Gemurmel von der naheliegenden Bushaltestelle, so dass sie den Blick auf diese richtete. Ihr kleiner Bruder Tim neben ihr sah ebenfalls zu der Haltestelle.
Ein schlankes rothaariges Mädchen in weißem Top und Jeans wenige Jahre jünger als sie selbst entfernte sich mit wehendem lockigem Haar von der gläsernen Box.
Hinter ihr drängelte sich ein junger Mann mit struppigem schwarzen Haar und breiten Schultern, der ein kurzärmeliges schwarzes T-Shirt trug, durch die Menge der Menschen, die gerade in den haltenden Bus steigen wollten. Mit wutverzerrtem Gesicht stürmte er dem Mädchen hinterher, das das Geschrei hinter sich gar nicht zu hören schien, während sie mit einer Mappe in einer Hand und schwingenden Hüften davonschritt.
Nur etwa ein dutzend Meter von Lisa und Tim entfernt schloss der Mann zu dem Rotschopf auf. Er packte sie von hinten grob am Oberarm und versuchte sie zurückzureißen, als das Mädchen reagierte.
Blitzschnell fuhr sie herum und trat dabei schon mit einem Bein hart gegen das ihres größeren Verfolgers. Sie riss sich los, als der Mann ächzend das Gleichgewicht verlor und drehte den Spieß um. Der Rotschopf stieß den Mann hart zurück gegen einen niedrigen Holzzaun, der den Bürgersteig von einer kleinen Wiese abtrennte.
"Willst noch eine Runde spielen?", fragte die Jugendliche ihren älteren Gegner mit einem verführerischen Lächeln.
Der schwang geschockt von seiner plötzlichen Lage die Faust nach dem Gesicht des Rotschopfs. Der warf aber nur lässig den Kopf zur Seite wich mühelos aus. Dann erwiderte das Mädchen den Angriff bereits mit einem blitzschnellen Schlag ins Gesicht des jungen Mannes.
Der stöhnte vor Schmerz und Erstaunen, als ihn das Mädchen auch schon mit den Armen um seine Oberschenkel am Zaun hochschob und rittlings hinüberstieß.
Lisa staunte nicht schlecht, als sie sah wie scheinbar mühelos die Rothaarige ihren älteren größeren Gegner abfertigte. Ihr kleiner Bruder war noch begeisterter und eilte auf die Szene zu.
"Tim, nicht!", zischte Lisa als sie dem Dreizehnjährigen nachsetzte.
Der Rotschopf wandte ihnen den Kopf zu, als sie sich näherten. Aus dunklen Augen musterte sie die beiden abschätzend. Ein undeutbares Lächeln zierte die schönen Lippen. Tim schluckte hörbar und lief von ihrem Blick allein rot an.
"Wow...", flüsterte Lisas kleiner Bruder, "Du... du hast ihn..."
Der Junge verstummte, als der Blick der Rothaarigen sich auf ihn fixierte und sah dann nervös auf seine Schuhe. Wortlos schritt der Rotschopf auf ihn zu und drückte ihm ihre Mappe in die Hand.
"Halt die!", wies sie Tim an, als der verwundert aufsah.
"Ja, äh, ja klar...", stotterte der Junge, während er die attraktive Rothaarige anstarrte, aber diese wandte sich bereits von ihm ab.
Lisa warf einen schnellen Blick auf die Mappe und entdeckte ein Namensschild, das las "Jaquelinè Mai".
Unterdessen rollte sich der junge Mann stöhnend im Gras hinter dem Zaun auf den Bauch und begann sich hochzustemmen.
Das rothaarige Mädchen, Jaquelinè, behielt ihn dabei im Auge, während sie schweigend die obere Kante des Zauns griff und sich ohne ein Zeichen der Anstrengung über diesen zog. Auf der anderen Seite ließ sie sich auf beiden Füßen neben dem Dunkelhaarigen, der gerade wieder auf die Beine kam, auf die Wiese gleiten.
Schwankend wich der Mann vor Jaquelinè zurück weiter auf die Wiese, aber der Rotschopf folgte ihm lächelnd und ließ die Schultern rollen.
"Hattest noch nicht genug, wie?", sprach das Mädchen spielerisch, "Ich werde dir eine richtige Lektion erteilen. Mal sehen ob du dann immer noch mehr willst."
Der Mann sah so aus, als hätte er sich sein Vorhaben ganz anders vorgestellt, hob jedoch wütend die Fäuste. Die Pose brachte Jaquelinè nur noch mehr zum Lächeln. Sie breitete spöttisch die Arme aus und gestikulierte dem Mann mit den Händen sie anzugreifen.
"Zeig mir was du drauf hast, starker Mann."
Der Mann machte einen kräftigen Schritt auf Jaquelinè zu und schwang einen Arm, doch wie zuvor wich das Mädchen aus. Mit gebeugten Knien tauchte sie unter seinem Arm hindurch und brachte ihm mit einem schnellen Schlag in die Seite zum Husten. Bevor der Mann sich erholt hatte war sie wieder auf den Beinen, packte ihn mit beiden Händen hinten am T-Shirt und rammte ihm mit gehöriger Wucht von unten das Knie in den Bauch. Gnadenlos gab Jaquelinè dem vornüber gebeugten Gegner mit einem Ellenbogenstoß von oben in den Nacken den Rest. Der Länge nach stürzte der Mann zu Füßen des Rotschopfs wieder ins Gras.
Tim schrie jubelnd auf. "Mach ihn fertig!"
Lisa sah zur Bushaltestelle hinüber, doch scheinbar waren die dort Wartenden allesamt in den letzten Bus gestiegen. Sie und Tim waren die einzig verbleibenden Zuschauer für diesen Kampf.
Stöhnend vor Anstrengung kämpfte der Mann sich wieder auf die Knie hoch und stand dann keuchend auf, während er sich die Seite hielt.
Jaquelinè ließ die Zunge langsam über ihre Oberlippe gleiten und ballte die Hände zu Fäusten. Langsam beugte sie die schlanken sportlichen Arme und ließ die Muskeln spielen. Und was für Muskeln sie hatte. Die Bizepsmuskeln traten mit beeindruckender Größe hervor. Solide Muskelkugeln, die in einem deutlichen Gipfel mündeten. Tiefe Rillen formten sich entlang der Mädchenarme, als die Haut straffe Haut von der schwellenden Muskelmasse noch strammer gezogen wurde, und grenzte die dicken Muskelpakete deutlich ab.
Die Sechzehnjährige streckte und beugte die Arme noch einige Male und lächelte überlegen, als sie den ungläubigen beinahe ängstlichen Blick ihres Gegenübers als Reaktion des Muskelspiels sah.
Harte Muskelstränge traten aus ihren sehnigen Unterarmen hervor, während sie eine dicke Ader an die Oberfläche jedes knallharten Bizeps pumpte.
Jaquelinè tat zwei geschmeidige Schritte auf den Mann zu, dann war sie bei ihm und zeigte wirklich was in den muskelbepackten Armen steckte.
Ihre Schläge kamen so hart und schnell Gegenwehr war unmöglich. Der erste Schlag auf die Wange, schwang dem jungen Mann den Kopf zur Seite, der zweite trieb ihm die weibliche Faust tief in den Magen, nur um gleich mit einem weiteren Schlag auf dieselbe Stelle zu folgen und ihm als er sich krümmte einen kräftigen Arm um den Hals zu schlingen.
Lisa konnte kaum mit den Augen folgen so schnell und effektiv setzte das jüngere Mädchen die Kombination an und nahm den erwachsenen Gegner von vorne in den Schwitzkasten. Die Augen des Mannes waren weit aufgerissen, während er würgend um Atem rang, doch der Bizeps des Rotschopfs drückte erbarmungslos in seinen Hals und schnitt ihm die Luft ab, während sie ihn an ihrer Seite gefangen hielt. Die Arme des Mannes zerrten verzweifelten am Arm des Mädchens, als er versuchte freizukommen, doch Jaquelinè rammte ihm routiniert das Knie in den Magen.
Tim jubelte dem Mädchen und ihrer absoluten Kontrolle über einen größeren älteren Gegner weiterhin begeistert zu.
Die Lider des Mannes flatterten, als seine Arme herabfielen und es war klar das er kurz davor war in Ohnmacht zu fallen.
In dem Augenblick löste Jaquelinè wie beiläufig den Griff und ließ ihn abermals ins Gras fallen. Der junge Mann sog hörbar die Luft ein jetzt wo sein verzweifeltes Ringen nach Atem endlich erfolgreich war.
"Schon fertig.", fragte Jaquelinè höhnisch, während sie zugleich aus den Flip-Flops schlüpfte, "Du bist nicht Mann genug für dieses Mädchen."
In einer einzelnen flüssigen Bewegung ergriff der Rotschopf den Saum des weißen Tops und zog es sich geschmeidig und verführerisch über den Kopf.
Tim klappte der Mund auf, als sie das makellosweiße Kleidungsstück achtlos fallen ließ und auch Lisa konnte es nicht vermeiden zu starren. Obenrum nur noch von einem fliederfarbenen Spitzen-BH bedeckt präsentierte Jaquelinè sich ohne jede Scham.
Die musste sie wohl auch nicht haben, denn der schlanke junge Körper schien makellos. Zarte gebräunte Haut spannte sich über den sportlichen Körper einer durchtrainierten Göttin.
Die festen wohlgeformten Brüste pressten sich kraftvoll gegen den fliederfarbenen Stoff ihres BHs und schienen das Kleidungsstück eher zu stützen als von ihm gehalten zu werden. Darunter verjüngte sich der feminine Oberkörper zu einer schmalen Taille, bevor sie sich in den kurvigen Hüften wieder verbreitete.
Der perfekt proportionierte Körper wirkte wie der eines Models. Eines Fitnessmodels wohl gemerkt, denn wie athletisch und stark dieser feminine Körper war, war schon auf den ersten Blick ersichtlich. Die Konturen der Muskulatur zeichneten sich deutlich gegen die Haut ab. Acht runde Bauchmuskeln kletterten in Zweierreihen von den Hüften des Mädchens zu ihrem Bauch hinauf und wölbten sich als kleine Hügel hervor. Zwischen den Strukturen des Waschbrettbauchs gruben tiefe Linien in das feste weibliche Fleisch und ließen das gemeißelte Eightpack noch härter wirken. Neben dem steinharten Gebilde zeichneten sich auch schrägliegende Muskelstrukturen auf ihren Flanken ab, die zu gleich unnachgiebig wirkten und sich mit auch nur der kleinsten Bewegung des Rotschopfes zu verschieben schienen.
Der junge Mann versuchte stöhnend sich aufzusetzen und verharrte dann mitten in der Bewegung, als er zu dem entblößten jungen Mädchen aufblickte. Blut lief von seiner aufgeplatzten Lippe, aber er schien es jetzt kaum noch zu bemerken.
Doch Jaquelinè war noch nicht fertig ohne zu zögern öffnete sie die Jeans und ließ die enge Hose von ihren Beinen rutschen. Der fliederfarbene Slip glich ihrem BH und spannte sich über die beiden festen wohlproportionierten Pobacken eines fantastischen Hinterns. Mehr mochte er auch nicht zu verdecken. Die Kurven von Jaquelinès Beinen zeigten sich zur Gänze und verhießen dominante Kraft und dominante Weiblichkeit zu gleichen Teilen. Kräftige muskulöse Schenkel wölbten sich von dicken Muskelpaketen und hervorstehenden Muskelsträngen. Und unterhalb der Knie waren die scharf definierten Waden ihrer Unterschenkel als seien sie aus Stein geschliffen.
Nur noch in Unterwäsche und ihr langes rotes Haar gekleidet warf die braungebrannte Amazone die Haare zurück und präsentierte den durchtrainierten Körper in aller Herrlichkeit; eine Hand lässig in die Hüfte gestemmt, während sie mit dem anderen Arm den harten Bizeps zeigte.
Keinerlei Gefühlsregung zeigte sich auf ihren ebenmäßigen Zügen, als sie aus dunklen Augen auf den von ihr gedemütigten Mann hinabblickte.
Der gaffte die jugendliche Schönheit nur mit offenem Mund an. Tim fielen ebenfalls fast die Augen raus und Lisa selbst konnte kaum atmen bei dem Anblick dieses Körpers. Jaquelinè inszenierte sich auf der Wiese mit solcher Perfektion sie hätte ebenso in ein perfekt durchdachtes Fotoshooting gepasst.
Bevor sich irgendwer von ihrem Anblick losreißen konnte, hob das Mädchen gemächlich ein Bein und setzte dem erstarrten Mann den Ballen ihres schlanken Fuß auf die Brust.
Ein entsetztes Keuchen entfuhr ihm, als sie ihn auf einen Schlag niederstieß und festnagelte.
Der junge Mann stöhnte angestrengt, als er den Fuß des Mädchens mit beiden Händen packte und versuchte ihn wegzudrücken, doch der rührte sich kein Stück.
Lisa sah wie die Muskeln in Jaquelines Bein sich spannten und unter der Haut arbeiteten, als sie den Erwachsenen mit nur dem Ballen ihres Fuß am Boden hielt.
Mit einem unnahbaren Lächeln hob sie zugleich die Arme und spannte die mächtigen Oberarme mit voller Härte. Die Adern und Muskelstrukturen traten mit den stählernen Bizepsgipfeln in die Höhe, während klar unterteilt die harten Kurven der Trizepsmuskeln nach unten zogen. Tiefe Furchen formten sich entlang der Schultern und teilten sie klar in drei unterschiedliche Muskelgruppen.
Jaquelinè hielt für einen Augenblick die Pose, dann ging sie in die Knie, während sie den Mann noch immer mit ihrem Fuß am Boden hielt. Der hilflose junge Mann schnaufte nur noch mehr, als augenscheinlich der Druck den Jaquelinè mit ihrem muskulösen Bein ausübte noch zunahm. Ihr mächtiger Oberschenkel spannte sich nur noch mehr und schwoll mit weiblicher Kraft und dicken Muskelpaketen.
Im Blick des Mädchens zeigte sich jedoch keine Regung, während sie den Mann mit der Kraft von nur einem Bein vollkommen überwältigte. Doch das reichte ihr nicht. Schnell wie der Wind wirbelte sie auf der Brust des jungen Mannes herum und ließ sich nach vorne fallen. Ihre Handflächen trafen neben der Hüfte ihres Opfers auf das Gras, sodass sie sich mit ausgestreckten Armen auf dem Boden aufstützte. Zu gleich streckte sie die Beine aus und fing den Kopf des Mannes hinter sich zwischen ihren Oberschenkeln.
Verzweifelt griff der Mann ihre muskulösen Schenkel und versuchte sie auseinanderzuziehen, doch er war nicht einmal in der Lage gewesen einen Fuß Jaquelinès zu bewegen und die stahlharten Beinmuskeln gaben ihm nicht einmal ansatzweise nach, als der dominante Rotschopf die Unterschenkel kreuzte und die Beinschere knallhart zuzog.
Der Körper des Mannes zuckte und er versuchte zu schreien, doch die Spitzenunterwäsche des Mädchens drückte sich ihm fest ins Gesicht und stopfte ihm den Mund.
Jaquelinè schien kaum etwas vom verzweifelten Kampf ihres Gegners mitzubekommen, während sie mit beinahe gelangweiltem Gesichtsausdruck in ihrer Position verblieb und ihm den Schädel mit den angespannten Oberschenkeln zerquetschte. Ihre harten Pobacken spannten sich unter dem fliederfarbenen Stoff und ragten steil empor.
Nicht einmal als der verzweifelte junge Mann begann mit beiden Fäusten auf das feste Fleisch ihrer Schenkel einzuschlagen schien die junge Schönheit das weiter zu stören. Ihre knallharten Mädchenmuskeln widerstanden den Männerfäusten, die immer verzweifelter und schwächer auf die braungebrannten Oberschenkel prallten. Sie verlor nicht einmal ihr Lächeln.
Schließlich sanken dem jungen Mann die Arme kraftlos herunter und sein Kampf erstarb beinahe vollkommen. Da löste Jaquelinè die Beine um seinen Kopf und ließ ihn kraftlos zurück ins Grass sinken. Sie selbst stellte die bloßen Füße links und rechts seines Kopfs auf und stand auf, sodass der erschöpfte Blick des Besiegten nach oben zwischen ihre Beine gerichtet war.
"Musst wohl ein bisschen trainieren, bevor du mir noch Mal blöd kommen kannst.", stellte sie mit selbstgefälligen Ton fest, während sie über dem jungen Mann stand.
Jaquelinè ging einen Schritt an dem kraftlos schnaufenden jungen Mann vorbei und trat neben ihm. Geschmeidig beugte sie sich vor über ihn und packte ihn mit der einen Hand vorne am T-Shirt, bevor sie die andere um seinen Gürtel legte.
Lisa sah, wie die dicken Armmuskeln abermals schwollen und sich die Beine spannten, dann hob das schlanke Mädchen den älteren vom Boden hoch vor die Brust wie eine Gewichtsstange. Der junge Mann stieß einen schockierten Schrei aus und seine panischen Rufe und sein Gezappel nahmen noch zu, während das Mädchen sich aufrichtete und ihn dabei weiterhin vor der Brust trug. Die Bizepsadern traten deutlich auf den großen runden Muskeln hervor, als diese sich an Jaquelinès Seite wölbten, doch ihr Gesicht zeigte keine Anstrengung. Dann ganz langsam hob sie ihn höher über ihren Kopf. Tim schrie begeistert über die erneute Kraftdemonstration des leicht bekleideten Mädchens.
Für einige Momente hielt Jaquelinè den Mann mit angewinkelten Armen über ihren Kopf, als wolle sie ihren Zuschauern eine bessere Show bieten. Dann streckte sie die Arme und stemmte ihren geschlagenen Gegner in einer flüssigen Bewegung ganz über den Kopf.
Lisa konnte nicht glauben wie dieses Mädchen das noch ein paar Jahre jünger als sie zu sein schien einen Mann so mühelos heben und über ihren Kopf halten konnte, doch der Anblick vor ihren Augen täuschte nicht.
Jaquelinè lächelte kalt, als sie sich auf einmal umwandte und die Arme schwang. Mit gehöriger Wucht und einem lauten Schmerzensschrei knallte der Junge Mann ins Gras und blieb liegen. Die erbarmungslose Jugendliche schien damit endlich mit ihm fertig zu sein. Unbekümmert zog sie sich ihre Jeans wieder an, die Mühe hatte die geschwollenen Beinmuskeln zu umfassen. Danach schlüpfte sie wieder in ihre Flip-Flops und hob das Top auf.
Statt es ebenfalls wieder anzuziehen warf die durchtrainierte Schönheit es sich mit einer Hand lässig über die Schulter und schlenderte obenrum noch immer nur mit Spitzen-BH bekleidet zum Zaun zurück.
Ganz automatisch traten Lisa und Tim zurück, als Jaquelinè eine Hand auf das Holz legte und sich lässig über den Zaun schwang. Vorsichtig streckte Tim den Arm aus und hielt ihr die Mappe hin, die sie ihm gegeben hatte.
Jaquelinè blickte wortlos auf den jüngeren Jungen hinab, während sie diese entgegennahm. Ihre Muskeln glänzten leicht im Sonnenlicht von einem dünnen Schweißfilm, der sich auf ihrer Haut gebildet hatte.
Lisa schluckte als sie sah wie ein Tropfen die glatte Haut hinab glitt und den Rillen ihres Waschbrettbauchs abwärts folgte. Die harten Bauchmuskeln zogen sich sichtbar und rhythmisch mit dem Atem der Rothaarigen zusammen.
Ein Schweißtropfen rollte Lisas Schläfe bei diesem Anblick hinab. Sie hatte vorher noch nie einen Eightpack aus solcher Nähe gesehen schon gar nicht bei einem Mädchen und konnte nicht fassen wie hart es aussah.
Beiläufig legte der Rotschopf die Mappe oben auf dem Holzzaun hinter sich ab. Dann streckte sie die Hand aus und griff den sie ebenfalls angaffenden Tim locker am Hinterkopf. Lisas Bruder keuchte auf, als sie ihn vorwärts zog und mit dem Gesicht gegen ihre stahlharten Bauchmuskeln drückte. Für einen Moment wehrte er sich ganz instinktiv und vollkommen zwecklos gegen den muskulösen Arm des Mädchens, doch dann stöhnte er laut auf, als er den Geruch des Mädchens einsog und die Härte ihres Körpers fühlte.
Tim zuckte ganz hektisch und griff mit beiden Händen Jaquelinès Flanken, während er ihre Bauchmuskeln wild zu küssen begann. Stöhnend liebkoste er den Waschbrettbauch des älteren Mädchens, leckte ihre Haut und folgte den tiefen Rillen, die sich über ihre Haut zogen.
Jaquelinè registrierte das nur mit einem leichten Lächeln und ungerührtem Blick, drückte Tim aber zu gleich weiter nach unten sodass er von den oberen Partien zu den unteren Bauchmuskeln hinabsank bis er auf den Knie an ihren Hüften hing und den zwei diagonalen Furchen mit den Lippen folgte, die den Eightpack in V-Form einfassten.
Lisa wurde beim Anblick des Geschehens knallrot vor Scham und Schock, doch fühlte sie auch überrascht wie die Eifersucht in ihr brannte.
Jaquelinè ließ Tim noch für einige Sekunden gewähren dann stieß sie ihn zurück, so dass er erregt und mit geröteten Wangen vor ihr auf seinem Hintern landete. Sie würdigte ihn keines weiteren Blickes.
Stattdessen zog sie sich gemächlich wieder das weiße Top über den Kopf und nahm die Mappe wieder auf. Ohne ein weiteres Wort wandte sich das Mädchen zum Gehen.
Als sie an Lisa vorbeiging blieb sie noch einmal stehen und griff sie grob am Kinn. Lisa keuchte auf, als das jüngere Mädchen sie zwang ihr direkt in die Augen zu Blicken und spürte wie sie beim Stahl im Blick der dunklen Augen erzitterte.
Scheinbar mit ihrer Reaktion zufrieden ließ sie sie wieder los und ging einfach weiter.
"Man sieht sich.", sprach sie wie an beide Geschwister gerichtet und schritt mit schwingenden Schritten davon.
Lisa und Tim konnten ihr beide nur fassungslos nachschauen.
Ende
Das erste was an dem Mädchen auffiel als sie eintrat mehr noch als das dichte rotbraune Haar, das ihr über die schlanken Schultern und den Rücken fiel, und die ebenen schmalen Züge des hübschen Gesichtes war das ungeheure Selbstbewusstsein, das sie ausstrahlte.
Bemessenen Schrittes kam sie geradewegs auf seinen Schreibtisch zu und blieb dann lässig davor stehen. Ein Bein lang und eines leicht gebeugt und die Hüfte etwas zur Seite gedreht stand sie da mit einer zierlichen Hand auf die Hüfte gestützt. Sie trug offene Flip-Flops und enge Jeans, die sich an die Konturen sportlicher Beine drückten. Dazu ein kurzärmeliges weißes Top, das sich eng über die feste Oberweite spannte. Der dünne Stoff war modisch kurz, sodass zwei Fingerbreit ihres flachen braungebrannten Bauchs zwischen Saum des Tops und Hosenbund für aller Augen sichtbar waren.
Obwohl Holger Neumann, als kräftiger Mann Mitte fünfzig und Schulleiter des örtlichen Gymnasiums, deutlich größer als das schlanke Mädchen war, überragte sie ihn jetzt wo er saß. Mit großen dunklen Augen blickte sie ihn von oben herab an. Der dunkle Lidstrich verstärkte die Intensität ihres Blicks noch.
Holger blickte den Neuankömmling erstaunt an. Völlig überrumpelt von ihrem Auftreten bekam er erst den Mund auf, als sie eine feingezogene Braue hob.
"Ähm... ja?", fragte er stotternd klar abweichend vom angewöhnten Tonfall, "Was... was wollen sie?"
Sie lehnte sich zu ihm vor über die Tischplatte. Dabei stützte sie die Hand, die nicht an ihrer Hüfte lag, auf der Platte ab. Ihre dunkelrote Mähne fiel in einer Flut von ihren Schultern. Instinktiv schrumpfte der Beamte beim Versuch innerhalb seines Stuhls zurückzuweichen zusammen. Der Ausschnitt ihres Tops war nicht sehr tief, doch so wie sie sich vorbeugte blickte er trotzdem hinein und erhaschte einen Blick auf die wohlgeformten Brüste und den fliederfarbenen Spitzen-BH unter dem Stoff. Der Beamte schluckte und spürte wie ihm die Schamesröte ins Gesicht stieg.
"Wir hatten telefoniert.", sprach sie ruhig, aber auf seltsame Weise auch genervt und anklagend, "Jaquelinè Mai."
"Oh, ja... ja.", Holger stotterte noch immer und spürte den Schweiß auf seine Stirn treten, "Richtig die..."
"Unterlagen!", kam sie ihm zuvor, während sie ihn noch immer aus nächster Nähe mit herablassenden Ausdruck fixierte, "Sie haben versäumt meine mit denen meiner Brüder zusammen zu schicken."
"Richtig." Der Schulleiter nickte langsam.
"Und?", fragte das Mädchen, Jaquelinè, und wieder hob sie eine der feinen Augenbrauen.
"Und?", fragte Holger verdutzt.
"Wo sind sie?", wollte Jaqueline wissen ihre Stimme klang von der Art Ungeduld, die Holger bei der zigsten Erklärung derselben Sache gegenüber eines besonders begriffsstutzigen Schülers verspürt hätte, "Geben sie sie mir nun oder wollen sie nur meine Titten begaffen."
Holgers Gesicht brannte nun heiß mit Scham darüber, dass sie seinen unbedarften Blick bemerkt hatte, doch ihr Tonfall ihm gegenüber brachte auch den autoritären Lehrer zum Vorschein, der er stets gewesen war.
"Also ich muss doch sehr bitten, Fräulein Mai!", sprach er mit fester Stimme, "Geht das nicht höfli-"
"Schneller?", fiel sie ihm gnadenlos ins Wort und ihre Augen blitzten herausfordernd, "Ob das nicht schneller geht, fragen sie sich? Oder ob wir noch mehr Zeit damit verschwenden müssen ihre Inkompetenz auszubügeln?"
"Nun..." Seine selbstbewusste Maske zerbrach wie Glas gegenüber ihrer schonungslosen Unverblümtheit. Während er sich fest gegen die Rückenlehne seines Stuhls drückte, fischte Holger die für sie bereitgelegten Unterlagen von der Platte seines Schreibtisches. "Ich habe sie hi-"
"Geht doch!" Schon hatte Jaquelinè ihm die dünne Mappe lässig aus der Hand gerissen und wandte sich zugleich von ihm ab. Dabei warf sie den Kopf herum, dass das die roten Haare ihr zurück über die Schultern flatterten. "Und das ich nicht noch Mal wegen ihres Unvermögens vorbeikommen muss!"
Holger öffnete entrüstete den Mund, um zu protestieren, doch Jacquelinè schritt bereits zur Tür des Büros zurück und es blieb ihm Halse stecken. Umhin zu bemerken wie wunderbar der feste junge Hintern des Mädchens ihre Jeans ausfüllte kam er trotzdem nicht, schon weil der sanfte Hüftschwung unweigerlich den Blick auf die hypnotische Bewegung des Hinterteils zog.
Als die Tür ins Schloss fiel sank Holger schließlich vollständig auf seinem Stuhl zusammen. Erschöpft hob er den Arm und betrachtete erstaunt seine schwitzige Handfläche. So hatte ihn in seiner gesamten Zeit im Schulsystem noch kein Schüler aus dem Konzept gebracht. Nicht einmal zu Zeiten seines Referendariats vor etlichen Jahren.
Sein Blick fiel auf die Schülerakte des Neuzugangs, die er ebenfalls im Voraus bereitgelegt hatte. Er öffnete sie nachdenklich. Jaquelinè Mai, sechzehn Jahre, zehnte Klasse, Notendurschnitt 1,3.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war ihre Figur. Die perfekte Kombination von sportlich und feminin. Lange Beine, die durch die kräftige Form nur umso weiblicher wirkten, schlanke aber nicht schwächliche Arme, eine schmale Taille und eine feste perfekt proportionierte Oberweite. Und ihr dunkles rotbraunes Haar lockig, lang und kräftig.
Mareike, dunkelblonde Schülerin der Zehnten mit Pferdeschwanz, musste zugeben, dass sie eifersüchtig war. Sie selbst war zwar auch nicht unsportlich, aber im großen und ganzen äußerlich doch eher durchschnittlich. Ganz zu schweigen von den Haaren, die sie sich zeitweilig genau in dieser Farbe hatte färben wollen, sich aber einfach nicht getraut hatte.
Bei ihrem Anflug von Eifersucht ging es natürlich nur um die reine Äußerlichkeit. Zum Leben dieses Mädchens gehörten auch Dinge auf die sie gut und gerne verzichten konnte.
"Alter, sieh dir den Arsch von der Braut an!", lachte Heiko, stämmig, ebenfalls sechzehn und mit einem breiten lüsternen Grinsen auf den Lippen.
"Ich seh ihn und maaaan ich glaub ich bin verliebt!", erwiderte Marcel, auch sechzehn, auch lüstern, aber verglichen mit seinem Kumpanen kräftiger.
"Ach seid still verdammt!", fluchte Mareike aufgebracht entlockte den beiden Kerlen jedoch nur ein grölendes Lachen.
Doch ihr Gelächter erreichte auch das Mädchen, das auf einmal stehen blieb und den Kopf zu dem Picknicktisch auf der Grünfläche des Parks wandte an dem die drei Schüler saßen und sie beobachteten. Mareike lief rot an.
"Na ganz toll gemacht!", zischte sie, "Jetzt kommt sie auch noch her, ihr riesen Volltrottel!"
"Ach, damit hab ich kein Problem.", meinte Heiko nur grinsend, "Sie kann ruhig herkommen. Darf sich sogar bei mir auf den Schoß setzen."
Damit lachte der Junge wieder. Mareike andererseits wandte sich ab und versuchte möglichst desinteressiert zu sein. Aus dem Augenwinkel sah sie dennoch wie sich die Rothaarige näherte. Sie ging ohne Eile, aber strotzend vor Selbstbewusstsein mit einem sanften Hüftschwung. In einer Hand hielt sie eine Mappe.
Sowie sie den Tisch erreichte stützte sich das Mädchen mit der freien Hand auf der Platte ab und beugte sich ein wenig zu ihnen vor. Der Blick ihrer dunklen Augen schweifte über sie alle drei dann lächelte sie.
"Ich würde auch gerne lachen.", sagte sie ruhig.
"Also..." Marcel lehnte sich etwas auf der Bank zurück in einem offensichtlichen Versuch der Rothaarigen in den Ausschnitt zu glotzen. "Wenn du mit uns Spaß haben willst hätte ich nichts dagegen."
Die beiden Jungen wechselten breit grinsend einen Blick. Mareike senkte ihren auf die Tischplatte. Das war so was von peinlich.
"Spaß haben?" Das Lächeln lag noch immer auf den Zügen des Mädchens als sie von einem der Jungen zum anderen schaute. "Mit euch starken prächtigen Mannsbildern?"
Das Grinsen der Jungs wurde noch breiter bei ihren Worten.
"Ja.", meinte Heiko beinahe sabbernd, "Wir hätten echt gerne Spaß mit dir."
"Dann lass uns doch ein Spiel spielen." Die Rothaarige setzte noch immer lächelnd den Ellenbogen des gebräunten Arms auf die Tischplatte und bot Heiko die zierliche Hand dar.
"Armdrücken?", fragte der Junge verdutzt, aber lachte dann wieder grölend und stellte den Arm auf, "Willst aber schnell Händchen halten, Mäuschen."
Sie schlossen die Hände umeinander und das Mädchen strich sich mit der freien Hand eine Strähne aus dem Gesicht. "Zeig mir was du kannst."
Heiko grinste noch immer als er lässig zu drücken begann. Dann runzelte er die Stirn, als sich der Arm des Mädchens kein Stück bewegte. Mareike kicherte leise.
"Gibt es ein Problem starker Mann?", fragte der Rotschopf genüsslich langsam.
Heiko grinste nur breit und ging dann blitzschnell aufs Ganze. Ein kräftiger Ruck ging durch seinen Körper, aber Mareike staunte nicht schlecht, als ihn das Mädchen trotzdem ohne eine Gefühlsregung in der Mittelposition hielt.
Stöhnend drückte Heiko weiter mit aller Kraft gegen den Mädchenarm der Schock über seine unerwartete Lage ließ sich deutlich von seinem Gesicht ablesen. Mareikes Blick wanderte zu den Oberarmen der Kontrahenten und staunte nicht schlecht. Heikos Armmuskeln glichen eher einer unförmigen Erhöhung, aber die Muskeln dieses Mädchen wölbten sich fest und rund in erstaunliche Höhe bedachte man die schlanken Ausmaße ihrer Arme.
Stöhnend verzog Heiko das Gesicht, während sein Arm zu zittern begann. Das Mädchen schien da erheblich weniger Probleme zu haben.
"Mehr geht nicht?", fragte sie ihn mit gehobener Augenbraue, "Ist aber echt schwach."
Mit süffisantem Lächeln zwang sie ihn scheinbar mühelos langsam in Richtung Tischplatte. Ihr gebräunter Bizeps und Arm waren ruhig wie eine Statue. Nicht das geringste Zittern ging durch den starken Arm.
Ächzend griff Heiko mit der freien Hand nach der Tischplatte, um sich abzustützen, aber diese Hilfe schien vollkommen wirkungslos. Die Rothaarige schien sich nicht einmal das kleinste bisschen zusätzlich anstrengen zu müssen, während der pralle Bizeps Heiko in die Knie zwang.
Ein paar Zentimeter vor der Tischplatte kam der Kampf dann zum stoppen, aber ein Blick in die Gesichter der Kontrahenten zeigte deutlich, dass das nicht Heikos Bemühungen zu verdanken war.
"Letzte Chance.", sagte das Mädchen, während sie ihn kurz vor der Niederlage in Schach hielt, "Hast nicht mehr drauf, starker Mann?"
Noch einmal stöhnte Heiko laut auf und schien sich mit ganzer Kraft in den Kampf zu werfen. Das entlockte seiner starken Gegnerin aber allenfalls ein spöttisches Lächeln, bevor sie ihn locker aus dem Handgelenk auf die Tischplatte knallte.
"Alter...", stöhnte Heiko, während er sich den Arm massierte.
Das Mädchen ignorierte ihn jedoch und wandte sich stattdessen lässig Marcel zu und stellte jetzt ihm den Arm gegenüber.
"Spielst du mit mir?", fragte sie mit so verführerischem Lidschlag und Tonfall selbst Mareike spürte wie ihr warm wurde.
Marcel stellte seinen längeren Arm dem Mädchen gegenüber auf vollkommen gebannt von ihrem Anblick. Seine Gegnerin schloss locker die schlanken Finger um seine Hand.
"Streng dich an.", flüsterte sie die Lippen zu einem leichten spöttischen Lächeln verzogen.
Ein kräftiger Ruck ging durch Marcels Arm, als der ordentlich zu drücken begann. Sein verglichen mit Heiko deutlich dickerer Arm spannte sich, doch der dicke runde Bizeps des Mädchens erhob sich abermals und sie hielt stand.
Marcel griff stöhnend den Tisch und stemmte sich nun mit ganzer Kraft gegen den weiblichen Gegner. Bewegen konnte er sie kein Stück, doch der harte Bizeps zog sich noch härter zusammen und eine dicke Ader zeichnete sich deutlich durch die Haut ab.
Mareike sah erstaunt wie die Sehnen und Muskeln im Unterarm des Rotschopfes hervortraten, als sie Marcels grobschlächtigen Arm zurückdrängte und in seine Hälfte umbog.
Der Junge jaulte vor Schmerz, während er sich weiter gegen die Kraft des Mädchenarms stemmte, der ihn langsam aber kontinuierlich runter zwang.
"Wer ist stärker, Junge?", fragte das Mädchen ihn lächelnd.
Marcel antwortete nicht er stöhnte nur schmerzhaft und versuchte verzweifelt seine scheinbar unaufhaltsame Niederlage hinauszuzögern.
"Ihr Jungs habt einfach nichts drauf.", meinte die Rothaarige verächtlich, als sie Marcel auf halben Weg nach unten gedrückt hatte, "Das ist Kraft!"
Mit einem Knall klatschte sie den Arm des Jungen so hart auf die Tischplatte, dass Marcel schmerzhaft aufkeuchte.
Lächelnd erhob das Mädchen sich und bedachte die beiden nacheinander mit einem herablassenden Blick. Lässig hob sie dabei den Arm und ließ ganz langsam den harten Bizeps empor wachsen.
"Gafft mich noch mal an und ich zeige euch was diese Muckis sonst noch so draufhaben.", erklärte sie kalt und verengte die Augen zu schlitzen, "Verstanden?"
Heiko und Marcel senkten beschämt die Blicke und nickten, während sie verhaltene Laute der Zustimmung von sich gaben.
Zufrieden hob das Mädchen den Blick und reckte Stolz das Kinn. Dabei sah sie für einen Moment Mareike direkt an. "Hör mal lieber auf mit solchen Versagern rumzuhängen, Mädchen."
Mareike nickte langsam. Dann drehte sich das Mädchen elegant weg, warf dabei locker die Haare zurück und schritt davon. Kurz bevor sie das tat erhaschte Mareike noch einen flüchtigen Blick auf ein Namensschild auf der Mappe.
"Jaquelinè Mai.", verkündete es.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war, nun ja, so ungewöhnlich das war, ihr Oberarm. Schon als sie sich neben ihm auf der Bank der Bushaltestelle niederließ und Wilhelm sacht den Kopf drehte um sie zu sehen, fiel sein Blick darauf.
Im ersten Augenblick wirkte er gebräunt und schlank, aber von einer eindeutig sportlichen Beschaffenheit. Im nächsten Moment beugte sie beiläufig den Arm, während sie sich niederließ. Tatsächlich beugte sie ihn nicht nur, sondern spannte ihn sogar richtig an.
Ganz erstaunlich rund und hart wölbte sich die Muskelkugel ihres Bizeps auf ihrem Arm und schwoll hoch und spitz an. Der Unterarm verhärtete sich ebenfalls deutlich mit hervortretenden Muskelsträngen und tiefen Rillen zwischen ihnen, aber es war der erstaunliche Bizepsmuskel der Wilhelms Blick fesselte.
In seinen gut sechzig Jahren Lebenserfahrung hatte der ältere Herr bereits so manches gesehen, aber so ein hübsches junges Ding wie die attraktive Rothaarige in Jeans und weißem Top, die sich da neben ihn setzte, die die Jungs in ihrem Alter in Sachen Armmuskeln in Verlegenheit brachte, war ihm noch nie untergekommen.
In ihrem Sitz zurückgelehnt mit den lang gestreckten Beinen über Kreuz, wartete die Jugendliche schweigend auf ihren Bus. Eine dünne Mappe ruhte auf ihren Schenkeln auf der ein Namensschild sie als "Jaquelinè Mai" auswies. Doch was Wilhelms Blick auch weiterhin fesselte war der harte Bizeps.
Jaquelinè hielt ihn wie beiläufig angespannt. Ihre schlanken Finger zur Faust geballt bewegte sie diese hoch und runter. Die Bewegung übertrug sich in leichte Bewegungen des Unterarms, die den großen Bizepsmuskel zum Hüpfen brachten. Die Muskeln sprangen noch härter und größer hervor und kehrten dann zu ihrer ursprünglichen bereits beeindruckenden Größe zurück. So gleich darauf sprang der Muskel bereits wieder ein Stück deutlicher hervor, während sie mit dem Unterarm pumpte.
Der ältere Mann schluckte, als er merkte wie die Bewegung das Blut richtig zum fließen brachten und die runde weibliche Muskelkugel weiter anschwellen ließen. Die weiche braungebrannte Haut zog sich eng über die großen Muskeln und langsam drückte die Bewegung eine dicke Ader an die Oberfläche unter der Haut.
Gedankenverloren ließ Jaquelinè die Finger der anderen Hand über den dicken Muskel gleiten. Mit den Fingerspitzen strich sie entlang der deutlichen Aufwärtskurve des Armmuskels und griff dann fest zu ohne die Form des durchtrainierten Bizeps auch nur im entferntesten zu verformen.
"Gibt es was Interessantes zu sehen, Opa?", fragte die weibliche Stimme des jungen Mädchens auf einmal kalt.
Wilhelm keuchte erschrocken auf, als er die Frage vernahm. Hastig hob er den Blick in das feingliedrige Gesicht des Mädchens nur um nervös zusammen zu zucken, als er die Verachtung im Blick ihrer dunklen Augen erkannte.
"Nein, gar nichts!", antwortete er schnell, aber kleinlaut.
Der Rotschopf hob eine dünne Braue, während sie ihn weiter ansah.
"Nichts?", fragte Jaquelinè und verzog die weichen Lippen, "Das sieht für sie wie nichts aus?"
Mit spöttischem Lächeln hob das Mädchen den Arm und präsentierte den erstaunlichen Bizeps nun in der klassischen Pose.
"Dann finden sie ihn nicht groß?", fragte die hübsche Teenagerin, "Für ein Mädchen zumindest. Oder hart?"
"Nun..." Wilhelm räusperte sich. "Nun für ein junges Mädchen wie..."
Er verstummte, als sich ihre Augen verengten. Mit dem Lippen noch immer zu einem spöttischen Lächeln verzogen fragte sie ihn langsam und ließ jedes Wort genüsslich über ihre Zunge rollen: "Sie denken also das ein Mann härtere Muskeln hätte als die hier?"
Während sie sprach ballte sie die Faust härter und spannte ihre Muskeln so hart, dass die Sehnen in ihrem Unterarm hervortraten und sich der spitze Bizeps furchte. Die Ader trat nun umso deutlicher hervor.
Wilhelm schluckte beim Anblick der kraftvollen weiblichen Muskeln.
"Na was ist, alter Mann, können sie da mithalten?"
"Nun... ich...", haspelte er und spürte vor Nervosität den Schweiß auf seine Stirn treten.
Die Rothaarige beugte sich zu ihm vor und Wilhelm wich in seinem Sitz vor ihr zurück.
"Jämmerlich.", hauchte das Mädchen und dem Mann stieg die Schamesröte ins Gesicht, weil er sich hatte einschüchtern lassen.
"Also... also ich muss doch sehr bitten!", protestierte er.
Jaquelinè warf das Haar schwungvoll zurück und hielt ihm den erstaunlichen Bizeps hin.
"Willst Mal fühlen, Opa! Und dann sag noch mal, da wäre der von einem Mann härter."
"Aber, aber ich kann doch nicht.", stammelte er erschrocken.
Der Rotschopf verdrehte genervt die Augen. "Mach hin!"
Zögerlich streckte Wilhelm schlussendlich doch die Hand aus und legte die Hand auf den prominenten Mädchenmuskel. Er staunte nicht schlecht. Unter seinen Fingern spürte er die Wärme und Zärte der jungen gebräunten Haut einer Frau, aber auch die Konturen eines knochenharten Muskels unter dieser, der seinen prüfenden Fingern nicht im geringsten nachgab.
Wilhelm schluckte abermals und der herausfordernde Blick in den Augen des Mädchens ließ ihn auch mit der zweiten Hand kräftig zu packen. Doch auch mit ganzer Kraft und beiden Händen gab ihm das stählerne Muskelgewebe nicht im geringsten nach.
Um ihm dies noch zu verdeutlichen, strecke das selbstbewusste Mädchen den Arm und ließ den harten Bizepsgipfel in den Arm absinken, wo Wilhelm ihn mit beiden Händen umfassen konnte. Dann beugte sie den Arm wieder und die Konturen ihrer Muskeln vertieften sich deutlich, während Muskeln und Adern hervortraten. Wilhelm strengte sich an so gut er konnte, doch den schwellenden Muskeln der Teenagerin hatte er nichts entgegenzusetzen. Seine Hände wurden von überwältigender Muskelkraft und Härte auseinander gezwungen, bis sie den durchtrainierten Arm nicht mehr vollends umfassen konnten.
Schweiß rann inzwischen in Strömen über die Haut des Mannes. Konnten junge Mädchen in diesen Tagen den wirklich solche Muskeln haben? Nun der Beweis saß ja hier bei ihm.
"Und?", fragte das Jaquelinè fordernd.
Wilhelms Mund war trocken, als er die Hände wieder vom mächtigen Bizeps der Kleinen löste. "Der ist... äh... nicht schlecht."
"Nicht schlecht?" Der Rotschopf legte den Kopf schief und sah ihn an als zweifelte sie an seiner geistigen Gesundheit. "Das ist alles? Zeigen sie doch mal was sie haben."
"Was?! Nein!", protestierte er noch, aber da hatte sie schon die Hand ausgestreckt und sie schmerzhaft fest um seinen Oberarm geschlossen.
Wilhelm keuchte vor Schmerz auf, als er spürte, wie ihre schlanken Finger seinen Oberarm bis auf den Knochen zusammen zu drücken schienen.
Er griff sofort mit der anderen Hand zu und versuchte die Finger des Muskelmädchens mit aller Kraft aufzubiegen. Aber der Schraubzwingengriff war zu stark.
Er wimmerte vor Schmerz, als er den Schmerz nun auch tief in den Knochen seines Arms spürte, als könne sein Oberarm wie ein Zweig in ihrem Griff zerbrechen.
"Das ist alles?", wollte das Mädchen spöttisch wissen, "Sie haben ja gar nichts."
"Nicht... Nein, bitte nicht... aufhören." Die Tränen traten Wilhelm in die Augen, während er um Gnade winselte.
Auf der Straße rollte der Bus heran und verlangsamte sich, als er Anfuhr. Jaquelinè bemerkte es aus dem Augenwinkel und löste mit triumphierendem überlegenem Lächeln den Griff.
"Hab keine Zeit mehr mich betatschen zu lassen oder ihrem Gewinsel zuzuhören, sie alter Hänfling.", meinte sie, während sie ihre Mappe mit einer Hand ergriff und sich geschmeidig erhob.
Wilhelm erwiderte darauf nichts. Er hielt sich lediglich schniefend den gequetschten Arm und sah ihr hinterher.
Der Rotschopf erreichte die Straße gerade als sich die Tür des Busses aufschob und verschwand ohne noch einmal zurückzublicken im Inneren.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war ihre Dreistigkeit. Bevor Karl sie überhaupt sah, spürte er schon wie seine Sporttasche gegen ihn flog und keuchte auf.
"Scheiße! Was soll denn-" Der Zwanzigjährige wollte protestieren, als er den harten Blick der attraktiven Rothaarigen bemerkte. Die Kleine war wahrscheinlich gerade Mal sechzehn, aber ihr selbstbewusster unnachgiebiger Blick brachte ihn schlagartig zum Verstummen.
"Willst du dich nicht mal entschuldigen.", fragte das Mädchen in herablassendem Tonfall, während sie sich auf dem Platz neben ihm niederließ.
Das reichte Karl dann doch. "Ich soll mich entschul-"
Mehr bekam er nicht heraus. Der Teen schnellte auf ihn zu und stieß ihn hart gegen die Scheibe neben ihm, während sie ihm mit dem Unterarm die Kehle abdrückte. Das Herz schlug ihm vor Schreck bis zum Hals von der plötzlichen Intensität ihres Angriffs und sein Hals schmerzte vom Druck.
Röchelnd griff er ihren Unterarm, und versuchte ihn von sich wegzudrücken. Doch das Mädchen hielt stand. Die Schamesröte stieg dem Jungen Mann ins Gesicht, dass er von jemand so jungem in eine derart bedenkliche Lage gebracht worden war. Selbst jetzt lief ihm beim Anblick ihrer dunklen Augen ein kalter Schauer über den Rücken.
"Siehst du hier noch einen freien Platz?", fragte das Mädchen, als sei er ein Idiot, "Irgendeinen?"
Das sie recht hatte wusste Karl durchaus. Der Bus war ordentlich gefüllt und kaum ein Platz war noch irgendwo unbesetzt. Hätte jemand gefragt, hätte er die Tasche auch sofort bei Seite geräumt. Vor allem wenn es so ein hübsches Mädchen gewesen wäre.
Das Fenster an seinem Hinterkopf erbebte schmerzhaft, als sich der Bus nun wieder in Bewegung setzte. Er schob stärker gegen ihren Arm und fühlte unter seinen Fingern wie sich unter der Haut harte Muskelstränge spannten, um sich seinen Bemühungen zu widersetzen. Das war einfach nur demütigend. Das Mädchen war einige Jahre jünger als er und bestimmt einen Kopf kleiner, aber mit dem Erstangriff hatte sie ihn völlig überwältigt.
Karl röchelte laut und der Rotschopf ließ ihn los. Hustend sackte er in seinem Sitz vornüber gebeugt zusammen und rang um Atem.
"Lektion gelernt?", fragte das Mädchen und als Karl ärgerlich aufsah, sah er wie sie selbstgefällig auf ihn hinunter lächelte.
Mit einem leisen Knurren setzte Karl sich wieder aufrecht hin.
"Dir müsste Mal jemand eine Lektion erteilen!", grummelte er ärgerlich zurück.
"Ach ja?" Die Augen des Mädchens verengten sich zu Schlitzen, während sie ihn herausfordernd musterte, "Willst du etwa dieser jemand sein?"
So wie sie ihn ansah lief es Karl glatt noch einmal, kalt den Rücken runter. Direkt darauf folgte der Scham.
Er konnte sich doch nicht so von einem Schulmädchen einschüchtern lassen! Er war immerhin ein erwachsener Mann.
"Mach so weiter und ich werde es sein!", zischte er, da rammte ihm das Mädchen schon die schlanke Faust hart in den Bauch.
Er würgte laut, als ihre Hand tief in seinen Bauch einsank und ihm die Luft aus den Lungen trieb. Wieder schwer nach vorne gebeugt saß er röchelnd da, während der Rotschopf lässig ihren Arm zurückzog und die Hand sogleich eisern um eines seiner Handgelenke schloss.
"Wirst du?", fragte der Teen lächelnd und verdrehte ihm den Arm schmerzhaft auf den Rücken bis Karls Handgelenk zwischen seinen Schulterblättern ruhte, "Du?"
Hätte er die Luft gehabt hätte Karl geschrien, aber so ächzte er nur vor Schmerz, als sie den Griff gnadenlos anlegte. Doch damit nicht genug das Mädchen benutzte ihren brutalen Griff um ihn seitlich auf sie zu zudrehen und seinen Kopf auf ihren Schoß niederzuzwingen.
Karl versuchte sich zu wehren, doch noch immer rang er um Atem und der Schmerz in seinem Arm tat den Rest.
Mit seinem Hals auf einem der sportlichen von Jeans bedeckten Oberschenkel hob das Mädchen das andere Bein und schlug es über das erste mit Karls Hals dazwischen.
Der junge Mann würgte, als er spürte wie sich die festen Oberschenkel gnadenlos um seinen Hals schlossen und sich verhärteten. Verzweifelt, versuchte er sich loszureißen, doch er steckte fest. Mit der nicht von ihrem Griff blockierten Arm packte er ihr Bein und war geschockt davon wie fest sich die weibliche Muskulatur ihrer Schenkel durch den rauen Stoff der Jeans anfühlte. Er konnte ihre Beine kein Stück bewegen!
"Eine interessante Lektion, die du mir da erteilst.", höhnte das Mädchen entspannt, "Noch Widerworte?"
Er war vollkommen hilflos in der Gewalt dieser Teenagerin, die kaum älter als sechzehn sein konnte. Sein Gesicht war knallrot von Scham und Sauerstoffmangel und der Schweiß rann ihm die Stirn hinab.
Um die Demütigung perfekt zu machen bemerkte er die beiden Jungs auf der gegenüberliegenden Seite des Ganges, die feixend auf ihn deuteten und sich scheinbar köstlich amüsierten. Kurzzeitig spornte ihn das noch einmal an, doch die Atemnot ließ ihn schon bald wieder ermüden.
Als sich sein Blick senkte erkannte er eine Mappe, die das Mädchen in der ungenutzten Hand hielt. Das Namensschild verriet ihm den Namen der Rothaarigen. "Jaquelinè Mai".
Gefangen zwischen ihren Beinen konnte Karl seine Lage lediglich ertragen, während der Bus die Straße entlang rollte. Erst als das Fahrzeug wieder anhielt wurde er erlöst. Die Beine des Mädchens lösten sich schlagartig von seinem Hals und Karl schnappte erleichtert nach Luft, doch im selben Moment ließ Jaquelinè seinen Arm los und stieß ihn von ihren Beinen.
Karl stöhnte schmerzhaft auf, als er zu Füßen des Mädchens auf dem dreckigen Boden des Bus landete.
Sie interessierte das scheinbar nicht. Ohne ihn weiter zu beachten stand sie auf und trat in den Mittelgang.
"Mach beim nächsten mal lieber gleich Platz, du halbe Portion.", sprach Jaquelinè ohne zu ihm zurückzublicken, während sie davon stolzierte.
Hustend und stöhnend setzte sich Karl langsam auf dem Boden auf. Wieder bemerkte er die Fahrgäste auf der anderen Seite des Gangs, die ihn mit unverhohlener Schadenfreude anblickten und spürte wie der Zorn in ihm hochkochte.
Er sprang regelrecht auf die Beine und schwankte auf den Mittelgang dem Mädchen hinterher, das fast schon aus dem Bus war.
Das erste was an dem Mädchen auffiel war die Aufruhr, die es umgab. Lisa hörte zunächst das erstaunte Gemurmel von der naheliegenden Bushaltestelle, so dass sie den Blick auf diese richtete. Ihr kleiner Bruder Tim neben ihr sah ebenfalls zu der Haltestelle.
Ein schlankes rothaariges Mädchen in weißem Top und Jeans wenige Jahre jünger als sie selbst entfernte sich mit wehendem lockigem Haar von der gläsernen Box.
Hinter ihr drängelte sich ein junger Mann mit struppigem schwarzen Haar und breiten Schultern, der ein kurzärmeliges schwarzes T-Shirt trug, durch die Menge der Menschen, die gerade in den haltenden Bus steigen wollten. Mit wutverzerrtem Gesicht stürmte er dem Mädchen hinterher, das das Geschrei hinter sich gar nicht zu hören schien, während sie mit einer Mappe in einer Hand und schwingenden Hüften davonschritt.
Nur etwa ein dutzend Meter von Lisa und Tim entfernt schloss der Mann zu dem Rotschopf auf. Er packte sie von hinten grob am Oberarm und versuchte sie zurückzureißen, als das Mädchen reagierte.
Blitzschnell fuhr sie herum und trat dabei schon mit einem Bein hart gegen das ihres größeren Verfolgers. Sie riss sich los, als der Mann ächzend das Gleichgewicht verlor und drehte den Spieß um. Der Rotschopf stieß den Mann hart zurück gegen einen niedrigen Holzzaun, der den Bürgersteig von einer kleinen Wiese abtrennte.
"Willst noch eine Runde spielen?", fragte die Jugendliche ihren älteren Gegner mit einem verführerischen Lächeln.
Der schwang geschockt von seiner plötzlichen Lage die Faust nach dem Gesicht des Rotschopfs. Der warf aber nur lässig den Kopf zur Seite wich mühelos aus. Dann erwiderte das Mädchen den Angriff bereits mit einem blitzschnellen Schlag ins Gesicht des jungen Mannes.
Der stöhnte vor Schmerz und Erstaunen, als ihn das Mädchen auch schon mit den Armen um seine Oberschenkel am Zaun hochschob und rittlings hinüberstieß.
Lisa staunte nicht schlecht, als sie sah wie scheinbar mühelos die Rothaarige ihren älteren größeren Gegner abfertigte. Ihr kleiner Bruder war noch begeisterter und eilte auf die Szene zu.
"Tim, nicht!", zischte Lisa als sie dem Dreizehnjährigen nachsetzte.
Der Rotschopf wandte ihnen den Kopf zu, als sie sich näherten. Aus dunklen Augen musterte sie die beiden abschätzend. Ein undeutbares Lächeln zierte die schönen Lippen. Tim schluckte hörbar und lief von ihrem Blick allein rot an.
"Wow...", flüsterte Lisas kleiner Bruder, "Du... du hast ihn..."
Der Junge verstummte, als der Blick der Rothaarigen sich auf ihn fixierte und sah dann nervös auf seine Schuhe. Wortlos schritt der Rotschopf auf ihn zu und drückte ihm ihre Mappe in die Hand.
"Halt die!", wies sie Tim an, als der verwundert aufsah.
"Ja, äh, ja klar...", stotterte der Junge, während er die attraktive Rothaarige anstarrte, aber diese wandte sich bereits von ihm ab.
Lisa warf einen schnellen Blick auf die Mappe und entdeckte ein Namensschild, das las "Jaquelinè Mai".
Unterdessen rollte sich der junge Mann stöhnend im Gras hinter dem Zaun auf den Bauch und begann sich hochzustemmen.
Das rothaarige Mädchen, Jaquelinè, behielt ihn dabei im Auge, während sie schweigend die obere Kante des Zauns griff und sich ohne ein Zeichen der Anstrengung über diesen zog. Auf der anderen Seite ließ sie sich auf beiden Füßen neben dem Dunkelhaarigen, der gerade wieder auf die Beine kam, auf die Wiese gleiten.
Schwankend wich der Mann vor Jaquelinè zurück weiter auf die Wiese, aber der Rotschopf folgte ihm lächelnd und ließ die Schultern rollen.
"Hattest noch nicht genug, wie?", sprach das Mädchen spielerisch, "Ich werde dir eine richtige Lektion erteilen. Mal sehen ob du dann immer noch mehr willst."
Der Mann sah so aus, als hätte er sich sein Vorhaben ganz anders vorgestellt, hob jedoch wütend die Fäuste. Die Pose brachte Jaquelinè nur noch mehr zum Lächeln. Sie breitete spöttisch die Arme aus und gestikulierte dem Mann mit den Händen sie anzugreifen.
"Zeig mir was du drauf hast, starker Mann."
Der Mann machte einen kräftigen Schritt auf Jaquelinè zu und schwang einen Arm, doch wie zuvor wich das Mädchen aus. Mit gebeugten Knien tauchte sie unter seinem Arm hindurch und brachte ihm mit einem schnellen Schlag in die Seite zum Husten. Bevor der Mann sich erholt hatte war sie wieder auf den Beinen, packte ihn mit beiden Händen hinten am T-Shirt und rammte ihm mit gehöriger Wucht von unten das Knie in den Bauch. Gnadenlos gab Jaquelinè dem vornüber gebeugten Gegner mit einem Ellenbogenstoß von oben in den Nacken den Rest. Der Länge nach stürzte der Mann zu Füßen des Rotschopfs wieder ins Gras.
Tim schrie jubelnd auf. "Mach ihn fertig!"
Lisa sah zur Bushaltestelle hinüber, doch scheinbar waren die dort Wartenden allesamt in den letzten Bus gestiegen. Sie und Tim waren die einzig verbleibenden Zuschauer für diesen Kampf.
Stöhnend vor Anstrengung kämpfte der Mann sich wieder auf die Knie hoch und stand dann keuchend auf, während er sich die Seite hielt.
Jaquelinè ließ die Zunge langsam über ihre Oberlippe gleiten und ballte die Hände zu Fäusten. Langsam beugte sie die schlanken sportlichen Arme und ließ die Muskeln spielen. Und was für Muskeln sie hatte. Die Bizepsmuskeln traten mit beeindruckender Größe hervor. Solide Muskelkugeln, die in einem deutlichen Gipfel mündeten. Tiefe Rillen formten sich entlang der Mädchenarme, als die Haut straffe Haut von der schwellenden Muskelmasse noch strammer gezogen wurde, und grenzte die dicken Muskelpakete deutlich ab.
Die Sechzehnjährige streckte und beugte die Arme noch einige Male und lächelte überlegen, als sie den ungläubigen beinahe ängstlichen Blick ihres Gegenübers als Reaktion des Muskelspiels sah.
Harte Muskelstränge traten aus ihren sehnigen Unterarmen hervor, während sie eine dicke Ader an die Oberfläche jedes knallharten Bizeps pumpte.
Jaquelinè tat zwei geschmeidige Schritte auf den Mann zu, dann war sie bei ihm und zeigte wirklich was in den muskelbepackten Armen steckte.
Ihre Schläge kamen so hart und schnell Gegenwehr war unmöglich. Der erste Schlag auf die Wange, schwang dem jungen Mann den Kopf zur Seite, der zweite trieb ihm die weibliche Faust tief in den Magen, nur um gleich mit einem weiteren Schlag auf dieselbe Stelle zu folgen und ihm als er sich krümmte einen kräftigen Arm um den Hals zu schlingen.
Lisa konnte kaum mit den Augen folgen so schnell und effektiv setzte das jüngere Mädchen die Kombination an und nahm den erwachsenen Gegner von vorne in den Schwitzkasten. Die Augen des Mannes waren weit aufgerissen, während er würgend um Atem rang, doch der Bizeps des Rotschopfs drückte erbarmungslos in seinen Hals und schnitt ihm die Luft ab, während sie ihn an ihrer Seite gefangen hielt. Die Arme des Mannes zerrten verzweifelten am Arm des Mädchens, als er versuchte freizukommen, doch Jaquelinè rammte ihm routiniert das Knie in den Magen.
Tim jubelte dem Mädchen und ihrer absoluten Kontrolle über einen größeren älteren Gegner weiterhin begeistert zu.
Die Lider des Mannes flatterten, als seine Arme herabfielen und es war klar das er kurz davor war in Ohnmacht zu fallen.
In dem Augenblick löste Jaquelinè wie beiläufig den Griff und ließ ihn abermals ins Gras fallen. Der junge Mann sog hörbar die Luft ein jetzt wo sein verzweifeltes Ringen nach Atem endlich erfolgreich war.
"Schon fertig.", fragte Jaquelinè höhnisch, während sie zugleich aus den Flip-Flops schlüpfte, "Du bist nicht Mann genug für dieses Mädchen."
In einer einzelnen flüssigen Bewegung ergriff der Rotschopf den Saum des weißen Tops und zog es sich geschmeidig und verführerisch über den Kopf.
Tim klappte der Mund auf, als sie das makellosweiße Kleidungsstück achtlos fallen ließ und auch Lisa konnte es nicht vermeiden zu starren. Obenrum nur noch von einem fliederfarbenen Spitzen-BH bedeckt präsentierte Jaquelinè sich ohne jede Scham.
Die musste sie wohl auch nicht haben, denn der schlanke junge Körper schien makellos. Zarte gebräunte Haut spannte sich über den sportlichen Körper einer durchtrainierten Göttin.
Die festen wohlgeformten Brüste pressten sich kraftvoll gegen den fliederfarbenen Stoff ihres BHs und schienen das Kleidungsstück eher zu stützen als von ihm gehalten zu werden. Darunter verjüngte sich der feminine Oberkörper zu einer schmalen Taille, bevor sie sich in den kurvigen Hüften wieder verbreitete.
Der perfekt proportionierte Körper wirkte wie der eines Models. Eines Fitnessmodels wohl gemerkt, denn wie athletisch und stark dieser feminine Körper war, war schon auf den ersten Blick ersichtlich. Die Konturen der Muskulatur zeichneten sich deutlich gegen die Haut ab. Acht runde Bauchmuskeln kletterten in Zweierreihen von den Hüften des Mädchens zu ihrem Bauch hinauf und wölbten sich als kleine Hügel hervor. Zwischen den Strukturen des Waschbrettbauchs gruben tiefe Linien in das feste weibliche Fleisch und ließen das gemeißelte Eightpack noch härter wirken. Neben dem steinharten Gebilde zeichneten sich auch schrägliegende Muskelstrukturen auf ihren Flanken ab, die zu gleich unnachgiebig wirkten und sich mit auch nur der kleinsten Bewegung des Rotschopfes zu verschieben schienen.
Der junge Mann versuchte stöhnend sich aufzusetzen und verharrte dann mitten in der Bewegung, als er zu dem entblößten jungen Mädchen aufblickte. Blut lief von seiner aufgeplatzten Lippe, aber er schien es jetzt kaum noch zu bemerken.
Doch Jaquelinè war noch nicht fertig ohne zu zögern öffnete sie die Jeans und ließ die enge Hose von ihren Beinen rutschen. Der fliederfarbene Slip glich ihrem BH und spannte sich über die beiden festen wohlproportionierten Pobacken eines fantastischen Hinterns. Mehr mochte er auch nicht zu verdecken. Die Kurven von Jaquelinès Beinen zeigten sich zur Gänze und verhießen dominante Kraft und dominante Weiblichkeit zu gleichen Teilen. Kräftige muskulöse Schenkel wölbten sich von dicken Muskelpaketen und hervorstehenden Muskelsträngen. Und unterhalb der Knie waren die scharf definierten Waden ihrer Unterschenkel als seien sie aus Stein geschliffen.
Nur noch in Unterwäsche und ihr langes rotes Haar gekleidet warf die braungebrannte Amazone die Haare zurück und präsentierte den durchtrainierten Körper in aller Herrlichkeit; eine Hand lässig in die Hüfte gestemmt, während sie mit dem anderen Arm den harten Bizeps zeigte.
Keinerlei Gefühlsregung zeigte sich auf ihren ebenmäßigen Zügen, als sie aus dunklen Augen auf den von ihr gedemütigten Mann hinabblickte.
Der gaffte die jugendliche Schönheit nur mit offenem Mund an. Tim fielen ebenfalls fast die Augen raus und Lisa selbst konnte kaum atmen bei dem Anblick dieses Körpers. Jaquelinè inszenierte sich auf der Wiese mit solcher Perfektion sie hätte ebenso in ein perfekt durchdachtes Fotoshooting gepasst.
Bevor sich irgendwer von ihrem Anblick losreißen konnte, hob das Mädchen gemächlich ein Bein und setzte dem erstarrten Mann den Ballen ihres schlanken Fuß auf die Brust.
Ein entsetztes Keuchen entfuhr ihm, als sie ihn auf einen Schlag niederstieß und festnagelte.
Der junge Mann stöhnte angestrengt, als er den Fuß des Mädchens mit beiden Händen packte und versuchte ihn wegzudrücken, doch der rührte sich kein Stück.
Lisa sah wie die Muskeln in Jaquelines Bein sich spannten und unter der Haut arbeiteten, als sie den Erwachsenen mit nur dem Ballen ihres Fuß am Boden hielt.
Mit einem unnahbaren Lächeln hob sie zugleich die Arme und spannte die mächtigen Oberarme mit voller Härte. Die Adern und Muskelstrukturen traten mit den stählernen Bizepsgipfeln in die Höhe, während klar unterteilt die harten Kurven der Trizepsmuskeln nach unten zogen. Tiefe Furchen formten sich entlang der Schultern und teilten sie klar in drei unterschiedliche Muskelgruppen.
Jaquelinè hielt für einen Augenblick die Pose, dann ging sie in die Knie, während sie den Mann noch immer mit ihrem Fuß am Boden hielt. Der hilflose junge Mann schnaufte nur noch mehr, als augenscheinlich der Druck den Jaquelinè mit ihrem muskulösen Bein ausübte noch zunahm. Ihr mächtiger Oberschenkel spannte sich nur noch mehr und schwoll mit weiblicher Kraft und dicken Muskelpaketen.
Im Blick des Mädchens zeigte sich jedoch keine Regung, während sie den Mann mit der Kraft von nur einem Bein vollkommen überwältigte. Doch das reichte ihr nicht. Schnell wie der Wind wirbelte sie auf der Brust des jungen Mannes herum und ließ sich nach vorne fallen. Ihre Handflächen trafen neben der Hüfte ihres Opfers auf das Gras, sodass sie sich mit ausgestreckten Armen auf dem Boden aufstützte. Zu gleich streckte sie die Beine aus und fing den Kopf des Mannes hinter sich zwischen ihren Oberschenkeln.
Verzweifelt griff der Mann ihre muskulösen Schenkel und versuchte sie auseinanderzuziehen, doch er war nicht einmal in der Lage gewesen einen Fuß Jaquelinès zu bewegen und die stahlharten Beinmuskeln gaben ihm nicht einmal ansatzweise nach, als der dominante Rotschopf die Unterschenkel kreuzte und die Beinschere knallhart zuzog.
Der Körper des Mannes zuckte und er versuchte zu schreien, doch die Spitzenunterwäsche des Mädchens drückte sich ihm fest ins Gesicht und stopfte ihm den Mund.
Jaquelinè schien kaum etwas vom verzweifelten Kampf ihres Gegners mitzubekommen, während sie mit beinahe gelangweiltem Gesichtsausdruck in ihrer Position verblieb und ihm den Schädel mit den angespannten Oberschenkeln zerquetschte. Ihre harten Pobacken spannten sich unter dem fliederfarbenen Stoff und ragten steil empor.
Nicht einmal als der verzweifelte junge Mann begann mit beiden Fäusten auf das feste Fleisch ihrer Schenkel einzuschlagen schien die junge Schönheit das weiter zu stören. Ihre knallharten Mädchenmuskeln widerstanden den Männerfäusten, die immer verzweifelter und schwächer auf die braungebrannten Oberschenkel prallten. Sie verlor nicht einmal ihr Lächeln.
Schließlich sanken dem jungen Mann die Arme kraftlos herunter und sein Kampf erstarb beinahe vollkommen. Da löste Jaquelinè die Beine um seinen Kopf und ließ ihn kraftlos zurück ins Grass sinken. Sie selbst stellte die bloßen Füße links und rechts seines Kopfs auf und stand auf, sodass der erschöpfte Blick des Besiegten nach oben zwischen ihre Beine gerichtet war.
"Musst wohl ein bisschen trainieren, bevor du mir noch Mal blöd kommen kannst.", stellte sie mit selbstgefälligen Ton fest, während sie über dem jungen Mann stand.
Jaquelinè ging einen Schritt an dem kraftlos schnaufenden jungen Mann vorbei und trat neben ihm. Geschmeidig beugte sie sich vor über ihn und packte ihn mit der einen Hand vorne am T-Shirt, bevor sie die andere um seinen Gürtel legte.
Lisa sah, wie die dicken Armmuskeln abermals schwollen und sich die Beine spannten, dann hob das schlanke Mädchen den älteren vom Boden hoch vor die Brust wie eine Gewichtsstange. Der junge Mann stieß einen schockierten Schrei aus und seine panischen Rufe und sein Gezappel nahmen noch zu, während das Mädchen sich aufrichtete und ihn dabei weiterhin vor der Brust trug. Die Bizepsadern traten deutlich auf den großen runden Muskeln hervor, als diese sich an Jaquelinès Seite wölbten, doch ihr Gesicht zeigte keine Anstrengung. Dann ganz langsam hob sie ihn höher über ihren Kopf. Tim schrie begeistert über die erneute Kraftdemonstration des leicht bekleideten Mädchens.
Für einige Momente hielt Jaquelinè den Mann mit angewinkelten Armen über ihren Kopf, als wolle sie ihren Zuschauern eine bessere Show bieten. Dann streckte sie die Arme und stemmte ihren geschlagenen Gegner in einer flüssigen Bewegung ganz über den Kopf.
Lisa konnte nicht glauben wie dieses Mädchen das noch ein paar Jahre jünger als sie zu sein schien einen Mann so mühelos heben und über ihren Kopf halten konnte, doch der Anblick vor ihren Augen täuschte nicht.
Jaquelinè lächelte kalt, als sie sich auf einmal umwandte und die Arme schwang. Mit gehöriger Wucht und einem lauten Schmerzensschrei knallte der Junge Mann ins Gras und blieb liegen. Die erbarmungslose Jugendliche schien damit endlich mit ihm fertig zu sein. Unbekümmert zog sie sich ihre Jeans wieder an, die Mühe hatte die geschwollenen Beinmuskeln zu umfassen. Danach schlüpfte sie wieder in ihre Flip-Flops und hob das Top auf.
Statt es ebenfalls wieder anzuziehen warf die durchtrainierte Schönheit es sich mit einer Hand lässig über die Schulter und schlenderte obenrum noch immer nur mit Spitzen-BH bekleidet zum Zaun zurück.
Ganz automatisch traten Lisa und Tim zurück, als Jaquelinè eine Hand auf das Holz legte und sich lässig über den Zaun schwang. Vorsichtig streckte Tim den Arm aus und hielt ihr die Mappe hin, die sie ihm gegeben hatte.
Jaquelinè blickte wortlos auf den jüngeren Jungen hinab, während sie diese entgegennahm. Ihre Muskeln glänzten leicht im Sonnenlicht von einem dünnen Schweißfilm, der sich auf ihrer Haut gebildet hatte.
Lisa schluckte als sie sah wie ein Tropfen die glatte Haut hinab glitt und den Rillen ihres Waschbrettbauchs abwärts folgte. Die harten Bauchmuskeln zogen sich sichtbar und rhythmisch mit dem Atem der Rothaarigen zusammen.
Ein Schweißtropfen rollte Lisas Schläfe bei diesem Anblick hinab. Sie hatte vorher noch nie einen Eightpack aus solcher Nähe gesehen schon gar nicht bei einem Mädchen und konnte nicht fassen wie hart es aussah.
Beiläufig legte der Rotschopf die Mappe oben auf dem Holzzaun hinter sich ab. Dann streckte sie die Hand aus und griff den sie ebenfalls angaffenden Tim locker am Hinterkopf. Lisas Bruder keuchte auf, als sie ihn vorwärts zog und mit dem Gesicht gegen ihre stahlharten Bauchmuskeln drückte. Für einen Moment wehrte er sich ganz instinktiv und vollkommen zwecklos gegen den muskulösen Arm des Mädchens, doch dann stöhnte er laut auf, als er den Geruch des Mädchens einsog und die Härte ihres Körpers fühlte.
Tim zuckte ganz hektisch und griff mit beiden Händen Jaquelinès Flanken, während er ihre Bauchmuskeln wild zu küssen begann. Stöhnend liebkoste er den Waschbrettbauch des älteren Mädchens, leckte ihre Haut und folgte den tiefen Rillen, die sich über ihre Haut zogen.
Jaquelinè registrierte das nur mit einem leichten Lächeln und ungerührtem Blick, drückte Tim aber zu gleich weiter nach unten sodass er von den oberen Partien zu den unteren Bauchmuskeln hinabsank bis er auf den Knie an ihren Hüften hing und den zwei diagonalen Furchen mit den Lippen folgte, die den Eightpack in V-Form einfassten.
Lisa wurde beim Anblick des Geschehens knallrot vor Scham und Schock, doch fühlte sie auch überrascht wie die Eifersucht in ihr brannte.
Jaquelinè ließ Tim noch für einige Sekunden gewähren dann stieß sie ihn zurück, so dass er erregt und mit geröteten Wangen vor ihr auf seinem Hintern landete. Sie würdigte ihn keines weiteren Blickes.
Stattdessen zog sie sich gemächlich wieder das weiße Top über den Kopf und nahm die Mappe wieder auf. Ohne ein weiteres Wort wandte sich das Mädchen zum Gehen.
Als sie an Lisa vorbeiging blieb sie noch einmal stehen und griff sie grob am Kinn. Lisa keuchte auf, als das jüngere Mädchen sie zwang ihr direkt in die Augen zu Blicken und spürte wie sie beim Stahl im Blick der dunklen Augen erzitterte.
Scheinbar mit ihrer Reaktion zufrieden ließ sie sie wieder los und ging einfach weiter.
"Man sieht sich.", sprach sie wie an beide Geschwister gerichtet und schritt mit schwingenden Schritten davon.
Lisa und Tim konnten ihr beide nur fassungslos nachschauen.
Ende
Samstag, 15. April 2017
Zicke
Ted stand hinter einem Regal beim Einkaufen und belauschte einer Gruppe Mädchen, die auf der anderen Seite standen. In dem Discounter traf man ständig Schüler, da der Laden nur eine Straße von der Schule entfernt war.
Ted war nicht gerade beliebt in der Schule. Die meisten Typen machten sich, wegen seiner kleinen, mageren Gestalt über ihn lustig. Doch jetzt hörte er gerade, wie sich die Mädchen ebenso über ihn lustig machen. Gerade Alice, die verwöhnte reiche Göre mit den langen kalten Platinhaaren. Sie war arrogant und trug viel zu viele rosafarbene Klamotten. Und sie zeigte immer ihre langen Beine, damit die Jungs was zu gucken hatten. Und die Jungs in seiner Klasse guckten. Er nicht. Nicht das ihre Beine nicht super gewesen wären, aber er wollte der dummen Gans diese Genugtun nicht geben.
"Und seine Haare scheint er auch nie zu waschen!" sagte jetzt ein anderes Mädchen. "Ich glaube seine Eltern sind voll arm!" "Ganz bestimmt!" hörte er Alice sagen. "Und einen richtig Körper konnten sie ihn auch nicht geben. Ich frage mich, wie klein wohl sein bestes Stück ist. Ich meine, wenn der Rest schon so klein ist!"
Nun reichte es Ted endgültig. Wutentbrannt kam er um die Ecke seines Regals und sah die drei Mädchen böse an.
"Oh da ist ja der kleine Teddy!" rief Alice. "Hey Teddy wir haben uns gerade über dich unterhalten!"
"Habe ich gehört!" rief Ted wütend.
"Oh gut, dann kannst du uns vielleicht bei der Frage helfen, wie klein dein kleiner Freund wirklich ist! Oder kann man das gar nicht mehr messen?"
Ihre Freundinnen kicherten und hielten sich die Hände vor den Mund. Ted war so wütend. Alice hatte gar keinen Anstand und sie tat so, als ob sie machen was sie wollte!
"Wenigsten habe ich mir nichts vergrößern lassen!" sagte Ted und grinste frech zurück.
Alice Gesicht nahm einen wütenden Ausdruck an. Fast schon einschüchternd, wie Ted fand. "Das nimmst du zurück Kleiner, oder ich polier dir die Fresse!" sagte Alice kalt.
Er sah tatsächlich, wie sie die Fäuste ballte. Was irgendwie auch sexy aussah. Dabei bemerkte er auch, dass ihre Hände größer waren als seine. Was wiederrum beeindruckende Fäuste ergab. Dachte sie wirklich, sie könne ihn besiegen? Klar war sie größer, aber sie war auch fast so dünn wie er. Und das er mehr Kraft hatte, stand außer Frage.
"Wieso? Ist es nicht wahr? War das nicht ein Geburtstagsgeschenk von Daddy?"
"Okay, das reicht!" rief Alice.
Sie zog sich ihre Jeansjacke aus und reichte diese eine ihrer Freundinnen. Dann kam sie auf Ted zu. Wollte sie sich wirklich prügeln? Das Mädchen, was sich in jeder Mathestunde die Nägel machte und zehnmal pro Stunde in den Spiegel blickte?
Als sich Alice drohend vor Ted aufbaute, musste er schon zugeben, dass sie äußerst gut aussah. Schöne gebräunte Haut einen großen Mund eine kleine Nase und dunkelgrüne Augen. Allerding sah man ihrem Gesicht die Arroganz klar an. Ihr Körper war so schlank, wie es sich für so ein reiches Mädchen gehörte. Und mit ihren 1.75 war sie auch nicht klein und klar größer als Ted. Sie trug einen Jeansrock und schwarze Strumpfhosen. Ihre Beine, die man gut sehen konnte waren schön lang. Und ihre Oberschenkel waren lange nicht so dünn wie Ted vermutet hatte. Im Gegenteil sie waren fast schon dick. Aber wirkten dennoch fest.
"Letzt Chance Ted!" rief sie.
"Ha!" lachte Ted. "Was willst du denn tun?"
Er hatte den Satz noch nicht ganz beendet, als sich Alic plötzlich seitlich stellte und ihm ihren Fuß in den Magen rammte. Noch in der Minute, in der er sich vor Schmerz krümmen wollte, traf ihn ein weiterer Tritt genau auf die Brust. Der Tritt hatte so viel Power, das er von den Füßen gerissen wurde und gegen das Regal hinter sich geschleudert wurde. Unsanft fiel er auf seinen Hintern, während er von verschiedenen Reissorten getroffen wurde, die hinter ihm aus dem Regal fielen.
Die beiden Tritte hatten wehgetan und er japste gierig nach Luft.
"Cool!" rief eines der Mädchen. "Alice du bist ja ein richtiges Karategirl Alice!"
„Und hast du gesehen wie er geflogen ist? Hammer! Sie muss richtig Mukis in den Beinen haben!“ rief eine andere von Alice Freundinnen. "Warte es ab, ich bin ja noch nicht fertig!" Dann wandte sich Alice, Ted zu. "Los steh auf!"
Ted wusste nicht warum er auf die arrogante Zicke hörte, aber er stand auf. Sogleich wurde er von Alice Turnschuhe begrüßt, der ihn mitten ins Gesicht traf. Dieses Mal ging er nicht zu Boden sondern prallte nur an das Regal hinter ihm.
„Du hast ja überhaupt keine Chance gegen mich!“ stellte Alice sachlich fest. „Komm versuch wenigstens mal mich anzugreifen!“
Ted verdrängte den Schmerz in seiner Magengegend und stellte sich gerade hin. Alice stand belustig vor ihm, die Hände in die Hüften gestemmt. „Na komm!“ sagte sie, als ob er ein Kind wäre. Rasend vor Wut rannte er auf Alice zu, um sie einfach umzuwerfen. Doch kaum war er in ihrer Nähe kam, wie aus heiteren Himmel, plötzlich ihre große Faust angerast. Mit ordentlich Power schlug sie in seinem Gesicht ein und drehte seinen Kopf schnell zur Seite. Für Ted wurde es vor einer Sekunde auf die andere, Dunkel. Seine Augen rollten zurück und sein Körper erschlaffte mitten in der Bewegung. Wie eine Puppe fiel er lang vor Alice Füße.
Alice zeigte nur ein halbherziges Lächeln. „Erbärmlich!“ sagte sie und musterte ihre Faust. „Wenigsten ist der Nagellack noch in Ordnung.“ Dann drehte sie sich zu ihren beiden Freundinnen um. „Eine Minute noch Mädels. Ich gehe nur sicher, das dieser Gnome auch wirklich verstanden hat!“
Mit einem übertriebenen Seufzen ging Alice in die Hocke, packte Ted am Kragen und hob in hoch. Dabei erschien ein deutlicher Bizeps auf ihrem langen Arm. Sie winkelte den Arm an, um Ted zu sich zu ziehen und der Bizeps wurde prall und rund. Große wie eine Orange.
„Kiki? Reich mir doch bitte eines deiner Feuchttücher, ja?“ Das genannte Mädchen trat näher und betrachtete erstaunt Alice Oberarm. „Mein Gott Alice! Machst du Bodybuilding?“
„Ich halte mich nur fit!“
„Trotzdem hast du einen krassen Oberarm! Wird das nicht langsam schwer, ihn in der Luft zu halten?“
„Das geht schon, nun her mit dem Tuch!“
Kiki gab Alice das Tuch und diese rieb damit über Teds Gesicht. Es dauerte trotzdem ein paar Sekunden, bis Ted das Bewusstsein wiedererlangt hatte. Fast schon erschrocken blickte er sich um, als er das Bewusstsein wiedererlangte. Dann zappelte er wild umher, als er merkte, dass er keinen Boden unter den Füssen hatte. Alice sah ihn mitleidlos ins Gesicht.
„Du bist so erbärmlich!“ sagte sie und ließ seinen Kragen los. Mit einem Laut der Überraschung ging Ted vor Alice zu Boden. Dort betastete er mit einer Hand sein schmerzendes Kinn und sah Alice wütend an.
„Oh, sag bloß du willst noch mehr?“ lachte Alice, als sie seinen Blick sah.
Ted sah sie nicht an. Er rappelte sich auf und drehte sich zum Gehen.
„Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben!“ grummelte er.
„Oh nein!“ rief Alice, als sich Ted davon machen wollte. „Ich will noch eine Entschuldigung von dir!“
Ted drehte sich noch einmal um und sah Alice trotzig an. „Nein!“ sagte er einfach.
Kaum hatte er das gesagt, hämmerte Alice Fuß sein Gesicht plötzlich von einer Seite zu anderen. Ted wusste nicht ganz was passiert war, als er erneut von ihrem Fuß getroffen wurde. Dieser hämmerte sein Gesicht von linksnach rechts und wieder zurück. Das tat er immer wieder.
Alice stand bequem vor ihm, ein Bein ausgestreckt und prügelte sein Gesicht mit ihrem Fuß, elegant hin und her. Ihr Bein so in der Luft zu halten, war scheinbar leicht für sie. Eines der Mädchen filmte den Vorgang sogar, was Ted nicht mitbekam, da sein Kopf gerade als Punchingball für Alice Fuß herhalten musste.
Ted war schnell so groggy, das er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Als die Prügelmassage plötzlich aufhörte, wäre er einfach umgekippt, hätte ihn Alice nicht mit einem erstaunlich starken Griff am Kragen gepackt.
"Oh nein, noch nicht umfallen! Das machen wir anders! Brav mitkommen!" Alice zog Ted weiter in den Gang hinein, so dass hinter ihm kein Regal mehr stand. "Ach und eins noch Ted!" sie fasste sich mit der linken Hand an ihre Oberweite, während ihre rechte Ted weiterhin am Kragen gepackt hatte. "Diese hier sind zu hundert Prozent echt!"
Dann trat sie einen Schritt zurück, drehte sich geschmeidig und wie aus dem Nicht, wurde Ted plötzlich von ihrem Fuß getroffen. Alice Fuß traf Ted mit solcher Wucht, dass er von einer Sekunde auf die andere das Bewusstsein verlor. Wie er lang zu Boden ging und noch etwas auf den Steinfliesen entlangrutschte, bekam er nicht mehr mit.
"Krass!" sagte eines der anderen Mädchen. Alice blickte auf Ted herab und schmunzelte zufrieden. Dann drückte sie ihn ihren Turnschuh ins bewusstlose Gesicht. "Das reicht mir als Entschuldigung, Penner!" sagte sie kalt.
"Warte ein Foto Alice!" rief eine ihrer Freundinnen. Alice grinste und machte mit ihrem rechten Arm eine Muskelpose. Stolz zeigte sie ihren dicken prallen Bizeps. Sie spannte auch ihr rechtes Bein an was man an besten an ihrer Wade erkennen konnte.
"Wow, cool!" rief das Mädchen, welches nun ihr Foto machte.
"Nun wo das erledig ist, können wir wohl endlich weiter!" sagte Alice und stieg von Teds Körper runter, wobei sie ihr Gewicht klar auf sein Gesicht fokussierte. "Ich kann nicht meine ganze Zeit mit diesem Loser hier verbringen. Nachher reden die Leute noch!"
Ihre Freundinnen lachten laut und dann zog sie zusammen weiter. Zurück blieb nur Ted, der weiterhin besinnungslos auf dem Boden lag.
Ende
Ted war nicht gerade beliebt in der Schule. Die meisten Typen machten sich, wegen seiner kleinen, mageren Gestalt über ihn lustig. Doch jetzt hörte er gerade, wie sich die Mädchen ebenso über ihn lustig machen. Gerade Alice, die verwöhnte reiche Göre mit den langen kalten Platinhaaren. Sie war arrogant und trug viel zu viele rosafarbene Klamotten. Und sie zeigte immer ihre langen Beine, damit die Jungs was zu gucken hatten. Und die Jungs in seiner Klasse guckten. Er nicht. Nicht das ihre Beine nicht super gewesen wären, aber er wollte der dummen Gans diese Genugtun nicht geben.
"Und seine Haare scheint er auch nie zu waschen!" sagte jetzt ein anderes Mädchen. "Ich glaube seine Eltern sind voll arm!" "Ganz bestimmt!" hörte er Alice sagen. "Und einen richtig Körper konnten sie ihn auch nicht geben. Ich frage mich, wie klein wohl sein bestes Stück ist. Ich meine, wenn der Rest schon so klein ist!"
Nun reichte es Ted endgültig. Wutentbrannt kam er um die Ecke seines Regals und sah die drei Mädchen böse an.
"Oh da ist ja der kleine Teddy!" rief Alice. "Hey Teddy wir haben uns gerade über dich unterhalten!"
"Habe ich gehört!" rief Ted wütend.
"Oh gut, dann kannst du uns vielleicht bei der Frage helfen, wie klein dein kleiner Freund wirklich ist! Oder kann man das gar nicht mehr messen?"
Ihre Freundinnen kicherten und hielten sich die Hände vor den Mund. Ted war so wütend. Alice hatte gar keinen Anstand und sie tat so, als ob sie machen was sie wollte!
"Wenigsten habe ich mir nichts vergrößern lassen!" sagte Ted und grinste frech zurück.
Alice Gesicht nahm einen wütenden Ausdruck an. Fast schon einschüchternd, wie Ted fand. "Das nimmst du zurück Kleiner, oder ich polier dir die Fresse!" sagte Alice kalt.
Er sah tatsächlich, wie sie die Fäuste ballte. Was irgendwie auch sexy aussah. Dabei bemerkte er auch, dass ihre Hände größer waren als seine. Was wiederrum beeindruckende Fäuste ergab. Dachte sie wirklich, sie könne ihn besiegen? Klar war sie größer, aber sie war auch fast so dünn wie er. Und das er mehr Kraft hatte, stand außer Frage.
"Wieso? Ist es nicht wahr? War das nicht ein Geburtstagsgeschenk von Daddy?"
"Okay, das reicht!" rief Alice.
Sie zog sich ihre Jeansjacke aus und reichte diese eine ihrer Freundinnen. Dann kam sie auf Ted zu. Wollte sie sich wirklich prügeln? Das Mädchen, was sich in jeder Mathestunde die Nägel machte und zehnmal pro Stunde in den Spiegel blickte?
Als sich Alice drohend vor Ted aufbaute, musste er schon zugeben, dass sie äußerst gut aussah. Schöne gebräunte Haut einen großen Mund eine kleine Nase und dunkelgrüne Augen. Allerding sah man ihrem Gesicht die Arroganz klar an. Ihr Körper war so schlank, wie es sich für so ein reiches Mädchen gehörte. Und mit ihren 1.75 war sie auch nicht klein und klar größer als Ted. Sie trug einen Jeansrock und schwarze Strumpfhosen. Ihre Beine, die man gut sehen konnte waren schön lang. Und ihre Oberschenkel waren lange nicht so dünn wie Ted vermutet hatte. Im Gegenteil sie waren fast schon dick. Aber wirkten dennoch fest.
"Letzt Chance Ted!" rief sie.
"Ha!" lachte Ted. "Was willst du denn tun?"
Er hatte den Satz noch nicht ganz beendet, als sich Alic plötzlich seitlich stellte und ihm ihren Fuß in den Magen rammte. Noch in der Minute, in der er sich vor Schmerz krümmen wollte, traf ihn ein weiterer Tritt genau auf die Brust. Der Tritt hatte so viel Power, das er von den Füßen gerissen wurde und gegen das Regal hinter sich geschleudert wurde. Unsanft fiel er auf seinen Hintern, während er von verschiedenen Reissorten getroffen wurde, die hinter ihm aus dem Regal fielen.
Die beiden Tritte hatten wehgetan und er japste gierig nach Luft.
"Cool!" rief eines der Mädchen. "Alice du bist ja ein richtiges Karategirl Alice!"
„Und hast du gesehen wie er geflogen ist? Hammer! Sie muss richtig Mukis in den Beinen haben!“ rief eine andere von Alice Freundinnen. "Warte es ab, ich bin ja noch nicht fertig!" Dann wandte sich Alice, Ted zu. "Los steh auf!"
Ted wusste nicht warum er auf die arrogante Zicke hörte, aber er stand auf. Sogleich wurde er von Alice Turnschuhe begrüßt, der ihn mitten ins Gesicht traf. Dieses Mal ging er nicht zu Boden sondern prallte nur an das Regal hinter ihm.
„Du hast ja überhaupt keine Chance gegen mich!“ stellte Alice sachlich fest. „Komm versuch wenigstens mal mich anzugreifen!“
Ted verdrängte den Schmerz in seiner Magengegend und stellte sich gerade hin. Alice stand belustig vor ihm, die Hände in die Hüften gestemmt. „Na komm!“ sagte sie, als ob er ein Kind wäre. Rasend vor Wut rannte er auf Alice zu, um sie einfach umzuwerfen. Doch kaum war er in ihrer Nähe kam, wie aus heiteren Himmel, plötzlich ihre große Faust angerast. Mit ordentlich Power schlug sie in seinem Gesicht ein und drehte seinen Kopf schnell zur Seite. Für Ted wurde es vor einer Sekunde auf die andere, Dunkel. Seine Augen rollten zurück und sein Körper erschlaffte mitten in der Bewegung. Wie eine Puppe fiel er lang vor Alice Füße.
Alice zeigte nur ein halbherziges Lächeln. „Erbärmlich!“ sagte sie und musterte ihre Faust. „Wenigsten ist der Nagellack noch in Ordnung.“ Dann drehte sie sich zu ihren beiden Freundinnen um. „Eine Minute noch Mädels. Ich gehe nur sicher, das dieser Gnome auch wirklich verstanden hat!“
Mit einem übertriebenen Seufzen ging Alice in die Hocke, packte Ted am Kragen und hob in hoch. Dabei erschien ein deutlicher Bizeps auf ihrem langen Arm. Sie winkelte den Arm an, um Ted zu sich zu ziehen und der Bizeps wurde prall und rund. Große wie eine Orange.
„Kiki? Reich mir doch bitte eines deiner Feuchttücher, ja?“ Das genannte Mädchen trat näher und betrachtete erstaunt Alice Oberarm. „Mein Gott Alice! Machst du Bodybuilding?“
„Ich halte mich nur fit!“
„Trotzdem hast du einen krassen Oberarm! Wird das nicht langsam schwer, ihn in der Luft zu halten?“
„Das geht schon, nun her mit dem Tuch!“
Kiki gab Alice das Tuch und diese rieb damit über Teds Gesicht. Es dauerte trotzdem ein paar Sekunden, bis Ted das Bewusstsein wiedererlangt hatte. Fast schon erschrocken blickte er sich um, als er das Bewusstsein wiedererlangte. Dann zappelte er wild umher, als er merkte, dass er keinen Boden unter den Füssen hatte. Alice sah ihn mitleidlos ins Gesicht.
„Du bist so erbärmlich!“ sagte sie und ließ seinen Kragen los. Mit einem Laut der Überraschung ging Ted vor Alice zu Boden. Dort betastete er mit einer Hand sein schmerzendes Kinn und sah Alice wütend an.
„Oh, sag bloß du willst noch mehr?“ lachte Alice, als sie seinen Blick sah.
Ted sah sie nicht an. Er rappelte sich auf und drehte sich zum Gehen.
„Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben!“ grummelte er.
„Oh nein!“ rief Alice, als sich Ted davon machen wollte. „Ich will noch eine Entschuldigung von dir!“
Ted drehte sich noch einmal um und sah Alice trotzig an. „Nein!“ sagte er einfach.
Kaum hatte er das gesagt, hämmerte Alice Fuß sein Gesicht plötzlich von einer Seite zu anderen. Ted wusste nicht ganz was passiert war, als er erneut von ihrem Fuß getroffen wurde. Dieser hämmerte sein Gesicht von linksnach rechts und wieder zurück. Das tat er immer wieder.
Alice stand bequem vor ihm, ein Bein ausgestreckt und prügelte sein Gesicht mit ihrem Fuß, elegant hin und her. Ihr Bein so in der Luft zu halten, war scheinbar leicht für sie. Eines der Mädchen filmte den Vorgang sogar, was Ted nicht mitbekam, da sein Kopf gerade als Punchingball für Alice Fuß herhalten musste.
Ted war schnell so groggy, das er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Als die Prügelmassage plötzlich aufhörte, wäre er einfach umgekippt, hätte ihn Alice nicht mit einem erstaunlich starken Griff am Kragen gepackt.
"Oh nein, noch nicht umfallen! Das machen wir anders! Brav mitkommen!" Alice zog Ted weiter in den Gang hinein, so dass hinter ihm kein Regal mehr stand. "Ach und eins noch Ted!" sie fasste sich mit der linken Hand an ihre Oberweite, während ihre rechte Ted weiterhin am Kragen gepackt hatte. "Diese hier sind zu hundert Prozent echt!"
Dann trat sie einen Schritt zurück, drehte sich geschmeidig und wie aus dem Nicht, wurde Ted plötzlich von ihrem Fuß getroffen. Alice Fuß traf Ted mit solcher Wucht, dass er von einer Sekunde auf die andere das Bewusstsein verlor. Wie er lang zu Boden ging und noch etwas auf den Steinfliesen entlangrutschte, bekam er nicht mehr mit.
"Krass!" sagte eines der anderen Mädchen. Alice blickte auf Ted herab und schmunzelte zufrieden. Dann drückte sie ihn ihren Turnschuh ins bewusstlose Gesicht. "Das reicht mir als Entschuldigung, Penner!" sagte sie kalt.
"Warte ein Foto Alice!" rief eine ihrer Freundinnen. Alice grinste und machte mit ihrem rechten Arm eine Muskelpose. Stolz zeigte sie ihren dicken prallen Bizeps. Sie spannte auch ihr rechtes Bein an was man an besten an ihrer Wade erkennen konnte.
"Wow, cool!" rief das Mädchen, welches nun ihr Foto machte.
"Nun wo das erledig ist, können wir wohl endlich weiter!" sagte Alice und stieg von Teds Körper runter, wobei sie ihr Gewicht klar auf sein Gesicht fokussierte. "Ich kann nicht meine ganze Zeit mit diesem Loser hier verbringen. Nachher reden die Leute noch!"
Ihre Freundinnen lachten laut und dann zog sie zusammen weiter. Zurück blieb nur Ted, der weiterhin besinnungslos auf dem Boden lag.
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