Emil tauchte aus dem Wasser und atmete tief ein. Nachdem er nicht mehr nach Luft schnappen musste, tippte er auf seine wasserdichte Smartwatch. Er runzelte die Stirn. Nicht mal eine Minute. Egal. Er war bester Laune. Er hatte im Frühjahr sein Studium abgeschlossen und würde im September in einer großen Firma arbeiten. Aber bis dahin hatte er frei und unterlag keinerlei Pflichten. Als besondere Belohnung oben drauf, war seine Eltern auf reisen und hatten ihrem Sohn angeboten, das Haus zu hüten. Gestern hatte er mit seinen alten Freund Rick, in ihrem Stammlokal abgehangen und diesen Samstagmorgen begann er mit einer Runde im Pool. Perfekt.
Ein Geräusch an der Gartenpforte, des umwachsenen Gartens, ließ Emil aufblicken. Jemand kam durch die Gartentür. Ein Mädchen. Ruhig sah er zu wie sie näher kam.
„Ach Emil du bist es. Dich habe ich so lange nicht gesehen.“ sagte das Mädchen und lächelte. „Habe ein Geräusch gehört und wollte lieber nachgucken. Nicht das hier ein Einbrecher schwimmen geht.“ Sie kicherte in sich hinein.
„Äh ja, und du bist?“
Das Mädchen zeigte ein ehrlich überraschtes Gesicht. Fast schon verletzt. „Ist das dein ernst? Email? Hallo? Wer bin ich wohl. Ich wohne übrigens da!“ Sie zeige auf das Nachbarhaus. Sie klang wütend. Und da fiel es Emil ein. Kaum zu glauben. War das etwa Elly.
„Elly?“ fragte er versuchsweise.
Ihre Mine hellte sich etwas auf. „Und der Kandidat erhält 100 von 10 möglichen Punkten. Hab mich verändert was?“
Obwohl Emil nun wusste wer vor ihm am Beckenrand stand, konnte er es dennoch nicht fassen. Elly. Das kleine dicke Mädchen mit dem breiten Hintern? Als sie 9 Jahre alt gewesen war und er 21, hatte sie ihn so genervt. Wenn er im Garten rasengemäht oder an seinem ersten Auto rumgeschraubt hatte, war sie immer aufgeraut und hatte ihn genervt. Wenn er sie abwimmeln wollte, gelang das nie durch nette Andeutungen. Man musste sehr direkt werden um sie los zu werden. Und obwohl sie bereits 9 Jahre alt gewesen war hatte sie manchmal einfach angefangen zu kreischen. So schrill und laut dass es in den Ohren weh tat. Und zwar nicht weil ihr etwas weh tat oder er gemein gewesen war. Sondern wenn sie ihren Willen durchsetzen wollte.
Zum Beispiel sollt er mit seinem neuen Auto, mit ihr, eine Runde um den Block fahren. Als er es ablehnte ging sie los wie eine Sirene. Grausam. Dass Ganz eskaliere, als Emil mit seiner ersten Freundin Conny im Garten in der Sonne lag. Da kreischte sie los, weil sie dreist nach Connis Liegestuhl verlangt hatte. Die Eskalation bestand in Connis Reaktion. Sie scheuerte der Neunjährigen eine. Und zwar richtig. Elly hatte danach einen roten Abdruck, von Connis Hand im Gesicht. Sie war heulend davongelaufen. Conni war von ihrer eigenen Reaktion geschockt. Sie war dem Mädchen nachgerannt. Hatte sogar noch an deren Tür geklingelt, es hatte aber niemand aufgemacht.
Und jetzt stand die dicke nervende Elly genau vor Emil. Sie musste jetzt 16 sein. Und sie hatte mit dem dicken Mädchen, das mit ihrem breiten Hinterteil zwischen seinen Autositzen stecken geblieben war, nichts mehr gemeinsam. Spontan fiel Emil die Geschichte vom hässlichen Entlein ein.
Elly war gewachsen und sah mit ihren 1.71 nicht mehr so untersetzt aus. Aber auch alles andere hatte sich extrem Verändert. Das offensichtlichste war, das Elly nicht mehr dick sondern sportlich geworden war. Offensichtlich war ebenfalls, dass sie gerade vom Sport kam, da sie in sehr eng anliegenden Sportklamotten steckte. Und Emil war sich sicher, dass sie im Fitnessstudio gewesen war. Denn Elly war nicht nur schlang, sie hatte auch Muskeln. Muskeln die man ohne weiteres sah. Auch wenn sie extrem vorteilhafte Kleidung anhatte.
Das fing bei ihren Schultern an, die diese dicken runden Muskelkonturen aufwiesen. Ebenfalls verfügte sie über schräg anliegenden Nackenmuskeln. Dabei handelte es sich nicht um Muskeln, die sich überdimensioniert abhoben. Sie wirkte wie ein Fitnessmodel. Ihr flacher Bauch, der aufgrund des Sport-BHs frei blieb, wies deutliche Konturen einen Sixpacks auf. Aber auch das nicht zu extrem. Etwas mehr Muskelmasse als man es vielleicht bei einem Fitnessmodel erwarten würde, wiesen ihre Oberarme und vor allen ihre Oberschenkel auf. Elly hatte sich die dicken Beine wegtrainiert und dafür feste, wenn auch extrem muskulöse Oberschenkel erhalten. In diesen engen schwarzen Kunststoffhosen, sah man nicht nur vereinzelte Muskelstränge in den Oberschenkeln, sondern auch ein sehr fester Hintern, der immer noch etwas ausladen war. Wenn auch im positiven Sinne.
„Du hast dich definitive verändert.“ sagte Emil mit deutlicher Verzögerung auf ihre Frage.
„Ja, nicht? Ich bin kein schwaches kleines Mädchen mehr.“
Sie winkelte lachend ihren Arm an und der Bizeps, der seitlich hervorschnellte, fiel großer aus, als Emil es vermutet hätte. Ein abgerundetes Brötchen mit einer blauen Ader. Dieser Bizeps war viel größer als Emils eigener. Auch war ihr Arm insgesamt fester und dicker als seiner.
„Hahaha.“ machte Elly. „Du solltest dein Gesicht sehen. Guckst ganz schön dumm aus der Wäsche! Na um ehrlich zu sein, komme ich gerade vom Pumpen. Meine Muskeln sind noch immer hart. Normal sind meine Muskeln nicht so ausgeprägt. Armdrücken?“ Sie sah ihn herausfordernd an. „Ich hänge hier halb im Pool.“
„Na und?“
Elly ging vor dem Pool auf die Knie um sich so auf den Bauch zu legen. Direkt vor Emil. Dabei musste der junge Mann zwangläufig feststellen, das Elly über noch etwas verfügte, was sie damals nicht gehabt hatte. Nämlich eine Oberweite. Eine sehr gut sitzende Oberweite und die Größe war auch nicht zu verachten. Etwas mehr als eine, beziehungsweise zwei, Kokosnüsse.
Ziemlich keck fast schon frech stellte Elly ihren Ellenbogen auf den Betonrand des Pool und Emil war sich nicht sicher, ob er ihr entgegentreten sollte. Ja, man konnte das Mädchen dünn nennen. Aber diese runden Schultern bestanden aus Muskeln, das konnte er nun sicher sagen. Und ihre Arme bestimmt auch. Die dicke blaue Ader an ihrem Oberarm war bestimmt keine Zierde.
„Was guckst du mich so an? Oder kneifst du?“
„Nein.“ sagte er lahm und schob sich leicht aus dem Wasser nach oben. Er war sich nicht sicher, ob er aus dem Pool heraus die bessere Position hatte oder sie im Liegen. Immerhin hatte er an dieser Stelle des Pools festen Boden unter den Füssen.
„Du weißt schon wie das geht, oder? Du musst meine Hand ergreifen. Und dein Ellenbogen darf nicht den Kontakt zum Boden verlieren.“
„Hallo? Ich weiß wie das geht. Du bist immer noch so verdammt ungeduldig.“
„Und du so verdammt lahm!“
Er ergriff ihre Hand, die größer war als früher. Als sie seine Hand umfasste, zuckte er kurz. Sie hatte einen verdammt festen Griff. Okay ein bisschen tat es wirklich weh aber er versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Ihre grünen Augen funkelten ihn an. Waren ihre Augen schon immer so groß und grün gewesen?
„Na was ist? Ich spüre ja gar nichts.“
„Ich drücke ja noch nicht. Bei drei, ja?“
„Von mir aus.“ sagte Elly grinsend und tat gelangweilt.
„Drei!“ rief Emil.
Sein Plan war es gewesen, das 16 jährige Sportgirl zu überraschen. Aber Fehlanzeige. Ihr Arm wich kurz nach hinten und dann poppte ihr Brötchenbizeps nach oben. Dick massive und beeindruckend. Der Griff um seine Hand wurde fester, so dass seine Augen zu tränen begannen, gleichzeitig prallte sein Arm auf eine Wand aus purer Mädchenkraft.
Seine Füße rutschten auf dem Poolboden hin und her. Verzweifelt suchte er halt mit dem anderen Arm. Währenddessen wurde sein Arm kontinuierlich zur Seite gedrückt. Ellys Grinsen konnte nicht mehr viel breiter werden.
Kurz vor dem unvermeidlichen Ende, zeigte Elly, das sie über noch mehr Kraft verfügte und donnerte Emils Arm auf den Beton. Gleichzeitig verlor dieser den Halt am Boden des Pools und fiel, seitlich mit Elly Armbewegung ins Wasser und versank. Als er prusten wieder auftauchte stand Elly am Beckenrand und hielt ihm ihren Turnschuh vor die Nase. „Küsse mir den Fuß Loser!“ Emil stieß sich angewidert vom Rand ab und ließ sich in die Mitte des Pool treiben. Elly grinste ihn weiterhin frech an und senkte den Fuß wieder.
„Das war ein ganz schön schwache Leistung.“ sagte sie. Und er merkte sofort, dass sie ihn provozieren wollte. „Ich habe zwar schon vermutet dass unter deinem Babyspeck keine Muskeln sind aber dass es so schlimm um dich steht. Wie alt warst du nochmal? Warst du 10 oder 11 Jahre älter. Also ich bin erst 16 falls du es vergessen hast.“
Emil ärgert sich nicht, was Elly sichtlich irritierte. Denn der junge Mann hatte ein anderes Problem. Das Armdrücken hatte ihm mehr Spaß gemacht als er es selbst für möglich gehalten hätte. Mit anderen Worten er hatte eine Erektion. Das war ihm so noch nie passiert. Aber ja, es hatte ihn tierisch angemacht, dass Elly stärker war als er. Und das irritierte ihn. Statt auf Ellys Provokationen zu antworten, tauchte er ab. Unter Wasser kontrollierte er so unauffällig wie möglich, wie sehr man seine Erregung sehen konnte. Das Wasser war relative frisch. Es sollte nicht lange dauern, bis sein Problem von selber verschwand. Er tauchte wieder auf.
„Was war das denn? Bist du vor Scharm im Boden versunken?“
„Nein! War nur eine Abkühlung. Und zu diesem Kinderspiel. Ich befand mich in einer ungünstigen Position. Versuch du mal aus dem Pool heraus, so etwas zu schaffen.
„Fühlte sich aber dennoch nicht so an, als ob da noch viel kommen würde.“ sagte sie leicht hin und sah ihn abwarten an. Aber Emil schwamm nur auf der Stelle und wartete ebenfalls.
„Also soll ich jetzt zu dir in den Pool kommen?“
„Was? Nein!“ sagte er hastig und schwamm zum Rand.
„Du hast gerade gesagt, dass ich es vom Pool aus probieren soll. Und was ist so schlimm wenn ich mit in den Pool komme. Ich zieh mir nur schnell einen Bikini an.“
„Nein warte. Ist gut. Wenn es dir so wichtig ist. Also gut, du bist stärker als ich. Zufrieden?“
Sie kam zu seiner Seite des Pools. „Du hast wohl richtig Angst davor dass ich zu dir in den Pool komme, was?“
Er war gerade dabei, sich aus dem Pool zu hieven, als er Elly Oberschenkel genau vor der Nase hatte. Was für gigantische Säulen aus Muskeln. Ihr Bizeps war schon verdammt stark gewesen aber diese Oberschenkel besaßen locker 20 Mal so viel Muskelmasse. Sehr extrem. Schnell schloss er die Augen, damit er bei diesem Anblick keine neue Erektion bekam.
Er drehte ihr den Rücken zu und setzte sich auf den Betonrand des Pools. Emil spürte es fasst, wie Elly in musterte.
„Du bist dicker geworden, oder? Treibst du eigentlich gar keinen Sport.“
Er verkniff sich eine aggressive Antwort. Früher hätte er das nicht getan.
„In der Uni ging es primär ums lernen. Da hat man wenig Zeit.“ Das entsprach nicht mal ansatzweise den Tatsachen.
„Klingt wie eine Ausrede.“ sagte sie und setzte sich neben Emil.
Sie schwiegen bei kurz. Was Emil an früher erinnerte. Da war es genauso gewesen. Emil ging außerhalb des Hauses einer Beschäftigung nach und wenig später war Elly da. Sie ging auch nicht wieder. So wie jetzt. Eigentlich hatte sie doch nur geguckt, wer im Pool war nachdem sie vom Sport gekommen war. Und jetzt saß sie schweigend neben ihn. Als ob sie alle Zeit der Welt hatte. Aber eins war jetzt anders im Vergleich zu früher. Es störte ihn nicht. Emil redete sich zwar ein, dass es nicht nur daran lag, das Elly extrem attraktive geworden war, sondern daran, dass sie kein quengelndes Kind mehr war. Jetzt da sie so nah neben ihm saß, konnte er sie sogar riechen. Ein leichter süßer Erdbeergeruch.
„Hast du gesehen, dass ich keinen dicken Hintern mehr habe?“ fragte sie plötzlich in die Stille hinein. Emil schluckte. Natürlich hatte er das. Jeder Mann der dieses Mädchen ansah musste früher oder später diesen festen prallen Hintern registrieren.
„Ja, klar.“ sagte er heiser.
„Und? Wie findest du ihn?“
„Äh, sieht gut aus.“ Er starrte auf die Wasseroberfläche, während Elly versuchte, ihn seitlich mit ihren großen grünen Augen zu fixieren.
„Willst du ihn mal anfassen. Er ist sehr fest.“
„Ich denke nicht das, dass eine gute Idee ist.“
„Warum nicht? Wenn ich es dir doch erlaube?“
„Äh,…
Elly ging neben ihn auf alle Viere und streckte ihm ihren prallen Hintern entgegen. Emil musste einfach hingucken. Ein ziemlich großer Hinter regte sich ihm entgegen. Eng verpackt in schwarzes Kunststoffgewebe mit einem leichten Netzprofiel. „Na los. Fühle mal.“ Unsicher hob Emil den Finger und drückte ihn gegen den Kunststoff. Verdammt war dieser Hintern fest. Nein das war geradezu hart. Konnte sich ein ganzer Hintern in Muskeln verwandeln? War das möglich?
„War das alles? Pack doch mal richtig zu.“
„Nein, lieber nicht.“ Er bereute seine Aussage im gleichen Moment.
„Feigling.“ sagte Elly und setzte sich wieder. Emils Puls ging gerade sehr schnell und er atmete gezwungen langsam ein und aus.
„Und warum bist du hier? Ich dachte du studierst und so was.“
„Damit bin ich jetzt durch. Als nächstes wartet die Arbeitswelt auf mich. Aber bis ich meinen neuen Job antreten muss, ist noch Zeit. Ein paar Wochen vollkommende Freizeit.“
„Ah so. Und da deine Eltern in Griechenland sind, kannst du so lange hier wohnen.“
„Jeep. So ist es. Und du?“
„Ach nur Schule und ansonsten halt Fitness. Da habe ich mich etwas reingeseigert. Bist du immer noch mit dieser Caroline zusammen?“
„Nein. Fernbeziehungen funktionieren nicht. Nach einem Jahr an der Uni war Schluss. Ich glaube sie hat jetzt jemanden anderen.“
„Sie wohn hier immer noch. Sehe sie manchmal beim Einkaufen. Also bist du jetzt Single?“
Emil räusperte sich. Was war das den jetzt für eine Frage? Er hatte zwar gerade nichts Festes aber was ging sie das an?
„Warum willst du das wissen?“
„Äh, will ich ja gar nicht.“ sagte Elly schnell und zupfte an ihren Haaren herum und wechselte das Thema.
„Also machst du jetzt nichts oder wie?“
„Na faulenzen halt. Pool, Sonne. Und eine Wette gewinnen.“
„Was denn für eine Wette?“
„Ach, ich habe mich gestern mit Rick, einen Freund getroffen. Und irgendwie ging es ums Luftanhalten. Weil ich früher beim Tauchen so schlecht war. Und jetzt wetten wir, wer nächste Woche länger unter Wasser bleiben kann.“
„Und? Wie lange schafft dein Freund?“
„Rick schafft 1 Minute 24. Das will ich schlagen.“
Wirklich? Das klingt nicht nach viel. Perlentaucher bleiben 5 Minuten unter Wasser.“
„Wir sind keine Perlentaucher. Da hinkt der Vergleich. Merkst du selber.“
„Und wie lange schaffst du?“
„Na ja. Das ist nicht meine Stärke. 55 Sekunden.“
„Ha.“ machte Elly. „Bist du Raucher? Oder schon 90?“
„Ich bin 27. Und damit 11 Jahre älter. Vielleicht solltest du nicht so frech sein. Und nein, ich rauche nicht. Noch nie gemacht.“
„Ich weiß doch wie alt du bist. Das war doch eine dieser Fragen die man nicht beantwortet.“
„Rhetorisch?!“
„Ja kann sein. Und warum das Kinderspiel?
„Nur so. Ist an der Bar entstanden. Und natürlich mit Einsatz. Der Verlierer muss den Gewinner einen Abend an der Bar trinken lassen was und wie viel er will. Also lohnt sichtlich der Sieg.“
„Jungs die sich betrinken wollen. So erwachse bist du gar nicht. Soll ich dir helfen?“
„Du mir? Wie willst du das denn bitte anstellen?“
„Die Zeit stoppen oder dich anfeuern.“
Emil hob seinen Arm mit der Smartwatch. Die App der Stoppuhr war noch immer aktive. „ Nee lass mal. Und die Zeitstoppen kann ich selber.“ Elly machte einen Schmollmund. Dann steckte sie ihre Beine gerade über die Wasseroberfläche. Dabei wuchsen dicke Muskelstränge aus ihren Oberschenkeln. Emil starrte ihre Beine mit offenem Mund an. Dann griff er hektisch nach dem Handtuch neben ihm, um seine Erektion zu verdecken. Elly beachtete ihn nicht und sah aufs Wasser.
„Ich könnte deinen Kopf auch zwischen diese Schenkel nehmen und ihn unter Wasser drücken. Wenn du gezwungen bist unter Wasser zu bleiben, hältst du auch viel länger die Luft an.“ Emil wusste selbst nicht, warum er diesen rohen, dominanten Vorschlag sexy fand. Dennoch rückte er schnell von ihr weg und rief. „Vergiss es.“ Sie musterte ihn und sagte dann sanft. „Aber ich würde dich doch wieder rausziehen, wenn du aufhörst zu zappeln.“
„Nein Elly.“ sagte Emil betont ernst und ließ sich nach hinten fallen. Der Handtuchhaufen auf seiner Badehose, verbarg seine momentane Erregung. Er schloss die Augen und tat so, als ob er sich sonnte. Na, im Grunde tat er das auch.
Nach ein paar Sekunden hörte er, wie Elly näher kam. Er öffnete die Augen nicht. Dieses schlanke hübsche Mädchen, mit ihren muskulösen Körper setzte ihm ganz schön zu. Und ihre rabiate Art traf etwas in ihm, von dem er nicht gewusst hatte, dass es da war. „Du bist ein ganz schöner Angsthase. Willst du die Wette nicht gewinnen?“
Alleine der Gedanke daran, diese mächtigen Muskelschenkel um seinen Kopf zu haben und dabei dieser 16 jährigen ausgeliefert zu sein, versetzt ihn einen weiteren Schub der Lust. Dennoch sagte er etwas komplett anderes.
„Es ist nicht deine Wette Elly.“
Er hörte wie sie betont ausatmete. Erschreckt riss er die Augen auf als etwas Massive Schweres auf seinem Oberkörper landete. Es war Elly, die seine Arme zwischen ihre Beine klemmte, während er noch dabei war, die Situation zu erfassen. Im nu war er hilflos unter Elly begraben. Seine Arme steckte wischen ihren Waden und ihren Oberschenkeln, so dass er höchsten noch mit den Händen winken konnte. Außerdem war Elly schwer. Verdammt schwer. Sie drückte sich so dermaßen schwer auf seine Brust, der er Probleme hatte normal zu atmen. Und ihr Gewicht schmerzte. Dieses Mädchen musste in der Tat aus Muskeln bestehen, um ein solchen Gewicht erzielen zu können.
Wie eine Königin saß sie auf ihm. Sie rückte weiter vor zu seinem Kinn, so dass sie hoch über ihm aufragte. Ihr flacher Bauch mit dem netten Sixpack genau vor ihm. Ihre Oberweite, die sich fest und rund nach vorne drückte, verhinderte, dass er Elly Gesicht sehen konnte. Sie hatte sich gerade gemacht und den Rücken durchdrückt. Links und rechts von seinem Kopf nahm er ihre gewaltigen Schenkel war, in denen hilflos seine Arme steckten. Ihre runden Schultern und muskulösen Oberarme verdeutlichten ihm, dass er vollkommen unterlegen war. Es würde nicht bringen mit den Armen oder Beinen zu wackeln. Dieses 16 jähriges Mädchen hatte nun die Kontrolle. Allerding löste diese Situation keine Panik bei ihm aus. Sondern nur noch mehr Lust die sein Herz rasen ließ.
„Warum bist du immer so abweisend zu mir?“ fragte Elly, deren Gesicht er nicht sah. Die Sonne lag hinter ihr und ließ sie nur noch mehr wie eine Muskel-Kraft-Supergöttin wirken. Emil schloss die Augen und versuchte sich zu beruhigen. Als er die Augen wieder öffnete sagte er so normal wie möglich. „Was soll das Elly?“
„Was? Ich habe mich auf dich gesetzt. Mehr nicht. Wir befinden uns direkt neben dem Pool. Schubst mich doch ins Wasser, wenn du frei kommen willst. Sollte für einen erwachsenen Mann kein Problem sein.“
Emil verstand seine eigene Gefühlswelt nicht mehr. Warum erregte es ihn so stark, dass er Elly hilflos ausgeliefert war. „Gehst du nicht von mir runter?“ Es war komisch nur ihre Oberweite sehen zu können und diesen marklosen Sixpack. Aber es war auch sehr schön und dominierend zugleich. „Nö. Ich werde dir jetzt helfen deine Wette zu gewinnen. Ob du willst oder nicht. Emil Herz schlug schneller. Er sah sie erschrocken an oder besser gesagt ihre Oberweite.
„Ahh.“ machte er als Elly seinen linken Unterarm zwischen ihren Schenkeln hervorzog. Sie hatte verdammt starke Hände. Dann bog sie langsam seinen Arm hoch.
„Ahhh, hey Elly du, ahhh, bitte. Du brichst mir den Arm.“
„Unsinn. Will doch nur auf deine Uhr gucken.“ Sie beugte sich vor und Emil biss die Zähne zusammen. Dann ließ sie seinen Arm los und er atmende erleichtert aus.
„Nur 47 Sekunden. War das dein letzter Versuch? Also eine Minute solltest du locker schaffen.“
„Vielleicht habe ich nicht so ein großes Lungenvolum?“
„Unsinn. Das ist doch bei allen Menschen gleich. Oder?“
Emil schrie erneut auf als sein Arm ein weiteres Mal verbogen wurde. Sie tippte aufs Display.
„Okay ich habe die Stoppuhr auf 0 gesetzt. Bist du bereit?“
„Bitte, bitte Elly. Mein Arm lass ihn los. Au, au, au, bitte….“
„Lass das Gejammer. Dein Arm bleibt jetzt so. Bis du bereit?“
„Bitte mein Arm...“
Er kam nicht weiter. Denn auf einmal senkte sich Ellys ausfallender Hintern auf sein Gesicht. Er war schwer und hart. Das schwarze Netzprofiel ihrer Hose drückte sich fest in sein Gesicht. Er dachte der Druck würde seinen Kopf jede Sekunde zerplatzen lassen. Richtig Panik bekam er erst, als er sich bewusst wurde, dass er keine Luft mehr bekam. Auch sah und hörte er nicht mehr. Seine Arme klemmten immer noch zwischen ihren Beinen. Er rastete förmlich aus, konnte aber dennoch nur die Hände bewegen. Außerdem wurde sein linker Arm weiterhin von Elly zusätzlich festgehalten. Er hatte automatisch die Luft angehalten, als er merkte, dass ihm keine weitere zur Verfügung stand. Aber nun brannte seine Lunge. Er wartete ab während sein Puls in seinem Kopf wiederhalte. Ein paar Sekunden verstrichen, dann geriet er erneut in Panik. Mit offenem Mund sauge er am Stoff um an lebenswichtigen Sauerstoff zu kommen. Sein Herz hämmerte, sein Puls raste und kleine glühende Punkte glimmen vor seinen geschlossenen Augen. Dann plötzlich wich die Zentnerlast von seinem Kopf. Die harte Ummantelung machte frischer Sommerluft Platz. Wie verrückt zog er Luft in seine Lungen.
„Guck es geht. Du hast auf Anhieb eine Minute geschafft.“ hörte er Ellys Stimme über sich. „Man siehst du aber fertig aus. Dein Gesicht ist ja richtig rot.“
Emil hatte Tränen in den Augen. Eigentlich wollte er seine Sitzgöttin um Gnade anflehen aber er war viel zu sehr damit beschäftigt, nach Luft zu schnappen.
„Jetzt lass uns 1 Minute 20 versuchen. Ja?“
„Warte Elly!“ japste er nach Luft schnappte.
„Warten? Aber wozu denn. Du bist lustig.“
Wieder wurde es dunkel. Wieder gab es keine Luft. Emil war dieses Mal viel zu fertig. Er hatte kaum Luft in den Lungen und begann fast augenblicklich an Ellys Hose zu saugen. Dann kam die Panik er strampelte und strampelte. Seine Lungen brannten und sein Puls raste. Dann wurde sein Bewusstsein von einer schwarzen Woge davon gespült.
Elly schmunzelte, als Emils Hände wild zuckten. „So wird das nie was.“ sagte sie langsam. „Wenn du jetzt schon Panik bekommst, bist du schon bald k.o.“ Sie verschränkte die Arme und wartete. Das Zucken wurde weniger und dann ging ein Ruck durch den Mann unter ihr. „Was habe ich gesagt?“ Gemächlich tippte sie auf das Display seiner Armbanduhr. „Ha, richtig schlecht. 56 Sekunden. Da war wohl jemand nicht vorbereitet.“ Sie hob ihr Gewicht von seinem Gesicht und nahm wider auf seiner Brust Platz.
Emils Augen waren geschlossen und aus seinem halb offenen Mund rann der Speichel. Elly grinste. „Du siehst vielleicht bescheuert aus.“ Dann packte sie ihn an den Haaren mit der Rechten und Ohrfeigte ihn leicht mit der Linken. Nach der fünften Ohrfeige öffnete Emil träge die Augen. Sie gab ihm trotzdem noch eine und ließ seinen Kopf dann wieder auf den Beton fallen. Er sah sich orientierungslos um. Sie saß dieses Mal weiterhinten auf seiner Brust, so dass sie ihm ins Gesicht sehen konnte.
„Na du Lappen? Das war ja keine beeindruckende Vorstellung.“
„Oh.“ machte Emil und verzog das Gesicht. Sie war sich sicher, dass er sich jetzt gerne an den Kopf gefasst hätte. Aber seine Arme steckten ausbruchsicher zwischen ihren Beinen. Entschlossen griff sie ihn ans Kinn und drückte seine Lippen zusammen. „Kann ich davon ausgehen, dass ich jetzt deine ungeteilte Aufmerksamkeit habe?“ Er sah sie mit großen Augen an und nickte. „Gut dann will ich dir jetzt eine Frage stellen. Wie glaubst du fühlt sich ein Mädchen, wenn ein Junge, den sie sehr gerne hat, sie auslacht, weil sie mit ihrem Po zwischen seinen Autositzen feststeckt?“
Sie sah förmlich wie es in seinem Gehirn arbeitete. Männer waren bei Gefühlsangelegenheiten schnell überfordert. Das hatte sie bereits rausgefunden. „Wie glaubst du fühlt sich da ein Mädchen? Wie fühlt sie sich wenn er gelassen dabei zusieht, wie ein anderes, viel größeres Mädchen sie schlägt. Was glaubst du? Oder wenn das Mädchen den Jungen Monate lang nicht mehr sieht und es allen Mut zusammen nehmen muss, um bei ihm zu klingen. Nur um zu erfahren, dass er jetzt Studiert und vielleicht nie wieder kommt. Wie fühlt sich wohl ein Mädchen wenn es dieser Junge nach Jahren wiedersieht und er sie noch nicht mal wiedererkennt. Wie fühlt sich ein Mädchen wohl da?“
Emil guckte sie nur aus sehr großen blauen Augen an. Wie sehr sie diese Augen mochte. Doch jetzt war sie wütend. All die Wut der letzten Jahre waren wieder an die Oberfläche gekommen. Er war immer nur gemein zu ihr gewesen und nun war sie an der Reihe. Sie wischte sich die Tränen aus den Augen und sah ihn so ernst an wie sie nur konnte. Er sagte nichts. Er starrte nur zurück.
„Ich habe dir doch von diesen Perlentauchern erzählt.“ sagte sie so kühl und gelassen wie sie konnte. Auch wenn sie innerlich bebte. „Und das die fünf Minuten unter Wasser bleiben können.“ Mit Genugtuung sah sie, wie es ihm dämmerte und ihm die Farbe aus dem Gesicht wich. „Oh nein.“ sagte er leise.“ Elly grinste böse. „Oh doch. Ich werde 5 Minuten auf deinem Gesicht sitzen. Und es ist mir scheiß egal ob du dabei ohnmächtig oder sonstiges wirst. Ganze 5 Minuten. So! Bereit?“
„Nein, nein Elly warte. Es tut mir leid. Ja? Ich wusste doch nicht was du empfindest, für mich warst du doch nur ein kleines Kind und …“
„Das macht es auch nicht besser.“ sagte Elly und hob ihren Hintern.
„Neeeiiinnn…“ Mehr hörte Elly nicht mehr, denn dann drückte sich ihr Po auf sein Gesicht.
Nach dem sie richtig saß bog sie seinen Arm nach oben druckte auf seiner Uhr auf ‚Reset‘ und dann auf ‚Start‘.
„Sind es halt etwas mehr als 5 Minuten.“ sagte sie und ließ seinen Arm fallen. Dann verschränkte sie die Arme und wartete. Einige Zeit lag Emil ganz still unter ihr. Er hatte dazugelernt und hielt brave die Luft an. Was ihm aber nicht helfen würde. Irgendwann ging dann das Gezappel los und Elly grinste böse. „Für dich gib es keine Luft.“ sagte sie. „Kannst du vergessen.“ Wütend schlug sie nach einer seiner wackelnden Hände.
Eine Weile zappelte er noch. Dann wurde er schnell ruhiger und schließlich ging der, ihr nur zu bekannte, Ruck durch seinen Körper. „Ahhh.“ machte sie erleichtert. „Das war es dann wohl. Wie lange hast du denn noch vor dir.“ Sie verbog seinen Arm. „Oh nicht schlecht, hast 1 Minute 40 durchgehalten. Bleiben noch 3 Minuten und 20 Sekunden. Wo habe ich denn meine Sportasche mit meinem Handy stehengelassen?“
Sie drehte sich auf Emil sitzend soweit sie konnte nach hinten. Ihre Sporttasche sah sie nicht, aber das Handtuch auf seinem Schritt sah deplatziert aus. Sie zog es zur Seite und machte große Augen. „Ach nee.“ sagte sie leise. „Ich beichte dir meine Gefühle und du bekommst einen Steifen? Oder bist du so einer der es mag wenn Frauen auf ihm sitzen? Aber warum hast du dann so ein Theater gemacht? Hmm.“
Sie lehnte sich nach hinten und packte mit ihrer Rechten sein Glied. „Wusste gar nicht dass ihr auch eine Latte habt, wenn ihr k.o. seid.“ Sie bog sein bestes Stück unter dem Stoff hin und her und ließ es dann wieder los. Sie machte erneut große Augen als sich ein Nasser Fleck bildete. „Wow, bist du wirklich k.o.?“ Sie nahm erneut seinen Arm und verbog ihn dieses Mal so weit, das sie glaubte, er müsse gleich brechen. „Spätestens jetzt müsstest du schreien.“ sagte sie und wartete kurz. Emil verweilte reglos unter ihr. Sie ließ den Arm wieder los. „Verdammt! Musst du ja auf hundert 80 gewesen sein, wenn es noch nicht mehr reicht dir das Licht auszuknipsen.“ Sie seufzte und genoss die Sonne auf ihrem Rücken und die Herrschaft über ihre Sitzunterlage.
Elly Zorn verging langsam wieder. Und sie dachte immer mehr über den nassen Umstand von Emils Hose nach.
Vielleicht mochte er sie ja doch. Aber das hatte sie als Kind so oft gedacht. Aber jetzt war sie fast erwachsen. Und sie hatte einen Beweis. Und wenn er es nur mochte, wenn sie auf ihm saß. Egal. Dann war sie wenigsten mit ihm zusammen. Eigentlich könnte sie jetzt auch aufstehen. Auf der anderen Seite hatte sie 5 Minuten gesagt. Und wenn sie etwas sagte, meinte sie es auch. Er war ja selbst Schuldt. Hätte er ihr mal gesagt, dass es ihm gefällt wenn sie auf ihm sitzt. Aber nein. Er war einfach nur so… Ach sie mochte ihn.
Elly hing auf diese Weise noch eine Weile ihren Gedanken hinterher, als sie aufschreckte und Emil den Arm verbog.
„Ach verdammt 15 Minuten?“ Dann grinste sie breit. „Tja da hat wohl jemand die Narkose Ultra Deluxe bekommen.“
Langsam ohne Hast richtete sie sich auf. Das Muster ihrer Hose hatte sich in weißen Lienen in sein rotes Gesicht gebrannt. Wieder musste sie grinsen. Über ihn stehend die Arme in die Hüften gestemmt, genoss sie ihren Sieg und ihre Rache. „Das könnte eine ganze Weile dauern bis du wieder wach wirst. Aber du hast Glück. Ich bin wie immer viel zu nett.“
Daraufhin gab sie Emils Körper einen Tritt, so dass dieser ein kurzes Stück über den Beton rutschte und dann ins Wasser glitt. Interessiert sah sie zu, wie sein Boden zum Grund sank und dort reglos liegen blieb. Es verging eine Sekunde, dann erwachte sein Köper mit wilden zucken. Panik und Unverständnis lagen auf Emils Gesicht. Elly lachte und wand sich zum Gehen. Als sie die Gartentore schloss hörte sie, wie Emil heiser hustend an die Wasseroberfläche kam. Sie lachte vergnügt und lief nach Hause.
Ende
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Hoffentlich ging er nicht. Sie würde sich natürlich bei ihm entschuldigen auch wenn sie es nicht so meinte. Was wäre wohl, wenn er ihrer Schwester alles erzählen würde. Nein das musste nicht sein. Wenn er weg wollte, würde sie ihm helfen aus dem Spiel auszusteigen. Aber noch besser wäre es wenn sie ihn zum Hierbleiben bewegen könnte. Zu schade dass kein normaler Mensch noch einmal so etwas mit sich machen lassen würde. Zu schade. Sie seufzte.
„Hey Wache!“ Kim sah zum Ende des Flurs. Karina kam mit einem Ausdruckslosen Gesicht auf sie zu. „Selber hey, Kommandantin.“ Das Spiel ging immer vor.
„Lass mich vorbei. Ich muss mich unter vier Augen mit dem König unterhalten.“
Kim glaubte ihr nicht. Sie wollte sich nicht unterhalten. Sie wollte dem Kasper höchstwahrscheinlich verprügeln. Oder wenigsten etwas wehtun und klar machen, wer der Chef ist. Das konnte sie vergessen.
„Der Herrscher schläft. Und will nicht gestört werden.“
„Ist mir egal. Ich bin die Kommandantin und damit einen Rang über dir. Du musst mir also aus dem Weg gehen.“
„Das muss ich nicht. Der König hat mir befohlen niemanden rein zu lassen. Und sein Befehl steht über deinem.“ Gut das mit dem Befehl war gelogen aber egal. Karina war in letzter Zeit nur noch im Zicken-Modus. Dabei konnte man mit ihr auch richtig Spaß haben. Aber jetzt sah sie Kim böse an.
„Ich wollte eigentlich den König von seinen dummen Plan mit dem Zweikampf abbringen. Aber mir scheint, als ob die Königswache einen ordentlichen Arschtritt gebrauchen könnte.“
„Versuch es doch. Wenn ich dir mit diesen Beinen einen Tritt gebe, fliegst du bis zum Mond.“
„Was ist denn hier los?“
Alice war leise den Flur entlang gekommen und stand nun hochgewachsen vor den beiden kleineren Frauen. Kims Schwester war richtig gut in Karate und Kim hatte sich schon einige Male mit ihr angelegt. Mal zum Spaß, mal nicht ganz so zum Spaß. Und ihre Schwester hatte sie jedes Mal fertig gemacht. Kim bezweifelte nicht, dass sie im Notfall auch mit ihr und Karin fertig würde. Karin schien das ähnlich zu sehen, denn sie ließ die bereits zu Faust geballte Hand wieder sinken.
„Ich wollte zum Herrscher.“ sagte sie „Und diese Wache lässt mich nicht durch.“
„Ich lasse dich nicht durch weil der König nicht gestört werden will.“
„Dann sehe ich halt nach ihm.“ sagte Alice und wollte an Kim vorbei. Doch Kim versperrte auch ihrer Schwester den Weg. „Ich sagte doch er will nicht gestört werden!“
Kim musste das sagen. Es war zwar schon eine halbe Stunde seid ihrer Sedierung vergangen aber vielleicht war er ja noch besinnungslos. Bei ihren Beinen möglich. Und dann würde es unangenehm Fragen geben. „Kim!“ rief Alice überrascht als ihre Schwester sie beim Versuch einzutreten blockte. „Der Herrscher hat mir nun mal einen Befehl gegeben. Aber wenn ihr wollt gucke ich nach ihm.“ Karin sah sie scharf an. „Du sagtest doch, er will von Niemand gestört werden.“ Kim grinste sie an. „Tja ich darf. Vielleicht weil ich kein Niemand bin.“ Karin knurrte und ballte wieder die Faust. Doch Alice stellte sich, groß wie sie war, zwischen die Mädchen.
„Dann geh schon rein Kim und guck ob er wach ist.“
„Na schön.“
Kim schob sich durch die Tür des Gästezimmers und zwar so, dass die anderen beiden Mädchen möglich nicht ins Zimmer gucken konnten. Dann beugte sie sich über das Bett und stupste den König an. „Verdammt der ist immer noch k.o.“ murmelte sie. Sie steckte den Kopf durch die Tür.
„Äh er kann noch nicht. Aber er wird euch in. sagen wir, 20 Minuten im Thronsaal empfangen.“
„Stimmt etwas nicht?“ fragte Alice und runzelte die Stirn.
„Ja du bist so seltsam.“ sagte Karin.
„Nein alles gut.“ sagte Kim schnell und knallte dir Tür zu. Dann legte sie den Kopf an die Tür und lauschte.
„Kann es sein das deine Schwester etwas spinnt.“
„Ich klebe dir gleich eine.“ sagte Alice scharf.
Dann hörte Kim, wie sich die beiden Mädchen entfernten. Kurzerhand packte sie Matthias am Bein, hob ihn mit nur einer Hand in die Luft und lief mit ihm ins Badezimmer. Vorher schaute sie natürlich ob die anderen beiden Mädchen wirklich verschwunden waren. Weil Eile geboten war, tunkte sie den königlichen Kopf einfach ins Klo und spülte. Es erscholl ein Husten und Stöhnen. Ein klein bisschen war Kim erleichtert. Aber dennoch der Sadismus kitzelte sie etwas, also spülte sie ein weiteres Mal.
„Ah, oh was soll das.“
„Oh Verzeihung euerer Hoheit, soll ich aufhören.“ Sie hielt ihren König ganz lässig am ausgestreckten Arm über bzw. ins Klo. Er wog nicht viel. Vielleicht fünfzig, sechzig Kilo.
„Ich will…“
Ein Husten erklang als Kim erneut die Spülung betätigte.
„Oh Entschuldigung mein Herrscher. Ich glaube ich habe ausversehen diesen Knopf gedrückt.“
Erneut rauschte das Wasser. „Aufhören.“ hustete der König winselnd. „Bitte nicht mehr.“
„Von mir aus.“ sagte Kim lässig und ließ ihren König auf den harten Badezimmerboden knallen.
„Oh.“ Machte der junge Mann und rollte sich kurz auf dem Boden hin und her. In Kims Kopf entstanden Machtfantasien, welche sie am liebsten sofort ausgelebt hätte. Auf der anderen Seite erwartete sie, dass der Junge, sobald es sich gefasst hatte, davonlaufen würde.
Matthias hatte aufgehört zu keuchen und zu husten. Nun starrte er Kim an. Ein Blick der lange an ihren Beinen klebte und dann nur flüchtig ihr Gesicht streifte. Ja, jetzt hatte er bestimmt Angst. Gleich würde er davon laufen. Vielleicht fing er aber auch nur an zu weinen. Oder…
Moment mal, grinste er? War das ein Lächeln auf sein Gesicht. Wieso? Warum?
„Alles in Ordnung Majestät?“
„Ja. Warum hast du mir, nun ja, den Kopf gewaschen?“
„Nun Majestät. Zum einen war es aus Gründen, die ich nicht weiter Bennen will, nötig. Aber vor allem habe ich kein anderes Mittel gesehen, um euch wach zu bekommen.“
„Wieso wach bekommen?“ Er knete sich Wasser aus den Haaren.
„Na meine Beine! Schon vergessen. Ihr habt doch um eine Spezialbehandlung gebeten.“
Verdammt jetzt grinste er. Wieso grinste er. Es sah so aus, als ob ihm gefiel was er hörte.
„Ja richtig.“ murmelte er. „Diese Beine.“ Dabei blickte er mit leuchtenden Augen ihre Oberschenkel an.“ Instinktive spannte Kim ihre Beine an und dicke Muskelstränge, welche schon zuvor sichtbar gewesen waren, wuchsen nun um ein vielfaches. Der König riss Mund und Nase auf und atmete sehr viel schneller.
„Tja, hätte ich meine Beine so wie jetzt angespannt, hätte ich euren Kopf zu Ketchup verarbeitet. Ihr könnt froh sein, dass ich so vorsichtig war.“ Die Atmung des Königs wurde schneller und er schien nichts anderes mehr zu sehen als Kims Beine. Und da fiel bei Kim der Groschen. Ihr Herrscher hatte keine Angst. Er war erregt. Und wie. Es sah sogar so aus, als ob er nicht mehr lange an sich halten konnte. Kim konnte das nicht fassen. Noch nie war sie einen Jungen begegnet, der so auf ihre Beine reagierte wie er.
Mit weiterhin angespannten Beinen stellte sie sich genau vor ihn, während er auf dem Boden saß, gegen die Badezimmertür gelehnt. „Ihr seid der Herrscher, ihr könnt meine Beine anfassen.“ Er streckte eine Hand aus und fuhr vorsichtig über einen der überdimensionalen Muskelstränge. Er wollte etwas sagen, doch da machte er schon einen seltsamen Laut und sah zur Decke. Sein Gesicht färbte sich rot. Kim sah ihn scharf an.
„Ist eure Majestät etwas gerade gekommen.“ Er nickte. Wobei er ziemlich betroffen wirkte.
„Ich sehe da aber keine Feuchtigkeit.“ sagte Kim und deutete auf seine Hose.
„Mit Klopapier ausgepolstert.“ sagte er so leise, dass Kim ihn beinah nicht verstanden hätte.
„Ah ha. Ihr seid vorbereitet. Na dann auf, wir müssen in den Thronsaal.“
„Nein wartet.“ rief er, als sie sich schon zum gehen wandte. Er fiel nach vorne hinter ihr her, so dass er ihren einen Stiefel umklammerte und an ihr hoch sah. „Bitte nehmt mich noch mal zwischen eure Beine. Ich flehe euch an!“
Kim grinste, entriss ihm ihren Fuß und stellte ihm ihren Stief auf den Kopf. Hart drückte sie ihn damit auf den gefliesten Boden. Die dicken Diamanten ihrer Waden beulten sich hervor und der König wimmerte leise.
„Gefällt euch dass König?“ Ein bejahendes Wimmern ertönte.
Kim Herz schlug wild in ihrer Brust. Kurz hatte sie das Verlangen danach, noch fester zu drücken. Nur um zu sehen wann der Junge unter ihrem Stief ohnmächtig wurde. Aber sie zwang sich zur Ruhe. Sie hatten jetzt keine Zeit dazu. Aber es war so unglaublich, dass er ihre Misshandlung mochte. Noch viel mehr. Er bettelte sie an, ihm weh zu tun. Oh und das wollte sie. Ja sie würde ihrem König diese Wünsche nur zu gerne erfüllen. Dabei konnte sie sogar weitersielen. Kein Problem. Sie musste sich zwingen ernst auf ihren König runterzusehen. Denn eigentlich wollte sie jubeln und schreien. Endlich gab es einen Jungen mit dem sie ihre ganz persönlichen intimen Fantasien ausleben konnte. Aber nicht jetzt. Leider.
„Euer Verhalten ziemt sich nicht für einen König.“ sagte sie und nahm wiederwillig den Stief von seinem Kopf. „Ihr werdet im Thronsaal erwartet und da werde ich euch jetzt hinbringen. Aber ich diene euch auch. Und ich bin gerne bereit, euch jeden Abend eurer Herrschaft, Hilfestellung beim Einschlafen zu geben.“
Er strahlte sie von unten her an. „Wirklich.“ sagte er und richtete sich langsam auf. „Aber wenn ich der König bin kann ich doch auf Befehlen.“ Seine Stimme klang fragend und nicht befehlend. „Ja das könnt ihr. Aber bei wem wollt ihr euch bei so etwas intimen Beschweren wenn ich nicht gehorche.“
Er ließ die Schultern hängen. „Hey, wie gesagt ich diene euch. Nur jetzt geht es nicht. Wie gesagt heute Abend.“
„Dann lasst es schnell Abend werden.“ sagte er grinsend. Kim konnte nicht anders und grinste ebenfalls. Was sie sofort ärgerte, er sollte nicht wissen, wie sehr sie seinen Wünschen nachkommen wollte.
Sie verließen das Badezimmer. Wieder folgte der König seiner Leibwache. Bis Kim stehen blieb und er in sie reinrannte. Seine leichte Gestalt prallte an ihr ab, als ob er gegen eine Felswand gelaufen wäre. Als er noch stöhnend am Boden lag, wies ihn Kim zurecht. „Wiest ihr, als König und Herrscher müsst ihr vorrausgehen. Die Leibwache muss folgen. Ihr solltet euch mehr wie ein König aufführen. Außerdem solltet ihr den Weg langsam kennen.“
„Ja.“ murmelte er. Er kam nur langsam auf die Beine. Und als er vorrausging, kamen sie viel langsamer voran. Aber das war Kim egal. In den letzten Stunden hatte sie das geschafft, was sie heute Morgen noch für unmöglich gehalten hatte. Sie hatte sich an ihren neuen Herrscher gewöhnt. Ja auch an den Gedanken ihm zu dienen. Im Gegenteil in manchen Belangen wollte sie ihm sogar Dienen. Dieses Spiel könnte bald wieder Spaß machen.
Matthias war vollkommen verwirrt. Von einem Moment von anderen war sein Bewusstsein vom besten sexuellen Erlebnis in seinen Leben in den Wasserstrahl einer Kloschüssel gewandert. Bis er wusste was vor sich ging, hatte er viel Zeit benötigt. Und dann diese Kim. Dieses Mädchen war übermenschlich Muskulös. Ein Traum aus dem er nicht erwachen wollte. Und sie schien seine Neigung zu unterstützen. Vielleicht auch mehr. Denn nachdem er von ihren mächtigen Beinen zu Boden gedrückt worden war, hatte er etwas bei ihr wahrgenommen. Ein Lächeln. Und man lächelte nicht weil man etwas nicht mochte. Nein. Er hatte große Hoffnungen, dass sie ihn nur zu gerne dominierte. Ja die Möglichkeit bestand. Alleine schon Ihr Angebot ihm abends… Gott er konnte noch nicht mal daran denken, ohne eine Erektion zu bekommen. Allerdings war er für diesen Tag ziemlich ausgepowert. Und er wollte nichts beschönigen. Das Erlebnis mit Kim wollte er am liebsten immer wieder wiederholen. Doch jetzt da sie zum Thronsaal gingen schmerzte sein Schädel doch ordentlich. Und sein Schritt.
Im Thronsaal angekommen verbeugten sich die anderen drei Frauen im Raum. Das hatte schon was. Da konnte man sich dran gewöhnen. Und diese schöne Alice. Zwar war mit Kims Behandlung Matthias tiefster Wunsch in Erfüllung gegangen aber dennoch dufte sich dieser kraftvolle Engel in Weiß, sich gerne um ihn kümmern. Außerdem blickte ihm Alice auf eine Art an, die er nicht für möglich gehalten hätte.
„Ey Kim.“ flüsterte er. Er hatte mittlerweile seine Haltung wiedergefunden und auf dem Thron Platz genommen. Der Ausrutscher im Bad war ihm im Nachhinein peinlich. Er musste daran arbeiten die Fassung zu bewahren.
„Ja was?“
„Du wirst den anderen doch nichts von dieser Sache erzählen, oder?“
Sie sah ihn direkt an und grinste frech. „Da habe ich euch wohl in der Hand, was? Aber nein. Keine Sorgen.“
„Oh gut. Und du und deine Schwester, macht doch Bodybuilding.“
„Nach solchen Informationen verlangt es den König? Na jetzt da ich euch besser kenne, sollte es mich nicht überraschend. Damit ihr Bescheid wisst. Alle Mädchen in diesen Raum machen Bodybuilding. Aber niemand so intensive wie ich.“
„Nun das sieht man auf Anhieb.“
„Oh Danke.“
Alice räusperte sich laut und Kim sah schnell nach vorne und machte sich gerade. Dann trat Susanne vor. „Euer Hoheit, wir haben noch immer keinen Namen für euer Reich. Außerdem steht noch die Bestrafung eurer Leibwache und der Kommandantin aus.“
„Ja das mit dem Namen. Ich bin nicht so kreativ. Ich lege diese Sache in eure Hände. Die richtige Aufgabe für eine Diplomatin wie ich finde. Und der Zweikampf kann meinetwegen jetzt standfinden.“
Karin und Kim sahen bei seinen Worten auf. Er grinste innerlich. Ein klein bisschen konnte er die Mädchen doch ärgern und egal wie sie sich rächen würde, Matthias war sicher, dass es wunderbar werden würde. Übertrieben arrogant klatschte er in die Hände. „Meine Damen, wenn ich bitten darf. Zeigt euren König das ihr auch zu etwas gut seid.“ Nun ernte Matthias wirklich böse Blicke.
Freitag, 16. April 2021
Die große schlanke Ida – Ein Männerhaushalt.
„Niemals und das ist mein letztes Wort. So etwas ist nichts für Mädchen. Und schon gar nicht für meine Tochter.“
Mit gerötetem Gesicht zerriss Idas Vater das Anmeldeformular. „Mach lieber deine Hausaufgaben.“ Ida ließ den Kopf hängen. Sie wusste, dass es keinen Sinn hatte ihrem Vater zu wiedersprechen. Wenn dieser sich erst einmal in Rage geredet hatte, halfen die nettesten Worte oder die schlimmsten Drohungen nichts. Aber es gab noch einen Grund, warum Ida keine Wiederworte von sich gab. Die Endscheidung ihres Vaters war ganz in ihrem Sinne. Und seine Reaktion kam alles andere als unerwartet. Nun konnte sie ihrer Mutter ehrlich ins Gesicht sehen und ihr sagen, dass ihr Vater nicht wolle, dass seine Tochter Sport treibe.
Ida war 1.84 groß schlanke mit langen Armen und Beinen. Ihr braunes Haar trug sie meist als Pferdeschwanz. Mit ihren 16 Jahren war sie die größte in ihrer Klasse. Sie war auch größer als ihr älterer Bruder, der mit seinen 1.65 zu ihr hochgucken musste. Und das hasste er und das wiederrum ließ er seine kleine Schwester gerne spüren. Er rief sie nie beim Namen sondern nannte sie „Langes Elend“ oder auch „Spinnenbein“ woher er das auch immer hatte. Ihr Bruder war genauso aufbrausend wie ihr Vater. Daher mied Ida beide und war lieber für sich. Sie war eine brave Tochter, die ihre Hausaufgaben machte und ansonsten gerne Lass oder sich den Streaming-Konsum hingab. Ab und zu zeichnete sie auch. Dafür hatte sie sich extra ein Buch angelegt. Und da sie kaum aktiv war und viel rumsaß, hatte ihre Mutter ihr letzte Woche eine Aufgabe gegeben. Sie sollte sich eine Sportart aussuchen und dann natürlich auch ausüben. Und ihre Mutter meinte, sie könne tun worauf auch immer sie Lust hatte. Bei dieser Aussage hatte sie wohl nicht an ihren konservativen Ehemann gedacht. Ida hingegen schon.
Ein Lächeln unterdrückend ging Ida zu ihrer Mutter, ins Schlafzimmer der Eltern, wo diese Wäsche bügelte.
Die Mutter blickte auf und Ida hielt ihr das zerrissene Formular vor die Nase.
„Was ist das Kind?“
„Das ist ein Anmeldeformular. Vater will wohl nicht, dass seine Tochter Sport macht. Ja, das ist schade aber ich habe es wirklich versucht.“
Ida wandte sich schon zum Gehen, als die Stimme ihrer Mutter ertönte.
„Einen Augenblick junges Fräulein. Welche Sportart hast du dir denn ausgesucht?“
Ida drehte sich um und ihr Gesicht rötete sich etwas. „Kickboxen.“ sagte sie leise.
„Kickboxen?“ wiederholte ihre Mutter überrascht. Dann sah sie ihre Tochter scharf an.
„Du hast doch genau gewusst, dass dein Vater so etwas nicht zulassen würde.“
„Du hast gesagt, ich soll etwas machen worauf ich Lust habe.“
„Und da ist dir spontan Kickboxen eingefallen?“
Ida wurde nun richtig rot.
„Ja.“ sagte sie kleinlaut. Die Lüge war offensichtlich. Und das wusste ihre Mutter. Ida hatte nie darüber nachgedacht welchen Sport sie gerne machen würde. Sie hatte nur über eine Sache nachgedacht. Welche Sportart würde ihr Vater am meisten bei einer Frau abstoßen. Ihr Vater hatte klare Vorstellungen davon, was eine Frau tun konnte und was nicht.
„Also wenn du diesen Sport wirklich machen willst, wüsste ich eine Lösung.“ Idas Mutter schmunzelte und ihre Tochter wich die rote Farbe aus dem Gesicht. „Aber Papa…“
„Lass deinen Vater aus dem Spiel. Ich sagte ja, mach worauf du Lust hast. Und ich werde nicht gleich aufgeben, nur weil dein Vater sich mal wieder quer stellt.“
Ida tritt unbehaglich von einen Bein aufs andere. Sie wollte doch kein Sport machen. Sie wollte zu Hause bleiben und Lesen, Serien schauen oder einfach nur in der Sonne liegen. Die Sommerferien standen vor der Tür und diese wollte sie sich nicht von irgendwelchen blöden Aktivitäten verhunzen lassen.
„Wir melden dich einfach bei diesem neuen Fitnessclub an. Bei dieser Mitgliedschaft sind alle Kurse inklusive. Und ich meine da gab es auch Kickboxen. Dein Vater wird das Formular für einen Fitnessclub bestimmt unterschreiben. Besonders dann, wenn ich ihm sage, dass unsere Krankenkasse die Kosten übernimmt.“
Ida sah ihre Mutter entgeistert an. Ein verdammter Fitnessclub. Mit all diesen Matscho-Jungs die dort ihr Ego aufpolieren?
„Aber Mutter ich, …“
„Keine Wiederwort junges Fräulein. Du wirst in den Fitnessclub gehen. Und denk ja nicht, dass ich deine Anwesenheit kontrolliere. Und wenn ich das tue sagt mir der Kurzleiter besser, das meine Tochter begeistert mitgemacht hat.“
Ihre Mutter Lächelte ihre Tochter triumphierend an und diese verließ Kopfhängend das Elternschlafzimmer.
Eine Woche später stand eine unmotivierte Ida in viel zu weiten Sportklamotten in einem Fitnessraum, zusammen mi vielen anderen Frauen und Männern. Neben Ida stand ein blondes Mädchen in ihrem Alter, und trat ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Als die Trainerin reinkam, war Ida doch erstaunt. Es handelte sich um eine blonde braungebrannte Frau, die in ihrem pinken Sport-BH richtig taff aussah. Noch nie hatte Ida bei einer Frau solche Muskeln gesehen. Und wenn sie an Aussagen ihres Vaters dachte, gab es solche Frauen gar nicht. Aber Ida wurde nun eines Besseren belehrt. Diese Frau hatte Muskeln und was für welche. Einen Sixpack mit richtigen Rillen, ein V Kreuz und dicke Ausbeulungen an den Oberarmen. Die Oberschenkel sahen richtig Krass aus, wie bei der He-Man Figur ihres Bruders.
„Scheiße hat die Muskeln.“ sagte das Mädchen neben ihr. „Wenn die mit diesen Beinen zutritt, ist man doch tot.“
Ida nickte mit offenem Mund. Die Frau sah richtig heftig aus. „Aber sie sieht trotzdem sehr gut aus. Die Muskeln stehen ihr.“ sagte sie leise. Das Mädchen neben ihr sah sie kurz an. Dann sah sie wieder zur Lehrerin. „Ja, du hast irgendwie Recht.“
Als der Kurs endete war etwas passiert, dass Ida nicht für möglich gehalten hätte. Sie hatte Spaß gehabt. Ihre Trainerin war super und verstand es, ihre Schüler zu motivieren. Außerdem hatte sie coole Musik angemacht, bei der sie bereits die ersten Schläge und Tritte ausgeführt hatte. Das hatte richtig Laune gemacht. Es war wie Tanzen nur dynamischer. Das blonde Mädchen neben ihr war richtig nett gewesen. Sie war 1.75 groß nicht ganz so schlang wie Ida und hatte einen großen Mund der meistens grinste. Sie hieß Sara und sie kannte auch niemanden im Kurs, so dass sich die Mädchen zusammengetan hatten. Als Ida verschwitzt und gut gelaunt in die Richtung der Umkleiden ging, hielt Sara sie am Arm fest.
„Hey warte doch mal.“
„Hmm, was ist?“
„Hat doch Spaß gemacht heute, oder?“
„Ja klar war super. Warum?“
„Tja, weißt du. Wir kommen doch ganz gut miteinander aus. Und unsere Trainerin ist doch auch klasse.“
„Stimmt schon Worauf willst du hinaus?“
„Ich will diesen Kurz unbedingt weiter machen. Aber ich finde auch, dass man dafür noch etwas mehr tun muss.“
Ida nickte nur.
„Ja und mir ist eine Sache aufgefallen. Unsere Trainerin hat super Muskeln.“
„Das war ja auch nicht zu übersehen.“
„Ja und wen wir diesen Sport weiter betreiben, sollten wir uns ebenfalls ein paar Muskeln anschaffen.“
Ida dachte kurz nach. Sara hatte Recht. Bei dieser Sportart war es bestimmt von Vorteil wenn man bei einem Tritt in den Magen einen Sixpack hatte. Bei ihrem weichen Bauch würde sie wohl von einem Tritt erledigt werden.
„Da hast du wohl Recht.“
„Gut. Denn ich will nicht alleine Trainieren. Was meinst du, wollen wir noch ein paar Gewichte stemmen?“
Ida nickte.
Und so machten es die Mädchen fortan. Nach jedem Training machten sie noch eine Runde Kraftsport. Und sie gingen zu beiden Kursen in der Woche, die beide von derselben Trainerin veranstaltet wurde. Und es machte Ida Spaß. Sie mochte die coolen Tritt und Schlagbewegungen. Besonders das verprügeln der Gummipuppengegner gefiel ihr. Aber auch das Krafttraining mit Sara machte Spaß. Es war ein gutes Gefühl seine eigenen Muskeln zu fühlen und an seine Grenzen zu gehen. Toll war es auch, dass beide Mädchen nach einen Monaten schon Anzeichen eines Sixpacks hatten. Und auch an Armen und Beinen veränderten sich die Konturen.
Ein halben Jahr später saß Ida auf der Couch und sah sich eine Streaming-Serie an. Als ihr Bruder Erik rein kam. „Ey Ida. Her mit der Fernbedienung.“ Er schnippte mit den Fingern. Ida wurde sofort wütend.
„Nein.“ sagte sie.
Ihr Erik sah sie überrascht an. So energisch hatte sie noch nie widersprochen. Überhaupt widersprach sie ihrem Bruder kaum. Meist war sie beleidigt und rannte schmollend auf ihr Zimmer. Voller Zorn sah er sie an. „Gib mir sofort die Fernbedienung oder ich hole sie mir.“
„Nein.“ sagte Ida. Sie hatte schon Angst vor ihrem Bruder, auch wenn er viel kleiner war. Aber das Kickboxen und das Krafttraining hatten sich auch auf ihr Selbstbewusstsein ausgewirkt. Sie war jetzt nicht mehr die kleine Schwester die sich alles gefallen ließ.
Ihr Bruder stemmte die Arme in die Hüften und musterte seine Schwester. „Du langes Elend. Bist du noch dünner geworden? Übergibst du dich jetzt nach jeder Mahlzeit?“ Ihr Bruder hatte Recht. Der Babyspeck ihres Bauches war verschwunden. Nun hatte sie einen richtig guten, geraden Sixpack, der sie zusätzlich noch schlanker machte. „Und warum sehen deine Oberschenkel eigentlich so komisch aus? Verkrüppelst du langsam?“
Die Worte ihres Bruders trafen Ida so gar nicht. Innerlich grinste sie. Es war klar, dass ihr Bruder richtige Muskeln nicht erkennen würde. Und Idas Oberschenkel waren Muskulös und auch etwas dicker. Sie war sehr stolz darauf. Also grinste sie ihren Bruder nur an.
„So bekommst du die Fernbedienung schon mal nicht.“
„Na dann nehme ich sie mir halt.“
Er machte Anstalten nach der Fernbedienung zu greifen, als Idas Fuß vorschnellte und ihm einen Tritt in den Magen verpasste. Ihr Bruder stolperte zurück und viel, nach Luft schnappend, auf die Knie.
„Ups.“ machte Ida und grinste frech.
Ihr Bruder hatte die Arme um den Leib geschlungen und atmete laut. Genugtuend sah Ida ihren Bruder an. Wie leicht das gewesen war. Und sie hatte noch nicht mal mit ganzer Kraft zugetreten. Und noch etwas war geschehen. Sie hatte keine Angst mehr vor ihrem Bruder. Ganz im Gegenteil. Es dauerte fast eine ganze Minute, bis sich ihr Bruder wieder aufgerichtet hatte. „Das wirst du bereuen. Jetzt wirst du von mir die Tracht Prügel bekommen, die du schon lange verdient hast.“
Mit einem wutverzerrten Gesicht kam ihr Bruder ein weiteres Mal auf sie zu. Doch die Beine seiner Schwester waren viel zu schnell für ihn. Erneut erhielt er einen Tritt in den Magen, gefolgt von einem Tritt ins Gesicht, der ihn lang zu Boden schickte.
Ida jubelte innerlich. Ihr großer Bruder hatte keine Chance gegen sie. Und nun lag er benommen und stöhnend vor ihr auf dem Boden. Doch stöhnen tat er nur kurz. Danach ließ er die übelsten Schimpfwörter über seine Schwester hereinbrechen. Schlampe und Mistgeburt waren da noch die netten Bezeichnungen. Wüten trat ihm Ida von oben herab erneut in den Magen. Diesen Mal mischte sich unter das Keuchen auch ein leises Wimmern. Außerdem krümmte er sich, so dass er mit dem Oberkörper hoch kam. Sofort packte Ida die Eriks Haare und klemmte sich seinen Kopf zwischen ihre langen kräftigen Schenkel. Und dann drückte sie zu.
„Ahhhhh!“ machte ihr Erik.
Ida minderte den Druck. „Wie hast du kleine Ratte mich genannt?“ Wieder drückte sie zu und wieder heulte ihr Bruder auf. „Sag dass es dir Leid tut.“ Nun drückte sie wieder und es heulte zwischen ihren Beinen. „Ich kann noch viel stärker drücken. Entschuldige dich lieber!“ Wieder ließ sie ihn heulen. Und sie hatte nicht gelogen. Sie hatte genug Kraft in den Beinen um noch viel stärker zu drücken. Aber bei einer Anspannung, die sie nur als durchschnittlich empfand, heulte ihr Bruder bereits wie ein Irrer.
„Es tut mir leid. Bitte es tut mir leid.“ winselte ihr Bruder als sie den Druck senkte und er nicht mehr schreien musste.
„Tja. Egal. Strafe muss sein, sagt Vater doch immer.“
„Nein Ida, bitte nicht. Ahhhh….“ Erneut drückte sie. Es war einfach und sie konnte den Druck locker halten. Sie lächelte als ihr Bruder an ihrer Jeans herumzerrte.
„Na? Fühlst du wie steinhart meine Beine sind?“
Ihr Bruder antwortete nicht. Denn sie hatte den Druck nicht gemindert, so dass er weiter wimmerte und zerrte.
„Ich könnte dich noch Stundenlang zwischen meinen Beinen halten. Bis Papa von der Arbeit kommt. Kein Problem!“
„Neeeiiiiinnnn!“ schrie ihr Bruder und fing tatsächlich an zu heulen. Ida blieb vor Überraschung der Mund offen stehen. Sie lockerte ihre Schenkel und ihr Bruder fiel schluchzend zu Boden.
„Verschwinde bevor ich mir es anders überlege!“
Zitternd ging ihr Bruder auf alle viere und begann davon zu krabbeln.
„Schneller!“ rief Ida und gab ihren Bruder einem Tritt in den Hintern. Dieser fiel erneut stöhnend zu Boden. Doch sobald er sich wieder aufgerichtet hatte, beschleunigte er seine Bewegungen und hastete davon.
Entspannt faltete Ida ihre Hände hinter dem Kopf und atmete tief durch. Sie fühlte sich gut. So, als ob das Wohnzimmer nun ihr Reich wäre. Sie hatte die Macht. Aber noch viel angenehmer war, dass die Last der brüderlichen Unterdrückung vollständig von ihr abgefallen war. Natürlich wurde sich ihr Bruder rächen. Er war ein nachtragender Sturkopf, genau wie ihr Vater. Doch davor hatte sie keine Angst. Und wenn er glaubte, dass sie sich weiterhin alles gefallen ließ, würde sie ihm eines Besseren belehren.
Am nächsten Morgen begegnete Ida ihrem Bruder vor dem Badezimmer, das dieser gerade verließ. Er schenkte ihr einen Blick, der von Hass und Wut erfüllt war. Ida wollte geradezu dass er sie angriff doch er hielt sich zurück. Kurzerhand ergriff Ida die Initiative und stieß ihn grob gegen die Badezimmertür. Sollte er doch mal derjenige sein, der von anderen herumgeschubst wurde. Der Körper ihres Bruders bot ihrem Schubs erstaunlich wenig Wiederstand. Er knallte regelrecht gegen die Badezimmertür. „Hast du ein Problem Kleiner.“ rief Ida angriffslustig. Wütend hob ihr großer Bruder die Hände, welche Ida sofort ergriff.
Sie war fast so überrascht wie ihr Bruder, als sie seine Handgelenke über seinen Kopf an die Badezimmertür nagelte.
Die Kraft, welche Erik ihr entgegen setzte, hielt sich in Grenzen. Klar waren Idas Arm lang und dem entsprechend dünn. Aber dafür bestanden diese inzwischen aus Muskeln. Wenn sie ihren Oberarm anspannte zeigte sich ein Bizeps in der Größe und Form einer Zitrone. Außerdem waren ihre Muskeln steinhart.
Triumphierend sah sie ihren Bruder an. „Willst du dich den gar nicht wehren Kleiner?“ Sie sah wie sich Eriks Gesicht rötete und er sich sichtlich anstrengte. Und sie musste fast Lachen, wie einfach es für sie dennoch war ihn festzuhalten. Sie grinste ihn frech an und gab ihm Zeit, sich nach Belieben Wiederstand zu leisten. Er sollte sich davon überzeugen, dass er hoffnungslos unterlegen war. Mit tief rotem Gesicht kämpfte Erik fast eine Minute lang gegen die Arme seiner Schwester an, ohne die geringste Spur eines Erfolges. Als plötzlich eine Stimme ertönte.
„Was ist denn hier los?“ Ida blickte sich um und sah ihren Vater, der verpennt aus dem Schlafzimmer getreten war. „Nichts.“ sagte sie leicht hin und ließ ihren Bruder los. Dieser sackte mutlos in sich zusammen und erntete einen scharfen Blick seines Vaters. Ida öffnete die Badezimmertür und schob ihren Bruder damit frech aus dem Weg. Dann verschwand sie fröhlich im Bad.
Es war Samstag und die Familie frühstückte zusammen am großen Esstisch. Erik, der sonst gerne großspurig das Maul aufriss und erzählte was er und seine Freunde doch für coole Typen waren schwieg. Dafür erzählte Idas Vater wieder reichlich Müll von seiner Arbeit. Er war ein Angeber und Ida hatte schon ziemlich früh erkannt, dass viel von dem was ihr Vater sagte, schlicht gelogen war.
Gerade erzählte er von einen dümmlichen Pointe überseinen Arbeitskollegen. „Darauf sagte ich ihm, er könne sich dann auch gleich Frauenkleider anziehen.“ Er lachte und schlug mit der Faust auf den Tisch. Das seine Frau und Tochter nicht lachten war er gewohnt, was er dennoch regelmäßig kritisierte aber das sein Sohn nicht lachte war neu. „Hey Sohn was ist mit dir? Hat dir jemand in die Eier getreten oder was ist los?“
„Ja was ist los mit dir Erik?“ pikste Ida nach und grinste ihn frech an. Er schenkte ihr einen finsteren Blick. Hielt aber den Mund. Der Vater richtete seinen Blick auf Ida. „Ida! Weißt du was mit ihm los ist? Und iss gefälligst mehr als nur ein Brötchen. Du bist mittlerweile so dünn, dass dich der Wind davontragen könnte.“
Ida lächelte süß, was ihr Vater so von seiner Tochter nicht gewöhnt war. Sonst war sie still und blickte ihn kaum an. Aber diese offene Art gefiel ihm. Demonstrative nahm sich Ida ein weiteres Brötchen. Sie dachte kurz daran, was ihr Vater wohl sagen würde, wenn er wüsste, dass sich das Gewicht seiner Tochter mittlerweile verdoppelt hatte. Es hatte sie selbst überrascht aber Sara hatte ihr erklärt, dass Muskeln nun mal mehr wogen.
„Ich glaube Erik hat körperliche Probleme.“ sagte Ida und grinste ihren Bruder an. Der sah sie nun fast erschreckt an. „Besonders mit seinen Armen hat er wohl Probleme.“ Ihr Vater zog die Augenbrauen hoch. „Sohn, was ist nicht in Ordnung mit deinen Armen?“ „Er ist schlicht zu schwach.“ sagte Ida gerade heraus. Nun stand der Mund ihres Bruders weite offen. „Wie zu schwach. Was hat der Unsinn zu bedeuten?“ wetterte ihr Vater laut. Doch Ida ließ sich von seiner lauten Art nicht mehr beeindrucken.
„Heute Morgen hatten wir ein harmloses Kräftemessen und Erik ist eingeknickt wie ein kleines Mädchen.“
„IDA!“ fauchte ihr Bruder böse und ihrem Vater war der Unglaube direkt anzusehen. „So ein Unsinn Ida. Wenn du gegen dein Bruder gewonnen hast, dann nur, weil er dich gewinnen ließ. Stimmt es nicht Sohn?“
Erik wurde knall rot. „Ja…“ sagte er zögernd.
„Ha!“ machte Ida.
„Jetzt reicht es mir aber.“ rief ihr Vater. Der mal wieder dachte, dass man jedes Problem lösen könnte, indem man nur laut genug rumbrüllte. Idas Mutter verhielt sich wie ihre Tochter früher. Leise und passiv. Aber sie beobachtete das Geschehen ganz genau.
„Sie lügt Papa!“ platzte es aus Erik heraus. „Sie hat bestimmt wieder ihre Tage und ist nur auf Streit aus.“
Ida dachte sie höre nicht richtig. Wenn er dachte, dass sie wie früher den Mund halten würde, dann hatte er sich geschnitten. „Halt bloß den Mund du kleiner Giftzwerg.“ zischte sie.
„RUHE!“ schrie ihr Vater und schlug mit der Faust wortwörtlich auf den Tisch. „Mein Sohn ist nicht schwächer als seine kleine Schwester. Ihr beide werdet jetzt mit einander Armdrücken, damit Erik seine Männlichkeit unter Beweis stellen kann. Und zwar auf der Stelle.“
„Okay.“ sagte Ida gleichmütig. Sie saß ihrem Bruder gegenüber, so dass sie nur den Korb mit den Brötchen und ihren Teller zur Seite schieben musste, um genug Platz zu haben. Angriffslustig stellte sie ihren Ellenbogen auf den Tisch. „Na los Brüderchen, du hast Vater doch gehört oder?“
Ihr Bruder verschränkte die Arme. „Ich mach doch mit dir kein Armdrücken.“
„Oh doch das wirst du Erik.“ rief ihr Vater. „Los jetzt Junge. Willst du mich blamieren?“
Es kostete ihrem Bruder sichtlich Überwindung den Ellenbogen auf den Tisch zu stellen. Seine Hand war kalt und nass, als Ida sie ergriff.
„Also gut ihr beide. Ihr startet bei drei. Eins, zwei, drei …“
Ida wusste genau dass sie stärker war als Erik. Und Erik wusste das ebenfalls. Sie wollte seine Hand nicht sofort auf die Tischplatte knallen. Sie wollte sehen, wie ihr Bruder verbissen kämpft und dennoch nichts erreichte. Ja sie wollte ihn bloßstellen.
Ida hatte ein eng anliegendes Shirt an und als ihre Kraft auf die Kraft ihres Bruders pralle, beulte sich ihr Zitronenbizeps in all seiner Größe aus ihrem Arm. Der Bizeps war deutlich zu erkennen und sah wirklich aus. Als ob sich eine Zitrone aus ihrem Arm geschoben hätte. Samt der spitzzulaufenden Form. Alle Anwesenden am Tisch machten große Augen. Ihre Mutter, genauso wie ihr Bruder und Vater. Ihrem Vater fehlten wohl zum ersten Mal wirklich die Worte. Er starte den Arm seiner Tochter an und konnte sichtlich nicht begreifen, was er da sah. Was Ida aber noch am schönsten fand war, dass der Arm ihres Bruder so gut wie Garnichts präsentierte. Da musste schon sehr viel guter Wille her, um den kleinen Anstieg auf seinen Arm als Bizeps anzuerkennen.
Aber eins musste Ida ihren Bruder lassen. Er kämpfte verbissen gegen sie an. Sie hielt ihren Arm in der Ausgangsposition, präsentierte ihren formschönen Bizeps und ließ ihren Bruder genug Zeit sich auszutoben. Dessen Gesicht wurde rot, er knurrte und rutschte auf seinem Stuhl hin und her. Er hob sogar deutlich den Ellenbogen vom Tisch um einen Vorteil zu haben. Aber das alles half ihm nicht. Der lange schlanke Arm, mit der dicken Zitrone darauf, stand felsenfest auf dem Tisch. Fast schon glaubte Ida Tränen im Gesicht ihres Bruders zu erkennen. Da drückte sie seine Hand, in einer fast sanften Bewegung auf die Tischplatte. Ihr Bruder wehrte sich dabei so sehr, dass er beinah vom Stuhl gefallen wäre.
Idas Vater musste das Gesehene noch einen Augenblick verarbeiten, bis er seine Stimme wiederfand. „Was zum Teufel war denn das?“ Es rumpelte laut als Erik seinen Stuhl nach hinten Stieß und mit Tränen im Gesicht aus dem Zimmer lief. „Hey Sohn bleib stehen.“ rief Idas Vater. Doch Erik blieb nicht stehen. Als sich ihr Vater, der während des Armdrückens aufgestanden war, wieder setzte schwieg er. Er sah auf seinen Teller und aß ohne ein Wort zu sagen. Ida genoss ihren Sieg über die Männer in ihrer Familie und aß zur Feier des Tages noch ein drittes Brötchen.
Ende
Freitag, 19. März 2021
Das Spiel von Weiblichkeit und Kraft Teil 3
Erfrischt und in sichtlich besserer Verfassung, saß der große Mat 20 Minuten später mit seinen Untertanen beim Frühstück. Nach dem er in den letzten Stunde dreimal gekommen war, hatte er sich nun die Unterhose mit Klopapier ausgepolstert. So schnell sollte da nichts auslaufen. Außerdem verspürte er nach den drei Malen schon ein leichtes ziehen im Schritt. Was ihm aber nicht im Geringsten störte.
Er hatte in einer ruhigen Minute auf dem Klo beschlossen, dass es das Beste war, einfach nur zu spiele und erregende Momente nicht zu provozieren. Denn diese kamen von selbst schon viel zu schnell. Als er das Dinner eröffnet hatte, meldete sich Susanne zu Wort.
„Ihr müsst eurem Reich noch einen Namen geben, den wir an unsere Nachbarn weitergeben können.“
„Wer sind diese Nachbarn?“ fragte Matthias mit vollem Mund.
„Nun, da wären die schöne Helena und ein weiterer unbekannter Mitspieler der diesen Sommer neu in unsere Welt gekommen ist. Und jetzt überlegt euch bitte einen Namen.“
„Dummmannshausen.“ rief Kim grinsend.
„Der Schandfleck am Hintern eines Freudenmädchens!“ ergänzte Karina.
Susanne und Alice blickten die anderen beiden Mädchen böse an. Susann wirkte wirklich wütend und richtete dann ihren Blick auf Matthias.
„Ihr müsst als Herrscher auch mal ein Machtwort sprechen, wenn eure Untertanen aus dem Ruder laufen.“
„Was soll ich denn sagen?“
„Na ihr seid der Herrscher. Bestraft eure Untertanen, wenn sie sich respektlos verhalten. Na los!“
Mit offenem Mund sah Matthias Karina und Kim an. Diese begegneten seinem Blick mit finsterer Miene.
„Nun ihr solltet nicht so reden und…“
„Und?“ hackte Suanne nach.
„Und ihr müsst beide … mit einander Kämpfen!“
„Was?“ rief Karina und auch die anderen Mädchen sahen ihn überrascht an.
„Nun ich muss doch wissen, wer im Kampf obsiegen würde. Meine Leibwache oder meine Kommandantin.“
„Das ist mal eine originelle Idee.“ sagte Susanne und zog eine Augenbraue hoch. „Und ich gebe zu, sie hat einen gewissen Unterhaltungswert.“
„Das ist jetzt nicht euer ernst.“ sagte Karina und verschränkte die Arme. „Ich habe im Übrigen ein Vetorecht.“
„Da hat wohl jemand Angst.“ rief Kim, die sich scheinbar mit ihrer Strafe angefreundet hatte.
„Nicht im geringsten. Du scheinst vergessen zu haben, dass ich mit deiner Schwester zusammen Karate mache.“
Matthias zog die Augenbraunen hoch. Alice und Karina machten Karate? Die Erregung kam schnell zurück und eine Frage konnte er sich nicht verkneifen.
„Welchen Gürtel habt ihr denn?“
Alice lächelte wieder bezaubernd. „Ich mache das schon seit ich klein bin, daher habe ich den schwarzen Gürtel. Karina hat den braunen.“
„Wow, dann solltest du wohl meine Leibwächterin sein.“
Alice lächelte und Kim fuhr ihren Herrscher wütend an. „Und was macht mich plötzlich zu einer schlechten Leibwache?“
„Nein, nichts!“ sagte Matthias schnell der schon wieder mit seiner Erregung zu kämpfen hat. „Reden wir doch über was anderes. Oder essen wir erstmal.“
„Dann kämpfen wir also nicht?“ fragte Karina obwohl es mehr wie eine Drohung klang.
Bevor Matthias antworten konnte erhob Alice ihre Stimme.
„Nein, der Herrscher hat euch eine Strafe auferlegt. Ihr werdet heute Nachmittag miteinander kämpfen, wie er es wünscht.“
„Pah.“ machte Karina und rührte böse ihren Jogurt.
Matthias konzentrierte sich aufs essen. Und nachdem er gespeist hatte, setzte die Müdigkeit ein. Was wohl auch mit der allgemeinen Erregung zu tun hatte, die er ausgesetzt gewesen war. Ein Gähnen konnte er sich nicht verkneifen.
„Oh.“ machte Kim. „Ist der Herrscher müde und braucht ein Nickerchen.“
„Ja das wäre nicht schlecht.“
„Wie jetzt?“ fragte Alice und auch Susanne sah ihn fragend an.
„Was? Ich bin doch der Herrscher. Da kann ich doch ein kurzes Nickerchen machen.“
Kim lachte neben ihm aber das ignorierte er.
„Dann bringe ich unsere große Müdigkeit mal zu seinem Schlafgemach.“
Kim stand grinsend auf und Matthias folgte wieder ihrem Ledermantel. Ein kleines Nickerchen konnte er jetzt wirklich gut vertragen. Vor der Tür seines Zimmers, versperrte Kim ihm wieder einmal den Weg.
„Darf ich wieder offen sprechen?“
„Und wenn nicht?“
Sie schenkte ihm einen so bösen Blick, so dass sich sein Puls wieder beschleunigte.
„Okay, okay, sprich schon.“
„Ihr habt es also wirklich gewagt mich und Karina zu bestrafen?“
„Na und? Was willst du denn jetzt mit mir machen?“
„Ich? Fragt lieber was Karina mit euch machen wird.“
„Ich frage aber dich. Na los. Sage deinem Herrscher, was du jetzt gerne mit ihm machen würdest.“
„Also jetzt in diesem Augenblick, mit euch?“
„Ja.“
„Tja, eigentlich würde ich am liebsten euren königlichen Schädel nehmen, ihn zwischen meine Beine stecken und euch ganz persönlich schlafen schicken.“
„Oh.“ machte Matthias und rang nach Fassung.
„Was ist los? Wieder Angst? Kippst du gleich von selbst um?“
„Nein, es geht, äh es geht. Dann komm doch bitte mit auf mein Zimmer.“
„Warum?“
„Na ich bin ein netter Herrscher und erfülle meinen Untertanen gerne ihre Wünsche.“
Matthias hätte nicht gedacht dass er das schafft, aber Kim war tatsächlich sprachlos.
„Ihr meint das nicht ernst oder?“
„Hast du es denn nicht ernst gemeint. Wolltest du deinem König nur Angst machen.“
„Ha von wegen. Auf so eine Gelegenheit habe ich gehofft. Los ab ins Bett!“
Energisch macht Kim die Zimmertür auf und schubste Matthias ins Innere. Er fiel lang zu Boden während Kim hinter ihm das Zimmer betrat und die Tür schloss. „Und bevor ihr es euch anders überlegt.“ Eine große Stahlfaust griff nach Matthias Haaren, zog ihn auf die Knie, um seinen Kopf gleich darauf zwischen diese gigantischen Muskelsäulen von Beinen zu schieben. Es war ein unglaubliches Erlebnis, als Matthias Kopf von braungebrannten Muskelwänden eingeschlossen wurde und seine Sicht verdunkelte. Seine Hände griffen von außen an Kims Schenkel, dessen massiver Umfang ihm nun nur noch deutlicher wurden. Es war, als ob er warmen samtglatten Stein unter seinen Handflächen hätte. Dieser Fels fühlte sich wunderschön an. Ließ sich aber weder eindrücken noch bewegen.
Dann begannen sich die Muskelwände zu bewegen und seinen Kopf fest zu umschließen. Seine Ohren wurden verschlossen und ein süßer Schmerz meldete sich, der schnell intensiver wurde.
Das Gefühl von festen Muskeln an den Händen und jene, welche seinen Kopf umschlossen vereinigte sich jetzt mit dem immer stärker werdenden Schmerz. In Matthias Kopf gab es eine Lustexplosion, wie er es noch nie erlebte hatte. Der Schmerz nahm zu, so dass er schreien musste. Seine Hände rieben wild Kims Haut, seine Beine strampelten und dabei kam er. Kims Beine hielten nun diesen schmerzhaften Druck bei, so das Mattias nur umso ausgiebiger kam. Welle um Welle der Lust durchflutete seinen Körper und als sein extremer Höhepunkt langsam abflaute, erhöhte sich unvermittelt der Duck auf seinen Schädel. Fast augenblicklich schaltete sein Verstand ab und ihm wurde schwarz vor Augen.
Wüten lief Kim die Treppen zu den Gästezimmern hoch. Sie war aus mehreren Gründen wütend. Zum einen hatte sie sich den ganzen Sommer über auf dieses Rollenspielevent gefreut. Und dann wollte ihre Schwester plötzlich nicht mehr die Herrscherin spielen. Sie spielten das Spiel seit drei Jahren und mit der Zeit war es immer intensiver und besser geworden. Immer mehr Freunde und Nachbarn hatten sich angeschlossen und Alice war immer die Herrscherin gewesen. Immer. Und jetzt? Jetzt lief ihr dieser Hampelmann hinterher.
Was sie nicht minder störte war, das Alice scheinbar auf diesen Kasper stand, den ihre Mutter hierher geschickt hatte. Wie konnte sie einen so kleinen Typen gut finden? Okay, sie war genau so groß aber er war nur ein Schluck Wasser. Und Susanne hatte vorhin am Tisch auch ihren Schlafzimmerblick aufgesetzt. Dumme Ziegen. Sie sollte ihm mal richtig Angst machen. Dann wird er bestimmt ohnmächtig, wie eine richtige Lady. Oh Mann und vorhin hat er sich in die Hosen gemacht. So eklig. Wenn das so weiterging könnte sie für nichts garantieren. Okay, das mit dem Nickerchen ist schon lustig und sie hoffte, dass er sehr lange schlafen würde.
Sie hatten das Zimmer erreicht und Kim ließ es sich nicht nehmen, dem Herrscher den Weg zu versperren.
„Darf ich wieder offen sprechen?“
„Und wenn nicht?“
Wütend sah sie ihn an. Wie konnte er es wagen. Sie spürte wie ihre Wut immer stärker wurde. Aber sie musste sich zusammenreißen. Die erste Regel war, in seiner Rolle zu bleiben. Das war wichtig für das Spielerlebnis. Aber eine Leibwache konnte doch auch mal wütend werden.
„Okay, okay, sprich schon.“
„Ihr habt es also wirklich gewagt mich und Karina zu bestrafen?“
„Na und? Was willst du denn jetzt mit mir machen?“
„Ich? Fragt lieber was Karina mit euch machen wird.“
„Ich frage aber dich. Na los. Sage deinem Herrscher, was du jetzt gerne mit ihm machen würdest.“
Was war denn das jetzt? Machte er Witze? Am liebsten würde sie ihn jetzt an den Haaren nehmen und seinen Kopf so lange gegen die Wand schlagen bis…. Nein sie musste sich beruhigen. Gant ruhig. Er wollte bestimmt auf irgendwas hinaus.
„Also jetzt in diesem Augenblick, mit euch?“
„Ja.“
Er wollte es also wirklich wissen. Na gut. Sie konnte ihm wohl jetzt nicht sagen, dass sie ihn am lieben totschlagen wolle. Nein im ernst. Okay. Was könnte sie sich gut vorstellen.
„Tja, eigentlich würde ich am liebsten euren königlichen Schädel nehmen, ihn zwischen meine Beine stecken und euch ganz persönlich schlafen schicken.“
„Oh.“ machte Matthias und rang nach Fassung.
Tja da guckt er dumm. Vor diesen Beinen hatten bis jetzt immer alle Jungs Angst. Bestimmt fällt er gleich in Ohnmacht. Aber sie würde das wirklich gerne tun. So gern.
„Was ist los? Wieder Angst? Kippst du gleich von selbst um?“
„Nein, es geht, äh es geht. Dann komm doch bitte mit auf mein Zimmer.“
„Warum?“
„Na ich bin ein netter Herrscher und erfülle meinen Untertanen gerne ihre Wünsche.“
Sie konnte es nicht fassen. Er verarschte sie. War er denn total verrückt? Aber dieser Blick. Meinte er es vielleicht doch ernst. Nicht wirklich, oder?
„Ihr meint das nicht ernst oder?“
„Hast du es denn nicht ernst gemeint. Wolltest du deinem König nur Angst machen.“
Jetzt reicht es mir du blöder Affe. Egal ob er es ernst gemeint hatte oder nicht, sie würde es jetzt durchziehen. Ihre Wut verhinderte jegliches Nachdenken oder Zögern.
„Ha von wegen. Auf so eine Gelegenheit habe ich gehofft. Los ab ins Bett!“
In wenigen Sekunden hatte sie ihn gepackt, ins Zimmer geschubst und hinter sich die Tür geschlossen. Sie durfte ihm keine Gelegenheit geben einen Rückzieher zu machen. Sobald sie die Tür geschlossen hatte, packte sie ihn an den Haaren und schob seinen Kopf zwischen ihre Schenkel. Fast vorsichtig klemmte sie diesen ein. Sogleich flogen seine Hände an ihre Schenkel. Doch diese versuchten nur halbherzig ihre Beine zu lockern, was natürlich nie geklappt hätte, viel mehr streichelte er ihre dicken Muskelstränge. Das fühlte sich sogar ganz gut an.
Vorsichtig steigerte sie den Druck. Erst streichelte er ihre Beine stärker, dann find er an zu zappeln. Schließlich fing er an zu schreien. Doch davon drang nicht besonders viel zwischen ihren Beinen hervor. Sein Kopf war nicht mehr zu sehen und es wunderte sie, dass er überhaupt Luft bekam.
Kim wunderte sich, dass ihr Herz schneller schlug, ja sie verspürte Lust. Es war befriedigend ihn leiden zu lassen. Und zwar auf eine viel intensivere Art, als sie es je geglaubt hatte. Sie hielt den Duck am jetzigen Punkt. Er strampelte und strampelte und ihre Lust steigerte sich immer mehr. Kim schloss die Augen was für ein unglaublich gutes Gefühl. Diese totale Kontrolle. Und nur ein seichter Druck ihrer Schenkel und er strampelte und schrie. Und nur sie konnte ihn erlösen.
„Oh Gott Könige.“ säuselte sie.
Sie merkte, wie wärme in ihr aufkam. Sie musste ihn noch stärker drücken. Vielleicht schrie er dann noch mehr. Vielleicht drehte er dann durch. Warum fand sie das so erregend? Kim spannte ihre Beine noch ein klein bisschen mehr an. Fast vorsichtig. Dennoch reparierte der Junge so, als ob man ihn mit einem Holzhammer niedergestreckt hätte. Von einer Sekunde zur anderen erschlaffte er.
Und wie schnell er schlaff geworden war. So vollkommen mühelos. Gerne hätte sie noch mehr Druck aufgebaut aber sie wollte ihn nicht verletzten. Sie stand einfach nur da und genoss ihre Macht. Nach 30 Sekunden zuckte er noch nicht mal mehr. Mit diesem warmen schönen erregenden Gefühl strich sie sich über ihre eigene Oberschenkel. Die dicken Stränge purer Muskelkraft. Er hing nur stumm da. „Ahhh“ machte sie laut.
Sie hatte das schon immer bei einem Jungen machen wollen und es war besser als gedacht. Sie wollte mehr davon. Ob man seine Lordschaft für ein weiteres Mal noch einmal aufwecken konnte.
Wie lange hatte sie ihn jetzt schon zwischen ihren Beinen? Bewegen tat er sich ja schon lange nicht mehr.
Sie lockerte ihre mächtigen Muskelschenkel und der junge Mann fiel schlaff zu Boden. Sie betrachtete ihn. Er atmete noch und es lief ihm auch kein Blut aus der Nase. Es ging ihm also gut. Sie hingegen hatte er auf 180 gebracht und dann stehen gelassen.
Kurzerhand bückte sie sich, packte ihn an den Haaren und drückte sein Gesicht in ihre Weiblichkeit.
„Euer Job ist noch nicht ganz erledigt.“ sagte sie und rieb seinen Kopf hin und her. Ja das war gut, sein Gesicht eignete sich hervorragend. Schnell steigerte sich ihre Lust während sie sein Gesicht grob und hart hin und her bewegte.
Nach 10 Minuten schrie sie all ihre Lust heraus und ließ sein nasses Gesicht schließlich zu Boden fallen. Ihr König war weiterhin besinnungslos. „Ihr seid immer noch nicht bei Sinnen?“ fragte sie ihn grinsend. „Dabei habt ihr die Kraft meiner Beine nicht mal ansatzweise kennengelernt.“ Sie nahm ihren König am Kragen und hob ihn hoch. Seinen ganzen Körper, ein gutes Gefühl. Kurz grinste sie sein nasses Gesicht, mit den verstrubbelten Haaren an. Seine Krone war schon beim Betreten des Zimmers von seinem Kopf geflogen.
„Ich wette, ihr werdet schleunig das Weite suchen, wenn ihr wieder zu euch kommt.“ Sie grinste wieder. „Tja, selber schuld, wer sie mit diesen Beinen anlegt.“ Sie klopfte auf ihre harten Schenkel.
„Vielleicht können wir vor noch eine Runde drehen?“
Sie ohrfeigte ihren König. Erst sanft dann stärker. „Ach komm schon.“ sagte sie frustriert, als ihr König weiterhin in seiner Ohnmacht verwalte. „Ach verdammt, dann nicht.“ Sie warf ihren König auf sein Bett und verließ mit einen breiten Grinsen seine Gemächer.
Freitag, 19. Februar 2021
Der Junge der weiterhin nicht schlafen konnte
Am nächsten Morgen fühlte ich mich zwar ausgeschlafen, aber auch extrem gerädert. Auf Grund einer sehr seltenen Krankheit, hatte meine Stiefmutter Karin mich mit einem Wirkstoff behandelt, der wie Chloroform wirkte. Ich musste manuell in eine Ohnmacht versetzt werden, damit mein Körper in den natürlichen Schlaf hinübergleiten konnte.
Doch jetzt, am Morgen nach der ersten Anwendung, fühlte ich mich schwer, träge und energielos. Mein Kreislauf kam aber sofort auf Touren, als ich im Flur meiner Stiefmutter Karin begegnete.
Sie schien gerade ihr morgendliches Hanteltraining beendet zu haben und kam mir, mit ihren gebräunten, vor Muskeln angeschwollenen Oberarmen, entgegen. „Da hat aber jemand lange geschlafen.“ sagte sie. Ich nickte schnell, da ich merkte, wie sich in mir die Erregung anstaute. Zu allen Überfluss sah ich sogar, dicke Pflastersein -Muskeln, die sich gegen das graue Shirt der hochgewachsenen Frau drückten. Es war einer der ersten warmen Tage und mir wurde erst jetzt bewusst, dass ich eine Bodybuilderin als Stiefmutter hatte. Und dazu noch, eine sehr attraktive.
„Es ist schön, dass die Medizin so gut bei dir gewirkt hat. Ich will nur schwer hoffen, dass du mir nicht jeden Abend so ein Theater machst.“
„Ich bemühe mich…“ sagte ich gedehnt. Dabei hingen meine Augen an ihren massiven, vor Kraft trotzenden Oberkörper.
„Das solltest du besser!“
Sie ging an mir vorbei die Treppe runter. Ich selbst verschwand höchst erregt im Bad.
Es war Samstag und ich ging den Tag ganz entspannt an. Es passierte nichts Aufregendes. Ich besuchte einen Freund und Karin war ebenfalls unterwegs. Erst am Abend sahen wir uns wieder, als ich um 19:54 ins Wohnzimmer kam. Karin saß auf dem Sofa und blätterte in einem Katalog. Sie sah auf, als ich hereinkam. Im Grunde wollte ich das Zimmer nur durchqueren um in die Küche zu kommen, stoppte aber beim Klang ihrer Stimme.
„Denk daran noch etwas zu essen. Und sei um 10 Uhr bettfertig!“
„Um 10 Uhr schon? Aber ich musste gestern schon so früh schlafen und es ist Wochenende.“
„Geht das schon wieder los? Du solltest dich in deinem Alte langsam wie ein Erwachsener benehmen. Und es ist absolut vernünftig, wenn du immer um die gleiche Zeit schlafen gehst. Und da wir gerade davon reden. Dieses Theater von gestern wird es nicht mehr geben. Du bittest mich brav um deine Narkose. Verstanden?“
Mir war sehr danach ihr zu wiedersprechen, doch schluckte ich diesen Drang herunter und nickte nur.
Ich war nicht bettfertig, als sie um 21:55 Uhr in mein Zimmer kam. Vielmehr war ich in eine Serie vertieft und erschrak regerecht, als sie in mein Zimmer kam. „Oh nö doch jetzt noch nicht!“ rief ich, als ich mich zu ihr umdrehte. Erst danach merkte ich, dass sie wieder ihr Ärmelloses Shirt an hatte. Wie auch am letzten Abend. Der Anblick ihrer starken Arme erregte mich augenblicklich.
„Du bist nicht bettfertig?“ fragte sie streng.
„Offensichtlich nicht.“ erwiderte ich frech.
Ihr Gesichtsausdruck zeigte, dass sie wütend wurde. Gleichzeitig spannten sich ihre Muskeln, wobei mir fast die Augen ausgefallen wären. Ihr Arm sah aus, als ob er sein Volum verdoppelte. Und der seitlich herausragende Bizeps mit der dicken blauen Ader, war große wie eine halbe Melone. Die Frau musste unglaublich stark sein. In einer aufkeimenden Fantasy hob sie mit diesen Armen Felsen hoch, die doppelt so groß waren wie sie. Selten war ich so erregt. Mit offenem Mund starrte ich sie an. Sie schien nichts zu bemerkten. Sie war nur wütend.
„So wird das nicht laufen junger Mann.“ Entweder du holst jetzt auf der Stelle einen Lappen mit deiner Medizin und lässt sie dir brave verabreichen oder du hast erst morgen Abend wieder Gelegenheit dazu. Ich zähle bis drei und dann setzt du dich besser in Bewegung.
„Eins.“
Die Muskeln an ihren Arm warm so verdammt groß und geschwollen, ich konnte meinen Blick einfach nicht abwenden.
„Zwei.“
Und ihr hübsches Gesicht war auch mit diesem ernsten Ausdruck irgendwie sexy.
„Drei.“
Wie gerne hätte ich jetzt ein Foto von ihr gemacht. Mir war so, als ob ich jede Minute kommen würde.
„Okay, dann nicht. Deine Entscheidung.“
Wütend ging meine Stiefmutter und knallte die Tür hinter sich zu.
Ich sah weiter meine Serie, die gesamte Staffel, bis um 3 Uhr Nachts. Danach legte ich mich aufs Bett, doch trotz Müdigkeit konnte ich nicht schlafen. Und ich wusste, dass ich es auch nicht würde. Um 5 Uhr machte ich einen Abstecher in die Küche und holte das Chloroform ähnliche Medikament hervor. Ich beträufelte einen Lappen, doch daran riechen konnte ich nicht. Der bissige Gestank schreckte mich zu sehr ab. Dieser Geruch biss einem förmlich ins Gehirn und ließ einen instinktiv zurückschrecken.
Um 6:30 Uhr machte ich mir frühstück. Ich sah Karin kurz, sie schien mich aber zu ignorieren. Vermutlich wartet sie darauf, dass ich sie darum bat, mir meine Medizin zu geben. Und in meinen Inneren wusste ich, dass sie am längeren Hebel saß. Doch noch konnte ich mich nicht überwinden. Als ein Mensch, der bereits extrem unter Schlaflosigkeit gelitten hatte, hasste ich das Gefühl dieser unerbittlichen Müdigkeit, gegen die ich nichts tun konnte. 17:00 Uhr suchte ich im Haus nach Karin. Sie war nicht da und kam erst um 19:33 wieder. Eine halbe Stunde stand ich vor der Tür vom Wohnzimmer, in dem Karin auf dem Sofa saß, ehe ich mich dazu überwinden konnte hinein zugehen.
Sie hatte ihr I-Pad in der Hand und beachtet mich nicht im Geringsten. Auch nicht als ich höflich hustete.
„Äh Karin?“
Sie sah auf.
„Also könntest du, wenn es keine Umstände macht, mir vielleicht meine Medizin geben?“
„Hast du sie dabei?“
Ich schüttele den Kopf.
„Dann nicht.“ Sie sah wieder auf ihr I-Pad und beachtete mich nicht weiter.
Erst war ich verwirrt, dann schaltete mein müdes Gehirn langsam. Ich lief in die Küche und kam nur wenige Augenblick später mit einem übel riechenden Lappen zurück.
„Ich habe die Medizin.“ sagte ich, als Karin mal wieder mein Erscheinen ignorierte. Sie sah mich an und stöhnte genervt. „Na gut, denn gib ihn mir und geh vor mir auf die Knie.“ Diese attraktive wie auch hochgewachsene Muskelfrau spielte alle die dominierenden Karten aus. Aber das sollte mir recht sein. Zum einen fand ich es erregend und zum anderen war ich zu müde, um den Gekränkten zu spielen. Brave ging ich vor ihr und dem Sofa in die Knie.
Sie legte das stinkende Tuch auf ihren dicken Oberschenkel und deute darauf. „Drück dein Gesicht da rein.“
Kurz versuchte ich ihrem Befehl nachzukommen, zuckte aber immer wieder zurück.
„Ich kann nicht.“ sagte ich kleinlaut nach drei Versuchen.
Unerwarteter Weise hielt sie mir ihre große Faust vor das Gesicht. Diese Faust war wirklich groß. Ihre Hände waren schon alleine aufgrund ihrer Körpergröße groß. Und durch das viele Umklammern von Stahlstangen sehr stark.
„Bitte mich dir hiermit eins in den Magen zu geben. Dann wirst du dein Gesicht ganz von alleine in das Tuch drücken.“
Ich schluckte nervös. Sie hatte mir letztes Mal schon einen Schlag in den Bauch verpasst und das hatte echt wehgetan.
„Ich…“
„Na was? Sage es einfach. Sage bitte, schlag mir in den Magen!“
„Ich, würdest du …“ Ich schwieg wieder. Diese Faust vor meinem Gesicht war so groß und war bestimmt stahlhart.
„Na los sage es. Oder du bleibst weitere 24 Stunden wach. Und glaub ja nicht, dass du nicht in die Schule musst.“
Ich atmete tief ein und schloss die Augen.
„Würdest du mir bitte in den Bauch hauen?“
Ich hatte den Satz noch nicht ganz ausgesprochen da schlug mir so fest in den Magen, das ich von ihrer Faust regelrecht in die Luft gehoben wurde. Eine Schmerzenswelle erfasste mein Bewusstsein und zertrümmerte es.
Karin trug mein gesamtes Körpergewicht auf ihrer Faust. Sie hob diese sogar noch weiter in die Luft, während meine vier Glieder nach unten baumelten. „Noch einmal bist du nicht so frech.“ sagte sie und knallte meine Körper auf den Teppichboden. Das Tuch blieb auf ihrem Knie liegen, denn die Besinnung hatte ich bereits verloren.
Als ich nach ein paar Minuten in den Natürlichen Schlaf hinüberglitt und schwer atmende Laute von mir gab, verließ Karin das Wohnzimmer. Obwohl ich in einer sehr unbequemen Lage auf dem Boden des Wohnzimmers ruhte, war meine Übermüdung so stark, das ich am Montagmorgen verschlief. Erst um 10 Uhr kam ich wieder zu mir. Karin war mal wieder sauer, dieses Mal weil ich verschlafen hatte. Mit Rückenschmerzen und zerzausten Haaren lief ich in die Schule.
Am Nachmittag erwartete mich Karin mit dem Mittagessen. Das war nicht selbstverständlich und ich hatte nicht damit gerechnet. Karin hatte mal wieder ein kurzärmliches Hemd an, so dass mein Blick schnell an ihren massiven Armen haftete. Dieses Mal hatte sich auch eine enge Hose gewählt, die deutlich die Muskelstränge ihrer Oberschenkel zeigte. Diese Frau trotzte vor Kraft und machte mich sehr nervös.
„Glaub ja nicht, dass ich nicht mehr sauer bin, weil du verschlafen hast.“ sagte sie, als wir uns zum Essen an den Tisch setzten. Dass ich wenig dafür konnte, wenn sie mich ihm Wohnzimmer liegen ließ, sagte ich nicht. Bei diesen schönen und ausgeprägten Muskeln, wollte ich sie nicht wütend machen. Als ich nicht antwortete, fuhr sie fort:
„Und da du heute extrem verschlafen hast, sollten wir sicherstellen, dass du genug schlaf bekommst.“
Ich schluckte mein Essen herunter. Fast vorsichtig sah ich die muskulöse Frau vor mir an. „Und wie?“
„Die Ärztin hat gesagt, dass dein Körper von der Besinnungslosigkeit in den Schlaf hinübergleitet, wenn dieser benötigt wird. Wir sollten dich also ab und zu besinnungslos machen um zu sehen, ob du Schlaf benötigst. Und so wie es jetzt aussieht, halte ich einen Mittagsschlaf für sinnvoll.“
„Einen Mittagsschlaf?“ rief ich überrascht. Ich klappte meinen Mund sofort wieder zu, als ich ihren strengen Blick sah. „Ja ganz genau einen Mittagschlaf. Und außerdem gefällt mir der Gedanke nicht, dass du von dieser Medizin abhängig wirst. Oder gefällt dir die Vorstellung mich jederzeit um dieses Zeug anzubetteln? Höchstwahrscheinlich könnte ich nicht immer nein sagen und dann würdest du sehr viel Zeit damit verbringen, besinnungslos auf den Boden zu sabbern. Würdest du das wollen?“
„Nein.“ sagte ich leise.
„Du hast es vielleicht nicht mitbekommen, aber gestern habe ich keine Medizin verwendet. Es schein vollkommen egal zu sein, auf welche Art du die Besinnung verlierst.“
Ich schluckte und sie grinste mich an. Dabei verschränkte sie ihre Arme hinter dem Kopf und ließ zwei riesige Bizeps-Kugeln aus ihrem Arm wachsen. Vor Staunen blieb mir der Mund offen stehen und ich glaubte, meine Erektion würde den Esstisch anheben. Diese Frau sah so stark aus. Ich bezweifelte nicht, dass sie Felsen ihrer eigenen Körpergröße stemmen konnte.
„Wenn du fertig gegessen hast machen wir einen dementsprechenden Test.“ Ich war von ihren Armen so fasziniert, dass ich nicht wirklich zuhörte und nur ein „Ja, ja.“ von mir gab.
Ich war schon aufgestanden und hatte meinen Teller ergriffen als ich abrupt stehen blieb.
„Warte mal, einen Test? Ohne das Stinkezeug?“ Karin stand ruckartig auf und kam auf mich zu.
„Ja ohne das Stinkezeug.“ Sie nahm mir den Teller aus der Hand und stellte ihn in die Spüle, dann drängte sie mich mit ihren massiven Körper weiter zurück. Ungeschickt stolperte ich gegen die Wand hinter mir.
Plötzlich packte sie mich mir ihrer linken Hand am Hals und hob mich wie eine Puppe hoch. Sofort griff ich nach ihren starken Unterarm, ohne etwas ausrichten zu können. Vielmehr versuchte ich mich daran abzustützen.
„Ganz ruhig. Ich bin sehr stark und um dich wegzuschicken, brauch es nicht viel. Mach dir keine Sorgen.“
Ihr Griff wurde fester und in meinem Kopf begann es zu rauschen. Der Blutfluss zu meinem Gehirn wurde von ihrem stahlharten Fingern langsam abgedrückt. Meine Motorig versagte und meine Hände rutschten von ihren Armen. Mir lief der Speichel aus dem Mund während ich bewegungsunfähig in der Luft baumelte und auf den Powerbizeps ihres linken Bizepses schielte. Sie hatte mich in einen hilflosen Sabbersack verwandelt und das nur mit ihrer linken Hand.
Wenn sie den Drück nur noch etwas verstärkte, würde ich die Besinnung verlieren. Sie hingegen lächelte mich an und schien ihre Macht zu genießen.
Ich wartete nur noch darauf, dass mir diese Frau den Rest geben würde, als ihr Handy klingelte. „Ups, warte mal kurz, ja.“ In aller Ruhe griff sie mit der rechten Hand nach ihren Handy und fing an zu telefonieren. Ihre Freundin am anderen Ende der Leitung schien Langeweile zu haben. Sie erzählte ich wohl einmal ihre Lebensgeschichte, während ich leiden in Karins Griff hang. Nur fähig zu atmen und zu sabbern. Ich weiß nicht genau wie lange das Telefonat ging, doch als Karin über einen Witz ihrer Freundin lachen musste, verstärkte sie aufs versehen ihren Griff so stark, das ich augenblicklich k.o. ging.
Als Karin sah wie meine Augen verdrehte grinste sie. Dann verstärkte sie den Griff noch weiter und ging an, meinen Körper leicht hoch und runter zu bewegen um während des Gesprächs ihren linken Bizeps zu trainieren. Nach einer halben Stunde wechselte sie zum Rechten, wobei sie mit der rechten Hand nicht weniger stark zupackte. Nach zwei Stunden endete ihr Gespräch und ich wurde aus ihrer Stahlumklammerung ihrer rechten Hand entlassen. Wie ein toter fiel ich zu Boden. Karin ließ mich in der Küche liegen, sie hatte noch Besorgungen zu erledigen.
Erst am Abend kam ich langsam wieder zu mir und ich hatte mächtig Kopfschmerzen. Nach der Einnahme einer Schmerztablette setzte ich mich mit einem Glass Wasser vor den Fernseher. Gefühlt war noch nicht einmal eine Stunde vergangen, als Karin im Wohnzimmer auftauchte und sagte, dass ich jetzt ins Bett müsse.
„Jetzt schon. Aber ich bin doch gerade erst wieder zu mir gekommen.“ Als ich das sagte, sah ich wie Karin schmunzelte.
„Das ist egal. Ich habe beobachtet dass du ziemlich empfindlich bist. Vielleicht warst du auch bis eben besinnungslos und hast gar nicht normal geschlafen.“
„Ich habe bestimmt geschlafen. Und deswegen werde ich auch erst spät Schafen können.“
„Du willst also jetzt nicht schlafen gehen?“ Karin war wütend und ich sah, wie sich ihre Muskeln spannten.
„Nein noch nicht.“ sagte ich trotzig.
„Glaub ja nicht, dass ich mitten in der Nacht bereitwillig in die Küche laufe um dir deine Medizin zu holen. Wenn Du mich mitten in der Nach weckst, werde ich dich kurzerhand k.o. schlagen. Haben wir uns verstanden?“
Ich schluckte. Mit diesen Muskelarmen und großen starken Händen konnte sie mich mit einen Faustschlag zum Mond schicken. „Verstanden.“ sagte ich kleinlaut. Aber aus irgendeinem perfiden Grund erregten mich ihre Worte gleichzeitig. Karin verließ das Wohnzimmer und ich sah weiter fern.
Um zwei Uhr nachts machte ich mich mit weichen Knien auf den Weg zu Karins Zimmer. Ich stand bestimmt zehn Minuten vor ihrer Tür bevor ich diese öffnete. Einen Lappen mit dem Narkosemittel hatte ich bei mir. Mein Plan war, sie nur kurz zu wecken, so dass sie nur einmal kurz den Lappen in mein Gesicht drücken musste. Mehr brauchte es nicht.
Karins massiver Körper wurde durch den Mondschein, welcher durch das Fenster fiel, beleuchtet. Ihre dicken Armen sahen selbst jetzt massiv und schwer aus und zeigten trotz vollkommender Entspannung Konturen von Muskeln.
Zögernd betrachtete ich ihren wunderbaren starken Körper. So viel Kraft. Aber was war, wenn sie ihre Drohung ernst gemeint hatte. Wenn sie mich wirklich mir ihrer wuchtigen Faust schlug? Wer weiß was passierte. In Gedanken sah ich meinen Körper, wie er von ihrem Hammerschlag getroffen, in den Himmel flog und in luftigen Höhen verschwand. Während es an der Stelle, an der ich stand, ausgeschlagene Zähne regnete. Auch wenn ihre physische Überlegenheit mich erregte, war mir der Gedanke eines möglichen Faustschlages doch Zuviel. Langsam trat ich den Rückzug an. Gerade als ich mich umdrehte, blieb mein Fuß in der Dunkelheit des Zimmers, an einer von Karins schweren Hantel hängen. Wie ein Stein fiel ich nach vorne. Vergeblich versuchte ich mich an der offenen Zimmertür festzuhalten, die daraufhin knallend ins Schloss fiel. Ein klar war zunehmendes Murmeln erklang vom Bett her. Sofort rutschte mir das Herz in die Hose, als ich merkte, dass ich Karin geweckt hatte.
Mit wütenden Augen erwachte Karins Muskelkörper zum Leben. Sie richtete sich auf der Bettkante aus und fixierte mich kurz. Mit staunen sah ich, wie ihre Muskeln nun ebenfalls zu Leben erwachten. Es dauerte nicht lange, bis sie mich auf dem Boden entdeckt hatte. Ein Griff und sie hatten mich, wie eine Puppe zu sich hochgezogen. Ungläubig sah ich zu wie sie die rechte Faust ballte. Starr vor Angst sah ich in ihr wütendes Gesicht und ich gab noch ein leisen „Aber…“ von mir. Millisekunden später kam ihre Faust schnell auf mich zu, angetrieben von einer unbändigen Muskelmasse. Ihre Faust war wie ein Stahlträger, der mich mit einem Klatschen zur Seite fegte. Sie prügelte mein Bewusstsein in eine tiefe Schwärze, wobei mein schlaffer Körper einen halben Salto vollführte und in der Dunkelheit ihres Zimmers verschwand.
Ende